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    <title>d09223a6</title>
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      <title>Royal Brackla - 10 Jahre</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Royal Brackla 10 Jahre - James Eadie - Small Batch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_9192.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erschreckenderweise hab ich keinerlei Ahnung mehr, wann und wo ich diesen Royal Brackla dieses oder letztes Jahr gekauft habe. Die Rahmendaten gefallen mir allerdings grundsätzlich: Ein Whisky aus einer meiner bevorzugten Brennereien, die ich wegen ihrer fruchtigen Leichtigkeit sehr gerne mag. Dazu eine Kombination aus First Fill Bourbon und Refill Fässern und eine Trinkstärke von 46%. Klingt für mich nach einem soliden Whisky, was auch der aktuelle Preis von etwa 50€ nahelegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frucht, Frucht, Frucht. Überreife Erdbeeren strömen mir nur so entgegen, gefolgt von saftigen Pflaumen, Granatapfelkernen und Mango. Es dauert ein wenig, bis sich andere Noten durch diese Fruchtbombe arbeiten, aber schließlich gelangen Vanille, weißer Pfeffer, helles Holz und ein Hauch Möbelpolitur an die Oberfläche. Die Früchte bleiben dabei aber immer dominierend. Nicht komplex, aber einfach schön in der Nase. Das beteiligte Refill Butt muss anhand der Aromen eigentlich ein ehemaliges Sherryfass gewesen sein. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 46% Alkoholgehalt machen den Whisky für mich fassstärkeversauten Genießer erstmal sehr süffig und der erste Schluck geht irgendwie einfach so runter. Trotz der Süffigkeit bringt der Brackla erstmal leichten Pfeffer, bevor er andere Noten hervorbringt. Vergorene Erdbeeren, schrumpelige Aprikosen, angebranntes Karamell und Malzbonbons sind die prägnantesten Aromen, bevor sich eine feine Holzwürze in den Vordergrund drängt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang mit ordentlich Holzwürze, Malz, Pfeffer, Kakao und auch ein paar Erdbeeren. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Royal Brackla ist genau das, was er mit seinen Rahmendaten zu sein vorgibt: Ein solider, süffiger Single Malt ohne große Ecken und Kanten. Kein komplexer Wunderwhisky, keine überragenden Eindrücke. Einfach eine Fruchtbombe aus vermutlich einem Refill Sherry Butt und einem First Fill Bourbon Cask in dem das Bourbonfass die von mir eigentlich nicht sehr geliebten Sherryaromen im Zaum hält und seine Eigenheiten fein einbringt. Für einen unabhängig abgefüllten Whisky aus der 50€-Preisklasse eine absolute Empfehlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:42:20 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>The Dalmahoy - Linkwood 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/the-dalmahoy-linkwood-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood 9 - The Dalmahoy Finest Selection
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_9171.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich gab es im Weisshaus-Shop einen Sale und der Schnäppchenjäger in mir konnte da einigen Abfüllungen nicht widerstehen, die ich schon länger auf dem Schirm hatte. Beim Scrollen durch den Shop blieb mein Blick dann an mehreren Abfüllungen der mir vollkommen unbekannten Reihe "The Dalmahoy" hängen, die ich noch nie gesehen hatte, deren Rahmendaten aber spannend klangen. Ich hab mir dann auf gut Glück diesen neun Jahre alten Linkwood für etwa 49€ gejagt, weil ich einfach Bock hatte, hier einen neuen Abfüller auszuprobieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Rahmen der Erstellung dieser Tasting Notes hab ich dann mal angefangen, ein bisschen im Netz nach "The Dalmahoy" zu gucken. Keine einzige der Flaschen dieses Abfüllers befindet sich in der Base, in Deutschland gibt es die ausschließlich bei Weisshaus, außerhalb Deutschlands nur bei irgendwelchen Weinhändlern, Website und Social Media-Accounts des Abfüllers wurden 2024 eingerichtet und nie bespielt, außer einem Set von vier Single Malts und drei Blends ist nie wieder etwas herausgekommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Flasche vor mir ist also ein Linkwood, 9 Jahre, abgefüllt mit 50,5% verteilt auf 2.814 Flaschen (Oder, wie mir das Label sagen will, "Limitiert" auf 2.814 Flaschen), Fassart nicht angegeben. Die anderen Abfüllungen tragen sehr ähnliche Rahmendaten. Hier hat also irgendwer 6,7,8,9,10 Fässer zusammengekippt und als "Finest Selection" und "Limitiert" vermarktet. Der Nerd in mir hebt da schon vor dem Probieren skeptisch eine Augenbraue und fragt sich selber gerade "Warum hast du die Flasche noch gleich bestellt?". Blöder Jagdinstinkt. Aber vielleicht liegt mein nun entwickeltes Bauchgefühl ja auch daneben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille ohne Ende strömt aus dem Glencairn, dazu zeigen sich Karamell, Birnen und Lack. Mit ein bisschen Zeit gesellen sich Frühlingsblumen, Heidekraut, Quitte und Creme Brulee aber auch eine leicht stechende alkoholische Note dazu. Riecht insgesamt in Ordnung und bildet das Linkwood-Profil sauber ab, hat aber durch den Lack und den etwas herausstechenden Alkohol auch einen irgendwie schrägen Unterton.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es beginnt mit einem verwirrten Blick meinerseits: Wieso hab ich denn da Wasser auf der Zunge? Auch der zweite Schluck bestätigt später: Die ersten Sekunden schmeckt dieser Linkwood einfach nur nach Wasser und erst dann kommen die erwarteten Aromen. Wir haben dunkles Holz und angebranntes Toast sowie aus meiner Sicht sehr stark ausgekohlte Fässer oder irgendein Fass in diesem Bottling, in dem vor dem Linkwood rauchiger Whisky gelegen hat. Es gib Karamell, Ingwer und Möbelpolitur, gefolgt von Kardamom, Metall, Alkohol und Ananas. "Dünn, dumpf, dunkel, Bourbonfass" wäre die Kurzzusammenfassung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lange herbe, verkohlte Eiche, Kupfermünzen, ein Hauch Vanille, alkoholisch dominiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hmm. In kurz: Kann man trinken, muss man aber nicht. In der Nase noch gut, wird diese Abfüllung durch diesen wässrigen, aber trotzdem alkoholischen Geschmack und Abgang nicht mehr ganz so angenehm. Es ist zwar ein Balanceakt, aber dieser Linkwood landet für mich so gerade noch auf der "Kann ich trinken Seite", auch wenn es manchmal schon wirklich eng ist. Ich gebe dem jetzt mal ein bis zwei Monate Luft und dann gucke ich, wie er sich entwickelt und lasse von denen anderen Dalmahoy-Flasche erstmal die Finger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_9171.jpeg" length="482965" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 09:47:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/the-dalmahoy-linkwood-9-jahre</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Daftmill 2010-2023 – Winter Batch Release</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/daftmill-2010-2023-winter-batch-release</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daftmill – 12 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_9042.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als die ersten Abfüllungen der schottischen Farmbrennerei Daftmill in 2018 gefühlt „urplötzlich“ auf dem Markt erschienen, waren die Abfüllungen kurzzeitig sowas wie „Der heiße Scheiß“. Man hatte von dieser Brennerei zwar schon mal gehört, weil sie schrägerweise nur produziert, wenn man auf der zugehörigen Farm gerade mal nicht mit Ernten, Aussähen oder Pflege der Felder beschäftigt ist, denn Getreide, Kartoffeln und Gemüse gehen vor, ebenso wie die hauseigenen Rinder. Die Brennerei ist ein Ein-Mann-Betrieb, produziert in knapp vier Monaten pro Jahr ungefähr 20.000 Liter New Make, baut einen Großteil ihrer Gerste selber an und ist allein deswegen schon eine Seltenheit. Das dann aber im allerersten Schritt direkt 12 Jahre alte Abfüllungen von derartiger Qualität auf den Markt geworfen wurden, kam dann doch mehr als überraschend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großer Nachteil für viele allerdings: Der hohe Preis für die Daftmill-Abfüllungen, denn für die meistens 10-12 Jahre alten relativ kleinen Batches musste man schon vor den großen Preissteigerungen der letzten Jahre über 100 € pro Flasche hinlegen, inzwischen sind wir bei etwa 140 €, für Single Casks auch gerne mal bei 200 €. Klar: Kleine Brennerei, alles Handarbeit, alles von den Materialien über die Flaschen, das Abfüllen und den Versand ist aufgrund kleinerer Mengen in der Anschaffung und Umsetzung deutlich teurer. Aber: Ein Schnäppchen ist das wirklich nicht und deswegen aus der allgemeinen Wahrnehmung nach dem ersten Hype wieder so ein bisschen verschwunden. Was aber immer noch geblieben ist: Es gibt aus meiner Sicht kaum eine Brennerei, die eine derart gleichbleibend hohe Qualität erzeugt. Ich gebe sonst nicht übermäßig viel auf Whiskybase-Bewertungen, aber wenn man sich die für Daftmill mal ansieht und mit anderen Brennereiern vergleicht, sind die schon auffällig hoch…..und das entspricht irgendwie auch meinem Bauchgefühl nach jeder Menge Daftmill-Samples, die ich schon probiert hab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt aber zur Abfüllung: Daftmill 2010-2023, Winter Batch Release, 25 First Fill Bourbon Barrels, 6550 Flaschen, 46% Alkoholgehalt – Eine Art 12 Jahre alter Standard in Trinkstärke, wie ihn die Brennerei jedes Jahr abgesehen von ein paar Single Casks einmal im Sommer und einmal im Winter auf den Markt bringt. Ich hab die Abfüllung bei Krüger für &amp;lt;100 € jagen können und schon ein paar Monate zuhause stehen. Jetzt war sie einfach mal dran. Vorausschicken muss ich: Ich bin grundsätzlich ein Daftmill-Fanboy und das könnte bei den Notes auch Durchscheinen, aber ich versuche es so objektiv wie möglich:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille, Südfrüchte und Honig erreichen sanft meine Nase und lassen den Bourbonfassnerd in mir direkt mal lächeln. Mit der Zeit spalten sich die erst undefinierbaren Südfrüchte ein wenig in Ananas und Limetten auf, während das „Honig“ sich zu einem Akazienhonig verändert. Orangenzeste, grüne Äpfel, der Geruch einer blumigen Frühlingswiese, ein wenig Kräutergarten und Toffee bahnen sich noch ihren Weg in meine Nase. Erstmal ein ganz klassischer, sanfter Frühlingsdram aus den Lowlands. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im ersten Moment ein wenig ölig und malzig, aber das wird schnell von einer Mischung aus Omas Apfelkuchen und Creme Brulee ersetzt: Vanille, Äpfel, Zitronen, Mandeln, Orangenschalen, Zimt und Zucker stehen für die süß-säuerliche Seite dieser Abfüllung, während frische, helle Eiche, Tonic Water und Basilikum dem ganzen noch einen Hauch an Bitterkeit verleihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang und sanft. Hier setzt sich die kräutrige Holzwürze mit ihrer leichten Bitterkeit knapp gegen die ganze fruchtige Süße des Drams durch. Äpfel, Ananas, Vanille und Limette sind aber trotzdem klar erkennbar. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich mag Daftmill und werde hier ziemlich deutlich darin bestätigt. So eine runde, sanfte, vanillig-zitronige Abfüllung Bourbonfassreifung ist aber auch einfach mein Beuteschema und wenn diese dann noch aus einer der liebsten Brennereien kommt, dann ist die Bewertung beinah schon gesetzt. Mit Sicherheit kein Schnäppchen, aber einfach richtig leckerer Whisky. Beim Ausgabepreis zucke ich immer zusammen und warte dann ein bisschen, bis ich in irgendeiner Auktion eine Flasche deutlich günstiger bekomme und sofort zuschlage. Wenn man das Geld dafür ausgeben möchte, eine klare Empfehlung meinerseits.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:39:29 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Benriach - 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benriach-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benriach 13 - mr. whisky - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_9118.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als vor ein paar Wochen der aktuelle Newsletter von Michael Reckhard, der als „mr. whisky“ sein Unwesen treibt, in mein Postfach geflattert kam und das Angebot für sein neues Community Cask enthielt, begann ich beim Anblick der Rahmendaten der Abfüllung unwillkürlich zu strahlen: Benriach, 13 Jahre, 56,6%, Bourbon Cask - Das klang direkt nach meinem Beuteschema und ich hab dann ohne zu Zögern zwei Flaschen bestellt. Mit den unabhängigen Abfüllungen von Michael Reckhard hab ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und ich kann jedem eigentlich nur empfehlen, mal in seinen Shop oder ein paar seiner Whiskys reinzuschnuppern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille ohne Ende strömt mir offensiv aus dem Glas entgegen und hüllt meine Nase regelrecht ein. Es dauert ein bisschen, bis sich weitere Noten durch diese Vanillewand drängen: Frisches Gras, Zitrusfrüchte, Apfelkuchen und Honig scheinen sanft hindurch, dazu kommt ein bisschen helles Holz und auch die Fassstärke macht sich natürlich bemerkbar. Eine richtig, feine Benriach-Bourbon Cask-Nase - Nicht kompliziert sondern einfach rund und schön. Hoffentlich geht das so weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch auf der Zunge dominiert anfangs die Vanille, die aber schnell von Honig, gelben Birnen, Rohrzucker, Malzbonbons und Walnussschalen unterstützt wird. Anschließend gibt es ordentlich Bitter Lemon und dunkles, frisch mit Möbelpolitur überzogenes Holz. Für die 56,6% ist dieser Benriach erstaunlich süffig und bringt nur ein wenig weißen Pfeffer mit, der von der Fassstärke zeugt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine spannende Mischung aus einem sehr kurzen Abgang, der quasi schon nach Sekunden nichts auf der Zunge hinterlässt, und einem langen Nachhallen, welches dunkles, vanilleartiges, chininhaltiges Holz an den Gaumen klebt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist schon richtig geiles Zeug. Ein ganz starkes Benriach-Single Cask für Bourbon Cask-Liebhaber: Alle klassischen Noten von Bourbonfassreifungen kombiniert mit den typischen Benriach-Noten und, das muss man allerdings mögen, einer guten Portion Bitternoten. Für die 59€ ist das zudem noch ein großartiges PLV. Ob die Abfüllung innerhalb der Community komplett weggegangen ist oder ob noch was in den Shop kommt, vermag ich leider nicht zu sagen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 12:56:06 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whisky Live Hamburg 2025</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whisky-live-hamburg-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Whisky Live Hamburg - 11.10.2025
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am vergangenen Wochenende feierte die Whisky Live im Congress Centrum Hamburg ihre Premiere: Kirsch Whisky hatte als Veranstalter geladen und viele, viele Marken und Namen kamen, schenkten hochspannende Spirituosen aus und waren in erstaunlicher Redelaune. Ich konnte natürlich nicht anders und musste in meiner Heimatstadt den ganzen Tag über die Messe schlendern, mit Freunden, Bekannten und völlig Unbekannten vor und hinter den Ständen plaudern, gefragt und ungefragt meinen Senf zu irgendwelchen Themen geben und eventuell, gelegentlich, also wirklich sehr selten, fast kaum zu bemerken, völlig untergeordnet den ein oder anderen klitzekleinen Whisky verkosten. Im Vorfeld hatte ich hier und da ein paar Bedenken bezüglich des für deutsche Whiskymessen neuen Konzeptes gehört: Deutlich erhöhter Eintritt (Ticketpreis ohne Ermäßigungen 69€), dafür sollte jeder Stand durchgängig mehrere Abfüllungen umsonst im Ausschank haben. Würden dann eventuell nur besonders günstige oder wenig spannende Abfüllungen gratis angeboten werden und für die hochpreisigeren trotzdem ordentlich Geld verlangt werden? Würde es trotz des hohen Eintrittspreises durch den freien Alkohol eher in einem Besäufnis als in einer spannenden Messe enden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann vorwegnehmen: Beides war nicht annähernd der Fall. Ich habe vielleicht zwei oder drei Stände gesehen, die nur einige wenige Abfüllungen gratis ausschenkten, während alle anderen Anbieter sämtliche und seien es noch so besondere oder seltene Abfüllungen als 1cl-Dram gratis ausgaben. Ich weiß natürlich nicht, wie es aus Ausstellersicht war, aber trotz meiner eventuell mit der Zeit leicht eingetrübten Sinne wirkte es auf mich so, als hätte dies in Kombination mit dem hohen Eintrittspreis tatsächlich einen positiven Effekt auf das Trinkverhalten der Besucher gehabt. Auf „normalen“ Messen gibt es ja regelmäßig die ein oder anderen alkoholbedingten Ausfälle, die ich auf der Whisky Live allerdings überhaupt nicht beobachten konnte. Zufall? Vielleicht. Vielleicht aber auch dem Umstand geschuldet, dass der hohe Preis und die kleinen Drams eher den fortgeschritteneren Genießer ansprachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Frisch angekommen auf der Messe bin ich erstmal mit verstecktem Messeglas eine Stunde durch die Räumlichkeiten geschlendert, habe hier und dort ein bisschen geplaudert und diverse Versuche mir Whisky einzuschenken abgewehrt, um einmal die Atmosphäre und die Aussteller auf mich wirken zu lassen. Das macht ich eigentlich auf jeder Messe gerne, um einen ersten, unverfälschten Eindruck zu bekommen. Manchmal verpasse ich dadurch zwar die Hypeabfüllungen, die nach 20 Minuten ausverkauft sind, aber mir fällt bei diesem ersten Rundgang immer so viel spannendes auf, was ich probieren möchte, dass es das locker wieder ausgleicht. Diesmal fand ich besonders spannend, dass beinah überall das Standpersonal, deren erste Einschenkversuche ich auf meiner Erkundungstour abgelehnt hatte, mich beim zweiten Besuch zwei bis fünf Stunden später mit „Du bist ja wirklich wiedergekommen“ (o.ä.) begrüßten und direkt die Flaschen parat hatten, die ich Stunden vorher neugierig beäugt hatte. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon drei Absätze allgemeines BlaBla und noch kein Wort darüber, wie es war und wer nun wirklich alles da war – Muss man auch erstmal schaffen. Los geht’s: Eigentlich war fast alles, was Rang und Namen in der Whiskyszene hat, mit einem eigenen Stand vertreten. Konzerne wie Diageo oder Beam Suntory, unabhängige Abfüller wie Gordon &amp;amp; MacPhail, Signatory, BNS, Elixir, Murray McDavid, Berry Bros, Importeure wie Kirsch Whisky, HaWe, Kammer-Kirsch, Bottle Brands oder Prineus und viele, viele Brennereien selber (Ardbeg, Glenallachie, Aberfeldy, Bruichladdich, Starward, Amrut, Nc’Nean, Zuidam – Meistens vertreten durch Mitarbeiter des deutschen Importeurs, manchmal aber auch mit Ambassadoren oder Personal der Brennerei selber). Die Aufzählung ist nur aus der Erinnerung und da waren noch viele mehr, die mir in diesem Moment nicht einfallen. Ausnahmslos alle Aussteller hatten sich alles andere als lumpen lassen und jede Menge spannende, schräge, seltene, aber auch ganz normale Abfüllungen dabei und immer wieder gab es auch etwas von der ganz speziellen „Bückware“ unter der Theke. Bei Gordon &amp;amp; MacPhail wurde zu jeder vollen Stunde eine ganz besondere Rarität aus den tiefen 60ern, 70ern und 80ern geöffnet, was dazu führte, dass dort dann immer Whiskynerds in diversen Reihen begeistert den Stand umlagerten, um etwas von einem dieser besonderen Tropfen zu ergattern. Am Stand von Signatory wurden nebenbei die Abfüllungen des Whisky Druiden Michel Reick verkauft und die Menschentraube für den neuen Springbank 20 war ähnlich groß, wie bei Ardbeg als der 25 Jahre alte Standard oder ein extra mitgebrachtes Single Cask ausgepackt wurden oder wie bei Glenallachie als Billy Walker selbst dort den Ausschank übernahm. Auch Diageo hatte all seine aktuellen Special Releases im kostenlosen Ausschank, allerdings haben die beiden, die ich probiert habe, mich leider alles andere als überzeugt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klingt super? War es auch und ich bin 2026 bestimmt wieder mit dabei. Trotz deutlich über 1.000 Besuchern und ordentlich Gewusel am Besuchertag war es durchgängig familiär, entspannt und humorvoll und durch die höchst professionellen Räumlichkeiten im CCH in Hamburg und viele extra hergerichtete Stände auch optisch sehr ordentlich anzuschauen. Wie ihr an den ganzen Fotos zwischen den Absätzen gesehen habt, ist mir eventuell auch der ein oder andere Whisky ins Glas gekommen und zwei Flaschen haben anschließend sogar noch den Weg mit mir nach Hause angetreten: Ein 17 Jahre alter MacDuff mit dreijährigen Pomerol Finish von Berry Bros (Höchst ungewöhnlich und genau deswegen spannend und lecker) und ein 16 Jahre alter Deanston aus dem Bourbon Cask von Elixir Distillers (Herrlich direktes Bourbonfass). Weitere, allerdings ungekaufte, Highlights für mich waren: Der 7 Jahre alte Millstone Pajarette (Bin kein Süßweinfan, aber den fand sogar ich großartig. Leider ausverkauft), ein 28 Jahre alter Allt-a-Bhainne aus dem Madeira Cask (Hatte eindeutig was von hochprozentiger Sangria aus dem Holzeimer) und der Duo Rum von Brewdog mit karamellisierter Ananas (Perfekter Nachtisch, der lange nachhallt).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Szene des Tages für mich: Wir stehen zu viert in einer Gruppe und unterhalten uns. Aus dem Hintergrund kommt eine uns unbekannte Frau mit dem lautstarken Ausruf „Was für hübsche Flaschen“ direkt auf uns zu. Verwirrte Blicke zwischen uns (Flaschen? Wir? Na gut. Aber hübsch?), bis die Frau sich (uns vollkommend ignorierend) zwischen uns durchschiebt und neugierig die bunten Ginflaschen am Stand von Bottle Brands betrachtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fail des Tages: Der "Port Aslaig"-Banner-Fehldruck von Elixir
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 16:00:00 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Besichtigung Zuidam Destillerie</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/besichtigung-zuidam-destillerie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blogger/Vloggertreffen in Oberhausen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8957.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr oder weniger regelmäßig trifft sich eine Horde der deutschsprachigen Whiskyblogger und –vlogger zu gemeinsamen Brennereibesuchen, Verköstigungen und geselligen Abenden. Diesmal hatte uns Kirsch Whisky eingeladen unter der Führung von Michel Reick von Oberhausen aus gemeinsam mit dem Bus zur niederländischen Zuidam Destillerie nach Holland zu fahren und den Abend nach der Rückkehr dann im Whiskyhort ausklingen zu lassen. „Zuidam? Nie gehört“ werden sich vielleicht einige sagen, aber wenn man dann erwähnt, dass von dort der „Millstone“-Whisky kommt, wird vermutlich wieder genickt. Persönlich hatte ich vor der Tour, wenn ich meinen Aufzeichnungen trauen darf, erst drei verschiedene Millstone im Glas, die bei mir unter „Nicht überragend, aber völlig in Ordnung“ liefen. Solide Daily Drams halt, wodurch schon der Gedanke aufkam „Eine Brennerei, die sehr solide Daily Drams macht, hat doch bestimmt hochspannende Einzelfässer…..“. Spoiler: Mein Gedanke war alles andere als verkehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da es schon Mittags in Oberhausen losgehen sollte, erlaubte ich mir den Luxus bereits einen Tag vorher anzureisen und das Wochenende mit einer gemütlichen Teilnahme am Whisky Bazaar im Whiskyhort einzuleiten. Dort nach langem Stau angekommen, jammerte ich dem erstbesten bekannten Whiskytrinker direkt einen von meiner Anfahrt vor („Boah ey….für 350km hab ich über fünfeinhalb Stunden gebraucht“) und fing mir direkt einen ein („Joa…..meine Mutter fährt auch so…“). Der Ton war gesetzt für einen entspannten Abend mit diversen Whiskyfreunden und eventuell auch ein oder zwei kleinen Drams…..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen wurde mir beim Anblick der ganzen Blogger-Horde, der klirrenden Taschen und dem sich in die Runde einschmuggelnden Marco Bonn vom Brühler Whiskyhaus so langsam bewusst, auf was ich mich da eventuell eingelassen hatte: Zwei Stunden Busfahrt, auf der mit Sicherheit der ein oder andere Dram zur Vorbereitung des Gaumens getrunken werden würde, anschließend Brennereibesichtigung, Fassproben und Verkosten vor Ort, dann zwei Stunden Rückweg im Bus mit bestimmt ein oder zwei gefüllten Gläsern und Ausklingen lassen im Whiskyhort bei eventuell einem kleinen Whisky oder so. Sicherheitshalber jagte ich mir noch ein paar zusätzliche Brötchen für die Fahrt, um den Tag irgendwie zu überstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mannschaftsbus von Rot Weiß Oberhausen ging es dann auf die lange Fahrt und nach kaum fünf Minuten kam der erste Whisky ins Glas: Bevor es für den ganzen Tag nur noch Abfüllungen von Millstone geben sollte, gab es zur Einstimmung erstmal ein Sample eines neuen 15 Jahre alten Linkwood aus dem Sauternesfass von Marco Bonn. Da ich mit Sauternesfässern leider häufig nur sehr, sehr wenig anfangen kann und sich das hier fortsetzte, kann ich zu der Abfüllung allerdings nichts so richtig objektives sagen. Lest im Zweifel die Berichte der ganzen Bloggerkollegen dazu, wenn ihr einen Eindruck haben möchtet. Apropos Eindruck: Den machte bei mir umso heftiger der zweite Dram und erste Millstone des Tages: Eine 27 Jahre alte Single Cask-Abfüllung, durchgehend gelagert in frischen American Oak-Fässern, abgefüllt mit 41,57%. Richtig. Geiles. Zeug. Wie ein fruchtiger alter Bushmills oder ein milder Schotte. Sanft, leicht, trotzdem mundfüllend und eindrucksvoll. Wow. Ein kurzer Blick in diverse Onlineshops ergab: Leider nicht meine Preisklasse. Trotzdem großartig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter ging die wilde Hinfahrt mit der aktuellen „Dutch Tulip“ und anschließend der „Dutch Windmill“-Abfüllung: Beides sehr süffige Sherrfasslagerungen, die bei mir wieder genau den Eindruck machten, den ich von Millstone schon vorher hatte: Sehr solide Daily Drams mit einem ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit macht man, auch im Vergleich zu schottischen oder irischen Whiskys, nichts verkehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als der Bus dann nach zwei Stunden mitten in einem Gewerbegebiet in den Niederlanden neben einem Autohaus anhielt und wir zu etwas dirigiert wurden, was wie ein Bürogebäude aus „Schöner Wohnen“ aussah, wirkten viele von uns erstmal verwirrt: Das sollte die Brennerei sein? War es natürlich nicht, sondern nur der wirklich schicke vorgelagerte Büro- und Showroom-Bereich von Zuidam. In diesem wurden wir von Brennereibesitzer Patrick van Zuidam direkt begrüßt und erstmal mit Kaffee, Tee und Süßigkeiten versorgt, bevor es gemeinsam mit ihm und seinem Angestellten Ricardo (Hier bin ich mir beim Namen nicht zu 100% sicher) auf große Tour durch die sonst nicht zu besichtigende Brennerei mitsamt Fasslager und Bottling Hall ging. Die Tour begann dabei für uns mit einem 12 Jahre alten, fassgelagerten Genever, während Patrick einen kurzen und vor allem sehr launigen Überblick über die Brennereigeschichte gab. An dieser Stelle sei es genau einmal erwähnt: Millstone macht „nebenbei“ ganz hervorragende fassgelagerte Genever aus Bourbon-, Sherry- oder auch White Port-Fässern, teilweise sogar als Peated-Varianten, die richtig lecker sind und bei denen ich mir fest vorgenommen habe, davon mal was in ein Blind Tasting zu schmuggeln. Glaube nicht, dass irgendwer die von einem Whisky unterscheiden kann. Genever-Werbeblock Ende.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die beeindruckende Brennanlage und einen dort verkosteten leckeren Rye Whisky ging es dann, immer begleitet von den auch weiterhin sehr launigen aber auch informativen Ausführungen von Patrick, in einige Teile des auf verschiedene Gebäude verteilten Fasslagers. Beeindruckend war übrigens, wie Patrick während seiner Ausführungen es immer wieder gekonnt schaffte, dass klassische Verhalten der ständig filmenden, fotografierenden, mitschreibenden, herumwuselnden Blogger wegzustecken. Patrick war hier eindeutig ein Profi, denn ich glaube nicht, dass eine Horde wissbegieriger und überall ihre Nase reinsteckender Blogger leicht unter Kontrolle zu halten ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterwegs im auf mehrere Gebäude und Gebäudeteile verteilten Fasslager (15.000 Fässer insgesamt, davon etwa 8.000 mit Whisky) gab es dann noch eine Peated-Variante des Millstone und eine sehr alte Sherryfassabfüllung zu der ich mir leider nichts notiert habe (Mein Hinterkopf sagt 28 oder 29 Jahre Vollreifung) – Beides sehr intensive, spannende Whiskys, wobei der Peated mir besser gefiel als die alte Sherrybombe (Was aber ja eh nicht so meine Komfortzone ist). Als es dann noch in Richtung Bottling Hall und Gärbottiche ging, wurde ich mit jedem Schritt erstaunter, wie groß die Zuidam Destillerie doch eigentlich ist. Man ließ uns Blogger zudem nach Herzenslust überall rumtoben, reingucken, fotografieren und filmen, was die Führung noch einzigartiger machte, weil man beim stromern durch irgendeinen Gang immer mal wieder etwas Neues entdecken konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Abschluss hatten wir dann nochmal die Gelegenheit uns im Showroom durch die gesamte Palette an Produkten der Zuidam Destillerie zu verköstigen: Jede Menge Whisky (Ich hatte noch eine White Port-Abfüllung und den Heavily Peated New Make), aber auch Genever, Gin sowie Limoncello und andere Liköre standen zur freien Verfügung, aber auch literweise Wasser, welches ich nach dem ganzen Whisky dringend brauchte, wenn ich den Rest des Tages überstehen wollte. Vollkommen überraschend gab es auf der Rückfahrt dann noch weiteren Whisky, wobei ich in den zwei Stunden nur noch einen Peated White Port-Millstone getrunken und die Rückfahrt ansonsten zur aktiven Lebererholung genutzt hab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Fahrt ging es dann zum Ausklang in Oberhausen direkt in den Whiskyhort, wo uns neben ein paar weiteren Millstone-Abfüllungen auch leckere, frittierte hollländische Spezialitäten erwarteten. Patrick war dem Bus von der Brennerei aus mit seinem eigenen Auto die zwei Stunden gefolgt und stellte uns persönlich noch einige weitere Abfüllungen seiner Brennerei vor. Gut in Erinnerung geblieben ist mir dabei noch ein sieben Jahre altes Oloroso Cask, bei dem ich ja dank Sherryabneigung nicht so die Zielgruppe bin, welches aber selbst für mich mächtig lecker war. Der Abend verging dann unter ständigem Gesabbel mit all den lieben Bloggerkollegen und dem Team des Whiskyhorts wie im Fluge. Als ich gegen Mitternacht, nachdem Whiskyhort-Chef Frank nochmal tief in seine Glendronach- und Ledaig-Vorräte gegriffen hatte, dann mit der lässigen Eleganz eines Panzerschrankes aus dem Whiskyhort stolperte, ging für mich ein langer, aber wirklich schöner Tag zu Ende. Es ist immer wieder großartig mit all diesen Blogger- und Vloggernerds zusammenzutreffen und ich freue mich jetzt schon auf das übernächste Treffen, denn der folgenden Termin im November bei Finch passt leider nicht in meinen Kalender. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein großes DANKESCHÖN geht raus an Patrick und Ricardo von Zuidam für die tolle Gastfreundschaft, an das Team von Kirsch Whisky für die Einladung zu der Fahrt und die ganze Organisation, an das tiefenentspannte Team vom Hort für den schönen Ausklang, an Jason fürs Zusammentrommeln der ganzen Bekloppten und natürlich an die ganzen Bekloppten selber, auf die ich mich immer so freue. Es war mir mal wieder ein inneres WM-Finale. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 13:56:19 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Caol Ila - 17 Jahre - Unpeated</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/caol-ila-17-jahre-unpeated</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Caol Ila 17 - Special Releases 2015
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8864.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über mehrere Jahre hinweg (Ich meine 2013-2018) hat Diageo in den jährlichen Special Releases-Abfüllungen immer einen „Caol Ila Unpeated“ veröffentlicht. Ich hab die damals jedes Jahre probiert, mir aber nur vom 2015er eine Abfüllung gekauft. Diese Flasche ist dann irgendwie in meiner Whiskytruhe immer weiter nach hinten gewandert und mir jetzt mal wieder in die Hände gefallen……und nach fast 10 Jahren in der Truhe, musste er einfach mal auf. 17 Jahre alt, ungetorft, Ex-Bourbon Casks und 55,9% Alkoholgehalt. Die Rahmendaten entsprechen schon mal meinen aktuellen Vorlieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach knapp 25 Minuten im Glas halte ich zum ersten Mal die Nase drüber und mich begrüßt eine richtig feine Mischung aus Vanille, Limetten, hellem Holz und Leder. Ein etwas tieferes Reinriechen offenbart dazu noch Aprikosen, Malzbonbons, weißen Pfeffer und Butterkekse. Insgesamt eine süßlich-tropische Angelegenheit mit feiner Würze. Starker Start.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Gaumen spüre ich dann zum ersten Mal die 55,9% Alkoholgehalt, die aber nur relativ kurz prickelnd-pfeffrig präsent sind und sich dann schnell wieder in den anderen Noten verlieren. Es gibt hier auf der einen Seite dunkles, verkohltes Holz, altes speckiges Leder und den kalten Kaffee von gestern zu entdecken, während auf der anderen Seite Limetten, dunkle Schokolade, Karamellbonbons, Salz, Möwenscheiße und grüne, noch nicht komplett reife Äpfel ihr Unwesen treiben. Eine Ode an die feine Bitterkeit kombiniert mit Zitrusnoten und dem allgegenwärtigen Leder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle möchte mein Gaumen mir tapfer einreden, dass dieser Whisky doch Peated ist, aber mein Kopf weiß es natürlich besser. Die kräftige Ledernote mit der Eichenwürze, die lang am Gaumen bleibt, sorgt für diese Illusion. Biskuitteig und Zitrusnoten schummeln sich auch noch rein, aber das war es dann auch schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was auch immer ich 2015 für diesen Whisky ausgegeben hab: Ich würde es wieder tun. Das ist kein Wunderwhisky, den man jetzt irgendwie hypen müsste, aber das ist eine richtig, richtig leckere Abfüllung, die das maritime, dass ich von einem Islaywhisky irgendwie erwarte, in einer sehr schönen Unpeated-Version präsentiert und dazu die klassischen Noten einer langen Bourbonfassreifung mitbringt. Leider geil. Heute wohl nur noch über Auktionen zu kriegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 08:15:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/caol-ila-17-jahre-unpeated</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchfad - 20 Jahre - Love &amp; Peace</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inchfad-20-jahre-love-peace</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inchfad 2005-2025 - Bourbon Cask - Liquid Treasures
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8849.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich trinke mich so langsam durch meine viel zu große Menge an Flaschen, die ich dieses Jahr auf der Whiskymesse in Limburg gekauft hab. Der Inchfad ist mir dabei am Stand des unabhängigen Abfüllers Liquid Treasures erst als Dram ins Glas gekommen und hat dann auch als Großflasche schnell den Weg in meine Tasche gefunden. 20 Jahre alt, Bourbon Hogshead, 54,2% - Dieser Inchfad, übrigens eine der getorften Varianten aus dem Hause Loch Lomond, fällt von den Rahmendaten her schon mal in meine Komfortzone und nach dem Probieren auf der Messe musste der auch sofort mit. Aber ihr kennt es alle: Auf einer Messe schmecken die Whiskys gerne mal anders als zuhause, daher bin ich durchaus gespannt, was mich erwartet, wenn ich vorher nichts anderes getrunken hab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Erstes schlägt mir ein kräutrig, vanilliger, kalter Rauch entgegen und der Inchfad versteckt auch seine 54% Alkoholgehalt nicht. Zitrone, Heidehonig, Birnen, Äpfel und auch Minze sind vorhanden, während frisches helles Holz und Malzbonbons dem Dram einen feinen Rahmen geben. Der Rauch tritt mit der Zeit immer weiter in den Hintergrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Schluck fühlt sich an, als würde ich einen, mit hochprozentigem Alkohol aufgefüllten, Aschenbecher ausschlecken. Weißer Pfeffer, verkohltes Holz und angebrannte Malzbonbons sind das Einzige, was sich anfangs gegen die Asche behaupten kann. Es dauert ein wenig, bis auch Heidekräuter, Zitronen, Wildblumen und Äpfel auf sich aufmerksam machen können. Erst im dritten Schluck machen sich noch Vanille, Wildblumen und Eukalyptus bemerkbar. Der Inchfad ist deutlich kräftiger als in meiner Messeerinnerung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, angebrannt und aschig. Mit kaltem Kaffee, Brotteig und Pfeffer sowie einem Hauch Zitronenäpfel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Messe hatte ich den Inchfad als deutlich, deutlich süffiger und viel weniger über seinen Rauch gesteuert wahrgenommen, aber ich hatte direkt vorher auch einen Williamson (Laphroaig) und einen Longrow getrunken. Diese Süffigkeit verwandelt sich hier in einen durchaus kräftigen, ordentlich angebrannten und aschigen Raucher. Das mag ich grundsätzlich sehr gerne, aber meine Erwartungshaltung war dann doch eine ganz andere. In meinem Kopf endeten diese Notes mit einer Empfehlung, dass ihr euch hier mit einem beinah eleganten, älteren Raucher für „Nichtraucher“ zu einem günstigen Preis versorgen könnt. Lag ich wohl daneben. Trotzdem: Der Inchfad ist lecker, den kann man wirklich gut trinken, aber er sticht weniger heraus, als ich mir noch auf der Messe erhofft hatte. Würde die 99€ für diesen 20jährigen aber in jedem Fall wieder ausgeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8849.jpeg" length="693674" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 09:18:20 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Williamson - 10 Jahre - Cerberus</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/williamson-10-jahre-cerberus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Williamson 10 - Whisky Tales - Bourbon Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8833.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Whiskymesse in Limburg bin ich ziemlich am Anfang am Stand von Whisky Tales gelandet, wo ich eigentlich nur einen Blick auf die neuen Abfüllungen werfen und noch gar nichts probieren wollte. Doch dann stieg mir aus dem Glas eines anderen Kunden am Stand ein hochspannender rauchiger Geruch in die Nase: Ein 10 Jahre alter Williamson in Fassstärke von 56,2% aus einem Bourbon Cask. Williamson ist im Allgemeinen der Tarnname für einen unabhängig abgefüllten Laphroaig und das bestätigte der Dram mir auch derart direkt, dass ich nach kurzem Probieren sofort eine Flasche mitnehmen musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß natürlich anhand der Flasche, dass ich einen Laphroaig im Glencairn habe und dass ich dadurch die typischen Noten dieser Brennerei leichter finden kann, aber bei dem, was mir aus dem Glas entgegenschlägt, wäre ich schon enttäuscht von mir, wenn ich den Laphroaig nicht auch blind erkannt hätte: Kalter, aschiger Rauch, Jod, Salz und Möwenscheiße. Dazu kommen in diesem Fall mächtig viel Vanille, eine überraschende Zitrusnote und irgendwas Fruchtiges wie vielleicht Kirschen. Die 56,2% Alkoholgehalt sind erstaunlich wenig präsent und die Abfüllung wirkt dadurch unerwartet leicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Zunge kommt die Fassstärke zwar zur Geltung, aber trotzdem bleibt der Dram erstaunlich weich für einen Laphroaig. Kalter Rauch, Kalk, feuchte Erde und geräucherter Speck zeigen direkt den Brennereicharakter. Gräser, jede Menge Vanille, leichter Pfeffer, Kräuterhonig und verkohltes Holz scheinen vom Fass zu kommen. Für einen Laphroaig irgendwie süffig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Finish ist wie erwartet ganz typisch mit kaltem Rauch, angebrannter Eiche und schnell verblassender Vanille. Alles klebt zwar lang am Gaumen, aber bleibt irgendwie sanft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein süffiger Laphroaig aus einem Bourbon Cask, der mir einfach ganz großartig gefällt. Dieses Single Cask wirkt dabei so weich und rund (für einen Laphroaig) als wären mehrere Fässer fein kombiniert worden. Ich mag das in meiner Erinnerung verklären, aber mein Kopf sagt, dass dieser Williamson wie ein Laphroaig aus den 90ern schmeckt. Geiles Zeug. Leider nur 150 Flaschen und meines Wissens ausverkauft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 12:39:51 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longrow Red – 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longrow-red-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longrow Red 15 – Pinot Noir Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8663.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jaaaaaa, ich weiß: Ich bin mit diesen Notes mächtig spät dran. Schlappe drei Jahre nach Veröffentlichung ist selbst für einen geruhsamen Norddeutschen wie mich wirklich langsam. Irgendwie bin ich aber nie dazu gekommen, den Longrow Red 15 zu öffnen, den ich direkt beim Release erworben hatte, und hab mich nun im Rahmen eines veranstalteten Tastings selber ein bisschen dazu gezwungen. Ich bin, wie höchstens hundertmal auf diesem Blog erwähnt, ein begeisterter Springbank-Nerd und von den drei Whiskys, die dort gebrannt werden, hat es mir der Longrow absolut am meisten angetan. Der damalige Longrow 14 war gegen Ende einer sehr intensiven „Es kann nur Islay geben“-Phase in den Anfängen meiner Whiskyzeit sowas wie mein Sprungbrett zurück runter von dieser Insel aufs Festland und letztlich der Auslöser der Erkenntnis, dass jede schottische Whiskyregion höchst spannende Kinder hat. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben hier also einen 15 Jahre alten, zweifach gebrannten Whisky mit 51,4% Alkoholgehalt, der 11 Jahre seines Lebens in Ex-Bourbonfässern zugebracht hat und anschließend 4 Jahre in frischen First Fill Pinot Noir-Barriques des neuseeländischen Weinguts von Grant Taylor reifen durfte. Ob 4 Jahre Lagerung in einer zweiten Fassart noch ein Finish oder schon eine normale zweite Reifung sind, sei jedem selbst überlassen, aber in jedem Fall ist diese Ausgabe des Longrow Red die meines Erachtens bisher älteste der ganzen Serie, die aus meiner Sicht bisher sehr viele, sehr starke Abfüllungen enthalten hat. Nebenbei: Die Serie wurde inzwischen mit Erscheinen des Longrow 100 Proof eingestellt, da meines Wissens bei Springbank schlicht und einfach keine ausreichende Anzahl an alten Fässern mehr gegeben ist, um den Longrow in den nächsten Jahren mit einem vernünftigen Age Statement abzufüllen. Wenn ich das richtig weiß, sollen auch der Longrow 18 und der Longrow 21 leider erstmal Schritt für Schritt verschwinden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           UVP von Springbank selber für den Longrow Red 15 waren damals 68 Pfund, also etwa 81 Euro. Meines Wissens ging die Flasche dann für 110€ in den deutschen Einzelhandel. Wie gewohnt verkoste ich den Whisky aus einem Glencairn und habe ihn einmal direkt nach dem Öffnen und einmal zwei Wochen später probiert, da Springbank sich ja bekanntlich durch ein wenig Luft in der Flasche noch deutlich entwickelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nase:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkle, warme und erstaunlich weiche Rotweinnoten mit Tabak lassen zuerst den Eindruck aufkommen, dass hier ein Raucher direkt nach einem Zug in ein großes Rotweinglas ausgeatmet hat. Mit etwas Zeit kommt in meiner Nase dann aber auch der im Gegensatz zu einem Wein natürlich deutlich höhere Alkoholgehalt an. Trotzdem sagte die erste Einschätzung: Hier hat das Pinot Noir-Fass jedenfalls schon mal sehr ordentliche Arbeit geleistet. Insbesondere lila Kirschen, spätsommerliche, saftig-saure Johannisbeeren, matschige Brombeeren und ein Hauch Veilchen machen sich bemerkbar und verraten damit klar den Pinot Noir. Vanille, alte Eiche, Erde und die so Longrow-typische Zitronennote sind ebenfalls unverkennbar, während der Rauch mit einer feinen Barbecuenote zwar deutlich vorhanden ist, sich aber trotzdem als so eine Art Randphänomen im Hintergrund hält. Spannender Start.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fett, vollmundig und fast dickflüssig kommt der Longrow auf der Zunge an. Warmer, aschiger Rauch und nasse Erde bestimmen dabei den ersten Moment, werden dann aber direkt von würzig-süß-sauren Noten weggefegt. Die Säuerlichkeit von Cranberries, die Süße von Kirschen und Pflaumen und eine irgendwie zimtig-nussige Würze legen sich warm über den ganzen Gaumen. Zitronenäpfel, Vanille, Leder und schwarzer Pfeffer mischen sich dezent unter diese bestimmenden Noten. Einzig schwelende, nasse Eiche und Teer dringen mit eigenen Akzenten nochmal durch diese mächtige süßlich-saure Komposition und lassen den Longrow gen Abgang ein wenig trocken werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang und vollmundig klebrig. Blutorangen, Pflaumen und Johannisbeeren kämpfen mit nasser Erde, Rauch, Muskat und Salz um den Sieg. Hierbei sind die wenigen Fruchtnoten anfangs klar im Vorteil, aber ganz am Ende setzt sich der Rauch dann doch durch und klebt noch lange und ein wenig süßlich am Gaumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die frischen Pinot Noir-Barriques haben in den vier Jahren Nachreifung durchaus ordentlich Spuren hinterlassen, aber es nicht geschafft den zitronig-dreckigen Charakter des Longrow vollständig zu übertönen, was erstmal eine sehr gute Nachricht ist. Trotzdem ist dieser Longrow Red 15 vermutlich die weinigste Abfüllung der ganzen Longrow Red-Serie, wenn ich mich an all die anderen richtig erinnere, und das muss man schon mögen. Glücklicherweise bin ich ein Fan von Rotweinreifungen, so dass diese Abfüllung voll und ganz in meiner persönlichen Komfortzone landet, aber ich könnte viele verstehen, die diese Abfüllung eher wieder zurückstellen und zu einer anderen greifen würden. Für mich persönlich ist das ein toller Malt, der sein Geld absolut wert ist…..zumindest das Geld, welches ich bei Erscheinen gezahlt hab. Ob ich die bis zu 170€ ausgeben würde, die die Abfüllung derzeit in Auktionen kostet? Normalerweise eher nicht, aber vor dem Hintergrund, dass ältere Longrow in den nächsten Jahren nicht mehr erscheinen werden, könnte ich eventuell schwach werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8663.jpeg" length="666743" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 12:16:21 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cutty Sark - Prohibition Overproof</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/cutty-sark-prohibition-overproof</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cutty Sark - Blended Scotch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8660.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich brauchte ich für ein Blind Tasting einen schönen günstigen Blend, den ich gerne unter all die teuren Single Malts schummeln wollte. Ich grub in meinem Gedächtnis und stieß dort auf den Cutty Sark Prohibition Overproof, den ich mal bei einem Bekannten probiert hatte. Eine kurze Umfrage bei einem Whiskystammtisch ergab: Nimm den. Also hab ich dann monströse 21,90€ investiert, den Cutty Sark im Blind Tasting untergebracht und jede Menge Überraschung geerntet…..und wenn die Flasche schon mal offen ist, kann man ja auch mal Notes schreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lead Malts im Cutty Sark sind normalerweise Glenrothes, Tamdhu, Glenglassaugh, Highland Park und Bunnahabhain, dazu kommen Invergordon und North British. Die Abfüllung hat mit 50% Alkoholgehalt eine erhöhte Trinkstärke und wurde in Erinnerung an Captain William McCoy aufgelegt, der in den 1920ern Cutty Sark in die USA geschmuggelt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karamell ohne Ende strömt zuerst aus dem Glencairn. Frisch poliertes Holz, Malzbonbons, in Alkohol eingelegte Aprikosen, Feigen und eine Tüte Studentenfutter mischen sich mit einem Hauch Rauch unter das weiterhin in erste Reihe stehende Karamell. In der Nase schon mal ein beeindruckender Dram.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           50% Alkoholgehalt und süffig. Frisches Malzbrot, angebranntes Karamell, Rote Grütze und Kakao mit Pfeffer. Anfangs ganz leicht scharf, dann übernehmen Salz, Erde und Säure die Führung, während im Hintergrund ein Hauch Rauch schwebt. Dunkel, süß und einfach schön zu trinken. Nicht komplex, aber auch keinerlei Fehlnoten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang bis kurz, leicht rauchig, angebranntes Karamell, dunkle Schokolade, Rosinen und Malzbonbons.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlicht, einfach süffig und mit einer beeindruckenden Nase. Der Cutty Sark Prohibition Overproof ist ein leckerer Blend, der mit jeder Menge Single Malt Whiskys ganz locker mithalten kann. Na klar, er ist letztlich zu glatt und zu wenig komplex, um ganz vorne mitspielen zu können, aber für schlappe 21,90€ ist das ein PLV-Kracher. und wird ganz viele Whiskyliebhaber mindestens beim Verriechen verführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8660.jpeg" length="727561" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 27 Mar 2025 07:55:03 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Caperdonich - 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/caperdonich-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Caperdonich 18 - Peated
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8642.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Speyside-Brennerei Caperdonich hatte ich nie so richtig im Blick und als sie 2002 geschlossen wurde, hab ich das damals nur mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Auch danach hat sich um diese Brennerei irgendwie keiner dieser Hypes entwickelt, der ja gerne mal bei geschlossenen Brennereien eintritt. Erst als sie 2019 erstmals die 18 Jahre alte Small Batch Peated Abfüllung rausbrachten, bin ich wirklich ernsthaft auf Caperdonich aufmerksam geworden, denn diese Abfüllung war durchaus spannend, denn rauchige Speysider sind ja immer noch eine Seltenheit. 2020-2022 folgten weitere Batches zu wirklich vernünftigen Preisen für einen 18 Jahre alten Whisky einer geschlossenen Brennerei (ca 130-140€), die alle wirklich überzeugen konnten. Jetzt hab ich mir erstmals auch direkt eine ganze Flasche gegönnt und dann muss ich auch gleich Notes zu dieser 48% Originalabfüllung aus American Oak-Barrels schreiben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aromen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kalte Asche, Vanille und Zitronengras drängen direkt offensiv aus dem Glencairn. Trotz der Asche ist der erste Eindruck der eines erfrischenden Whiskys. Gartenkräuter, saftige Äpfel, irgendwie tropische Noten und Eukalyptus schleichen sich mit der Zeit noch in die Nase. Weich und insgesamt sehr sauber und klar in seinen Aromen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weißer Pfeffer, der Rauch vom Lagerfeuer vom Abend vorher, angebranntes Toast, Küchenkräuter und Vanille. Ziemlich direkt und wieder ziemlich weich und irgendwie sauber. Ein wenig Schokolade, Ingwer und rote Äpfel lassen sich noch erahnen, gehen aber eher unter. Nicht komplex, aber süffig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, Asche, kalter Kaffee, Menthol und altes Holz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Fazit ist hier gar nicht so einfach: Der Caperdonich 18 ist durchaus lecker, süffig, höchst solide und einfach ein schöner, runder Dram…..und doch fehlt hier irgendwie etwas: Mit rauchigen Whiskys verbinde ich immer eine gewisse Dreckigkeit, ein bisschen Schmutz oder irgendwas schmieriges oder grobschlächtiges. Dieser Caperdonich ist dagegen halt einfach sauber und weich und hmm…..sowas wie trist und blass. Kann man toll wegsüffeln, aber es fehlt die persönliche Note. Gut in jedem Fall, aber es reicht nicht zur Spitzenklasse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 14:01:59 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardbeg Smoketrails - Côte Rotie Edition</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-smoketrails-cote-rotie-edition</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardbeg Smoketrails - Côte Rotie - Travel Retail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8639.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardbeg und ich - Wir haben so unsere Probleme miteinander: Die Whiskys dieser Brennerei mag ich häufig sehr gerne, aber mir ist in den letzten Jahren das Marketing rund um die ganzen Abfüllungen dermaßen auf den Sack gegangen, dass ich begonnen hab, die Marke unbewusst zu ignorieren. Dazu kamen die geringen Verfügbarkeiten und die höchst ambitionierten Preise, was es nicht besser gemacht hat. Auch jetzt noch halte ich die ganzen Geschichten rund um die neuen Abfüllungen für völlig übertrieben, aber immerhin kann man wieder zu vernünftigen Preisen an Flaschen kommen. Die Geschichten rund um die Abfüllungen dagegen......
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Smoketrails ist eine Abfüllung für den Travel Retail und nach einer Manzanilla-Reifung kam inzwischen eine Côte Rotie Edition auf den Markt: Eine Vermählung aus Ex-Bourbon Cask und Weinfässern in denen normalerweise ein Syrah gelegen haben dürfte, welcher als ein fruchtig-holziger Rotwein gilt, der eine lange Lagerung braucht. Da Rotweinreifungen mir aktuell sehr liegen, konnte ich an der Flasche nicht vorbeigehen, als ich sie im Angebot im Duty Free Shop auf einer Fähre gesehen hab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im ersten Moment findet meine Nase ausschließlich ganz klassische Bourbon Cask- und Ardbegnoten: Dieser zitronenhaltige warme Rauch mit jeder Menge Vanille und Teer. Erst Handwärme und eine Menge Geduld kitzeln den Rotwein raus: In Alkohol eingelegte lila Kirschen, saftige Brombeeren und süße Preiselbeeren halten sich fein, aber erkennbar im Hintergrund. Die Nase gefällt mir schon mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich mag fassstärkenversaut sein, aber der erste Eindruck am Gaumen ist ein wenig wässrig……bis Islay durchkommt: Ein randvoller uralter Kneipenaschenbecher in den irgendjemand dunkle Schokolade und eine Zitronenschale gelegt hat, kombiniert mit morschem Holz, angebranntem Toast und einem Hauch rote Frucht, wobei ich mir bei Letzterem nicht wirklich sicher bin, ob diese Note wirklich da ist oder ob ich sie nur finden will, weil ich sie bei Rotweinreifungen erwarte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, mit dem Rauch vom Lagerfeuer von gestern, kaltem Kaffee, verkohlter Eiche, weißem Pfeffer und Vanille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solide. Nicht komplex, nicht überragend, nicht besonders eindrücklich, sondern schlicht und einfach ein ganz solider, gut trinkbarer Whisky. Die Rotweinfässer kommen für meinen Geschmack viel zu wenig zur Geltung, aber das macht diesen Smoketrails nicht weniger süffig. Kann man gut mal haben, muss man sich aber nicht für verrenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8639.jpeg" length="687133" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 14:07:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-smoketrails-cote-rotie-edition</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aberfeldy 16 Jahre - Madeira Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/aberfeldy-16-jahre-madeira-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aberfeldy 16 - Madeira Finish - Travel Retail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8630.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf einer Fährfahrt nach Norwegen stolperte ich im Duty Free Shop des Schiffs über diese 16 Jahre alte Travel Retail-Abfüllung von Aberfeldy mit Madeira Cask Finish, die dort als Sonderangebot für 63,90€ zu haben war. Da ich auf diesen Whisky schon länger neugierig war, hab ich direkt die Gelegenheit genutzt und zugegriffen. Mit nur 40% Alkoholgehalt dürfte er für mich fassstärkeversauten Genießer zwar ein wenig schwach auf der Brust sein, aber ich bin trotzdem sehr gespannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Whisky ist mal ordentlich schüchtern. Gartenkräuter mit Honig lassen sich direkt gut rausfiltern, aber für alle anderen Aromen muss die Nase mächtig arbeiten und eine Menge Handwärme ist zusätzlich notwendig. Weißwein, Zitronenäpfel, Holunder, ein bisschen Zimt und helles Holz lassen sich finden - Das war es dann auch schon. Gefällig, aber erstmal schwächlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bittere Orangenmarmelade, Mahagoni und Karamell sind die ersten Worte, die mir in den Kopf schießen als ich den Aberfeldy probiere. Dazu kommen eine irgendwie harzig-kräutrige Würze, Muskatnuss, Zimt, Honig und insgesamt ein Eindruck, der wohl mit bittersüß am besten umschrieben ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit viel Wohlwollen mittellang, mit Röstaromen, Walnussschalen, Vanille, Apfelsinen und frisch poliertem Holz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Süffig, lecker, bittersüß - Grundsätzlich eine richtig gute Abfüllung, aber auch einfach wirklich schwach auf der Brust. 6-10% mehr Alkoholgehalt würden diesem Aberfeldy nach meinem persönlichen Empfinden richtig gut tun, damit die Aromen besser rauskommen. Für mich ist dieser Whisky eines der besten Beispiele dafür, warum ich anstatt zu den klassischen Originalabfüllungen immer wieder eher zu Single Casks oder unabhängigen Abfüllungen greife.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 10:37:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/aberfeldy-16-jahre-madeira-cask</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8630.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Elgin 10 Jahre - Bourbon Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-elgin-10-jahre-bourbon-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Elgin 10 - Mossburn No.19
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8617.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am schon etwas fortgeschritteneren Abend auf der Hanse Spirit bin ich am Stand von Marussia Beverages hängengeblieben, die u.a. als Importeur von Mossburn tätig sind. Mossburn ist ein schottischer Abfüller und Blender von dem ich bereits einige Abfüllungen zuhause stehen und diesen daher immer mal wieder im Blick habe. Auf der Messe fiel mir ein 10 Jahre alter Glen Elgin, 2008-2018, Bourbon Cask ins Auge, der mit 59% Alkoholgehalt abgefüllt worden war. Ich erwarb einen Dram davon und wurde sofort mächtig überrascht, als mir eine absolute Fruchtbombe aus dem Glas entgegenströmte. Mit dem Glen Elgin in der Hand wanderte ich dann, ständig wieder schnuppernd, ziellos über die Messe und hielt den Dram ein paar Bekannten unter die Nase. Immer kam ein „Wow - Was ist das denn für eine Fruchtbombe?“ und meine Antwort „Glen Elgin, 10 Jahre, der schon vor 7 Jahren abgefüllt wurde und in der Base bei 40 Bewertungen auf 81 Punkte kommt.“ führte allgemein zu Stirnrunzeln. Florian lief nach dem Riechen sogar mit mir zum Stand von Marussia, ließ sich auch einen Einschenken und nach dem Probieren kauften wir beide eine Flasche. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die spannende Frage also: Wie konnte mich ein in all seinen Rahmendaten völlig unspektakulärer Whisky, den ganz viele Base-Nutzer gerade so als Durchschnittsdram einstufen, derart umhauen, dass ich den direkt einpacke? Was hab ich da auf der Messe, zugegeben nach dem Genuss einiger anderer Drams vorher, ausgemacht, was sonst keiner gemerkt hat? Flasche auf und probieren - Anders lässt es sich nicht rausfinden und ich bin schon mächtig gespannt. Aufgrund der 59% hab ich vorher schon einen kleinen Kalibrierungsdram zu mir genommen, um den Gaumen vorzubereiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Glen Elgin braucht Zeit. Viel Zeit. Anfangs kommt nur eine klare Fassstärke zum Vorschein, die lediglich eine leichte Säure enthält. Nach fast 25 Minuten und mit ein wenig Handwärme fängt der Whisky dann an, sich zu öffnen: Äpfel, Äpfel, Äpfel und Äpfel mit Äpfeln in Alkohol. Die Zitrusnoten eines Granny Smith, der säuerliche Cox Orange, das herbe eines Boskop und die Süße eines Golden Delicious zusammen mit einer großen Portion Dry Cider und Apfelessig. Dazu ein bisschen Vanille, Maggi und Banane. Nicht komplex, aber einfach ordentlich apfelig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bei 59% Alkoholgehalt zu erwarten, gibt es einen leicht scharfen, pfeffrigen Antritt, der sich aber schnell verflüchtigt. Dann folgen ein herbe, raue Apfelschale, Vanille, Butterkekse, angebranntes Toast, Malzbonbons und Eiche. Einfach und dann doch erstaunlich süffig, wenn auch sehr flüchtig und schwierig zu greifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zack und weg. Nach gefühlten 30 Sekunden schmecke ich von diesem Glen Elgin rein gar nichts mehr an Zunge oder Gaumen außer einer leichten alkoholischen Wärme. Bisschen Holz, bisschen Muskat, bisschen Kräutergarten, bissen Zitrus, bisschen Apfel - Aber von allem wirklich nur ein bisschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß jetzt, warum mir dieser Whisky am späteren Abend der Messe so gut geschmeckt hat und warum er in der Base so bewertet ist, wie es der Fall ist: Dieser Glen Elgin ist nicht der erste und einzige Whisky, den man an einem Abend trinken sollte. Er braucht definitiv einen angewärmten Gaumen, der bereits mit Alkoholstärke umgehen kann. Dazu muss man die Geduld haben, den zweiten oder dritten, eigentlich völlig unspektakulären, Whisky des Abends ewig stehen zu lassen und ihm dann noch Handwärme zu geben. Mit Zeit und Vorbereitung ist das am späteren Abend ein ganz toller Whisky. So direkt und mit wenig Zeit oder Geduld fällt dieser Glen Elgin durch. Ein Whisky für bestimmte, spätere Abende also und gleichzeitig ein Whisky, der umso besser wird, je länger die Flasche bereits geöffnet ist.. Kaufempfehlung? Schwierig, aber ja. Man muss nur wissen, worauf man sich einlässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8617.jpeg" length="762151" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 09:59:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-elgin-10-jahre-bourbon-cask</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8617.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8617.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Moray 16 Jahre - Best Dram</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-moray-16-jahre-best-dram</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Moray 16 - First Fill Bourbon Barrel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8614.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letze Woche Freitag auf der Hanse Spirit lungerte ich gerade am Raritäten-Stand von Kirsch Whisky rum, als der hinterm Stand stehende Whisky Druide Michel Reick erzählte, dass sein neuer Outturn aus der Best Dram-Serie gerade ganz frisch durch den Zoll gekommen sei und er noch fix ein paar der neuen Flaschen zwei Wochen vor dem offiziellen Erscheinen am Nachbarstand von Flickenschild/Whizita zum ersten Probieren untergebracht hätte. Nach einem kurz darauf folgenden Befehl dort gefälligst probieren zu gehen, schlich ich also an den Nachbarstand, warf einen Blick auf die neuen Best Dram-Flaschen und da lächelte mich doch dieser Glen Moray an: 16 Jahre (21.11.2007-12.11.2024), First Fill Bourbon Cask, 56,1% Alkoholgehalt. Abfüllungen aus dieser Speyside-Brennerei aus Bourbonfässern sind für mich in den letzten Jahren fast zu einer Art Geheimtipp geworden, also musste ich den probieren…..und wie ihr ja seht, später auch kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Menge Zitrusnoten und vergorene Äpfel kommen mir sofort aus dem Glas entgegen und schaffen damit erstmal eine schräge Mischung aus Cider und Apfelessig. Mit der Zeit gesellen sich Vanille, frische Blumen, Butterkekse, Orangen, ein Hauch Kirschlollies und Heidehonig dazu. Insgesamt so ein bisschen undefinierbar fruchtig frisch. Handwärme tut ihm gut und macht ihn noch fruchtiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fassstärke macht sich am Gaumen erstmal mit einer Portion schwarzem Pfeffer bemerkbar, wird dann aber von den restlichen Aromen einfach überrollt: Verkohlte Eiche, angebranntes Toast und dunkle Malzbonbons mischen sich mit Äpfeln, Zitromengras, und Toffee. Staubtrocken und bitter-süß, hat dieser Whisky im Geschmack fast gar nichts mit der Nase zu tun. Von fruchtig-frisch zu bitter-süß - Überraschend aber lecker. Auch hier tut dem Whisky Handwärme wieder sehr gut, weil er dadurch beim Trinken eine Art "warme" Ausstrahlung bekommt (Komisch umschrieben, ich weiß, aber so fühlte es sich für mich an).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, dunkler Pfeffer, dunkle Eiche, Glühweingewürz, schwarzer Tee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie oben schon erwähnt, hab ich den Glen Moray auf der Hanse Spirit probiert und direkt danach gekauft. Das zeigt: Ich mag das Zeug und das sogar sehr. Die fruchtige Nase mit der angenehmen Bitterkeit im Mund - Das ist genau meine Komfortzone, aber, das muss man auch ganz klar festhalten, es ist eindeutig ein Whisky für Bourbonfassliebhaber. Wer eher auf Sherrywhiskys steht, wird mit dieser Abfüllung nicht glücklich, aber wer, so wie ich, aus der Bourbonfassecke kommt, der wird hier einen schönen Whisky genießen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8614.jpeg" length="684254" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 13:36:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-moray-16-jahre-best-dram</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8614.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8614.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auchroisk 13 - Mavrodaphne Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/auchroisk-13-mavrodaphne-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auchroisk 13 Jahre - Dram Way - Experimental Series 3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8585.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Malte Schweia, der Whiskynerd hinter dem unabhängigen Abfüller Dram Way, wohnt bei mir um die Ecke und man kennt sich daher ganz gut. Als er im Herbst 2022 begann, unter Dram Way seine Abfüllungen auf den Markt zu bringen, hab ich erstmal skeptisch geguckt, aber als gut Nachbar muss man dann ja auch mal probieren und was nettes sagen und ihn für den Versuch loben und so…..und dann schmeckte das Zeug doch tatsächlich und ich musste ihn wirklich loben. Ich bin inzwischen zwar kein Stammkunde, weil ich einfach noch so viel anderes kaufe, aber nenne inzwischen schon drei seiner Abfüllungen mein eigen und durfte auch noch ein paar weitere Whiskys von Malte probieren.....und bisher hat mich das fast alles wirklich überzeugt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der „Just Whisky“ in Hamburg im letzten Herbst konnte ich an seinem Messestand den nun bei mir im Glencairn befindlichen 13 Jahre alten, mit 54,5% Alkoholgehalt abgefüllten Auchroisk mit einem Finish in einem Mavrodaphne-Fass probieren und war sofort begeistert. Als die Abfüllung dann im November in der 0,5 Liter-Flasche rauskam, musste ich sofort zuschlagen. Wer es nicht weiß (Also so wie ich, als ich die Abfüllung sah): Mavrodaphne ist ein sehr süßer griechischer Likörwein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Alkohol vollgesogene Pflaumen, dunkle saftige Kirschen und jede Menge rote Trauben aber auch matschige Rosinen drängen sofort wenig schüchtern aus dem Glas. Tannine, Mahagoni, Möbelpolitur und Blutorangen machen sich ebenfalls bemerkbar. Auch nach weiteren 20 Minuten im Glas ändert sich an den Aromen nichts mehr. Dieser Whisky ist in der Nase wenig subtil, sondern gibt direkt aufs Auge. 54,5% Alkoholgehalt? Nicht erkennbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mund ist der erhöhte Alkoholgehalt natürlich spürbar, aber alles andere als unangenehm. Der Auchroisk kommt nach der sehr süß-fruchtigen Nase erstaunlich herb am Gaumen an: Angebranntes Toast, dunkelste Schokolade, Walnussschalen, Tannine und Möbelpolitur ziehen den Dram erstmal auf die edelbittere Seite. Die immer noch vorhandene Süße kämpft sich aber immer wieder durch diese Aromen hindurch und bringt Blutorangen, Pflaumen, Vanille und Rosinen hervor. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang und dunkel, warm und trocken, irgendwie mit Zimt, verkohltem Holz, kaltem Kaffee, roten Trauben und einer undefinierbaren Fruchtsäure.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Auchroisk steht für absolut alles, was ich sonst immer an dem aktuellen Trend zu fetten, dunklen Sherrywhiskys kritisiere: Hier wird der sonst so sanfte, subtile und komplexe Auchroisk von einem Finish ordentlich geplättet und einzig seine nussigen Aromen kommen leicht durch. Käme diese Abfüllung aus dem gewohnt nassen Sherryfass, dann würde ich jetzt meckern. Hier ist das aber (für mich erschreckenderweise) wirklich lecker, von einem Whisky einfach mal wenig subtil auf die Fresse zu bekommen. Die Süße in der Nase, das Edelbittere im Geschmack, der lange, warme Abgang - Eigentlich überhaupt nicht mein Stil und weit weg von meiner Komfortzone, aber trotzdem: Leider geil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8586.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8585.jpeg" length="606785" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 09:33:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/auchroisk-13-mavrodaphne-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8585.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8585.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glengoyne - Time Capsule</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glengoyne-time-capsule</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glengoyne 12, 18 &amp;amp; Legacy
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8579-aa208873.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Tagen habe ich von einem lieben Freund und Whiskygeniesser als Dankeschön das Time Capsule-Set von Glengoyne geschenkt bekommen und da ich tatsächlich ewig keinen Standard-Glengoyne mehr getrunken habe, muss das Set auch direkt geöffnet und verkostet werden. Es gibt also hier gleich Notes zu drei Whiskys dieser Highland-Brennerei, die aber ein bisschen kürzer ausfallen, damit es vernünftig lesbar bleibt. Glengoyne ist in meinem Kopf seit langem mit sowas wie „Ode an die Belanglosigkeit“ verknüpft, weil die Abfüllungen, die ich alle vor diversen Jahren mal probiert habe, für mich bisher immer irgendwie „nett“, aber auch nicht mehr waren und schnell aus meinem Kopf verschwanden. Habe deshalb halt auch länger keinen Glengoyne mehr getrunken, der mich jetzt ja vielleicht doch eines Besseren belehrt - Ich bin jedenfalls sehr dankbar für das Geschenk und die Probiermöglichkeit, denn selber hätte ich mir das Set (aufgrund meiner Vorurteile?) wahrscheinlich nicht gekauft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glengoyne 12 Jahre - 43%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rote Trauben, Zuckerwatte und Möbelpolitur kommen als Erstes in meiner Nase an. Vanille, Toffee, Aprikosen und Zimt schließen sich an und machen diesen Dram zu einer süß-klebrigen Angelegenheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weißer Pfeffer, Rosinen und Butterkekse und das alles irgendwie in cremig. Leichte Zitrusnoten, Walnussschalen, Vanille und angekohlte Eiche legen nach, auch irgendwie in cremig….und süß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz, trocken und Edelbitter. Bisschen Holz, bisschen Vanille, bisschen Eiche, bisschen Zimt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nett. Tut nicht weh. Kann man gut wegsüffeln. Muss man aber nicht. Klares Sherryprofil ohne groß einprägsam zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glengoyne 18 Jahre - 43%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder eine sehr cremige, süffige Sherrynase. Orangenzeste, Rosinen, Vanille, Kalk, Blütenhonig und Muskat geben sich die Ehre. Höchst spannend, völlig ohne Fehlnoten, erstaunlich komplex.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Altes Holz, dunkles Malz, angebranntes Toast und eine Packung Studentenfutter kommen zuerst bei mir an. Vanille, Milchschokolade, Zitronengras und leichter Pfeffer. So komplex er in der Nase auch war, so schlicht, aber trotzdem ausdrucksstark, wird er im Mund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang und süßlich-bitterschokoladig. Cremig und warm. Haselnüsse, Trauben und Orangenzeste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund des Sherry nicht meine Komfortzone, aber im Gegensatz zum 12er lässt sich beim 18er selbst für mich sehr gut nachvollziehen, warum man diesen Whisky richtig gut finden kann. Ein klassischer Sherrymalt, den man ewig Verriechen könnte, der im Mund süffig und schlicht aber altehrwürdig wirkt und rund und sanft ausklingt. Wenn man auf dieses Profil steht: Richtig gut. Einzig die grob 130€ für ein Großsample scheinen eher happig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glengoyne Legacy Chapter Three - NAS - 48%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nase ist sehr ähnlich zum 12er: Rosinen, Kekse und ordentlich Cremigkeit, dazu Nougat, Zitronengras, Möbelpolitur und Honig. Süß, aber mit deutlich mehr Kraft als der 12er. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ups - Deutlich mehr Holz als erwartet, sagt der erste Eindruck: Alte morsche Eiche gibt zuerst den Ton an, wird dann frisch überpoliert, mit Kaffee bekleckert und mit Centmünzen belegt. Muskatnuss, Tannine, Blütenhonig, Nelken und schwarzer Pfeffer. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schokoladig-metallisch-bitter mit Pfeffer und undefinierbarer Süße. Warm und mittellang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie unausgewogen und eher bitter. Nase und Geschmack passen irgendwie nicht zusammen und die Abfüllung lässt im Mund auch die beim 12er und 18er so ausgeprägte Cremigkeit vermissen. Ohnehin nicht mein Profil, aber aus meiner Sicht auch objektiv irgendwie nix.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit insgesamt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einmal nett, einmal lecker, einmal nix. Mein Belanglosigkeitseindruck von Glengoyne ist zwar nicht weg, aber der 18er hat mehr als deutlich aufgezeigt, was die Brennerei so alles kann. Vielleicht muss ich mal gucken, ob ich irgendwo ein schönes Bourbon Cask auftreiben kann, um Glengoyne doch nochmal genauer auf den Zahn zu fühlen. Könnte eine Probieridee für eine der anstehenden Messen sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 09:43:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Whisky des Jahres 2024</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Bourbonfasskrachern und Überraschungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Whiskymarkt hat auch in diesem Jahr jede Menge an Krachern, Geheimtipps und Gaumenschmeichlern im Angebot gehabt. Wer kann da noch den Überblick bewahren oder gar all die obskuren Abfüllungen durchprobieren? Ich bin da auch keine große Hilfe, aber für meinen ganz persönlichen, ultimativen, unfassbar subjektiven und selbstverständlich vorurteilsgeleiteten Jahresrückblick reicht es aus. Hier sind also meines Whiskys des Jahres. Entscheidendes Kriterium: Begeisterung. Herausgekommen ist eine entschieden unrepräsentative Auswahl. Fast ausschließlich unabhängige Abfüllungen, spannenderweise alle aus Brennereien, die ich schon vorher als meine liebsten Brennereien verordnet habe, und noch dazu erstmals seit ich vor fünf Jahren begonnen habe, meine Lieblinge des Jahres zu küren, ohne eine Abfüllung außerhalb von Schottland. Zwar gab es auch viel Gutes aus u.a. Taiwan, Deutschland und England bei mir in diesem Jahr, aber für ganz vorne hat es da diesmal nicht gereicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8081.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Mein absoluter Liebling dieses Jahr ist ein 13 Jahre alter Glenlossie von dem mir bis dahin noch völlig unbekannten Abfüller „CS James &amp;amp; Sons“: 13 Jahre, von September 2009 bis April 2023, durfte dieser Whisky in einem Bourbon Hogshead verbringen, um schließlich in der „National Choice – Guardians of Scotland“-Serie mit 52% Alkoholgehalt in die Flasche zu kommen. In die Finger bekommen habe ich diese Abfüllung im Frühjahr auf der Whiskymesse in Limburg am Stand von Klaus Pinkernell, wo mir das schlichte, aber trotzdem wirklich schicke Design zuerst auffiel. Als ich dann noch „Glenlossie“ (Eine meiner liebsten Brennereien) und „Bourbon Hogshead“ sah, hab ich dann blind zugeschlagen….und es alles andere als bereut, denn diese Abfüllung ist ein Bourbonfasskracher: Vanille, Vanille, Vanille und eine Frühlingswiese in der Nase, warm, weich, süffig und fruchtig im Mund, staubtrocken, warm und vanillig im Abgang – Einfach geiles Zeug und für mich dieses Jahr einfach ungeschlagen: Eine Flasche geleert, eine halb leer und jetzt schon Trauer im Anmarsch, denn mehr davon hab ich leider nicht auftreiben können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8526.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Wo ich schon einmal bei Glenlossie bin, bleibe ich auch gleich dort, denn ein zweiter Whisky dieser feinen Speyside-Brennerei hat es in meine Bestenliste geschafft: 15 Jahre alt, 56.4% Alkoholgehalt, grob 12 1/2 Jahre Refill Bourbon Cask, dann etwa 2 1/2 Jahre Finish in einem First Fill Ruby Port Barrique, abgefüllt von Tilo „Caskhound“ Schnabel, meinem tatsächlich liebsten unabhängigen Abfüller des Jahres 2024, für den dieser tolle Whisky stellvertretend stehen soll: Ein sanfter, malzig-grasiger Glenlossie, der nicht in einem langen First Fill Ruby Port-Finish untergeht, sondern von feiner Eiche, angebranntem Toast, Nougat und von einem frisch geschnitzten Holzlöffel gegessener Rote Grütze mit Vanillesoße, sauren Äpfeln und Muskatnuss großartig ergänzt wird. Tilo hat mir in seinen verschiedenen Serien dieses Jahr eine Menge an Genuss bereitet und ist auch der Abfüller von dem ich dieses Jahr am meisten Flaschen erworben hab…..und da ich erschreckend wählerisch und einzelnen Abfüllern sonst nur wenig treu bin, gilt es das gesondert zu erwähnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8480.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Dieses Jahr habe ich für mich tatsächlich mal wieder eine Art „Standardabfüllung des Jahres“ gefunden: Das aktuelle Batch vom Glen Scotia 18 Jahre hat mich absolut abgeholt und das obwohl es ein Whisky mit einem von mir alles andere als geliebten First Fill Oloroso-Finish ist. Diese Abfüllung ist für mich wie ein gezähmter Löwe im Glas, der jederzeit gewaltig ausbrechen könnte, dies aber immer wieder einfach nur andeutet. Mit Alkohol vollgesogene Kirschen, Erdbeeren und Orangen, leichter Rauch und Vanille und eine ganze Gewürzmischung aus Muskat, Nelke, Zimt, Salz, Anis und sowas wie Fenchel erobern die Nase, während im Mund eine große Welle ordentlich um sich greift und Eichenwürze, Asche, Schokolade, Wachs, weißen Pfeffer, Rote Grütze, Küchenkräuter, Vanille, Salz und Möbelpolitur mitbringt. Sowohl süßlich als auch staubtrocken als auch einfach lecker und vollkommen zurecht unter meinen persönlichen Lieblingen des Jahres.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8506.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Neben dem Liebling des Jahres hat es noch ein zweiter Bourbonfasskracher in die Jahresbestenliste geschafft und steht zugleich ein wenig für einen Abfüller, der aus meinem Blick beinah völlig verschwunden ist: Ein Tamdhu 17 Jahre aus einem Bourbon Barrel mit 57% Alkoholgehalt und abgefüllt in der Chairmans Stock-Serie von Cadenhead’s. Gerade durch seine Läden in Köln aber auch durch viele Tasting Notes anderer Blogger oder YouTuber war Cadenhead’s für mich jahrelang ein höchst präsenter Abfüller, der durch die Schließung seiner Läden und Umstellung seines Verkaufskonzeptes für mich inzwischen kaum noch präsent ist. Ich vermisse das tatsächlich sehr und habe mich immer gerne durch deren Outturn getrunken, aber auch andere Abfüller haben schöne Töchter und jetzt halt die Führung bei mir übernommen. Dieser Tamdhu ist allerdings trotzdem in meine Fänge geraten und ich habe mich sofort gierig dran festgekrallt, denn dieser Whisky hat alles, was mir für einen tollen Whisky wichtig ist: Einen wiedererkennbaren, mir sehr liegenden Brennereicharakter, der durch eine gelungene Fassreifung ergänzt und nicht erschlagen wird. Elegant gezähmte Kraft mit den klassischen Tamdhu-Noten. Vanille ist die beherrschende Note aber auch frisch riechende Möbelpolitur, Ingwer, tropische Früchte und Orangenzeste gesellen sich in der Nase dazu, bevor im Mund neben der Vanille auch altes Holz. Honig dunkle Schokolade, angebranntes Toast, weißer Pfeffer, ein Hauch tropische Säure und Karamell zur Geltung kommen. Eine feine Ode an die leichte Bitterkeit und ein herrlicher Genuss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7837.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Meine Überraschung des Jahres ist ein Linkwood 2010-2022 aus einem Madeira Cask, der von Firkin Whisky in der „Firkin Ten“-Serie auf den Markt gebracht wurde. „Überraschung“, weil ich die Flasche damals nur als „Beifang“ oder „Versandkostenoptimierung“ erworben hatte und diese bereits anderthalb Jahr bei mir ungeöffnet in dem „Muss ich irgendwann mal probieren, eilt aber nicht“-Haufen rumstand……und als die Flasche dann einmal geöffnet war, war sie auch ganz fix leer und es gab natürlich nichts mehr davon zu kaufen: Man sollte Holzeinfluss mögen, aber wenn man damit umgehen kann, ist dieser Linkwood eine richtig starke Abfüllung, die einem süße Orangen, ordentlich Zitrussäure, angebranntes Holz und dickflüssige Blumen bietet - ein toller, typischer Linkwood kombiniert mit Madeira-Noten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was gab es noch in 2024? Viele Samples und Miniaturen, viele neue noch ungeöffnete Flaschen, viele böse Blicke der besten Frau aller Zeiten, wenn sie die Neuankömmlinge skeptisch betrachtet hat. Wieder ordentlich Tasting Notes und Blogbeiträge, aber mangels Zeit letztlich doch deutlich weniger als in den Vorjahren , mit der Just Whisky, der Hanse Spirit, dem Bottlemarket und Limburg (mit tollem Pre-Event) immerhin vier Messen, ein höchst unterhaltsamer und informativer Donnerstags-Stammtisch und viele schöne Whisky-Momente mit anderen bekannten und auch völlig unbekannten Genießern, die einem in einem Whiskyladen, auf einer Messe oder in einer Whiskybar zufällig begegnen. Vielen Dank jedenfalls an alle, die den Blödsinn, den ich manchmal schreibe, auch noch lesen oder gar kommentieren. Jede Rückmeldung ist schön, sehr willkommen und wird mit Freude registriert, denn ich schreibe hier zwar auch viel für mich selber, weil ich mir die Eindrücke zu den ganzen Whiskys und Veranstaltungen sonst nur schwer merken kann, aber mein Ego ist natürlich auch vorhanden und freut sich über Abos, Gefällt Mir, Likes, Kommentare, Kritik, wasauchimmer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/WDJ-f4e14b78.PNG" length="1245073" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 27 Dec 2024 09:51:59 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eris III - 17 Jahre - Ruby Port</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/eris-iii-17-jahre-ruby-port</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eris III - Scotch Universe - First Fill Ruby Port Barrique 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8527.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Eris I in 2021 war großartig. Der Eris II in 2022 ein Träumchen. Der ganz frisch erschienene Eris III? Ich bin sehr gespannt. Michel Reick hat in seiner Scotch Universe-Serie mal wieder ein paar neue Abfüllungen ins Rennen geworfen und als ich das Bild vom neuen Eris sah, hab ich sofort bestellt. Hinter „Eris“ verbirgt sich die Brennerei Tamdhu, die ich, wenn es keine Sherryreifung ist, ja bekanntlich sehr schätze. Wir haben hier diesmal eine 211 Monate, also knapp über 17 Jahre alte Abfüllung, aus einem First Fill Ruby Port Wine Barrique, die mit 53% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht wurde. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mächtige, dunkle Fruchtaromen strömen auf meine Nase ein und von Blutorangen über Pfirsiche, Mirabellen, Himbeeren, Kirschen und Johannisbeeren scheint absolut alles dabei zu sein. Zu all diesen Fruchtaromen gesellt sich eine hintergründige Zitrussäure, kombiniert mit Holunder, Muskat und Mahagoni. Sehr vielversprechend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie so oft bei Portreifungen ist die Süße aus der Nase im Mund erstmal kaum vorhanden: Hier dominieren sofort Eukalyptus, Möbelpolitur, Säure und alles, was sich unter „Edelbitter“ zusammenfassen lässt. Der Dram kippt dabei aber nicht ins zu bittere sondern bleibt haarfein auf der Grenze. Nach einiger Zeit kommt bei dieser ordentlich trockenen Abfüllung mit Milchschokolade, Kräuterhonig und saftigen Orangen noch eine gewisse Süße hinzu. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tamdhu bleibt mittellang, warm und vor allem mächtig trocken am Gaumen. Alte Eiche, angebranntes Toast, Honig und ein klein wenig Leder machen sich noch bemerkbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Eris III ist in seinen Ausprägungen sicherlich nichts für jedermann: Diese heftige Süße in der Nase, der am Gaumen eine Ode an die Bitterkeit folgt, ist nicht ganz einfach zu genießen. Ich mag diesen Dram tatsächlich sehr, kann mir aber nur zu gut vorstellen, wie er von anderen Whiskygenießern eher beiseite gestellt wird. Lecker, aber eher Nerdstoff als ein Mainstreamwhisky. Vom PLV her für mich persönlich mit 99€ für ein 17 Jahre altes Single Cask zusätzlich auch noch absolut in Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 10:26:07 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlossie 15 Jahre - Ruby Port Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlossie-15-jahre-ruby-port-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Glenlossie 15 - First Fill Ruby Port Barrique Finish
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Caskhound
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8526.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich auf dem Bottle Market in Bremen bin ich am Stand von Tilo „The Caskhound“ Schnabel gestrandet und hab mich dort durch viel zu viele Abfüllungen probiert. Dabei fiel mir ganz besonders dieser 15 Jahre alte Glenlossie auf und ich musste nach dem Probieren dann auch sofort eine Flasche davon mitnehmen. Grob 12 1/2 Jahre Refill Bourbon Cask, dann etwa 2 1/2 Jahre Finish in einem First Fill Ruby Port Barrique, abgefüllt mit satten 56,4%…..und dann auch noch von Glenlossie, einer meiner Lieblingsbrennereien - Die Rahmendaten haben mich sofort gereizt und das Probieren hat sein Übrigens getan. Nun bin ich gespannt, wie er mir außerhalb einer Messe und als erster Dram eines Abends gefällt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blutorange, Pfirsich, Marzipan und Vanille drängen regelrecht aus dem Glencairn. Kirschkompott, Zuckerwatte und Zitronengras mischen sich noch drunter, während Handwärme noch ordentlich Zwetschgen und Möbelpolitur hervorbringt. Die 56% sind klar erkennbar, aber passen super zu diesem Dram. In der Nase schon mal großartig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Gaumen sagt erstmal „Den Abend mit einer Fassstärke zu beginnen, ist eine blöde Idee“, aber ab dem zweiten Schluck ist er ganz ruhig. Feine Eiche, angebranntes Toast, Nougat und Malzbonbons rollen zuerst über meine Zunge. Es folgt von einem frisch geschnitzten Holzlöffel gegessene Rote Grütze mit Vanillesoße. Den Abschluss bilden leicht saure Äpfel und Muskatnuss. Legger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warm und trocken, frisch poliertes Holz, Vanille, mit Alkohol vollgesogene Früchte, Malz und Muskat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal ob irgendwann während eines langen Messetages oder als erster Dram zuhause: Das ist geiles Zeug. Am meisten erstaunt mich, dass es der für gewöhnlich so sanfte, malzig-grasige Glenlossie geschafft hat, seinen Brennereicharakter tatsächlich in einem First Fill Port zu behaupten. Einfach eine tolle Abfüllung, die trotz zweieinhalb Jahren Finish den Whisky nicht erschlägt. Soweit ich es herausfinden konnte, ist diese Abfüllung allerdings leider bereits ausverkauft, falls Tilo nicht noch Flaschen für irgendeine Messe zurückgelegt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8526.jpeg" length="608526" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 11:55:05 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Slyrs 6 Jahre - Silvaner Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/slyrs-6-jahre-silvaner-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Slyrs 6 - Silvaner Finishing - Horst Bauer Edition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8512.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor etwa 15 bis 20 Jahren, genauer weiß ich das leider nicht mehr, bin ich erstmals ernsthaft auf deutschen Whisky aufmerksam geworden. Mein damaliger Gedanke „Hey, das musst du alles probieren - Das wird bestimmt der heiße Scheiß“ wurde direkt in die Tat umgesetzt und ich besorgte mir viele Samples von dem, was damals halt erhältlich war: Slyrs, Blaue Maus und, wenn ich mich recht entsinne, Schlitzer. All diese Samples sorgten damals dafür, dass ich lange Jahre keinerlei deutschen Whisky mehr angerührt habe, weil mir das alles so überhaupt nicht zusagte. Bei einem Gespräch neulich mit Peter Moser von Friends of Single Malt ging mir auf, dass ich seit dieser Zeit nie wieder irgendwas von diesen Brennereien angerührt habe, obwohl ich Whisky aus anderen deutschen Brennereien wie zum Beispiel Birkenhof inzwischen wirklich gerne trinke - Slyrs, Blaue Maus und auch Schlitzer haben in meinem Kopf aber immer noch den „Das schmeckt nicht“-Ruf von damals, obwohl ich ihnen nie wieder eine Chance gegeben habe. Bis jetzt: Ich konnte günstig einen 6 Jahren alten Slyrs mit einem dreijährigen Finish in einem Silvaner Beerenauslese-Fass bekommen und gucke mal, ob sich meine langjährig vorgefertigte Meinung ändern lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Saftige rote Trauben, mit Alkohol vollgesogene Pflaumen, Möbelpolitur und Blutorangen kommen durchaus offensiv aus dem Glas. Nach ein bisschen Zeit und Handwärme kommen Honig, Äpfel und Maracuja hinzu. Fruchtig, weinig, saftig, angenehm. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Schluck gehört eindeutig in die Kategorie weinig-edelbitter: angekohltes Holz, Muskat, zermatschte Grapefruit, Sesamkörner, saftige rote Grütze und tropische Früchte. Das kombiniert sich später mit Möbelpolitur, mineralischen Noten und Walnussschalen zu einer herb-süffigen Angelegenheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkle Beeren, Maracuja und Pflaumen kombinieren sich mit einer Art Orangenöl und Zedernholz - Klingt schräg? Find ich auch, ist aber wieder auf einer spannenden edelbitteren Seite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Abfüllung ist jetzt kein überragender Wunderwhisky, aber durchaus so interessant, dass ich mich gerne damit beschäftigt habe. Die Noten des dreijährigen „Finish“ in dem Beerenauslese-Fass überwiegen hier deutlich und lassen den Whisky letztlich zu einer aufgespritteten Beerenauslese werden, aber das kennen wir alle ja genauso mit Sherry, Port oder Sauternes. Ich kann das gut trinken, es ist aber eigentlich nichts besonderes. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sagt mir das nun über Slyrs? Eigentlich nur, dass das Finishing bei Slyrs funktioniert und dass es zumindest keine grässlichen Fehlnoten gibt. Vielleicht war diese Abfüllung nicht die beste Wahl, um die Brennerei zurück in meine dauerhafte Rotation zu führen, aber auch nichts mehr, was mich verschreckt. Muss ich wohl nochmal mehr probieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8512.jpeg" length="592702" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 28 Nov 2024 10:15:44 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamdhu 17 Jahre - Chairman‘s Stock</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-17-jahre-chairmans-stock</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamdhu 17 - Cadenhead‘s - Bourbon Barrel 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8506.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamdhu ist einer dieser Whiskys, die für meinen persönlichen Geschmack viel zu häufig in Sherry ertränkt werden und gar nicht aus sich selbst heraus glänzen dürfen. Sherrylagerung ist halt nicht meins und so greife ich bei jeder Gelegenheit umso schneller zu, wenn sich mir mal ein Tamdhu aus einem Bourbonfass aufdrängt. Die 17 Jahre alte Abfüllung von Cadenhead‘s in meinem Glencairn ist gerade erst vor knapp ein bis zwei Wochen erschienen und als ich diese für 89,90€ erblickte, sabberte ich kurz und dann schlug ich zu. Tamdhu, Bourbon Barrel, Fassstärke - Was soll da schon schiefgehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Chairman‘s Stock-Serie von Cadenhead’s, in der dieser Tamdhu erschienen ist, besteht aus Fässern, die aus der privaten Sammlung von Hedley Wright, dem im letzten Jahr verstorbenen, langjährigen Chairman von Springbank-Besitzer J &amp;amp; A Mitchell Co Ltd, stammen und jetzt nach und nach auf den Markt kommen. Nach meiner bisherigen Erfahrung altert des Destillat von Tamdhu ganz hervorragend und ist daher mit den 17 Jahren dieser Abfüllung genau auf dem richtigen Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille ist im ersten Moment die beherrschende Note dieses Drams, aber schnell lassen sich noch andere Eindrücke blicken: Eine eigenartig frisch riechende Möbelpolitur, Ingwer, tropische Früchte und Orangenzeste gesellen sich zur Vanille und schaffen einen zurückhaltenden aber irgendwie edel wirkenden Whisky, der seine Fassstärke zwar nicht versteckt, aber gezähmt einbindet, Hab selten einen Whisky getrunken, der mit so wenig Aromen so viel Komplexität ausstrahlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mund machen sich die 57% Alkoholgehalt natürlich erstmal bemerkbar, aber alles andere wäre auch unerwartet. Trotzdem kommen schon beim ersten Schluck, der mir sonst eigentlich immer nur zum Gewöhnen des Gaumens an die Fassstärke dient, deutliche Noten von Vanille, altem Holz und Honig zur Geltung. Dies bestätigt sich deutlich beim zweiten Schluck und wird um dunkle Schokolade, angebranntes Toast, weißen Pfeffer, einen Hauch tropische Säure und Karamell erweitert. Insgesamt eine Art Ode an die leichte Bitterkeit mit einem Hauch hintergründiger Süße.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, wärmend und trocken, mit frisch poliertem Holz, Nougat, angebranntem Toast und Vanille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Jahren sagte man zu so einem Whisky: SDWAIDG - Scheiß die Wand an ist der geil. Wenn man auf Bourbon Cask-Abfüllungen steht, dann gehe ich mal so weit zu sagen, dass dieser Whisky eine Probierpflicht auslöst. Elegant gezähmte Kraft mit den klassischen Tamdhu-Noten. Für mich persönlich kaum zu toppen. So ein 17 Jahre alter Bourbonfasskrwcher zu so einem Preis - Ich glaub, bevor ich meine Notes online stelle, jag ich mir noch fix was davon &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 07:08:29 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia - 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia 18 - First Fill Oloroso Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8480.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der aktuelle Glen Scotia 18 Jahre ist mir irgendwie als „Beifangflasche“ beim Erwerb einer anderen Abfüllung zugelaufen und hat daher etwas länger unbeachtet gestanden, als er es eigentlich verdient hat. Gelagert in Refill Bourbon Barrels und mit einem Finish in First Fill Oloroso-Fässern versehen und abgefüllt mit 46% Alkoholgehalt sollte diese Abfüllung, der mir sonst sehr liegenden Brennerei aus Campbeltown, durch das Sherryfinish eigentlich nicht komplett in meiner Komfortzone liegen. Aber allein weil es Glen Scotia ist, will diese Abfüllung unbedingt probiert und hoffentlich auch genossen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Alkohol vollgesogene Kirschen, Erdbeeren und Orangen, leichter Rauch und Vanille begrüßen mich bei meinem ersten Eindruck und für die nächsten zehn Minuten kommt da auch nichts mehr hinzu. Dann öffnet sich der Malt plötzlich und knallt mir zusätzlich eine ganze Gewürzmischung vor die Nase: Muskat, Nelke, Zimt, Salz, Anis und sowas wie Fenchel verbinden sich mit den anderen Noten zu einem spannenden und irgendwie einzigartigen Geruch. Eine Art „Funk“ vielleicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wow - Der Glen Scotia 18 breitet sich wie eine große Welle im Mundraum aus und greift ordentlich um sich. Eichenwürze und Asche, Schokolade und Wachs, weißer Pfeffer und Rote Grütze, Küchenkräuter und Vanille, Salz und Möbelpolitur. Sowohl süßlich als auch staubtrocken. So ein mächtiger, raumgreifender Eindruck trotz nur 46% Alkoholgehalt überrascht mich dann doch sehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang und staubtrocken, zieht die Mundwinkel nach innen. Eichenwürze, Nelke und Nougat kombinieren sich mit Asche, Blutorangen und Pfeffer. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lecker. Wirklich lecker. Selbst die von mir ja nicht wirklich bevorzugten Sherrynoten passen einfach großartig in diese Abfüllung. In meinem Kopf ist er wie ein im Glas gezähmter Löwe, dem man anmerkt, dass er jederzeit ausbrechen könnte. Alles andere als ein Fehlgriff - Ich kann den nur empfehlen, auch wenn er preislich natürlich nicht im Bereich der Schnäppchen anzusiedeln ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8480.jpeg" length="588206" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 07:40:18 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff 13 Jahre - Wine Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-13-jahre-wine-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macduff 13 - Alte Viehwaage 5th Edition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8462.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die „Alte Viehwaage“ ist ein Kombination aus Frühstückslokal, Ausflugslokal, Landrösterei und Whiskyshop im idyllischen Seestermühe an der Elbe in Schleswig-Holstein nahe Hamburg und damit nicht weit von mir entfernt. Da ich meine ersten Jugendjahre sogar im Nachbardorf verbracht hab, fühle ich mich dieser Gegend auch noch sehr verbunden. Der Besitzer der Alten Viehwaage Horst Ermeling hatte früher einen großen Edeka-Markt mit einer sehr ausgesuchten Whiskyabteilung und spannenden ausgestellten Raritäten. Ein Geburtstagsgutschein von Schwiegereltern bescherte mir nun einen Einkauf in der Viehwaage und schnell war mein Favorit gefunden: Ein für das Geschäft selber abgefüllter, dreizehn Jahre alter Macduff aus einem Wine Cask (Der Farbe nach eindeutig Rotwein) mit 50% Alkoholgehalt. Ich mag Macduff sehr gerne, Rotweinreifung ist ohnehin meine Komfortzone - Was kann da schon schiefgehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eindeutig Rotwein: Fette Traubennoten, alkoholgeschwängerte Blaubeeren, vollgesogene Kirschen und darüber im Hintergrund frisch poliertes Mahagoni. Zeit im Glencairn führt dazu, dass Milchschokolade, Orangenzeste, dunkles Malz und altes Holz zum Vorschein kommen. Erstmal nicht unbedingt vielschichtig, aber ein sehr klassisches Rotweinprofil und in jedem Fall sehr gefällig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Rotwein dominiert auch im Mund den Antritt und gibt mir erstmal ordentlich Tannine, rote Trauben, Kirschen und wieder eine gute Portion Mahagoni mit Resten von Möbelpolitur. Die Milchschokolade aus dem Geruch verwandelt sich im Mund in kräftiges Nougat, die Orangen werden alt und matschig, trockene, rissige Eiche kommt hervor und Bitter Lemon macht sich bemerkbar. Rotwein ist also deutlich da. Macduff? Den typischen Malzgeschmack und das Frühlingshafte finde ich nicht, die bekannten Zitrusnoten sind aber immerhin im Bitter Lemon vorhanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leicht trocken, edelbitter, mit Tanninen, altem Holz, hellem Pfeffer und Traubensaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich mag diese Abfüllung und zwar sehr gerne: Es beginnt süffig und fruchtig in der Nase, geht über bitter-fruchtig im Mund in Richtung Edelbitter im Abgang. Einfach lecker und genau richtig für einen Spätherbstabend.....und trotzdem: Die Abfüllung hat all das, was ich an diesen modernen Sherryfassreifungen kritisiere: Der eigentliche Brennereicharakter wird so gut wie untergebuttert und ich bin (überspitzt gesagt) nicht in der Lage zu sagen, ob ich es hier mit einem Macduff, einem Slyrs oder einem fassgelagerten Korn zu tun habe. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Bauch sagt: Legga. Mein Kopf sagt: Inkonsequent.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8462.jpeg" length="661396" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2024 07:57:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-13-jahre-wine-cask</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenglassaugh 9 - Whisky Warehouse No. 8</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenglassaugh-9-whisky-warehouse-no-8</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenglassaugh 9 Jahre - Bourbon Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8421.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es begab sich zu deutlich fortgeschrittener Stunde auf der Just Whisky Messe in Hamburg als ich einer armen Person am Stand von Whisky Warehouse No. 8 ein Gespräch aufdrängte und damit ich dabei auch etwas in der Hand halten konnte, fragte ich einfach „Welchen eurer Whiskys kannst du empfehlen?“. Nach kurzem Überlegen wurde mir dieser 9 Jahre alte Glenglassaugh aus dem Bourbon Hogshead eingeschenkt und ich war, obwohl ich vorher zwei heftig rauchige Whiskys getrunken hatte, sofort begeistert: Dieser Whisky musste mit und da nur noch die Anbruchflasche da war, machte ich Kulleraugen und durfte die erwerben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Morgen nach der Messe betrachtete ich die Flasche dann eher skeptisch, denn ich hatte gegen eine bei mir eigentlich eiserne Messeregel verstoßen: Vom letzten Dram auf einer Messe kauft man keine Flasche, denn der schmeckt nach vielen anderen Whiskys vorher ohnehin immer gut……bis man ihn zuhause probiert. Testen wir also mal, was ich mir da gekauft hab:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille, Vanille und dazu noch ein bisschen Vanille drängen offensiv aus dem Glencairn, bevor sich Zitronenäpfel, Frühlingsblumen und Vanille bemerkbar machen. Weiteres Schnuppern fördert Orangenzeste, Milchschokolade, Möbelpolitur, Vanille und Mandeln zutage. Dazu noch ein bisschen Vanille. Allein von der Nase her schon mal absolut meine Baustelle. Deswegen hat der mir also so gefallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Schluck ist pfeffrig-fruchtig und lässt mich einen Blick auf das Label werfen: Der hat ja 57% Alkoholgehalt - Ich hatte den eingeschenkt, nicht drauf geachtet und beim Verriechen war der mächtig mild. Mein Gaumen ist beim ersten Schluck daher noch überfordert, also Schluck zwei hinterher und los gehts: Vanille, na klar. Was auch sonst? Leicht angebranntes Toast, dunkle Schokolade, Ananas und Vanillepudding. Weißer Pfeffer, Karamell, ein Hauch Kirschen und….Vanille. Erst süßlich-fruchtig geht der Whisky sehr angenehm in eine leicht herbere Note über.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trocken und ein wenig herb, weißer Pfeffer, Vanille, verkohltes Holz und ein schüchterner Butterkeks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanillebombe. Eine richtig, richtig leckere Bourbonfassreifung, der auch die nur 9 Jahre überhaupt nichts anhaben können. Die ganze Reifung harmoniert hier einfach großartig mit dem fruchtig-würzigen Brennereicharakter von Glenglassaugh. Geiles Zeug. Ich glaub, ich weiß schon, an welchem Stand ich nächste Woche auf dem Bottle Market mal vorbeischaue……und meine eiserne Messeregel scheint dann ja doch nicht zu stimmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8422.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 10:15:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenglassaugh-9-whisky-warehouse-no-8</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8421.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8421.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kavalan LÁN - Bourbon-, Port- &amp; STR-Casks</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/kavalan-lan-bourbon-port-str-casks</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kavalan LÁN - Taiwan Single Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8405.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Whiskys der Brennerei Kavalan aus Taiwan sind manchmal mein Fall, manchmal aber auch überhaupt nicht, weshalb ich Abfüllungen von dort niemals blind, sondern nur nach vorherigem Probieren jage - Dies aber immer wieder gerne.. Den ganz frisch erschienenen Kavalan LÁN konnte ich letztes Wochenende auf der Just Whisky in Hamburg direkt am Stand des Importeurs Schlumberger ins Glas bekommen und danach musste er dann auch direkt gekauft werden: Der Whisky ist ein Vatting aus STR-, Port- und Bourboncasks, der 43% Alkoholgehalt aber keine Altersangabe hat und die Standard Range von Kavalan auf Dauer ergänzen soll. Die Orchideen auf der Verpackung deutet es an: „LÁN“ bedeutet im chinesischen Orchidee und greift den besonderen Ruf von Taiwans als einem Hort der Orchideenkultur auf. Ich gestehe, dass ich diese Abfüllung rein nach ihrer Optik nicht gekauft hätte, da mir dieser ganze Blumenkram nicht so zusagt, aber es soll ja auch um den Whisky gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevor ihr den Whisky vielleicht selber probiert, erstmal ein wichtiger Hinweis: Direkt nach dem Einschenken hat diese Abfüllung in der Nase eine starke Klebstoffnote und es braucht mindestens 10 Minuten bis diese verflogen ist. Gebt diesem Whisky also selbst beim kurzen Probieren im Whiskyshop eures Vertrauens ordentlich Zeit - Spoiler: Es wird sich lohnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kavalan LÁN hat für seinen geringen Alkoholgehalt durchaus Power und schiebt ordentlich aus dem Glencairn: Kräftige Noten von roten Trauben, Blutorangen und Vanille begrüßen meine Nase. Weiteres Verriechen fördert noch schönes Karamell, Walnüsse, Mahagoni, frische Blumen und eine für mich undefinierbare aber äußerst intensive aromatische Süße zu Tage. Absolut gefällig und irgendwie sowohl sommerlich als auch winterlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erste überschlägige Rückmeldung des Gaumens: Fruchtig-Blumig-Edelbitter. Das Edelbitter ist hierbei eine Mischung aus Möbelpolitur, Tanninen und Nougat. Das Blumige zeigt sich durch Noten von Jasmin und Rosen. Das Fruchtige kommt aus den Rotweinaromen, Orangen und Grapefruit. Über diesem öligen Whisky hängt dazu immer ein bisschen angebranntes Karamell.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit Möbelpolitur, Vanille, Walnussschalen, einer leicht zimtartigen Schärfe und Rotwein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie in der Einleitung ja eigentlich schon verraten: Ich mag den neuen Kavalan LÁN wirklich gerne. Gerade diese Edelbitter-Frucht-Kombination hat es mir sehr angetan und macht die Abfüllung für mich angenehm süffig, sowohl als Sommerwhisky als auch für den anstehenden Herbst. Ich kann den nur empfehlen, aber, wie oben schon erwähnt: Gebt dem Dram Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 06:12:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tormore 10 Jahre - Ex-Islay Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tormore-10-jahre-ex-islay-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tormore 10 - Watt Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8366.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem mich damals in 2020 das Inaugural Release des zu diesem Zeitpunkt ganz neuen unabhängigen Abfüllers Watt Whisky mächtig begeistert hatte (Ein Secret Orkney 16 Jahre aus dem Brandy Butt), hab ich mich darum gekümmert, an weitere Abfüllungen von dort zu kommen und so ist unter anderem dieser 10 Jahre alte Tormore aus einem Ex-Islay-Hogshead mit 57,1% Alkoholgehalt bei mir gelandet. Tormore ist ja erklärtermaßen eine meiner Lieblingsbrennereien und ein bisschen Rauch und dann auch nur ein einfaches Hogshead ohne Sherrygedöns - Das passte für mich und ich hab blind zugeschlagen. Bin schon gespannt, ob ich richtig lag mit meinem Bauchgefühl.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ganz leichter aschiger Rauch, ordentlich Vanille, Muskatnuss und überraschend viele rote Früchte begrüßen meine Nase - Ist das vielleicht doch keine reine Bourbonfassreifung? Dunkles Malz, ein wenig rote Grütze und Eukalyptus runden den Geruch ab. Erstmal durchaus gefällig, aber auch überraschend. Die annähernd 60% sind nicht zu erkennen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Alkoholgehalt macht sich beim ersten Schluck dann doch bemerkbar, aber das kommt natürlich nicht unerwartet. Ab dem zweiten Schluck kann dann die Analyse starten: Was sofort auffällt ist ein Kaffeegeschmack, der am ehesten an Kahlua erinnert. Der Whisky ist ölig, dickflüssig und aschig, Walnussschalen, altes Holz, Vanille und Malzbonbons kommen noch hervor. Zusätzlich rede ich mir irgendwie ein, dass der Whisky ganz leicht grasig ist, aber vielleicht ist das auch nur so, weil ich das bei Tormore einfach erwarte. Die Sherryaromen aus der Nase sind vollständig weg.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Staubtrocken. Wirklich staubtrocken. Aber so richtig staubtrocken. Kalter Kaffee, Malz, altes Holz, Asche. Und staubtrocken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich gestehe, dass ich etwas vollständig anderes erwartet hatte, denn der Tormore-Fan in mir hatte gehofft, dass doch etwas mehr von den typischen, von mir so geliebten, Tormore-Noten in diesem Whisky vorhanden wären, aber das Ex-Islay Cask setzt sich schon mächtig durch. Ich mag rauchigen Whisky und dieser ist auch absolut in Ordnung, aber die Erwartungshaltung war halt völlig anders. Die Abfüllung ist ein wirklich gut trinkbarer Raucher, aber halt auch einfach kein Tormore. Hier passiert das, was ich bei Sherrywhiskys immer kritisiere: Fass killt Destillat. Kann man trinken, kann man aber auch lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Sep 2024 19:31:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tormore-10-jahre-ex-islay-cask</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Coastal Embrace - The Vatting - 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/coastal-embrace-the-vatting-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Murray McDavid - Blended Malt - Pauillac Wine Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8362.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits irgendwann im letzten Jahr erschien dieser 18 Jahre alte Blended Malt von Murray McDavid und ich hab das natürlich nicht mitbekommen. Gegen Jahresende tauchte die Abfüllung in einigen Jahresbestenlisten auf und ich dachte „Ups, was hab ich da denn verpasst und wo krieg ich den denn jetzt noch her?“. Ein Sample zum Probieren konnte ich zwar auftreiben, aber ansonsten schien die Abfüllung restlos ausverkauft, bis im späten Frühjahr diesen Jahres doch noch wieder ein paar Kisten von irgendwoher den Weg zu den deutschen Fachhändlern fanden…..und da schlug ich dann zu. So viel Vorrede für einen Whisky? Ist der etwas was besonderes?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde schon: Ein 18 Jahre alter Blended Malt aus Auchentoshan, Bruichladdich, Highland Park, Laphroaig und Tobermory mit einem Finish in einem Pauillac Wine Cask. Fünf grundsätzlich spannende Brennereien, ein länger gereiftes Destillat und ein Rotweinfinish in einem Fass aus einem der angeblich weltbesten Weinanbaugebiete - Rein von den Rahmendaten liegt mir das erstmal. Dazu preislich mit um und bei 90€ durchaus erschwinglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Rotweinfinish ist im ersten Moment schon deutlich präsent und schiebt ordentlich Cassis, überreife Brombeeren, Vanille und erdige Noten aus dem Glencairn. Leichter aschiger Rauch, Blutorangen, Salzlakritz und ein Hauch Minze gesellen sich noch dazu. Insgesamt sehr gefällig und sehr fruchtig, aber man muss allein beim Verriechen durchaus schon mal ein Fan von Rotwein sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 51,5% der Abfüllung kommen im Antritt durchaus mild und weinig daher, bevor der Dram sich entfaltet. Tannine und ein alter Aschenbecher voller Johannisbeeren erscheinen in dieser Kombination erstmal erstaunlich süffig. Angebranntes Holz, mit Alkohol vollgesogene Kirschen, Mutterboden, Nougat, ein wenig Harz, Vanille und Leder zeigen sich in diesem öligen und irgendwie warmen Whisky ebenfalls.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leichter Rauch. dunkle Schokolade, wieder Johannisbeeren und Vanille, aber auch eine gute Portion bittere Orangenmarmelade sowie dunkles, altes Holz. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Coastal Embrace ist ein durchaus lecker, süffiger und sowohl wärmender als auch irgendwie „gemütlicher“ Whisky, der meines Erachtens ganz wunderbar zu einem nasskalten Herbsttag passt. Wer damit rechnet, dass der enthaltene Highland Park oder aber gar der Laphroaig diesen Blended Malt bestimmen, der wird von diesem leichten Raucher allerdings enttäuscht werden, denn die nicht-rauchigen Whiskys und der Rotwein übernehmen hier die Führung. Empfehlung? Ja, irgendwie schon, wenn einem so wie mir dieses leicht rauchige, rotweinige Profil gefällt.....und 18 Jahre alte Single Casks gibt es für diesen Preis halt nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8362.jpeg" length="709069" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 06:00:49 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Orkney 16 Jahre - The Caskhound</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/orkney-16-jahre-the-caskhound</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Distilled at an Orkney Distillery - 16 Jahre - Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8229.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß gar nicht mehr, warum es diesmal war, aber ich verirre mich gerne und regelmäßig auf die Website von Caskhound Tilo Schnabel. Am liebsten jage ich dort aktuell Fassteilungen, aber plötzlich kam dieser 16 Jahre alte Orkney aus einem Hogshead mit 51% Alkoholgehalt in mein Blickfeld, der für 84,90€ zu haben war. Orkney, das dürfte Highland Park sein, da Scapa ja keine Fässer verkauft, soweit ich weiß……und Highland Park mag ich. Bourbonfass ohnehin und noch dazu macht Tilo ja meistens sehr spannende Abfüllungen. Also ab in den Warenkorb und los geht’s.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille, weißer Pfeffer und Zitronengras sind die ersten Noten, die in meiner Nase ankommen. Blütenhonig, feuchte Erde, Moos, ein wenig Apfel und Frühlingswiese gesellen sich dazu. Der Dram ist eher schüchtern und ich muss mit der Nase ordentlich arbeiten, um die Aromen zu bekommen, gleichzeitig ist dieser Orkneywhisky äußerst gefällig. Ich vermisse den leichten Rauch, den ich bei einem Highland Park erwarten wûrde, aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Bisher ein klares: Mag ich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Da ist der vermisste Rauch ja und er ist deutlich kräftiger als die Nase erwarten ließ: Kalt und aschig legt sich der Whisky auf meinen Gaumen. Wenn ich nach dem ersten Schluck nochmal ins Glas rieche, bilde ich mir ein, den Rauch jetzt auch in der Nase zu finden. Außer dem Rauch gibt es im Mund bei diesem staubtrockenen Dram noch verkohlte Eiche, Heidekräuter, einen Hauch Zitrone und kalten Kaffee - Am Gaumen also fast keinerlei Ähnlichkeit zur schüchternen gefälligen Nase.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang und so trocken, dass die Wangen ordentlich nach innen gezogen werden. Kalte Asche, Schokolade Edelbitter, weißer Pfeffer, Heide und alte Eiche.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Diese Kontraste sind mal echt spannend: In der Nase fast ein schüchterner Speysider und dann plötzlich ein relativ kompromissloser Raucher. Ich mag diesen Whisky tatsächlich sehr und für mich ist der seinen Preis von knapp 85€ mehr als nur wert, aber ich könnte sehr gut verstehen, wenn man von diesen doch sehr unterschiedlichen Welten ein wenig abgeschreckt ist. Legger - Gute Wahl, Tilo.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8231.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Jul 2024 08:01:04 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamdhu 18 Jahre - Gleann Mor</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-18-jahre-gleann-mor</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamdhu 18 - Bourbon Cask - Rare Find-Serie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irt-cdn.multiscreensite.com/md/dmtmpl/dms3rep/multi/blog_post_image.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleann Mor ist ein schottischer unabhängiger Abfüller, welcher mir erstmals am Abstand von Jack Wiebers auf der Hanse Spirit 2023 über den Weg gelaufen ist. Diverse der, leider nicht günstigen, Abfüllungen hatten mich damals begeistert und so war es keine Überraschung, dass ich schließlich über diesen Tamdhu 18 Jahre aus dem Bourbon Cask gestolpert bin, welcher für die schottische Fußballnationalmannschaft abgefüllt wurde. Ich bin ein großer Fan von Tamdhu ohne Sherry, dazu ein Fußballnerd und wenn dann noch ein toller Abfüller eine Bourbonfassreifung raushaut, dann hab ich keine andere Wahl, als zumindest zu probieren. Ergebnis: Ich hab jetzt eine ganze Flasche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille, Honig und leicht säuerliche Äpfel krabbeln anfangs relativ schüchtern aus dem Glas. Der Tamdhu braucht ein wenig Zeit, um sich zu öffnen, wird dann aber sehr ausdrucksstark. Butterkekse, Blutorangen, Marzipan, frisch abgebrochene Äste und Zitronenzeste unterstützen die ersten Aromen dabei sehr schnell und machen die Abfüllung in der Nase schon mal zu einer wunderbar leichten, fruchtigen Wucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Toffeebonbons und dunkles Malz sind die ersten Eindrücke, die mein Gaumen mir zurückmeldet. Grüne Äpfel, weißer Pfeffer, Vanillepudding und angekohltes Holz gesellen sich schnell dazu, bevor eine feine Säure und Kaffee langsam den Abgang einleiten. Süffig, leicht und lecker, aber trotzdem komplex.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang mit dunklem Malz, leichtem Pfeffer, Vanillecreme, Butterkeksen und Orangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wow - Das ist einfach geiles Zeug. So süffig und gleichzeitig so komplex, so lecker und gleichzeitig so herausfordernd. Ein absolut großartiges Bourbon Cask, welches Liebhaber dieser Reifung eigentlich begeistern müsste. Ich hab mich jedenfalls verliebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einziger Nachteil: Unter 200€ dürfte diese Abfüllung nicht mehr zu kriegen sein, es sei denn man hat so viel Glück wie ich neulich bei Krüger, wo mir die Flasche für 80€ in die gierigen Hände gefallen ist....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8210.jpeg" length="746506" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 13:45:30 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchgower - 8 Jahre - Scotia Spirit</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-8-jahre-scotia-spirit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inchgower 8 - Refill Barrel 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8140.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor gar nicht so langer Zeit war ich auf Dienstreise in Bonn und fuhr auf dem Rückweg über Köln zurück in mein geliebtes Hamburg. Aufgrund eines schadhaften Zuges hatte ich in Köln plötzlich und unerwartet knapp zweieinhalb Stunden Aufenthalt. Was macht der Whisky Nerd also? Na klar: Handy raus, nach dem nächsten Whiskyladen suchen und hin da. So landete ich bei Scotia Spirit…..und ging nach etwa einer Stunde mit drei Flaschen wieder raus. Eine dieser Flaschen war der Inchgower 8 Jahre aus dem Refill Barrel, welcher mit seinen satten 58,8% Alkoholgehalt nun in meinem Glencairn atmet. Abgefüllt wurde er übrigens zum Jubiläum von Scotia Spirit und ist daher auch nur vor Ort zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inchgower? Eine meiner absoluten Lieblingsbrennereien, weil sie nicht nur den sanften, frischen Stil der Speyside zeigt, sondern durch ihre feinen salzigen, maritimen Noten auch noch ein wenig Küstenwhisky hinzufügt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Refill Barrel? Ich bin ein bekennender Bourbonfass-Freak, also ebenfalls absolut was für mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           58,8%? Hui. Das ist mal ne Ansage, aber ich bin fassstärkenversaut, also dürfte das passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8 Jahre? Hmm. Da war ich schon ein bisschen skeptisch, aber nachdem ich vor Ort probieren konnte, verflog diese Skepsis schnell und die Flasche musste mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Menge Vanille, Granny Smith und Blutorangen drängen, wie es die Fassstärke erwarten lässt, offensiv aus dem Glencairn. Ingwer, Butterkekse, feuchte Steine, ein Hauch Salz und Blütenhonig geben sich ebenfalls noch die Ehre. Der Inchgower hat für so einen jungen Whisky aus dem Refill Barrel eine erstaunliche Vielfalt an Aromen aufzuweisen. Gefällt mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte heute nicht die Zeit, um vorher einen Kalibrierungswhisky zu trinken, der den Gaumen schon mal aufwärmt, daher kommen die 58,8% schon mal als ein ordentliches Brett daher. Der erste Schluck ist also zum eingewöhnen, aber ab dem Zweiten geht es in die Analyse: Altes, morsches Holz und Leder kombinieren sich auf der herben Seite mit der fruchtig-säurehaltigen Seite, die von Ingwer, Äpfel, Vanille und Holunder bestimmt wird. Erkennbar jung, aber auch absolut stimmig und sogar noch mit leichten Bourbonnoten als Bonus. Mit ein paar Tropfen Wasser ein bisschen gesetzter, aber an den Aromen ändert sich überhaupt nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warm und staubtrocken. Ingwer, Vanille und ein Hauch Klebstoff, dazu altes Holz und kalter Kaffee. Mittellang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Inchgower ist, wie so viele andere Inchgower allerdings auch, wirklich, wirklich lecker. Mögen viele doch bei einem achtjährigen Speysider aus dem Refill Barrel in Fassstärke ob der Rahmendaten die Nase rümpfen, so verpassen sie hier etwas. Ich glaube, mehr als dieser Inchgower hier bietet, kann man nicht aus so einem jungen Whisky rausholen. Der klar erkennbare Brennereicharakter, die super unterstützenden Fasseigenschaften, das ausgeprägte Profil - Ich mag den einfach. Leider hab ich vergessen, was ich für die Flasche gezahlt hab, aber es dürften so etwa 60-65€ gewesen sein und dieses Single Cask ist mir das auch wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8140.jpeg" length="791345" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 06:51:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-8-jahre-scotia-spirit</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tullibardine 20 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tullibardine-20-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tullibardine 20 - First Fill Bourbon Barrels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8123.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Aufschrift auf der Box des Tullibardine 20 Jahre verspricht „A drop of pure Highland Gold“. Tullibardine läuft bei mir häufig unter dem Radar und so richtig überzeugt hat mich in den letzten Jahren außer dem Burgundy 228 auch kein Whisky aus dieser Highland Brennerei. Der 20jährige der Brennerei ist mir dann auch eher zufällig zugelaufen, als einer meiner beiden Weinhändler sein Sortiment bereinigt und die Abfüllung für 75€ rausgeschmissen hat. Ich konnte dann einfach nicht widerstehen, zumal „First Fill Bourbon Barrel“ ja ohnehin meine Komfortzone ist. 43%, abgefüllt im Jahre 2013, höchst robuste, wertige Box, die leider überhaupt gar keine Informationen außer dem eigentlichen Flaschenlabel enthält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille und altes Leder bestimmen den ersten Eindruck. Möbelpolitur, Karamell, nasse Erde und helles Holz mischen sich schnell drunter, während Getreide und dunkles Malz im Hintergrund schweben. Ein wenig Muff, leichte Säure und ein Hauch tropische Noten kommen unauffällig hinzu und deuten auf ein gewisses Alter der Abfüllung hin. Erstmal weder beeindruckend noch langweilig sondern schlicht durchschnittlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flüssiges Leder? Das ist zumindest die Rückmeldung meines Gaumens auf den ersten Schluck. Weißer Pfeffer, Honig, Milchschokolade, Walnussschalen und Staub, aber das Leder ist immer präsent. Muskatnuss, Grapefruit, morsches Holz und saure Äpfel „runden“ den Geschmack ab, wobei „runden“ irgendwie falsch klingt, denn das ist alles irgendwie eher unrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, Leder, altes Holz, Vanille, Grapefruit, dunkles Malz und Getreide. Leicht herb, leicht süßlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nett. Einfach nett. Also: Sowohl einfach als auch nett. Nett sowohl im guten als auch im schlechten Sinn. Man schmeckt das Alter, man schmeckt das First Fill, man schmeckt eine gewisse Langeweile, man schmeckt etwas Unausgewogenes, man schmeckt eine Art Erhabenheit. Kann man trinken, muss man aber nicht. Nett halt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8123.jpeg" length="716896" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 30 May 2024 08:50:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tullibardine-20-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8123.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlossie 2009-2023 - Guardians of Scotland</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlossie-2009-2023-guardians-of-scotland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Glenlossie 13 Jahre - The National Choice
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Guardians of Scotland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8081.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich auf der Whiskymesse in Limburg stöber ich so durch die verschiedenen Räume und schiele auf die ganzen Stände, als mir bei Klaus Pinkernell plötzlich ein paar Flaschen auffallen, die mir vom Design her völlig unbekannt sind: „The National Choice - The Guardians of Scotland“ vom Abfüller CS James &amp;amp; Sons Ltd. Aha. Noch nie gehört, aber die schlichte und trotzdem schöne Optik lässt mich genauer gucken und nach kurzer Zeit breit lächeln, denn ich entdecke eine meiner liebsten Brennereien: Ein Glenlossie strahlt mich an. Okt 2009 bis Apr 2023, 52%, Bourbon Hogshead. Absolut mein Beuteschema und dann nur 70€ - Das ist ja quasi Nötigung. Einziger Nachteil: Klaus hat nichts zum Probieren offen. Aber mich strahlt die Flasche so an, dass ich auf mein Bauchgefühl vertraue und blind zuschlage. Bin sehr gespannt, was mich erwartet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille, Vanille, Vanille und Vanille strömen in dieser Reihenfolge aus dem Glencairn. Es dauert beinah 30 Minuten bis sich Zitronengras, Stachelbeere, Vanille, Keksteig, frisch abgebrochene Äste, Vanille und eine Frühlingswiese zeigen. Frisch und fruchtig, aber trotzdem kräftig und einprägsam. In der Nase für mich ein absolut großartiger Dram. Hoffentlich hält er das wenigstens annähernd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warm, weich, süffig und fruchtig. Das behauptet jedenfalls mein Gaumen beim ersten Schluck, den ich einfach so genieße. Ab Schluck zwei geht es in die genauere Analyse: Bitter Lemon, Vanille, weißer Pfeffer und Stachelbeeren sind sofort da, dazu ein staubtrockenes, warmes Mundgefühl. Angebranntes Toast, Kräuterhonig und Zitronenäpfel kommen noch hinzu. So geht Bourbonfass.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So trocken, dass mir die Wangen ordentlich nach innen gezogen werden. Ingwer, angebranntes Holz, Vanille, Wärme und Stachelbeere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wow. Geiles Zeug. Dieser Glenlossie ist ein richtig, richtig starker Frühlings- und Sommerdram. Glenlossie und Bourbonfass wie es kaum besser kombiniert sein kann. Davon werde ich mir direkt eine zweite Flasche organisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_8081.jpeg" length="662730" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 15 May 2024 09:10:09 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Amrut Kadhambam</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/amrut-kadhambam</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amrut Kadhambam - Brandy-, Rum- &amp;amp; Sherrycasks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7927.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor etwa zwei Monaten auf der Hanse Spirit strandete ich zwischendurch auch mal am Stand von Kirsch Whisky und wurde dort vom Amrut Brand Ambassador Pramod mit haufenweise verschiedenen Abfüllungen von dieser feinen indischen Brennerei versorgt. Der Amrut Kadhambam überzeugte mich dabei so sehr, dass ich ihn dann ganz am Ende der Messe unbedingt noch mitnehmen musste. Es hat jetzt leider ein wenig gedauert, bis ich dazu gekommen bin, die erworbene Flasche auch mal zu öffnen, aber ich bin jetzt in jedem Fall mal sehr gespannt, was mich da auf der Messe eigentlich so überzeugt hat....oder ob all die Drams vorher mich ordentlich getäuscht haben....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kadhambam hat 50% Alkoholgehalt, keine Altersangabe und ist eine Mischung aus Brandy-, Rum- und Sherryfässern mit einem kleinen Anteil rauchiger Fässer. So weit mir bekannt, kann die Abfüllung derzeit nicht neu aufgelegt werden, weil Amrut die passenden Fässer aktuell nicht zur Verfügung hat. Wäre also mal wieder typisch, wenn ich mir ausgerechnet die bald nicht mehr verfügbare Abfüllung ausgesucht hätte und von ihr begeistert wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkle, überreife Trauben, Möbelpolitur und alkoholgeschwängerte Orangen melden sich bei meiner Nase als Erstes an. Ananas, schwarzer Pfeffer, Vanille, Honig, Kardamom, Muskatnuss, schwarzer und ganz leichter Rauch quellen direkt im Anschluss sehr offensiv aus meinem Glencairn. Definitiv erstmal eine würzige, wenig schüchterne oder gar subtile Fruchtbombe. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkles Malz, Nougat, Tabakkrümel und aschiger Rauch bestimmen die Ankunft am Gaumen. Blutorangen, morsches Holz, Pfeffer, Karamell, Vanille, Muskatnuss, bitter Lemon und angebrannte Kekse gesellen sich schnell hinzu und wie schon in der Nase gibt es eine regelrechte Aromenflut, die erstmal bewältigt werden muss. Fruchtig-exotisch-bitter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, trocken und aschig, mit ordentlich Chinin und Kakaobohnen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während des Verkostens merke ich genau, was mich an diesem Amrut auf der Messe so fasziniert hat, dass ich ihn mitnehmen musste: Die Exotik, die etwas schrägen Bitternoten, der sanfte Rauch - All das macht den Kadhambam wirklich lecker. Gleichzeitig ist es aber definitiv kein Whisky für jeden Tag, denn diese Aromenflut muss man schon mögen. Auf der Messe mochte ich es, heute an einem nasskalten Nieselregentag mochte ich es, aber ich vermute, dass ich diesen Whisky an einem warmen Sommertag nicht anrühren würde. Trotzdem: lohnt der sich absolut und ist mir auch die aktuell aufgerufenen 95€ wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7927.jpeg" length="594584" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 08:19:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/amrut-kadhambam</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Grant - Major‘s Reserve</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-majors-reserve</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Grant - No Age Statement - The Major‘s Reserve
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7923.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erinner mich noch genau an den Moment als vor nicht allzu lange Zeit meine Mutter mal wieder zu Besuch kam und direkt anfing, von ihrem letzten Einkauf bei ihrem Famila um die Ecke zu erzählen. Da wäre Whisky im Angebot gewesen und die Flasche sah so schick aus und da ich doch gerne Whisky trinken würde und sie wolle nicht immer nur den Enkeln Geschenke mitbringen und hier hast du die Flasche und der hat auch nur 40%, also ist der nicht so scharf, und waren ja auch nur 15€ und ein Schnäppchen, ist doch toll, oder? Dann stand ich da mit der Flasche Glen Grant Major‘s Reserve in der Hand doof bei uns im Wohnzimmer rum, während meine Frau sich im Hintergrund kichernd Richtung Küche zurückzog. Die Flasche verschwand erstmal in der Ecke, aber heute war meine Neugier dann irgendwie plötzlich groß: wann ich den Major‘s Reserve wohl zuletzt getrunken hatte? Das muss ewig her sein. Wie der wohl schmeckt? Was macht der dusslige Blogger also: Tasting Notes, denn ich bin ja eigentlich großer Glen Grant-Fan und Speyside-Liebhaber. Hoffentlich zerstört dieser Whisky mein Bild nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ordentlich Granny Smith, Vanille und helles Holz bestimmen den ersten Eindruck. Zitronengras, Honig, Nüsse und ein Hauch Nagellackentferner runden das Bild relativ schnell ab. Der Major‘s Reserve ist in der Nase ganz weich und sanft, eher ein bisschen schüchtern und tut niemandem weh - Völlig in Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Glen Grant kommt erstaunlich trocken auf meiner Zunge an und legt erstmal mit Walnussschalen, bitterem Holz und kaltem Kaffee aus der Bürokanne vom letzten Freitag vor, was er alles in einem undefinierbaren Kräuterhonig einbettet. Vanille, eine Wiese und grüne Äpfel zeigen sich im Hintergrund, werden aber durch diese klebrig-herbe Bitterkeit der ersten Noten schnell wieder untergebuttert. Hmmm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die staubtrockenen, aber trotzdem irgendwie klebrigen Bitternoten setzen sich fort und gehen schließlich in das Gefühl über, an einem alten Kupferrohr zu lecken. Nicht schön, vor allem weil die Kupfernote schier ewig am Gaumen bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Nase durchaus lecker, im Mund dann schwierig und im Abgang einfach nicht gut - So lässt sich der Major‘s Reserve wohl zusammenfassen. Der Geruch enthält viele der typischen, von mir durchaus verehrten Glen Grant-Noten und auch im Mund scheinen diese noch kurz durch, aber spätestens der Abgang ruiniert es einfach. Na klar, ich weiß auch, dass ich als Whisky-Nerd absolut nicht die Zielgruppe für diese Abfüllung bin, und wahrscheinlich kann man den unter Nicht-Nerds im Sommer im Garten auch einfach mal so wegsüffeln, weil die Noten dann doch schon deutlich feiner als bei einem Korn sind, aber trotz allem ist das einfach nicht meins. Mal gucken, was ich mit den Resten mache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7923.jpeg" length="736495" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 13:24:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-majors-reserve</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bimber - Ex-Bourbon Casks Batch 3</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bimber-ex-bourbon-casks-batch-3</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bimber - Ex-Bourbon Oak Casks - Small Batch-Serie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7910.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Berührungen mit der englischen Brennerei Bimber lassen sich bisher ohne Probleme an einer Hand abzählen…..obwohl, wenn ich genau nachzähle, reichen sogar zwei Finger aus. Ein Dram auf einem Tasting, einer bei einem Kumpel - Das war es auch schon. Beide Male waren das durchaus leckere Erlebnisse und so hab ich mir auf einer Auktion mal eine Abfüllung als „Beifang“ und „Versandkostenoptimierung“ gejagt: Ex-Bourbon Casks, 51,6% Alkoholgehalt, abgefüllt 2021, 5.000 Flaschen. Irgendwie ist die Flasche dann unerwartet lange geschlossen geblieben, aber heute Abend war sie dann einfach mal fällig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Dram im Glencairn atmet, mal ein paar kleine Fakten zu Bimber, einer Brennerei, die nicht jedem direkt ein Begriff sein dürfte: gelegen in London befüllt die noch sehr junge Brennerei erst seit 2016 ihre Fässer, was schon mal bedeutet, dass meine Flasche, die keine Altersangabe ausweist und im Juni 2021 abgefüllt wurde, höchstens 5 Jahre alten Whisky beinhalten kann. Bimber produziert aktuell nur knapp über 40.000 Liter Whisky im Jahr, was gerade mal im Bereich deutscher Brennereien wie Habbel liegen dürfte. Verwendet wird dabei lediglich lokale Gerste von einer Farm nahe London und als die ersten Abfüllungen auf den Markt kamen, gab es einen kleinen Hype um die Whiskys, welcher sich inzwischen aber deutlich gelegt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im ersten Moment gucke ich vermutlich verwirrt, als ich an meinem Glencairn rieche, denn es riecht tatsächlich nach einem klassischen Bourbon und es braucht dann ein paar Minuten, bis auch die Single Malt-Noten erkennbar durchkommen: ordentlich Vanille, vergorene Äpfel, Mais und ein Hauch Pattex bestimmen den ersten Eindruck. Blütenhonig, angekohlte Eiche, Minze und frisches Gras arbeiten sich mit der Zeit durch die ersten Noten hindurch und machen den Whisky schließlich zu einem eher leichten Frühlingsdram mit starken Bourbonfasseinfluss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mund setzt sich der Eindruck aus der Nase unmittelbar fort: Bourbonfasseinfluss ohne Ende. Sehr süß, mit ordentlich Vanille und Karamell, Bitter Lemon, frischer Eiche, Möbelpolitur und leichtem Pfeffer. Honig, Walnussschalen und ein 2 Cent-Stück runden den Dram irgendwie schräg ab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Abgang bleibt grundsätzlich eher kurz, denn die tongebenden Noten wie Vanille, Eiche und Bitter Lemon verblassen ziemlich schnell. Einzig eine für mich nicht allzu gelungene Kupfernote bleibt mir viel zu lang am Gaumen kleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich macht mir dieser Bimber sowohl in der Nase als auch im Mund durchaus ordentlich Spaß und ich hätte den in der Kategorie „süffig leichter Frühlingsdram, den man häufiger mal genießen sollte“ abgelegt, wenn nicht die Kupfernote im Abgang wäre, mit der ich so überhaupt nichts anfangen kann, weil ich diese eher mit einem billigen Korn als mit einem deutlich teureren Whisky verbinde. Insgesamt gerade noch so ein „Ok“, wobei ich die Hoffnung habe, dass die Abfüllung ihren Nachgeschmack ein wenig verliert, wenn sie erstmal länger offen ist. Empfehlung? Hmm. Vielleicht. Wenn man diese Art Abgang mag. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7910.jpeg" length="720053" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 07:51:13 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Secret Islay - „Laughing Roy“ - 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/secret-islay-laughing-roy-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vame Malts - Laughing Roy 15 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7898.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt mal wieder einen neuen unabhängigen deutschen Abfüller auf dem Markt, der mit seinen ersten Flaschen durchaus spannende Whiskys raushaut: Vame Malts aus München hat dabei Anfang diesen Jahres u.a. den gerade in meinem Glencairn atmenden Secret Islay namens „Laughing Roy“ abgefüllt. Wer ein bisschen mit den Buchstaben der „geheimen“ Abfüllung rumspielt oder aber die Hinweise auf der Website von Vame Malts liest, weiß schnell, dass es sich um einen Laphroaig handelt. 15 Jahre alt, in die Flasche gebracht mit einem Alkoholgehalt von 57,3% und gelagert in einem Refill Hogshead - Rein von den Rahmendaten her schon mal genau meine Baustelle, so dass ich für die aufgerufenen 135 € einfach blind zugeschlagen hab. Gucken wir also mal, was dieser Whisky so kann und ob ein Blindkauf in der Höhe clever war.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille, unreife Äpfel und Keksteig kommen mir direkt aus dem Glas entgegen, erst danach melden sich kalter Rauch und Salz, um meiner Nase den Weg gen Islay zu weisen. Litschi und Ananas bringen leicht exotische Noten ein, minimal Eiche, Jod und ein Hafenbecken zeigen mir wieder Islay, auch wenn ich einen Laphroaig deutlich kräftiger erwartet hätte, denn dieser Malt ist eher zurückhaltend. Die über 57% sind dabei durchaus erkennbar, aber in keinster Weise unangenehm.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im Mund macht sich die Kraft dieser Abfüllung dann aber doch mächtig bemerkbar: ein mit schwarzem Pfeffer bestückter uralter Holzaschenbecher in einer rauchverhangenen Kneipe ist die erste Assoziation, die mein Gaumen mir liefert. Der zweite Schluck gibt dann ordentlich Vanille, eine leichte exotische Säure, muffige Butterkekse, Salz, Honig und Jod frei, bevor wieder Asche und Rauch die Führung übernehmen und klar zeigen: hier ist ein Laphroaig im Glas.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang und trocken, mit kalter Asche, Bitter Lemon, morschem Holz und plötzlich auch Nougat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Keine Frage: das ist eine richtig schöne Abfüllung. In der Nase wirkt der Whisky noch ein wenig wie ein kastrierter Laphroaig und zeigt sich deutlich feiner, als er eigentlich ist, was mir toll gefällt. Sobald er im Mund ist, entfesselt sich seine gesamte Kraft, voll mit den typischen Noten, die ich bei einem Laphroaig erwarten würde. Tolles Einzelfass zu einen annehmbaren Preis - Wenn ihr den in die Finger kriegen könnt, probiert ihn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 22 Feb 2024 06:50:39 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Teaninich 13 Jahre - Alba Trail</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-13-jahre-alba-trail</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teaninich 13 - Bourbon Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7887.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Hanse Spirit letzten Monat bin ich wie eigentlich immer am Stand von Alba Import hängengeblieben und hab mich durch die hauseigene Serie „Alba Trail“ probiert, die mir schon öfter viel Freude bereitet hat. Diesmal bin ich direkt auf eine Single Cask-Abfüllung einer meiner liebsten Brennereien gestoßen: einen Teaninich 13 Jahre, 2010-2023, aus einem Bourbon Hogshead abgefüllt mit gemütlichen 46% Alkoholgehalt, der nach dem Probieren direkt als ganze Flasche mit nach Hause musste. Hier hab ich ihn dann auch gleich mal aufgerupft, um meine Eindrücke von der Messe abzugleichen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Grüne Äpfel, Zitronen und frisches Gras drängen sich meiner Nase als Erstes entgegen, bevor sich auch Honig, Melisse und Tannennadeln melden. In diese frühlingshaften Noten mischen sich noch nasse Erde, ein wenig Staub und ein eher stark ausgekohltes Fass. Insgesamt ergibt das für mich eine höchst spannende Mischung aus den typischen Noten der Brennerei und einem schönen aktiven Bourbonfass.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Beim ersten Probieren auf der Hanse Spirit bot der Teaninich am Gaumen eine fette Überraschung, aber jetzt bin ich vorbereitet: diese Abfüllung scheint rauchig zu sein und das durchaus nicht nur leicht im Hintergrund, sondern tatsächlich klar erkennbar. Orangen und Zitronen, Melisse und Honig, aber halt auch kalter, aschiger Rauch. Eigentlich nicht üblich bei Teaninich, also vielleicht ein Ex-Islay-Fass? Allerdings steht davon nichts auf dem Label. Macht Teaninich plötzlich rauchiges Destillat? Ein wenig Rauch im Hintergrund hat die Brennerei ja immer, aber so? Spannend und absolut lecker. Zu den schon genannten Noten gesellen sich noch Birne, Vanille, Malz, Eukalyptus und ein Hauch Zimt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille, grüne Äpfel, nasse Erde, kalte Asche und morsches Holz, mittellang.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein süffiger, überraschender Frühlingsraucher mit typischen Teaninichnoten und damit absolut mein Beuteschema. Wirklich lecker, wirklich gut und die auf der Messe aufgerufenen 62€ definitiv wert. Spannenderweise taucht die Abfüllung bisher nirgendwo im Handel oder in der Base auf. Wenn ihr die Flasche irgendwo entdecken solltet, bin ich über einen Hinweis dankbar, damit ich mir vielleicht noch ein zweites Fläschchen jagen kann…..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7888.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 16:14:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-13-jahre-alba-trail</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hanse Spirit Hamburg 2024</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/hanse-spirit-hamburg-2024</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hanse Spirit 26.01.2024 – Messehalle Hamburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ihr daran erkennen könnt, dass ich den Bericht mit einer schlechten Fotocollage betiteln muss, war ich auf der Hanse Spirit am letzten Freitag direkt mal wieder als vollkommen professioneller Blogger unterwegs und habe vergessen auch nur ein einziges Foto von der Location zu machen. Stattdessen hab ich mich so auf das Verkosten von Whisky und auf das Unterhalten mit Besuchern und Ausstellern konzentriert, dass alles andere hinten runtergefallen ist – Nicht mal alle Abfüllungen, die ich probiert hab, hab ich auf einem Bild verewigt. Shame on me – Ihr müsst jetzt also mit verwackelten Fotos von komischen Whiskyflaschen leben und ansonsten eure Phantasie anstrengen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem die Hanse Spirit bereits letztes Jahr aus der Fischauktionshalle am Hamburger Fischmarkt in die Hamburger Messehallen umgezogen war, gab es diesmal wieder einen Locationwechsel: allerdings ging dieser nur eine Messehalle weiter nach rechts. Vorteil: eine deutlich größere Halle und alle Aussteller auf einer Etage anstatt wie letztes Jahr über zwei Etagen verteilt. Leider deutlich sichtbarer Nachteil: es wirkte an einigen Stellen schon recht leer, obwohl über die beiden Tage hinweg laut offizieller Verkündung fast 5.000 Besucher und über 80 Aussteller da waren. Die Gänge waren sehr großzügig angelegt und es gab auch einige Lücken. Am Anfang hab ich zu mehreren noch gesagt, dass ich mich über ein paar mehr Pflanzen, Deko oder Sitzecken gefreut hätte, die von der an sich ja kargen Messehalle abgelenkt hätten, aber ich muss gestehen, dass mir das im Laufe des Tages immer weniger aufgefallen ist – Whisky trinken lenkt halt ab. Der grundsätzliche Umzug in die Messehalle hat sich übrigens als völlig richtig erwiesen, denn noch am Dienstag/Mittwoch vor der Hanse Spirit stand die Fischauktionshalle dank Sturmflut unter Wasser. Da wäre wohl zwei Tage später keine Messe möglich gewesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab: ich habe auf der Messe mit so vielen verschiedenen Leuten über so viele verschiedene Themen geredet, gefachsimpelt und rumgeblödelt, dass ich das in meinem Nachbericht gar nicht alles erwähnen kann. Han, Lars, Roger, Aaron, Nicole, Malte, Peter, Sandra, Timo, Hanka, Michael, Tobi, Sebastian, Mimi, Martin seien hier nur als die ersten Fünfzehn genannt, die mir jetzt einfallen – Es waren bestimmt noch so viele mehr. Fühlt euch alle gedrückt. Zusammen mit den Ausstellern seid ihr das, was an einer Whiskymesse am meisten Spaß macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Punkt 15 Uhr stand ich mit diversen anderen Whiskyliebhabern in der langen Schlange am Einlass und erkundete nach einem kurzen Umweg über die wie immer super zuverlässige Garderobe erstmal die heiligen Hallen des Tages. Ein erstes Winken, Nicken, Lächeln hier, Begrüßen dort, Eindrücke aufsaugen, einmal noch ohne die ersten Drams intus den Aufbau und die ungefähre Lage der Stände einprägen. Außer der oben beschriebenen Optik der großen Messehalle direkt auffallend: die vier großen Wasserinseln, die ich im Laufe des Tages für bestimmt 2,5 Liter immer wieder aufsuchen sollte. Wie ihr im folgenden Text feststellend werdet, war diese Menge an Wasser aber auch wichtig, um all die probierten Whiskys zu verarbeiten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich während meiner Orientierungsrunde an bestimmt zehn Ständen tapfer kopfschüttelnd den ersten Dram des Tages abgelehnt hatte, klopfte Malte mich am Stand von Kammer-Kirsch dann allerdings weich: ich startete also mit einem sieben Jahre alten Arran abgefüllt zum hundertjährigen Bestehen von Kammer-Kirsch in die Messe. Eine leichte, süffige Trinkstärke aus Bourbon &amp;amp; Sherryfässern – Nicht überragend, aber ein richtig ordentlicher Starter. Natürlich hab ich direkt mal kein Foto von der Flasche gemacht. Was am Stand von Kammer-Kirsch im Laufe des Tages auffiel: da war immer ordentlich was los und man sah die Mitarbeiter sehr häufig in den Gruppen vor dem Stand stehen, dort ausschenken und fachsimpeln. Das hat dort meines Erachtens auf jeden Fall mehr Besucher als an anderen Ständen angezogen, ist aber natürlich auch nur mit einem größeren Personalaufwand umsetzbar und damit für kleinere Aussteller gar nicht leistbar. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle vielleicht passend: liebe Aussteller auf der Hanse Spirit: durch den großzügigen Platz waren all eure Stände immer gut erreichbar und das Standpersonal war nicht nur extrem nett, sondern auch fachkundig und immer wieder für ein längeres Gespräch aufgelegt, so denn dadurch nicht die Bedienung anderer Kunden behindert wurde. Ihr habt spannende Tipps und gute Empfehlungen gegeben und auch tapfer durchgehalten, wenn ich euch mal wieder ein Ohr abgekaut hab. In diesem Text erwähne ich nur die Aussteller, bei denen ich etwas probiert oder erworben habe, aber es waren natürlich noch viele andere wie Pernod-Ricard, Bacardi, Anam na h-Alba, Whiskywarehouse No.8, Langatun, Sauerländer Edelbrennerei, Whisky Viking, HaWe Bremen, Scheibel und und und vor Ort. Um alle zu besuchen und überall zu probieren hätte ich mindestens vier Tage gebraucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apropos Probieren: den zweiten Dram des Tages gab es am Stand von Whiskyjason und diesmal hab ich auch an ein Foto gedacht: ein Kentucky Straight Bourbon von „Never Say Die“ aus einer Small Batch-Abfüllung mit 47,5% Alkoholgehalt. Das war eine richtig schöne Vanillebombe, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte, am Ende der Messe noch zu kaufen, da ich sie nicht den ganzen Tag mit mir rumschleppen wollte….und dann hab ich es natürlich vergessen. Ich kann aber immer empfehlen, am Stand von Jason mal über den Tellerrand gen USA zu gucken. Auch wenn ich vermutlich kein Bourbon-Nerd mehr werde: die dortigen Brennereien haben auch schöne Töchter. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7839.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nächster Aufenthalt: Birkenhof Brennerei. Überall, wo es keiner hören will, schreibe ich ja immer wieder, wie großartig mir der Whisky (Fading Hill) von dort gefällt, dass jeder den Eierlikör von dort probieren sollte und dass ich ein absoluter Fanboy dieser Brennerei bin. Ein mehrfacher Besuch am Stand und immer wieder andere Besucher auf der Jagd nach tollen Spirituosen dort hinschicken war also Pflicht-Fanboy-Programm für mich. Ich habe mir dort eine Flasche vom neuen Peated Single Cask aus dem hauseigenen Rumfass gegönnt, welches ich beim Besuch auf dem Birkenhof im Mai direkt aus dem Fass probieren durfte (Foto ganz am Ende des Beitrags). Ein kleiner Eierlikör und ein Waldbeerenlikör mussten auch noch schnell verkostet werden. Leckeres Zeug und von meiner Begleitung sofort erworben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon im letzten Jahr blieb ich auch diesmal immer wieder am Stand von Jumping Jack Production (Jack Wiebers) hängen und hab auch bei jedem fleißig Werbung gemacht, dort ebenfalls hinzugehen. Mit einem Allt-A-Bhainne 13 Jahre von Gleann Mor aus der „Rare Find“-Serie ging mein Whiskyleben auf der Messe weiter. Der Abfüller schreibt es nicht drauf, aber es war vermutlich ein Bourbonfass, welches mit seinen 52,6% einen ganz tollen Eindruck bei mir hinterließ. Ich hab aus der „Rare Find“-Serie tatsächlich noch nie einen Whisky getrunken, der mir nicht gefiel – Leider allerdings sind die Abfüllungen alles andere als Schnäppchen. Zum Probieren aber immer eine Empfehlung wert. Hab ich auf Messen bisher nur bei Jack Wiebers gesehen…..
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie so häufig bleibe ich auf Messen immer wieder am Stand von Alba Import hängen und probiere mich dort anstatt durch die Marken dieses Importeurs eher durch die hauseigene Alba Trail-Serie, die immer wieder mit spannenden Abfüllungen aufwartet. In den letzten Jahren hab ich dort mindestens einen schönen Glenburgie aus dem Islay Cask und einen Glen Moray aus dem Bourbonfass am Stand probiert und direkt erworben und auch diesmal wurde ich fündig: ein 13 Jahre altes Single Cask von Teaninich, einer meiner liebsten Brennereien, aus einem Bourbonfass, welches offensichtlich ein Islay Cask Finish erhalten hatte. Probiert, für großartig befunden, zugeschlagen. Die Flasche werde ich demnächst bestimmt für ausführliche Tasting Notes öffnen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Weg führte mich wieder zurück zum Start an den Stand von Kammer-Kirsch, wo Malte mich schon beim ersten Dram des Tages auf einen 17 Jahre alten Arran aus dem Calvadosfass aufmerksam gemacht hatte, den ich ob seiner Fassstärke erst später probieren wollte. Jetzt war also später…..und was soll ich groß sagen? Dieser Whisky wurde mir vollkommen zurecht angepriesen. So viel tropische Noten, so viel Apfel, so viele Vanille – Ein richtig toller Whisky. Spannend auch: beim Schnuppern am frisch geleerten Glas roch es, als wenn mir jemand flüssige Apfelringe ins Glas gekippt hätte. Leider übrigens mal wieder ohne Foto.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer leckeren Runde Pulled Pork am Cateringstand blieb ich dann wieder am Stand von Jack Wiebers hängen, wo mich vorhin schon ein Glen Elgin 24 Jahre aus der Rare Find-Serie von Gleann Mor angelächelt hatte, der nun einfach ins Glas musste. So weich, so rund, so süffig, so vanillig, so tropisch, so fruchtig, so eine Granate – Auch wenn noch einige Whiskys an diesem Tag folgen sollten: das war mit Abstand mein Messehighlight. Die ganze Flasche selber weit über meinem Limit, aber probieren musste ich einfach mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine längere schöne Unterhaltung am Stand von Eggers &amp;amp; Franke führte dann zum nächsten Dram: einem ganz normalen aktuellen Old Pulteney 18 Jahre. Gemeinsam mit jemandem vom Stand hatte ich mich ausgetauscht, wie sehr wir den Pulteney 17 Jahre vermissen, der ja schon seit längerem nicht mehr abgefüllt wird. Den 18er hatte ich vor Jahren mal probiert, aber dann irgendwie nie mehr angerührt, weil er mir eher beliebig erschien. Nun ergab sich mal wieder die Gelegenheit und ich muss meine Einschätzung revidieren: diese Abfüllung hat sich deutlich verbessert und muss von mir ganz offensichtlich nochmal außerhalb einer Messe in Ruhe verkostet werden. Salzmandeln, Milchschokolade, Vanille, matschige Rosinen, Weintrauben – Rund, salzig und lecker.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Beim nächsten Whisky weiß ich leider nicht mehr, an welchem Stand ich ihn probiert habe. Ich vermute, es war irgendwo im Bermudadreieck der Stände von Dirk Rosenboom, Jens Fahr und Jens Steinert, aber bei wem der drei genau? Keine Ahnung mehr. Ich sah jedenfalls die Flasche vor mir, fing direkt an zu singen und wurde diesen Ohrwurm über Stunden nicht los: „Run to the Stills“ – Ein Glen Scotia 1992-2014 von The Whiskyman. Unbekanntes Fass, fette Fruchtnoten, viel Nougat, Walnüsse, Orangen, Vanille und Wachs……und dann auch noch lecker. Run tooooo theee Stiiiiiiiiills. 
         &#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Als nächstes bin ich kurzzeitig am Stand von Kirsch versackt, denn die beiden dort sitzenden Brand Ambassadore von Amrut und Starward schenkten der Gruppe, mit der ich zu diesem Zeitpunkt unterwegs war, ordentlich von ihren Abfüllungen ein und die Gläser wurden unter uns immer im Kreis gereicht, so dass ich dort von sechs oder sieben verschiedenen Whiskys jeweils einen kurzen Schluck hatte. Zwei der Abfüllungen überzeugten mich dabei so sehr, dass ich mir vornahm, eine davon ganz am Ende der Messe zu erwerben. Nur eine und nicht beide, weil ich mein Budget für den Tag einhalten wollte. Es waren das Starward Single Cask 4296, eine persönliche Auswahl des anwesenden Ambassadors Lucas, und ein Amrut Kadhambam, mir sehr ans Herz gelegt von Ambassador Pramod (Ich hoffe, ich erinnere den Namen richtig). Welcher von beiden es wurde? Das seht ihr bei meinen Einkäufen ganz am Ende des Beitrags.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Es wurde Zeit für Rauch und das dann auch gleich ordentlich: Laphroaig Elements L1.0. Ich hatte mit der Abfüllung schon länger geliebäugelt und er bot mir dann auch genau das, was ich mir erhofft hatte: jede Menge typische Laphroaig-Noten. Jod, Torf, Salz, Möwenscheiße, Algen, Fischkutter. Dazu noch ein bisschen Vanille und fertig ist ein toller Whisky……wenn nur der mächtige Preis für diesen jungen Whisky nicht wäre. Ich denk nochmal drüber nach, ob ich den wirklich möchte.
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der letzte Dram des Tages führte mich mal wieder zu Jack Wiebers (Überraschend, oder?): ein Ardbeg 14 Jahre aus der Whisky Racing Formel Lau-Serie, Bourbonfass, 50,8% - Gut, dass es den nur noch zum Probieren und nicht mehr zum Kaufen gab, denn sonst hätte ich mein Budget vermutlich mächtig überschritten. Geiles Zeug und definitiv ein Probiertipp für jeden, dem diese Abfüllung zufällig über den Weg läuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Abschluss ging es für mich wie oben schon angekündigt nochmal zu Kirsch Import, um mich dort unter den wachsamen Augen der beiden Brand Ambassadore Lucas (Starward) und Pramod (Amrut) für einen der beiden von mir ins Auge gefassten Whiskys zu entscheiden. Letztlich fiel meine Wahl auf dem Amrut Kadhambam, was von Lucas, der für seinen Kollegen das Kassieren übernehmen musste, mit freundschaftlichem Gemaule kommentiert wurde. Nebenbei entspann sich aufgrund meiner Fanjacke mit einem Leidensgenossen noch ein ausführliches Gespräch über die Buffalo Bills, welches den Tag für mich schön ausklingen ließ. Ab in die U-Bahn und nach Hause, auf der Rückfahrt noch Malte zutexten und stolz die drei neuen Flaschen hinstellen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein langer Tag, ein schöner Tag – Auch wenn der Bericht anhand der Menge des verkosteten Alkohols so klingt, als wäre ich ein schwerer Alkoholiker. Ich hab nebenbei so viel Wasser getrunken, dass das zu verkraften war, obwohl der Gaumen seine Eindrücke am Ende natürlich nicht mehr komplett klar übermitteln konnte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Messe hast du wieder super auf die Beine gestellt, Chris Rickert. Vielen Dank an dich und alle Helfer. Schön auch, dass du aufgrund deiner alles im Griff habenden Helfer zwischendurch mal ein paar Minuten zum Reden hattest. Wir lesen uns. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 12:43:10 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Linkwood 2010-2022 - Madeira Cask</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood Madeira Cask - The Firkin Ten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7837.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood ist eine dieser Brennereien, die eigentlich nur für Blends produziert und daher nur bei unabhängigen Abfüllern zu bekommen ist. Ein normalerweise dickflüssiger, trotzdem leichter, absolut fruchtiger, gerne auch mal blumiger Whisky mit Pfirsich und Anis. Seit Jahren ist diese Brennerei einer meiner Lieblinge und in Whiskyläden geht mein Blick fast sofort zur Linkwood-Ecke…..und so fiel mir neulich dieser hoffentlich schöne Linkwood in die Finger: Gebrannt 2010, gelagert in einem Madeira Cask und in 2022 vom unabhängigen Abfüller Firkin Whisky mit 48,9% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht. Von Firkin Whisky hab ich bisher nur einzelne Drams auf zwei Messen probiert und hatte dabei einen sehr ordentlichen Eindruck - Mal sehen, ob sich das hier bestätigt:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ewig in Alkohol eingelegte Orangen kombinieren sich im ersten Eindruck mit einer Frühlingswiese und Vanille - Das wirkt auf mich sofort sehr verlockend. Mirabellen, Muskat, morsches Holz, ein wenig Pfirsich und Walnüsse schließen sich der ersten Nase wundervoll an. Je länger der Whisky im Glas ist, umso mehr drängen die Orangen offensiv aus dem Glas. Bis hierhin schon mal ein höchst spannender Genuss.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Weißer Pfeffer, Orangen und verkohltes Holz fluten direkt meinen etwas überraschten Gaumen, denn die Nase hatte mir hier etwas deutlich süffigeres suggeriert und mich vergessen lassen, dass es sich um einen Linkwood handelt. Dickflüssig, fruchtig, blumig, mit wirklich ordentlich verkohltem, aber trotzdem angenehmem Holz, ein guter Schuss Bitter Lemon, Walnussschalen, Karamell, dunkle Schokolade und Ingwer. Komplexer als gedacht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit Bitter Lemon, verkohltem Holz, Orangen und Ingwer, dazu minimal Wachs, Kaffee und Blumen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das ist schon geiles Zeug. Man sollte Holzeinfluss mögen, aber wenn man damit umgehen kann, ist dieser Linkwood eine richtig starke Abfüllung: süße Orangen, ordentlich Zitrussäure, angebranntes Holz und dickflüssige Blumen - ein toller, typischer Linkwood kombiniert mit Madeira-Noten. Absolute Empfehlung meinerseits, falls ihr den noch irgendwie auftreibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 09:43:51 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Glen Grant 1992 - Cellar Reserve</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-1992-cellar-reserve</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Grant 1992-2008 - Cellar Reserve
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7822.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin ja bekennender Glen Grant-Fan und stehe gerade auf die länger gereiften Bourbonfassabfüllungen dieser Speysidebrennerei. Als ich neulich dann die jetzt vor mir im Glencairn atmende Abfüllung von 1992 bei Krüger in der Auktion entdeckte, musste ich einfach mitbieten und als es letztlich auf nur 77€ hinauslief, war ich durchaus glücklich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Was haben wir hier also? 1992-2008, 46% Trinkstärke, Bourbonfass, 13542 Flaschen. Klingt erstmal nicht speziell, aber das klingt es bei Glen Grant selten und ich wurde trotzdem bisher selten enttäuscht. Wermutstropfen am Anfang: der Korken ist beim Öffnen vollkommen zerbröselt und ich musste den Flascheninhalt viermal filtern, um sämtliche Brösel zu entfernen. Auf dem Foto sieht man schon den Ersatzkorken aus dem großen Korkenglas.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Glen Grant kommt bei normaler Zimmertemperatur auch nach fast 30 Minuten nicht richtig auf Touren, daher gebe ich ihm ordentlich Handwärme und das hilft: Zitronengras, Granny Smith, Vanille und frisch abgebrochene Äste bahnen sich sofort ihren Weg aus dem Glencairn. Getreide, Honig, Malzbonbons und Stachelbeeren folgen nach einiger Zeit. Ein insgesamt fruchtig-säuerliches Sommeraroma - Ob ich den wirklich bei Minusgraden draußen verkosten sollte?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Weißer Pfeffer, frisches Getreide, Vanille, undefinierbare Süße und ein wenig morsches Holz - In der Nase noch schüchtern, ist der Glen Grant im Mund plötzlich sehr direkt und durchdringend. Würziges Malz, feine Säure, eine schöne Frühlingswiese und minimal tropische Einschläge kombinieren sich zu einem wirklich süffigen, aber trotzdem intensiven Sommerwhisky.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit würzigem Holz, Bitter Lemon, Vanille und Getreide, dazu trocken und ölig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Glen Grant ist ein sanfter, süffiger Speysider: in der Nase fast zerbrechlich, im Mund dann intensiv, im Abgang würzig. Könnte für Viele auch unter „langweilig“ fallen, aber ich mag meinen Glen Grant so und gratuliere mir hiermit selber zu diesem Blindkauf und empfehle wie immer "Trinkt mehr Glen Grant".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 09:48:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-1992-cellar-reserve</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whiskys des Jahres 2023</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whiskys-des-jahres-2024</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Whiskys des Jahres 2023 - Viel Bourbon, viel Rotwein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Whiskymarkt hat auch in diesem Jahr jede Menge an Krachern, Geheimtipps und Gaumenschmeichlern im Angebot gehabt. Wer kann da noch den Überblick bewahren oder gar all die obskuren Abfüllungen durchprobieren? Ich bin da auch keine große Hilfe, aber für meinen ganz persönlichen, ultimativen, unfassbar subjektiven und selbstverständlich vorurteilsgeleiteten Jahresrückblick reicht es aus. Hier sind also meines Whiskys des Jahres. Entscheidendes Kriterium: Begeisterung. Herausgekommen ist eine entschieden unrepräsentative Auswahl. Angefangen bei seltenen unabhängigen Abfüllungen hinüber zu Whiskys, die für mein Budget eigentlich zu teuer sind, und unter beinah völligem Ausblenden von Standardabfüllungen. In der Fotocollage finden sich all meine Lieblinge 2023.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Normalerweise hat so eine Bestenliste immer einen Countdown, aber das finde ich doof, denn dann kann ich nicht sofort mit meinem absoluten Liebling des Jahres rausplatzen und ich halte es doch selber kaum aus, diesen Whisky noch weiter zu promoten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein 18 Jahre alter Tamdhu aus einem Refill Bourbon Hogshead mit 49,1%, abgefüllt vom schottischen Abfüller Gleann Mor in seiner „A hard to find“-Serie, gewidmet der schottischen Fußball-Nationalmannschaft. Mit seinen grob 170€ liegt dieser Tamdhu eigentlich klar über meinem Budget, aber nachdem ich ihn auf der Hanse Spirit probiert hatte, habe ich mich einfach dazu verleiten lassen, ihn zu kaufen…..und was soll ich sagen: das Foto weiter unten ist nicht von der damaligen Flasche sondern vom Nachkauf. Genug geschwafelt: warum ist dieser Whisky so großartig? Ganz einfach: es ist ein fruchtig-leichter, trotzdem komplexer und nebenbei einfach nur angenehmer Whisky. Vanille, Butterkekse, Honig, Äpfel, Orangen, Marzipan und eine würzige Säure verbreiten ein tolles Aroma und werden im Mund dann noch von Toffee, grünen Äpfeln, dunklem Malz, Vanillecreme, Eiche und Orangen begleitet. Für mich ein Whisky zum Verlieben. Sicherlich kein Schnäppchen, aber Hauptkriterium für diese Bestenliste war ja „Begeisterung“ und die hat er bei mir in jedem Fall ausgelöst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7803.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Meine „Rotweinfassabfüllung des Jahres“ (Ja, ich weiß, komische Kategorie, aber ich muss meine Lieblinge hier doch schließlich irgendwie unterbringen) ist der „Dancing Cultist“ aus der Whisky of Voodoo-Serie von New Brave Spirits: ein 12 Jahre alter Blair Athol mit 50,5% aus einem First Fill Red Wine Cask. Wer jetzt denkt: First Fill Red Wine Cask ist wie ein First Fill Sherry, einfach nur eine dunkle Suppe mit hochgesprittetem Rotwein, der liegt bei vielen Abfüllungen auch richtig. Beim Dancing Cultist verhält sich das allerdings anders: Dunkel, bittersüß, staubtrocken und trotzdem ein absolut nussig-würziger Blair Athol. Es ist ganz erstaunlich, dass ein First Fill Cask dem sonst so leichten Profil des Blair Athol nur so wenig anhaben kann. Man muss die Rotweineinflüsse schon mögen, aber dann wird man auch mit einem richtig leckeren Dram belohnt….und das Beste: den gibt es überall noch für 63-70€ zu kriegen, so dass ich mir wegen eines Nachkaufs keinen Sorgen machen muss.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7572.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          .Meine „Überraschung des Jahres“ kommt aus Indien und es ist schon wieder eine Rotweinreifung: es ist der 7 Jahre alte Indri Ex-Wine Cask abgefüllt mit 58,5%. Im Sommer bekam Deutschland als erstes Land der Welt einige Single Cask-Abfüllungen dieser Brennerei und wenn ich es richtig mitbekommen habe, schlugen die mächtig bei uns ein. Vier Abfüllungen davon hatte ich als Großsample zuhause und die Ex-Wine-Variante hat mich begeistert: fette Rotwein-Vanille-Noten, saftige rote Trauben, dazu Kirschen und Erdbeeren kombiniert sich mit Vanillesoße zu einer tollen Roten Grütze. Dunkles Holz, Blutorangen, ein Hauch Leder, Muskat, schwarzer Tee, Grapefruit, gegrillte Ananas und ordentlich Tannine machen diesen Whisky zu einem tollen, staubtrockenen Erlebnis. Für mich der beste indische Whisky, den ich bisher getrunken habe und für 89€ auch mit einem starken PLV. Einfach toll und für mich die Überraschung des Jahres, weil ich Indri bisher nur ganz am Rand überhaupt auf dem Zettel hatte. Jetzt nicht mehr.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7652.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Meine „Entdeckung des Jahres“ ist der unabhängige Abfüller „Watt Whisky“, der mit seinem bereits 2020 erschienenen Inaugural Release in mein Whiskyliebhaberleben krachte: ein 16 Jahre alter Secret Orkney mit einem Brandy Butt Finish und 59,1% Alkoholgehalt. Ein klar erkennbarer Highland Park, der durch das ungewöhnliche und nicht zurückhaltende Finish im Brandy Butt tolle fruchtig-tropisch-ölige Noten bekommen hat. Haufenweise Vanille und saftige Orangen ergänzt um weichen Rauch, frisch poliertes Holz, vergorene Ananas, Cocktailkirschen, Karamell und Heidehonig stürmen aus dem Glas. Staubtrocken, fett und ölig, mit mehr Rauch als erwartet und einer guten Portion rosa Pfeffer wird es dann im Mund. Wenn der erste Schleier sich legt, gibt es wieder ordentlich Vanille sowie geröstete Mandeln, Heidehonig, süße Orangen und Milchschokolade zu entdecken. Das ist eine wenig subtile Aromenbombe, aber fällt definitiv in die Kategorie „Mjam, geiles Zeug“.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7444.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Mein „Schnäppchen des Jahres“ (Ja, die Kategorie ist blöd, aber anders bringe ich diese Abfüllung hier nicht unter) ist ein Inchgower 14 Jahre in 46% Trinkstärke mit der Farbe hellsten Weißweins aus einem Bourbon Hogshead - Wen lockt das schon hinter dem Ofen vor, falls man die leicht übersehbare Flasche im Regal überhaupt entdeckt? Na mich natürlich. Inchgower ist sowieso eine meiner liebsten Brennereien, Bourbonfassreifung mag ich ohnehin, vom unabhängigen Abfüller van Wees und seiner Ultimate-Serie halte ich viel und die 42€, die ich für die Flasche nur auf den Tresen legen musste, waren durchaus auch ein Argument…und ich wurde belohnt: Fruchtig, leicht , frisch und mit toller Säure kommt dieser Whisky daher. Viel Vanille, jede Menge Zitronen, ein bisschen Salz und sanfte, frische Blumen kombinieren sich mit Mirabellen, Pfirsichen, grünen Äpfeln und Haselnüssen in der Nase. Honig und Vanille, mit Kaffee und Zitronen sowie grünen Äpfeln, Bitter Lemon und verkohltem Holz im Mund. Nicht kompliziert, sondern sehr süffig. Fast klassisch.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7736.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Was gab es noch in 2023? Viele Samples und Miniaturen, viele neue noch ungeöffnete Flaschen, viele böse Blicke der besten Frau aller Zeiten, wenn sie die Neuankömmlinge skeptisch betrachtet hat. Wieder viele Tasting Notes und Blogbeiträge, mit den ewig langen Tier Lists der einzelnen schottischen Regionen, mit der Just Whisky und der Hanse Spirit jeweils in Hamburg leider nur zwei Messen, spannende Online-Tastings, ein phantastischer Tag in der Birkenhof Brennerei, höchst unterhaltsame Stammsofas, Community-Meetings oder Aftershow-Abende sowie ein weiteres tiefes Eintauchen in die deutsche Whisky-Community. Grundsätzlich viele schöne Momente, die aber von Angesicht zu Angesicht sicherlich noch viel schöner gewesen wären, aber dazu fehlen mir häufig einfach die Zeit und die Reiselust. Vielen Dank jedenfalls an alle, die den Blödsinn, den ich manchmal schreibe, auch noch lesen oder gar kommentieren. Jede Rückmeldung ist schön, sehr willkommen und wird mit Freude registriert, denn ich schreibe hier zwar auch viel für mich selber, weil ich mir die Eindrücke zu den ganzen Whiskys und Veranstaltungen sonst nur schwer merken kann, aber mein Ego ist natürlich auch vorhanden und freut sich über Abos, Gefällt Mir, Likes, Kommentare, Kritik, wasauchimmer.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Für Interessierte mal ein paar Zahlen zu meinem Blog:
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             - 44 Beiträge dieses Jahr und damit fast 20 weniger als sonst. Zweimal Corona und viel nachgeholter Urlaub der letzten Jahre forderten ihren Tribut.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grob 1.500 Besucher im Schnitt pro Monat, insgesamt 18.217 im ganzen Jahr. Ist das viel oder wenig? Keine Ahnung. Ich gehöre ja eher zu den Bloggern mit wenig Likes/Abos auf Facebook, Instagram oder wo auch immer, weil ich selten über die gängigen Abfüllungen schreibe, daher müsste ich eigentlich im Vergleich eher im unteren Bereich liegen. Es ist auf jeden Fall weniger als im letzten Jahr, was aber durch ein Drittel weniger Beiträge normal sein sollte. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meist aufgerufener Beitrag: „Tier List Speyside“ führt deutlich vor „Hanse Spirit 2023“ und „Fünf Whisky, Fünf Alben“. Bei den Tasting Notes liegt der Longrow 8 der Springbank Society vorne, gefolgt vom Johnnie Walker Green Label und dem Glenlivet 15 - Merke: schreibe ich mal über bekanntere Abfüllungen, wird es auch ordentlich geklickt. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Top 3-Länder aus denen die Besucher des Blogs kamen: überwiegend Deutschland, danach USA und Österreich. Erstaunlich weit vorne: Südafrika und Argentinien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Whisky-Trinker scheinen deutlich überdurchschnittlich Apple-User zu sein, denn 55% aller Aufrufe erfolgten über Mac-Betriebssysteme. Die meisten der Besucher des Blogs haben diesen direkt aufgerufen, ansonsten wurde ich hauptsächlich über Google gefunden, gefolgt von Facebook, Instagram und Whiskyexperts.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 03 Jan 2024 14:16:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/whiskys-des-jahres-2024</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Collectivum XXVIII</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/collectivum-xxviii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Collectivum XXVIII - Blended Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7796.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor inzwischen schon sechs Jahren erschien der Collectivum XXVIII in den Diageo Special Releases 2017 als Blended Malt Scotch aller damals aktiven Single Malt Brennereien von Diageo. Ich bin also mit meinen Tasting Notes jetzt nicht so richtig früh dran, aber hier im Norden sind wir halt ein bisschen langsamer. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe den Whisky bereits in 2017 einmal während eines Special Releases-Tastings mit allen damals 10 erschienenen Abfüllungen der Serie verkostet und in diesem Tasting war er einer meiner liebsten Whiskys des Abends, daher bin ich sehr gespannt, wie er nun nach sechs Jahren wirkt, wenn ich ihm mal ganz in Ruhe im Glas hab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alphabetisch aufgelistet sind in diesem Blend Malt Whiskys von Auchroisk, Benrinnes, Blair Athol, Caol Ila, Cardhu, Clynelish, Cragganmore, Dailuaine, Dalwhinnie, Dufftown, Glendullan, Glen Elgin, Glenkinchie, Glenlossie, Glen Ord, Glen Spey, Inchgower, Knockando, Lagavulin, Linkwood, Mannochmore, Mortlach, Oban, Roseisle, Royal Lochnagar, Strathmill, Talisker und Teaninich gelandet. 28 Brennereien? Kann das einen guten Whisky ergeben? Aber natürlich, denn viele andere hochkarätige Blends bestehen aus einer ähnlichen Anzahl verschiedener Malts - Fragt sich nur, ob dieses Special Release die damals aufgerufenen 169€ auch wert war. Spoiler: aktuell ist er noch gut zu bekommen und nicht teurer geworden….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben hier ausschließlich Single Malts in diesem Blend, aber für mich völlig überraschend nehme ich als Erstes die typischen Aromen von Grain-Whisky wahr, was sich auch nach 40 Minuten im Glencairn nicht ändert. Nebenbei kommen saure Stachelbeeren, grüne Äpfel, Chicorée, Farbverdünner und Wachs klar hervor. Ein wenig Handwärme entlockt dem Whisky dann die bisher nur undefinierbaren süßlichen Noten wie Toffee, Vanille, braunen Zucker und ein paar wenige Sherryfrüchte. Weil ich weiß, dass rauchige Whiskys drin sein müssen (Caol Ila, Lagavulin, Talisker), behauptet meine Nase, dass sie auch einen Hauch Asche wahrnehmen kann…..aber das könnte ich mir auch eingeredet haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Nase noch kaum erkennbar machen sich am Gaumen erstmal sowohl die 57,3% Alkoholgehalt als auch die rauchigen Bestandteile des Blends bemerkbar. Weißer Pfeffer, ein voller Aschenbecher und Tabakkrümel bestimmen den Start. Mandeln, Walnussschalen und eine prickelnde Säure kommen gemeinsam mit einer irgendwie schrägen trockenen Süße, Malzbonbons, Rosinen und Nougat zum Vorschein. Handwärme verstärkt zwar weiterhin den Geruch, aber erhöht auch deutlich die Schärfe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, leicht aschig und mit Tabak, trocken und pfeffrig, mit Nüssen, Butterkeksen und Äpfeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hmm. Der Collectivum XXVIII lässt mich ein wenig ratlos zurück. Ich hab ihn über eine Woche verteilt an drei Abenden in der Hoffnung verkostet, dass ich zu einem Fazit über diesen Whisky kommen kann, aber irgendwie…also….naja. Dieser Blend ist…nett. Also nett halt. Im guten wie im schlechten Sinn. Kann man trinken, kann man aber auch lassen. Ja, er ist schon komplex, aber trotzdem halt ein bisschen beliebig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2017 fand ich den toll - Entweder hat sich bis heute mein Geschmack verändert oder meine Ansprüche an Blends sind durch viele tolle Abfüllungen von Compass Box, Thompson und anderen inzwischen einfach nochmal deutlich höher. Den damaligen UVP von 169€ würde ich heute für diese Abfüllung auf gar keinen Fall zahlen. 70€ vielleicht. Höchstens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7796.jpeg" length="653347" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 10:55:28 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff 14 Jahre - Cotes du Roussillon Vine Barrique</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-14-jahre-cotes-du-roussillon-vine-barrique</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macduff 14 - Rebels - The Guerilla Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7777.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin ja einer der wenigen bekennenden Macduff-Fans und zusätzlich derzeit vernarrt in Rotweinreifungen, also war es keine große Überraschung, dass diese Flasche direkt nach Erscheinen im Jahr 2021 schnell ihren Weg zu mir fand: Macduff 14 Jahre gereift in einem First Fill Cotes du Roussillon Rouge Vine Barrique, abgefüllt mit 51,4% Alkoholgehalt und herausgebracht von Brave New Spirits in ihrer Guerilla Casks-Serie. Mit den Rotweinen aus dem Cotes du Roussillon kenne ich mich leider nicht aus, sondern kenne immer nur die Hubschrauberbilder der Gegend aus den Tour de France-Übertragungen, da diese regelmäßig durch das direkt an den Pyrenäen gelegene Gebiet fährt. Aber es ist ein Macduff und es ist eine Rotweinreifung - Was kann da schon schiefgehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtig fette Rotweinnoten strömen aus dem Glencairn: überreife Pflaumen, heftige Kirschen, Blaubeeren, Orangenschalen und Johannisbeeren, dazu Muskatnuss und Mandeln sowie Tabak und ein Hauch Zimt. All diese Noten knallt mir die Abfüllung direkt und wenig schüchtern in die Fresse, aber das war es dann auch, denn über die nächsten dreißig Minuten im Glas ändert sich nichts mehr. Die typischen Malz- und Zitrusnoten meines geliebten Macduff werden komplett überdeckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geröstete Pflaumen, würzige Kirschen, Zedernholz und Tabak knallen direkt auf meine Zunge. Auch hier zeigt sich dieses Guerilla Cask offensiv und wirft mit seinen Aromen nur so um sich. Nougat, Muskat, Mandeln, feinste Bitterstoffe und matschige Brombeeren kommen noch hinzu und lassen diese Abfüllung saftig, warm und fast kaubar werden. Hier war vorher ein richtig kräftiger Rotwein im Fass, der seinen Stempel mächtig aufgedrückt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit Bitter Lemon, Pflaumen, Kirschen, würziger Eiche, Nougat und Tabakkrümeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Puh - Diese Abfüllung hat absolut alles, was ich nicht mag, wenn es eine „Sherrybombe“ und nicht eine „Rotweinbombe“ ist: eine alles überdeckende Fassreifung, die dafür sorgt, dass ich keine Ahnung habe, ob ich hier einen Macduff, einen Glen Scotia, einen Slyrs oder einen fassgelagerten Doppelkorn im Glencairn habe. Die Abfüllung wird dadurch völlig beliebig und verliert die von mir beim Whisky so geschätzte Komplexität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Sherrybomben verteufel ich sowas immer, weil ich halt überhaupt kein Sherryfan bin, und hab jetzt schon ein schlechtes Gewissen, weil mir das bei dieser Weinbombe irgendwie schmeckt. Das ist kein Whisky, den ich jeden Tag haben kann, doch an einem nasskalten, nebligen Winterabend wie heute, an dem ich sonst vielleicht mit meiner Frau einen Rotwein getrunken hätte, an so einem Abend schmeckt mir dieser Whisky…..so es denn einer ist. Hmm. Bin unentschlossen. Vielleicht trinke ich einfach noch einen davon und lese ein Buch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7777.jpeg" length="691983" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 09:01:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-14-jahre-cotes-du-roussillon-vine-barrique</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7777.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bunnahabhain 10 Jahre - Bonner Pfeifen- und Cigarrenhaus</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-10-jahre-bonner-pfeifen-und-cigarrenhaus</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunnahabhain 10 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bourbon-, STR- und Dark Moscatelfass-Reifung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7742.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor mehreren Jahren gab es vom Bonner Pfeifen- und Cigarrenhaus eine beinah legendäre Eigenabfüllung: einen Bunnahabhain 2001-2015 aus Oloroso- und Bordeaux-Casks in Fassstärke - Ein Whisky, der schlicht und einfach zum Niederknien lecker war und bei dem ich mich schon total auf die zweite Flasche freue, die noch bei mir im Regal steht. Seitdem hatte ich das Bonner Pfeifen- und Cigarrenhaus und dessen Eigenabfüllungen ein wenig aus den Augen verloren, aber als ich neulich zu einer Dienstreise nach Bonn reisen durfte, wurde ich dort von einem Eingeborenen (Danke, Markus) darauf aufmerksam gemacht, dass es wieder eine Bunna-Eigenabfüllung gäbe, die ich unbedingt probieren müsse. Bin also kurz rein, konnte dort 1cl probieren und hab dann direkt eine Flasche eingepackt: Bunnahabhain 10 Jahre, 46% Alkoholgehalt, 2 Jahre Bourbonfass, 6 Jahre STR-Bordeaux Barrique und 2 Jahre Dark Moscatel Sherryfass, „Heavily Peated“ steht auf der Flasche. Rein vom Anblick her definitiv schon mal was für den klassischen deutschen Farbtrinker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schüchtern ist dieser Bunnahabhain schon mal nicht: fette, mit Alkohol vollgesogene Kirschen, überreife Himbeeren, Vollmilchschokolade, schrumpelige Rosinen und kalter, aschiger Rauch lassen sich nicht lange bitten und strömen direkt aus dem Glencairn. Eine etwas klebrige Süße, Heidekräuter, Tabakkrümel, altes Leder und ein Hauch Eukalyptus lassen sich ebenfalls relativ schnell finden, aber selbst mit längerer Zeit im Glas kommt dann nix Neues mehr hinzu und es ist auch keine Veränderung zu vermerken. In der Nase schon mal keine komplexe Herausforderung sondern klare und deutliche Noten, mit deutlich Sherry aber auch erkennbarem Rotweineinfluss. Peated? Ja. Heavily Peated? Nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kalter, aschiger Rauch, Heidekräuter und schwere Süße dominieren den ersten, sehr öligen Eindruck. Dunkelste Schokolade, angebrannte Eiche, Kirschen, Himbeeren und Johannisbeeren, Tabakkrümel und Leder verstecken sich auch diesmal wieder nicht. Spannend sind die neu auftauchenden Noten von Orangenblüten, Jasmin und Flieder, die eigentlich allesamt nur vom Sherry kommen können. Nicht komplex, aber gefährlich süffig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erwartet hatte ich einen langen schweren Abgang, aber der Bunna klingt überraschend rasch aus. Ja, der aschige Rauch ist da, dazu eine klebrige Süße, dunkle Schokolade und morsche Eiche, vielleicht noch ein paar Küchenkräuter, Pfeffer und Orangenblüten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Bunnahabhain ist ein bisschen schwierig für mich: zum einen ist es einer dieser modernen, fassgesteuerten, fett mit Sherry aufgeladenen Whiskys, die mir persönlich so gar nicht liegen. Zum anderen kann ich die tollen Noten der jahrelangen Rotweinreifung noch klar finden, die ich so gerne mag. Dazu der fein eingebundene Rauch und die gefährliche Süffigkeit. Einerseits mag ich diesen Wjisky, andererseits enthält er nebenbei all das, was ich nicht mag. Für ganz viele sicherlich ein ganz toller Whisky, für mich je nach Tagesform eine 9 von 10 oder eine 4 von 10. Trotzdem sind die 49,90€ für die 0,5 Liter Flasche (für den übrigens immer noch direkt beim Bonner Pfeifen- und Cigarrenhaus erhältlichen Whisky) keine Fehlinvestition gewesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7742.jpeg" length="636681" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 09 Nov 2023 08:17:06 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchgower 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inchgower 2007 - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7736.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein 14 Jahre alter Inchgower in 46% Trinkstärke mit der Farbe hellsten Weißweins aus einem Bourbon Hogshead - Wen lockt das schon hinter dem Ofen vor? Na mich natürlich. Inchgower ist sowieso eine meiner liebsten Brennereien, Bourbonfassreifung mag ich ohnehin, vom unabhängigen Abfüller van Wees und seiner Ultimate-Serie halte ich eh viel und die 42€, die ich für die Flasche im Urlaub im Slijterij Wijnhuis im holländischen Emmen nur auf den Tisch legen musste, waren durchaus auch ein Argument. Also ab ins Glas damit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Viel Vanille, jede Menge Zitronen, ein bisschen Salz und sanfte, frische Blumen melden sich sofort klar und deutlich. Mirabellen, Pfirsiche, grüne Äpfel und Haselnüsse sind ebenfalls vorhanden, halten sich aber fein im Hintergrund. Der Inchgower ist so fruchtig, frisch und leicht und für Bourbonfassfans allein in der Nase schon ein absoluter Genuss. Handwärme tut ihm nochmal richtig gut und macht ihn noch aromatischer. Ein starker Anfang.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Honig und Vanille, mit Kaffee und Zitronen sowie grüne Äpfel, Bitter Lemon und verkohltes Holz - Der Inchgower ist in seinen Noten klar und deutlich und lässt sich nicht lange bitten, damit rauszurücken. Ein Hauch weißer Pfeffer und minimal dunkle Schokolade lassen sich über Handwärme noch entdecken, aber das war es dann auch. Nicht kompliziert, sondern sehr süffig. Fast klassisch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit Bitter Lemon, Vanille, verkohltem Holz und minimaler Schärfe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das ist mal ein richtig feiner Whisky für Bourbonfassliebhaber. Fruchtig, leicht , frisch und mit toller Säure. Phantastische Nase, stark im Geschmack, sehr ordentlicher Abgang und noch dazu preislich zu dem was er bietet ein absolutes Schnäppchen. Geil….und wenn ich es richtig sehe glücklicherweise auch bei vielen holländischen Händlern noch zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 13:37:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7736.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Indri - 5 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/indri-5-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Indri 5 Jahre - Ex-Bourbon-Cask 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7699.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Wochen konnte ich glücklicherweise an ein paar Großsamples von mehreren Single Casks des indischen Whiskys Indri kommen und hab das natürlich gleich genutzt, denn die klassische Three Wood Standardabfüllung fand ich schon sehr gut, da können die Single Cask ja eigentlich nur noch besser sein….oder? Die sieben Jahre alte Ex-Wine-Cask-Abfüllung hab ich neulich schon probiert und war begeistert, da muss jetzt dann ein fünf Jahre altes Ex-Bourbon-Cask mit 58,5% Alkoholgehalt und der Fassnummer 2932 dran glauben. Für Whiskygenießer, die wert auf die Optik legen: die Single Casks von Indri kommen in einer richtig schönen großen Holzbox.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine ordentliche Portion Vanille, kombiniert mit frischem Ästen, Blutorangen und Litschis - Das ist definitiv schon mal ein ungewöhnlicher, aber sehr leckerer Start. Ingwer, ein sehr feiner Bourbon und Malzbonbons gesellen sich noch dazu und letztlich ist natürlich auch die Fassstärke durchaus gut erkennbar. Spannend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkler Pfeffer und ein ordentlicher Schub an Eichenwürze begrüßen meinen Gaumen, aber wo ich sonst zurückgeschreckt wäre, nehme ich das hier als ein spannenden Anfang war, denn es geht schnell ins süßlich-malzige über. Blutorangen und Akazienhonig kombinieren sich mit getrockneter Ananas und Vanille sowie dunklem Malz, leicht angebrannter Schokolade, Eukalyptus und Heidekräutern, während die Eichenwürze weiterhin gut präsent bleibt. Gerade wegen seiner durchaus tropischen Noten irgendwie anders, aber lecker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit angebranntem Kaffee, Eichenwürze, Vanille und Salz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Beurteilung dieser Abfüllung ist eminent wichtig: Man muss mit einer guten Portion Holz umgehen können. Ich kann das, daher gefällt mir dieser Indri tatsächlich sehr gut. Das irgendwie tropische Geschmacksprofil kombiniert mit dem deutlichen Bourboneinfluss und dem Holz ergibt eine tolle Mischung. Ich könnte aber jeden verstehen, der sagt: mir ist das zu viel Holz. Trotzdem: wer damit umgehen kann, bekommt für die derzeit aufgerufenen 79€ einen richtig schönen, preislich auch wegen der Ausstattung absoluten guten Whisky.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7699.jpg" length="729571" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 09:01:44 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Tier List Speyside</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tier-list-speyside</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tier List Teil VI: Speyside
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der sechste und letzte Teil meiner Tier Lists durch die schottischen Regionen steht an und es ist die Region, vor deren Beschreibung ich mich am längsten gedrückt hab. Nicht, weil ich die Whiskys nicht mag, sondern weil es einfach sooooo viele sind und der Text daher so ewig lang wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab ist aber natürlich zu erläutern, nach welchen Kriterien ich die Brennereien in meine Tier Lists aufgenommen und eingeordnet hab: aufgenommen wurden Brennereien, bei denen ich mich in der Lage fühlte aufgrund der Verkostung von genügend verschiedenen Abfüllungen zu beurteilen, ob mir der grundsätzliche Stil der Brennerei gefällt. Einzelne, durchaus sehr bekannte Brennereien wie Ardnamurchan oder Torabhaig oder andere fehlen daher in der Tier List ihrer jeweiligen Region, weil ich von denen halt einfach zu wenig oder sogar noch gar nichts probiert hab. Eingeordnet hab ich die Brennereien in die Tier Lists nach meinem ganz persönlichen, vollkommen subjektiven Geschmack und ich habe dabei wirklich nicht im Mindesten versucht, objektiv zu sein. An einigen Stellen sind zusätzlich auch noch sowas wie der Ruf oder das Marketing der Brennerei eingeflossen. Die Tier List gibt es immer als schönes Bild und darunter dann meine ganz kurzen, eingekürzten, knapp gehaltenen Kurzbegründungen zu den einzelnen Brennereien. In den einzelnen Kategorien sind die Brennereien dabei ganz neutral nach Alphabet geordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war die Erstellung der verschiedenen Tier Lists eine spannende Reise, denn ich hab mich dafür durch die alten Notes auf meinem Blog gewühlt, mir auf meinem ewig alten Whiskybase-Account meine Bewertungen und leeren Flaschen von vor X Jahren angesehen und auch Blicke auf diverse Schmierzettel von uralten Tastings geworfen…..und war dabei immer wieder erstaunt, was ich dann doch so alles verkostet hab und wie so manche Brennerei bei mir abschneidet, wenn ich nur auf die Notes gucke und nicht nach meinem Bauchgefühl gehe. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Speyside finden wir die meisten meiner Favoriten, aber auch die meistens meiner Anti-Favoriten – Was bei der Größe der Region jetzt vielleicht nicht unwahrscheinlich ist, aber wenn ich sehe, dass ich hier mehr Favoriten habe, als in allen anderen Regionen zusammen, tue ich mich fast ein wenig schwer damit, diese Region nicht als meinen Liebling zu bezeichnen. Dabei hab ich vor 10+x Jahren noch ordentlich über die Speyside gespottet: da war ich Islay-Nerd und hab über dieses süffig-grasige-sterbenslangweilige Speysidezeug für Weicheier, die zum Whisky noch das Lustige Taschenbuch lesen und in jedem Alter noch bei Mutti wohnen gelästert. Die Zeiten sind glücklicherweise lange vorbei und Nein, ich lese keine lustigen Taschenbücher und wohne nicht bei Mutti….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0368.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Favoriten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Grant: In meiner Single Malt-Anfangszeit hab ich Glen Grant ob all der Supermarktabfüllungen großkotzig als langweilige Billigbrennerei belächelt. Dann ist mir irgendwann aufgefallen, dass die ältesten, beliebtesten und gefühlt auch teuersten Abfüllungen auch alle von Glen Grant kamen. Da bin ich zum ersten Mal stutzig geworden. Inzwischen ist es soweit, dass ich Glen Grant für seine älteren Whiskys liebe: es gibt kaum eine Brennerei, deren Destillat aus meiner Sicht so phantastisch altert wie es bei Glen Grant der Fall ist. Bourbonfassabfüllungen ab 18+x Jahren sind hier eigentlich immer großartig und manchmal machen mir sogar Sherryfässer nix aus. So weich, so grasig, so fruchtig, so nussig – Einfach lecker. Kleine Schwäche: Glen Grant ist, wenn die Abfüllungen jünger sind, leider nicht ganz so stark, aber sobald er altert. ist der Whisky einfach super…….demzufolge dann aber auch kein Schnäppchen mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlossie: Leicht und sanft, trotzdem mit klar erkennbarem vanillig-malzig-öligem Charakter, dazu grasig und manchmal mit Frühlingsblumen – So mag ich meinen Glenlossie, auch wenn es Abfüllungen dieses Working Horses für die Blendindustrie eigentlich nur bei unabhängigen Abfüllern gibt. Mir war lange nie so richtig aufgefallen, dass ich Glenlossie sehr mag, bis ich irgendwann beim Umsortieren des kleinen Trinkvorrats entdeckte, wie viele verschiedene Abfüllungen ich von dort im Bestand hatte. Einfach ein toller Speysidewhisky.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood: Wieder so eine Brennerei, die eigentlich nur für Blends produziert und nur bei unabhängigen Abfüllern zu bekommen ist. Ein richtig dickflüssiger, trotzdem leichter, absolut fruchtiger, gerne auch mal blumiger Whisky mit Pfirsich und Anis. Seit Jahren einer meiner Lieblinge und in Whiskyläden geht mein Blick fast sofort zur Linkwood-Ecke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tormore: Neben Longrow von Springbank mein absoluter Lieblingswhisky. Völlig egal, ob die selten verfügbaren Standards der letzten Jahre mit 12 oder 14 Jahren, der alte 10-jährige oder die vielen unabhängigen Abfüllungen: Tormore schmeckt mir mit seiner nussig-malzigen, trotzdem leichten und grasigen Art eigentlich immer (Abgesehen von dem legendären und absolut widerlichen Tormore 30 von Signatory, der zu recht immer wieder zu den schlechtesten Whiskys aller Zeiten gezählt wird). Seit 2022 ist Tormore ja an Elixir Distillers verkauft und ich bin schon super neugierig, ob die neuen Besitzer nun endlich eine richtige Standardrange auflegen, die dann wohl sofort bei mir einziehen würde. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allt-A-Bhainne: Meine erste ernsthafte Begegnung mit dieser Brennerei hatte ich auf der Kieler Whiskymesse 2006, bei der ich einen 28 Jahre alten Allt-A-Bhainne aus einem kaum erkennbaren Refill Sherry Cask probierte und anschließend eine Flasche davon erwarb. Das ist mir so im Gedächtnis geblieben, weil dies der erste Whisky war, für den ich über 100€ ausgegeben hab. Auch diese Brennerei produziert nur für Blends und ist daher ausschließlich in Single Casks bei unabhängigen Abfüllern erhältlich. Würzig-süß, vanillig und minimal rauchig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auchroisk: Eine der Überraschungen für mich selber bei der Erstellung der ganzen Tier Lists ist Auchroisk, denn der Blick in all meine Notes, Base-Bewertungen und Tasting-Schmierzettel ergab, dass ich Whiskys dieser Brennerei fast immer mit mindestens „gut“ bewertet hab. Für mich zeichnet Auchroisk sein sanfter, subtiler, aber häufig trotzdem sehr komplexer Geschmack aus – Auchroisk kann ich selten einfach wegtrinken, sondern muss damit arbeiten. Aber das macht dann viel Spaß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dailuaine: Wenn ich es richtig mitbekomme, hat Dailuaine eine absolut hartnäckige, eingeschworene Fangemeinde, was für eine Brennerei, die eigentlich nur für Blends produziert und keine Standardrange hat, doch eher ungewöhnlich ist. Fruchtig-frisch und nussig, gerne mal ein bisschen fleischig, aber trotzdem immer leicht und damit sehr häufig für mich sehr lecker. Die Fans hat diese Brennerei zurecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Elgin: Für mich ist diese Brennerei sowas wie ein zweites Glen Grant, denn ich kann Whiskys dieser beiden Brennereien quasi nie auseinanderhalten. Seit ich das entdeckt hab, ist Glen Elgin bei mir auf dem aufstrebenden Ast. Vorteil bei Glen Elgin: der schmeckt mir auch schon in jüngeren Jahren, was sehr gut ist, denn Glen Elgin mit 18+x Jahren ist nur sehr schwer zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Keith: Viele Früchte, viel Vanille, gerne mal grasig und blumig – Leider zwischen 1999 und 2013 geschlossen, so dass es derzeit von dort hauptsächlich sehr alte und nur wenige junge Whiskys gibt. Die alten Whiskys sind richtig stark, die Whiskys nach dem Re-Opening haben mich noch nicht überzeugen können, daher ist die Brennerei in dieser Kategorie noch gut aufgehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inchgower: Lange habe ich mit mir gerungen, ob dieser würzig-salzige, maritime und fruchtige Inchgower nicht eine Kategorie höher gehört, aber letztlich musste ich mir eingestehen, dass ich von dort auch schon viel zu viel durchschnittliches hatte als das ich die höchste Kategorie guten Gewissens hätte vertreten können. Trotzdem gilt: der Style von Inchgower, der das Beste aus Speyside und Inselwhiskys kombiniert, ist richtig gut und bringt auch immer wieder ganz tolle Abfüllungen hervor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miltonduff: Einer meine All-Time-Lieblinge, den ich immer als saftig, lieblich und vanillig umschreiben würde, der es nie zu meinen absoluten Favoriten geschafft hat, aber trotzdem immer wieder von mir aus dem Regal gezogen wird. Absolut gut, selten überragend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamdhu: Tamdhu ist ein bisschen eine Hassliebe für mich. Die Brennerei hat ein hervorragendes Destillat, welches phantastisch altert und mich als Bourbon Cask jedes Mal zum sabbern bringt. So ein toller Whisky. Leider wird die Standardrange immer in Sherry ertränkt, was dem Whisky seinen ganzen Charakter nimmt. Deshalb „nur“ in dieser Kategorie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aultmore: Ich kenne tatsächlich überraschend viele Aultmore-Fans, aber mir hat sich diese Brennerei leider nie so richtig erschlossen. Habe viele ordentliche Whiskys von dort genossen, aber nur sehr selten mehr als ordentliche Drams. Schmeckt für mich immer wie ein kastrierter Linkwood.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balvenie: Eine absolut klassische Brennerei, die mir von all ihren Eigenschaften her eigentlich liegen müsste, die für mich aber seit Jahren sowas wie der Inbegriff von Durchschnitt ist. Kann man trinken, kann man aber auch lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benriach: Vor etwa 10 Jahren hatte Benriach mit der bekannten Wood-Finish-Series eine meiner liebsten Standard-Ranges im Programm, ist danach in meinen Augen wirklich tief gefallen und kommt aus diesem Loch erst jetzt langsam wieder raus. Heißt: Bei „Ok“ im Durchschnitt gut aufgehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benrinnes: Whisky von Benrinnes sind schon sehr speziell und werden aufgrund ihrer schweren, fleischigen Süße nie mein Liebling werden, aber manchmal kann ich die gut haben, deshalb „Ok“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benromach: Jahrelang für mich kaum existent, hat Benromach in letzter Zeit deutlich an Profil gewonnen: Heidekräuter, leichter Rauch, manchmal ein bisschen zu viel Sherry – Benromach ist auf einem guten Weg, in meiner Liste weiter zu klettern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cardhu: Ich hab mich tatsächlich neulich mal durch diverse Cardhu-Samples getrunken, damit ich diese altehrwürdige Brennerei erstmalig mal ernsthaft einschätzen kann. Das Ergebnis: Nett. Schlicht und einfach nett. Aber leider auch nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Craigellachie: Sehr malzig, tropisch-fruchtig, sehr aromatisch und vermutlich deswegen der Geschmacksträger einiger Blends – Ich stehe ja eher auf subtile Whiskys, weshalb es diese Brennerei bei mir nicht immer leicht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dalmunach: Von dieser jungen Brennerei gibt es noch keine Originalabfüllung und ich weiß auch nicht, ob das überhaupt vorgesehen ist. Ich hab in den letzten zwei Jahren aus purer Neugier auf diese halt noch neue Brennerei mehrere der jungen unabhängigen Abfüllungen probiert. Viele davon hat viel Sherry, um die Jugend des Drams zu überdecken, aber was ich sagen kann: bisschen Funk, bisschen tropisch, sehr geschmeidig, bisschen mineralisch und insgesamt noch schwer einzuschätzen. Daher erstmal „Ok“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Moray: Aus Bourbon Casks ist Glen Moray immer wieder toll, wenn man ihm ein paar Jahre zum altern lässt – Warum wird der aber bloß beinah immer in Sherry ausgebaut? Schade und deswegen nur „Ok“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Spey: Ist mir noch nicht häufig und vor allem meistens eher zufällig und nie gezielt ausgesucht ins Glas gekommen. Warum? Nur sehr selten wirklich präsent und vor allem immer wieder mächtig schüchtern im Glas, so dass ich für einen durchschnittlichen Whiskys immer schon viel Arbeit aufwenden muss, um das auch rauszufinden. Nicht mehr als ok, mit Tendenz nach unten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenburgie: Würzig, fruchtig, grasig, ölig, manchmal ein wenig harzig und auch wieder so ein Whisky für Blends. Ist mir bis auf eine sehr starke Abfüllung von Alba Import aus 2021 weder als besonders gut noch als schlecht aufgefallen. Daher „Ok“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glendullan: Sehr grün, sehr grasig, durchaus blumig, aber ähnlich wie Balvenie oder Glenfiddich mit sehr wenig wiedererkennbarem Charakter. „Ok“ halt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenfiddich: Glenfiddich hab ich jahrelang ignoriert, mich aber neulich auch hier mal durch diverse Samples getrunken. Fruchtig, mild, süßlich, sehr fein und elegant, aber viel zu häufig einfach nur nichtssagend. Außer dem 21er Ice Wine Cask und dem 19er Red Wine aus der Discovery Series hab ich nichts gefunden, was ich haben wollen würde. Aber ich hab auch nur wenig gefunden, was ich komplett ignorieren würde. „Ok“ also, aber defintiv nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlivet: Wie der Glenfiddich auch fruchtig und mild, süß, fein und elegant im Charakter, schafft es der Glenlivet aber einen Wiedererkennungswert zu haben. Gerade der 15 Jahre alte aus der Standardrange ist ein ganz feiner Whiskys und speziell Signatory hatte in den letzten zwei, drei Jahren ganz starke Single Casks von dort. Eher Tendenz nach oben, aber das dauert noch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenrothes: Im Fazit ähnlich wie Tamdhu: als Bourbon Cask ganz stark, aber warum wird der in der Standardrange bloß so stark mit Sherry zugeballert, dass der Stil der Brennerei fast verloren geht? Bei den Bourbon Casks, die ich probiert hab, nicht ganz so großartig wie Tamdhu, daher auch eine Kategorie tiefer. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knockando: Sehr leicht, sehr nussig und für mich bisher immer sehr unscheinbar und fast austauschbar. Die beiden Master Reserve, die ich davon 2020 mal probieren konnte, heben Knockando so gerade eben zu „Ok“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knockdhu: In der nicht rauchigen Variante für mich in der Einschätzung sehr ähnlich zum Knockando, allerdings mit einer aus meiner Sicht sehr guten rauchigen Variante, die die Brennerei klar und deutlich in den „Ok“-Bereich hebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longmorn: Ein zutiefst fruchtiger, vanilliger Stil ist dem recht schweren Longmorn zu eigen und er macht es mir seit Jahren sehr schwer, ihn zu mögen. Letztlich nett, aber mehr schafft er auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mannochmore: Grundsätzlich sehr ähnlich zum von mir so geliebten Glenlossie, fehlt ihm doch der ölige Charakter und dafür hat er zu viel Karamell, um bei mir mehr als ein „Ok“ erreichen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Speyburn: Normalerweise werden inklusive unabhängiger Abfüllungen keine 15 Whiskys von Speyburn im Jahr veröffentlicht und häufig weiß man auch, warum: kräutrig, grasig, würzig, blumig, nichtssagend – Abgesehen vom 15er, dem sogar die leichte Sherrynote gut steht und der Speyburn knapp über die Grenze zu „Ok“ hievt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spey: Mit seiner Fumare-, Tenne-, Trutina-Standardrange hier in Deutschland kaum präsent und mir in den letzten Jahren nur sehr selten ins Glas gekommen. Meistens aber nur eine feine Ode an den Durchschnitt, so dass ich bisher nicht böse bin, dass diese Brennerei hier nur schwer zu bekommen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strathisla: Wenn ich nur nach der Optik gehen würde, dann wäre die wunderschöne Strathisla-Brennerei mit ihren Pagodendächern ganz weit vorne. Wenn es aber auch um den Whisky geht, fällt die Brennerei schon deutlich zurück: zwar insgesamt mit den eher typischen Speysidearomen, aber dabei ohne großen eigenen Charakter sondern halt eher generisch. Sehr gut allerdings, wenn man ihn Altern lässt, daher noch „Ok“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamnavulin: Zufällig in meiner alphabetischen Liste hier nach Strathisla liegend, was sehr passt, denn nach der vermutlich schönsten, folgt hier eine der vermutlichen hässlichsten Brennereien. Eine sehr günstige, aber für mich alles andere als überragende NAS-Standardrange, was aber auch daran liegt, dass die Brennerei immer wieder mal geschlossen war und durch regelmäßigen Besitzerwechsel noch kein richtiges Konzept zu haben scheint. Seit etwa 12 Jahren ist sie wieder voll in Betrieb und ich rechne eigentlich andauernd damit, dass es mal wieder eine neue Range mit einem 10 oder 12 Jahre alten Standard geben wird. Abfüllungen von der der Schließung sind tatsächlich sehr gut, aber auch nur schwer zu bekommen. Im Moment so gerade eben ok. Wird spannend, wenn es hoffentlich bald eine neue Range gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tomintoul: Für mich ein deutlich unterdurchschnittlicher, recht langweiliger Speysider, der nur durch eine Sache in diese Kategorie gehoben wird: Old Ballantruan, die wirklich leckere rauchige Variante der Brennerei. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausbaufähig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aberlour: Ähnlich wie Tamdhu und Glen Moray eine Brennerei, die aus meiner Sicht viel zu viel in Sherry ertränkt wird. Hier reichen für mich auch die seltenen Bourbon Casks nicht aus, um den Whisky für mich um eine Kategorie zu heben. Trotzdem hab ich eigentlich immer einen A’Bunadh zuhause, weil Gäste den einfach mögen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balmenach: Sehr fleischig, sehr herzhaft, sehr speziell, einfach nicht meins – Kein schlechter Whisky, aber schlicht und einfach ausschließlich als Geschmacksträger in Blends produziert und daher gar nicht als Single Malt konzipiert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cragganmore: Würzig, fruchtig, minimal rauchig, Zitrusnoten, dazu sehr schwer und sehr robust und nicht wirklich in meiner Komfortzone. Letztlich hebt ihn nur die Distillers Edition aus den Portfässern noch in diese Kategorie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dufftown: Whiskys von Dufftown fehlen viele der von mir so geliebten Speysidenoten und werden letztlich von Malz und Getreide geprägt, häufig ohne auch nur den Hauch einer Fruchtigkeit oder Frische zu haben. Sicherlich nicht schlecht, aber nicht mein Beuteschema.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenallachie: Was Billy Walker mit Glenallachie und seinen Abfüllungen so macht, das mag ich einfach nicht so. Dieses ständig fassgetriebene und extreme, überhaupt nicht subtile, ist nicht meins. Dazu kommt eine aus meiner Sicht völlig unübersichtliche Range mit ständig neuen Spezial-Single Cask für irgendwen mit heftigem Fasseinfluss. Mir ist das zu viel. Glenallachie landet nur in dieser Kategorie, weil die in meinen alten Notes noch vorhandenen Abfüllungen von vor 2017 und die aktuellen Cuvee Casks mit dem Rotwein grundsätzlich „Ok“ waren. Die Tendenz geht aber eher nach unten. Schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glentauchers: Hier könnte ich eigentlich den Text vom Dufftown kopieren, bin aber zu faul dazu. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macallan: Wie nicht anders zu erwarten, ist Macallan mit seiner Sherrymanie natürlich weit weg von meiner Komfortzone und so überhaupt gar nicht mein Beuteschema. Allerdings hab ich in den letzten Jahren mit dem „Bonds Choice“, dem „Seductive Sweetness“ und „Humble Crumble“ drei ganz starke Macallan aus dem Bourbonfass probieren dürfen, die zeigen, was da so alles machbar ist. Nur deshalb immerhin in dieser Kategorie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mortlach: Das „Beast of Dufftown“ trägt seinen Beinnamen nicht zu unrecht. Sooo fleischig, sooo schwer, selbst als sehr junger Whisky sooo kompliziert und für viele einfach ein Kultwhisky. Mortlach passt aus meiner Sicht wunderbar zu Sherryaromen, damit diese seinen Charakter ein wenig überdecken. Unterbuttern können sie den Mortlach aber nicht, denn dieser Whisky hat einfach Charakter. Einen Charakter, den ich nur ertrage, wenn ich den Whisky an einem nasskalten Novemberabend trinke, an dem die Kinder ganz besonders unleidlich sind, die Arbeit noch im Kopf rumspukt, die Heizung zu wenig aufgedreht ist und der Wind ums Haus pfeift. An diesen Abenden trinke ich Mortlach aber tatsächlich richtig gerne, weil ich mich in ihm ein bisschen verlieren kann. Ansonsten steht er aber weit hinten im Schrank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mies:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Braeval: Eines dieser Working Horses, deren Whiskys so konzipiert sind, dass sie einem Blend einen ganz bestimmten Geschmack mitgeben und daher auch nicht als Single Malt gedacht sind…..und genau das schmeckt man beim Braeval auch: süße Kräuter und sonst gar nichts. In meinem Empfinden einfach nur eindimensional und selbst mit 20+x Jahren immer noch nicht gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kininvie: Blumen, Orangenöl, Blumen, gezuckerte Dosenfrüchte, Blumen, Süße – Ich hab über die Jahre laut meinen Notizen sechs Whisky von dort probiert und sie alle unter „Furchtbar“ gelistet. Ich muss hier aber auch sagen, dass ich seit 2019 keinen Kininvie mehr im Glas hatte, weil ich gezielt dran vorbeigegriffen hab, wenn ich die, zugegeben sehr seltene, Möglichkeit gehabt hätte, ihn zu trinken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die anderen fünf Tier Lists gibt es hier:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            I
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-lowlands" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lowlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            II
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-islands" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Islands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            III
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-highlands" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Highlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            IV
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-campbeltown" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Campbeltown
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            V
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-islay" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Islay
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 08:21:43 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tier List Islay</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tier-list-islay</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tierlist Teil V: Islay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil V meiner Tier Lists durch die schottischen Regionen steht an und diesmal verschlägt es mich dabei nach Islay.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab ist aber natürlich zu erläutern, nach welchen Kriterien ich die Brennereien in meine Tier Lists aufgenommen und eingeordnet hab: aufgenommen wurden Brennereien, bei denen ich mich in der Lage fühlte aufgrund der Verkostung von genügend verschiedenen Abfüllungen zu beurteilen, ob mir der grundsätzliche Stil der Brennerei gefällt. Einzelne, durchaus sehr bekannte Brennereien wie Ardnamurchan oder Torabhaig oder andere fehlen daher in der Tier List ihrer jeweiligen Region, weil ich von denen halt einfach zu wenig oder sogar noch gar nichts probiert hab. Eingeordnet hab ich die Brennereien in die Tier Lists nach meinem ganz persönlichen, vollkommen subjektiven Geschmack und ich habe dabei wirklich nicht im Mindesten versucht, objektiv zu sein. An einigen Stellen sind zusätzlich auch noch sowas wie der Ruf oder das Marketing der Brennerei eingeflossen. Die Tier List gibt es immer als schönes Bild und darunter dann meine ganz kurzen, eingekürzten, knapp gehaltenen Kurzbegründungen zu den einzelnen Brennereien. In den einzelnen Kategorien sind die Brennereien dabei ganz neutral nach Alphabet geordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war die Erstellung der verschiedenen Tier Lists eine spannende Reise, denn ich hab mich dafür durch die alten Notes auf meinem Blog gewühlt, mir auf meinem ewig alten Whiskybase-Account meine Bewertungen und leeren Flaschen von vor X Jahren angesehen und auch Blicke auf diverse Schmierzettel von uralten Tastings geworfen…..und war dabei immer wieder erstaunt, was ich dann doch so alles verkostet hab und wie so manche Brennerei bei mir abschneidet, wenn ich nur auf die Notes gucke und nicht nach meinem Bauchgefühl gehe. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun bin ich also im fünften Teil mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Islay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auf der vermutlich bekanntesten schottischen Insel angekommen und benötige dafür noch eine kleine Extra-Vorrede: Bruichladdich stellt ja drei verschiedene Spirits her, die ich, da sie mir teilweise sehr unterschiedlich schmecken, hier auch einzeln bewertet hab. Bei Bunnahabhain hab ich überlegt, dass wegen dem rauchigen Spirit von d
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           ort auch zu machen, hab davon aber bisher zu wenig probiert, um den einordnen zu können. Zur Vorrede gehört auch, dass ich vor 10+x Jahren ein absoluter Islay-Nerd war und vermutlich den Whisky jeder der damals existierenden Brennereien außer Bunna in die allerhöchste Kategorie geschoben hätte. Das hat sich im Laufe der letzten Jahre aber dann doch ordentlich gegeben, als ich Whiskys ohne Rauch so richtig für mich entdeckt hab. Ich mag rauchige Whiskys immer noch sehr gerne, aber der Stellenwert davon ist schon deutlich gesunken….und damit auch die Einordnung in meine Tier List.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0369.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Favorit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lagavulin: was soll ich da schon groß sagen? Lagavulin ist, dass sagt mir nicht nur mein Bauch sondern das zeigt auch ein Blick durch meine Notes der letzten Jahre, einfach schon ewig ein absoluter Favorit von mir. Schwerer, aber nicht übertriebener Rauch, Speck, Zitrusnoten, Toffee und „Möwenscheiße“ verbinde ich mit dieser Brennerei und ich hatte nur sehr selten einen Lagavulin im Glas, der mir nicht gut geschmeckt hat. Selbst die Standardrange mit 8,10, 12 oder 16 Jahren, der 11er Offerman und sogar der 9er Game of Thrones haben mich immer mächtig überzeugt. Daher: verdient in der Favoritenkategorie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardbeg: Lange hab ich überlegt, ob Ardbeg in diese Kategorie gehört, denn ich muss ganz klar sagen: das aktuelle Marketing und die Preise für die ganzen Sonderabfüllungen schrecken mich persönlich einfach nur noch ab. Wenn ich mich aber nur auf den Whisky selber zurückziehe, dann mag ich das meiste, was Ardbeg macht, durchaus gerne. Die Standards sind sehr ok und die Sonderabfüllungen, so ich sie denn mal irgendwo in die Finger kriege, zumindest in Ordnung. Also doch bei „Gut“, wenn auch knapp.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laphroaig: Torf, Jod, Salz, Möwenscheiße – Geil! ……so hätte ich es jedenfalls vor ein paar Jahren noch formuliert. Inzwischen ist mir Laphroaig manchmal ein wenig zu extrem geworden, obwohl er sich eigentlich nicht verändert hat. Im Zweifel ist Laphroaig in jeder Kneipe und bei fast jeder Abfüllung eine sichere Bank, aber ich bin halt ein bisschen weich geworden und ziehe andere Whiskys inzwischen vor. Trotzdem nur ganz knapp an der Favoritenkategorie vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Port Charlotte: Der Rauch, das Salz, das Maritime, das Getreide, die Vanille – Port Charlotte mag ich. Der Rauch ist nicht zu viel und die häufigen Weinfinishes liegen mir sehr. Nur die Sherryfässer haben mich bisher deutlich abgeschreckt und durch die hat Port Charlotte auch die oberste Kategorie verpasst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bowmore: Die Brennerei hat auch ein sehr klassisches Islay-Profil, ist aber meistens ein bisschen milder als die anderen Brennereien, was der Teil ist, der mir gut gefällt. Bowmore arbeitet mir aber zu viel mit Sherry und zu wenig mit Prozenten, um wirklich in die Kategorie „Gut“ aufsteigen zu können. Das ist völlig ok, fällt gegen die weiter oben aber für mich zu deutlich ab, um mehr als ein „Ok“ zu rechtfertigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bruichladdich: Fruchtig, getreidig und salzig – So weit, so gut. Aber Bruichladdich zeichnet sich in meinem Empfinden durch eine etwas zu starke blumige Note aus, die für mich nicht zu den Abfüllungen passt (Was ganz viele ganz anders sehen). Daher reicht es bei mir trotz grundsätzlicher Sympathie nicht für mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Caol Ila: von Caol Ila gibt es ganz phantastische Whiskys, sowohl bei den Standards als auch bei den unabhängigen Abfüllungen. Caol Ila ist manchmal auch einfach nur Durchschnitt. Aber Caol Ila kann auch immer wieder ein kräftiger Griff ins Klo sein. Der große Output, der offensichtlich ohne Rücksicht auf die Qualität auch sehr freigiebig verteilt wird, sorgt hier dafür, dass Caol Ila für mich sowas wie ein Inbegriff von „Ok“ ist, weil es sich letztlich dort alles einpendelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Octomore: früher, zu Zeiten des Orpheus 2.2, hab ich Octomore mit Begeisterung getrunken Die ersten Abfüllungen waren wie ein Geschenk, auf das der Islay-Nerd in mir nur gewartet hatte. Wie aber bei Laphroaig schon geschrieben: auf den ganz harten Rauch stehe ich inzwischen gar nicht mehr und das trifft die Einordnung der Ocotomore noch mehr als den Laphroaig. Kann ich immer trinken und schmeckt mir vielleicht auch, aber im Zweifel greife ich derzeit dran vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Port Ellen: ich hab in meiner Whiskyzeit, soweit ich es noch nachvollziehen kann, etwa 10 Port Ellen probiert und trotzdem kann ich zu dieser geschlossenen Brennerei kaum was sagen, denn ich hab gemerkt, dass deren Whiskys mir weder positiv noch negativ auch nur irgendwie in Erinnerung geblieben sind. Sie waren halt da. Deswegen: Ok, aber mit Tendenz eher nach unten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausbaufähig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunnahabhain: Bunna und ich – Wir werden einfach nicht so richtig warm miteinander. Die Whiskys von dort haben zwar auch immer dieses Maritime, aber in beinah allen Fällen sind mir die einfach zu süß. Der Charakter der Brennerei ist immer schon fruchtig süß und das dann meistens auch noch in Sherryfässer zu legen, macht es für mich nicht einfacher. Weil Bunna inzwischen aber ein paar ganz spannende Sachen mit Rotwein gemacht hat, sind sie in dieser Kategorie, ansonsten aber für meinen eigenen Geschmack nur zu häufig weiter unten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mies:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kilchoman: in Teil V meiner Tier Lists die allererste Brennerei, die in die unterste Kategorie wandert. Ich komme mit den Abfüllungen von dort überhaupt nicht klar. Rauch, Salz, Getreide, Früchte – Alles grundsätzlich ok, aber in seiner Kombination bei Kilchoman für mich häufig irgendwie belanglos, langweilig und nach zehn Minuten wieder vergessen….und dazu schaffen sie es immer wieder, dass Whiskys beinah identische Rahmendaten haben, aber vollkommen unterschiedlich belanglos schmecken. Ich probiere Kilchoman immer wieder, weil ich schon fast aus Nostalgiegründen Islay-Whiskys gut finden möchte, aber hier gelingt mir das einfach nicht. Kilchoman schmeckt mir häufig nur wie die Kopie eines Islay-Whiskys.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die anderen Teile gibt es hier:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            I
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-lowlands"&gt;&#xD;
      
           Lowlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            II
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-islands"&gt;&#xD;
      
           Islands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            III
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-highlands"&gt;&#xD;
      
           Highlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            IV
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-campbeltown"&gt;&#xD;
      
           Campbeltown
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            VI
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-speyside" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Speyside
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 11 Oct 2023 12:55:42 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0369.png">
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    <item>
      <title>Tier List Campbeltown</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tierlist-campbeltown</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil IV: Tier List Campbeltown
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil IV meiner Tier Liste steht an und es hat mich diesmal nach Campbeltown verschlagen - Der geneigte Whiskytrinker weiß, die Liste wird sehr kurz, denn da gibt es nicht so viele Brennereien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab ist aber natürlich zu erläutern, nach welchen Kriterien ich die Brennereien in meine Tier Lists aufgenommen und eingeordnet hab: aufgenommen wurden Brennereien, bei denen ich mich in der Lage fühlte aufgrund der Verkostung von genügend verschiedenen Abfüllungen zu beurteilen, ob mir der grundsätzliche Stil der Brennerei gefällt. Einzelne, durchaus sehr bekannte Brennereien wie Ardnamurchan oder Torabhaig oder andere fehlen daher in der Tier Lists ihrer jeweiligen Region, weil ich von denen halt einfach zu wenig oder sogar noch gar nichts probiert hab. Eingeordnet hab ich die Brennereien in die Tier Lists nach meinem ganz persönlichen, vollkommen subjektiven Geschmack und ich habe dabei wirklich nicht im Mindesten versucht, objektiv zu sein. An einigen Stellen sind zusätzlich auch noch sowas wie der Ruf oder das Marketing der Brennerei eingeflossen. Die Tier List gibt es dann immer als schönes Bild und darunter dann meine ganz kurzen, eingekürzten, knapp gehaltenen Kurzbegründungen zu den einzelnen Brennereien. In den einzelnen Kategorien sind die Brennereien dabei ganz neutral nach Alphabet geordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war die Erstellung der Tier Lists eine spannende Reise, denn ich hab mich dafür durch die alten Notes auf meinem Blog gewühlt, mir auf meinem ewig alten Whiskybase-Account meine Bewertungen und leeren Flaschen von vor X Jahren angesehen und auch Blicke auf diverse Schmierzettel von uralten Tastings geworfen…..und war dabei immer wieder erstaunt, was ich dann doch so alles verkostet hab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Campbeltown ist Teil 4 meiner Tier Lists durch Schottland und in der vorgegebenen Liste war Springbank in seine drei Marken aufgeteilt, was ich gerne genutzt hab, da die bei mir auch sehr unterschiedlich ankommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0365.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Favoriten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longrow: Einfach einer meiner absoluten Favoriten. Der berühmte Campbeltown-Funk, der dreckige Rauch, das Maritime, diese kräftige Zitrusnote – Selbst der einfache Longrow Peated-Standard lässt mich immer strahlen. Die 18er und die 21er immer ein Genuss, die Longrow Red beinah jedes Mal klasse. Einziger Nachteil: sie sind halt einfach teuer und vor allem schwer zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Springbank: der klassische, leicht rauchige Springbank ist, wenn er nicht zu viel Sherry hat, eigentlich in meiner höchsten Kategorie anzusiedeln. Leider gibt es auch immer wieder diese ganzen Sherrybretter von dort, die mich gerne mal abschrecken, weshalb es nur ein „Gut“ geworden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia: Lange Jahre bei mir in der Kategorie „Ausbaufähig“ angesiedelt, inzwischen aber insbesondere durch die seit mehreren Jahren immer wieder tollen Festivalabfüllungen, aber auch durch den Victoriana und den 15er deutlichst nach oben geklettert. Für mehr als “gut“ langt es aber deutlich noch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hazelburn: Ist mir häufig mal viel zu weich und mild und rettet sich dann immer nur durch den maritimen, ölig-malzigen Charakter. Wird nie mein Favorit werden, hat aber immer mal Ausreißer nach oben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kilkerran: Maritim, rauchig, salzig und damit eigentlich durchaus in meinem Beuteschema, aber in vielen Abfüllungen auch gerne mal eher beliebig. Durch einige starke Ausreißer aber in dieser Kategorie genau richtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die weiteren Tier Lists gibt es hier:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil I:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-lowlands"&gt;&#xD;
      
           Lowlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil II:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-islands" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Islands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil III:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-highlands"&gt;&#xD;
      
           Highlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil V:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-islay"&gt;&#xD;
      
           Islay
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil VI:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-speyside"&gt;&#xD;
      
           Speyside
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0365-1cc3acc0.png" length="50550" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 07:48:40 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0365-1cc3acc0.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tier List Highlands</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tierlist-highlands</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil III: Tier List Highlands
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht der mehr oder weniger versierte Tasting Notes-Schreiber, wenn er sich mächtig die Zunge verbrannt hat und daher ein paar Tage nix verkosten kann? Er ist entweder vorbereitet und hat noch unveröffentlichte Notes auf Halde (Nein) oder er setzt endlich mal das um, was er schon seit Wochen machen möchte und jetzt nur noch ausformulieren muss: Tier Lists zu den Brennereien der einzelnen Whiskyregionen (Ja). Gesehen hab ich Letzteres in Deutschland erstmals vor ein paar Monaten beim YouTube-Kanal von Whisky Tales (Übrigens eine klare Empfehlung von mir) und weil mir das dort so gefiel, mache ich das jetzt auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab ist aber natürlich zu erläutern, nach welchen Kriterien ich die Brennereien in der Tier List aufgenommen und eingeordnet hab: aufgenommen wurden Brennereien, bei denen ich mich in der Lage fühlte aufgrund der Verkostung von genügend verschiedenen Abfüllungen zu beurteilen, ob mir der grundsätzliche Stil der Brennerei gefällt. Einzelne, durchaus sehr bekannte Brennereien wie Ardnamurchan oder Torabhaig oder andere fehlen daher in der Tier List ihrer jeweiligen Region, weil ich von denen halt einfach zu wenig oder sogar noch gar nichts probiert hab. Eingeordnet hab ich die Brennereien in die Tier List nach meinem ganz persönlichen, vollkommen subjektiven Geschmack und ich habe dabei wirklich nicht im Mindesten versucht, objektiv zu sein. An einigen Stellen sind zusätzlich auch noch sowas wie der Ruf oder das Marketing der Brennerei eingeflossen. Die Tier List gibt es dann immer als schönes Bild und darunter dann meine ganz kurzen, eingekürzten, knapp gehaltenen Kurzbegründungen zu den einzelnen Brennereien. In den einzelnen Kategorien sind die Brennereien dabei ganz neutral nach Alphabet geordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war die Erstellung der Tierlists eine spannende Reise, denn ich hab mich dafür durch die alten Notes auf meinem Blog gewühlt, mir auf meinem ewig alten Whiskybase-Account meine Bewertungen und leeren Flaschen von vor X Jahren angesehen und auch Blicke auf diverse Schmierzettel von uralten Tastings geworfen…..und war dabei immer wieder erstaunt, was ich dann doch so alles verkostet hab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Highlands befinden sich tatsächlich viele meiner aktuellen und teilweise auch All Time-Favoriten, aber rein aufgrund der Menge an Brennereien auch einige, mit denen ich nicht viel anfangen kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0363.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Deveron / Macduff: Die Standardabfüllungen, die unter „Deveron“ verkauft werden, kann ich selbst mit viel gutem Willen und dem Wissen um all das, was ich am Profil dieser Brennerei so mag, so gerade eben nur in den „Ok“-Bereich heben. Aber all das, was ich in den letzten Jahren an wirklich großartigen Single Casks, die dann unter Macduff laufen, von dort hatte, macht die Brennerei zu einem meiner wirklichen Favoriten. Letztlich verhindern die Standards die Einordnung in die oberste, leere Kategorie und ich kann nur hoffen, dass von dort in den nächsten Jahren endlich mal eine ordentliche Range kommt, denn dieses schöne süße, trotzdem leichte Malz mit all den Zitrusnoten hat mehr verdient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenturret: Für mich war es tatsächlich eine Überraschung, dass ich Glenturret bei „Gut“ einsortieren musste, denn wenn ich ehrlich bin, hab ich die Brennerei selber nicht so richtig auf dem Zettel. Als ich aber so durch meine Notes, Base-Bewertungen und alten Schmierzettel ging, fiel mir auf, dass ich jeden einzelnen Whisky von dort immer mit mindestens „lecker“ für mich eingeordnet hab. Ich muss mir die Brennerei wohl wirklich mal gezielt vornehmen, um das nochmal zu bestätigen, bis dahin aber: gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oban: Seit diversen Jahren einer meiner All Time-Favoriten und auch einer meiner ersten Whiskys überhaupt. Vielleicht ist das alles noch durch ein bisschen Nostalgie geprägt, aber den ganz klassischen Oban 14 hab ich immer zuhause, weil ich den ganz gemütlich wegsüffeln kann. Auch der Little Bay, die Distillers Edition und viele der Special Releases der letzten Jahre haben mich immer überzeugt, einzig der 18er ist leider gar nix. Ich mag diesen minimal rauchigen, säurehaltigen Küstenwhisky-Stil einfach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pulteney: Wieder so ein maritimer, aber auch trockener, südfruchtiger Küstenwhisky wie der Oban vorher. Der 12er, der 15er, der 16er, der alte 17er – Alle toll trinkbar. Wären die gelegentlichen Single Casks doch nur nicht so mächtig teuer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Royal Brackla: Fruchtig-weich, häufig mit feiner Pfeffernote, leichte Würze – All das ist es, was den Royal Brackla für mich immer so spannend macht. Waren es früher ausschließlich Abfüllungen von UA’s, die mir immer wieder in die Hände fielen, hat sich auch bei der Standardrange einiges zum Positiven getan, seit sie die von 40% auf 46% angehoben haben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teaninich: Wie bei so vielen anderen meiner Lieblingsbrennereien ist auch der Teaninich ein recht fruchtig-malziger Whisky, der mich gerade bei den unabhängigen Abfüllungen immer wieder überzeugt – Was aber auch logisch ist, denn außer dem 10er aus der Flora &amp;amp; Fauna-Serie gibt es auch keine Standards aus dieser Brennerei, die halt hauptsächlich für Blends produziert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aberfeldy: Abgesehen vom einfachen 12er für mich, selbst bei unabhängigen Abfüllungen, viel zu häufig vom Sherry geprägt. Die selten reinen Bourbon Casks waren alle in Ordnung und ziehen Aberfeldy dadurch in den Ok-Bereich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardmore: Den Port Wood und ein/zwei Single Casks mag ich gerne, aber die anderen Abfüllungen dieses aschigen Highland-Rauchers kommen bei mir nicht über Durchschnitt hinaus, daher ist Ardmore bei „Ok“ schon völlig richtig aufgehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardnamurchan: Von dieser jungen Brennerei hatte ich erst vier Whiskys, die bei mir alle unter „nett, aber auch noch nicht mehr“ fielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balblair: Meistens relativ schwer und süß-kräutrig, aber halt einfach nur im besten Sinne „Nett“ – Hat mich zu selten überzeugt, um mehr als „Ok“ zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ben Nevis: Immer wieder kann ich in Social Media lesen, dass ganz viele Whiskyliebhaber voll auf Ben Nevis abfahren. Mir hat sich diese Brennerei leider nie so erschlossen und ich kann gar nicht so richtig sagen, warum eigentlich. Kann ich trinken, aber greife ich im Zweifel dran vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blair Athol: Von Blair Athol hab ich bisher wenig gehabt, was ich einfach nur als „Ok“ einordnen würde, denn irgendwie finde ich Abfüllungen dieser Brennerei super oder sie gefallen mir gar nicht – Dazwischen gibt es irgendwie nix, außer dieser Einordnung, weil ich sonst nicht weiß, wohin damit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brora: Auch geschlossene bzw. erst seit 2021 nach fast 40 Jahren Unterbrechung wieder produzierende Brennereien können sich die Aufnahme in die Liste verdienen, wenn ich genug davon probiert hab und bei Brora ist das so. Leicht rauchig, kräutrig und durchschnittlich ist mein Eindruck. Nix dolles, aber auch nicht schlecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Clynelish: Viele scheinen mir immer so begeistert von dieser so typischen Wachsigkeit eines Clynelish, die ich persönlich fast als kleine Fehlnote wahrnehme. Wenn Clynelish ein Finish hat, welches dieses Wachs überdeckt, mag ich ihn immer gerne. Ohne Finish tue ich mich schwer damit, daher „Ok“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deanston: War bei mir lange Jahre in der Kategorie „Ausbaufähig“ und gelegentlich sogar noch tiefer angesiedelt, hat sich aber durch einige ganz starke unabhängige Abfüllungen und eine inzwischen zumindest wieder ordentliche Standard-Range bei mir ins Mittelfeld zurückgearbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fettercairn: Fettercairn ist mit seinem erdig-dreckig-nussigen Aroma ein sehr spezieller Whisky, der mich manchmal abholt, manchmal auch nicht. Ist ok
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Garioch: Auch so ein sehr spezieller Whisky durch seine schräg malzigen Blumennoten. Bei einem sanften, unterstützenden Finish häufig ein toller Whisky, ansonsten nicht ganz einfach und noch im Ok-Bereich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glencadam: Gerne fruchtig-frisch mit Zitrusnoten und ansonsten unscheinbar. Bin in diese Brennerei aber auch nie tiefer eingetaucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenfarclas: Leider auch eine dieser Brennereien, die mir viel zu häufig im Sherrygewand daherkommt und ihren eigentlich Charakter dadurch versteckt. Den eigentlichen Charakter mag ich nämlich, aber den Sherrykram drumherum nicht wirklich, daher hier gut aufgehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenglassaugh: Durch die frisch erschienene neue Standardrange und die ganz alten Abfüllungen von vor der Schließung so gerade eben in den Ok-Bereich geklettert, denn die ersten Standards nach Wiedereröffnung gefielen mir so überhaupt nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenmorangie: Der Port Wood gefällt mir großartig, der Signet ist weit entfernt von meiner Komfortzone und alles andere so lala. Kann mit Glenmorangie wenig anfangen, obwohl ich die Whiskys bis auf den Signet auch nicht schlecht finde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Ord: Kann ich trinken, kann ich aber auch lassen. Ist mir bisher durch nichts speziell aufgefallen, weder positiv noch negativ, daher wohl hier richtig, wenn auch mit gefühlter Tendenz nach unten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Loch Lomond: Jahrelang in den tiefesten Tiefen der untersten Kategorie versunken, ist die Brennerei für mich in den letzten fünf, sechs Jahren wieder aus diesem tiefen Loch gekrabbelt und hat sich als guter Durchschnitt mit Tendenz nach oben etabliert. Mich verwirren nur noch die gefühlt hundert Namen unter denen abgefüllt wird (Loch Lomond, Inchmurrin, Croftengea, Inchmoan, Inchfad, Old Rhosdu, usw.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nc’Nean: Junge Brennerei, die mit ihrem Nachhaltigkeitsansatz bei mir linksversiffter grüner Socke gut punkten kann. Nebenbei aber auch schon einen zwar erkennbar jungen, aber durchaus süffigen und angenehmen Whisky produziert. Freue mich, dieser Brennerei beim Altern zuzusehen, denn die könnte mit ihrem fruchtig-würzigen Stil bei mir durchaus weiter klettern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strathisla: Gerne fruchtig-frisch und als jüngere Abfüllung immer wieder ok. Gerade älter Abfüllungen allerdings können mich nur selten überzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tullibardine: Ist doch seine vielen verschiedenen Finishes und Vollreifungen immer ein schwer greifbarer, aber durchaus süffiger, wenn auch manchmal etwas beliebiger Whisky. Speziell das Burgundy Cask Finish 228 geht als Standard aber immer richtig gut und sorgt schon fast alleine für die Einordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wolfburn: Ich hab Wolfburn häufig probiert, weil mir gerade das Auftreten gut gefällt, treffe aber immer wieder einfach nur auf Durchschnitt – Muss allerdings gestehen, dass ich bisher noch kein Single Cask von dort im Glas hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausbaufähig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dalmore: Hält sich seit Jahren bei mir in dieser Kategorie. Gerade bei Dalmore hab ich immer das Gefühl, dass der erst durch ein fettes Finish oder eine ewige Vollreifung spannend gemacht werden muss, damit den jemand kauft. Mir viel zu häufig unsubtil und direkt in die Fresse. Einfach nicht meins.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dalwhinnie: Was ich in den letzten Jahren aus dieser Brennerei hatte, war irgendwie immer eine „Ode an die Belanglosigkeit“ und eigentlich nie spannend. Hängt aber auch schon ewig bei mir in dieser Kategorie fest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Edradour: Das ist so eine Brennerei, die von ganz vielen Whiskyliebhabern absolut verehrt wird und die bei unglaublich vielen Genießern einen festen Platz im Regal hat. Ich selber komme mit dem Destillat und der für mich häufig viele zu übertriebenen Reifung einfach nicht klar. Selbst die selten Bourbon Casks kratzen gerade mal so am Ok-Bereich, wohin es der Rest einfach nicht schafft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glendronach: Ebenso wie bei Edradour ist diese Einordnung für viele vermutlich etwas wie Majestätsbeleidigung, aber auch hier liegt es daran, dass der Charakter des Whiskys immer wieder von Sherry, Sherry und Sherry, selten auch mal Port erschlagen wird und die Abfüllungen für mich dadurch einfach belanglos werden. Ich mag aber auch nun mal nicht wirklich gerne Sherry, so dass diese Brennerei in ihrem Repertoire quasi nichts für mich bereithält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glengoyne: Ich könnte hier einfach den Text von Dalwhinnie reinkopieren, bin aber zu faul dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Royal Lochnagar: Weiß nie so richtig, was Lochnagar eigentlich will: Standards mit zu viel Holz, abschreckende Special Releases und selbst bei unabhängigen Abfüllungen quasi nicht existent. Mag ich einfach nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tomatin: Auch hier für einige eine vermutlich völlig unverständliche Einordnung, aber Tomatin enthält immer eine für mich nicht richtig zu greifende Kräuternote, die bei mir ein „Bäh“ auslöst. Es gibt so viele Fans dieser Brennerei, aber ich schaffe es einfach nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil I gibt es hier:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-lowlands"&gt;&#xD;
      
           Lowlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil II hier:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-islands"&gt;&#xD;
      
           Islands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil IV ist hier:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-campbeltown"&gt;&#xD;
      
           Campbeltown
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil V
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            :
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-islay" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Islay
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil VI:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-speyside" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Speyside
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0363.png" length="242693" type="image/png" />
      <pubDate>Sat, 07 Oct 2023 15:25:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tierlist-highlands</guid>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0363.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tier List Islands</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tierlist-islands</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil II: Tier List Islands
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht der mehr oder weniger versierte Tasting Notes-Schreiber, wenn er sich mächtig die Zunge verbrannt hat und daher ein paar Tage nix verkosten kann? Er ist entweder vorbereitet und hat noch unveröffentlichte Notes auf Halde (Nein) oder er setzt endlich mal das um, was er schon seit Wochen machen möchte und jetzt nur noch ausformulieren muss: Tierlists zu den Brennereien der einzelnen Whiskyregionen (Ja). Gesehen hab ich Letzteres in Deutschland erstmals vor ein paar Monaten beim YouTube-Kanal von Whisky Tales (Übrigens eine klare Empfehlung von mir) und weil mir das dort so gefiel, mache ich das jetzt auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab ist aber natürlich zu erläutern, nach welchen Kriterien ich die Brennereien in der Tier List aufgenommen und eingeordnet hab: aufgenommen wurden Brennereien, bei denen ich mich in der Lage fühlte aufgrund der Verkostung von genügend verschiedenen Abfüllungen zu beurteilen, ob mir der grundsätzliche Stil der Brennerei gefällt. Einzelne, durchaus sehr bekannte Brennereien wie Ardnamurchan oder Torabhaig oder andere fehlen daher in der Tier List ihrer jeweiligen Region, weil ich von denen halt einfach zu wenig oder sogar noch gar nichts probiert hab. Eingeordnet hab ich die Brennereien in die Tier List nach meinem ganz persönlichen, vollkommen subjektiven Geschmack und ich habe dabei wirklich nicht im Mindesten versucht, objektiv zu sein. An einigen Stellen sind zusätzlich auch noch sowas wie der Ruf oder das Marketing der Brennerei eingeflossen. Die Tier List gibt es dann immer als schönes Bild und darunter dann meine ganz kurzen, eingekürzten, knapp gehaltenen Kurzbegründungen zu den einzelnen Brennereien. In den einzelnen Kategorien sind die Brennereien dabei ganz neutral nach Alphabet geordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war die Erstellung der Tier Lists eine spannende Reise, denn ich hab mich dafür durch die alten Notes auf meinem Blog gewühlt, mir auf meinem ewig alten Whiskybase-Account meine Bewertungen und leeren Flaschen von vor X Jahren angesehen und auch Blicke auf diverse Schmierzettel von uralten Tastings geworfen…..und war dabei immer wieder erstaunt, was ich dann doch so alles verkostet hab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil II: Islands – Das ist zwar keine offizielle Whiskyregion, aber da ich die vorgefertigten Listen bei Tiermaker verwendet hab, die nun mal die Islands extra hatten, und ich zu faul war, was eigenes zu bauen, gibt es diese „Region“ halt gesondert. Macht andere Listen dadurch ein bisschen kürzer und lesbarer (Speyside ist ein halber Roman).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0362.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Highland Park: Ich hatte diese Brennerei zuerst ganz automatisch bei „ok“ einsortiert, aber als ich dann durch meine ganzen Notes in Blog, Base und Schmierzetteln ging, fiel mir auf, dass ich Whiskys von Highland Park ganz offensichtlich überwiegend als sehr positiv für mich bewertet hab, also hab ich Highland Park in den „Gut“-Bereich geschoben. War mir vorher überhaupt nicht aufgefallen, dass ich offensichtlich ein Highland Park-Fan bin, aber grundsätzlich liegen mir der leichte Rauch und die honigsüßen Kräuternoten von dort schon. Werde ich mir tatsächlich mal genauer begucken müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arran: Bei Arran bin ich sehr zwiegespalten, denn mit den regulären Arran-Abfüllungen bin ich über die Jahre so überhaupt nicht warm geworden, hab dagegen aber zumindest zwei gute UA-Abfüllungen von dort getrunken. Letztlich haben die Machrie Moor-Abfüllungen die Brennerei für mich in den Ok-Bereich gehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jura: Jura macht irgendwie komische Sachen und ich verstehe nicht so richtig, welches Konzept die Brennerei verfolgt. Alle paar Jahre wird die Standard-Range komplett verändert, es gibt schräge Sonderabfüllungen und auch jede Menge unabhängig abgefüllten Jura, aber das meiste ist leider nix dolles. Dabei hat die Brennerei meines Erachtens ein wirklich ordentliches Potential, bringt es halt nur einfach nicht in die Flasche. Letztlich haben zwei ordentliche UA und der Jura Brooklyn, der 2021 einer meiner absoluten Favoriten war, die Brennerei so gerade eben in den „Ok“-Bereich gehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ledaig: In der vorgefertigten Tierlist waren Ledaig und Tobermory, die ja beide aus derselben Brennerei stammen, getrennt auswählbar und das gefällt mir auch, denn die verdienen durchaus unterschiedlich betrachtet zu werden. Ledaig ist mit seinem fruchtig-dreckigen Rauch schon ganz früh in mein Beuteschema gefallen, war länger einer meiner wirklichen Favoriten und ich hätte den wohl auch vor vier/fünf Jahren noch als „Gut“ eingeordnet. Aaber seit 2019 hab ich leider wenig starke Abfüllungen und viel Durchschnitt von dort probiert, so dass ich letztlich mit mir selber ehrlich sein musste und ihn an der oberen Grenze von „Ok“ einsortiert hab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Talisker: Auch so einer meiner absoluten Favoriten in der frühen Phase meines Whiskylebens. Der fette „Chili Cath“, der feine Rauch und die malzige Süße gefielen mir lange Jahre wirklich gut, aber in den letzten 10 Jahren hat Talisker Schritt für Schritt bei mir irgendwie seinen Reiz verloren. Außer dem Port Ruighe ist mir keine Abfüllung als Besonders in Erinnerung geblieben und der 10er, der Storm und auch der 18er haben in meiner Wahrnehmung klar abgebaut. Ich trink den immer noch gerne in einer Kneipe, die ein paar der typischen Whiskys hat, greife aber ansonsten gerne dran vorbei, daher: Ok.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tobermory: War für mich lange die „hässliche, große Schwester“ von Ledaig und ich hab nach anfänglich nicht guten Erfahrungen gerne dran vorbeigeguckt. Inzwischen aber weiß ich auch einen Tobermory 12 oder den 21er sehr zu schätzen. Noch kein Favorit, aber auf einem guten Weg nach oben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausbaufähig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Raasay: Wie ich es schon bei Lindores Abbey schrieb, ist es vielleicht nicht ganz fair, eine so junge Brennerei so weit unten einzusortieren, aber nachdem ich in meinen Notes von insgesamt acht verkosteten Raasay-Whiskys 6x „Hmm, Naja“, 1x „Ok“ und 1x „gut“ in meinen Einordnungen gefunden hab, hatte ich vor mir selber da wenig Argumente. Die STR-Casks lagen mir, aber der Rest hat leider wenig Zustimmung gefunden. Es gilt hier aber auch: ich mag den höchst sympathischen Auftritt und das Marketing der Brennerei bisher sehr und hoffe allein deswegen schon, dass die sich noch in eine mir liegende Richtung bewegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Scapa: Ähnlich wie bei Jura verstehe ich auch bei Scapa nicht, was die da machen und abfüllen. Nichtssagende Standards in einer kaum erwähnenswerten Range, ganz selten gibt es mal einen betont mittelmäßigen Scapa bei Gordon &amp;amp; MacPhail und nur die Distillery Only-Bottlings sollen angeblich gut sein. Das ist so schade, aber trotzdem ein klarer letzter Platz in dieser Liste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil I der Tierlist findet ihr hier:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-lowlands"&gt;&#xD;
      
           Lowlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil III gibt es hier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            :
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-highlands"&gt;&#xD;
      
           Highlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil IV:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-campbeltown"&gt;&#xD;
      
           Campbeltown
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil V:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-islay"&gt;&#xD;
      
           Islay
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil VI:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-speyside" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Speyside
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0362-672ebcf1.png" length="65526" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 13:02:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tierlist-islands</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0362-5549e1c7.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0362-672ebcf1.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tier List Lowlands</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tierlist-lowlands</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tier List Lowlands
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht der mehr oder weniger versierte Tasting Notes-Schreiber, wenn er sich mächtig die Zunge verbrannt hat und daher ein paar Tage nix verkosten kann? Er ist entweder vorbereitet und hat noch unveröffentlichte Notes auf Halde (Nein) oder er setzt endlich mal das um, was er schon seit Wochen machen möchte und jetzt nur noch ausformulieren muss: Tier Lists zu den Brennereien der einzelnen Whiskyregionen (Ja). Gesehen hab ich Letzteres in Deutschland erstmals vor ein paar Monaten beim YouTube-Kanal von Whisky Tales (Übrigens eine klare Empfehlung von mir) und weil mir das dort so gefiel, mache ich das jetzt auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab ist aber natürlich zu erläutern, nach welchen Kriterien ich die Brennereien in der Tier List aufgenommen und eingeordnet hab: aufgenommen wurden Brennereien, bei denen ich mich in der Lage fühlte aufgrund der Verkostung von genügend verschiedenen Abfüllungen zu beurteilen, ob mir der grundsätzliche Stil der Brennerei gefällt. Einzelne, durchaus sehr bekannte Brennereien wie Ardnamurchan oder Torabhaig oder andere fehlen daher in der Tier List ihrer jeweiligen Region, weil ich von denen halt einfach zu wenig oder sogar noch gar nichts probiert hab. Eingeordnet hab ich die Brennereien in die Tier List nach meinem ganz persönlichen, vollkommen subjektiven Geschmack und ich habe dabei wirklich nicht im Mindesten versucht, objektiv zu sein. An einigen Stellen sind zusätzlich auch noch sowas wie der Ruf oder das Marketing der Brennerei eingeflossen. Die Tier List gibt es dann immer als schönes Bild und darunter dann meine ganz kurzen, eingekürzten, knapp gehaltenen Kurzbegründungen zu den einzelnen Brennereien. In den einzelnen Kategorien sind die Brennereien dabei ganz neutral nach Alphabet geordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Anfang machen die Lowlands, die eine von mir bisher nicht übermäßig beachtete Region ist, weil die wenigen Brennereien dort meine Aufmerksamkeit mit einer Ausnahme bisher nicht wirklich erregen konnten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0361.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daftmill: ich bin tatsächlich ein ziemlicher Daftmill-Nerd und hätte die Brennerei vermutlich sogar in die oberste Kategorie eingeordnet, wenn eines nicht wäre: ihre Preise, die mir regelmäßig die Tränen in die Augen treiben und die deutlich dafür sorgen, dass ich weniger Daftmill zuhause habe, als ich gerne hätte. Das so herrlich fruchtig-leichte-florale und trotzdem markante Profil der Brennerei ist absolut mein Beuteschema für schöne Abende auf der Terrasse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           OK
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ailsa Bay: ich hab von der Brennerei ein bisschen was probiert und das bisschen hat mich bisher nicht vom Hocker gehauen. Auch fällt mir eine Einordnung schwer, da Ailsa Bay ja mehrere verschiedene, durchaus unterschiedliche Rohbrände herstellt. Daher im Moment „ok“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Annandale: mal rauchig, mal nicht rauchig, fruchtig-malzig und bei mir bisher unter „nett“ abgespeichert. Ist aber noch eine junge Brennerei und das wird sich im Laufe der Jahre sicherlich noch ändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bladnoch: lief bei mir lange unter „ausbaufähig“ und hat sich in den letzten Jahren in die Kategorie „Ok“ nach oben gearbeitet, weil die Abfüllungen inzwischen nicht mehr so belanglos sind und die Frühlingswiese und die feine Säure von Bladnoch wieder in den Vordergrund stellen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glasgow: die noch junge Glasgow-Distillery hab ich tatsächlich zweimal ausführlich im Zuge eines Blind Tastings erkundet und wusste beide Male nicht, Abfüllungen welcher Brennerei ich gerade verkoste. Meine Ergebnisse reichten von „nicht so meines“ bis zu „lecker“ und so scheint mir die Brennerei erstmal bei „Ok“ gut aufgehoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kingsbarns: Auch noch sehr jung und im Profil fruchtig-grasig, dabei aber sehr unauffällig. Gerade noch „Ok“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosebank: Auch eine geschlossene Brennerei kann in so einer Liste landen, wenn ich von dieser genug probiert hab. Blumig-kräutrig-süß war meistens mein Eindruck und dabei absolut unspektakulär. Keine Brennerei, der ich hinterhertrauere. 2023 hat nach grob 30 Jahren die Produktion wieder begonnen und ich bin gespannt, in welche Richtung sich die Brennerei bei mir so bewegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausbaufähig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auchentoshan: in meiner langen Zeit als passionierter Whiskytrinker hab ich mit dem alten „Blood Oak“ nur eine einzige Abfüllung von Auchentoshan gefunden, die ich als lecker empfand. Alles andere landete bei mir leider viel zu häufig in der „muss nicht sein“-Schublade, weil es so unglaublich wenig Aromen und Charakter hatte. Ich gestehe aber auch, dass ich Auchentoshan seit diesem verfestigten Eindruck nur noch sehr selten probiere. Vermutlich liegt es an dem 80%-Newmake und der Dreifachdestillation, was beides ja einige Grundaromen killt, dass mir Auchentoshan einfach nicht liegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenkinchie: was ich an Glenkinchie bisher probiert hab, fiel bei mir unter „Ode an die Langeweile“: sehr nichtssagend, eher ausdruckslos und schlicht. Überzeugt mich seit Jahren nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lindores Abbey: diese so junge Brennerei so weit unten einzusortieren, ist vermutlich fast ein wenig unfair, aber was ich von dort probiert hab, empfand ich bisher als irgendwie bieder und schwunglos, einfach zu weich. Das ist schade, weil ich den Ansatz und auch das Marketing der Brennerei bisher sehr angenehm finde und hoffe, dass die demnächst dann älteren Abfüllungen den Whisky auf einen Weg bringen, der mir besser gefällt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil II findet ihr hier:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-islands"&gt;&#xD;
      
           Islands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil III ist hier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            :
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-highlands"&gt;&#xD;
      
           Highlands
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil IV:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tierlist-campbeltown"&gt;&#xD;
      
           Campbeltown
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil V:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-islay" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Islay
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil VI:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.whiskyzoom.de/tier-list-speyside" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Speyside
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0361-80f7c54a.png" length="69427" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 12:16:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tierlist-lowlands</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0361-3c39736a.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0361-80f7c54a.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Islay South Coast - 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/islay-south-coast-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A Dream of Scotland - Islay South Coast 14
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7675.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe diesen 14 Jahre alten Islay-Whisky, der, nach allem was man so hört und liest, von Ardbeg kommen soll, bereits letzte Woche auf der Just Whisky Messe in Hamburg das erste Mal im Glas gehabt, aber zu dem Zeitpunkt war der Tag für mich schon so weit fortgeschritten, dass ich den Whisky nicht mehr richtig würdigen konnte. Ich hab mir dann am Stand vom Brühler Whiskyhaus ein Sample gejagt, um diese rauchige Fassstärke aus einem Refill Sherry Cask nochmal ganz in Ruhe zu trinken. Häufig hab ich mit den Abfüllungen der „A Dream of Scotland“-Serie von Marco Bonn so meine Probleme, da ich diese als stark fassgetrieben empfinde, daher bin ich sehr neugierig, ob es hier vielleicht mal nicht so ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein randvoller, längst erkalteter Aschenbecher stürmt als Erstes auf mich ein und drängt alle anderen Noten vorläufig an den Rand. Mit ein wenig Handwärme zeigen sich Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren und Zitronen, dazu Eukalyptus, ein Hauch Leder, Milchschokolade und Vanille. Je länger der Ardbeg im Glas ist, umso milder und auch süffiger kommt er in der Nase daher.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ölig und ordentlich angebrannt kommt der Dram auf meiner Zunge an. Kalter Kaffee, altes Leder, Nougat, Teer und Asche, Asche, Asche bestimmen den ersten Eindruck. Erst danach kommen ewig in Alkohol eingelegte Sauerkirschen, Honig und Blumen hervor, aber das eher im Hintergrund, denn der Ardbeg bleibt durchgängig auf der rauchig-angebrannt-aschigen Seite.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang und trocken, wärmend und aschig, mit Teer, Eukalyptus und Mineralien.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Refill Sherry Cask sorgt zwar für ordentlich Farbe, kann sicher ansonsten aber nicht annähernd gegen das kräftige Destillat durch setzen und bleibt eher durchaus angenehm im Hintergrund. Für mich ist das schon eine gelungene Überraschung, weil ich mit den bisher von mir probierten Abfüllungen aus der "A Dream of Scotland"-Serie vom Brühler Whiskyhaus deutlich schlechter zurechtgekommen bin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben hier einen sehr mächtigen, angebrannten Raucher mit ordentlich Teer, der trotz der Fassstärke allerdings eher ein bisschen gezähmt wirkt. Ich kann diesen Whisky gut trinken und er ist auch wirklich lecker, aber für meinen ganz persönlichen Geschmack ist er zu sauber und glatt. Trotzdem: ein guter Whisky.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 07:00:26 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Just Whisky Hamburg 2023</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Just Whisky Hamburg - 22.09.2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7669.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Premiere im letzten Jahr ging es ab Freitag für die Just Whisky Hamburg in die zweite Runde. Die grundsätzlich sehr schöne, aber, wenn ich es richtig vernommen hab, auch einfach schweineteure und letztlich vermutlich auch zu enge Location vom letzten Jahr, wurde eingetauscht gegen das schöne Bürgerhaus Wilhelmsburg. Wie auch im letzten Jahr hielt sich der Andrang meines Erachtens leider in Grenzen, auch wenn es sich im großen Saal des Bürgerhauses auch deutlich mehr verlaufen konnte. Meine Bilder von der Szenerie sind übrigens nicht sehr repräsentativ, denn mir ist erst fünf Minuten vor Messeende eingefallen, dass ich für meinen Bericht vielleicht mal schnell was knipsen sollte. Da waren viele Besucher natürlich schon gegangen und es wirkt deswegen nochmal leerer, als es tatsächlich war.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wenn ich richtig gezählt hab, dürften insgesamt 28 Aussteller vor Ort gewesen sein, darunter altbekannte Importeure wie Schlumberger, Prineus, Vibrant Stills, Celtic Events, Whiskyjason oder Irish Whiskeys, aber auch viele unabhängige Abfüller wie 82 Chapters to Newcastle, Anam na h-Alba, die SMWSoder Whisky Warehouse No.12 sowie Brennereien wie Loch Lomond, Glen Scotia, St. Kilian und Thousand Mountains oder auch Geschäfte wie das Brühler Whiskyhaus, die Villa Konthor oder die Whiskyburg Wittlich…….und natürlich noch viele mehr, die aufzuzählen an dieser Stelle den Platz sprengen würde, die ich aber trotzdem an ihrem Stand belästigt habe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Frisch angekommen wurde ich mit einem Eintrittsarmbändchen sowie einem Messeglas versorgt und stromerte erstmal durch die Halle: Atmosphäre aufnehmen, erste Stände neugierig beäugen, Bekannten vor und hinter den Ständen zuwinken und die Suche nach dem ersten Whisky des Tages angehen. Manchmal weiß ich bei Messen schon vorab, dass ich hier und da ganz bestimmte Whiskys probieren möchte, aber diesmal hatte ich kein besonderes Ziel im Blick und schlenderte erstmal nur durch den großen Saal. Ich sichtete direkt auch ein paar Whiskys, die mich sehr reizten, aber das waren alles Fassstärken oder rauchige Whiskys und mit beidem wollte ich nicht in den Messetag starten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Irgendwann gelang es dem höchst sympathischen Standpersonal von Celtic Events mich in ein Gespräch zu verwickeln, welches schließlich dazu führte, dass der erste Whisky des Tages in meinem Glas landete: „Scotts Irish Whisky“ (Ja, ohne „e“), die erste Abfüllung der Scotts-Brennerei aus, wenn ich es recht entsinne, Chablis-Fässern. Ein sehr süffiger und leichter, trotzdem trockener und mit unerwartet viel Holz daherkommender Einstieg in den Tag. Weiter unten seht ihr ein schlechtes Foto der Flasche.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Am Stand von Celtic Events gab es für mich auch den schrägsten Whisky des Tages zu bestaunen, an den ich mich aber nicht rangetraut hab - Nur ein kurzes Verriechen war drin: ein 20 Jahre alter Tullibardine aus einem Amaretto-Fass, der direkt vor Ort aus dem Fass abgefüllt wurde. Die Geruchsprobe mit den fetten, klebrigen Noten von extrastark gezuckerten Cocktailkirschen und haufenweise Marzipan hat gefühlt direkt meine Nasenhaare zusammengeklebt. Hoch spannend, aber so weit außerhalb meiner Komfortzone, dass ich es gelassen hab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7658.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Mein nächster Weg führte mich zum Brühler Whiskyhaus, wo mir direkt die Eigenabfüllungen aus der „A Dream of Scotland“-Serie angepriesen wurden. Als ich mit einem „Fassgetriebene Abfüllungen sind meistens nicht meins und Sherry mag ich eh so gut wie gar nicht“ konterte, hielt man mir einen 24 Jahren alten Burnside aus der „The Fine Art of Whisky“ aus einem Refill Bourbon Hoghshead vor die Nase und meine Neugier war geweckt. „Burnside“ ist meines Wissens ein Balvenie mit einem Teelöffel Glenfiddich und gilt daher offiziell als Blended Malt. Ab ins Glas damit und damit in der Hand vor dem Probieren erstmal 25 Minuten durch die Gegend gelaufen, denn der brauchte ein bisschen Zeit im Glas. Was soll ich schon groß sagen: geiles Zeug. Warm und ölig, süß und fruchtig, weich und würzig, einfach lecker. Hier wieder ein schlechtes Foto:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7659.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Als Nächstes strandete ich am Stand der „Destillerie Thomas Sippel“, einer deutschen Brennerei aus der Pfalz, welche sich als Weingut natürlich auf Reifungen in Weinfässern spezialisiert hat. Der Whisky wird unter dem Namen „Palatinatus“ abgefüllt und in mein Glas wanderte ein drei Jahre altes Exemplar mit Riesling Cask Finish - Mein allerster Whisky aus einem Rieslingfass. Meine Eindrücke sind schwierig wiederzugeben, denn direkt nach dem großartigen Burnside ging er leider ein bisschen unter……was aber einfach ziemlich vielen Whiskys so gegangen wäre. Letztlich würde ich es als fruchtigen Hustenbonbon mit ordentlich Trauben und Tanninen beschreiben. Spannend und auch lecker, aber an der falschen Stelle ausgewählt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7660.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Einige von euch haben vielleicht meine aktuellen Tasting Notes zum Indri Single Cask 303 gelesen und so war es zum einen kein Wunder, dass mich eine mir unbekannte Indri-Abfüllung an den Stand von Prineus lockte, und zum anderen ich gefühlt jedem Bekannten auf der Messe empfahl, doch mal die Indri Single Casks zu probieren. Ab demnächst bringt die Brennerei Cask Strength-Abfüllungen aus Bourbonfässern in immer neuen Batches auf den Markt und das erste Batch stand vor Erscheinen auf der Just Whisky bereits zum probieren rum. Keine Frage: das musste ins Glas. Fassstärke, ordentlich Vanille, tropische Früchte, Espresso, angebranntes Holz und eine schwer einzuordnende Säure. Ein absolut guter
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Whisky, auch wenn mir das frisch besprochene Single Cask noch besser gefiel.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7661.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Anschließend landete ich bei Finest Whisky, welche sich einen Stand mit dem Whiskykanzler teilten, und wurde dort auf eine Jura-Abfüllung für den Berliner Pub „Union Jack“ aufmerksam, welche mir von Umstehenden als höchst spannender und absolut ungewöhnlicher Jura angepriesen wurde. Ich bin ja bekanntlich willensschwach und schnell zu überzeugen, also landete der Whisky in meinem Glas. Tja, ungewöhnlich war der in jedem Fall und soweit ich es objektiv beurteilen kann, auch einen guter Whisky, aber leider lag der weit weg von meiner Komfortzone: 13 Jahre alt, Fassstärke und mit Finish in einem Sherry Butt, dafür aber nicht wirklich dunkel. In der Nase noch sehr rund und fruchtig, im Mund dann aber einfach eine heftige Sherry-Kräutersuppe. Nicht meins, aber vermutlich trotzdem für viele genau richtig.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7662.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Nach einer Essenspause war es dann Zeit, sich amerikanischem Whiskey zu widmen und so ging ich natürlich an den Stand von Whiskyjason, an dem man den ganzen Tag über viele Bekannte treffen konnte. Ich hatte dort schon ziemlich zu Anfang den Balcones Texas Blue Corn mit Wine Cask Finish ins Auge gefasst und ließ mir den dann auch einschenken. Ein Bourbon mit Weinfinish in Fassstärke - Für mich etwas völlig Neues, aber wo, wenn nicht auf einer Messe, kann man sowas schon mal probieren. Definitiv ein ungewöhnlicher, aber mit seinen kräftigen Weinnoten hochinteressanter Whisky. Den werde ich irgendwann in Ruhe nochmal probieren müssen, denn ich hatte das Gefühl, dem auf der natürlich lauten, unruhigen Messe nicht genug Zeit und Aufmerksamkeit widmen zu können.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7664.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Vom nächsten Whisky gibt es leider kein Foto, denn das hab ich irgendwie vergessen, aber er stammte vom Stand von „82 Chapters to Newcastle“, den ich im Laufe des Tages sechs oder sieben Mal aufsuchte, weil man sich dort nebenbei auch immer richtig gut unterhalten konnte. Der Whisky war ein 14 Jahre alter Tormore, der gemeinsam mit seinen zwei Brüdern aus Octave(?)-Fässern in etwa zwei Wochen erscheinen soll. 11 Jahre Bourbonfass, 2 Jahre Refill-Sherry und dann für ein Jahr aufgeteilt auf ein First Fill Bourbonfass, ein Sherryfass und ein Islayfass. In mein Glas kam die Bourbonfassvariante, die unter dem Titel „Kann man sich dran gewöhnen“ firmierte. Die Sherryvariante hieß „Hilft nicht bei Haarausfall“ und den den Namen der Islayvariante hab ich sehr erfolgreich verdrängt. Der Tormore hatte einen überraschenden „Chili Catch“, fast wie ein Talisker, war aber ansonsten ein klassisch nussig-vanillig-malziger Tormore mit leichtem Sherryeinfluss. Völlig in Ordnung, durch den Chili Catch aber wirklich höchst ungewohnt.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Foto von diesem Whisky, daher einfach ein paar Fotos von der Messe an dieser Stelle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Weiter ging es mal wieder zurück an den Stand von Prineus, wo es neben vielerlei Gesabbel den ersten rauchigen Whisky des Tages gab: ein 18 Jahre alter Loch Lomond (Croftengea) aus dem Bourbon Cask aus der „Single Cask Nation“-Serie der Jewish Whisky Company. Saubere, feine, rauchig-ausbalancierte Abfüllung. Nicht überragend, aber auch nicht zu unterschätzen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7663.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Dann strandete ich mal wieder am Stand von „82 Chapters to Newcastle“, wo es einen dreijährigen Islay Whisky namens „Code Lila“ aus einer „unbekannten“ Brennerei mit Apricot Brandy Finish direkt aus dem Fass gab. Der war dermaßen lecker, dass ich gerne direkt etwas davon mitgenommen hätte, aber es gab ihn halt leider nur als kleinen Dram direkt aus dem Fass. Muss den Jungs dringend nochmal eine Mail schreiben und rausfinden, ob da nicht vielleicht doch noch was geht…..
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7665.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Die Messe, meine Konstitution und meine Leber näherten sich inzwischen trotz mehrerer Liter Wasser und einer Menge an Essen dem Ende, also hieß es anschließend: ab in den Endspurt. Diverse Messeteilnehmer hatten mir erzählt, dass man unbedingt den höchst geheimen Islay-Whisky mit dem Segelschiff drauf aus dem Refill Sherryfass probieren sollte, der beim Brühler Whiskyhaus am Stand zu bekommen war und bei dem es sich um einen Ardbeg handelte. Trotz meiner Sherryabneigung hab ich mich gewohnt willensschwach überreden lassen und den probiert. Für diesen Whisky war der Tag allerdings offensichtlich zu weit fortgeschritten, denn außer einem übervollen Aschenbecher, Zitrone und Rosinen gab der mir nicht viel. Hab aber ein Sample davon erworben, um den zuhause nochmal in Ruhe zu würdigen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7666.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Nach fest sieben Stunden Messe führte mich der allerletzte Weg des Tages nochmal an den Stand des Whiskykanzlers, um dort nochmal eine seiner Eigenabfüllungen zu probieren, die ich vor diversen Jahren schon mal getrunken und die mich dabei begeistert zurückgelassen hatte: ein rauchiger BenRiach 1995-2014 aus einem Madeira Hogshead. Im Gegensatz zum Ardbeg vorher hat der meine schon mitgenommenen Geschmacksnerven nochmal ordentlich getriggert und es bleibt zu dem nur zu sagen: das war mein absolutes Messe-Highlight. Richtig großartig, aber einfach nicht mehr zu bekommen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7667.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Was bleibt nach sieben Stunden Messe, 11 Drams und super vielen spannenden Gesprächen mit Besuchern und Ausstellern: die Just Whisky war richtig super und gut organisiert. Alle Aussteller haben sich bereitwillig von mir zutexten lassen und waren tatsächlich auch selber ordentlich redselig. Sie hatten aber leider auch die Zeit dazu, denn die Messe hatte aus meiner Sicht weniger Besucher als sie verdient gehabt hätte. Ich hoffe, nächstes Mal kommen mehr, denn es wäre toll, wenn die Just Whisky sich etabliert. Erfreulich war die aus meiner Sicht nicht vorhandene Menge an total Betrunkenen, die ich auf anderen Messen erleben durfte, was davon zeugt, dass es eher eine Nerd-Veranstaltung war. Ich komme jedenfalls gerne wieder.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 24 Sep 2023 15:39:02 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Indri 7 Jahre - Ex-Wine Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/indri-7-jahre-ex-wine-cask</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Indri 7 - Single Cask 303
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7652.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Sommer letzten Jahres wird der Whisky aus der indischen Indri Distillery nach Deutschland importiert und schon die erste Abfüllung damals war mächtig vielversprechend. Als ich jetzt die Gelegenheit hatte, von mehreren der diesjährigen Single Casks der Brennerei ein paar große Samples zu bekommen, hab ich dann natürlich direkt zugeschlagen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Als erstes widme ich mich dem Single Cask Nr. 303, 7 Jahre alt, 58,5% Alkoholgehalt und aus einem Ex-Wine Cask. Eine edle Holzbox gibt es noch dazu, so dass auch für die Optik so einiges geboten ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mich begrüßt direkt eine richtig fette Rotwein-Vanille-Note. Saftige rote Trauben, dazu Kirschen und Erdbeeren kombinieren sich mit Vanillesoße zu einer tollen Roten Grütze. Dunkles Holz, Blutorangen, ein Hauch Leder, Muskat und eine Note, die mich an einen ganz normalen Bourbon erinnert, vollenden eine zumindest für mich mich schon mal richtig feine Nase.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die 58,5% machen sich auf der Zunge selbstverständlich erstmal bemerkbar, aber das kommt zum einen natürlich nicht unerwartet und passt zum anderen einfach zu diesem Whisky: bunter Pfeffer, altes Leder, angebranntes Holz und wieder haufenweise Vanille strömen auf meinen Gaumen ein. Dieser Indri will nicht erkundet werden, sondern haut seine Aromen direkt raus. Rote Trauben, Blutorangen, schwarzer Tee, Grapefruit, gegrillte Ananas und ordentlich Tannine machen den Dram staubtrocken und zugleich fruchtig-bitter mit einer feinen Säure.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang und sämtliche Flüssigkeit aus den Wangen ziehend. Mit buntem Pfeffer, Tanninen, dunkler Eiche, Leder und auch wieder mit ordentlich Blutorangen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wow - Das ist ein absoluter Kracher. Ein richtig tolles Single Cask, mit stark eingebundenen Rotweinnoten, die den sonst so fruchtig-zitrusartigen Indri nicht unterbuttern sondern sich sehr gut einfügen. Aktuell ist die Abfüllung noch in vielen Läden für schlappe 89€ zu kriegen, was für mich einen absoluter PLV-Kracher darstellt. Ganz starkes Single Cask, welches diverse Schotten in den Schatten stellt. Klare Empfehlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 06:04:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/indri-7-jahre-ex-wine-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dufftown 8 Jahre - 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dufftown-8-jahre-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dufftown-Glenlivet 8 - Pure Malt Scotch Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7637.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein blinder Griff in die Miniaturenkiste fördert diesmal einen 8 Jahre alten Whisky aus der Brennerei Dufftown hervor, der irgendwann in den 1970ern mit einem Alkoholgehalt von 70 Proof in die Flasche gebracht wurde. Hier ist alles, was ich über Dufftown weiß: Dufftown ist die größte Brennerei von Diageo und derzeit im wesentlichen für ihre Single Malts unter dem Namen „The Singleton of Dufftown“ bekannt. Der Rest der Produktion geht in die hauseigenen Blends wie den allseits bekannten Bell‘s. Das war es auch schon, denn Dufftown ist in meiner Whiskyblase eigentlich nicht ernsthaft präsent.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Süße, helle Früchte und Kräuter kämpfen in meiner Nase mit dem Geruch einer einfahrenden Pariser U-Bahn. Öl und Gummi kombinieren sich mit matschigen Rosinen, Heidekräutern, Walnüssen und Honig - Oder anders: der eigentliche Dram kämpft mit dem Old Bottle Flavour.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Muff und Omas Rosenseife auf der einen, Muskat, morsche Eiche, rote Trauben und dunkle Schokolade auf der anderen Seite. Auch im Mund muss der ursprüngliche Whisky hart gegen die Aromen von über 40 Jahren Lagerung anarbeiten. Je länger der Dufftown im Glas ist, umso besser gelingt das auch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Staubige Bücher und eine feuchte Kellertreppe, Rosinen, Schokolade, dunkles Malz und würzige Kräuter. Mittellang und eher trocken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Über 40 Jahre Lagerung in einer nicht für langes Aufbewahren gedachten Miniatur setzen einem Whisky durchaus ordentlich zu. Dieser 8 Jahre alte Dufftown schafft es aber, sich gut gegen den Old Bottle Flavour zu behaupten und seine blumig-würzig-schokoladige Sherryfrische überall unterzubringen. Der war bestimmt mal richtig lecker. Schade, dass die lange Zeit in der Miniatur dann mit ihrem Aromen immer im Hintergrund lauert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 22:18:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dufftown-8-jahre-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fading Hill - Warehouse Selection - Moscatel Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/fading-hill-warehouse-selection-moscatel-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fading Hill 6 Jahre - Moscatel Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7620.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor etwa anderthalb Jahren ist die deutsche Birkenhof Brennerei mit ihren „Fading Hill“-Whiskys auf meinem Radar aufgetaucht und seitdem nie wieder von dort verschwunden. Gerade die Single Casks wie das legendäre Fass 337, das folgende Bourbon Cask 324, das Bordeauxfass aus dem Frühjahr, die Bourbon&amp;amp;Port-Abfüllung, usw. haben mich bisher immer begeistert zurückgelassen, daher hab ich mir diesmal sogar ein Single Cask geholt, dessen Finish normalerweise nicht in meiner Komfortzone liegt: 6 Jahre, 53% und halt ein Moscatel-Finish.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich kenne Moscatel sowohl als klebrig, süßen (und aus meiner Sicht widerlichen) Likörwein, aber grundsätzlich macht der als trockener Weißwein auch durchaus eine gute Figur. Beiden gemein ist die kräftig, würzige Fruchtbombe, die ihn ausmacht. Die fette, leuchtende Mahagoni-Farbe des Whiskys in meinem Glas deutet schon mal klar darauf hin, dass das genutzte Fass die Likörweinvariante enthielt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oh ja, das ist wirklich eine schwere, süße, ölige Fruchtbombe mit langen Beinen. Heftige Rosinennoten, mit Alkohol vollgesogene lila Kirschen, haufenweise Muskatnuss, erstaunlich viel Säure, Orangenschalen und Jasmin, aber auch Pomelo, dunkle Schokolade, Ingwer und Eichenwürze. Die Aromen strömen regelrecht aus dem Glencairn - Dieser Fading Hill ist nicht schüchtern, sondern haut mir seine Noten direkt aufs Auge.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der erste Schluck lässt mich in höchster norddeutscher Überraschung mit hochgezogener Augenbraue reagieren, denn ich hatte den Dram viel süßer erwartet. Kirschen und Orangen sind ordentlich präsent, kalter Espresso und Nougat drängen ebenfalls in den Vordergrund, Muskat und Limetten verstecken sich nicht, verkohltes Holz und etwas blumig-grasiges sind deutlich zu finden, Walnüsse und Rosinen klar zu erkennen - Wie in der Nase drängt der dickflüssige, fast kaubare Fading Hill mir seine Noten hier regelrecht auf. Süße hat der Dram, aber er ist sehr schwer und ölig und geht ganz klar in Richtung Edelbitter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, warm, dickflüssig. Leicht angebrannt, mit dunkelster Schokolade, jahrelang eingelegten Kirschen, Muskatnuss, einem blumigen Hintergrund und bitterer Orangenmarmelade.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Uff. Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein fettes Likörwein-Finish mal so abholen würde. Gerade der edelbittere Geschmack sagt mir so richtig zu, da er die Süße aus der Nase wunderschön unterbuttert und dadurch einen tollen Dram für späte Abende schafft. Mächtig gut, mächtig lecker, aber auch wirklich mächtig und definitiv nicht subtil. Wenn ihr dieses Jahr nur einen deutschen Whisky probieren wollt, dann doch bitte diesen hier. Lohnt sich auch für die aktuell 79€, die der Birkenhof dafür aufruft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 07 Sep 2023 07:00:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/fading-hill-warehouse-selection-moscatel-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longrow 8 Jahre - Oloroso Casks</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longrow-8-jahre-oloroso-casks</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longrow 8 Oloroso - Springbank Open Day 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0339.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war zwar ordentlich Einsatz von Kulleraugen erforderlich, aber letztlich gelang es mir, einen Freund dazu zu bringen, mir eine Abfüllung vom Springbank Open Day im Mai 2023 mitzubringen: ein acht Jahre alter Longrow, 350ml, 54,9%, aus Oloroso Casks. Von allen drei Springbank-Varianten mag ich den Longrow seit Jahren am liebsten, allerdings ist die Vorfreude auf den Dram trotzdem leicht getrübt, denn ich gehöre ja zum Vorstand der Sherryabwehrfraktion. Hoffentlich haben mir also die Oloroso-Fässer nicht meinen schönen Longrow verhunzt….. :ö)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Meine Nase behauptet beim ersten vorsichtigen Schnuppern, dass sich da ziemlich eindeutig rauchige rote Grütze in meinem Glencairn befinden muss. Jede Menge rote Früchte wie Kirschen, Johannisbeeren, Erdbeeren und Himbeeren vermischen sich höchst spannend mit warmem Zigarrenrauch. Eine feine Zitrusnote, Leder, ein bisschen Salz und Malzbonbons machen den Longrow in der Nase richtig stark…..trotz Sherry.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im ersten Moment leicht scharf, aber auch ölig und schwer. Weißer Pfeffer, Nougat, gegrillte Ananas, alkoholgeschwängerte rote Früchte und Haselnüsse kommen gemeinsam mit einem randvollen Aschenbecher direkt zum Vorschein. Ein bisschen Leder und Speck, ein wenig Motoröl und eine undefinierbare schwere Süße lauern im Hintergrund. Immer noch stark, aber für mich in der Nase besser, denn hier kommt mir persönlich zu viel Sherry durch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, warm und edelbitter. Mit Salz, herben roten Früchten, ordentlich Asche, Nougat und Zitrone.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das ist schon geiles Zeug, was Springbank da mal wieder gemacht hat, da kann ich auch als Sherrykritiker wenig gegen sagen. Klar, der Oloroso kommt gut durch, aber auch der Grundcharakter des Longrow mit der dreckig-aschigen Zitrone lässt sich einfach nicht unterbuttern, was den Whisky sehr ausdrucksstark macht. Wirklich lecker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 06:57:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/longrow-8-jahre-oloroso-casks</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whisky of Voodoo - Dancing Cultist</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whisky-of-voodoo-dancing-cultist</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blair Athol 12 Jahre - First Fill Red Wine Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7572.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die „Whisky of Voodoo“-Serie von Brave New Spirits ist nun schon vor über einem Jahr erschienen und mindestens der „Dancing Cultist“, der gerade in meinem Glencairn atmet, ist trotzdem noch gut zu bekommen. Hab die Flasche damals direkt bei Erscheinen gejagt und irgendwie sind immer andere Flaschen vor sie gesprungen, aber jetzt war es endlich soweit: 12 Jahre, First Fill Red Wine Cask und 50,5% sind Rahmendaten, die mir grundsätzlich schon mal sehr gefallen, dazu dieser Voodoo-Kram und spannende Label - Vorm Verkosten bin ich daher direkt positiv gestimmt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In heftigster norddeutscher Überraschung hebe ich beim ersten Verriechen eine Augenbraue: Vanille und Marzipan hatte ich als allererste Aromen nun wirklich nicht erwartet - Steht da wirklich „First Fill Red Wine“ auf der Flasche? Es dauert fast 30 Minuten, bis mit Rotwein vollgesogenes Holz, Möbelpolitur, Leder und Kirschen die Führung übernehmen. Eine sehr herbe Blutorange, ein überreifer Pfirsich, Haselnüsse und auch ein paar Heidekräuter verstecken sich noch im Hintergrund. Erstmal sehr gefällig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Blair Athol kommt sehr trocken, mit leicht pfeffriger Schärfe, fetten Tanninen und einer guten Portion Vanille auf meiner Zunge an. Eichenwürze, Blutorange, dunkle Schokolade, Heidekraut, Muskat, Walnüsse und Malzbonbons zeigen sich im zweiten Schluck und ziehen den Dram auf die eher bittersüße Seite. Gut für den späten Sommerabend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Staubtrocken und lang, insbesondere weißer Pfeffer, rote Trauben, Nüsse und Eichenwürze hallen lange nach. Vanille, Tannine und Schokolade sind ebenfalls da, blenden aber früher aus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dunkel, bittersüß, staubtrocken und trotzdem ein nussig-würziger Blair Athol. Erstaunlich, dass ein First Fill Cask dem sonst so leichten Profil des Blair Athol nur so wenig anhaben kann. Man muss die Rotweineinflüsse schon mögen, aber dann wird man auch mit einem leckeren Dram belohnt. 12 Jahre, unabhängig abgefüllt, First Fill Fässer, erhöhte Trinkstärke und Rotwein sorgen aus meiner Sicht dafür, dass diese Abfüllung mit den derzeit aufgerufenen 63-70 € auch noch sehr ordentlich bepreist ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 07:12:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/whisky-of-voodoo-dancing-cultist</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whiskyzoom und die sieben Glenfiddich</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whiskyzoom-und-die-sieben-glenfiddich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenfiddich x7 - Vertical Tasting
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7495.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war einmal an mehreren Abenden im Hause Whiskyzoom, da kramte ich in einer aufwändigen Aktion die schon seit längerem rumstehenden Glenfiddich-Samples aus dem mehr oder weniger gar nicht übersichtlich sortierten Sampleschrank, um mich endlich mal an das schon ewig geplante Vertical Tasting dieser Brennerei zu machen – Eine Brennerei, die jedem Whiskytrinker immer ein Begriff ist, die mit dem Glenfiddich 12 einen absoluten Klassiker im Portfolio hat, die aber bei uns Nerds dann doch nur sehr selten im Glas landet. Über insgesamt eine Woche probierte ich mich also nach und nach durch folgende sieben Samples:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Select Cask aus der Cask Collection, Bourbon &amp;amp; European &amp;amp; Red Wine Casks, 40%, Travel Retail
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Small Batch Reserve, 18 Jahre, Oloroso Sherry &amp;amp; Bourbon Casks, 40%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            IPA Experiment, Experimental Series No. 1, Indian Pale Ale Cask Finish, 43%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Winter Storm, 21 Jahre, Experimental Series No. 3, Ice Wine Cask Finish, 43%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Project XX, Experimental Series No. 2, 47%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Distillery Edition 15 Jahre, American &amp;amp; European Oak Casks, 51%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fire &amp;amp; Cane, Experimental Series No. 4, Rum Cask Finish, 43%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab die Tasting Notes zwar eher kurz gehalten, aber der Text ist natürlich trotzdem ziemlich lang geworden. Wollte euch aber auch nicht mit "auflockernden" Fotos von irgendwelchen Samplefläschchen quälen, daher halt eher Textwüste. Es gibt ein Einzelfazit zu jedem Whisky und ein Gesamtfazit ganz am Ende. Seid tapfer beim Lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Select Cask aus der Cask Collection, Bourbon &amp;amp; European &amp;amp; Red Wine Casks, 40%, Travel Retail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Menge Vanille, rote Trauben, Malzbonbons, vergorene Äpfel, Akazienhonig, Ingwer, ein Hauch von Leder und angekohlter Eiche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Süffig und leicht, mit einer überraschenden Note von frisch angespitztem Bleistift, dazu ordentlich Tannine, weißer Pfeffer, angebranntes Karamell, dunkles Malz, Nougat, Muskat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, relativ dunkel, Tannine, angebranntes Holz, Nougat, leicht bitter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Traum, aber in Ordnung, um ihn so nebenbei wegzusüffeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Small Batch Reserve, 18 Jahre, Oloroso Sherry &amp;amp; Bourbon Casks, 40%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille, saftige Kirschen, Marzipan, Orangenmarmelade, Aprikosen, angebranntes Karamell, sehr süß, nur ein Hauch Holz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sanft, leichtes Holz, trocken, Bitter Lemon, Walnussschalen, Äpfel, Rosinen, Nougat, ein Hauch Honig und Karamell. Eher leicht auf der bitteren als auf der süßen Seite
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eher kurz, ein wenig Pfeffer, Nougat, frisch abgebrochene Äste, Tabakkrümel, Vanille und Honig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im besten Sinne nett. Nicht mehr und nicht weniger. Für einen 18 Jahre alten Whisky gerade dadurch für mich dann aber doch ein bisschen enttäuschend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           IPA Experiment, Experimental Series No. 1, Indian Pale Ale Cask Finish, 43%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Helles Holz, dunkles Malz, abgestandenes Bier, Heidekräuter, Vanille, Grapefruit und Honig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dumpf, leicht muffig, würzig, Pfeffer, Tannine, Hopfen und Birne - Kein überragender Genuss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz, Bitter, mit Bier, Zitrone und Pfeffer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den mag ich schlicht und einfach nicht. Mit diesen Bieraromen im Whisky komme ich leider nicht klar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Winter Storm, 21 Jahre, Experimental Series No. 3, Ice Wine Cask Finish, 43%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zitrone, Eukalyptus, Honig, Aprikose, sehr leicht und sanft, Vanille, faszinierend einfach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder sanft und leicht, mit sehr runder Pfeffernote, Erdbeeren, süßes Malz, buttrig, ein Hauch Kokos, trocken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unerwartet lang, Bitter Lemon, morsches Holz, Nougat, Ingwer und Vanille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bisher mit Abstand der Beste. Relativ einfache, klare Noten, diese aber komplex angerichtet - Wie ein Gericht im Sternerestaurant aus nur drei Zutaten. Wenn der nur nicht so teuer wäre…..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Project XX, Experimental Series No. 2, 47%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille, rote Grütze, Zitrone, Eukalyptus, Vollmilch und Honig. Sehr süß, aber auch sanft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trocken, dumpfes Holz und kalter Kaffee zu Beginn, dann leichte Süße, Kakao, Sauerkirschen, Pfeffer, vergorene Äpfel, Eichenwürze und Zimt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang und trocken, Tannine, heller Pfeffer, Eichenwürze, dunkle Beeren, Schokolade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht überragend, aber völlig in Ordnung, wenn man die mit der Zeit immer mehr vortretenden Bitternoten mag…..so wie ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Distillery Edition 15 Jahre, American &amp;amp; European Oak Casks, 51%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr viel Vanille, dazu vergorene Äpfel und ein wenig Birne, Aprikose, frisch abgebrochene Äste und eine erstaunlich schwere Süße im Hintergrund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Espresso mit Nougateinlage, verkohltes Holz und angebranntes Toast. Wo sind denn die ganzen tollen Noten aus der Nase geblieben? Ein bisschen Pfeffer noch und das war es dann auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaffee, Nougat, irgendwas angebranntes und alte Eiche. Mittellang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Phantastische Nase und der Rest ist nur spannend, wenn man auf schokoladigen Holzkaffee steht. Gibt es ja in Batches und vielleicht hab ich mit meinem da einfach Pech.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fire &amp;amp; Cane, Experimental Series No. 4, Rum Cask Finish, 43%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Süß-Saurer Ananas-Rauch, Zimt, Vanille, Melasse, zarte Eiche, Äpfel und Asche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eher kalt, süffig und ordentlich aschig, Vanille, saure Äpfel, Butterkeks, leichter Pfeffer, ölig, Minze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, aschig und trocken. Butterkeks, Vanille, ein wenig Leder und kalter Kaffee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok, aber nicht überragend. Ein in der Nase noch klar erkennbares Rum Cask Finish, welches dann im Weiteren verschwindet, so dass es ein solider Raucher wird. Für den aufgerufenen Preis völlig in Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesamtfazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich hab hier jetzt sieben Glenfiddich doch sehr unterschiedlichen Alters aus doch sehr unterschiedlichen Preisklassen mit sehr unterschiedlichen Fassreifungen probiert und kann in jedem Fall sagen, dass die ganz typischen Glenfiddich-Noten wie dieses fruchtig-milde, häufig süßliche, sehr feine Aroma sich mindestens in der Nase bei allen sieben Drams wiederfinden…..und gerade der Geruch hat es mir tatsächlich bei allen außer dem IPA-Finish doch sehr angetan. Daher kann ich für mich wohl schließen: der grundsätzliche Stil von Glenfiddich scheint mir durchaus zu gefallen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was danach im Mund die einzelnen Fassreifungen draus gemacht haben, gefällt mir nicht immer, liegt aber, soweit ich mir da eine Beurteilung zutraue, mit seinem Geschmack in einem guten Verhältnis zum Preis…..abgesehen von dem wirklich nicht leckeren Batch des 15er, welches ich hatte. Ganz klarer Sieger: der 21 Jahre Alte mit dem Ice Wine Cask Finish – Ein richtig toller Whisky, leider nur preislich aktuell über meinen Vorstellungen. Heißt also wohl: an Glenfiddch muss ich mich häufiger mal rantrauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7495.jpeg" length="437458" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 09:43:28 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenturret - 16 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenturret-16-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenturret 16 - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7484.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein 16 Jahre altes Single Cask von Glenturret aus einem Bourbonfass mit 46% Alkoholgehalt wartet heute in meinem Glencairn auf mich, um verkostet zu werden. Erworben beim „Sylter Fässchen“, einem kleinen Spezialitätenshop in Westerland auf Sylt, der der bekannten „vom Fass“-Kette ähnelt. Bisher hab ich in diesem Laden hervorragende Erfahrungen gemacht, daher hab ich den Glenturret auch blind gejagt und folglich keine Ahnung, was mich erwartet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanillepudding, Popcorn und vergorene Äpfel machen sich blitzschnell in der Nase bemerkbar und der Whisky landet damit direkt in meiner Komfortzone - Den Geruch mag ich sofort. Blutorangen, Pfirsich, Eukalyptus, Zuckerwasser, Heu und helles Holz legen noch ordentlich nach und machen den Dram für mich im Geruch noch besser. Bourbonfass gepaart mit dem trocken-süßen Glenturret-Stil.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sanft, süß und trocken, fast ein wenig dünn, aber mit feinem Pfeffer und Bitter Lemon im Hintergrund. Vanille und Nougat, saftige Blutorange und Baumrinde, grüne Äpfel und helles Holz, Toffee, Eukalyptus und Malzbonbons machen den Dram auch im Mund zu einer absolut klassischen etwas älteren Bourbonfassreifung. Zwar nicht mehr ganz so stark wie in der Nase, aber immer noch gut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgesehen von einer lange nachhallenden Bitter Lemon-Holzkombination sind alle anderen Aromen schnell weg. Weißer Pfeffer, Nougat und Vanille, trocken und fast ein wenig ledrig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Diesen Glenturret mag ich gerne: ein wirklich klassisches Bourboncask mit phantastischer Nase, gut im Geschmack und erstaunlich lang im Abgang. Hab für die 0,1 Liter 14,25€ bezahlt, was also grob 100€ für 0,7 wären. Kein Schnäppchen, aber definitiv lecker und empfehlenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7483.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 14 Jul 2023 07:24:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenturret-16-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kyle‘s Crafted - Kentucky Straight Bourbon - Grappa-Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/kyles-crafted-kentucky-straight-bourbon-grappa-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kyle‘s Crafted Kentucky Straight Bourbon 3 Jahre
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grappa- und Burgunder-Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0327.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da geht man als harmloser Whiskynerd so durch den Supermarkt, beäugt im Vorbeigehen das Whiskyregal und denkt noch „Kenn ich alles. Nix neues. Langweilig.“…….und dann steht da dieser 3 Jahre alte Bourbon, den man noch nie gesehen hat. Vorsichtiges Beäugen der Flasche. Grappa-Finish. Single Batch. Handcrafted in Kiel. Burgunder-Finish auch noch? 28,99€? Ach, warum eigentlich nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Jetzt atmet dieser Whiskey also in meinem Glencairn vor sich hin, während ich im großen Netz ein wenig nach dem Abfüller und dem Whiskey schaue: Kyle‘s Manufaktur aus Kiel gehört zum Lebensmittelgrosshändler Bartles-Langness und das ist letztlich auch schon alles, was sich finden lässt. Außer Whiskey gibt es dort noch Rum, Gin und diverse Edelbrände - Der Whiskey ist immerhin schon das vierte Batch und hat 42% Alkoholgehalt. Bin gespannt, was mich erwartet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille, Anis und Heidekräuter sind die ersten Eindrücke, die wenig schüchtern aus dem Glencairn kommen. Mit der Zeit mischen sich matschige rote Beeren, Orangenlikör, Zimt und grüne Nüsse sowie eine undefinierbare Säure hinzu. Grundsätzlich erstmal vielversprechend und mächtig fruchtig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im Antritt ein wenig dünn, aber trotzdem ölig und mit weißem Pfeffer. Verkohltes Holz, kalter Kaffee, Anis und Harz breiten sich in meinem Mund aus - Leicht bitter, aber trotzdem angenehm und durchaus süffig. Walnussschalen, Karamell, Orangenlikör, ein Hauch Marzipan und Ingwerstäbchen zeigen sich ebenfalls.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           So gerade eben mittellang, Espresso, verkohltes Holz und Orangenlikör.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kein Traum, aber ein wirklicher süffiger, leicht bitterer, in der Nase mächtig fruchtiger Whiskey. Definitiv keine Fehlinvestition und das PLV ist vollkommen in Ordnung. Ich bin mir zwar noch nicht sicher, ob ich ihn nachkaufen würde, aber der wird jetzt über den Sommer  hinweg gemütlich weggesüffelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 07:00:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/kyles-crafted-kentucky-straight-bourbon-grappa-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0327.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlivet 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlivet-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlivet 15 - French Oak Reserve
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7460.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie vermutlich jeder Whiskynerd schleiche ich bei einem Supermarktbesuch fast immer einmal am Whiskyregal vorbei und beinah nie sehe ich irgendwas, was mich spontan reizen würde. Aus einem mir nicht bekannten Grund blieb mein Blick diesmal aber am ganz normalen Glenlivet 15 Jahre hängen und aus einem spontanen Impuls heraus, nahm ich den einfach mit. Meinen letzten Glenlivet 15 muss ich so 2006 oder 2007 getrunken haben. Damals hab ich den unter „süß, gefällig, nett“ verbucht und seitdem ignoriert. Aber nach 15 Jahren Pause ist es mal wieder Zeit, diesen Standard vielleicht neu zu bewerten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille, angebrannte Eiche, Vollmilchschokolade und eine Nussmischung sind die ersten Assoziationen, die der sanfte Glenlivet in mir hervorruft. Ein bisschen blühende Heide, ein wenig Toffee und eine ordentliche Portion Rotweinbirne (ja, wie damals in den 80ern) runden den Whisky sauber ab. Kein Geniestreich, aber durchaus angenehm.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Feuchte Erde, Rotweincreme und uralte, morsche Eiche sind die Aromen, die mir der staubtrockene Glenlivet zu Beginn zeigt. Dunkle Schokolade, mächtige Tannine, Weihnachtsgewürze, überreife Kirschen und Vanille ziehen ebenfalls ein. Süffig und für einen Glenlivet erstaunlich wenig süß, sondern klar auf der „Schokolade Edelbitter“-Seite.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mächtig trocken, angekohltes Holz, jede Menge Tannine, Heidekräuter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Trotz nur 40% hat der Glenlivet 15 French Oak Reserve durchaus ordentlich Kraft und ist definitiv kein Whisky für Einsteiger. Trocken, rotweinig, schokoladig, nicht süß oder gefällig, sondern durch seine Bitternoten (So „bitter“ wie ein Bitter Lemon) vermutlich gar nicht so einfach zu genießen. Entweder hat der sich über die vergangenen 15 Jahre ordentlich verändert oder mein Geschmack hat sich gewandelt, denn unter „nett“ würde ich den nicht mehr einstufen. Der ist gut und ich mag den. Die 42€, die ich bezahlt hab, ist er in jedem Fall wert und den werde ich über den Sommer hinweg bestimmt gemütlich wegsüffeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7460.jpeg" length="656894" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 07:00:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenlivet-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7460.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7460.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenturret 8 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenturret-8-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenturret 8 - Whisky Warehouse No 8
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7452.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwo hab ich diesen 20ml-Mini des unabhängigen, norddeutschen Abfüllers Whisky Warehouse No 8 mal gejagt, aber ich hab keine Ahnung mehr, wo das war. Das Whisky Warehouse No 8 macht allerlei spannende Single Casks und regelmäßig auch Fassteilungen, wodurch sie irgendwann erstmals auf meinem Radar erschienen sind und ich kann nur empfehlen: guckt bei denen online ruhig mal rein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vor mir im Glencairn befindet sich also ein 8 Jahre alter Glenturret mit 57,5% aus einem Bourbon Hogshead und direkt nach dem Einschenken merke ich schon: es handelt sich um die rauchige Variante der Brennerei, einen Ruadh Mhor (das rote Haus). Dieser rauchige Glenturret ist mir bisher sehr positiv aufgefallen, was mich noch neugieriger auf den Whisky macht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der süße Rauch ist durchaus kräftig und wird höchst angenehm von fetten Orangennoten und mächtiger Vanille umspielt. Überreife Äpfel, Kalk, nasse Erde, Chinin und Teer mischen sich auch noch unter. Die Nase ist insgesamt eher wild, aber auch mächtig lecker.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich hatte meinen Gaumen gedanklich auf die 57,5% vorbereitet, aber diese gestalten sich im Antritt erstaunlich mild. Mächtiger, erdiger, fast kaubarer Rauch breitet sich im Mundraum aus und wird begleitet von völlig verkohlter, vanilliger Eiche. Kalter Kaffee, überreife Äpfel, Bayrisch Blockmalz, Tonic Water, Tabakkrümel, Orangenmarmelade, Kupfer - In diesem Dram ist eine Menge zu entdecken. Ungestüm, rauchig, edelbitter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, erdig und aschig. Zitronenzeste und Tabakkrümel. Staubtrocken, edelbitter, Heidekräuter, alte Eiche und Motoröl.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine ganz starke Nase, die eigentlich jedem gefallen müsste, der gerne rauchige Whiskys mag. Wenn man dann auch noch die Kombination des Rauches mit einer großen Menge an verschiedenen edelbitteren Aromen mag, dann wird man diesen Whisky lieben. Kein Dram für jeden Tag, aber eine richtig leckere Abfüllung. Aktuell ist der Whisky noch für etwa 70€ zu haben und reiht sich damit in die Preise für rauchige Single Casks ein, die nicht von Islay stammen. Für mich eine höchst spannende Alternative.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7452.jpeg" length="533470" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 12:57:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenturret-8-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7452.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7452.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>An Orkney Distillery - 16 Jahre - Brandy Butt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/an-orkney-distillery-16-jahre-brandy-butt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Orkney 16 Jahre - Brandy Butt Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Watt Whisky Inaugural Release
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7443.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mark Watt, der ehemalige Director of Sales von Cadenhead, ist seit Ende 2020 als unabhängiger Abfüller tätig und durch ein bisschen Glück bin ich an die allererste Abfüllung von Watt Whisky gekommen, die eigentlich nur für die Crowdfunder seiner Firma, die Watt Whisky Buds, gedacht war: ein 16 Jahre alter Whisky aus einer nicht genannten Orkneybrennerei (Highland Park mit allergrößter Wahrscheinlichkeit, da der Whisky rauchig ist), zwei miteinander für drei Monate in einem Brandy Butt vermählte Bourbon Hogsheads in Fassstärke mit 59,1% Alkoholgehalt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Aroma:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Haufenweise Vanille und saftige Orangen stürmen mir sofort wenig schüchtern entgegen. Dieser Whisky will seine Aromen sofort präsentieren und nicht ewig verbrochen werden: die dominierende Vanille und Orangen werden ergänzt um weichen Rauch, frisch poliertes Holz, vergorene Ananas, Cocktailkirschen, Karamell und Heidehonig. Die Fassstärke ist dabei angenehm zurückhaltend. Tolle, faszinierende Nase, die sich auch nach 30 Minuten im Glencairn nicht verändert.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Geschmack:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Hui - Das ist ein Brett. Staubtrocken, fett und ölig, mit mehr Rauch als erwartet und einer guten Portion rosa Pfeffer. Wenn der erste Schleier sich legt, gibt es wieder ordentlich Vanille sowie geröstete Mandeln, Heidehonig, süße Orangen und Milchschokolade zu entdecken. Das ist mal eine wenig subtile Aromenbomde. Mjam.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Abgang:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Warm und trocken, mit aschigem Rauch, Vanille, Heidekräutern und Mandeln. Ewig lang, mit feiner, tropischer Säure und hintergründiger Fruchtsüße.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Fazit:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Geiles Zeug. Ein klar erkennbarer Highland Park, der durch das ungewöhnliche und nicht zurückhaltende Finish im Brandy Butt tolle fruchtig-tropisch-ölige Noten bekommen hat. Dieser Whisky ist absolut meine Baustelle. Ich könnte aber gut verstehen, wenn er ein wenig polarisiert, weil er einem alles direkt auf die Fresse haut und nicht langwierig entdeckt werden muss, was mir normalerweise auch nicht gefällt. Hier passt es aber hervorragend, weil es nicht aufgesetzt und übergebügelt wirkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7444.jpeg" length="515971" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 07:23:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/an-orkney-distillery-16-jahre-brandy-butt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7444.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7444.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fünf Whiskys und fünf Alben, die mich geprägt haben</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/fuenf-whiskys-und-fuenf-alben-die-mich-gepraegt-haben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Fünf Whiskys / Fünf Alben“-Challenge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da hat der doofe Dirk von der Maltkanzlei mich doch tatsächlich zum Start der „Fünf Whiskys und fünf Alben, die mich geprägt haben“-Challenge nominiert und Sekunden nach der Nominierung beginnt es in meinem Kopf schon zu rattern: fünf Whiskys, das schaff ich. Aber fünf Alben? Nur fünf? Wie soll der Musik-Nerd in mir das denn schaffen? Beim ersten kurzen Überlegen hatte ich sofort mindestens 20 Alben auf dem Zettel und dabei noch Einige vergessen, aber ich wusste sofort: das Einkürzen wird schmerzhaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Whisky Nr. 1: Longrow 14
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Whiskyleben startete auf Islay und war lange Zeit vor allem durch Lagavulin, Laphroaig und Ardbeg geprägt. Der erste Whisky von außerhalb dieser Insel, der mich damals absolut begeistert hat, war die einfache Standardabfüllung des Longrow 14: 46%, meistens eine Kombination Bourbon- und Sherryfässern. Diesen zitronig-rauchig-salzigen Aufenthalt in einem Fischereihafen werde ich wohl noch ewig auf der Zunge schmecken und er hat dafür gesorgt, dass ich „die Insel“ verlassen hab und mich erstmals anderen, allerdings immer noch nur rauchigen, Single Malts zuwandte. Leider ist diese Abfüllung seit Jahren eingestellt und nicht mehr unter 150€+x zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0310.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Album Nr. 1: Patti Smith - Horses
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Musikleben startete, wie bei vermutlich jedem anderen auch, mit der Musik der eigenen Eltern. Ich erinnere mich auch heute noch eher gruselnd an das, was ich bei meinen Eltern im Schrank fand: Stefan Waggershausen, Nino de Angelo, Peter Maffay, Chris Norman, Rondo Veneziano oder den Dirty Dancing-Soundtrack. Eines Tages allerdings entdeckte ich in einer Ecke auf dem Dachboden die Kiste mit den aussortierten, alten Schallplatten, wo ich so einige Schätze fand, die mich lange begleiten sollten, ganz vorne „Horses“ von Patti Smith: als mit „Jesus died for somebody‘s sins, but not mine“ die erste Zeile des Albums erklingt bin ich bereits erfolgreich eingefangen. Etwas derart großartiges wie diese hypnotische, kreative, textlich umwerfende, getriebene, energiegeladene, rockig-schmutzige Platte hab ich selten wieder gehört und auch heute noch dröhnt sie immer wieder aus meinen Boxen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7395.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Whisky Nr.2: Oban 14
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Oban 14 ist auf dieser Liste, weil er der erste Whisky war, der mir nachhaltig gezeigt hat, dass Whisky auch ohne Rauch schmecken kann. Pfirsich, Ananas und Litschi kombiniert mit leichten Küstennoten wie Algen und Salz aber auch Liebstöckel und kaltem Kaffee – Dafür steht der Oban bis heute für mich, auch wenn ich inzwischen weiß, dass das „ohne Rauch“ gar nicht stimmt, denn 2-3ppm hat der Oban ja doch. Ich greife beim Oban 14 immer noch gerne zu und er ebnete mir damals den Weg in die nicht-rauchigen Abfüllungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7394.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Album Nr.2: Mark Lanegan – Whiskey for the Holy Ghost
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Jahre nach meiner Patti Smith-Entdeckung übernahm der Grunge die Welt. Nirvana, Soundgarden, Pearl Jam, Alice in Chains und wie sie nicht alle hießen liefen in meinem Jugendzimmer rauf und runter. Ich fuhr dabei mächtig auf die Screaming Trees ab, weil mich die Stimme ihres Leadsängers Mark Lanegan so faszinierte und als ich sein zweites Solo-Album „Whiskey fort he Holy Ghost“ in die Finger bekam, war ich mal wieder fasziniert: diese dunkle, rauchig-kratzige, mit Whisky gestählte Stimme, diese düstere, aber auch träumende Energie, diese Post-Country-Grunge-Rockmusik. Dieses Album hat mich durch viele Abende begleitet und gerade das hypnotisch-krachende „Borraccho“ mit Zeilen wie „I need some for rhytm to be“ kriegt mich immer wieder. Der Bezug zu Whisky ist übrigens tatsächlich reiner Zufall, denn bei Erscheinen des Albums wurde dieser bestenfalls in Form von Double Q mit Cola auf Zeltfesten zu mir genommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7396.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Whisky Nr. 3: Glen Grant 16
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kam von Islay über Springbank und andere rauchige Whiskys ja durch den Oban in die Welt des fehlenden Rauches, aber die Speyside war lange eine Gegend, deren Whiskys ich nur selten anrührte. Campbeltown, Islands und Highlands hatten es mir angetan und es dauerte bis zum Glen Grant 16, dass ich mich mit der größten schottischen Region näher beschäftigte. Dieses grasig-kräutrig-vanillige, dieses süß-weich-würzige und dieses fruchtig-malzig-frische machten den Glen Grant 16 damals für mich zu einem perfekten Sommerwhisky und die leichte Speyside plötzlich zu einer höchst spannenden Region.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_0313.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Album Nr. 3: El Bosso &amp;amp; die Ping Pongs - Komplett
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grunge war irgendwann durchgenudelt, Kurt Cobain war tot und es war Zeit, was Neues zu finden. Dieses „Neue“ fand ich nicht selber, sondern es fand mich: auf einer zweiwöchigen Autotour mit Hauszelt und einem Kumpel durch Süddeutschland, Österreich und die Schweiz saßen wir eines Abends im Cafe Atlantik in Freiburg und aus den dortigen Boxen schallte in Endlosschleife das „Komplett“-Album von El Bosso &amp;amp; den Ping Pongs: treibender, groovender, fröhlicher, deutscher Ska. Das schlug bei mir ein, wie eine Bombe und führte mich über Bluekilla und die Busters, Ska-P und Reel Big Fish schließlich zu den jamaikanischen Originalen. Das Komplett-Album ist aber weiterhin mein absoluter Ska-Liebling und läuft sehr zum Missfallen meiner nur dem Metal zuneigenden Frau viel zu laut bei uns im Haus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7397.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Whisky Nr. 4: Linkwood 1998-2015 – Coté Rotie Wine Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß es leider nicht mehr zu 100%, aber ich meine, dass es dieser Linkwood war, der mich in die Arme des von mir inzwischen so geliebten Rotweinfinishs trieb. Linkwood war ohnehin seit längerem eine meiner liebsten Brennereien und als ich diesen Whisky in einem kleinen Laden in Bielefeld probieren durfte, war ich hin und weg. Wenn ich doch nur vorher gewusst hätte, dass Rotweinfinish so gut sein kann. Geiles Zeug und schon lange nicht mehr zu kriegen, aber eine letzte Flasche davon hab ich noch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7391.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Album Nr. 4: Steel Pulse – Tribute to the Martyrs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über El Bosso und Ska landete ich irgendwann in den tiefsten Tiefen des Reggae und neben all den aktuellen Veröffentlichungen grub ich mich durch den umfangreichen Backkatalog dieser Musikrichtung. Toots &amp;amp; the Maytals, Lee Scratchy Perry, Max Romeo und Black Uhuru liefen daraufhin sehr viel bei mir und irgendwann stieß ich natürlich auch auf Steel Pulse, die erste nicht-jamaikanische Band, die Preise für Reggaealben abgesahnt hat. Einige ihrer Alben finden sich in meiner Sammlung, aber keines hat es mir derart angetan wie das kurze, knackige „Tribute tot he Martyrs“-Album: urtümlicher Roots Reggae, groovy und entspannt, aber gleichzeitig anklagend und kritisch. Das hierauf enthaltene „Babylon makes the rules“ ist einer meiner All-Time-Reggae-Favoriten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7398.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Whisky Nr. 5: Mackmyra – Blomstertid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lange hab ich überlegt, welcher Whisky es wohl gewesen sein könnte, der mir gezeigt hat, dass auch außerhalb Schottlands hervorragender Single Malt hergestellt werden kann. Letztlich weiß ich es nicht mehr genau, da die in Frage kommenden drei Kandidaten alle im etwa selben Zeitraum erschienen sind und welcher von denen mich zum wiederum nächsten geführt hat, weiß ich leider nicht mehr. Stellvertretend für diese drei Abfüllungen hab ich mal den Blomstertid ausgewählt, der mit seinen aufgrund der enthaltenen Kirschweinfässern so ungewöhnlich, aber großartigen fruchtigen Noten dafür gesorgt hat, dass ich mich inzwischen auch mit Begeisterung auf Whiskys außerhalb Schottlands stürze. Ob Schweden, Deutschland, Australien, Frankreich oder Japan: wenig ist seitdem vor mir sicher, wenn Single Malt draufsteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7392.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Album Nr.5: Käptn Peng &amp;amp; Die Tentakel von Delphi – Expedition ins O
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich sind in meinem Alter ja die Zeiten der Alben vorbei, die einen noch prägen können, aber eines hat es vor ein paar Jahren dann noch nochmal geschafft, mir viele neue Musik zu erschließen und mich zu begeistern: ein Sänger, der unfassbare schräge, weise, witzige, wahnsinnige, kreative Zeilen rappt. Eine Band, die neben Bass und Gitarre fast ausschließlich auf normale Haushaltsgegenstände als Percussion setzt und damit einen super in die Beine gehenden Funk-HipHop-Alternative-Rock-Sound kreiert. Das ganze Album ein einziges Monster. Die Liveauftritte schweißtreibend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7399.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war viel Text – Jetzt wird nominiert, denn es gibt bestimmt noch andere Musik-Nerds, die sich vielleicht trauen. Tobias Piwek von Barleymania und Thomas Lachrath von Slainte mhath have a dram – Wie wäre es?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 30 May 2023 15:55:57 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Blogger- und Vloggertreffen bei der Birkenhof Brennerei</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/blogger-und-vloggertreffen-bei-der-birkenhof-brennerei</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blogger- und Vloggertreffen bei der Birkenhof Brennerei am 13.05.2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7328.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann im späteren Stadium des Blogger- und Vloggertreffens bei der Birkenhof Brennerei hab ich zu Steffi Klöckner, der Chefin des Birkenhofs, als kleines Fazit gesagt: „Ich hab drei Single Casks von euch zuhause stehen, bei eurem Online-Tasting mitgemacht und mich auf der Hanse Spirit von Jonas mit eurem Eierlikör abfüllen lassen, aber ich wusste nicht, dass ihr DAS auch alles könnt.“ Wie man unschwer an meiner Aussage erkennen kann, war ich schon vorher ein Fan der Whiskys der Birkenhof Brennerei, daher hab ich umso begeisterter die Chance genutzt, an dem Treffen direkt vor Ort teilzunehmen, als die Einladung kam. Vielleicht ist mein Bericht daher auch nicht ganz so neutral wie gewohnt, aber da müsst ihr jetzt durch. Außerdem ist der Bericht erschreckend lang, aber ihr schafft das schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7361.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während die große Gruppe der Blogger und Vlogger mit mir mittendrin fröhlich plappernd vor dem Hotel auf den Shuttle zur Brennerei warteten, wurden untereinander bereits lange versprochene Samples ausgetauscht und die ersten alten Geschichten aufgewärmt. Auch wenn einige einander noch gar nicht kannten, verband des gemeinsame Whiskyhobby dann doch sofort. Angekommen vor Ort wurden wir dann von Jonas Klöckner, seines Zeichens Destillateurmeister und Sohn des Hauses, mit einem „Luk Sour“-Cocktail begrüßt – Einem leicht säuerlichen Drink mit dem hauseigenen fassgelagerten Korn als Grundlage. Während wir diesen leckeren Start in den Tag genossen, begrüßte uns Steffi Klöckner und bei ihrer Schilderung des Tagesprogramms fiel mir dann erstmal die Kinnlade runter: Brennereiführung, probieren direkt aus Fässern, Blending Workshop, Kuchen, zwei große Tastings mit Food Pairing und anschließend noch ein Barbecue und weiterhin ausgewählte Getränke. Ein straffes Programm stand uns bevor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7323.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Los ging es mit einer relativ klassischen Brennereiführung: schnuppern an der Maische und Besichtigung der alten Kornbrennerei und der Brennblase für den Whisky, gefolgt von der ersten Überraschung, denn direkt vor unseren Augen wurde über den Tag hinweg aus der laufenden Destille ein Fass extra für unser Bloggertreffen abgefüllt und wir konnten dann auch den dort reinlaufenden New Make probieren. Hier wurde meine persönliche Erfahrung mal wieder bestätigt: je weniger mir ein New Make zusagt, umso besser schmeckt mir später der Whisky der entsprechenden Brennerei. Das mag bisher Zufall gewesen sein, aber passt für mich einfach. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7325.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7326.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7329.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anschließend ging es in Richtung des ersten Fasslagers, wo Jonas für uns die erste Fassprobe des Tages zog: einen in Virgin Oak gelagerten Whisky mit satten 65%. Genau mein Beuteschema und einfach lecker. Im zweiten Fasslager gab es dann eine Fassprobe aus einem Oloroso Sherry Fass von Ximenez Spanola. Da ich ja bekanntermaßen überhaupt kein Fan von Sherryfassreifungen bin, hab ich da nur kurz dran genippt und auch auf die beiden Sherry verzichtet, die vorher in dem Fass gelegen hatten und ebenfalls zum Probieren bereitstanden. Die anschließende Fassprobe eines Peated Whisky aus einem Rumfass in dem vorher der hauseigene Jon-Rum gelegen hatte, war dann aber wieder absolut meine Baustelle. Lecker und aus meiner Sicht schon abfüllungsreif. Übrigens liegen derzeit knapp 800 Fässer Whisky im Lager beim Birkenhof. Das klingt erstmal nach nicht wirklich viel, aber wenn man sich bewusst macht, dass Whisky nur etwa 5% des Outputs der Birkenhof Brennerei ausmacht, dann weiß man plötzlich, welche Mengen hier hergestellt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7330.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die Abfüllstation und weitere Bereiche gelangten wir schließlich in einen für uns aufgebauten Blending Room, in dem jeder für sich aus vier verschiedenen Whiskys a 0,2 Liter eine eigene Abfüllung mit 0,35 Liter kreieren konnte. Zwei Fassproben aus Virgin Oak-Fässern, eine aus einem PX-Fass (jeweils 5 Jahre alt) und ein Peated aus einem Bourbonfass (etwa 6 Jahre alt) standen uns dafür zur Verfügung. Allseits begann direkt ein fröhliches Werkeln mit Pipetten, Reagenzglas und verschiedensten Mischungen gepaart mit vielfältigem Probieren, Probieren, Probieren der eigenen Mischungen. Mein Ergebnis, welches nach meiner hier völlig objektiven Meinung natürlich das Beste war, ergab 20% vom ersten Virgin Oak-Fass, 60% vom zweiten Virgin Oak-Fass (beide schmeckten trotz identischer Lagerung und identischem Destillationsdatum deutlich unterschiedlich), 10% vom Peated und 10% Wasser als idealen Whisky mit am Ende 50,1% Alkoholgehalt. Die Flasche steht jetzt mit einem schicken Etikett versehen bei mir zuhause in der Whiskytruhe und wird nach ein wenig Zeit nochmal verköstigt, ob der Inhalt wirklich so perfekt gelungen ist, wie von mir erinnert…..wobei das natürlich eigentlich außer Frage steht, aber sicher ist sicher. Anschließend gab es erstmal ein bisschen Kuchen, Scones, Kaffee und Tee, um die Geschmacksnerven wieder runterzufahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7350.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7352.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Weg führte uns wieder vorbei an dem weiter in der Befüllung befindlichen Fass, auf dem wir jetzt alle noch unterschreiben konnten, in den großen Tasting Room, wo ich erstmal große Augen machte und meine Leber erschrocken zuckte: für jeden von uns standen bereits 12 (!) abgedeckte Gläser zur Verkostung bereit. 6 Edelbrände und Liköre sowie 6 Whiskys, die nun mit zwei Food Pairings von uns nach und nach probiert wurden. Küchenchef Detlev Ueter hatte sich hier nicht lumpen lassen und wirklich kreative (und auch wunderbar anzusehende) kleine Gerichte erstellt, die nun nach und nach zu den ersten sechs Gläsern gereicht wurden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Rote Bete-Brand kombiniert mit Saibling, Gurken, Radieschen und Rosinen – Ich bin überhaupt kein Fan von Rote Bete, was sich auch hier niederschlug, aber viele der anderen Teilnehmer waren durchaus sehr angetan
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Wildorangen-Brand kombiniert mit Ziegenkäse, Karottencouscous und Minze – Der war völlig ok und harmonierte gerade mit der Minze ganz wunderbar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Gin kombiniert mit einem Stück Wild, Popcorn und Orangenmais – Bääääh. Gin. Ich hab tapfer dran genippt, aber Gin ist mir ähnlich zuwider wie Sherry. Bei anderen Teilnehmern kam der sehr gut an. Das Pairing passte aber trotzdem wunderbar und war sehr lecker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Mirabellen-Brand kombiniert mit Perlhuhn, schwarzer Walnuss-Sauce und Löwenzahn-Chutney – Dieser Brand war für mich der Beste und das Pairing gerade mit der Walnuss-Sauce war großartig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Haselnussbrand kombiniert mit einem Marzipantörtchen mit Aprikosen – Flüssiges Hanuta. So umschreibt man diesen Brand wohl am besten. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Ingwer-Creme-Likör kombiniert mit einem Mango-Sorbet, weißer Schokolade und Olivenstreuseln – Sehr schräger Likör, mehrfach prämiert, aber nichts für mich. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt stellt der Birkenhof außer Whisky noch diverse ande
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ren Spirituosen wie Edelbrände, Gin, Rum, Korn und Liköre her, die uns hier mal in einem kleinen Auszug vorgestellt wurden. Als Whiskyfan finde ich hier besonders spannend, dass viele dieser Destillate auch in Fässern gelagert werden, die dann später vielleicht sogar als Fass für ein vollständige Reifung oder ein Finish zur Verfügung stehen. Ich vermute, hier sind noch spannende Experimente zu erwarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7354.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer kleinen Pause an der frischen Luft ging es ins Abschlusstasting: sechs Whiskys aus dem Hause Birkenhof sollten es sein. Wieder gab es dazu ein Food Pairing, diesmal allerdings zusammengestellt von der eigentlich als Teilnehmerin anwesenden Annick Seiz, die in der Whiskyszene für ihre Pairings ja schon länger gut bekannt ist. Käse, Kinderschokolade, Yogurette, Walnüsse, Kaffeebohnen, Zitronenzeste, Petersilie und noch vieles mehr wurden munter in verschiedensten Zusammensetzungen gemeinsam mit den Whiskys im Mund kombiniert und ergaben spannendste Geschmacksveränderungen und –entdeckungen. Da teilweise jeder ein bisschen wild durcheinander das Pairing gemacht hat, beschränke ich mich hier auf eine kurze Zusammenfassung der Whiskys selber:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein 8 Jahre alter Single Rye aus einem Oloroso-Fass mit 45% – Selbst ich als Sherryfass-Verachter kann hier objektiv sagen: der ist lecker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die aktuelle Malts of Germany-Abfüllung von Fading Hill aus Bourbonfässern mit 46% - Ein toller Whisky.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein 5 Jahre alter Single Malt aus zwei Bourbon- und einem Moscatelfass mit 46% - Gut und süffig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein 5 Jahre alter Single Malt aus zwei Bourbon- und einem Portweinfass mit 46% - Hier konnte in meiner Erinnerung kaum jemand blind das Portweinfass erkennen, aber es wurde diverse andere Reifungen getippt. Sehr feiner Whisky.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein 3 Jahre alter Singe Malt kombiniert aus einem Fass mit belgischen Torf-Malz gelagert in einem Bourbonfass mit Finish in einem Islay-Fass sowie einem Fass mit schottischem Torf-Malz aus einem Bourbonfass mit Finish in einem PX-Fass mit 46% – Der war nicht so ganz meins, weil mir hier der Sherry zu sehr durchkam, den ich ja bekanntlich nicht so mag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein 6 Jahre alter Single Malt Peated aus einem Bordeauxfass mit 53% – Geiles Zeug.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dem langen Tag die Krone aufzusetzen gab es zum Abschluss nun noch ein lecke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           res Barbecue, tollen Nachtisch und viele, viele Gespräche untereinander bei einem Whisky, einem Brand oder einfach nur einem Glas Wasser – Nicht zu vergessen ist allerdings der famose Eierlikör des Hauses, der noch fleißig ausgeschenkt wurde. Als Steffi am späten Abend überredet wurde, den Brennerei-Shop nochmal zum Großeinkauf durch uns zu öffnen, wanderte so einiges an Whiskys, Bränden und Likören in die Taschen der Teilnehmer (Außer Whisky waren hier vor allem der Rote Bete-Brand, der Haselnusslikör und der Eierlikör dabei), bevor es schließlich gegen beinah Mitternacht per Shuttle wieder zurück ins Hotel ging. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man den Bericht so liest, könnte man meinen, dass aufgrund der schieren Menge an Probiermöglichkeiten die Körper der TeilnehmerInnen eigentlich keine große Möglichkeit hatten, den Tag zu überstehen. Trotzdem ist es allen (und so auch mir) gelungen, indem nebenbei Unmengen an Wasser getrunken und nicht annähernd alle Gläser geleert wurden. Manchmal musste auch einfach nur ein Nippen reichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielen lieben Dank an Steffi, Jonas, Detlev, Indra, Markus und alle anderen aus dem Birkenhof-Team für einen langen und tollen Tag, einen ausführlichen Einblick völlig ohne Geheimnisse in die Brennerei und die vielen spannenden Getränke – Man hat allen den Stolz auf, die Begeisterung über und den Spaß am eigenen Produkt mehr als nur angemerkt. Danke. Ich komme wieder - Keine Frage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ganz am Anfang schon geschrieben, war ich bereits vorher ein Fan der Whiskys der Birkenhof Brennerei und hab allen möglichen Leuten gerne mal einen Fading Hill eingeschenkt oder auch einfach nur den Eierlikör des Hauses großzügig verteilt. Nach diesem Event hat sich daran nichts geändert, daher kann ich auch weiterhin jedem nur raten: probiert mal Whiskys vom Birkenhof. Gerade die Single Casks sind richtig stark und zeigen immer wieder, dass deutscher Whisky so richtig was kann und auf keinen Fall unterschätzt werden sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7328.jpeg" length="319888" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 24 May 2023 11:17:30 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Togouchi - 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/togouchi-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Togouchi 15 - Japanese Blended Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7369.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin neulich bei Whiskyauction ein bisschen eskaliert und habe mir dabei unter anderem den gerade im Glencairn befindlichen Togouchi 15 Jahre Japanese Blended Whisky deutlichst unter Ladenpreis gejagt. Der Togouchi ist ein Blend aus schottischem Single Malt und kanadischem Grainwhisky, gereift in Sherry- und Brandyfässern, gelagert in einem nicht genutzten Eisenbahntunnel und nach 15 Jahren mit 43,8% Alkoholgehalt abgefüllt. Was mich erwartet? Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, denn "japanischer" Whisky ist für mich grundsätzlich beinah Neuland und von Togouchi hatte ich bis zum Entdecken bei Whiskyauction noch nie gehört.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille und Biscuitteig kombinieren sich mit Creme Brulee, Frühlingsblumen und Pfirsich, dazu sehr mild, aber auch irgendwie warm - So der erste Eindruck, des durchaus offensiv aus dem Glas drängenden Drams. Mit der Zeit gesellen sich vergorener Apfel, grüne Bananen, Heidekräuter und Bitter Lemon hinzu. Sehr gefällig, aber auch nicht besonders.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Leicht und frisch, fast ein wenig dünn, aber trotzdem ölig. Mirabellen, Vanille, vergorene Äpfel, angebranntes Karamell und Milchschokolade sind die ersten Assoziationen, die mir durch den Kopf gehen. Alte Eiche, bittere Kräuter wie Klee, Blumen und Ingwer kommen schließlich auf der herberen Seite noch hinzu, können sich aber gegen die Süße nicht durchsetzen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit weißem Pfeffer, alter Eiche, Waldhonig, Vanille und Blumen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Togouchi 15 ist ein süffiger, leckerer, süßlich-edelbitterer Feierabenddram. Ganz hervorragend trinkbar und schnell weg. Aber auch völlig ohne Ecken und Kanten oder herausstechende Merkmale und dadurch halt auch einfach nichts Besonderes. Aktuell ist der Whisky im Laden für 115-130€ zu haben, was viel zu viel für ihn ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 17 May 2023 06:07:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/togouchi-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Phil &amp; Simon Thompson - Blended Malt 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/phil-simon-thompson-blended-malt-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blended Malt Scotch Whisky - 11 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7280.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Thompson-Brüder haben 2016 die Brennerei Dornoch gegründet, die inzwischen ihre ersten, angeblich vielversprechenden Malts auf den Markt gebracht hat, und versuchen sich nebenbei noch als unabhängige Abfüller. Ein paar ihrer Single Casks durfte ich schon verkosten und war durchaus angetan, daher hab ich deren neuen Blended Malt einfach mal blind gejagt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           11 Jahre alt, ein Vatting aus ausschließlich First Fill-Bourbon-Fässern und mit 50% bei einer schönen, leicht erhöhten Trinkstärke - Das sind die mir bekannten Rahmendaten. Was genau drin ist, ist nicht offiziell bekannt, nur, dass es ein Blended Malt und damit ein Mischung aus ausschließlich Single Malts ist und keinen Grain-Anteil enthält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7282.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Malt ist seeeehr schüchtern: bei normaler Temperatur entdecke ich helles Holz, einen Hauch Aprikose und ein wenig Vanille. Erst ordentlich Handwärme lässt ihn aus sich herauskommen: die Aprikosen intensivieren sich, die Vanille wird deutlicher, die Holzwürze bleibt wie sie ist, Mandeln, weißer Pfeffer und ein wenig Shortbread kommen hinzu. Gefällig unauffällig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Zunge wird zuerst von angenehmer Eichenwürze geflutet, bevor Vanille, dunkle Schokolade und angebranntes Malz die Führung übernehmen. Staubtrocken, ölig und minimal salzig zeigt sich dieser Blended Malt. Manchmal hab ich das Gefühl eine leichte Zitrusnote zu vernehmen, aber das vielleicht auch nur, weil ich das bei einem 11 Jahre alten Bourbon Cask erwarte und nicht, weil es wirklich da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit dunklem Malz, Nougat, Vanille und einer gut dazu passenden Portion Eiche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Blend ist lecker und süffig und sein Geld in jedem Fall wert. Man muss dieses First Fill Bourbon- Profil natürlich mögen, aber das ist halt genau meine Komfortzone. Daher: klare Empfehlung, denn für die aktuell 55€, die dafür verlangt werden, ist es aus meiner Sicht ein Schnäppchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_7281.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 May 2023 07:11:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/phil-simon-thompson-blended-malt-11-jahre</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Moon Harbour - Dock 3</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/moon-harbour-dock-3</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moon Harbour - Über Algen geräuchert - Rotweinfass
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/15D0C3D8-EB0A-4AFB-8121-DF8929A78F80.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brennerei Moon Harbour hab ich wegen ihrer Lage, ihres Namens und ihrer Geschichte schon länger neugierig im Blick: benannt nach dem Hafen von Bordeaux, in dem sie auch liegt, befindet sich die Brennerei seit 2015 in einem deutschen U-Boot-Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, welcher einmal als Treibstoffdepot dienen sollte, aber nie in Betrieb genommen wurde. Regionale Gerste, eigenes Malting und natürlich regionale Bordeaux-Fässer sind derzeit typisch für die Brennerei und sollen es nach Plan auch bleiben.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Dock 3, der gerade in meinem Glencairn auf die Verkostung wartet, macht es nun endgültig speziell. Da auch in Frankreich der Abbau von Torf zurückgefahren wird und irgendwann komplett wegfallen soll, müssen neue Lösungen für rauchige Whiskys gefunden werden und bei Moon Harbour hatte man eine besondere Idee: das Gerstenmalz wurde tatsächlich über Algen aus einer nahegelegenen Bucht geräuchert. Dieser Abfüllung konnte ich dann nicht widerstehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Moon Harbour braucht unbedingt Handwärme. Bei normaler Zimmertemperatur wirkt er kalt, aschig,kräutrig und hat fast etwas von einem Gin. Handwärme gibt dem Moon Harbour einen sanften Holzrauch, Heide, Salz, lila Kirschen und grüne Paprika. Vanille, ein Hauch Zitrus und minimal rote Trauben schwingen ebenfalls noch mit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hui - Das ist mal was ganz Neues für meinen Gaumen. Angebrannter Kaffee mit ordentlich Rotwein und Salz über den jemand gerade Zigarettenrauch pustet. Fette Tannine mit Nougat und alkoholgeschwängerten Kirschen. Dunkles, morsches Holz, ein bisschen Jod und weißer Pfeffer. Trocken, würzig, edelbitter und speziell.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang und edelbitter. Aschiger Rauch, Tannine und Espresso kleben ewig lange am Gaumen. Pflaumen, Salz und Sesam kommen noch hinzu. Wirklich lang.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Eindeutig ein Whisky, eindeutig ein Rotweinfass, eindeutig rauchig - Das war es aber auch schon, was ich hier an „typischen“ Whiskykomponenten habe. Die fetten Tannine, das uralte Holz, der kräftige Kaffee und die Heidekräuter dazu machen den Moon Harbour schon zu einer sehr ungewöhnlichen Kreation. Ich stehe ja auf diese dreckig-edelbitteren Noten, glaube aber, dass diese Abfüllung eher was für probierfreudige Nerds ist. Mir gefällt das, so dass für mich auch das PLV mit seinen 61€ passt. Gibt es in Deutschland meines Wissens ausschließlich beim Importeur „Mr Whisky“ zu kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/362B9A37-22D8-4321-8088-576F52B02220.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 23 Apr 2023 18:50:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/moon-harbour-dock-3</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/15D0C3D8-EB0A-4AFB-8121-DF8929A78F80.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/15D0C3D8-EB0A-4AFB-8121-DF8929A78F80.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardbeg 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardbeg 15 Jahre - 51% - Single Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DCE22B6C-63BD-4D44-AB9D-7C6790AE9B9C.jpeg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein 15 Jahre altes Ardbeg Single Cask aus einem unbekannten Fass für 14,95€ pro 0,1l, also grob 105€ für 0,7l. In den letzten 10 Jahren hab ich kein Ardbeg Single Cask zu diesem Preis gesehen und da hab ich einfach blind zugeschlagen und mir 0,5l gesichert. Wo? Beim Sylter Fässchen, einem kleinen Laden in Westerland auf Sylt, der ein wenig wie die „vom Fass“-Läden ist, die man von überall kennt. Als Whiskynerd bin ich bei solchen Läden gerne mal skeptisch, weil ich irgendwie nicht das Gefühl hab, zu wissen, wo der Whisky herkommt, weil mir irgendwie die Haptik der normalen Flasche fehlt und weil ich mir immer einrede, dass diese Läden nicht die besten Fässer bekommen, denn die gehen ja bestimmt als "richtig" Single Casks raus. Vorurteile? Vielleicht. Mit Sicherheit sogar. Mal gucken, ob dieser Ardbeg das ein wenig verbessern kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Minimaler Rauch, Salz und fette Zitrusnoten kommen mir aus dem Glencairn entgegen. Apfelmus, ein wenig Jod, Keksteig und die Erinnerung an einen Spaziergang am Strand mit Gischt, Möwenscheiße und Wind. Riecht, wie ein recht klassischer Ardbeg. Gut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kalter, aschiger, staubtrockener Rauch, Kaffee und Bitter Lemon sind die ersten Noten, die sich am Gaumen präsentieren. Salzige Gischt, ein Hauch Apfelminze, altes Leder und ein Stück Kohle zeigen sich ebenfalls in einem öligen, schweren Dram. Handwärme tut ihm gut und bringt alle Aromen noch deutlicher hervor.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, trocken und wärmend. Zigarettenrauch, Leder und Bitter Lemon kombinieren sich mit Kohle, Malzbonbons und angebrannter Ananas.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein ganz klassischer, süffiger, grundsolider Ardbeg. Kein Wunderwhisky, aber sehr ordentliches Handwerk mit allem, was ich von einem Ardbeg erwarte. Für einen Ardbeg in dem Alter als Single Cask ist das ein absolutes Schnäppchen und selbst für andere Brennereien ist ein 15 Jahre altes Single Cask heutzutage meistens auch schon deutlich teurer. Ist aber halt letztlich auch "nur" ein grundsolider, nicht herausragender Whisky.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DF4957AB-42E4-4E7F-AC88-F3D5A2849FD8.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 19 Apr 2023 06:44:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DCE22B6C-63BD-4D44-AB9D-7C6790AE9B9C.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DCE22B6C-63BD-4D44-AB9D-7C6790AE9B9C.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>St Kilian - Signature Edition 13 - Deconstruction</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-signature-edition-13-deconstruction</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deconstruction Set St Kilian "Thirteen"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/FFADB185-8098-4C48-B053-E79B32BDBC8E.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Entwicklung von St Kilian hab ich 2020 mit mehreren Notes relativ intensiv verfolgt, bin aber nach dem „One“, dem „Two“, einem „Ex-Eisbock-Cask“ und einem zweijährigen Spirit irgendwie wieder aus der Beobachtung ausgestiegen. Zu diesem Zeitpunkt (und auch ein bisschen durch St Kilian) kamen die ganzen anderen deutschen Whiskys wie Gilors, Lübbehusen, Fading Hill, Sild, Nine Springs, Hillock, Elsburn, usw. in mein Blickfeld und so war gar nicht genug Kapazität in der Leber vorhanden, um die Entwicklung von St Kilian noch weiter zu beobachten. Ich hab zwar noch Sample vom „Three“ bis zum „Seven“ hier stehen, bin aber einfach nicht dazu gekommen. Umso spannender war für mich daher jetzt nach fast drei Jahren Beobachtungspause das Deconstruction Set zur Signature Edition „Thirteen“, welches mir die Brennerei direkt zur Verfügung gestellt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Artikel wird ziemlich lang, denn es gibt jetzt erst kurze Notes zu den einzelnen Fässern mit einem kurzen Fazit und einer „Erwartung“ für den fertigen Whisky. Anschließend folgen dann ausführliche Notes zur „Thirteen“ selber. Die Edition „Thirteen“ besteht aus Anteilen fünf verschiedener Fässer: Ungarische Eiche, Kastanie, Wilde Robinie, Pfälzer Eiche und Kirsche – Aus keiner dieser Fassarten hab ich meines Wissens bisher einen Single Malt getrunken, daher hab ich nicht den Hauch einer Ahnung, was mich gleich erwarten wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/3FD14C73-26E3-424D-A3F2-C81BF3388AF2.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ungarische Eiche, 2016-2022, 61,3%, 32% Anteil im „Thirteen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wow - Hochspannend. Sehr süßliche, aber klar dominierende Eiche, undefinierbare Südfrüchte, leichter Rauch und Vanille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warm und ledrig, kalter Rauch, schwarzer Tee, Bergamotte, Holzwürze, Vanille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, aschig, kalt, mit Pfeffer, Leder und Eichenwürze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kastanie, 2019-2022, 53,4%, 27% Anteil im „Thirteen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frisch geschlagenes Holz, Haselnüsse, Hartwachsöl, neues Leder, völlige Abwesenheit von Frucht und Vanille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flüssiges Leder, überraschend sanftes, aber deutlich präsentes Holz mit kaltem Kaffee, Walnussschalen und angebranntem Erdnussbuttertoast 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, dumpf und dunkel, mächtiges Holz, Kaffee und Leder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wilde Robinie, 2019-2022, 61,8%, 27% Anteil im „Thirteen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder etwas vollkommen anderes. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich hier sofort auf ein ausgelutschtes Sherryfass getippt. Rote Trauben und altes Holz, Muskat und Pfirsich, Vanille und leichter Rauch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trauben und Leder, dazu Asche, staubtrocken, Heidekräuter 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, warm und trocken, aschig und pfeffrig, Muskat, Holz und Walnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfälzer Eiche, 2018-2022, 60,6%, 11% Anteil im „Thirteen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Helle Trauben, Hefe, Lemongras, frisches Holz, Sangria und irgendetwas, was mich entfernt an Oliven erinnert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Süffig, Tannine, Weißwein, abgebrochene Äste, Vanille und Haselnüsse 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Helles Holz, Heidekräuter, Würze, Vanille, angebrannt, lang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kirsche, 2018-2022, 61,7%, 3% Anteil im „Thirteen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist denn das? Rote Früchte mit Parfüm, Erkältungsbad mit Rosen, in ätherische Öle eingelegtes Heu? Wenn nicht Whisky draufstehen würde, hätte ich vor dem Probieren um mein Augenlicht gefürchtet. Mit Handwärme riecht es schlimmer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Widerlich. Einfach nur widerlich. Omas Rosenseife mit Erkältungsbad und dem Parfüm einer Zwölfjährigen. Untrinkbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Parfüm, Parfüm, Parfüm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin begeistert, dass die fünf verschiedenen Fassarten derart vollkommen verschiedene Whiskys hervorbringen, die ich nicht immer auch der selben Brennerei zugeordnet hätte. Die ungarische Eiche ist lecker und verträgt ganz wunderbar ein paar Tropfen Wasser. Die Kastanie ist durch die Menge an Leder und Holz nicht so meins, aber ich kann klar erkennen, warum die gut in eine Fassmixtur passen könnte. Die Wilde Robinie ist überraschend rotfruchtig und kann fast ein Sherryfass kompensieren – Wow. Die Pfälzer Eiche produziert einen ganz soliden Durchschnittsdram. Die Reifung im Kirschholzfass ist für mich ein Anschlag auf meine Geschmacksnerven und ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, warum man sowas trinken sollte. Wer aber Bowmore aus den 80ern liebt, dem würde diese Reifung wohl tatsächlich gefallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was erwarte ich jetzt vor dem Verkosten des Thirteen? Ich würde hoffen, dass die Fruchtigkeit der Wilden Robinie sich durchsetzt und von der ungarischen Eiche gestützt wird, während die Pfälzer Eiche gerne im Geschmack durchkommen kann. Gleichzeitig hoffe ich stark, dass die Kirsche überhaupt nicht rauskommt und dass das flüssige Leder aus der Kastanie nur wenig erscheint. Insgesamt erwarte ich einen ledrig-aschigen, leicht fruchtig-vanilligen Dram.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/5D1F7E40-B4E6-44E0-88C5-CF708F805627.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Signature Edition „Thirteen“, 53,9%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ungarische Eiche und die Wilde Robinie sind wie erhofft tatsächlich deutlich präsent: leicht süßliche Noten mit roten Trauben und Vanille steigen mir gemeinsam mit leicht rauchigen Noten in die Nase. Dazu gibt es das Holz von frisch abgebrochenen Ästen, aber leider auch einen Hauch Parfüm von der Kirsche, wobei ich nach letzterer Note explizit gesucht und sie deswegen vielleicht gefunden habe. Die mag sonst untergehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Whisky ist erstaunlich süffig und bietet mir erstmal eine gute Menge an Leder kombiniert mit ewig lange in Alkohol eingelegten, undefinierbaren Früchten. Ein alter Aschenbecher und Nougat zeigen sich ebenfalls deutlich, während im Hintergrund angebranntes Karamell und weißer Pfeffer unterwegs sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Finish ist lang und aschig, trocken und pfeffrig, mit einer Mischung aus Holzwürze, Leder und Vanille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab gilt: vollkommen egal, wie mir der Whisky und seine einzelnen Bestandteile letztlich geschmeckt haben, war das Deconstruction Set unglaublich lehrreich und spannend und wenn ich mal vor Ort bei St Kilian bin, weiß ich, aus welchen Fässern ich gerne mal was probieren würde und um welche ich einen Bogen mache. Gleichzeitig finde ich es höchst spannend zu sehen, was aus den einzelnen Bestandteilen entstehen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Thirteen selber ist insgesamt ein absolut solider Whisky, aber auch nicht mehr. Kein Überwhisky, den ich als absoluten Pflichtkauf einstufen würde, aber doch ein grundanständiger Raucher, den man auch im Vergleich mit einem Schotten gut trinken kann. Ich freue mich, dass St Kilian seinen Weg weitergeht und bin schon sehr neugierig, wie die Entwicklung dort weiter verläuft……und vielleicht warte ich diesmal keine drei Jahre bis zur nächsten Probe aufs Exempel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/FFADB185-8098-4C48-B053-E79B32BDBC8E.jpeg" length="577410" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 07:40:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-signature-edition-13-deconstruction</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchgower 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/my-post1573281a</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inchgower 11 - A.D.Rattray - Bourbon Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/4828AB25-A0F4-4F08-81BD-451CC634748A.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab nach langer Zeit mal wieder tief in die Samplekiste gegriffen und dort 100ml von einem 11 Jahren alten Inchgower aus einem Bourbon Hogshead, abgefüllt mit 58,1% Alkoholgehalt in der Cask Collection-Serie von A.D.Rattray herausgefischt. Beim Blick auf das Sample kommt gleich ein bisschen Wehmut auf, denn es ist vom Anfang des Jahres geschlossenen „Whisky Südholstein“, wo ich mehrere Jahre höchst begeisterter Stammkunde war. Whiskys von Inchgower mag ich vom Profil her eigentlich immer sehr gerne, denn für mich ist das sowas wie ein Highland-Küstenwhisky, obwohl die Brennerei in der Speyside gelegen ist: ein bisschen maritim, ein bisschen fruchtig, ein bisschen salzig, ein bisschen blumig. Direkt nach einem ersten Schnuppern am frisch eingeschenkten Glencairn merke ich: vor diesem Inchgower muss ich einen Whisky in Trinkstärke zum Kalibrieren haben, denn der Inchgower scheint ordentlich Kraft zu haben. So dauert das „Mal eben kurz Verkosten“, dann doch deutlich länger, als ich eigentlich wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karamell und Holzwürze sind die Noten, die im ersten Moment am klarsten durchkommen. Wenn sich die Nase aber einmal an die Fassstärke gewöhnt hat, gibt es durchaus was zu entdecken: überreife Orangen, Sternanis und undefinierbare rote Früchte erinnern mich an ein wenig an Sangria. Dazu gibt es Kaffee, Salz und blumige Andeutungen. Durchaus gefällig, aber auch durchaus kräftig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Zunge ergibt sich direkt das für den Anfang erwartete Bild: dieser Inchgower hat ordentlich Kraft, was er durch eine wärmende Schärfe zeigt. Dazu ist der Whisky derart staubtrocken, dass er mir regelrecht die Wangen nach innen zieht. Erste der zweite Schluck offenbart erkennbare Noten: Vanille und Salz konkurrieren mit Espresso und angebranntem Erdnussbuttertoast, während sich Eichenwürze und Zimt fröhlich druntermischen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Finish ist sehr lang, mit wärmender Schärfe, Eichenwürze und schwarzem Tee, dabei staubtrocken und salzig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Inchgower ist schon gut, aber man muss das Geschmacksprofil dabei schon mögen….und ich mag sowas halt. Die Schärfe, die Würze, das klar erkennbare Bourbon Cask und dazu alles, was Inchgower so ausmacht. Die Abfüllung ist auch nicht subtil oder gar komplex, sondern haut einem einfach ihre Eindrücke direkt aufs Auge. Ich hab nach dem Verkosten geguckt, ob man noch irgendwo eine Flasche bekommt, aber nichts gefunden – Ist aber in meiner „Wenn sie mal bei einer Auktion auftaucht“-Liste weit oben gelandet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/34B9D7B1-2A2A-4244-B627-FA3079E4516B.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 09:11:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/my-post1573281a</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff 2002 - Chieftain‘s</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-2002-chieftains</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macduff 12 Jahre - Sherry Butt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2E1F436C-CBF6-463A-A86B-0CBDB5060981.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Macduff aus dem August 2002, durchgängig gelagert im Sherry Butt und im Juli 2015 mit 59,7% Alkoholgehalt abgefüllt, steht bereits seit mehreren Jahren bei mir in der Whiskytruhe und bei einem Blick auf die Flasche neulich, begann ich mir wegen des abnehmenden Füllstands Sorgen zu machen, also musste er jetzt einfach aufgemacht werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Macduff ist eine meiner Lieblingsbrennereien und mit der Chieftain‘s-Serie von Ian McLeod hab ich schon viele gute Erfahrungen gemacht, nur das Sherryfass ist ja eigentlich gar nicht so meins. Warum ich den Whisky habe, wenn ich doch eigentlich gar keinen Sherrywhisky mag? Wenn ich mich recht entsinne, habe ich die Flasche mal zum Geburtstag geschenkt bekommen, weil der Schenkende wusste, dass ich Macduff sehr gern mag, sich über die Reifung aber keine Gedanken gemacht hat. Das erklärt auch so ein bisschen, warum die Flasche derart lange ungeöffnet bei mir rumstand.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Überreife Pflaumen, saftige dunkle Kirschen, alkoholgeschwängerte Himbeeren und rote Trauben springen höchst offensiv aus dem Glencairn in meine Nase. Haselnüsse, Milchschokolade, Muskat und Karamell lassen sich ebenso klar erkennen, während Eichenwürze und Ingwer erst nach längerer Zeit im Glas zu entdecken sind. Sehr gefällig und sehr klassisch für eine Sherryreifung. Nur die Ingwernote überrascht mich ein wenig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich hatte mich schon gewundert, wo die fast 60% Alkoholgehalt wohl sind, aber am Gaumen tauchen sie auf. Der Macduff kommt kräftig und ölig auf der Zunge an, wärmt den ganzen Mundraum und wird anschließend fast kaubar. Kräftige Eichenwürze, Walnussschalen, Muskat, Bitterschokolade, Malzbonbons und eine undefinierbare Rotfruchtigkeit dominieren den Geschmack. Die für Macduff sonst so typische Zitrusnote hält sich eher als Zitronengras im Hintergrund, ist aber vernehmbar. Ab dem dritten, vierten Schluck tauchen plötzlich noch kräftige Süßholz- und Karamellnoten auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang und staubtrocken, mit dunkler Schokolade, würziger Eiche, Karamell und Süßholz. Eher Edelbitter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hmmm. Ein Fazit zu diesem Macduff fällt mir ein wenig schwer. Ich bin ja erklärtermaßen kein großer Fan von Sherryreifungen und deren deutliche Noten machen mir hier schon ein wenig zu schaffen. Mir gefällt aber sehr, dass der sonst eher zarte Macduff es schafft, seine typisch malzigen und zitronigen Noten klar erkennbar unterzubringen, was diese Abfüllung für mich deutlich verbessert. Für einen Sherrywhisky finde ich den erstaunlich gut und kann objektiv zugeben, dass er vermutlich alles hat, was eine richtige gute Sherryreifung haben sollte. Mein persönlicher Favorit wird es trotzdem nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2E1F436C-CBF6-463A-A86B-0CBDB5060981.jpeg" length="721877" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 08:01:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-2002-chieftains</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2E1F436C-CBF6-463A-A86B-0CBDB5060981.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2E1F436C-CBF6-463A-A86B-0CBDB5060981.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Linkwood 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood 15 - Hunter Laing
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/13C84BF8-79B4-4ABA-97F0-3AA5B134C3D9.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab keine große Ahnung mehr, wann und wo ich diesen 15 Jahre alten Linkwood aus dem Bourbon Barrel gekauft hab, der gerade frisch geöffnet und ins Glencairn gekippt wurde. Wenn ich aber einfach nur die Rahmendaten sehe, dann würde ich es vermutlich jederzeit wieder tun: Linkwood, dessen blumig-fruchtige Noten ich sehr gerne mag. Bourbonfassreifung, was ohnehin meine Vorliebe ist. Dazu ein ordentliches Alter und mit 50% eine vernünftige, erhöhte Trinkstärke. Was kann da schon schiefgehen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zitronengras auf einer Frühlingswiese mit einem Eichenschößling und irgendwo wächst wilde Vanille - Das ist der erste Eindruck, der sehr offensiv aus dem Glas drängt. Rote Weintrauben und Limetten aber auch ein Hauch feuchte Kellertreppe schweben im Hintergrund. Erstmal nicht überragend, aber solide.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gaumen und Zunge melden „süffig-edelbitter mit weißem Pfeffer“. Der Linkwood fängt im Mund erstmal ruhig und fast ein wenig dünn an, bevor er sich wie eine Wolke ausbreitet. Milder Pfeffer, kalter Kaffee, Nougat und helles Holz kommen als Nächstes zum Vorschein und übernehmen die Regie. Trauben, Äpfel, angebranntes Karamell und eine Winzigkeit an tropischen Noten verstecken sich ein wenig schüchtern hinter den Haupteindrücken. Auch im Geschmack gilt: kein Wunder, aber solide.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Staubtrocken, leicht pfeffrig, Orangen, helles Holz und Vanille - Eher mittellang, aber nicht sonderlich prägnant.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser 15 Jahre alte Linkwood ist kein schlechter Dram, aber auch kein Wunderwhisky. Ein absolut solides, klassisches, aber nicht herausragendes Bourbon Cask. Letztlich ein süffiger Durchschnittswhisky. Für die Rahmendaten ist der aktuelle Preis von etwa 83€ völlig ok, trotzdem würde ich ihn nicht nochmal kaufen, denn Durchschnitt krieg ich auch günstiger.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/13C84BF8-79B4-4ABA-97F0-3AA5B134C3D9.jpeg" length="724491" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 08:14:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/13C84BF8-79B4-4ABA-97F0-3AA5B134C3D9.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bowmore 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bowmore 14 - Sylter Fässchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7565C2DE-294E-457B-AB13-57DF4C7134E8.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab neulich mal das "Sylter Fässchen", einen kleinen Laden in dem man u.a. Whisky selber abfüllen kann, geplündert und eine ganze Reihe von deren Single Casks gejagt. Vor zwei Wochen hatb ich bereits einen netten Bunnahabhain 25 aus einem Sherryfass probiert und heute widme ich mich mal einem Bowmore 14 Jahre. Was ich ansonsten über die Abfüllung weiß: 46% Alkoholgehalt. Mehr nicht, also stecken wir doch direkt mal die Nase rein, denn über Bowmore muss ich euch nichts erzählen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sanfter, aschiger Rauch, ein bisschen Speck, eine gute Portion Karamell und Cocktailkirschen werden direkt wenig schüchtern auf meine Nase losgelassen und machen den Whisky erstmal sehr angenehm und spannend. Weißer Pfeffer, Blutorangen und ein Hauch Salz kommen hinzu, was diesen Dram nur noch interessanter und auch gefälliger werden lässt. Diesen Whiskys muss ich mir nicht groß erarbeiten, denn der zeigt schnell, was er kann. Nicht komplex, aber ein leckerer Start.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Süffig, saftig, ölig - So meldet es mir mein Gaumen sofort zurück. Dunkle Schokolade, weißer Pfeffer, frisch poliertes Holz, in Alkohol ertränkte Kirschen und Bitter Lemon. Der Rauch bleibt kalt, aschig und salzig. Alles fügt sich ganz hervorragend zusammen und macht den Whisky angenehm rund, aber halt völlig ohne Ecken und Kanten. Auch hier gilt wieder: nicht komplex, aber lecker.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit Asche, Nougat, Salz und einem Hauch Karamell.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kurz und knapp: das ist ein richtig starker Daily Dram, der mir trotz der vermutlichen Sherryreifung mächtig gut gefällt. Die 100ml halten bestimmt nicht lange. Wer was komplexes für eine tiefgehende Analyse sucht, der ist bei diesem Bowmore falsch. Einfach nur trinken und genießen. Ich hab für die 100ml 9,95€ gezahlt, was hochgerechnet grob 70€ für ein 14er Bowmore Single Cask bedeuten würde. Das ist er mir definitiv wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7565C2DE-294E-457B-AB13-57DF4C7134E8.jpeg" length="319466" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 09 Mar 2023 07:25:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7565C2DE-294E-457B-AB13-57DF4C7134E8.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7565C2DE-294E-457B-AB13-57DF4C7134E8.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenfarclas 9 Jahre - SMWS</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenfarclas-9-jahre-smws</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenfarclas 9 – SMWS „1.264“ - Spicy Cherry Danish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DEA27A11-0CC3-45A0-9BE2-4D0270DC83BA.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einem Mailwechsel neulich mit Matthias Rech von „Alle Vögel fliegen hoch“, einer PR-Agentur, die aus dem Whiskybereich u.a. die dänische Brennerei Thy Whisky und die Berliner Spreewood Distillers („Stork“) betreut, kamen wir auch auf die „Scotch Malt Whisky Society“ (SMWS) zu sprechen, deren Abfüllungen ich bisher bis auf ein kleines Tasting in Frankfurt vor etlichen Jahren und (wie ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste) bei der aktuellen Blind Tasting Challenge für Blogger von Peter Moser (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://fosm.de/33-blind-tasting-challenge-schwesterfaesser/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Link!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ), in meinem Whiskyleben eher ignoriert hatte. Matthias vertritt mit seiner Agentur auch die SMWS und warf mir einfach mal eine von deren Abfüllungen zum Probieren in die Post. Die SMWS ist, für die, die es nicht ohnehin wissen, ein Whisky Club dessen Abfüllungen man normalerweise nur über eine Club-Mitgliedschaft (oder eben über den Zweitmarkt) bekommt. Bisher habe ich SMWS-Abfüllungen immer eher als Abfüllungen für „Puristen“ eingeordnet, weil es nach meiner Wahrnehmung viele, viele Bourbonfassreifungen, nur wenige Sherry- oder gar Rotweinfässer und fast gar keine exotischen Finishes gibt. Grundsätzlich wäre ich also eigentlich absolut die Zielgruppe der SMWS, konnte mich bisher aber immer mit dem Argument „Es gibt so viele unabhängige Abfüller, deren Whiskys ich entdecken kann und möchte, da muss ich mich nicht mit einer Mitgliedschaft an einen davon binden“ selber davon überzeugen, kein Mitglied zu werden. Trotzdem gucke ich schon immer wieder mal auf den aktuellen Outturn der SWMS und denke dann „Spannend wären diese Abfüllungen ja schon…..“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Matthias nun meine Whiskyvorlieben kannte, weiß ich nicht, aber mir einen 9 Jahren alten Glenfarclas aus dem Bourbon Cask zu schicken, war definitiv schon mal eine gute Idee. Eine Brennerei, die in meiner Empfindung in ihrem Charakter immer wieder von den allgegenwärtigen Sherryfässern untergebuttert wird, einmal aus dem klassischen Bourbonfass genießen zu dürfen, entspricht jedenfalls schon mal genau meiner Komfortzone – Allein durch die Rahmendaten hat der Glenfarclas also schon mal vorab bei mir gepunktet: 9 Jahre, Bourbonfass, 58,4%. Gucken wir doch mal, was dieser Whisky im Glas kann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanille und Birnencider sind die ersten beiden Noten, die mir in die Nase schießen. Der Glenfarclas ist durch seine Fassstärke natürlich nicht schüchtern, aber auch nicht annähernd aggressiv. Klar erkennbar, aber eher ein wenig schmeichelnd kommt er in meiner Nase an. Zitrone, Kalk und Butterkekse gesellen sich zu den ersten Noten hinzu, während im Hintergrund hie und da ein wenig Eichenwürze durchscheint. Als ich nach dem ersten Verkosten ein wenig Wasser hinzugebe, entwickelt der Dram zusätzlich noch deutlich erkennbare Apfelnoten. Von dem namensgebenden „Spicy Cherry Danish“ kann ich hier noch rein gar nichts erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok, „Spicy“ hab ich jetzt gefunden, denn der Glenfarclas knallt mir im ersten Schluck doch ordentlich weißen Pfeffer auf die Zunge, was allerdings nicht unangenehm, sondern eben halt „spicy“ ist. Bitter Lemon, Walnussschalen, angebranntes Karamell, Eichenwürze, Heidekräuter, Vanille und die Säure von kaltem Kaffee lassen sich anschließend ohne Probleme aus dem sehr trockenen Dram herausschmecken. Auch hier sorgt Wasser für das Hervorkommen von Apfelnoten, diesmal gibt es auch noch Butterkekse dazu. „Cherry“ finde ich nur ganz gelegentlich durchscheinend, aber vermutlich auch nur, weil ich wegen dem Namen der Abfüllung explizit danach suche und die Kirschen daher schmecken möchte. Das „Danish“ kann ich überhaupt nicht zuordnen, denn der Norddeutsche in mir erwartet bei „Danish“ irgendwie Hot Dogs, Remoulade, Lakritz, Smørrebrød oder Fisch…..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang und sehr trocken, mit weißem Pfeffer, Eichenwürze, Äpfeln und Birnen sowie einem Hauch Vanille und Kaffee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Glenfarclas der SMWS ist kein Wunderdram, der mich aus den Schuhen haut, aber auch alles andere als eine Enttäuschung. Ein grundsolides, schmackhaftes, puristisches Bourbon Cask, welches mir persönlich klar und deutlich zeigt: auch bei Glenfarclas muss es nicht immer Sherry sein. Der Whisky hat alles, was es für meinen Geschmack braucht, um ihn gemütlich wegzusüffeln (sofern man das bei 58,4% überhaupt so nennen kann). Allein, dass ich mir nach dem Verkosten ganz unbewusst nachgeschenkt hab, war für mich schon Zeichen genug. Wenn jemand allerdings irgendwas besonders aufregendes, eine bahnbrechende Entdeckung oder irgendwas ähnliches von dieser Abfüllung erwartet, dann wird er enttäuscht werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat mich dieser Whisky nun davon überzeugt, dass ich sofort morgen in die SMWS eintreten muss? Nein, hat er nicht, denn ich stehe als sturer Norddeutscher weiterhin auf dem Standpunkt, dass ich auch ohne eine Mitgliedschaft in einem Whiskyclub genügend Zugriff auf unabhängige Abfüllungen habe, die mir schmecken werden. Aber die Abfüllung hat, in Verbindung mit der oben schon verlinkten Blind Tasting Challenge, zumindest dafür gesorgt, dass ich tatsächlich darüber nachdenke, ob es nicht zumindest für ein Jahr mal eine spannende Option wäre, um mehr von diesem Abfüller probieren zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DEA27A11-0CC3-45A0-9BE2-4D0270DC83BA.jpeg" length="666048" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 14:13:31 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DEA27A11-0CC3-45A0-9BE2-4D0270DC83BA.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DEA27A11-0CC3-45A0-9BE2-4D0270DC83BA.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bunnahabhain 25 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-25-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunnahabhain 25 - 46%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9A4DDEB0-B9FD-452F-9C0C-B5D61C3732A5.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder kennt diese kleinen Läden wie „vom Fass“ in denen man sich Spirituosen, Öle und andere Dinge direkt aus dem Fass oder großen Glasbehältern abfüllen lassen kann. So ein Laden ist auch das „Sylter Fässchen“ aus Westerland, in dessen Shop ich mich ein wenig ausgetobt hab: Ardbeg, Caol Ila, Bowmore, Glenturret und noch einiges mehr wanderte von dort in Apothekerfläschchen zwischen 100 und 500ml in meinen erweiterten Trinkvorrat. Dabei war auch der 25 Jahre alte Bunnahabhain im Glencairn direkt vor mir. Was ich über diesen Whisky weiß? Er hat 46% Alkoholgehalt. Das ist alles, aber bei 31,90€ für 200ml, was hochgerechnet etwa 112€ für eine Flasche wären, musste ich diesen 25er Bunna einfach probieren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine Nase ist noch auf dem Weg zum Glas, da bin ich mir schon sicher: Sherryfass. Lila Trauben, in Alkohol eingelegte Pflaumen und süße Kirschen kommen mir schön fruchtig, aber trotzdem angenehm gesetzt und zurückhaltend aus dem Glas entgegen. Haselnüsse, Pfirsich, helles Holz und eine leichte Säure unterstützen die vorherigen Noten zu einem sehr harmonischen Gesamtbild.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sowohl süffig als auch ölig erreicht der Bunnahabhain meine Zunge und bringt im ersten Moment eine leichte Pfeffernote mit. Anschließend kombinieren sich Pflaumen und Kirschen mit Walnussschalen, kaltem Kaffee und Schokolade in Edelbitter, bevor sich morsche Eiche bemerkbar macht. Gegen Ende gibt es dann entweder minimalen Rauch oder aber fett angebranntes Toast.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Staubtrocken, mit Kaffee und Nougat, matschigen Pflaumen und altem Holz. Mittellang.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie allgemein bekannt, sind Sherryreifungen nicht meine Komfortzone, daher muss ich diesen Bunnahabhain auf zwei Arten einordnen: für mich persönlich ist dieser Whisky „nett“ - Im Positiven wie im Negativen. Mehr aber auch nicht, weil halt nicht meine Baustelle. Wenn ich versuche, die Abfüllung neutral einzuordnen, dann glaube ich, dass es ein durchaus ordentlicher, aber nicht überragender Sherrywhisky ist. Keine Sherrybombe, aber schon klar erkennbar, dazu durchaus süffig und eher was für den Winter. Schmeckt man die 25 Jahre? Ich hätte dem Bunnahabhain blind vermutlich etwa 15-18 Jahre gegeben, 25 hätte ich nicht erkannt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Am Ende gilt: einen 25er Bunna für diesen Preis zu probieren - Damit macht man rein gar nichts falsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9A4DDEB0-B9FD-452F-9C0C-B5D61C3732A5.jpeg" length="340839" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 07:09:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-25-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9A4DDEB0-B9FD-452F-9C0C-B5D61C3732A5.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9A4DDEB0-B9FD-452F-9C0C-B5D61C3732A5.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamdhu 18 Jahre - The Nightcap</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-18-jahre-the-nightcap</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamdhu 18 - The Nightcap - Art of Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/97A6A1BA-46E2-46F0-8D15-54373615FD3F.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor mir im Glencairn atmet gerade ein 18 Jahre alter Tamdhu aus dem Bourbon Cask vor sich hin, der 1990 gebrannt und 2008 vom unabhängigen Abfüller Art of Whisky mit mächtigen 60,2% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht. Art of Whisky müsste, wenn ich richtig liege, ein zweites Standbein des deutschen Importeurs Alba Import gewesen sein, welches aber schon seit mindestens 10 Jahren geschlossen sein dürfte. Ich hab den Tamdhu irgendwann mal bei Krüger ersteigert und jetzt war es an der Zeit, ihn zu öffnen……natürlich ist dabei direkt der Korken zerbröselt und der Whisky musste einmal gefiltert werden. Lindores Abbey hat glücklicherweise die selbe Korkengröße…..
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Tamdhu mag ich grundsätzlich sehr gerne, vor allem, wenn er aus dem Bourbon Cask kommt und nicht in Sherry ertränkt ist. Die Rahmendaten dieses Whiskys sind also erstmal ideal für mich - Ob es der Whisky selber auch ist?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Über 60% und trotzdem soooo schüchtern. Erstaunlich. Erst wenn ich meinen Zinken tief im Glas versenke, bekomme ich dem Tamdhu Noten entlockt: Vanille, frisch geölte Eiche und Zitronengras bestimmen den ersten Eindruck. Ingwer, Eukalyptus, Ananas, Litschi und ein wenig Muff runden den Geruch ab. Erstmal unauffällig und nicht überragend, ich ahne allerdings Böses, denn der Muff in Zusammenhang mit dem bröselnden Korken verheißt eigentlich nichts Gutes für den Gaumen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit Wasser gibt es kaum Veränderungen, lediglich die Eiche zieht sich ein wenig zurück.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hmm…süffige, eichenwürzige, erstaunlich nichtssagende, muffige 60,2% - So mein erster Eindruck. Der Tamdhu hat schon gut Holz gesehen, bringt dazu kalten, angebrannten Kaffee, ein altes, eingestaubtes Bücherregal und ein wenig feuchte Kellertreppe mit, was eigentlich alles Anzeichen für Old Bottle Flavour sind, aber bei langem nicht so ausgeprägt, wie ich das sonst kenne. Vielleicht hab ich den gerade noch rechtzeitig geöffnet, bevor er ungenießbar wurde. Ingwer, weißer Pfeffer und Karamell machen sich ebenfalls bemerkbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit Wasser verschwinden die beginnenden Old Bottle Flavour Noten größtenteils und der Tamdhu wird deutlich gefälliger, blumiger und süßer, auch wenn die Erinnerung an die Fehlnoten bleibt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Minimal Holz, minimal bitter, leichte Säure und ganz schnell weg. Unscheinbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Fazit fällt hier wirklich schwer, denn ich hab diesen Whisky vermutlich einfach zu lange stehen lassen, so dass er Aromen entwickeln konnte, die ihm nicht stehen. Ich kann den schüchternen, süffigen Whisky dahinter erkennen, aber in seiner jetzigen Form ist er leider nicht zu empfehlen. Gut, dass er ohnehin nicht mehr zu bekommen ist. Ich überlege gerade, ob ich die Hälfte der Flasche in eine andere Flasche umfülle und direkt ein bisschen Wasser hinzufüge. Vielleicht lässt er sich so nach ein wenig Ruhe noch retten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/97A6A1BA-46E2-46F0-8D15-54373615FD3F.jpeg" length="720945" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 07:45:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-18-jahre-the-nightcap</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff 4 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-4-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macduff 4 - Jean Boyer - Gifted Stills
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/ECC6A9EC-0803-4436-A1E6-8FCFD5906FB8.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kauft man einen nur vier Jahre alten Single Malt einer Brennerei aus der dritten Reihe, dann auch noch unabhängig abgefüllt und auf schlappe 43% runtergedreht, der, wie es aussieht, aus einem ausgelutschten Sherry Cask stammt? Ganz ehrlich: ich frag mich das heute auch. Hab den jungen Macduff, der gerade in meinem Glencairn atmen darf, vor fünf oder sechs Jahren an einem langen Wochenende in Paris blind gekauft und ihn dann erstmal in den Schrank gestellt. Inzwischen gucke ich da drauf und denke „Hmm….warste wohl in Urlaubsstimmung.“ Ich weiß noch, dass ich 39€ ausgegeben hab, aber alles andere zu meiner Kaufentscheidung hab ich verdrängt. Hab ihn dann jetzt endlich geöffnet und vielleicht überrascht er mich ja, denn zumindest Macduff mag ich ja eigentlich sehr gerne.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eindeutig ein Sherry Cask: ganz klar erkennbare rote Trauben, Preiselbeeren, Pfirsich und Kirschen. Dazu kommt eine leichte, frische Säure verbunden mit minimalen Noten von Haselnüssen, dunklem Malz, hellem Holz und Zitronengras. Erstaunlich gefällig und nicht mit Sherry überladen. Bis hierhin fast ein Sommerwhisky.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Den ersten Schluck aus dem durchaus großzügigen Dram behalte ich lange im Mund, ohne groß auf genaue Aromen zu achten, sondern verschaffe mir erstmal einen oberflächlichen Eindruck. Dieser besagt: der Sherry aus der Nase war mehr Schein als Sein, süßes Malz, jung und edelbitter. Ab dem zweiten Schluck mache ich mich dann mal genauer auf die Suche: für mich fassstärkenversauten Genießer sind die 43% zunächst erwartet dünn, aber das legt sich schnell, denn der Macduff hat durchaus Kraft. Vom in der Nase so präsenten Sherry Cask sind noch in Alkohol eingelegte Kirschen, minimal Pfirsich und die Schale von Weintrauben geblieben, halten sich aber im Hintergrund. Das so typisch malzige Destillat von Macduff setzt sich hier deutlich durch und bringt noch Zitrusnoten mit, während das Fass sich durch ein Stück Kohle und angebrannten Kaffee bemerkbar macht. Weißer Pfeffer, Kupfer und Muskatnuss melden sich ebenfalls noch zu Wort.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vorher dachte ich: „Kurz und weg“, aber damit lag ich ordentlich daneben. Der Macduff hält sich mindestens mittellang, bringt Walnussschalen, dunkle Kirschen, Kupfer, kalten Kaffee, Muskatnuss und ordentlich Malz mit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Meine Erwartung war alles andere als hoch und ich hatte diesen Whisky für mich jahrelang als Fehlkauf aus einer Urlaubslaune heraus gedanklich abgelegt, aber das muss ich jetzt wohl revidieren. Das ist kein Wunderwhisky, nichts zum Niederknien und auch die bisher einzige Bewertung in der Base mit 90 Punkten ist vermutlich eher im Überschwang entstanden, aber ich kann für mich ganz klar sagen: der ist lecker, der ist süffig, der geht gut runter. Ein richtig schöner, solider Daily Dram, der seinen Preis in jedem Fall wert war, auch wenn seine Jugend durchaus erkennbar ist. Ich vermute, der wird nicht lange halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/ECC6A9EC-0803-4436-A1E6-8FCFD5906FB8.jpeg" length="757536" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 10:14:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-4-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/ECC6A9EC-0803-4436-A1E6-8FCFD5906FB8.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/ECC6A9EC-0803-4436-A1E6-8FCFD5906FB8.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hanse Spirit 2023</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/hanse-spirit-2023</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachbericht Hanse Spirit 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AC3DE3AE-F11B-4E47-8EA0-19ABA222142C.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach drei Jahren war es endlich mal wieder soweit: die Hanse Spirit in meiner geliebten Heimatstadt Hamburg stand an. Von Donnerstag bis Samstag ging es bei 75 Ausstellern in der Messehalle B1 drei Tage um Whisky, Gin, Rum und alle möglichen anderen Spirituosen, wobei ich allerdings gestehen muss, dass ich mich abgesehen von zwei Ausnahmen ausschließlich mit Whisky befasst und die anderen Stände ignoriert habe. Sicherlich hab ich dabei das ein oder andere spannende Getränk verpasst, aber ich hatte nur einen Tag Zeit und die Kapazität meiner Leber ist dann doch leider endlich. Selbst beim Whisky konnte ich mich nicht annähernd allen Ausstellern so widmen, wie ich es gerne getan hätte, denn es gab einfach viel zu viel leckere Sachen, so dass ich schon ziemlich genau picken musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Als ich gegen 15 Uhr die Messehalle betrat und mich in die Schlange am Einlass einreihte, war ich erstmal erschrocken über die Jungs vor mir in der Reihe, die sich mit Jacky-Cola aus der Dose auf den Besuch vorbereiteten - Offensichtlich hatten diese heute andere Ziele als ich. Das „Ambiente“ in einer Messehalle ist natürlich immer schwierig und es kann vom ganzen Flair mit der zuletzt genutzten Fischauktionshalle direkt an der Elbe natürlich nicht annähernd mithalten, aber durch einige Pflanzen, ein wenig Teppich und andere kleine Dinge, war es schon in Ordnung. Großer Vorteil gegenüber der Fischauktionshalle: der Platz, der einfach in einer Messehalle gegeben ist, so dass es einfach niemals irgendwo eng wurde. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass es auch im Obergeschoss noch ein paar Stände mehr gegeben hätte, aber es muss ja auch noch Luft nach oben sein. Top übrigens auch die beiden Trinkwasserzugänge direkt in der Halle, so dass man sich das Schleppen einer eigenen Wasserflasche ersparen konnte. Kleiner Überlebenstipp für Whiskymessen: jede Menge Wasser trinken und sich insbesondere bei Durst nicht von einem der Bierstände verlocken lassen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DFEF9BC4-8A3C-4E11-8CC0-757CADF9759F.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was vor me
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           inen Erzählungen zu meiner Rundreise an den ganzen Ständen vorbei unbedingt abolut lobend erwähnt werden muss: an jedem Stand an dem ich war, hatten die Aussteller ganz offensichtlich Lust, sich zu unterhalten, ein bisschen zu fachsimpeln, zu erzählen, zu empfehlen oder einfach nur über irgendwas zu quatschen. Selbst wenn der Stand gerade mal von Besuchern belagert wurde, wurde sich immer Zeit genommen. Das hab ich auf Messen auch gelegentlich schon mal anders erlebt und ist mir hier sehr positiv aufgefallen. Ich hab übrigens vor lauter Gesabbel mit den Beschäftigten an den Ständen und den unzähligen Bekannten gerne mal vergessen, die Flaschen zu fotografieren, die ich probiert habe, also gibt es nur Bilder von den Whiskys, bei denen ich nicht schnell genug abgelenkt werden konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich meine Jacke abgegeben hatte, führte mich mein erster Weg ins Obergeschoss an den Stand von Jack Wiebers und allein die unzähligen spannenden Abfüllungen, die ich dort entdeckte, hätten mich den ganzen Tag beschäftigen können. Ich begann meine Whiskyrundreise mit einem 12 Jahre alten Linkwood aus dem Bourbon Cask in Trinkstärke aus der Historic Mulden Valley Train-Serie von Jack Wiebers Whisky World. Gemütlich sauer-fruchtig und gegen Ende mit angenehmer Bitterkeit zum Reinkommen in den Messetag – Der Start war schon mal gut und ich schlenderte mit dem Dram in der Hand mich entspannt umguckend durchs Obergeschoss. Außer dem Stand von Jack Wiebers reizten mich hier oben im wesehtlichen die Stände von Catawiki und Dirk Rosenboom, die haufenweise alte, rare Abfüllungen im Gepäck hatten, ansonsten lagen all meine weiteren Ziele im Erdgeschoss. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E298C912-338A-44C6-95B6-92592DA788B3.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotzdem f
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ührte mich mein nächster Weg, wie noch so häufig an diesem Tag, direkt wieder zu Jack Wiebers, denn ich hatte dort einige Flaschen eines mir bis dato völlig unbekannten Abfüllers namens „Gleann Mor“ entdeckt, welche ich mir unbedingt nochmal aus der Nähe ansehen wollte. So schaffte es nach ein wenig Überlegen ein Tamdhu 18 aus dem Bourbon Cask mit 49,1% aus der „A Rare Find“-Serie von Gleann Mor abgefüllt für die schottische Fußballnationalmannschaft in mein Glas und avancierte direkt zu meinem absoluten Messe-Highlight: sooo grün-fruchtig und leicht, mit tropischen Aromen und leichter Säure, aber auch feinen Noten von dunkler Schokolade, Vanille und Ingwer – Endlich mal ein Tamdhu, der nicht in Sherry ertränkt ist und hier so richtig zeigen kann, wie großartig das Profil dieser Brennerei ist. Geiles Zeug. Glücklicherweise hatten sie am Stand noch eine geschlossene Flasche da, die ich direkt und ohne Nachdenken gekauft hab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/91B47C4B-4B73-4154-BFAF-33B6161249C6.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun ging e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           s aber ins Erdgeschoss und nach allerlei Gesprächen und Begrüßungen von mir bekannten Besuchern oder Standpersonal strandete ich bei Langatun und Seven Seals. Dort hatte es mir ein 13 Jahre alter Dailuaine mit Finish im First Fill Ruby Port aus der Longvalley Selection angetan, der mit 50% Alkoholgehalt in mein Glas wanderte und mir den weiteren Gang durchs Erdgeschoss versüßte, welcher dunkel, saftig, nussig mit minimalen Röstaromen daherkam und bestimmt lecker war, aber er hatte nach dem vorherigen Tamdhu einen sehr schweren Stand. Dabei hatte ich mir bewusst eine Abfüllung mit einem kräftigen Finish ausgesucht, um etwas völlig anderes als vorher im Glas zu haben, aber das hat nicht so richtig geklappt – Die Beiden hätten in der anderen Reihenfolge verkostet gehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zeit auf der Messe verflog mit ordentlich Tempo und es waren bereits über zwei Stunden meines Besuches vergangen, als ich am Stand von Whizita/Flickenschild auf die nächste Abfüllung stieß, die unbedingt in mein Glas wollte: bereits ein paar Tage vor der Messe hatten die Jungs aus Itzehoe ihre Ausschankliste für die Hanse Spirit online veröffentlicht und bei genauem Hinsehen hatten sie dabei geleakt, welche drei nagelneuen Eigenabfüllungen sie am ersten Messetag präsentieren wollten. Hierbei war mir direkt der neue Auchroisk 11 aus dem Wine Barrique mit satten 60,7% aufgefallen, welcher nun in mein Glas wanderte. Der war an diesem Tag allerdings so gar nicht meins und brauchte viel Zeit sowie einige Tropfen Wasser, um mich zumindest einigermaßen zu überzeugen. Als ich später mit Aaron von Drams United über diese Abfüllung sprach, war er total begeistert davon und legte mir wärmstens ans Herz, die doch nochmal zu probieren. Werde ich defintiv machen, denn sonst haben die Jungs von Flickenschild mit ihren Eigenabfüllungen meinen Geschmack eigentlich immer getroffen. Da mein bisheriger „Local Dealer“ Whisky Südholstein ja leider sein Geschäft aufgegeben hat, brauche ich eh einen neuen „Local Dealer“ und da Itzehoe nicht so weit weg ist, hab ich das Gefühl, ich werde in Zukunft ohnehin häufiger mal dort vorbeischauen oder bestellen, so dass sich die Chance auf einen zweiten Test des Auchroisk bestimmt mal ergeben sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/BC343D8F-7404-419F-A053-94BFBB544D84.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach diese
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           m Dram gönnte ich mir erstmal ein zweites Mittagessen draußen vor der Halle am Foodtruck (Leckeres Pulled Pork mit Ringelpommes), bevor ich mich wieder auf die Suche nach spannenden Drams begab. Diese Suche führte mich an den Stand der Birkenhof Brennerei, bei denen ich letztes Jahr ein tolles Onlinetasting mitgemacht hatte und die mich dabei mit ihren Single Casks absolut überzeugt haben, nachdem ich sie vorher so gar nicht auf dem Radar hatte. Bevor mir Destillateurmiester Jonas dort aber das neueste Single Cask einschenken konnte, wurde mir plötzlich von der Seite hinterhältigst ein Eierlikör aus dem Schokobecher vor die Nase gehalten und schneller als mein Gehirn „Das ist kein Whisky“ sagen konnte, hatte ich den auch schon getrunken. Was soll ich sagen? Klassischer Eierlikör verfeinert mit Himbeergeist und dazu die dunkle Schokolade des Bechers – Schlicht und einfach lecker. Hab den dann auch tatsächlich noch gekauft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/67F6D504-3856-4507-AFA4-296B1F847BB5.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            des Birkenhofs werden unter der Marke „Fading Hill“ abgefüllt und das neue Single Cask aus der Warehouse Selection kam mit 6 Jahren und 53% aus dem Bourbonfass daher. Auch hier kann es nur eine große Lobeshymne von mir geben, denn dieser Whisky war richtig, richtig gut und am Ende des Abends wanderte die letzte Flasche vom Stand gemeinsam mit dem Eierlikör in meine Tasche. Saure Äpfel, Birnen, Zitronengras, Vanille, Leder, Honig. Maracuja, Pfirsich, Ingwer, weißer Pfeffer, einfach lecker. Deutscher Whisky kann wirklich toll sein und ich freue mich jetzt schon auf meinen Besuch vor Ort im Mai.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/38D0ED84-B0D6-4810-A150-28CC3D4ABBE7.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Nächst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           es blieb ich am Stand von Whisky Warehouse No.8 hängen, die außer Whiskys abzufüllen auch noch Fassanteile verkaufen, von denen ich just letzte Woche einen Anteil für einen Linkwood aus dem Rumfass, abzufüllen in 2025, erworben hatte. Was lag also näher, als dort am Stand einen Linkwood 12 Jahre aus dem First Fill Wine Barrique zu probieren? Eigentlich nichts, aber meine Gedanken wurden auch langsam ein wenig verquer. Süffig, mit einer Menge Kirschen, dunkler Schokolade und Karamell sowie der linkwoodtypischen blumigen Note. Ein guter Whisky, aber das vorher genossene Single Cask vom Birkenhof butterte ihn ein wenig unter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich entschloss mich zum Kontrastprogramm und landete am Stand von Thy Whisky, wo mir Aaron dem Maltmod No.20 aus Bourbon- und Olorosofässern in Glas gab. Thy Whisky ist eine noch sehr junge, dafür aber umso experimentierfreudigere Brennerei aus Dänemark, welche vom Getreideanbau übers Mälzen und Räuchern bis hin zum Brennen vor Ort alles selber macht und das auch noch vollständig Organic. Dabei probieren sie sich an unterschiedlichsten Gerstensorten aus und erreichen damit höchst spannende Ergebnisse. Immer Sommer durfte ich mich über ein größeres Tasting Set von Thy hermachen, welches von „Wow“ über „Lecker“ bis zu „Öhm…was ist das denn?“ alles dabei hatte. Der Maltmod No.20 wurde hergestellt mit einem Kara-Malz, welches, wie der Name schon sagt, mächtig nach Karamell schmeckt und nebenbei wie Popcorn riecht. Geräuchertes Birkenholz, Karamell und Espresso waren für mich die hauptsächen Aromen das süffigen Maltmod No.20 und ich kann jedem nur empfehlen, sich mal mit Thy Whisky zu beschäftigen. Die sind zwar kein Schnäppchen, aber die Tasting Sets sind großartig ausgesucht und geben einen wunderbaren Überblick über die Möglichkeiten dieser Brennerei. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/FF722FE8-5047-43C6-AE31-E5EFA9E1DF4E.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inzwischen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            war ich seit fünf Stunden auf der Messe und fand, dass es mal wieder Zeit war, mich im Obergeschoss blicken zu lassen, wo ich am Stand von Whiskydinosaurier Dirk Rosenboom strandete. Nachdem ich dort sabbernd auf die vielen tollen alten Abfüllungen gestarrt hatte, entdecke ich auf seinem Tisch einen Inchgower, den ich auch direkt probierte. Ich hab den leider nicht fotografiert und weiß daher nur noch, dass er nicht unter Inchgower sondern einem sehr ähnlich klingenden Namen für irgendeine Heavy Metal-Facebookgruppe abgefüllt wurde. Alter? Prozente? Fassreifung? Keine Ahnung mehr, denn der ist irgendwie in den darauf folgenden Drams untergegangen. Süffig und solide war er, aber alles andere hab ich leider erfolgreich verdrängt. Dirk, falls du das hier liest: erleuchte mich, was ich da eigentlich genau getrunken habe. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kehrte ich für meine Abschlussdrams an den Stand von Jack Wiebers zurück, wo aus einem „Einen trink ich noch, höchstens zwei“ in den nächsten zweieinhalb Stunden schließlich drei Drams wurden. Es begann mit einem Laphroaig 11 Jahre aus Bourbon und Port Casks, abgefüllt in der „Formel Lau Whisky Racing“-Serie. Jede Menge Beeren und Kirschen, aschiger Rauch, Jod, Salz und Pfeffer kombinierten sich hier zu einem tollen Dram. Leider gab es von diesem nur noch die Anbruchflasche, denn er war ausverkauft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/512A6C09-E72B-4045-BBDE-3CBD64605356.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anschließe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nd durfte es ein Handfilled Longrow mit 58,5% sein – Alter? Fassreifung? Keine Ahnung, aber er war voll von typischen Longrowaromen wie einer dreckigen Autowerkstatt, Möwenscheiße, Räucherspeck, Zitronen und süß-malzigem Rauch sowie beerigen Noten, welche mich am Ende ein Refill Sherry Cask haben vermuten lassen. Genaueres war aus der Abfüllung selber und in Anbetracht der schon länger andauernden Messe, die eventuell minimal zu Lasten meiner Geschmacksknospen gegangen ist, nicht mehr rauszuschmecken. Auf jeden Fall war der toll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E11618F4-5D37-4D44-9D6E-B9CFCEBAB152.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -Abschluss des Abends bildete ein Bowmore 12 Jahre aus einer 1,5-Liter Flasche abgefüllt im Jahr 2009 für die High Spirits Collection, einem italienischen Abfüller. Auch hier war die Fassreifung unbekannt, aber die Noten ließen eher auf ein Bourbonfass schließen. Salzige Algen, kalten Lagerfeuerrauch, bittere Schokolade, minimal Apfel, aber irgendwie auch Erdbeeren, Karamell und Datteln habe ich hier in Erinnerung. Da der letzte Dram eines langen Messetages eigentlich immer lecker ist, kann die Bewertung hier auch gar nicht anders ausfallen: lecker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/5D61BB97-813A-4C59-974E-193A9587F00A.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach fast
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           acht Stunden Messe ging es für mich dann mit den beiden erworbenen Whiskys und dem Eierlikör auf den Weg nach Hause, wobei ich mich auf dem Weg nach draußen von einem Arbeitskollegen noch zu einem 16 Jahre alten fassgelagerten Korn von Hardenberg habe überreden lassen, der völlig ok war, aber gegen die Whiskys von direkt vorher keine großen Chancen hatte, irgendwie rauszustechen. Fazit: schön wars. Ich hatte viele tolle Whiskys, habe mich großartig unterhalten, viel Blödsinn geredet, viele spannende Dinge erfahren und mitgenommen und freue mich bereits jetzt wieder auf die nächste Ausgabe in 2024. In meinem Bericht hab ich jetzt nur die Stände erwähnt, an denen ich etwas getrunken hab und nicht auch noch die, an denen ich einfach nur zum unterhalten mit meinem bereits vollen Glas gestrandet bin, aber auch all diese wie Whiskyjason, Habbel, Schlumberger, Anam na h-Alba, Sauerland, Prineus, Eggers &amp;amp; Franke und all die Freunde und Bekannte und manchmal auch mir vollkommen Unbekannte mit denen ich so quatschen konnte, haben für mich zu einem tollen Tag beigetragen. Ich komme wieder – Keine Frage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AC3DE3AE-F11B-4E47-8EA0-19ABA222142C.jpeg" length="405673" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2023 11:36:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/hanse-spirit-2023</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AC3DE3AE-F11B-4E47-8EA0-19ABA222142C.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AC3DE3AE-F11B-4E47-8EA0-19ABA222142C.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Johnnie Walker - Green Label</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/johnnie-walker-green-label</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johnnie Walker 15 Jahre - Blended Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/BB6CA1B7-5919-45F0-97F7-730B92B873DD-b117d693.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während ich diese Zeilen schreibe ist „Burns Night“ und ich hab nicht lange überlegen müssen, welcher Whisky mich an diesem Abend begleitet: der Johnnie Walker Green Label ist normalerweise wie gemacht für eine große feiernde Runde, welche nicht auf einen komplexen Whisky wartet. Wir haben hier einen Blended Malt Whisky, also einen Blend, der keinen Grainanteil enthält. Talisker, Linkwood, Cragganmore und Linkwood geben sich hier u.a. kombiniert in meinem Glas die Ehre und bringen 15 Jahre Fassreifung sowie 43% Alkoholgehalt mit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine erstaunlich karamellige Süße gepaart mit aschigem Rauch und jeder Menge Mirabellen kommt mir sofort offensiv aus dem Glencairn entgegen. Überreife Banane, dunkle Schokolade, Blütenhonig, weißer Pfeffer und Vanille gesellen sich deutlich erkennbar hinzu. Dieser Green Label ist nicht schüchtern und kommt schnell auf Touren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der erste Eindruck sagt „süffiger Nougatkaffee mit Zitronenscheibe aus einem frisch geschnitzten Holzbecher getrunken in einer Raucherkneipe“. Angenehm ölig auf der Zunge, mit würzigen Bitternoten, Muskatnuss, Pfeffer und Äpfeln sowie Blütenhonig, Vanille und einem kalten Aschenbecher. Nichts besonders, aber ordentlich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Überraschend lang, mit kaltem Kaffee, Asche, Vanille, verkohltem Holz, Leder und Ingwer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieses Fazit schreibe ich während des zweiten Drams, den ich mir einschenken musste, weil ich den Ersten irgendwie unbewusst geleert habe…..und genau das beschreibt den Green Label eigentlich sehr gut: unkompliziert, süffig, kann man einfach so wegtrinken. Keine Pflicht, aber auch nie ein Fehler und mit 35-40€ wirklich gut im PLV.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 09:39:47 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Raasay Lightly Peated - Batch R-01.1</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/raasay-lightly-peated-batch-r-01-1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Raasay Lightly Peated - Rye, Chinquapin und Rotwein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/EA0949DD-309F-481D-8309-B33E488F07E3-b1ce8f2f.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das erste Batch vom Raasay Lightly Peated mit seiner schrägen Fasskombination lagert schon ein bisschen bei mir und jetzt war einfach mal Zeit, diesen Whisky zu verkosten. Bereits im Sommer hatte die Brennerei die sechs Whiskys aus denen die Abfüllung besteht als Single Casks in der Na Sia-Serie veröffentlicht: ein peated und ein unpeated Rye, ein peated und ein unpeated Single Malt aus Chinquapin-Fässern (Amerikanische Weißeiche) und ein peated und ein unpeated Single Malt aus Bordeaux-Fässern. Ich konnte diese Single Casks (alle drei bis vier Jahre alt) damals allesamt probieren und gerade die beiden Rotweinfässer hatten es mir dabei doch sehr angetan, aber auch die anderen waren durchaus ordentlich. Umso neugieriger bin ich jetzt natürlich auf das, was rauskommt, wenn man alles zusammenpackt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Kombination aus all diesen Fässern atmet nun gerade in meinem Glencairn vor sich hin: 3 Jahre alt, 46,4%, goldgelb in der Farbe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Als Erstes steigen mir frisch abgebrochene kleine Zweige in die Nase, bevor sich verbrannte Kräuter und leicht, aschiger Rauch daruntermischen. Der Rye und die Chinquapin-Reifung sind dominant, die Rotweinfässer machen sich lediglich durch eine minimale Aprikosennote bemerkbar. Außer einer leichten Säure lassen sich dem Raasay keine weiteren Noten entlocken. Handwärme sorgt dafür, dass die Weißeiche noch kräftiger rauskommt und die restlichen Aromen unterbuttert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auch im Mund ist die Weißeiche erstmal klar erkennbar, aber diesmal lässt sie auch andere Noten zu: kalten Kaffee aus der Kanne von gestern, angebranntes Erdnussbuttertoast, dunkle, alkoholgeschwängerte Früchte, schwarzer Pfeffer und gewachste Äpfel finden sich eingebettet in den kalten Rauch an der Jacke vom gestrigen Lagerfeuerabend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, mit Asche, Kaffee, Nougat, staubtrocken und pfeffrig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Puh, dieser Raasay ist nicht einfach. Diese immer präsenten Noten von frischem Holz und irgendwas Verbranntem muss man wirklich mögen bzw. zumindest tief hinter diese Noten blicken, um diesen Whisky zu entschlüsseln. Ich bin ja erklärtermaßen kein Fan dieser Virgin Oak-Geschichten, deshalb tue ich mich mit diesem Whisky sehr schwer, was mich überrascht, denn die einzelnen Whiskys, aus denen er besteht, haben mich eigentlich alle überzeugt. Das ist definitiv eine besondere Abfüllung, aber meinen persönlichen Geschmack trifft sie nicht. Schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Jan 2023 07:46:47 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Miltonduff 10 Jahre - Samaroli</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-10-jahre-samaroli</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miltonduff 2009-2019 - Samaroli
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AAC6071D-BF8F-45CB-8F13-56BFF34E8777-becd2287.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der unabhängige italienische Abfüller Samaroli gilt in der Whiskyszene als legendär für sein ideales Fassmanagement - Ein Ruf, welchen sich Samaroli seit Ende der 1970er erarbeitet hat, als sie der erste Abfüller von außerhalb Großbritanniens waren, der Single Malts in Fassstärke auf den Markt brachte. Ich hatte noch nie einen Samaroli im Glas und habe mir, angeregt durch eine Diskussion auf Facebook und die dortigen Lobpreisungen, einfach mal blind einen gejagt, um mir selber einen ganz kleinen Eindruck dieser Legende zu verschaffen: Miltonduff, 10 Jahre, 43% und der Weißweinfarbe nach wohl ein Bourbon Cask.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss vorab sagen, dass man bei Abfüllungen von Samaroli ganz offensichtlich den "Namen" mit bezahlt, denn Single Malts dieses Abfüllers sind alles andere als Schnäppchen. Um hier mal einen Eindruck zu gewinnen, empfehle ich einen Blick auf die Seite des Weinhandels "Domaine Schwemmle", der viele Samaroli-Abfüllungen  vertreibt. Der Miltonduff vor mir im Glencairn wird derzeit zwischen 120€ und 140€ gehandelt, bei Auktionen ist er auch schon mal für 80-85€ zu bekommen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Birne, Zitronengras, helle Trauben und Wildblumen sprudeln mir regelrecht aus dem Glencairn entgegen. Ein längeres Verriechen fördert noch eine ganze Frühlingswiese, Akazienhonig, Heidekräuter, saftige Mirabellen und frisch abgebrochene Äste zutage. Der Miltonduff haut mir Fruchtigkeit und feine Säure nur so um die Ohren. Wenn das kein Frühlingswhisky ist, was dann? Am spannendsten an seinem Aroma empfinde ich, wie intensiv 43% sein können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auch am Gaumen bleibt der Whisky intensiv, was seine Aromen angeht, ist aber zugleich sehr süffig. Die leicht bittere Schale von Weintrauben, Bitter Lemon, ganz frisches Holz und Birnen dominieren den ersten Eindruck. Mit dem zweiten, dritten, vierten Schluck (verdammt, ist der süffig) machen sich noch Nougat, angebranntes Karamell, Gänseblümchen und Vanille bemerkbar. Als „Fruchtig-Edelbitter“ muss man den Geschmack wohl insgesamt einordnen. Hab ich schon süffig erwähnt?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit Walnussschalen, kaltem Kaffee, angebranntem Holz, Vanille und leichter Säure.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine phantastische, überragende, unfassbar eindrückliche Nase wird zu einem höchst süffigen Dram der Marke „Frühling in Edelbitter“. Ist das nun so legendär wie der Ruf von Samaroli es nahelegt? Nein, ist es nicht. Aber es ist trotzdem ein sehr feiner Whisky, den ich ewig Verriechen und danach einfach wegtrinken könnte. Muss man diesen Whisky haben? Nein, muss man nicht. Das liegt aber insbesondere am Preis, denn ein Miltonduff 10 Jahre sollte nicht für 120+x € zu kriegen sein. Um die 60€ wäre es ein Pflichtkauf, 80€ gehen gerade noch. Genießen werde ich ihn trotzdem, denn lecker ist er ja durchaus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 08:03:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-10-jahre-samaroli</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whiskys des Jahres 2022</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whiskys-des-jahres-2022</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Whiskys des Jahres 202
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/3C184484-0AC9-458D-B7CF-8C5B7680AD06.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Whiskymarkt hat auch in diesem Jahr jede Menge an Krachern, Geheimtipps und Gaumenschmeichlern im Angebot gehabt. Wer kann da noch den Überblick bewahren oder gar all die obskuren Abfüllungen durchprobieren? Ich bin da auch keine große Hilfe, aber für meinen ganz persönlichen, ultimativen, unfassbar subjektiven und selbstverständlich vorurteilsgeleiteten Jahresrückblick reicht es aus. Hier sind also meines Whiskys des Jahres. Entscheidendes Kriterium: Begeisterung. Herausgekommen ist eine entschieden unrepräsentative Auswahl. Angefangen bei seltenen unabhängigen Abfüllungen hinüber zu Whiskys, die für mein Budget eigentlich zu teuer sind, und unter beinah völligem Ausblenden von Standardabfüllungen. Auf dem Foto finden sich all meine Lieblinge 2022, teilweise als nachgekaufte, weil zwischendrin bereits geleerte, Flasche und teilweise mit der von mir mal besprochenen Flasche.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Normalerweise hat so eine Bestenliste immer einen Countdown, aber das finde ich doof, denn dann kann ich nicht sofort mit meinem absoluten Liebling des Jahres rausplatzen und ich halte es doch selber kaum aus, diesen Whisky noch weiter zu promoten: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Es ist ein Deanston 23 Jahre aus dem Bourbon Barrel mit 52,7%, abgefüllt vom dänischen Abfüller Chess Malt in der „Chess Malt Collection“. Normalerweise liegt der preislich bei etwa 190€, was über meinem Budget ist und deshalb nur dazu geführt hat, dass ich diesen Whisky zwar länger beäugt, aber nicht gekauft habe. Doch dann fiel er mir in einer Auktion auf, wo kurz vor Schluss noch keiner mehr als 91€ geboten hatte. Also bin ich da schnell eingestiegen und hab die Flasche letztlich für 105€ bekommen. Genug der Vorrede: warum ist dieser Whisky so großartig? Ganz einfach: es ist ein fruchtig-leichter, trotzdem komplexer und nebenbei einfach nur angenehmer Whisky. Vanille, Bourbon und jede Menge tropische Früchte in der Nase, Bitter Lemon, Kräuter, Honig und Kreide kombiniert mit Milchschokolade und kaltem Kaffee im Mund, dazu Zitronengras, Heide, Malz und Muskatnuss im mittellangen Abgang. Einfach nur lecker. Zum normalen Preis sicherlich kein Schnäppchen, aber Hauptkriterium für diese Bestenliste war ja „Begeisterung“ und die hat er bei mir in jedem Fall ausgelöst.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Meine „Rotweinfassabfüllung des Jahres“ (Ja, ich weiß, komische Kategorie, aber ich muss meine Lieblinge hier doch schließlich irgendwie unterbringen) ist der „Eris I“, von meinem zweitliebsten Druiden Michel Reick in seiner Scotch Universe-Serie abgefüllt: ein 14 Jahre alter Tamdhu aus einem First Fill Rioja Wine Cask, mit 54,2% in die Flasche gebracht. Dieser Whisky ist ein würzig-fruchtiges, staubtrockenes, ausladendes Erlebnis mit dem man sich einen ganzen Abend beschäftigen kann. Einzige Einschränkung: man sollte Rotweinfassreifungen wirklich mögen, denn diese hier ist nicht gerade subtil zu nennen. Alle saftigen Beeren, die einem einfallen, Ingwer, Eukalyptus und Milchschokolade landen sofort in kräftig der Nase, denn der Eris ist nicht schüchtern. Im Mund dann ohne Ende vergorene Früchte, Granatapfel, Walnussschalen, matschige Limetten und staubtrockener Rotwein. Im Anschluss ein ewig langer Abgang mit staubtrockenem Rotwein, weißem Pfeffer, Bitter Lemon und Granatapfel. Leider geil. Erschreckenderweise ist der immer. Ist überall noch für etwa 88€ zu kriegen, was er Rotweinfans unbedingt wert sein sollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine „Überraschung des Jahres“ kommt tatsächlich aus Deutschland: es ist der 7 Jahre alte Fading Hill „# free cask 337“ von der Birkenhof Brennerei. Erst drei Jahre im Virgin Oak-Fass gelagert, anschließend für vier Jahre in First Fill Bourbon umgefüllt und am Ende mit 55,7% in die Flasche gebracht. Im Rahmen eines Onlinetastings mit jeder Menge Bloggern und YouTubern gab es von diesem Whisky ein Sample als Beispiel für ein Single Cask der Brennerei. Dieses wurde in der Runde derart begeistert aufgenommen, dass im Anschluss von vielen Teilnehmern unter dem Hashtag #freecask337 für die Befreiung des Whiskys aus dem Fass und sofortige Abfüllung geworben wurde. Die Birkenhof Brennerei ließ sich erweichen und unterstütze diese Befreiung mit feinen Social Media-Beiträgen. Kurz nach Erscheinen war dieses Single Cask dann auch ausverkauft. Auf meinem Foto seht ihr eine geschlossene Flasche, denn meine Erste ist schon leer, weil ich diesen Whisky im Freundeskreis ganz viel ausgeschenkt hab, um zu zeigen: deutscher Whisky kann was. Ein krachendes Bourbon Cask und für mich der beste deutsche Whisky, den ich bisher getrunken habe. Feine Säure, Karamell, Heide, Leder und Honig in der Nase, tropische Früchte, frischer Ingwer, Leder, Milchschokolade und Sahne im Mund, lang, trocken und tropisch im Abgang. Einfach toll und für mich die Überraschung des Jahres, weil ich Fading Hill bisher nur ganz am Rand überhaupt auf dem Zettel hatte. Jetzt nicht mehr.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Meine „Standardabfüllung des Jahres“ kommt aus Schweden: der 13 Jahre alte Mackmyra Brukswhisky mit 41,4% ist eine Kombination aus Bourbon-, Oloroso-, schwedischen Eichenfässern sowie der rauchigen und der nicht rauchigen Mischung von Mackmyra. Für mich ist es der älteste Mackmyra, den ich je getrunken habe, und dieses Alter hat ihm auch einfach gutgetan: Pfirsich, Minze, Vanille, Kirschen, Limetten, Kuchenteig, ganz leichter, aschiger Rauch und Eukalyptus in der Nase, Vanille, Mango, Kekse kombiniert mit Kaffee, kaltem Rauch, Leder, Ananas und Nougat im Mund, bittere, aschige Orangenmarmelade mit Leder, Pfirsich und Vanille im Abgang. Ein einfach leckerer Terrassenwhisky, der auch gar nicht vorgibt, mehr als ein Whisky für einen gemütlichen Abend in der Gruppe zu sein….und für derzeit knapp über 40€ ist der Brukswhisky auch preislich sehr zu empfehlen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein „Oje, der ist viel zu teuer, aber ich muss ihn trotzdem haben“-Whisky des Jahres ist ein Tormore 32 Jahre aus dem Bourbon Hogshead mit 44,1% abgefüllt vom Whisky Fässle. Aktuell ist dieser Whisky für 270€+x zu bekommen und ich hatte den lange sabbernd im Blick, denn Tormore mag ich einfach und dann noch ein uraltes Bourbon Cask - Da kann man doch nichts falsch machen, oder? Trotzdem war der preislich so weit über meinem Budget, dass ich nicht zugegriffen hab, bis mir wieder eine Auktion das Denken abnahm: kurz vor Schluss lag er bei 180€, da musste ich einfach ins Bieten einsteigen und bekam ihn dann auch für 190€. Dieser alte Whisky braucht Zeit, bevor er sich öffnet, aber es lohnt sich, ihm diese zu geben: Vanille, Ananas, Weißwein, Menthol, Gras, Mandarinen und Mürbeteig kriechen einem in die Nase, mild und ölig rollt der Tormore mit Birnencider, Litschi, Limetten, Vanille, Bitter Lemon, Kalk und Shortbread über die Zunge, mittellang und höchst intensiv mit Orangenmarmelade, dunkler Schokolade, Malz und Eukalyptus im Abgang. Mächtig teuer, aber auch mächtig lecker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was gab es noch in 2022? Viele Samples und Miniaturen, viele neue noch ungeöffnete Flaschen, viele böse Blicke der besten Frau aller Zeiten, wenn sie die Neuankömmlinge skeptisch betrachtet hat. Wieder viele Blogbeiträge, mit den nicht ernst gemeinten „Fachbegriffen für den fortgeschrittenen Genießer“ eine Sammlung von Blödsinn aus Whisky-Gruppen, leider als einzige Messe nur die Just Whisky in Hamburg, spannende Online-Tastings, höchst unterhaltsame Stammsofas, Community-Meetings oder Aftershow-Abende sowie ein weiteres tiefes Eintauchen in die deutsche Whisky-Community. Grundsätzlich viele schöne Momente, die aber von Angesicht zu Angesicht sicherlich noch viel schöner gewesen wären. Vielen Dank jedenfalls an alle, die den Blödsinn, den ich manchmal schreibe, auch noch lesen oder gar kommentieren. Jede Rückmeldung ist schön, sehr willkommen und wird mit Freude registriert, denn ich schreibe hier zwar auch viel für mich selber, weil ich mir die Eindrücke zu den ganzen Whiskys sonst nur schwer merken kann, aber mein Ego ist natürlich auch vorhanden und freut sich über Abos, Gefällt Mir, Likes, Kommentare, Kritik, wasauchimmer.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Für Interessierte mal ein paar Zahlen zu meinem Blog:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            68 Beiträge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grob 1.700 Besucher im Schnitt pro Monat, insgesamt 20.846 im ganzen Jahr. Ist das viel oder wenig? Keine Ahnung. Ich gehöre ja eher zu den Bloggern mit wenig Likes/Abos auf Facebook, Instagram oder wo auch immer, weil ich selten über die gängigen Abfüllungen schreibe, daher müsste ich eigentlich im Vergleich eher im unteren Bereich liegen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meist aufgerufener Beitrag: „Fachbegriffe für den fortgeschrittenen Genießer“ führt deutlich vor „Just Whisky 2022“ und „Whisky des Jahres 2021“.  Bei den Tasting Notes liegt der Oban 18 vorne, gefolgt vom Ardbeg Smoketrails und dem Johnnie Walker Black Label - Merke: schreibe ich mal über gängige Abfüllungen, wird es auch ordentlich geklickt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Top 3-Länder aus denen die Besucher des Blogs kamen: überwiegend Deutschland, danach USA und Irland, Direkt anschließend folgt erstaunlicherweise Rumanien, wo ich ein oder zwei sehr regelmäßige Leser zu haben scheine. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Whisky-Trinker scheinen deutlich überdurchschnittlich Apple-User zu sein, denn 52% aller Aufrufe erfolgten über Mac-Betriebssysteme. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die meisten der Besucher des Blogs haben diesen über Google gefunden, gefolgt von Facebook, Bing und Instagram.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/3C184484-0AC9-458D-B7CF-8C5B7680AD06.jpeg" length="535077" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 03 Jan 2023 13:24:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/whiskys-des-jahres-2022</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/3C184484-0AC9-458D-B7CF-8C5B7680AD06.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glendullan - 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glendullan-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glendullan 15 - Shieldaig Collection
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2D3CC3EF-B85C-411C-9AC4-AEF0933B784F.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier einmal alles, was ich über Glendullan weiß: Speyside. Singleton.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nach ein paar Minuten Recherche: Glendullan wurde in der Nähe von Glenfiddich und Balvenie gebaut, weil es dem Gründer nicht gelang, diese beiden Brennereien zu kaufen. Also musste eine neuen Brennerei her, die unter den selben Bedingungen in der selben Gegend Whisky brannte. Die Originalabfüllungen der Brennerei werden unter der Marke Singleton vertrieben und sind in den USA einer der meistverkauften Single Malts. Ansonsten landet der Whisky von Glendullan hauptsächlich in den Blends Old Parr, Black &amp;amp; Whyte, Bell‘s, Dewar‘s und Johnnie Walker Black Label.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vor mir hab ich einen 15 Jahre alten Glendullan mit 46% aus dem Bourbon Cask, abgefüllt in der Shieldaig Collection - eine Serie, die seit ein paar Jahren eingestellt ist, deren Abfüllungen aber hauptsächlich über unabhängige Weinhändler vertrieben wurden, weshalb man sie immer noch mal überraschend bei ebendiesen kleinen Weinhändlern finden kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille, eine Frühlingswiese und Akazienhonig drängen mir direkt aus dem Glas entgegen. Der Glendullan zeigt sich erstmal wenig schüchtern und bringt zu den vorgenannten Aromen noch Blumen, Limetten, frisch gemähtes Gras, unreife Äpfel und eine erstaunliche Weißweinnote mit. Die Vanille ist aber absolut dominant.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im Antritt ist der Glendullan entweder unerwartet dünn oder ich bin einfach fassstärkenversaut. Grasig und blumig mit einem ordentlichen Anteil Säure, dazu morsches Holz, Honig und weißer Pfeffer. Der zweite Schluck liefert dann Birnenschale, weiße Trauben, Vanille und Haselnüsse nach, was den Dram frühlingshaft frisch erscheinen lässt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang und sanft, mit einem Hauch Ingwer und hellem Holz, Zitrone und Vanille, Äpfel und Toast.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bisher hab ich über Glendullan gerne mal gelästert, wenn er als „Singleton“ daherkam, aber die Zeiten sind spätestens nach dieser Abfüllung wohl vorbei, denn das ist ein 1a-Frühlingswhisky. Den kann man einfach wunderbar wegsüffeln und muss schon fast aufpassen, dass man nicht immer wieder nachschenkt. Lecker. Hab den Whisky letzte Woche noch für etwa 90 € gesehen, was ihn im PLV nicht zu einem Schnäppchen macht, denn das ist er letztlich nicht wert…….oder sind das die neuen Preise für ein 15 Jahre altes Single Cask und ich muss mich daran gewöhnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2D3CC3EF-B85C-411C-9AC4-AEF0933B784F.jpeg" length="774426" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 23 Dec 2022 06:55:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glendullan-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2D3CC3EF-B85C-411C-9AC4-AEF0933B784F.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2D3CC3EF-B85C-411C-9AC4-AEF0933B784F.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlossie 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlossie-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlossie 13 - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/1168C428-3BE9-4970-9EB5-785F78F0AEF7.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich hatte ich mir einen absoluten Kaufstopp auferlegt, weil ich im USA-Urlaub schon viel zu viel Geld für Whisky ausgegeben hatte, und so erwarb ich bei meinem ersten Besuch bei Spirituosen Wolf im Hamburger Schanzenviertel diesen 13 Jahre alten Glenlossie - Hat mit dem Kaufstopp also mal wieder fast geklappt, aber ich konnte an der Flasche nicht vorbeigehen: Glenlossie mag ich ohnehin sehr gerne, dann noch Bourbon Cask und von The Maltman, gebrannt 2008, abgefüllt 2021 mit 54,1% Alkoholgehalt in 315 Flaschen, goldgelbe Farbe.. „Mit den Rahmendaten kann doch nichts schiefgehen“ behauptete meine Gier, also nahm ich die Flasche mit und nun ist sie auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Trotz der 54,1% kommt der Glenlossie erstmal sanft daher und bietet mit Vanille, Heu, Aprikosen, einer Frühlingswiese und hellem Holz eher schüchterne Noten. Mango, weißer Pfeffer, Birnen, Kalk und eine undefinierbare Säure mischen sich noch unter diese Aromen, was den Dram zu einem höchst klassischen Glenlossie und einer Freude für jeden Bourbon Cask-Fan macht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Beim ersten Schluck merke ich, dass ich vorher einen Dram in Trinkstärke zu mir hätte nehmen sollen, denn die erhöhte Alkoholstärke macht sich hier natürlich bemerkbar. Der Glenlossie kommt weich und vanillig, aber auch mit Kaffee, Nougat, angebranntem Holz und Walnussschalen daher. Kampfer und Eukalyptus sowie Malz, Birnen und Karamell lassen sich ebenfalls finden. Der Whisky ist trocken und geht im Geschmack zusammengefasst in Richtung „edelbitter“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Staubtrocken und malzig, mit Eukalyptus und morschem Holz, Walnussschalen und angebranntem Kaffee.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein klassischer Glenlossie in der Nase und eigentlich auch im Mund, aber der Whisky balanciert schon hart auf der Kante zu „zu bitter“ , wenngleich er dort nicht hinunterfällt. Ich mag diese Abfüllung gerne und finde, sie passt wunderbar in einen nasskalten Herbstabend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/1168C428-3BE9-4970-9EB5-785F78F0AEF7.jpeg" length="862730" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 24 Nov 2022 07:36:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenlossie-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/1168C428-3BE9-4970-9EB5-785F78F0AEF7.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Smokehead Terminado - Tequila Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/smokehead-terminado-tequila-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Smokehead Terminado - American Oak Casks &amp;amp; Tequila Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AF51C8A6-EBF0-4D98-A187-1D54139FC487.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß selber nicht genau warum, aber ich konnte an der neuesten Smokehead-Abfüllung einfach nicht vorbeigehen: erst gelagert in American Oak Casks und danach ein Finish in Tequila Casks, 43% Alkoholgehalt und ordentlich Islay Rauch. Keine Altersangabe. Der klassische Smokehead war für mich bisher immer ok, der Rum Rebel, der Sherry Cask und der Twisted Stout waren alle nicht so meins und seit einer Party vor 25 Jahren mag ich keinen Tequila mehr. Was mich dann verführt hat, direkt eine ganze Flasche vom Terminado zum kaufen? Ich hab keine Ahnung, aber mein Bauch hat gesagt, dass der schmecken wird. Er ist groß genug, also hab ich ihm mal vertraut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der erste Eindruck erinnert an die Jacke an der Garderobe am Tag nach einem Lagerfeuer: eigentlich kalt und aschig, aber mit einer wohligen Erinnerung an Wärme und Ruhe. Dazu eine kräftige Zitronennote kombiniert mit einer saftigen Orange, frisch abgebrochenen Ästen und einem Hauch Mandeln. Egal ob man ihn länger stehen lässt, ihm Handwärme gibt oder ein paar Tropfen Wasser hinzufügt: der Geruch ändert sich nicht. Insgesamt also eher eindimensional, aber sehr gefällig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine Zunge behauptet beim ersten Schluck, dass ich offensichtlich gerade einen staubtrockenen, alten Aschenbecher ausschlecke, in den irgendjemand die Orange aus seiner Cola gelegt hat. Bittermandeln, Autobleche, stark angekohltes Holz, alte Lederschuhe, noch nicht reife Pfirsiche, Thymian und hmm……Artischocken (?) zeigen sich ebenfalls. Die Zitrusnote aus der Nase ist komplett verschwunden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aschig und metallisch, staubtrocken und mit Heidekräutern, kalter Rauch und Kaffee. Mittellang.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der ist lecker. Kein überragender Wunder-Whisky, aber die höchst spannende Kombination aus der zitronig—orangig-rauchigen Nase und der dann folgenden Ode an verschiedene Arten von Bitterkeit macht den Smokehead Terminado für mich einfach lecker trinkbar. Die etwa 70€ hat mein Bauch jedenfalls nicht falsch investiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AF51C8A6-EBF0-4D98-A187-1D54139FC487.jpeg" length="865185" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 21:39:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/smokehead-terminado-tequila-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AF51C8A6-EBF0-4D98-A187-1D54139FC487.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AF51C8A6-EBF0-4D98-A187-1D54139FC487.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Destination</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-destination</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Destination
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2A5DD01C-2CC9-445C-8CA0-ADB0D04FC004.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist schon ein paar Wochen her, da fand ich ein kleines Päckchen mit einem 5cl-Sample der neuesten Abfüllung von Mackmyra in meinem Briefkasten. Als Fan dieser schwedischen Brennerei greife ich mir die aktuellen Flaschen eigentlich sofort, aber diesmal sprangen mir mit dem Oban 18, dem Ardbeg Smoketrails und anderen Whiskys irgendwie immer andere Drams in den Weg. Nun ist es aber so weit und der Mackmyra Destination atmet neben mir im Glencairn. Die Abfüllung besteht zu 33% aus Ex-Portwein-Fässern, 33% Amerikanischer Eiche, 25% Ex-Bourbon-Casks und zu 9% aus Olorosofässern. 48,7% Alkoholgehalt, 10.000 Flaschen, Alter unbekannt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich habe gelernt: Mackmyra braucht immer 20-30 Minuten Zeit an der Luft, also gebe ich diese dem goldgelben Whisky auch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Eine sommerliche Süße mit einer guten Portion Säure schlägt mir aus dem Glas entgegen - Fast wie Ahoi-Brause in Geschmacksrichtung Johannisbeer-Himbeere kombiniert mit einem Rose-Sekt. Dazu gibt es helles Holz, Marzipan, Vanille und Heidekräuter. Gefällig und irgendwie typisch Mackmyra.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Saftige Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren knallen mir gemeinsam mit schwarzem Pfeffer und Eichenwürze ganz ordentlich auf die Zunge. Trotz eines Kalibrierungsdrams vorher zuckt meine Zunge kurz zurück, denn der Whisky ist überraschend scharf. In zweiten Schluck hab ich mich daran gewöhnt und werde jetzt mit kaltem Kaffee, Bitterschokolade, Karamell, Heidekräuter und Orangenmarmelade begrüßt, die sich zu den vorherigen Noten gesellen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit schwarzem Pfeffer, Eichenwürze, bitterer Orangenmarmelade, Heidekräutern und Muskatnuss. Sehr trocken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der neue Mackmyra Destination ist kein Kracher, aber ein durchaus süffiger Whisky und für mich irgendwie ganz typisch Mackmyra: diese beerige Süße mit den Kräutern und der speziellen Eichennote. Dieser Destination ist vielleicht nicht speziell, aber vermutlich ein richtig guter Einstieg in die Welt von Mackmyra. Den kann man gut mal haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 06 Nov 2022 21:14:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-destination</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardbeg Smoketrails</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-smoketrails</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardbeg Smoketrails - Manzanilla Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/F157DE17-9AB3-4289-BED7-2D5AB7D0D36F.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin, im Gegensatz zu früher, kein großer Fan von Ardbeg mehr, weil mich die Werbung und das ganze Gebaren in den letzten Jahren ordentlich abgeschreckt haben und so lasse ich Ankündigungen neuer Abfüllungen inzwischen einfach an mir vorbeirauschen. So stand ich dann neulich auf meinem Rückflug aus den USA ziemlich überrascht vor dem „Ardbeg Smoketrails“, der gerade in meinem Glencairn vor sich hin atmet. Schnell mal übers Handy nachgeguckt: aktuell gibt es diesen Whisky ausschließlich im Terminal 5 von Heathrow, aber er soll Schritt für Schritt auch an andere Flughäfen kommen. 1 Liter Ardbeg, 46%, Manzanilla Cask, 69 Pfund - Ach, warum nicht. Spontankauf.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Manzanilla ist ein heller Likörwein, der trotzdem zu den Sherrys gezählt wird. Ich erwarte also einen hellen Sherry-Raucher und die goldgelbe Farbe gibt mir schon mal eine erste kleine Bestätigung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So hab ich Ardbeg in Erinnerung: warmer, aschiger Rauch, Salz und jede Menge Zitrone. Hinzu kommen hier eine gute Portion Vanille, saftige Trauben, Heu, getrocknete Kräuter und Nüsse sowie helles Holz und eine minimale Kupfernote.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach der Nase hatte ich mir eine Art „süffigen“ Ardbeg erwartet, aber der erste Schluck belehrt mich eines besseren: „süffig“ und „Ardbeg“ ist ein Widerspruch in sich: die Asche einer frisch ausgedrückten Zigarre kombiniert sich mit altem ausgelatschten Leder, Kaffeebohnen, Grillkohle und schwarzem Pfeffer, bevor Walnussschalen, Kupfer, morsche Eiche und hmmm warmer Stein (?) sowie Bratapfel, Minze und eine undefinierbare Säure bei diesem staubtrockenen Whisky hervorkommen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang und trocken, Zigarrenasche bleibt am Gaumen kleben, verkohltes Holz, Walnussschalen und Kupfer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hmm. Also der Smoketrails ist ok, aber nun wirklich keine Offenbarung. Der Rauch und der Manzanilla können die Jugend des Whiskys nicht annähernd überdecken, also haben wir hier einen klassischen Ardbeg in jung mit ein bisschen Süße. Kann man kaufen, muss man aber nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 31 Oct 2022 09:21:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-smoketrails</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Oban 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/oban-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oban 18 Jahre - USA exclusive
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/43F59F68-14FE-4794-855E-1C874334A045.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts Böses ahnend latscht man Abends gegen kurz vor 21 Uhr im Urlaub über die Straßen von St Pete Beach an der Golfküste von Florida und kommt an einem ganz normalen einfach Liquor Store vorbei, in den man einfach mal reingeht, nur um kurz zu gucken…..und dieser Store erweist sich dann als kleines Whisky-Paradies: alte Usquaebach, haufenweise Macallan, eine beeindruckende Laphroaig-Collection und mittendrin, klein und unscheinbar, sechs Flaschen Oban 18. Fast wäre ich daran vorbeigelaufen, bis mein Gehirn sagt „He, warte mal, da stand 18 und nicht 14, guck dir das mal genauer an.“ Angeguckt, kurz gesabbert, auf den Preis geguckt und sofort eingepackt. Der Oban 18 Jahre wird exklusiv für den amerikanischen Markt abgefüllt, zuletzt im Jahr 2015. Er hat 43% Alkoholgehalt und ist laut Base gereift in American Oak Casks. Anhand der goldroten Farbe hätte ich spontan eher auf Sherryfässer getippt, aber Geruch und Geschmack bestätigen eindeutig die Angabe in der Base.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der erste Eindruck ist fruchtig, minimal rauchig und sehr schüchtern. Pfirsich, Zitronengras, Birne und Banane auf der fruchtigen, leicht tropischen Seite, dazu kommen altes morsches Holz, extrem hintergründiger, minimaler Rauch und Vanille, Heidekräuter und Salz. Der Oban braucht fast vierzig Minuten im Glas, bis man diese Aromen aus ihm rauskitzeln kann, dermaßen zurückhaltend ist er.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auf dem Gaumen landet beim ersten Schluck kräftig angebranntes, süßes, malziges Holz und mehr nicht. Ein zweiter Schluck offenbart genauere Eindrücke, allerdings bleiben diese immer im Hintergrund des dominanten Holzes: weißer Pfeffer, überreife Birne, Vanille, viel Walnussschale, aschiger Rauch, Lakritze und Paranuss. Holzig, würzig, leicht bitter, dazu ölig, mundfüllend und gewöhnungsbedürftig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Trotz seiner nur 43% erstaunlich lang, mit weißem Pfeffer, morschem Holz, hintergründigem Rauch, ein wenig Zitrone, Vanille und plötzlich auch wieder minimale, undefinierbare Fruchtigkeit. Staubtrocken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hmm. Mit diesem Oban tue ich mich schwer. Ich habe versprochen, dass es heute Notes gibt, aber nach den Eindrücken dieses ersten Verkostens hätte ich den normalerweise in zwei/drei Tagen und dann vielleicht in zwei Wochen nochmal probiert, bevor ich Notes veröffentlicht hätte, denn der bisherige Eindruck ist dafür zu schräg. Wir haben hier einen sehr holzlastigen, fast ein wenig überlagerten Küstenwhisky mit klaren Bourbonfasseinflüssen und einem Hauch zu viel Bitterkeit. Mit jedem Schluck hab ich mich ein wenig mehr an diesen Whisky gewöhnt, aber der erste Eindruck war nicht wirklich gut. Stand jetzt ist der sein Geld (ca 140 €) nicht annähernd wert, aber ich hab das Gefühl, dass der einfach Luft braucht, um sich zu entwickeln. Den werde ich wieder probieren und meine Eindrücke dann eventuell korrigieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 26 Oct 2022 07:57:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/oban-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>MacPhail‘s - 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macphails-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           MacPhail‘s - 1984-1994
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E5583B39-2A9C-4E24-8FC4-5C9C4F376170.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich mir für heute Abend eigentlich drei andere Miniaturen vorgenommen hatte, die aber leider nach etwa 30 Jahre langer Lagerung vollkommen umgekippt waren, musste schnell ein Ersatz her und so griff ich nach dem MacPhail‘s 10 Jahre, der nun in meinem Glencairn atmet. Laut Bottlecode „ID/BBH“ wurde der Whisky 1994 angefüllt, dürfte also vermutlich aus dem Jahre 1984 sein. 40% Alkoholgehalt und der Farbe nach ein Sherrycask. Mehr ist über diesen Whisky nicht bekannt. Unter der Marke „MacPhail‘s“ gibt der unabhängige Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail seit Jahren Whiskys unbekannter Brennereien heraus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nach fast 30 Jahren in der Miniatur gibt es im ersten Moment leicht muffige Noten, wie in einer Bibliothek nach Hochwasser. Diese klingen aber schnell ab und es zeigt sich eindeutig ein Sherrycask: Kirschen, Erdbeeren, Pfirsich, Muskat, Milchschokolade, Walnussschalen und eine leichte Säure - Gefällig, aber auch unspektakulär.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es beginnt mit Old Bottle Flavour: Staub, Mottenkugeln, Kellertreppe, dazu gibt es ordentlich angebrannten Kaffee. Der eigentliche Malt braucht ordentlich Zeit, um sich durch diese Aromen nach oben zu kämpfen. Aber irgendwann kommen, wenn auch im Hintergrund, die Noten raus. Aprikosen, Rosinen, Heidehonig, Ingwerschärfe und Zitronengras sind da und lassen mich vermuten, dass hier irgendein sanfter Speysider abgefüllt wurde.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, bittere Orangenmarmelade, Kaffee, Nougat, Muskat und der Luftzug einer einfahrenden U-Bahn mit verbrannten Gummireifen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Whisky ist das perfekte Beispiel für das, was einen erwarten kann, wenn man einfach blind alte Miniaturen kauft: mal hat der Dram die Zeit perfekt überstanden und schmeckt so, wie er wohl gedacht war. Mal gibt es völlig ungenießbare Whiskys, die lange Zeit mit ihren Verschlüssen interagiert haben….und dann gibt es die zwischen diesen beiden Punkten, die so gerade noch genießbar sind, aber eigentlich eine Enttäuschung. So einen hatte ich hier: der war bestimmt mal lecker gedacht, aber durch das Old Bottle Flavour einfach kein Traum mehr. Schade. Augen auf beim Minikauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 11:29:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macphails-10-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E5583B39-2A9C-4E24-8FC4-5C9C4F376170.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Deanston 9 Jahre - Brandy Cask Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/deanston-9-jahre-brandy-cask-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deanston 9 - 2008-2018 - Brandy Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/EEB15FBB-DF87-4D00-BB0C-0CA674849B1C.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der blinde Griff ins Sample-Regal förderte eine etwas ältere Probe einer 9 Jahre alten Originalabfüllung von Deanston mit Brandy Cask Finish und 56,4% Alkoholgehalt zu Tage, von der ich bis gerade eben geschworen hätte, sie nicht zu haben. Deanston ist eigentlich so gar nicht mein Fall. Was mich wohl geritten hat, diesen Whisky zu kaufen? Vermutlich einfach der Gedanke, dass der nussig-malzige Deanston gut zu Brandy passen müsste. Mal gucken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bei einem Blindtasting hätte ich hier definitiv ein Sherryfass vermutet, wenn auch kein sonderlich aktives: rote Trauben, Aprikosen, Karamell, Muskat im Vordergrund, sanft begleitet von Eichenwürze, Nüsse, Milchschokolade, Möbelpolitur und einer undefinierbaren Säure. Die Fassstärke ist deutlich, aber erstmal nicht unangenehm. Handwärme lässt eine ganze Nussmischung aus dem Glas kommen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hui - Der ist mal schräg: im ersten Moment ist das ganz klar ein Grappa. Diese vergorenen Trauben, diese trockenen Früchte, die Mandeln, die Vanille, dieses Florale. Na klar, für diese Noten sorgt natürlich das Brandy Cask Finish, aber es erinnert einfach heftig an einen Grappa. Erst im zweiten Schluck gibt es dunkles, angebranntes Malz, Kaffee, Eichenwürze, Walnussschalen, Mirabellen und ein bisschen Schwefel, wobei die Grappa-Noten dahinter nicht zurückstehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Trocken, beinah die Wangen nach innen ziehend. Nougat, angebranntes Malz, Majoran, vergorene Trauben - Erstaunlich lange bleibt eine leichte Eichenwürze am Gaumen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich vermute, die 5cl, die ich hier hatte, waren zu wenig, um diesem Whisky gerecht zu werden. Nach einer ersten 2cl-Verkostung, hab ich mir den Rest auf zwei weitere Abende verteilt, weil ich rausfinden musste, ob mein Eindruck tagesformbedingt war. Schmeckte für mich aber jeden Abend gleich und ich mag ihn einfach nicht. Schräge Whiskys liegen mir ja durchaus, aber dieser angebrannte Grappa-Whisky ist nicht meins. Vielleicht braucht er einfach mehr Luft in der Flasche, die ich bei einem Sample nicht geben kann. Es gibt ihn übrigens noch für 100-110 € zu kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/EEB15FBB-DF87-4D00-BB0C-0CA674849B1C.jpeg" length="595699" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 04 Oct 2022 06:29:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/deanston-9-jahre-brandy-cask-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/EEB15FBB-DF87-4D00-BB0C-0CA674849B1C.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/EEB15FBB-DF87-4D00-BB0C-0CA674849B1C.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tasting Notes für ein unbeschriftetes Sample</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tasting-notes-fuer-ein-unbeschriftetes-sample</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwas Rauchiges in Fassstärke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/805EEA16-97CB-45E0-B9DD-BA0A1155F698.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab in meiner Samplekiste mal wieder eines dieser Sample gefunden, bei denen ich mir immer die Hand an die Stirn schlage, wenn ich sie entdecke: kein Label, unbeschriftet, nicht den Hauch einer Ahnung, woher es kommt. Meistens entstammen diese einer der folgenden drei Situationen: 1. „Da füll ich mir den letzten Rest der Flasche rein. Weiß ja eh, was das ist.“, 2. „Hab ich dir mal mitgebracht, musst du unbedingt probieren“ oder 3. (Auf der Messe) „Den kann ich nicht auch noch trinken, aber ich hab hier noch ein leeres Samplefläschchen…..“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Um diesen vermaledeiten Fläschchen mal ein Denkmal zu setzen, schreib ich zu diesem hier jetzt einfach mal offizielle Tasting Notes. Sollte sich irgendwer daran erinnern, mir dieses Sample mitgebracht oder abgefüllt zu haben, bin ich dankbar für einen Hinweis.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser goldgelbe Whisky ist mal eindeutig auf der rauchigen Seite unterwegs und definitiv eine Fassstärke: süßer, aber auch aschiger Lagerfeuerrauch kombiniert sich mit Ingwer, Zitrone und Orangenzeste zu einem aus meiner Sicht höchst klassischen Islay-Aroma. Ein wenig Speck, Vanille und Tannine machen sich nach längerem Verriechen noch bemerkbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Meine Nase hatte definitiv recht: Fassstärke. Und was für eine. Die Zunge zuckt kurz zurück und sagt „Irgendwo in den hohen 50ern, vielleicht sogar Anfang 60“, was die Alkoholstärke angeht. Nachdem meine Zunge sich wieder hervortraut, behauptet sie, dass ein mit kalter Zigarettenasche eingeriebenes Stück Leder auf ihr liegt. Ein wenig Kupfer, angebranntes Toast, Espresso, Eiche und Nougat sind ebenfalls klar erkennbar, während eine undefinierbare Fruchtsäure beständig im Hintergrund schwebt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, pfeffrig, angebrannt, aschig und dumpf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich hab auch nach dem Verkosten nicht den Hauch einer Ahnung, woher dieses Sample stammen können. In jedem Fall ist das ein heftiges Islay-Brett, welches ich aber keiner Brennerei zuordnen kann. Ausschließen würde ich Ardbeg, Laphroaig, Lagavulin, Bowmore und Bunnahabhain. Der Whisky wirkt eher jung und stürmisch, so dass ich ihm keine 10 Jahre geben würde, eher 6-8 Jahre. Normales Bourbon Cask. Kilchoman, Caol Ila oder Bruichladdich würde ich vermuten, aber woher hab ich dieses Sample bloß?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 26 Sep 2022 08:47:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tasting-notes-fuer-ein-unbeschriftetes-sample</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/805EEA16-97CB-45E0-B9DD-BA0A1155F698.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aultmore 12 Jahre - Cadenhead</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/aultmore-12-jahre-cadenhead</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aultmore 2006-2019 - Bourbon Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A5DF725F-16C2-4382-98FE-B81FA4023690.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztes Wochenende war ich beruflich in Wien, aber für einen Abstecher in einen Whiskyladen muss immer irgendwie Zeit sein. So fiel ich mit dem hehren Vorsatz „Nur mal gucken“ bei Cadenhead ein und ging am Ende nach über einer Stunde Aufenthalt mit zwei großen Flaschen Linkwood 11 und Tamdhu 14 und einer kleinen Flasche Aultmore 12 wieder hinaus. Vorsatz fast eingehalten. Aber die waren halt einfach nett dort und ich durfte so viel probieren und dann kam irgendwie eins zum anderen und ich hatte doch keine Wahl.....
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Für den Aultmore gibt es dann auch gleich mal Tasting Notes. 2006 gebrannt, ab ins Bourbon Hogshead und im Mai 2019 mit 56,6% Alkoholgehalt in Flaschen gefüllt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Aultmore hat Kraft und das zeigt er auch direkt: Eichenwürze, schwarzer Pfeffer, Walnussschalen und saure Äpfel räumen erstmal meine Nase vollkommen frei. Helle Trauben, Birnen und Heu zeigen sich immer wieder zwischen diesen Noten, werden aber eher untergebuttert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nach all der Power im Geruch hatte ich erwartet, dass meine Zunge vom ersten Schluck verschreckt wird, aber dann ist der Whisky im Mund überraschend mild. Zwar immer noch eine klar erkennbare Fassstärke, aber nichts, was zwingend Wasser braucht. Heidekräuter, angebrannter Kaffee, morsches Holz und Nougat kombinieren sich hier mit Vanille, Birne, Zitronengras und Aprikosen. Die leicht bittere Seite hat hier allerdings durchaus die Oberhand.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang und trocken, mit Kaffee, Nougat, Eichenwürze und bitterer Orangenmarmelade
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mag ich. Warum? Mir gefallen die klaren würzigen, kräutrigen Noten, die ein Aultmore meistens mitbringt. Dazu ein mittelmäßig aktives Bourbon Hogshead und fertig ist ein Whisky für den eher späteren, schon etwas kälteren Abend auf der Terrasse oder vor dem Kamin. Dieser Aultmore ist sicherlich nicht jedermanns Sache, weil er so klar auf Brennereicharakter und altes Holz setzt, aber es trifft halt meinen persönlichen Geschmack. Für Sherryfans ist das nix.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/332E9ACE-A110-48A8-963A-1D28A72727B8.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 09:19:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/aultmore-12-jahre-cadenhead</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vice Admiral‘s - Islay - 2007-2014</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/vice-admirals-islay-2007-2014</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vice Admiral‘s - Simon Brown Traders - Islay - 2007-2014
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DAD08D20-7AAE-4266-9BC1-5D3DA4A86D0D.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der unabhängige Abfüller „Simon Brown Traders“ ist vermutlich nicht allzu vielen von euch bekannt, aber nach meiner Erfahrung immer einen Blick wert: das Handelshaus Dehlwisch aus dem kleinen niedersächsischen Lohne ist eine Mischung aus Getränkehandel, Teeladen, Spirituosenfachgeschäft und Feinkostladen und unter dem Namen „Simon Brown Traders“ auch als unabhängiger Abfüller von Whisky tätig. Haufenweise spannende und auch erstaunlich günstige Bourbon Cask-Abfüllungen hat Dehlwisch bisher auf den Markt geworfen - Immer höchst solide, absolut in Ordnung, selten allerdings völlig überragend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bei einem Besuch vor Ort im April nahm ich gleich drei der hauseigenen Abfüllungen mit und eine von diesen steht jetzt frisch geöffnet vor mir: der Vice Admiral‘s. Ein Islay-Whisky aus einer unbekannten Brennerei, 46% Alkoholgehalt, 2007-2014 in Bourbonfässern gereift. Mal gucken, was er kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der strohgelbe Whisky empfängt mich mit kaltem, fruchtigen Rauch: der Geruch des Lagerfeuers von gestern in Kombination mit Orangenzesten, dazu gibt es Schinken, einen Aschenbecher, minimal Leder, Salz und Möwenscheiße und trotz dieser klassischen Islay-Noten, riecht der Dram sehr süffig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Als der Whisky auf der Zunge ankommt, hebe ich in vollster norddeutscher Ekstase eine Augenbraue: der Dram hat durchaus kräftige Röstaromen, die ich in der Nase überhaupt nicht gefunden hab. Ein vermutlich kräftig ausgekohltes Fass sorgt für Noten von Espresso, dunkler Schokolade und altem, rissigen Leder. Dazu kommen ein kalter, aschiger Rauch, Salz, weißer Pfeffer, Heidekräuter und würzige Algen.....und er ist tatsächlich so süffig, wie die Nase es schon vermuten ließ.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang und trocken, mit einem alten Aschenbecher, Salz, weißem Pfeffer und ganz am Ende nachklingend noch ein Hauch Kupfer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Whisky ist unzweifelhaft lecker, aber durch seine starken Röstaromen auch durchaus sehr eigen und daher vermutlich selbst bei Torfköpfen nichts für jedermann. Ich mag den jedenfalls, traue mir aber nicht wirklich zu, die dahinterstehende Brennerei zu erraten. Lediglich Laphroaig, Bunnahabhain, Kilchoman und Bruichladdich würde ich ausschließen. Lagavulin, Caol Ila, Bowmore oder Ardbeg? Ist letztlich völlig egal, denn das ist ein schöner, solider, klassischer Islay-Whisky mit der Extranote Röstaromen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/BF9D435C-8EEB-4AE4-A9F9-A5C7E9818138.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 08 Sep 2022 09:20:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/vice-admirals-islay-2007-2014</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DAD08D20-7AAE-4266-9BC1-5D3DA4A86D0D.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Royal Brackla - 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/brackla11-ca</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Royal Brackla 11 - Bourbon Cask - Cadenhead‘s
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/F70BAE29-D25D-4127-ADF5-D7F3DDCF692E.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem mich heute wie ein Schlag traf, dass Cadenhead‘s angekündigt hat, noch dieses Jahr seine Shops auf dem europäischen Festland zu schließen, war der Griff zu einer Miniatur, die ich in einem der Läden vor Ort erworben hab, nicht weit und einfach naheliegend. Sowohl den Laden in Köln als auch den in Berlin mag ich sehr und den in Wien werde ich am Wochenende mal aufsuchen….und ein bisschen trauern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Trauerphase einläuten wird jetzt erstmal die Miniatur vom Royal Brackla 11 Jahre aus dem Bourbon Cask, abgefüllt in 2020 mit 56,3% Alkoholgehalt. Brackla ist so eine Brennerei, bei der mich die Standards bisher noch nie abgeholt haben, während unabhängige Abfüllungen mich regelmäßig überzeugen. Mal gucken, ob das hier wieder so ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Holunder, Zitronengras, Limetten, Aprikosen und Äpfel sind die ersten Noten, die der Whisky preisgibt, und für mich auch die ganz typischen Noten, die viele Royal Brackla haben: dieses frisch-fruchtig-leichte-sommerliche in der Nase, dieser tropische Obstkorb. Das mag ich, wie auch hier, sehr gerne. Ein wenig helles Holz, Ingwer und Heide ergänzen die typischen Aromen nach ein wenig Zeit im Glas.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es ist mein erster Dram des Abends, was bei einer Fassstärke meistens keine gute Idee ist, allerdings gleitet dieser Brackla hier erstaunlich sanft über die Zunge. Sofort merke ich: der Whisky ist staubtrocken und zieht regelrecht sämtliche Flüssigkeit aus dem Gaumen. Ansonsten ist er merkwürdig unbestimmt: „Mit einer Vanille-Pfeffer-Mischung eingeriebenes süßes Holz“ sagt mir meine Zunge. Dazu kommen minimal Birne und Orangenzeste sowie Nougat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, staubtrocken, helles Holz, Leder und Pfeffer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das ist ein ganz klassischer Royal Brackla aus einem ganz klassischen Bourbonfass. Ein Whisky für Puristen, für Anhänger solcher Reifungen, einfach klassisch, rund und lecker, aber gleichzeitig auch nichts besonderes. Mag ich, allerdings ist die Abfüllung meines Wissens ausverkauft, was mein Bankkonto freut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/77C5E850-AC75-4ED3-92C8-9C120DAE80BC.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 05:51:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/brackla11-ca</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fading Hill - #freecask337 und Tasting</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/fading-hill-freecask337-und-tasting</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fading Hill – Birkenhof Brennerei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2F004C9F-F144-4817-B64A-9075FAAD3778.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab: dieser Beitrag besteht aus einer Beschreibung des gesamten Tastings bei der Birkenhof Brennerei und (weiter unten) längeren Notes zur hervorragenden Abfüllung „#freecask337“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist schon diverse Wochen her, da bekam ich eine Einladung zu einem Online Tasting der Birkenhof Brennerei, die einer großen Gruppe von Bloggern und YouTubern ihre unter der Marke „Fading Hill“ abgefüllten Whiskys vorstellen wollte. Solche Veranstaltungen gibt es regelmäßig, aber ich sage die allermeisten davon ab, weil ich Abends unter Woche im Normalfall einfach keine Zeit dafür habe – Familie und Sport gehen da vor. Diesmal hatte ich zum Tasting-Termin allerdings zufällig Urlaub und da ich letztes Jahr im November bei einem befreundeten Whisky-Genießer schon mal einen schönen Dram der Master Edition von Fading Hill zu mir nehmen konnte, der mich sehr neugierig gemacht hatte, sagte ich zu. Kurze Zeit später kam dann auch ein richtig schickes Paket mit fünf Samples, Informationen zur Brennerei, einem eigenen Nosingglas, Kugelschreiber und noch viel mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend des Tastings, der auch schon wieder fast vier Wochen her ist, war ich dann erstmal mächtig überrascht, wie viele mir bekannte Blogger und YouTuber sich in dem Online Meeting eingefunden hatten, denn wir waren gefühlt 40 Personen. Entweder ist das bei diesen Tastings immer so (Wie oben geschrieben, sage ich ja die meisten ab) oder Fading Hill hat außer mir auch noch bei vielen anderen einfach großes Interesse geweckt. Steffi Klöckner, ihres Zeichens Geschäftsführerin der Brennerei, führte u.a. mit ihrem Sohn Jonas, dem Destillateurmeister, durch den sehr kurzweiligen Abend. Steffi moderierte das Tasting und die Hintergrundgeschichte der Brennerei im Hauptraum, während Jonas zwischen den Drams immer wieder aus verschiedenen Räumen der Brennerei live für Erläuterungen zugeschaltet wurde. Das Konzept gefiel mir schon mal super.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verkostung der Whiskys begann mit dem Single Rye Whisky von Fading Hill, 45% Alkoholgehalt, gereift in Bourbon- und Olorosofässern. Rye ist nicht immer meins, aber dieser hier war völlig ok: cremig, mit dunkler Schokolade, Honig und den versammelten Kräutern aus unserer Küche sowie Muskat, Rosinen, weißem Pfeffer und Kirschen. Jonas hatte uns vorher in einer Schalte aus der Produktion erläutert, dass der Rye aus grüner Roggenmaische hergestellt wird und noch einige weitere kleine Produktionsdetails verraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/B1D6D527-ABB2-4E6F-94E0-A0FD172DF4F5.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Anschluss gab es, diesmal begleitet von einer Schalte aus dem Maischeraum, den Single Malt Whisky des Hauses: 46% Alkoholgehalt, minimal rauchig und zusammengesetzt aus Port-, Bourbon-, Oloroso- und American Oak-Fässern. Während ich den Whisky verkostete, machte Jonas mit einer Aussage bei mir Eindruck, die ich als sehr prägnant empfand: der Deutsche Destillateur ist es gewohnt, sehr sauber und rein zu brennen und nur die feinen Aromen mitzunehmen, weshalb deutscher Whisky gerne diese Obstler-Note hat. Er musste beim Whisky erstmal lernen, deutlich unsauberer zu brennen und durch späteres Setzen des Cut Points auch die kräftigen, dreckigen Aromen mitzunehmen, weil er nur so einen klassischen Whisky herstellen könne. Natürlich spielen hier auch unterschiedliche Brennblasen im Gegensatz zu schottischem Whisky, klimatische Gegebenheiten und jahrhundertelange Tradition eine Rolle, aber mir hat selten eine Erklärung derart eingeleuchtet. Der Single Malt selber war sehr fruchtig mit einem starken Einfluss des Port-Fasses, welcher sich in Kirschen, Kakao, Rosinen, Heide und Malz hervortat. Für einen etwa viereinhalbjährigen Whisky ist der mal echt lecker und ich kann es kaum erwarten, dass hier mal ein Single Malt mit 10+x Jahren erscheint. Das wird gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der nächsten Schalte sprach Jonas ausführlich über das Rauchmalz der Brennerei und dessen Auswirkungen, während wir nebenbei den Peated Single Malt verkosteten. In unserem Sample befand sich hier noch eine Abfüllung mit belgischem Rauchmalz, welches sich aber als „nicht rauchig genug“ erwies, so dass der Birkenhof inzwischen schottisches Malz mit 50ppm verwendet. Der verkostete Peated Whisky war 4 Jahre alt, hatte 46% Alkoholgehalt und war zusätzlich einem Finish in einem Ex-Laphroaig-Fass unterzogen worden. Im ersten Moment kommt der Whisky erstaunlich fruchtig und leicht rüber und bringt Eukalyptus und Heu mit. Im Laufe des Verkostung gab es dann dezenten Rauch, Minze, angebrannte Äpfel, Johannisbeeren und Karamell sowie verkohlte Eiche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun sollte es ins Fasslager gehen, aber ich muss gestehen, dass ich von dem bereits vor mir im Glas weilenden Sample aus dem Fass 337 derart eingenommen war, dass ich an dieser Stelle nicht sauber zugehört hab. Die Notes zu diesem Whisky gibt es ganz ausführlich weiter unten. Ich vermag allerdings vorwegzuschicken, dass dieses Sample die versammelten Blogger und YouTuber derart begeisterte, dass bereits nach kurzer Zeit der Hashtag #freecask337 durch die sozialen Netzwerke geisterte, so dass das Team vom Birkenhof letztlich klein beigab, das Fass abfüllte und den Prozess dazu mit tollen Videos begleitete. Notes weiter unten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Abschluss gab es dann ein Sample des Single Casks 693: 53% Alkoholgehalt, sechseinhalb Jahre alt, erst im Bourbonfass gelagert und anschließend in ein First Fill PX Sherryfass umgefüllt – Gemeinhin wird eine derartige Abfüllung unter „Sherrybombe“ geführt, die genau das enthielt, was sie versprach: Sherry, Sherry, Sherry und nochmal Sherry. Wer meinen Blog häufiger liest, der weiß, dass ich derartigen Abfüllungen sehr kritisch gegenüber stehe und auch diese bildete keine Ausnahme: sowas mag ich einfach nicht. Was ich aber trotzdem sagen kann: dieses Single Cask hat all die Aromen, die es braucht, um Liebhaber dieser Art von Whiskys zu begeistern. Rote Früchte ohne Ende, Nüsse, Minze, Tabakkrümel, dunkle Eiche, Weingummi und Schokolade. Wer darauf steht, der sollte diese Abfüllung unbedingt kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles in allem: ein toller Abend, der mir eine Brennerei derart gut näher gebracht hat, dass ich durchaus gierig auf die nächsten Abfüllungen von dort gucken werden. Deutscher Whisky kann was……und jetzt: Fass 337
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7CBCF375-C89A-40F2-A0FD-94721711C7A7.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fading Hill – 7 Jahre – 55,7%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Jahre gereift im First Fill Virgin Oak, dann umgelagert in ein Fist Fill Bourbon Barrel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir springen direkt saure Äpfel, Zitronengras, saftige Birnen, überreife Orangen und Karamell entgegen. Mit ein bisschen mehr Zeit kriechen noch ein wenig Ananas, Leder, Honig, frisch abgebrochene Äste und Heidekräutern aus dem Glencairn. Die 55,7% sind durchaus klar erkennbar, fügen sich aber sauber in den Whisky ein und machen sich letztlich nur durch eine leichte Eukalyptusnote und ein wenig Ingwer bemerkbar. Rundherum schon mal eine richtig schöne, klassische Nase einer Bourbonfassabfüllung. Es ist bekannt: das mag ich sehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum ist der Whisky auf Zunge und Gaumen angekommen, fange ich an zu lächeln und zu genießen. Lecker. Richtig lecker. Ach ja, ich wollte ja Notes schreiben. Also gleich noch ein Schluck. Maracuja, Passionsfrucht, Pfirsich und Aprikosen zeigen sich als Erstes und lassen den Fading Hill schon mal irgendwie tropisch wirken. Obendrauf gibt es Früchtebrot, frischen, leicht scharfen Ingwer, einen Hauch von Leder, Milchschokolade und Sahne. Immer noch toll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, staubtrocken, warm und tropisch. Wieder Maracuja, dazu Ananas und überreife Orange mit weißem Pfeffer, Vanille, Muskat, dunkler Schokolade und dezenter Eiche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fasse mich hier angesichts des schon ewig langen Beitrags mal kurz: aus meiner Sicht der bisher großartigste deutsche Whisky, den ich je verkostet hab. Wenn ihr in diesem Jahr auch nur einen deutschen Whisky kaufen wollt, dann diesen. Die 69,95€ sind großartig angelegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/861356CB-407B-4BD3-A1D8-C00DEFE9813E.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 30 Aug 2022 06:27:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/fading-hill-freecask337-und-tasting</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer,Tasting</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Just Whisky Hamburg 2022</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/just-whisky-hamburg-2022</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Just Whisky 26.08.2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss meinen kurzen Bericht über die Just Whisky Hamburg 2022 direkt mit einer Entschuldigung beginnen, denn ich war vor Ort einfach derart beschäftigt, dass ich keinerlei sinnvolle Fotos gemacht hab, mit denen ich den Beitrag schön bebildern kann: Whisky probieren, mit Aaron und seiner Frau schnacken, Flaschen angucken, bei Jason am Stand rumlungern, Whisky trinken, mit Malte klönen, Abfüllungen in Augenschein nehmen, Basil begrüßen, schwitzen, mit Valentin und seiner Freundin unterhalten, Whisky trinken, den Sansibar-Stand belagern, mit dem Heuler und einem Kumpel Blödsinn reden, mehr schwitzen, mehr Whisky probieren, mit Thomas und seiner Whiskyrunde fachsimpeln, beim Kanzler Springbank trinken, Glen Moray kaufen - Das alles und noch viel mehr hielt mich derart auf Trab, dass ich so gut wie keine Fotos gemacht hab. Die paar hier im Beitrag müssen also reichen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dass ich nicht zum Fotografieren gekommen bin, ist natürlich erstmal ein Lob an die Just Whisky, denn offensichtlich war diese derart gut, dass ich alles andere vergessen hab. Die Anreise war dank der S-Bahn-Sperrung gen Harburg zwar eine kleine Odyssee, aber nachdem ich da war, nahm mich erstmal die wirklich schicke Location, ein alter Speicher am Binnenhafen, gefangen: schön offen, mit viel Holz, direkt an einem kleinen Kanal gelegen, einfach schick. Als ich gegen 15.15 Uhr und damit 15 Minuten nach Öffnung eintraf, waren gefühlt noch keine 50 Leute da und (nach meiner eigenen Schätzung) waren bis zum Ende hin leider auch kaum mehr als 250 Besucher anwesend. Die Just Whisky hätte durchaus deutlich mehr Besucher verdient gehabt, auch wenn die Location bei den fast 30 Grad dann vermutlich endgültig zu einer Sauna verkommen wäre. So hab ich mir schon mehrfach jemanden gewünscht, der zumindest im oberen Bereich mal einen Aufguss macht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mein erster Weg beim Schlendern über die Messe führte mich zu Alba Import, wo ich den Tag mit einem 14 Jahre alten Glen Moray Bourbon Cask mit 46% aus der hauseigenen Alba Trail-Serie begann. Der Chef Dietmar berichtete mir dort nebenbei höchst engagiert von diversen Abfüllungen, die demnächst noch kommen und ließ mir erstmal ordentlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Obwohl der Stand von Alba direkt an der kleinen Außenterrasse am Kanal lag, bemerkte ich hier schon, wie mir dank der Hitze draußen der Schweiß runterlief und dankte meiner Frau dafür, dass sie mir entgegen meines Willens ein Deo in die Tasche gesteckt hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/99F5E68A-A26D-49B4-8918-799A126C5C75.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter führte mein Weg mich in die obere Etage, wo ich erstmal bei Jason, Aaron und anderen sabbelnderweise hängenblieb, bis kurze Zeit später Malte am Stand von Mackmyra mir einen leckeren Whisky direkt aus dem Fass (meine Erinnerung sagt: American Oak, 60 %, nicht rauchig, leider kein Foto, weil vergessen) einfüllte und damit offensichtlich die Fassstärkenzeit einläutete. Beim weiteren herumschlendern in der oberen Etage erwartete ich wegen der Hitze unwillkürlich mehrfach, dass zwei Hobbits die Treppe hochgestürmt kommen und einen Ring in den Raum werfen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Weiter ging es bei Andy McNeill und Celtic Events mit einem Tormore aus dem Martinique Rum Cask aus der Cooper’s Choice-Serie. Obwohl mir Tormore sonst eigentlich immer sehr zusagt, war dies mein einziger Fehlgriff des Tages - Der Tormore und das Rum-Finish harmonierten für mich irgendwie nicht so richtig miteinander, was wirklich schade war.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/B6F13E7C-D915-4363-8D75-392EF5C88E25.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anschließend war für mich die Zeit gekommen, das erste Mal am Stand von Sansibar rumzulungern und beim Studieren der dort stehenden Abfüllungen fiel mir ein „Secret Islay, 13 Jahre, Bourbon Cask“ mit einem Bild der Brennerei Ardbeg auf. Die Flasche wurde direkt vor meinen Augen geöffnet und glücklich verschwand ich mit dem Glas zum weiteren rumschlendern und schwitzen, wobei ich irgendwann bei Valentin zum Schnacken und Whisky genießen hängen blieb…..und der Ardbeg war wirklich ein Genuss. Ganz am Ende des Tages hab ich noch versucht, mir hiervon eine Flasche zu kaufen, aber bis auf die Anbruchflasche für den zweiten Tag war leider bereits alles weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/93A9ED5E-9012-48DD-AF0F-C2097B9CDEB6.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt war Bourbon- und Rye-Zeit und so gab es zwei Drams am Stand von Whiskyjason: einen sechs Jahre alten Wilderness Trail Kentucky Straight Bourbon (richtig mächtig lecker) und ein Peerless Rye Whisky Single Barrel (heftige Bitterschokolade, schon fast kaffeeartig und daher leider nicht meins). An Jasons Stand war dank seiner Bekanntheit durchgängig gut was los, so dass er mit Sicherheit nicht zum Probieren oder unterhalten an einem anderen Stand gekommen ist. Ich hatte inzwischen derart viel geschwitzt, dass ich kurz hoffte, am nächsten Tag endlich mal wieder in M zu passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/182F9F47-A34C-4CB5-A0FE-AEDD52FD5409.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AE2A9680-99DD-4270-A19C-454DA9B4CCB9.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Rumlaufen hatte ich schon ein Auge auf einige Springbank geworfen, die beim Whiskykanzler am Stand rumstanden und nachdem ich diversen Leuten davon erzählt hatte, schlenderten wir mit einer kleinen Gruppe rüber und machten uns gemeinsam über einen 14 Jahre alten Springbank Port her. Heftig lecker, aber auch ein ordentlich dreckiges Campbeltown-Brett.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach einer kurzen, aber umso witzigeren Runde mit Thomas und seinen Whiskygesellen, riss ich mal wieder den klassischen „Bei Hitze muss man viel trinken“-Witz und holte ich mir beim Whiskykanzler direkt den nächsten Springbank, diesmal einen 14 Jahre alten aus einem Fresh Rum-Barrel. Ordentlich Rum in der Nase und im Mund einfach nur ein ganz klassischer Springbank. Richtig gut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/EE6D0B83-6C8F-4BAB-978A-64E928E7457A.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ging langsam auf 20 Uhr zu und ich war eigentlich auf dem Weg mal wieder nach unten, als ich mich nochmal mit Valentin und seiner Freundin festgequatscht hab und dabei erfuhr, dass er im Gegensatz zu ihr definitiv keine Ahnung von Fußball hat :ö)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Den Abschluss des Tages machten ein 21 Jahre alte Kininvie aus dem Bourbon Cask am Stand von Anam na h-Alba, noch ein bisschen sabbeln mit dem Heuler, der tapfere Versuch den längst ausverkauften Ardbeg bei Sansibar zu erwerben und der Kauf des 14er Glen Moray bei Alba Import. So viele Stände hab ich am Ende lediglich beäugt und nichts dort getrunken, denn mehr wäre vermutlich nicht gesund gewesen, auch wenn mich so einige Whiskys noch sehr gereizt haben: die Loch Lomond Single Casks bei Sebastian Büssing, der Calvados Strathmill bei Spahn, die Lindores Abbey bei Prineus, die Filey Bay bei Schlumberger, was Leckeres bei Thousand Mountains oder auch die ganzen spannenden Abfüllungen bei Villa Konthor oder der Whiskyburg oder oder oder.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/001DD738-2863-4859-BCFE-ABA036ED56EB.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bleibt: die Erinnerung an einen mächtig schönen, mächtig verschwitzten, mächtig leckeren und mächtig unterhaltsamen Tag mit unglaublich vielen netten Leuten, von denen ich im Text höchstens ein Viertel aufgezählt hab oder deren Namen ich gar nicht wusste. Tolle Stände und immer höchst gesprächiges Personal, die alle noch mehr Besucher verdient gehabt hätten. Hoffentlich war es am Samstag voller und wird nächstes Jahr wieder stattfinden. Ich wäre jedenfalls wieder dabei….mit mindestens zwei Ersatz-Shirts.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/5FE01540-23B2-4B44-9A60-016D2E6C9D32.jpeg" length="888517" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 28 Aug 2022 07:08:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/just-whisky-hamburg-2022</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlossie 1998-2019</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlossie-1998-2019</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlossie 20 Jahre - Refill Sherry Butt - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/C01E1189-DD39-46CB-91FC-DD08E83F6EF0.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Untiefen des Sampleschranks ist mir heute ein schon etwas älterer Whisky in die gierigen Finger geraten: ein Glenlossie, gebrannt am 21.12.1998, gelagert in einem Refill Sherry Butt bis zur Abfüllung am 05.09.2019, 56,2% Alkoholgehalt, erschienen in der bekannten Connoisseurs Choice-Serie von Gordon &amp;amp; MacPhail. Glenlossie ist ja kein Whisky, den man täglich in der Hand hat, denn außer einem 10jährigen aus der Flora und Fauna-Serie gibt es Drams aus dieser Brennerei ja nur unabhängig abgefüllt. Der allergrößte Anteil an der Produktion fließt in Blends wie Dimple, White Horse oder Haig. Ich freue mich jedenfalls auf dieses Sample, denn Whiskys aus dieser Brennerei haben mir bisher eigentlich immer gefallen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Glenlossie braucht Zeit im Glas und ich gönne ihm 30 Minuten Ruhe, bevor ich langsam ans Verriechen gehe. Alkoholhaltige Werthers Echte mit zusätzlichem Kirscharoma behauptet meine Nase dann als Erstes zu finden. Himbeeren, Zitronengras, frische Äste, Honig, Orangenzeste und gewachste Äpfel gesellen sich fix dazu. Fruchtig, frisch und sommerlich mit nur geringem Sherryeinfluss, aber schon mit einer klar erkennbaren Fassstärke und toller Säure. Wenn das so weitergeht…..
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Rosa Pfeffer, Blutorangen, Aprikosen, Heide, Vanille, Kekse und Kräuterhonig knallen mir auf die Zunge, gewachste Äpfel, helles Holz und Muskat legen ordentlich nach. Würzig, ölig, voluminös, tolle Säure - Verdammt, anstatt zu Verkosten gerate ich einfach nur ins Schwärmen. Wow, ist der lecker.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, warm und staubtrocken. Mundfüllend, mit Orangenzeste, Kirschen, angebranntem Holz, Muskat und Küchenkräutern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hier ist die Bewertung mal ziemlich einfach: das ist ein Knaller. Ich hab diesen Glenlossie beim Verkosten so genossen, dass ich ihn unbewusst ausgetrunken hatte, während die Notes noch nicht mal halb fertig waren. Also mussten auch die restlichen 2,5cl aus dem Sample ab ins Glencairn und nach 30 Minuten konnte es weitergehen…..und das Ergebnis bleibt: Wow. Den mag ich. Ein grandioser Whisky mit der für mich perfekten, äußerst geringen Menge an Einfluss durch das Refill Sherry Butt. Eine richtig feine Säure, leichte, aber saftige Frucht, warm, wachsig, würzig und staubtrocken. Vorm Verkosten hab ich kurz geguckt, ob es den Whisky noch zu kaufen gibt und gesehen, dass er um die 150 € kostet. Da dachte ich „Na, das ist mal übertrieben“. Jetzt bin ich kurz davor, mir den einfach zu bestellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/C01E1189-DD39-46CB-91FC-DD08E83F6EF0.jpeg" length="104498" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 25 Aug 2022 06:23:35 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cardhu - Distillery Exklusive</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/cardhu-distillery-exklusive</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cardhu - Distillery Exclusive 2018 - Batch 01
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/933C5074-A1B3-4089-9AC6-1A1AAC34E957.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Erfahrungen mit Whisky aus der Brennerei Cardhu zu beschreiben, geht ziemlich fix: es dürfte mindestens 10 Jahre her sein, dass ich zum letzten Mal einen Whisky von dort im Glas hatte und sämtliche Erinnerungen daran hab ich vollkommen verdrängt. Was ich weiß: Cardhu ist einer der Lead Malts im Johnnie Walker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich jetzt über verschlungene Pfade im Freundeskreis an diese Distillery Exclusive-Abfüllung aus 2018 kommen konnte, war die Entscheidung daher schnell und einfach getroffen, mich hier mal auf den neuesten Stand zu bringen: 48% Alkoholgehalt, zusammengestellt aus Vollreifungen in Bourbon-, Sherry- und Californian Red Wine Casks, Alter unbekannt, ausgesucht vom Cardhu Distillery Team. Ab ins Glencairn und los geht’s:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Rote Trauben, Johannisbeeren und vor allem Blutorange und Vanille schießen mir als Erstes in die Nase und im Zusammenspiel mit dunklem Holz wirkt der Whisky fruchtig, schwer und ölig wie ein alter Rotwein. Muskatnuss, Honig, Eukalyptus und Biscuitteig runden den Dram dann sauber ab. Wirkt erstmal sehr vielversprechend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Cardhu ist mein erster Dram des Abends und trotzdem fühlen sich die 48% Alkoholgehalt wie höchstens 40% an. Mag sein, dass ich fassstärkenversaut bin, aber dieser Whisky wirkt extrem mild. Blutorange, Bitter Lemon und Tannine sind ersten Aromen, die sich bemerkbar machen, morsches Holz, Kupfer, Rosinen, Kräuterhonig und weißer Pfeffer legen dann aber schnell nach. Der Whisky tanzt hart auf der "ein bisschen zu bitter"-Kante, fällt aber nicht auf der falschen Seite runter, daher muss man wohl "gut ausbalanciert" sagen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, staubtrocken, mit Bitter Lemon, Kupfer, Nüssen und alter Eiche.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nicht überragend und erkennbar jung, aber absolut grundsolide und alle drei Fassarten haben in diesem Whisky klar ihre Spuren hinterlassen. Durch seine leichte Bitterkeit ist dieser Whisky eher etwas für den späten Abend oder für den Herbst, aber wenn er als Distillery Exclusive irgendwie die Möglichkeiten der Brennerei aufzeigen soll, dann sorgt er in jedem Fall dafür, dass ich jetzt neugierig auf einen ganz normalen Cardhu 12 oder 18 bin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/F4129915-E464-4FF4-9F1F-7D66CDE00EF1.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 22 Aug 2022 08:01:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/cardhu-distillery-exklusive</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/933C5074-A1B3-4089-9AC6-1A1AAC34E957.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Benriach 15 - Madeira Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benriach-15-madeira-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benriach 15 Jahre - Madeira Cask - Wood Finish Series
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/8A684033-424D-4634-A3BE-1FAEBD91F672.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den 15 Jahre alten Benriach aus der schon lange eingestellten Wood Finish-Serie ziehe ich gerade im Sommer immer wieder gerne aus meiner Whiskytruhe und war beim Nachsehen mächtig erstaunt, dass ich dieser inzwischen fast geleerten Abfüllung noch keine Tasting Notes gewidmet hab. Da ist es natürlich keine Frage, dass ich das jetzt nachholen muss.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Wood Finish-Serie der 15 Jahre alten Benriach bestand aus fünf Abfüllungen, die alle noch bei mir stehen und jetzt Schritt für Schritt ihrem Ende entgegengehen. Der 15 Jahre Madeira Cask war dabei immer mein Liebling. 46% Alkoholgehalt, gereift in Bourbon Casks und später mit einem Finish in Madeira Barrels versehen - Mehr an Rahmendaten gibt es eigentlich nicht, also steigen wir direkt ein:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Saure Äpfel, Pfirsich, Passionsfrucht, Vanille, Honig und Rosinen - Dieser Whisky sagt einfach erstmal "Sommer, Sommer, Sommer". Frisches, helles Holz, ein bisschen Maggi, ein wenig Minze, eine Wiese und Walnüsse kommen noch hinzu - Fruchtig und lecker.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Weißer Pfeffer, helle Trauben, Küchenkräuter, Karamell und Ingwer dominieren den Antritt: fruchtig-würzige Säure mit Bitter Lemon - Genau das Richtige für einen warmen Sommerabend. Eiche und Honig, sehr trocken und voluminös, Walnussschalen und Orangenzeste, rund und trotzdem mit Ecken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, Bitter Lemon, schrumplige Rosinen, trocken, würziges Holz, Nougat und Tannine
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eventuell ist es zwischen den Zeilen schon ein klitzekleines bisschen zu erkennen gewesen: ich mag diesen Benriach einfach. Ein wunderschöner Sommerwhisky mit nur einem Wermutstropfen: es gibt ihn seit 6-7 Jahren nicht mehr. Wer noch irgendwo eine Flasche findet, darf sich von mir beneidet fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/532A29CA-2FFB-43CC-9871-1769A4A7ACCF.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 17 Aug 2022 05:50:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/benriach-15-madeira-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/8A684033-424D-4634-A3BE-1FAEBD91F672.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/8A684033-424D-4634-A3BE-1FAEBD91F672.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gilors - Peated Madeira Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/gilors-peated-madeira-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gilors - 4 Jahre - Peated Madeira Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/0982AC95-B2AB-497F-BC04-56CC96B2F913.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab in den letzten Monaten ja schon ein paar andere Miniaturen von Gilors, einem deutschen Whisky aus der Brennerei Henrich in Kriftel, verkostet und diese haben mich immer wieder sehr positiv überrascht. Daher geht die lose Gilors-Serie mit deutlicher Vorfreude mit dem 4 Jahre alten Peated Madeira Cask weiter: Dez 2016 - Mai2021, abgefüllt mit 45,3% Alkoholgehalt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nach 20 Minuten hab ich zum ersten Mal meine Nase ins Glencairn gesteckt, komisch geguckt und dem Whisky dann nochmal 20 Minuten gegeben. Es ändert sich dabei allerdings wenig und der erste Eindruck bleibt bestehen: da hat irgendwer einen alten Fahrradschlauch mit Orangenmarmelade eingeschmiert und anschließend angezündet. Wie das dann in mein Sample gekommen ist, weiß ich auch nicht, aber genau so riecht es auch noch beim dritten, vierten und fünften Schnuppern. Ungewöhnlich und ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber mit jedem Verriechen interessanter, auch wenn ich keine weiteren Noten mehr finden kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Da hat doch tatsächlich irgendwer den rauchenden, mit Orangen  verzierten Fahrradschlauch aus der Nase mit Alkohol abgelöscht und anschließend in mein Glencairn gekippt - So zumindest die spontane Rückmeldung meiner Zunge beim ersten Schluck. Zusätzlich gibt es kalten Kaffee, Nougat und Eichenwürze, aber die Noten aus der Nase dominieren auch im Geschmack und machen den Whisky schon sehr schräg.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit verbranntem Gummi, Orangenzeste, morschem Holz, Asche und einer leichten Säure.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn ich meine Notes so selber nochmal lese, dann klingt das ziemlich ungenießbar, was ich da beschreibe, aber das ist dieser Gilors gar nicht - Ich bekomme es nur nicht besser eingefangen. Es ist einfach nur ein deutscher Whisky mit einer eigenen Note, die sich nicht auf den ausgetreten Scotch-Pfaden bewegt, und so muss man ihn auch einordnen. Anders und gewöhnungsbedürftig: ja. Schlecht: nein. Auch kein Überflieger, aber völlig in Ordnung, wenn auch eher ein Whisky für experimentierfreudige Geister. Ich würde mir keine ganze Flasche zulegen, bin aber nichtsdestotrotz sehr froh, dass ich ihn probiert hab, weil er so ungewöhnlich und grundsätzlich auch nicht unangenehm ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/0982AC95-B2AB-497F-BC04-56CC96B2F913.jpeg" length="324774" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 04 Aug 2022 09:55:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/gilors-peated-madeira-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/0982AC95-B2AB-497F-BC04-56CC96B2F913.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/0982AC95-B2AB-497F-BC04-56CC96B2F913.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Secret Speyside 2010-2022 - Ferg&amp;Harris</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/secret-speyside-2010-2022-ferg-harris</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Secret Speyside - 12 Jahre - Pedro Ximenez-Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/F229DC6F-D236-4A7B-8605-36F4692CA7F6.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An meinem Geburtstag letzte Woche erreicht mich, vermutlich zufällig und nicht geplant, ein kleines Päckchen von Sebastian Becker von deinwhisky.de, der mir ab und zu gratis Samples aus seinem Angebot zuschickt. Manchmal veröffentliche ich dazu dann Tasting Notes, wenn ich glaube, dass diese Abfüllung viele Leute interessieren könnte, und manchmal süffel ich die auch nur ganz still und leise für mich. Diesmal gibt es Tasting Notes und zwar für einen Whisky, der eigentlich überhaupt nicht meinem Beuteschema entspricht, denn durch das offensichtlich sehr kräftige Pedro Ximenez-Finish haben wir hier einen Whisky aus dem Bereich Sherrybombe….und das ist ja nun bekanntlich gar nicht meins. Warum es trotzdem Notes gibt? Das hängt mit dem Abfüller zusammen: Ferg &amp;amp; Harris kannte ich bisher nur als Abfüller von absoluten Luxuswhiskys im Preisbereich 200€+X und wenn die, wie hier, mal was für unter 100€ abfüllen, dann will ich mir das einfach genauer angucken und dann interessiert es vielleicht auch andere.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Rahmendaten des Whisky in meinem Glencairn: Secret Speyside, 55,7% Alkoholgehalt, 2010-2022, Farbe: dunkles und trotzdem leuchtendes Mahagoni.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lila Kirschen, überreife Brombeeren und matschige Johannisbeeren aber auch Muskat, Haselnüsse und alte verschrumpelte Rosinen - Ja, das ist eindeutig ein PX-Finish mit allem, was eine derartige Reifung ausmacht. Mit der Zeit wird diese schwere, saftige Süße noch um dunkles Malz, Möbelpolitur, weißen Pfeffer und dunkle Schokolade ergänzt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sobald der Dram auf meine Zunge trifft, merke ich, was ich vergessen habe: vor dieser ordentlichen Fassstärke einen sanften Dram zur Einstimmung der Zunge trinken. Die 55,7% knallen schon ordentlich auf die Zunge und viel mehr als schwere Süße und Würze lässt sich erstmal nicht herausschmecken. Weitere Schlucke zeigen mir dann jede Menge Karamell, Muskat, morsches Holz und Nougat kombiniert mit kandierten Trockenfrüchten, Zwetschgen und dunklen Beeren. Ganz klassisch PX.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Warm und trocken, mit dunkler Eiche und Muskat sowie Trockenfrüchten und ein wenig Leder.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Ergebnis kann für jeden, der meinen Blog schon mal gelesen hat, nicht überraschen: diesen Whisky mag ich nicht. Ist halt genau die Art von Sherrybombe, die mir persönlich überhaupt nicht zusagt. Trotzdem kann ich objektiv sagen: das ist für alle Fans von derartigen Abfüllungen (und da gibt es ja viele) eine absolut klassische PX-Reifung, wie ich sie als „heutzutage modern“ beschreiben würde und von der ich mir sicher bin, dass sie mächtig vielen Whisky-Genießern richtig, richtig gut gefallen wird. Nur mir halt nicht. Preislich liegt der Whisky aktuell bei 89 €, was mir als ein aktuell durchaus normaler Marktpreis für so eine Abfüllung erscheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/F229DC6F-D236-4A7B-8605-36F4692CA7F6.jpeg" length="351090" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 07:25:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/secret-speyside-2010-2022-ferg-harris</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>New Riff Single Barrel - 2015-2020</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/new-riff-single-barrel-2015-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           New Riff Single Barrel Bourbon - 4 Jahre - American Oak
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7B31BE9B-680B-4E63-A503-2BAF1DF445CF.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute bewege ich mich mal in für mich eher ungewöhnlichen Gefilden und versuche mich an einem Bourbon: einem vier Jahre alten New Riff Single Barrel Kentucky Straight Whiskey. Das ist natürlich alles andere als mein Spezialgebiet, aber man kann ja auch mal was neues Probieren: gebrannt 2015, gelagert in American Oak, abgefüllt 2020 mit 56,85% Alkoholstärke. In den letzten zwei Jahren hab ich von vielen Single Malt-Genießern so begeisterte Worte über diesen Bourbon gehört, dass mein Kopf einfach nicht mehr dran vorbei kam und schon war die Flasche gekauft.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vanille und Zuckerwatte in Kombination mit überreifen Johannisbeeren und mit Alkohol vollgesogenen dunklen Kirschen schlagen mir sofort kräftig aus dem Glencairn entgegen. Der Whisky ist definitiv nicht schüchtern, sondern haut seine Aromen kräftig raus. Nougat, dumpfes, angekohltes Heu, Orangenschale, ein bisschen Pattex, Honig und Muskat gesellen sich dazu und machen den New Riff in der Nase schon mal mächtig angenehm.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wow - 56% Alkohol können erstaunlich weich sein. Vanille, Raps, angebranntes Karamell, Orangenzeste, Zimt und Nougat breiten sich warm im Mund aus. Frisches, helles Holz, Lakritz, saftige dunkle Beeren, Nelken und Minze sind in diesem voluminösen, fast kaubaren Whiskey ebenfalls enthalten. Klebstoff und ein verkohltes Getreide läuten dann das Ende ein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang und hier dann auch erstmals mit klar erkennbaren, kräftigen Roggennoten. Staubtrocken und wärmend. Ölig und schmutzig. Lakritz und Kirsche. Eichenwürze und Nelke.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Selbst der begeisterte Scotch-Trinker, der hier gerade mit seinem Glencairn in der Hand über Tasting Notes sitzt, muss zugeben: New Riff Single Barrel - Leider geil. Das reicht völlig aus als Fazit. Klare Kaufempfehlung, wenn ihr auch mal was anderes probieren wollt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7B31BE9B-680B-4E63-A503-2BAF1DF445CF.jpeg" length="849528" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 26 Jul 2022 06:28:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/new-riff-single-barrel-2015-2020</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7B31BE9B-680B-4E63-A503-2BAF1DF445CF.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia 11 Jahre - Sherry Double Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-11-jahre-sherry-double-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia 2008-2020 - Sherry Double Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/146B5260-8EDD-41B6-B756-EC6D329BD620.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           171 Bewertungen, im Schnitt etwa 80 Punkte und dabei alles zwischen 33 und 90 Punkten dabei - So stellt sich dieser Glen Scotia in der Whiskybase da, was wohl ein Zeichen dafür ist, dass sich an diesem Dram die Geister scheiden. 11 Jahre alt, First Fill Bourbon Barrels und anschließend Finish in First Fill Oloroso und PX Hogsheads und abgefüllt mit 54,1% - So die Rahmendaten des Whisky, der auch noch gut in diversen Shops verfügbar ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Selber hab ich das Sample vor bald zwei Jahren erworben und bin, wie das bei Samples halt gerne mal ist, irgendwie nicht zum Verkosten gekommen. Ich bin sehr gespannt, warum die Bewertungen so weit auseinandergehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ahoi-Brause Himbeer, Marzipan, faule Eier und Zitronengras - So der erste Eindruck, den meine Nase mir übermittelt und daraus ist dann auch direkt zu erkennen, wieso dieser Glen Scotia vermutlich so unterschiedlich bewertet wird: die faulen Eier deuten darauf hin, dass der Whisky fette Schwefelnoten hat. Ich gehöre zu den Glücklichen, die Schwefel so gut wie gar nicht wahrnehmen, aber die faulen Eier sind für mich immer ein Hinweis darauf, dass dieser da sein muss. Ansonsten zeigt der Dram noch Kalk, Hafenwasser, Rosinen, Erdbeeren, abgelaufene Milch, Schweiß und Möbelpolitur. Eine schräge Sache.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dumpf, muffig, leicht pfeffrig - Nach der Nase sind diese Noten unerwartet, als der Dram erstmals über meinen Gaumen rollt. Erst mit der Zeit entwickeln sich Nüsse, Waldbeeren, Kirschen, Muskatnuss und faule Eier, dazu kommen leichte Rauchnoten, vollkommen angebrannter Kaffee, bittere Schokolade und altes, morsches Holz. Das ist insgesamt schon eine Herausforderung für den Gaumen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang und bitter, mit Kaffee und Honig, mit Schokolade und staubtrocken, verkohlt und mit einem Hauch exotischer Säure.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach dem Verkosten hab ich durchaus verstanden, warum dieser Whisky so bewertet wird, wie ich es in der Base finden konnte - Völlig egal, was man vom Bewertungssystem der Base halten will, bildet es hier doch etwas sehr gut ab: Schwefelempfindlichkeit. Wer keinen Schwefel mag, dem kann dieser Glen Scotia nicht gefallen. Selbst wer auf Schwefel wenig reagiert, muss allerdings ein fortgeschrittener Whiskytrinker sein, um diesen Dram genießen zu können, denn auch die verbleibenden Noten sind durchaus eine dreckige Kampfansage für die Geschmacksnerven. Als ich die erste Hälfte meiner 5cl verkostet hab, da mochte ich diesen Whisky, als ich die zweite Hälfte getrunken hab, da mochte ich ihn nicht. Kann man für die derzeit aufgerufenen 60 € kaufen, muss man aber erleben wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/27A3FCF8-107B-444F-A8CF-45920B02B950.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 20 Jul 2022 06:35:05 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/146B5260-8EDD-41B6-B756-EC6D329BD620.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Deanston 23 - Chess Malt Collection</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/deanston-23-chess-malt-collection</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deanston 23 Jahre - Bourbon Barrel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/0417D500-57ED-47F0-ABF1-13E8DBFF0179.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Monaten fiel mir bei Whiskyauction ein Deanston auf und zwar im ersten Moment wegen dem Namen des Abfüllers: „Chess Malt“. Ich hatte deren Abfüllungen in Dänemark schon mal gesehen, damals aber nicht zugeschlagen und auch bei dem fraglichen Deanston war ich erst skeptisch, denn der ist für grob 190 € noch in vielen Läden verfügbar…..und so viel Geld war er mir eigentlich gar nicht wert, wenn die Auktionspreise sich in diese Richtung entwickeln sollten. Trotzdem hab ich mir den gemerkt, kurz vor Ende der Auktion geguckt, wo er steht, die Stirn gerunzelt als der zehn Minuten vor Ende bei 91 € war, spontan drauf geboten und ihn für letztlich 105 € mit nach Hause genommen. Diesen Preis war er mir durchaus wert: 23 Jahre alt, Bourbon Barrel, 52,7%, 262 Flaschen. Jetzt ist er offen und ich bin gespannt, was ich da aus dem Bauch heraus mal so blind gejagt hab.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Deanston ist sehr schüchtern und ich muss ordentlich mit Handwärme arbeiten, um ihm Aromen zu entlocken. Mag aber auch daran liegen, dass ich ihn bei 16 Grad draußen auf der Terrasse verkoste. Die Handwärme gibt mir dann einen kräftigen Schuss Vanille und Bourbon, dazu jede Menge tropische Früchte wie Mango, Papaya und Ananas. Äpfel, Zitronengras, Kalk, Haselnüsse, Malzbonbons und Möbelpolitur ergänzen die Noten und lassen einen fruchtig-leichten Dram mit klassischen Bourbonfassnoten die Nase erobern. Schon mal ein hervorragender Start.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich nehme den ersten Schluck und ohne auf irgendwelche Aromen zu achten, melden mir Zunge und Gaumen sofort zurück: „Der ist mächtig lecker - Müssen wir den wirklich auseinandernehmen oder dürfen wir den einfach genießen?“. Anfangs sehr leicht und zart nimmt der Deanston nach kurzer Zeit ordentlich Fahrt auf: rosa Pfeffer, Vanille, angebranntes Karamell, Bitter Lemon, Birne, Pfirsich, Kräuter, Kreide, Kalk und Heidehonig kommen klar heraus, bevor es mit kaltem Kaffee, Milchschokolade und würzigem Holz langsam in Richtung Abgang geht. Dieser Whisky ist erst einer dieser leichten, fast lowland-artigen Deanston bevor es sich fast in einen Clynelish verwandelt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, Zitronengras und Heidekräuter, Pfirsich und angekohltes Holz, Malz und Muskatnuss, Vanille und Stammwürze.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eventuell ist es in meinen Notes schon minimal durchgeschienen: dieser Deanston ist absolut meine Baustelle. Eine ganz tolle, klassische Bourbonfassreifung, ein fruchtig-leichter Whisky, aber auch komplex und einfach nur angenehm. Dieser Blindkauf war ein Volltreffer und ich werde den Abfüller jetzt wohl mal genauer begutachten müssen. Für den von mir bezahlten Auktionspreis definitiv ein absolutes Schnäppchen. Ob ich die aktuell in Onlineshops geforderten grob 190 € auf den Tisch legen würde, weiß ich nicht, aber ich nach dem Probieren würde ich jetzt immerhin intensiv darüber nachdenken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/D1D1F8E6-7B51-4670-B4A9-869E06A89FA7.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 06:38:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/deanston-23-chess-malt-collection</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/0417D500-57ED-47F0-ABF1-13E8DBFF0179.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Coillmor 12 Jahre - First Fill Port Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/coillmor-12-jahre-first-fill-port-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coillmor Bavarian Single Malt - 12 Jahre - Port Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/D918B779-D510-4C5D-B3CF-1396B31098FF.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist gar nicht lange her, da entdeckte ich auf dem Instagram-Account des Handelshauses Dehlwisch, dem Laden im Hintergrund zum unabhängigen Abfüller Simon Brown Traders, dass demnächst eine 12 Jahre alte, unabhängige Abfüllung des Coillmor aus der bayerischen Brennerei Liebl kommen sollte und kommentierte das begeistert. Geschäftstüchtig, wie man einfach sein muss, wurde ich dann bei Erscheinen auf meinen Post hin direkt informiert und hab dann auch sofort zugeschlagen: ein 12 Jahre alter Single Malt aus Deutschland aus einem Portweinfass mit 46% von einem unabhängigen Abfüller - Sowas hatte ich in der Kombination aus Alter und unabhängig und dann auch noch für nur 60 € noch nie gesehen. Dieser Whisky wollte von mir einfach sofort bestellt und probiert werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der satt mahagonifarbene Whisky foppt mich anfangs ein wenig, denn durch die starke Kräuternote wirkt er direkt nach dem Einschenken erstmal wie ein Gin. Nach einiger Zeit im Glas entwickelt der Coillmor dann aber auch andere Noten: rosa Pfeffer, Pflaumen, rote Trauben und Kirschen kombinieren sich mit Leder, Malzbonbons und Blütenhonig zu einem höchst spannenden Dram. Meine Nase will mir einreden, dass der Coillmor leichten Rauch hat, aber der flackert nur sporadisch im Hintergrund auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Coillmor kommt mit dem schon im Geruch vorhandenen rosa Pfeffer auf dem Gaumen an und hält diese Note auch über die gesamte Verkostung hinweg. Danach hab ich das Gefühl neben einem Raucher zu stehen und dabei an einer neuen Lederhandtasche zu schlecken. Später machen sich Gartenkräuter, Kalk, morsches Holz, Wacholder, Eukalyptus, angebrannter Honig und dunkle Früchte in diesem staubtrockenen Dram ebenfalls klar bemerkbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang mit dunklem Holz, angebranntem Kaffee, frischem Leder, leichtem Rauch, hellem Pfeffer, würzigen Kräutern und Honig. Sehr trocken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich hab den Whisky bekommen, sofort für den Abend bereitgestellt, verkostet, Notes geschrieben und ihn dann zwei Stunden später nochmal verkostet. Warum? Weil der Whisky ungewöhnlich ist und ich meine eigenen Notes nochmal gegenprüfen musste. Wenn ich die Notes so lese, die ich selber geschrieben hab, dann klingt meine Beschreibung nach einer wacholderartigen, sprittigen Ode an die Bitterkeit mit Ledereinschüben und minimalem Einfluss des Portweinfasses, aber so ist dieser Whisky nicht. Würzig, ledrig, leichter Rauch, dunkle Früchte, angebrannte Süße - So ist dieser Whisky in seinem Gesamteindruck, was aber irgendwie schriftlich schwer festzuhalten, da er so viele Aromen bedient. Ich mag den jedenfalls und bereue den Kauf nicht, kann mir aber mehr als nur gut vorstellen, dass der nicht jedem schmeckt. Ob der Whisky wirklich leicht rauchig ist oder dieser Eindruck nur durch ein stark ausgebranntes Fass entsteht, vermag ich übrigens nicht sicher zu sagen, habe mich aber, wie man meinen Notes entnehmen kann, für Rauch entschieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/19E64B27-2F81-4621-9D82-14ECA83241F9.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 06 Jul 2022 06:40:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/coillmor-12-jahre-first-fill-port-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenfiddich 19 Jahre - Age of Discovery</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenfiddich-19-jahre-age-of-discovery</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenfiddich 19 - Bourbon Cask - Age of Discovery
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/CEE2AF8A-3FE9-423B-B5D0-66315CA3EA2C.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon seit ein paar Jahren stand die zumindest schon mal äußerlich großartige Bourbon Cask-Abfüllung aus der Age of Discovery-Serie von Glenfiddich bei mir im Schrank und irgendwie hab ich es nie übers Herz gebracht, ihn zu öffnen, weil ich wusste, ich würde ihn dann leeren und die schick anzuschauende Verpackung entsorgen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Age of Discovery-Serie feiert mit verschiedenen Abfüllungen das Zeitalter der Entdeckungen und damit die europäischen Seefahrer des 15ten und 16ten Jahrhunderts. Die Bourbon Cask-Abfüllung stellt hierbei auf die Entdeckung Nordamerikas ab. Es handelt sich um einen 19 Jahre alten Whisky, der mit 40% Alkoholgehalt in eine unbekannte Anzahl an Flaschen gefüllt wurde. Ich dürfte den damals für etwa 99 € erworben haben, inzwischen geht der auf Versteigerungen für grob 135 € weg, was also bedeutet: trotz hohem Deko-Faktor haben wir hier offensichtlich kein Sammlerobjekt. Beim Öffnen ist mir leider der Korken zerbröselt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/27AE2C68-26F2-4425-8A12-F88711933171.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der geringe Alkoholgehalt macht diesen Whisky gleich mal zu einer sehr schüchternen Abfüllung, die sich nur langsam aus dem Glencairn an meine Nase traut. Im ersten Eindruck ist der Dram leicht muffig-vanillig, mit grünen Äpfeln, Papaya und einer feuchten Frühlingswiese. Frisch abgebrochene Zweige, Heidekräuter, Zitronengras und Mandarinen im Hintergrund unterstreichen hier einen sanften Frühlingsdram, der erstmal sehr schlicht rüberkommt, aber trotzdem so einiges zu bieten hat. Ein wenig Handwärme entlockt dem Glenfiddich zusätzlich noch ein paar pfeffrige Aromen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So fein und leicht wie in der Nase ist er für mich fassstärkeversauten Whiskytrinker auch am Gaumen. Den ersten Schluck behalte ich lange im Mund und lasse den Whisky erstmal auf mich wirken, bevor ich mit dem zweiten Schluck intensiver nach Aromen suche. Die Kombination aus einer leichten, frischen Eukalyptusschärfe und angebranntem kalten Kaffee mit Kardamon, Muskatnuss und Vanille zeigen den Dram deutlich weniger locker-leicht und flockig, wie es die Nase erwarten ließ. Die süßen, fruchtigen Aromen blitzen zwar mit Honig hellen Trauben immer wieder auf, aber es dominiert eher eine feine Bittersüße. Auch Eiche, Bitter Lemon, Malzbonbons und Heidekräuter verstecken sich nicht und bescheren diesem eigentlich so sanften Whisky noch mehr an erkennbaren Aromen. Zart, zerbrechlich, bittersüß, komplex.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Finish ist dieser Glenfiddich kaum zu greifen und nach kurzer Zeit weg. Hier macht sich die Kombination aus der Sanftheit der Abfüllung und der geringen Alkoholstärke bemerkbar. Ein wenig Kaffee, Nougat, trockene Wärme und morsche Eiche zeigen sich kurz und dann blendet der Whisky schnell aus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein Fazit fällt mir irgendwie schwer. Der Whisky ist definitiv lecker und hat mächtig viel zu entdecken, wenn man sich mit ihm beschäftigen möchte, aber er ist halt sehr zart und schüchtern und verlangt daher viel Aufmerksamkeit. Mein erster Reflex war das klassische „10% mehr Alkoholgehalt hätten ihm gut getan“, aber das trifft es auch nicht, denn dieser Glenfiddich besticht ja gerade dadurch, dass er sehr sanft und gleichzeitig sehr komplex sein kann, was die erhöhte Trinkstärke ihm ausgetrieben hätte. Der Whisky ist insgesamt wirklich gut, aber reißt mich auch nicht vom Hocker, wobei ich letztlich gar nicht richtig definieren kann, woran das liegt, denn alles an ihm passt eigentlich zusammen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/4A4D7B77-6B39-45F8-829C-44C6A50D983F.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 03 Jul 2022 08:08:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenfiddich-19-jahre-age-of-discovery</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/CEE2AF8A-3FE9-423B-B5D0-66315CA3EA2C.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchgower 13 Jahre - First Fill Oloroso</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-13-jahre-first-fill-oloroso</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inchgower 13 - First Fill Oloroso - Anam na h-Alba
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/5FBF534F-DD3F-42E8-AA59-D302DB880201.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Jahren hab ich begonnen, mir über verschiedene Anbieter Fassanteile an völlig unterschiedlichen Whiskys zu sichern. Dabei hab ich mir auch Anteile an Fässern gesichert, die gar nicht mal wirklich meinem Geschmacksprofil entsprechen, aber ich wollte einfach von allem etwas haben. Aus einem dieser Fassanteile bei Tom Skowronek und Anam na h-Alba kam nun neulich dieser 13 Jahre alte Inchgower in Fassstärke aus einem First Fill Oloroso Butt. Inchgower ist eine Brennerei, die ich für ihre in der Speyside so untypischen würzig-maritimen Noten sehr mag. First Fill Oloroso ist dagegen überhaupt nicht meine Komfortzone, aber vielleicht klappt es ja trotzdem.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die kompletten Rahmendaten: 10.12.2008-28.01.2022, 13 Jahre also, 56,6% Alkoholgehalt, 340 Flaschen. Preis pro Flasche aus dieser Fassteilung war ohne Versand 58,72€, was wohl inzwischen als Schnäppchen gelten darf. Trotz einem First Fill Oloroso ist der Whisky erstaunlich hell: goldgelb mit leichtem orangen Einstich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Sherryeinfluss lässt sich keine Sekunde leugnen, denn mir schlagen sofort mit Alkohol vollgesogene dunkle Kirschen, überreife Himbeeren und klebrige Himbeeren, aber auch Haselnüsse, Dörrpflaumen, Vanille, Balsamico, Mokka und abgeranztes Leder entgegen. Insgesamt fruchtig-süß, fast zuckrig, voluminös und mit fast untergehender Fassstärke. Vom klassischen Inchgower-Profil ist leider nix zu merken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Beim ersten Schluck kommt die Fassstärke dann aber durch, so dass ich diesen Schluck erstmal nur hinnehme, damit mein Gaumen sich dran gewöhnt, und mich für die Notes auf den Zweiten konzentriere. Staubtrocken, mit einer Nuss-Tabak-Leder-Mischung, raumgreifend, mit hellem Holz, Karamell, Mokka und Eukalyptus. Außer dem Olorosofass zeigt sich hier nun auch minimal ein anderer Einfluss, allerdings mit Noten von Kreide, Salz und Heidekräutern eher im Hintergrund. Das Sherryfass ist hier schon dominant.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, Bitterschokolade, dunkle Früchte, helles Holz, kalter Kaffee, trocken, leichter Chili-Catch
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Inchgower hat alles, was ich an einem Sherrywhisky nicht mag, aber ich kann trotzdem objektiv sagen, dass es eine richtig gute Abfüllung ist. Was ich daran nicht mag: mein geliebter Inchgower ist einfach nicht erkennbar und überspitzt formuliert könnte ich nicht sagen, ob hier ein Inchgower, ein Balblar, ein St. Kilian oder ein Oldesloer Doppelkorn als Grundlage für die Oloroso-Reifung gedient hat. Was ich daran mag: dieser Whisky ist ganz klar eine Sherryfassreifung, wie sie sein muss. Ich hab in den letzten Jahren mitbekommen, welche Sherryprofile funktionieren, auch wenn ich die selber nicht mag, und dieser Inchgower gehört mit seinen überbordenden Aromen und seiner staubtrocken-ledrig-bitterern Nussigkeit definitiv dazu. Den werde ich immer mal wieder Freunden anbieten, denen solche Art Whisky zusagt, und regelmäßig selber probieren, wie er sich mit mehr Zeit und Luft macht. Kein perfektes Match für mich, aber auch weit an einer Fehlinvestition vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9D62569C-FAE3-4C26-A1FF-6F68066AF01E.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 06:30:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-13-jahre-first-fill-oloroso</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/5FBF534F-DD3F-42E8-AA59-D302DB880201.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/5FBF534F-DD3F-42E8-AA59-D302DB880201.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Halley‘s Comet 2020 - First Fill Marquise de Terme Barrique</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/halleys-comet-2020-first-fill-marquise-de-terme-barrique</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Halley‘s Comet 2020 - Tullibardine 8 Jahre - Rotweinfass
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/88BA231A-8AAD-4724-994A-0A399521450B.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich hatte ich den Cassiopeia II aus der Scotch Universe-Serie probiert und für mächtig gut befunden. Aus der Community wurde ich dann auf den Halley‘s Comet 2020 aufmerksam gemacht, der ebenso wie der Cassiopeia eine Reifung in einem „Marquise de Terme Barrique“-Rotweinfass bekommen hatte. In den Untiefen meines Sampleschrankes fand ich tatsächlich ein kleines Fläschchen mit 5cl dieser Abfüllung und die kommt dann auch mal fix zum Verkosten ins Glas. Es handelt sich dabei um einen 8 Jahre alten Tullibardine, der mit 58,3% Alkoholgehalt abgefüllt wurde.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Saftige, vergorene Himbeeren, überreife lila Kirschen, volle rote Trauben und Vanille dominieren den ersten Eindruck und erinnern dabei fast ein wenig ein rote Grütze mit Vanillesoße. Die 58,3% kommen für so einen hohen Alkoholgehalt eher schüchtern daher und sind am ehesten durch leichte Eukalyptusnoten präsent. Ein wenig dunkles Holz, Milchschokolade, Rosenseife und eine undefinierbare Fruchtsäure schweben im Hintergrund und untermalen die insgesamt sehr süß-fruchtige Nase.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Fassstärke hat sich so lange versteckt, bist der Comet über die Zunge rollt und diese erstmal zurückzucken lässt, so dass sie nicht mehr als "Fassstärke, würzig-frisch" zurückmeldet. Der zweite Schluck zeigt dann die Aromen: angebranntes Erdnussbuttertoast, Kaffee, Malzbonbons, die undefinierbare Fruchtigkeit eines Multivitaminsaftes, morsches Holz und ein wenig Kupfer. Ordentliche Rotweinnoten, aber auch erkennbar jung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, staubtrocken, Bitter Lemon, altes Holz, eine Centmünze und Heidekräuter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In der Nase ist der Halley‘s Comet eine wunderbare Fruchtbombe, die im Mund neben Süße auch Bitterkeit und Jugend zeigt. Ich mag den grundsätzlich, aber der hätte aus meiner Sicht auch ruhig zwei/drei Jahre mehr vertragen können. Der Cassiopeia II, der ja erst ausgelöst hat, dass ich diesen Tullibardine so intensiv verkoste, schlägt ihn für mich doch deutlich, weil dessen Dreckigkeit und Würze besser mit dem Rotwein harmoniert und er einfach das passende Alter hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/88BA231A-8AAD-4724-994A-0A399521450B.jpeg" length="320217" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 21 Jun 2022 08:10:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/halleys-comet-2020-first-fill-marquise-de-terme-barrique</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/88BA231A-8AAD-4724-994A-0A399521450B.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/88BA231A-8AAD-4724-994A-0A399521450B.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Voodoo - Nailed Puppet - 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/voodoo-nailed-puppet-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nailed Puppet 11 Jahre - Tormore Peated
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/54AB5FBC-EADA-40D7-BDA5-FA9EFF36E473.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gebe zu, zuallererst hat mich an diesem Whisky das Label gereizt, aber nachdem ich die Rahmendaten studiert hatte, war ich endgültig überzeugt und hab direkt zugeschlagen, ohne zu wissen aus welcher Brennerei der Whisky eigentlich kommt: 11 Jahre alt, Speyside, First &amp;amp; Second Fill Bourbon, Lightly Peated und 52,6% Alkoholgehalt. Als ich dann heute in der Base entdeckte, dass es sich um einen Whisky aus einer meiner absoluten Lieblingsbrennereien handelt, hab ich mir still und heimlich auf die Schulter geklopft: ein Tormore. Aber Lightly Peated? Tormore hat doch eigentlich gar keinen Rauch, allerdings gab es schon Abfüllungen aus Islay Casks, die höchst spannend waren. Bin neugierig, was mich erwartet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Frucht, Frucht, Frucht - Wow. Schöner Start. Weißer Pfirsich, Mango, überreife Mandarinen, grüne Äpfel, Passionsfrucht, Vanille, Honig und Eukalyptus dominieren in der Nase. So riecht Sommer. Holz? Malz? Kräuter? Nix zu finden. Nach 30 Minuten im Glas bilde ich mir minimal Eiche und eventuell auch Rauch ein, beides aber wohl eher, weil ich es finden will und nicht weil es wirklich da ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Rosa Pfeffer, helles Holz und tatsächlich leichter Rauch finden sich anfangs am Gaumen ein, während die fruchtigen Noten aus der Nase erstmal nicht auftauchen. Im zweiten Schluck zeigen sich Birnen, Äpfel und Mandarinen - Sowohl mit der eigentlichen Frucht als auch mit der leicht bitteren Schale sowie mit einer guten Portion Pfeffer, kaltem Kaffee und dunklem Malz. Fruchtig-herb, edelbitter, staubtrocken, aschig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, sehr warm und trocken, helles Holz und Kaffee, alhoholgeschwängerte Mandarinen und kalter Rauch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Spannender Whisky. In der Nase mit all seiner aufregenden Frucht ein Dram für einen tollen Sommernachmittag, weil er in der Nase als kräftiger Fruchtcocktail durchgeht. Im Geschmack und im Abgang dann ein Dram für die letzten Minuten des Abends, wenn die Reste vom Holz im Feuerkorb nur noch glimmen, es langsam kalt wird und die Mücken rauskommen. Das passt jetzt einzeln nicht so richtig zusammen, aber lecker ist es zumindest für mich trotzdem. Preislich liegt der Nailed Puppet bei etwa 65€, was für einen 11 Jahre alten, unabhängig abgefüllten Whisky in erhöhter Trinkstärke derzeit absolut normal ist. Gefällt mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/54AB5FBC-EADA-40D7-BDA5-FA9EFF36E473.jpeg" length="464846" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 16 Jun 2022 10:11:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/voodoo-nailed-puppet-11-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/54AB5FBC-EADA-40D7-BDA5-FA9EFF36E473.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/54AB5FBC-EADA-40D7-BDA5-FA9EFF36E473.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kincaple 10 Jahre - Lowland Single Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/kincaple-10-jahre-lowland-single-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kincaple - 10 Jahre - Invergordon Distillers
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DE7914AF-4960-4784-BE2D-DD60EA3374F7.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe nicht mehr den Hauch einer Ahnung, wie die Miniatur des 10 Jahre alten Kincaple in meinen Miniaturenschrank geraten ist, aber das heißt ja nicht, dass ich den nicht trotzdem trinken könnte. Es handelt sich um einen 10 Jahre alten Lowland Single Malt, der höchstwahrscheinlich Ende 2005 vom unabhängigen Abfüller Invergordon Distillers abgefüllt wurde. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um einen Glenkinchie, der mir mit zurückhaltenden 40% Alkoholgehalt angeboten wird. "Kincaple" war auch der Name einer Brennerei die bereits vor über 200 Jahren geschlossen wurde, mit der dieser Whisky außer dem Namen allerdings nichts gemeinsam hat.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sehr leicht und zurückhaltend mit fruchtigen Heidekräutern kommt mir der Kincaple entgegen. Pfirsich, süße Feigen und Rosinen schweben leicht über einer blühenden Heide, während Milchschokolade, Vanille, helles Holz und ein klein wenig Staub den Hintergrund des Drams bilden. Riecht erstmal süffig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dünn, würzig und bitter ist der Eindruck beim ersten Schluck und der wird auch beim weiteren Verkosten bleiben. Muffiges altes Holz, Thymian, Heide und angebranntes Toast, dazu minimal Zitronengras und Rosinen, beides aber fast komplett überdeckt von den würzigen-bitteren Noten. Ein Gaumenschmaus ist das irgendwie nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eher kurz, staubig, holzig und mit bitteren Kräutern sowie ein wenig Honig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kann man trinken, kann man aber auch gut lassen. Der Whisky ist handwerklich an sich völlig ok, aber letztlich auch einfach langweilig und eher eine Ode an die Bitterkeit als irgendwie dem Gaumen schmeichelnd. Jetzt erstmal was Leckeres..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DE7914AF-4960-4784-BE2D-DD60EA3374F7.jpeg" length="337408" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 13 Jun 2022 06:44:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/kincaple-10-jahre-lowland-single-malt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DE7914AF-4960-4784-BE2D-DD60EA3374F7.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cassiopeia II - Marquis de Terme Wine Barrique</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/cassiopeia-ii-marquis-de-terme-wine-barrique</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cassiopeia II - Scotch Universe - 12 Jahre
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9E7B502A-7E28-4416-B519-A8B298E868F9.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab mal wieder in den Untiefen des Sampleschranks gegraben und dort einen Whisky gefunden, den es unbedingt mit Notes zu bedenken gilt: der 12 Jahre alte Cassiopeia II des unabhängigen Abfüllers Scotch Universe ist höchstwahrscheinlich ein unter diesem Namen verschlüsselt abgefüllter Craigellachie, eine Brennerei mit der ich nicht immer gut kann, die mir aber auch schon echte Highlights beschert hat. Diesmal gibt es hier eine Vollreifung in einem Marquis de Terme Wine Barrique, sprich einem 225 Liter-Rotweinfass von einem Weingut Nahe Bordeaux, abgefüllt mit 64,2% Alkoholgehalt. Spannenderweise ist der Whisky auch zwei Jahre nach Erscheinen noch in vielen Shops erhältlich, was für Scotch Universe-Abfüllungen schon ungewöhnlich ist. Gucken wir mal, was er so zu bieten hat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Nase begeistert mich von ersten Moment an: kräftig mit Alkohol vollgesogene Kirschen, Pflaumen und Trauben, jede Menge Vanille, leicht angekohlte Eiche, Milchschokolade, Tannine und eine leicht spritzige Säure. Die mehr als 64% lassen sich natürlich nicht verstecken, aber sie passen einfach wunderbar rein. Im Geruch schon mal eine glatte Eins.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der erste Schluck ist eigentlich nur zum Gewöhnen des Gaumens an den hohen Alkoholgehalt und kann noch nichts aussagen, aber ab dem zweiten Schluck geht es los: überreife dunkle Früchte, Tabakkrümel, Eiche, kalkhaltige Erde und eine Menge Tannine bahnen sich ihren Weg über meine Zunge. Pflaumen, Cassis, Brombeeren und Muskatnuss, dazu ein bisschen Leder und Kaffee - Dieser staubtrockene Dram bietet eine ordentliche Menge verschiedener, fein harmonierender Aromen, ist aber auch ein mächtiges Brett.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Etwa mittellang und damit kürzer als erwartet, Muskatnuss, Schokolade, viele Tannine, schöne dunkle Eiche und sehr trocken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wow. Geiles Zeug. (An dieser Stelle gedanklich einige passende, positiv besetzte Kraftausdrücke einfügen) Ja, der Cassiopeia ist schon heftig und man muss den in all seiner robusten Dreckigkeit mit seinen mächtigen Rotweinnoten schon mögen, aber da ich genau das mag, wird dann wohl mal in fünf Minuten eine Bestellung für eine komplette Flasche rausgehen. 12 Jahre, Fassstärke, zwischen 63 und 70 € zu bekommen - Für mich ein Pflichtkauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 08 Jun 2022 06:37:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/cassiopeia-ii-marquis-de-terme-wine-barrique</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9E7B502A-7E28-4416-B519-A8B298E868F9.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9E7B502A-7E28-4416-B519-A8B298E868F9.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig Cairdeas - Feis Ile 2020</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-cairdeas-feis-ile-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laphroaig Cairdeas - Port &amp;amp; Wine Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/68D0AAAE-2E44-4424-9863-F279568083E2.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor nicht mal einer Woche hatte ich mit dem Cairdeas des Jahres 2018 meinen allerersten Whisky aus dieser Abfüllungsserie, um mich an diese einmal ranzutasten, und wurde dabei durchaus enttäuscht. Schnell stellte sich über diverse Hinweise heraus, dass ich ganz offensichtlich keinen für die Cairdeas-Serie repräsentativen Dram erwischt hatte. Noch viel schneller bekam ich von Florian mit den Worten „diesen kann ich empfehlen“ ein Sample des 2020er Cairdeas zugesandt und den will ich dann auch gleich mal probieren (Danke, Florian).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Rahmendaten: Bourbon Casks, Ruby Port Casks und Wine Casks, 52% Alkoholgehalt und kein angegebenes Alter, man munkelt aber etwas von acht Jahren. Port &amp;amp; Rauch ist einer meiner absoluten Lieblingskombinationen, daher freue ich mich sehr auf diesen Dram.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sanfter, süßer Rauch ist das Erste, was in meiner Nase ankommt. Salz und Jod, rote Trauben und Himbeeren, Milchschokolade und Karamell, aber auch ein wenig geräucherter Speck, kalte Asche und Tabakkrümel. Das ist unverkennbar ein Laphroaig mit einer schönen süßlichen Note, die die typischen Aromen dieser Brennerei nicht unterbuttert sondern unterstützt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wenn mein Gaumen weiß „Jetzt kommt ein Laphroaig“, dann ist dieser auf einen ordentlichen Kracher vorbereitet, diesmal fließt der Whisky aber erstmal regelrecht süffig über die Zunge. Süffig, obwohl die ersten erkennbaren Noten dunkles, morsches Holz, billiges Kupfer und angebrannte Schokolade sind. Danach gibt es mit Alkohol vollgesogene, lila Kirschen, überreife Trauben, Vanille und Nüsse sowie ein alten Aschenbecher, Phenole, Jod und schwarzen Pfeffer. Dieser Laphroaig zeigt immer wieder unter der Oberfläche, dass er ordentlich Kraft hätte, wenn er denn nur wollte, aber er hält sich auffällig zurück.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang, staubtrocken, als würde ich einen mit einer Cocktailkirsche belegten alten Aschenbecher auslutschen. Dazu gibt es jede Menge Torf, Erde, kalten Kaffee und Pflaumen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Florian hatte völlig recht: diesen Cairdeas kann man empfehlen. Ein absolut leckerer Laphroaig, der wirkt als würde er sich freiwillig zurücknehmen, damit auch Weicheier wie ich den genießen können. Die Port- und Bourbonfässer sind klar zu erkennen, die Wine Casks kann ich nicht entdecken, aber das macht nichts. Einziger kleiner Wermutstropfen ist die am Gaumen durchaus erkennbare Kupfernote, die verhindert, dass ich hier eine ultimative Lobpreisung verfasse. Trotzdem: Lecker. Danke, Florian.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A4270A43-2963-4EB8-A5F6-72477BC527D0.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 06 Jun 2022 07:51:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-cairdeas-feis-ile-2020</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/68D0AAAE-2E44-4424-9863-F279568083E2.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/68D0AAAE-2E44-4424-9863-F279568083E2.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Virvelvind</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-virvelvind</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Virvelvind - Moment-Serie
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7D7EB8E5-DE26-4914-A8EB-61D8DEB57A0C.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Einstellung der Säsongswhisky-Serie, die Abfüllungen wie den Blomstertid oder den Grönt Te hervorgebracht hatte, stellt Mackmyra nun mit der Moment-Serie seine zweite bekannte Abfüllungsreihe mit einer letzten Abfüllung ein: der Mackmyra Virvelvind ist ebendiese letzte Abfüllung und seit ein paar Tagen auf dem Markt erhältlich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zusammengestellt aus First Fill Bourbon Fässern gebrannt in 2007, First Fill Bourbon Smoke-Fässern aus 2010, First Fill schwedische Eiche aus 2010 und Second Fill Oloroso-Fässern aus 2010 sind die einzelnen Bestandteile also 12 bis 14 Jahre alt. Der Virvelvind soll dabei an die allererste, mir leider unbekannte, Moment-Abfüllung namens Medvind erinnern. Durchgängig gelagert in der Bodas Mine wurden 2.049 Flaschen mit 46,8% Alkoholgehalt abgefüllt……und offensichtlich wurden auch ein paar 5cl-Samples befüllt, denn meines bekam ich direkt von Mackmyra zugesandt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie üblich gebe ich dem Mackmyra viel Zeit im Glas, bevor ich damit beginne, ihn zu verkosten, denn das tut ihm nach meiner Erfahrung sehr gut. Bin schon gespannt, was mich erwartet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Minimaler Rauch, Aprikosen, Lemongras und frisch abgebrochene, grüne Äste sind die ersten Noten, die der Virvelvind in meiner Nase hinterlässt. Mandarine, Vanille, Eukalyptus, Heidekräuter sowie ein bei Handwärme deutlich stärker hervorkommender Rauch gesellen sich dazu und machen den Whisky zumindest in der Nase für mich schon mal zu einem sehr gefälligen, spannenden Kandidaten. Hoffentlich geht das so weiter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dunkle Schokolade, breiige Eiche, Heidekräuter, aschiger Rauch und angebrannter Kaffee von gestern erreichen meinen Gaumen und zeigen hier erstmal eine eher bittere Seite des Virvelvind. Nicht unangenehm bitter, aber schon hart auf der Kante balancierend. Mit der Zeit kommen Vanille, Muskat, Walnussschalen und eine leicht fruchtige Säure (einer nicht ganz reifen Apfelsine nicht unähnlich) aus dem staubtrockenen Whisky heraus. Je länger der Virvelvind im Mund verweilt, umso mehr kommt das Holz durch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eiche und angekohltes Nougat bleiben mächtig lange und warm am Gaumen kleben. Vorher zeigen sich noch Walnüsse, Tabakkrümel, Heidekräuter und Vanille, die aber deutlich früher ausblenden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das ist definitiv kein ganz einfacher Whisky, denn die Eiche ist schon ordentlich präsent und das muss man wirklich mögen. Der Virvelvind balanciert hart auf der Kante, um nicht in Richtung „zu viel Eiche“ zu kippen, und schafft das auch, was ihn aber für viele Genießer zu einer schwierigen Angelegenheit machen dürfte. Alle anderen Noten wie der Rauch, die Säure, die Trockenheit, die Kräuter und die Vanille passen sich gut in die Eiche ein, dürften aber gerne präsenter sein. Ich persönlich mag den Virvelvind, würde ihn aber wirklich nur Liebhabern eichenlastiger Whiskys empfehlen. Aktuell ist er zwischen 106 und 120 € zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/C88FE81D-387E-4A7B-A793-03B93F7019E4.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7D7EB8E5-DE26-4914-A8EB-61D8DEB57A0C.jpeg" length="306715" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 06:54:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-virvelvind</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7D7EB8E5-DE26-4914-A8EB-61D8DEB57A0C.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7D7EB8E5-DE26-4914-A8EB-61D8DEB57A0C.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig Cairdeas - Feis Ile 2018</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-cairdeas-feis-ile-2018</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laphroaig Cairdeas - Bourbon &amp;amp; Fino Sherry Casks
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A2805E5B-F39E-45E0-91D3-8CA6D01160F8.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon vor längerer Zeit hab ich bei meinen Facebook/Instagram-Kumpel Robin einen Stapel Samples aus seinem Bestand gejagt und darunter war auch ein Laphroaig Cairdeas. Es handelt sich dabei um die 2018er Feis Ile-Ausgabe aus Bourbon &amp;amp; Fino Sherry Casks abgefüllt mit 51,8% Alkoholgehalt. Ich habe tatsächlich noch nie einen der regelmäßig erscheinenden Cairdeas probiert, da ich immer zu faul war, um den Hype mitzumachen und mich schnell um eine Flasche zu bemühen. Vielleicht werde ich meine Faulheit ja nach diesem Sample bereuen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Salz, Jod, Torf und Möwenscheiße erobern direkt meine Nase und erklären mir klar und deutlich „Ich bin ein Laphroaig“. Der Whisky ist dabei allerdings nicht gewohnt stürmisch, sondern kriecht eher schüchtern aus dem Glas. Vanille, frisches Holz, Akazienhonig und Aprikosen gesellen sich zu den typischen Laphroaig-Noten, was alles aus den Bourbonfässern zu stammen scheint. Noten vom Fino Sherry suche ich vergeblich, es sei denn diese sorgen dafür, dass dieser Laphroaig irgendwie süffig wirkt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Asche, kalter Rauch, Aprikosen und Lemongras sind die ersten Eindrücke, die mir der Dram auf der Zunge liefert. Die 51,8% sind vorhanden, aber eher schüchtern. Verkohltes Holz, bittere Orangenmarmelade, angebranntes Karamell, Vanille, Salz und Jod folgen auf den ersten Eindruck und trotz all dieser recht eindrücklichen Noten, bleibt der Dram seltsam zurückhaltend. Fino Sherry suche ich wieder vergeblich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang mit kalter Asche, Jod, erstmals richtig phenolischer Rauch, Erde, Vanille und ein wenig Honig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein irgendwie gebändigter, zahmer, süffiger Laphroaig - Grundsätzlich ein durchaus schmackhafter Whisky, aber die Erwartungshaltung an einen Laphroaig erfüllt er bei mir überhaupt nicht. Objektiv betrachtet „In Ordnung“. Subjektiv betrachtet „Hmm…“. Ich bereue jedenfalls nicht, dass ich bisher noch keinen Cairdeas im Glas hatte, falls die alle so sind. Kann man trinken, muss man aber nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/FA9061EE-FEAF-4B94-ACA7-2908C59BA875.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 31 May 2022 07:59:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-cairdeas-feis-ile-2018</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>The Lübbehusen - 5 Jahre - Distillery Edition</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/the-luebbehusen-5-jahre-distillery-edition</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Lübbehusen - Distillery Edition - Cask Strength
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/6CB68B68-74BD-42DC-8870-AD7A8161B146.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es begab sich an einem Wochenende Anfang April, dass sich etwa 20 Blogger und Vlogger teilweise nebst Anhang zu einem Wochenendbesuch im idyllischen Emstek in den tiefen Niedersachsens einfanden, um dem Plan nach die dort befindliche Brennerei „The Lübbehusen“ gemeinsam zu besichtigen, Whiskys zu verkosten und Blödsinn zu reden. All diese drei Dinge wurden zumindest zu meiner Zufriedenheit souverän erfüllt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach ersten Schwätzchen und einem Einstiegsdram im Hotel ging es per Shuttle-Taxis direkt zur Brennerei, wo Jens Lübbehusen („Der Chef von das Ganze“ wie wir Norddeutsche sagen würden) uns absolut herzlich begrüßte, eine erste Runde Erfrischungsgetränke verteilte und uns anschließend durch sein Reich führte. Bereits hier war zu merken: hier steckt nicht nur sein Herzblut drin, sondern Jens ist auch ein großartiger Gastgeber, der zusätzlich dazu keiner noch so kritischen Frage auswich. Eine anschließende Verkostung sämtlicher Produkte von peated und unpeated Malt über Rye und diverse Single Casks hin zu Malt Whisky Honig Likör, ein Chef am Grill und viele, viele Gespräche untereinander prägten einen tollen Abend, an dem für mich ein Whisky herausstach: die nur vor Ort erhältliche „Distillery Edition“: 5 Jahre alt, 57,4%, gereift in Virgin Oak, Rotwein und Bourbon-Casks, wenn ich das vor Ort richtig mitbekommen habe.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach so einem langen Tag mit sieben oder acht anderen Whisky vor dem Probieren der Distillery Edition traue ich immer meinem Gaumen nicht so richtig, daher hab ich die vor Ort erworbene Flasche erstmal in meine Whiskytruhe gestellt, um alles darüber zu vergessen, und jetzt erst wieder zum Verkosten rausgeholt. Bin schon gespannt, was mich vor anderthalb Monaten so begeistert hat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dunkle, vollgesogene Kirschen, saftige Waldbeeren, frisch abgebrochene Äste und Nougat dominieren den ersten Eindruck. Vanille, Butterkekse, Tannine, Muskatnuss und weißer Pfeffer lauern im Hintergrund und machen den Dram in der Nase insgesamt zu einer sehr runden, harmonischen und verlockenden Angelegenheit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die 57,4% kommen schon klar erkennbar auf der Zunge an, werden aber schnell von Pfeffer, dunklem Malz, Bitterschokolade und Orangenmarmelade verdrängt. Anschließend gibt dieser staubtrockene Whisky ordentlich Fruchtsüße, angebrannten Kaffee, frisches Holz und eine Menge Tannine preis. Wenn ich das selber so lese, klingt es, als wäre der Whisky ziemlich bitter und scharf, aber das ist tatsächlich nicht der Fall: die weinigen Noten und die Fruchtsüße halten ihn souverän auf der „elegant-bitteren“ Seite der Macht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit Eukalyptus und kaltem Kaffee, Malzbonbons und Nougat, Pfeffer und Kirschen, staubtrocken
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Diese Distillery Edition von „The Lübehusen“ ist auch als erster Dram eines Abends sehr lecker, auch wenn dann natürlich die Fassstärke deutlich stärker zur Geltung kommt. Spannende Rotweinnoten, passendes Virgin Oak und ein sehr malziges Destillat passen hier sehr schön zusammen. Wenn ich jetzt noch den Hauch einer Ahnung hätte, was ich ganz am Ende des Abends nach diversen Whisky für die Flasche eigentlich bezahlt hab, könnte ich auch was zum PLV sagen…. Dunkle Erinnerungen sagen 50 € für die 0,5 Liter, was für einen fassstarken Dram aus einer kleinen Brennerei völlig in Ordnung ist.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/00CDC818-59FB-4D08-B72F-9A862F97F424.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 May 2022 07:25:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/the-luebbehusen-5-jahre-distillery-edition</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pulteney 12 Jahre - Signatory Vintage</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/pulteney-12-jahre-signatory-vintage</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pulteney 2008-2020 - Signatory Vintage - Bourbon Barrel
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/533E3CDC-918C-4768-BB9D-3A85B70F4D68.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war mal wieder Zeit, ein Sample aus dem Regal zu ziehen und einfach mit Notes zu bedenken. Getroffen hat es diesmal einen Pulteney, 12 Jahre alt, 46% Alkoholgehalt, 288 Flaschen aus einem Bourbon Barrel abgefüllt in 2020 von Signatory Vintage für Kirsch-Import. Über Pulteney weiß der geneigte Whiskytrinker eigentlich alles, aber trotzdem nochmal in Kurzform: eine der nördlichsten schottischen Festlandbrennereien, ungetorftes Malt aber stark torfhaltiges Wasser, von der Größe her eher im unteren Viertel der schottischen Brennereien anzusiedeln, beheizt mit seiner Abwärme über 1.000 Haushalte, an der Küste gelegen. Genug der Fakten, hin zum Whisky:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aromen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Pulteney öffnet sich nicht leicht und braucht schon ein bisschen Handwärme, um auf Touren zu kommen. Dann gibt es grüne Äpfel, Eukalyptus, Vanille, Heidekräuter, Eiche und Butterkekse. Ich bilde mir ein, flüchtig noch irgendwelche tropischen Noten wahrzunehmen, aber die lassen sich nicht wirklich greifen. Erstmal also eher unspektakulär und klassisch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Dram startet mit Eukalyptus und weißem Pfeffer, geht dann aber schnell zu Äpfeln, Lemongras, Vanille, dunklem Malz, angebranntem Kaffee und Heidekräutern über. Es gibt wieder ganz flüchtige tropische Noten, die sich jetzt am ehesten als Pfirsich oder Mango beschreiben lassen und dazu eine herbe Mischung aus Eiche und Walnussschalen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit kaltem Kaffee und bitterer Orangenmarmelade, staubtrocken und regelrecht das Wasser aus den Wangen ziehend, salzig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Pulteney ist zum einen weder allzu beeindruckend noch ein Feuerwerk der Aromen, zum anderen jetzt aber auch nicht schlecht sondern mit all seinen klassischen Bourbonnoten schlicht und einfach solide. Ich persönlich würde ihn als minimal besser als den klassischen 12er Pulteney einordnen, dieses aber im wesentlichen, weil er 6% mehr Alkoholgehalt hat und mehr Aromen rauskommen lässt. Solide halt und noch überall im Bereich 53-55€ zu bekommen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2B8F45B4-CDAE-4CF2-808F-C0B96F59FC84.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 23 May 2022 06:51:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/pulteney-12-jahre-signatory-vintage</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/533E3CDC-918C-4768-BB9D-3A85B70F4D68.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gilors 5 Jahre - Portweinfass</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/gilors-5-jahre-portweinfass</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gilors - 11/2015-01/2021 - Portweinfass
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E00600FC-6AD1-4C6F-9B3A-E3BFC0F6E19F.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute gibt sich mal wieder ein Whisky der deutschen Brennerei Heinrich aus Kriftel im Taunus die Ehre in meinem Glencairn: ein fünf Jahre alter Gilors aus dem Portweinfass, abgefüllt mit 43% Alkoholgehalt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Portweinfass, na klar, da gibt es saftige, süße Gerüche, die an meine Nase dringen…..so zumindest meine Erwartungshaltung. Stattdessen bekomme ich vor allem Muskat, Malz und Küchenkräuter begleitet von einer kleinen Menge Pflaumen und überreifer Sauerkirschen. Eukalyptus, dunkle Schokolade, Eiche und Erdnüsse. Völlig unerwartet, aber auch völlig in Ordnung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der erste Schluck ist süffig, malzig, rauchig…rauchig? Das hatte ich so überhaupt nicht in der Nase, aber dieser kalte, aschige Rauch ist eindeutig da und sorgt durch seine überraschende Anwesenheit dafür, dass ich beim ersten Schluck auf überhaupt nichts anderes achte. Der zweite Schluck bringt mir dunkle, matschige Pflaumen, überreife Kirschen, Eichenwürze, Muskat, Nougat und Heidekräuter. Auch hier gilt: unerwartet, aber gut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, Asche, Nougat und bittere Orangenmarmelade
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nase und Gaumen waren auf etwas vollkommen anderes eingestellt, aber der Gilors aus dem Portweinfass hat mich mächtig überrascht…..und das auch noch positiv. Ein süffig, rauchiger Whisky für den Sommer - Zumindest dem Geschmack nach, denn nach allen Infos, die ich habe, ist dieser Whisky gar nicht rauchig. Ja, es ist erkennbar kein alter Whisky, aber das stört hier in keinster Weise. Lecker. Derzeit kostet er 45€ für 0,5 Liter, was preislich auch noch ok ist. Probierempfehlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/9C30E54A-CD8C-4AE8-9415-31D8C30AA3F4.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E00600FC-6AD1-4C6F-9B3A-E3BFC0F6E19F.jpeg" length="276654" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 18 May 2022 05:31:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/gilors-5-jahre-portweinfass</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E00600FC-6AD1-4C6F-9B3A-E3BFC0F6E19F.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E00600FC-6AD1-4C6F-9B3A-E3BFC0F6E19F.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jura 1998-2003 - Secret Treasures</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/jura-1998-2003-secret-treasures</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jura 14 Jahre - Fassbind of Switzerland
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/B76CAD3E-BE61-470F-94C8-EBD9D3603989.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich sitze ich nichts ahnend und wie als Beamter gewohnt vor mich hindösend im Büro, da erreicht mich eine Nachricht mit einem Foto von einem Kollegen auf Dienstreise: „Sag mal, bist du dafür die Zielgruppe? Soll ich den mitbringen? Kostet hier 60€“ und dazu das Bild von dem Jura, der jetzt gerade in meinem Glas atmet. Kurze Schnappatmung bei mir beim hereinzoomen ins Bild: Jura, 1988-2003, 14 Jahre und dann dieser Preis? Kurz die Suchmaschine anwerfen und ein Blick in die Base: nix aussagekräftiges zu finden, aber 60€? Was kann man da schon falsch machen. Die Antwort war fix geschrieben „Pack ein“……und jetzt ist die Flasche offen. 44% Alkoholgehalt, abgefüllt von Secret Treasures für die Schweizer Likörfirma Fassbind, 383 Flaschen, unbekannte Fassreifung, peated oder unpeated ist ebenfalls nicht bekannt. Der Blindflug kann beginnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E33E9C28-8B89-4998-B5C9-5D22688467E5.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der erste Eindruck von dem goldgelben Dram sagt: Bourbonfass und entweder minimal rauchig oder stark ausgekohlte Fässer. Vanille, Zitronengras, Butterkekse, Salz, Tannennadeln sowie Tabak, Leder und ein bisschen feuchte Kellertreppe. Angenehm frisch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sehr sanft im Antritt, aber dann legt der durchaus ölige Dram los: weißer Pfeffer und ganz eindeutig ein alter, kalter Aschenbecher, der schon Generationen von Kippen gesehen hat. Dazu Vanille, Nüsse, angebrannter Kaffee, Mottenkugeln, Heidekräuter, Nougat und morsches Holz. Gegen Ende ein sanfter Eindruck von Old Bottle Flavour.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang und dumpf, kalt und aschig, Vanille und Pfeffer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Also ein Fehlgriff ist dieser Jura-Blindkauf definitiv nicht. Aus meiner Sicht ist das ein Whisky für einen kalten, ungemütlichen Herbstabend am Kamin, während der dauerhafte Nieselregen leise aufs Fenster trommelt. Ein bisschen Old Bottle Flavour hat er aufgrund der fast 20 Jahre in der Flasche natürlich mitbekommen, aber das ordnet sich den normalen Noten unter. Seinen Preis ist der definitiv wert. Kein Wunderwhisky, aber sehr ordentlich….und das kann man leider nicht über viele Jura-Abfüllungen sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 13 May 2022 06:58:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/jura-1998-2003-secret-treasures</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Thy Whisky - Achtmal Dänemark im Glencairn</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/thy-whisky-achtmal-daenemark-im-glencairn</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thy Whisky x8 - Danish Organic Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A0F243EF-7BAB-43DF-BE21-9F8AFD7C6C75.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/20F5EE27-8A57-4D9B-9C9A-7BF5A4DF9701.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ein paar Monaten fragte mich Helge von Spirits of Scandinavia, ob ich nicht mal Lust hätte, etwas von Thy Whisky zu probieren. Thy Whisky? Hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört und hab dann erstmal die allwissende Suchmaschine angeworfen. „Danish Organic Whisky“. Farmbrennerei. 2km weg von der Nordseeküste. Brennt seit 2010. Experimentiert mit haufenweise verschiedenem Malz. Von Jim Murray mal als europäischer Whisky des Jahres ausgezeichnet - Das klang für mich schon mal spannend, also gab es von mir ein klares „Ja, immer her damit“.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Als dann das „kleine“ Samplepaket direkt uns Dänemark kam, war ich erstmal ein bisschen perplex: 7 Samples, 1 große Flasche, Glas, Pipette, drei Malzproben und zwei Seiten Text vom Master Distiller selber. Ich gehöre ja nicht zu den Bloggern, die häufiger mal was zugeschickt kriegen, daher war nicht nur die schiere Menge an Whisky sondern auch all das drumherum schon mal überraschend. Hier auf jeden Fall ein großes Dankeschön an Jakob Stjernholm von Thy Whisky. Ob ich das jetzt alles noch fair besprechen kann? Ich werde es zumindest versuchen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im beiliegenden Schreiben gab es noch einige Informationen zum Malz und zur Brennerei selber, die ich für durchaus spannend genug halte, um sie direkt weiterzugeben: Thy Whisky kann theoretisch etwa 50.000 Liter im Jahr produzieren, ist aber noch ein paar Jahre davon entfernt, den Whisky in dieser Menge auch wirklich abfüllen zu können. Derzeit probieren sie noch fleißig rum und versuchen gar nicht, einen regelmäßig gleich schmeckenden Whisky zu kreieren, sondern setzen auf vollkommen unterschiedliche Geschmäcker. Es gibt Whisky mit verschiedenen Malzen, es gibt Rye und es gibt Whisky aus über Buche geräuchertem Malz.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So, ich würd sagen: genug Hintergrund, ab zu den Whiskys. Bekommen habe ich:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            eine Flasche Thy Whisky No. 17 Stovt mit Stout-Finish
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            ein Sample Thy Whisky No. 15 Fjordboen aus Oloroso- und Bourbonfässern
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            ein Sample der Distillery Edition Cask 164 aus dem Bourbonfass
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            ein Sample Spelt-Rye Batch 2
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            sowie vier Fassproben Pale Malt, Kara, Imperial und noch einen Rye.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            All diesen Whiskys hab ich mich über drei Abende verteilt mal ausführlich gewidmet und diese mit Notes versehen, wobei die Notes der offiziellen Abfüllungen deutlich länger als die Notes der Fassproben sind. All diese Notes findet ihr hier jetzt der Reihe nach und ganz unten dann ein Fazit über alle Whiskys hinweg. Ich hoffe, ein paar von euch sind so tapfer und lesen das tatsächlich alles - Es sind nämlich wirklich spannende Sachen dabei.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Thy Whisky No. 17 Stovt
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ex-Bourbon und Ex-Oloroso-Casks, anschließend Finish im Stout-Cask. Gebrannt in den Jahren 2016-2019, abgefüllt 2022. 2.097 Flaschen, 51% Alkoholgehalt. Mein erster Thy-Whisky, weil ich als Erstes unbedingt die Großflasche öffnen wollte. Eventuelles Problem: ich finde Bier absolut widerlich, so dass ein Stout-Finish es bei mir sehr schwer haben könnte.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das ist wirklich ein nordischer Whisky: sofort erinnert mich der Geruch an Mosgaard, Bivrost oder Kyrö und nicht annähernd an einen schottischen Single Malt. Weit abseits der gewohnten Pfade von Scotchtrinkern, aber auch weit weg von französischen, japanischen, taiwanischen oder auch deutschen Whiskys. Im ersten Moment hat es Noten eines Gins oder eines Kräuterschnapses, aber wenn man ein bisschen tiefer hineinriecht, dann kommen Vanille und Rosinen, Kräuterhonig und Milchschokolade, Tannennadeln und Süßholz, grüne Äpfel und etwas Tuttifrutti. Dazu viel Malz und Röstaromen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auch hier ist es eher eine Note aus leicht bitteren Küchenkräutern und Eukalyptus, die den ersten Eindruck dominiert. Dann kommen Süßholz, weißer Pfeffer, saftiges Malz, verkohltes Holz, Orangeat und Früchtebrot raus, während im Hintergrund angebranntes Karamell und Hopfen schweben. Auch hier befinden wir uns also weit ab von bekannten Scotch-Pfaden, aber weiterhin auf typisch nordischem Kurs.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang und süßlich trocken, mit minimalen Raucharomen, Pfeffer, Süßholz, Malz und Nougat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie erwartet, hat es dieser Whisky durch das Stout-Finish bei mir sehr schwer, aber es geht besser als erwartet: gerade die äußerst ungewöhnliche, aber absolut klare Süßholznote macht diesen Whisky für mich trotz des Stout höchst spannend. Der ganze Dram wirkt auf eine charmante Art nordisch kühl und weit weg von typischen Whisky-Pfaden….und da ich Bivrost, Mosgaard, usw. auch sehr mochte, passt das grundsätzlich für mich…..wenn das Stout nicht wäre.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Thy Whisky No 15 - Fjordboen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein Mix aus Bourbon und Oloroso Casks, gebrannt 2017-2018, abgefüllt 2021, 49,5%.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Frisch und malzig, mit Vanille und Zitronengras, mit Mürbeteig sowie Butterkuchen und Kirschen - Dieser Whisky riecht für mich erstmal fast wie ein Schotte und unterscheidet sich damit mächtig vom Stovt-Finish.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Malzbonbons werden mir auf die Zunge geknallt. Anschließend gibt es würziges Buchenholz, Pfeffer und verkohltes Toast, gefolgt von Erde, Küchenkräutern und bitterer Orangenmarmelade, bevor der trockene Dram zeigt, dass Oloroso mit im Spiel ist: Rosinen, Walnüsse, Muskat und Vanille schalten sich nämlich ein - Sehr ungewöhnlich und schmeckt wie ein dunkler, nebliger Abend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, dunkel und trocken. Der Fjordboen zieht mir regelrecht die Wangen nach innen, während dunkles Malz, Nüsse, Walnussschalen und kalter Kaffee am Gaumen kleben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Völlig anderes Geruchs- und Geschmacksprofil als der No 17 - Was so ein Stout-Finish alles ändern kann. Hätte hier nie und nimmer die selbe Brennerei erkannt. Ganz tolle Nase, geschmacklich gefällt mir der No 17 trotz des Stout aber besser
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/373DB53B-C58F-427C-AA47-F7AABEBAD90A.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thy Whisky Spelt Rye
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            2 Jahre alt, 50%, Virgin American Oak Cask
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Rye ruft bei mir, obwohl er nur sehr schüchtern aus dem Glas kommt, sehr schräge Assoziationen hervor: Zitronen-Haselnuss-Klebstoff und Mirabellen-Möbelpolitur sowie Grüner Apfel-Keks und Vanille-Kaugummi. Schräg.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine Assoziationen sind auch weiterhin sehr wirr als der Rye meine Zunge erreicht: Schokoladiger-Hustenbonbon, Kardamom-Artischocke, Espresso mit Honig, Vanille-Moos und nasses Laub.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang, trocken, Tannine, Erde, dunkelste Schokolade
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich bin kein Rye-Experte, denn dafür trink ich viel zu wenig davon, aber was ich dennoch sicher sagen kann: das ist mal ein spannendes, schräges Zeug. Hab den an zwei Abenden verkostet und für den muss ich in Stimmung sein, denn am ersten Abend war der furchtbar, am zweiten Abend total lecker.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Thy Whisky Smoked, Distillery Edition
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Bourbon Cask, Fass Nr. 164, 4 Jahre 58,7%
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Verwundert kräuselt sich meine Nase. Schinkenrauch und Kräuterhonig? Das kommt jetzt irgendwie unerwartet. Vanille, Äpfel, Zitronengras, Himbeeren, Rosinen und Eukalyptus legen nach. Das ist mächtig lecker.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die 58,7% legen einen kräftigen Antritt hin, aber die Noten lassen den Whisky irgendwie auch „eisig“ wirken: kalter Rauch von gestrigen Lagerfeuer, Heidekräuter, Moos und grüne Nüsse geben einen sehr eigenen, staubtrockenen schönen Geschmack.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang, kalter Rauch, trocken, Bitterschokolade, Kräuter, altes Holz
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Gut und wieder etwas vollkommen anderes als die anderen Whiskys. Bei einem Blindtasting hätte ich diese ersten vier Whiskys definitiv verschiedenen Brennereien zugeordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/29FA1E90-E0FA-49BA-9CE7-AA39CF569C7E.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Fassproben ab jetzt nur „Short Notes“:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fassprobe Pale Malt, Fass 52, Bourbon Cask, 6 Jahre, 57,6%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vanille, grüne Äpfel, Pfirsich, weiße Trauben, helles Holz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kräftige Bourbonfassnoten, Vanille, Äpfel, Malz, Kaffee, Nougat, Heidekräuter, Eukalyptus, minimal Aquavit - Fehlt nicht viel zum Schotten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lang, weißer Pfeffer, dunkles Malz, Espresso, Vanille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein toller Whisky - Rund, süffig, lecker, auch mit Wasser sehr fein. Bitte abfüllen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fassprobe Kara, Fass 247, Bourbon Cask, 3 Jahre, 59,8%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eingelegte dunkle Früchte, frisch genutzte Kaffeefilter, dunkelste Schokolade, angebranntes Karamell, Kaffee, Kaffee, Kaffee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Genau das, was die Nase versprochen hat: Kaffee-Whisky mit angebranntem Karamell - Leider mag ich überhaupt gar keinen Kaffee, d.h. für mich überlagert der Kaffee hier leider alles, was es vielleicht zu entdecken gibt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kaffee.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit: Für Kaffeetrinker ist das mit Sicherheit ein großartiger Malt, für mich als Nicht-Kaffeetrinker ist das leider überhaupt nicht lecker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fassprobe Imperial, Fass 125-2, Ex-Rye-Cask, 3 Jahre, 58,8%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dunkles Malz, Vanille, Möbelpolitur, Haselnüsse, Rosinen, Muskat, Nougat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pfeffer, Leder, Tabakkrümel, verkohltes Toast, Haselnüsse, Malzbonbons, Karamell
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dunkel, dumpfe Schärfe, angebrannt, Nüsse, Malz, altes Holz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vollkommen andere Sportart als alle anderen Whiskys bisher - Dunkel, dumpf, angebrannt, nussig. Absolut ungewöhnlich und deswegen spannend, aber auch kein leichter Whisky
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fassprobe Rye, Fass 219, New Oak Cask, 3 Jahre, 57,5%
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Möbelpolitur, Kaffee, helle Früchte, Mirabellen, Toffee, Kekse, Honig, ein bisschen Klebstoff
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Küchenkräuter, Heide, Malz, Nagellack, Honig, Hustenbonbon, Espresso, undefinierbare Süße, Holz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Malzig-süß, Karamell, bitter-kühl, mittellang, Holz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wieder etwas vollkommen anderes als die anderen sieben Whiskys. Junger Rye mit Potential, aber irgendwie vom New Oak Cask ein wenig überlagert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit insgesamt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das war mal ein sehr schönes Vertikal durch Thy Whisky und es hat gehalten, was die Brennerei versprochen hat: sie setzen auf völlig unterschiedliche Geschmäcker und haben ihren „Standardwhisky“ noch nicht gefunden. Geschmacklich für mich acht unterschiedliche Brennereien. Gerade die sechs Jahre alte Fassprobe aus dem Bourbon Cask hat mir aber gezeigt: hier ist mächtig Potential. Ob es nun der „beste europäische Whisky“ ist, zu dem Jim Murray eine andere Abfüllung der Brennerei gekürt hat, wage ich ein wenig zu bezweifeln. Aber der Weg, den Thy Whisky geht, wirkt toll. Einziger Wermutstropfen: preislich sind die Abfüllungen von Thy keine Schnäppchen mit etwa 130€ für 0,5 Liter. Kleine Farmbrennerei, alles handgemacht, Bio, Organic, die deutlich höhere dänische Alkohol- und Mehrwertsteuer schlagen deutlich zu. Lohnt sich für Entdecker aber trotzdem. In Deutschland gibt es Abfüllungen von Thy Whisky derzeit ausschließlich bei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spirits-of-scandinavia.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Spirits of Scandinavia.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/1E58556F-07F3-4B1D-BFB6-ABDEF3C7E16E.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 07 May 2022 20:19:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/thy-whisky-achtmal-daenemark-im-glencairn</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Lindores Abbey MCDXCIV</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lindores-abbey-mcdxciv</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lindores Abbey Lowland Single Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/1D8D654B-8571-4C91-9992-EC05B39CC589.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bisher hab ich die neue Brennerei Lindores Abbey noch überhaupt nicht im Glas gehabt und als ich neulich im Weinhandel im Nachbarort über die kleine 200ml-Flasche der ersten offiziellen Abfüllung gestolpert bin, hab ich nicht lange gezögert und meinen ersten Lindores Abbey mitgenommen. Was ich über die Brennerei weiß? 2017 gegründet und der Whisky soll leicht getorft sein - Das war es dann aber auch schon, daher bin ich umso gespannter, was mich erwartet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Whisky schiebt sehr offensiv aus dem Glencairn und ich muss nicht lang nach Noten suchen: Eukalyptus, Vanille, grüne Äpfel und Zitronenzeste sind unverkennbar und machen den Dram erstmal säuerlich frisch. Diese Noten drängen aber auch alles andere in den Hintergrund, wo es nur schwer herauszufiltern ist. Mit der Zeit entdecke ich noch Pfirsich, Butterkekse und Zitronenmelisse sowie Apfelessig, aber das auch immer nur flüchtig. Nicht komplex, aber trotzdem in Ordnung. In der Nase klar ein Terrassenwhisky.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Überraschend scharf im Antritt, mit ordentlich Minze, Eukalyptus und Kardamom. Anschließend kommen Kräuterhonig, Muskat und Zitronengras zum Vorschein, die von Butterkeksen, Walnussschalen, Traubenkernen und Eichenwürze begleitet werden. Zusätzlich ist der Lindores Abbey minimal sprittig, mit altem Leder durchsetzt und trotzdem erkennbar jung.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit nussiger Bitterkeit, Zitrone, verkohltem Holz und Küchenkräutern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Lindores Abbey ist ein sichtlich junger, frisch-fruchtiger Malt, der für die Zukunft so einiges verspricht, aber ruhig nochmal ein paar Jahre im Fass verbringen kann. Ein ordentlicher Terrassenwhisky, aber mehr noch nicht. Hab ich probiert, hab ich abgehakt, guck ich in drei bis vier Jahren nochmal drauf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/273320AC-4338-402D-8121-FDBBED9829A9.jpeg" length="382198" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 04 May 2022 07:10:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lindores-abbey-mcdxciv</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Keith 19, Clynelish 17, Aberfeldy 14</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-keith-19-clynelish-17-aberfeldy-14</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lady of the Glen Part III
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/75D7C933-A6B3-447B-9B5E-33951F251A88.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich trinke mich weiter durch meine Lady of the Glen-Samples, die ich vor bestimmt 12 Monaten mal erworben habe und die mir jetzt wieder in die Hände gefallen sind. Diesmal gibt es drei reine Bourbonfassreifungen:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein 19 Jahre alter Glen Keith, 51,1%, 261 Flaschen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein 17 Jahre alter Clynelish, 54,9%, 267 Flaschen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein 14 Jahre alter Aberfeldy, 56,8%, 184 Flaschen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hab die drei Samples einfach stumpf nach Alkoholgehalt sortiert getrunken, weil ich keine weiteren Infos zu den Abfüllungen habe. Die beiden letzten Male hatten mich die Samples von Lady of the Glen durchweg begeistert und ich bin daher sehr gespannt, ob auch diese Whiskys das bisher hohe Niveau halten können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Glen Keith:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das sind mal richtig klassische Noten einer älteren Bourbonfassreifung zusammen mit einer typischen Glen Keith-Nase, die mir da entgegenspringen: Vanille und Heidekräuter vermengen sich mit Ananas, Limetten und Papaya, grüne Äpfel und Gras sind klar erkennbar und eine feine Honignote gibt es noch oben drauf. Mächtig lecker.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Clynelish:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auch hier sind die Noten fast schon vorhersagbar klassisch: Zitronen und Vanille mit dem so typischen Clynelish-Wachs, Pfirsich und Honig, dazu noch ein nasser Stein. Einzige Überraschung: für fast 55% ist der Dram erstaunlich schüchtern.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aberfeldy:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was soll ich groß sagen: wieder ist die Nase genau so, wie ich es erwartet hab, nämlich mit ordentlich Bourbonfasscharakter und den typischen Brennereinoten durchsetzt. Mirabellen, Pfirsich, Ingwer, Birnen und Zitronengras führen die fruchtig-tropischen Aromen an, während Vanille, Toffee und Mürbeteig die klassische Aufwartung machen. In der Nase klar der schärfste Whisky von den Dreien.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Glen Keith:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Dram legt sich sehr ölig auf die Zunge und begleitet von deutlich vorstechenden Noten wie Vanille, Apfel, Mirabellen, Keksen und Wildkräutern zeigt sich der Glen Keith als toller, würzig-trockenerer Frühlings- und Sommerwhisky. Verkohltes Holz, Orangenschale, Pfeffer und eine Blumenwiese gibt es gegen Ende noch oben drauf, was die Abfüllung fast elegant bitter werden lässt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Clynelish:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            War der Clynelish noch sehr schüchtern in der Nase, knallt er mir durchaus kräftig auf die Zunge und zeigt seinen Alkoholgehalt. Die pfeffrige Schärfe lässt mich kurz zurückzucken, aber dann zeigt der ölige Dram seine eigentlichen Noten: Küchenkräuter, Honig, morsches Holz, Wachs, Kampfer, Tabak, Ruß, Vanille und Nüsse präsentieren eine eigenwillig wachsig-würzige Note, die gut zu Clynelish passt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aberfeldy:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nachdem der Clynelish vorher meine Zunge schon ein bisschen überfahren hatte, kommt der Aberfeldy trotz 56,8% fast mild daher. Eukalyptus und Wildblumen, grüne Äpfel und Aprikosen, Heide und Tannennadeln, dunkle Schokolade und Karamell sowie Eiche. Sehr rund, sehr angenehm.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Glen Keith:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang, mit Bitter Lemon, Eichenwürze, Möbelpolitur und Muskat
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Clynelish:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, pfeffrig-wachsig-salzig, Walnussschalen, Kräuterhonig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aberfeldy:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit jetzt doch noch auftretender alkoholischer Schärfe, Minze, würzigem Holz, Zitrone und Honig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das sind mal drei ganz klassische, typische Bourbonfassabfüllungen, wie man sie solider kaum haben kann: der Fasscharakter ist immer klar erkennbar, läßt aber den typischen Brennereinoten ihren Raum. Für mich ganz vorne der Glen Keith, der zusätzlich zu seinem Alter von 19 Jahren auch noch mit dem mit Abstand besten PLV punkten kann, denn der ist aktuell noch für 97 € zu bekommen. Auf Rang zwei bei mir der Aberfeldy: völlig in Ordnung, typisch, klassisch, trotz Fassstärke fast süffig. Aktuell noch für etwa 105 € zu kriegen und damit zumindest kein Schnäppchen mehr. Der Clynelish ist grundsätzlich absolut solide und sehr schön trinkbar, mir aber auf den ersten Eindruck ein bisschen zu scharf. Da ich mir von allen drei Drams damals nur zwei cl gekauft habe, hab ich auf Wasserspiele verzichtet, die dem Clynelish vielleicht gutgetan hätten. Der ist übrigens höchstens noch auf dem Zweitmarkt über Auktionen zu bekommen. Insgesamt gilt mal wieder: Lady of the Glen macht da durchaus feine Sachen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/75D7C933-A6B3-447B-9B5E-33951F251A88.jpeg" length="405246" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 01 May 2022 08:38:10 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Miltonduff 19, Tullibardine 14, Strathmill 11 – Ein Trio „Lady of the Glen“</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-19-tullibardine-14-strathmill-11-ein-trio-lady-of-the-glen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miltonduff Bourbon Cask, Tullibardine Rum Finish, Strathmill Port Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/FA89F19B-EF27-4C77-88DD-3CC2B2A95E58.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war mal wieder Zeit in den Untiefen meines Samplehaufens zu wühlen und diesmal fielen mir dabei 3 Fläschchen mit jeweils 2cl vom unabhängigen Abfüller „Lady of the Glen“ in die Finger, welche ich mir irgendwie vor längerer Zeit mal gejagt hatte: ein Miltonduff, 19 Jahre, Bourbon Cask, 51,4%. Ein Tullibardine, 14 Jahre, 7 Jahre Finish im Rum Cask, 55,3%. Ein Strathmill, 11 Jahre, Finish im Tawny Port Cask, 56,8%. Mein Geschmack scheint sich seit dem Erwerb dieser Samples nicht groß geändert zu haben, denn die Rahmendaten ließen mir sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen. Da ich nichts mehr über diese Samples wusste, kamen sie einfach nach aufsteigendem Alkoholgehalt der Reihe nach ins Glencairn und, so viel kann ich schon vorwegnehmen, bescherten mir einen tollen Abend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miltonduff:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir rollt aus dem Glas sofort eine absolut klassische Bourbonfassnase entgegen: Vanille, Zitronengras, grüne Äpfel und Blütenhonig kombinieren sich mit Heidekräutern, Kalk, Mineralien, hellem Holz und grünen Bananen zu einem Dram, bei dem allein der Geruch in mir sofort schon Begeisterung weckt. Das mag ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tullibardine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Whisky ist in der Nase etwas schräger und startet erstmal mit Mango, Ananas und Honigmelone, bevor er gewachste Äpfel, Vanille und Butterkekse in den Ring wirft. Das riecht schon alles nach Rum und auch nach Whisky, verbindet sich für mich aber nicht, sondern schwebt jeweils einzeln vor sich hin. Schwierig, aber interessant. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strathmill:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Süüüß, erkennbar fassstark und echt angenehm“ meldet meine Nase mir im ersten Eindruck. Popcorn, Orangen, Aprikosen, Erdbeeren und Vanille vermengen sich mit Kardamom, Safran und Walnüssen zu einem höchst spannenden Aroma. Das gefällt mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miltonduff:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Dram ist überraschend mild im Antritt, zeigt aber hinten heraus mit einer ordentlichen Portion rosa Pfeffer was er kann. Zwischendrin gibt es cremige Mirabellen und Honig, dunkles Malz und angebranntes Toast, eine leichte irgendwie tropische Säure und morsches Holz. Ältere Bourbonfassreifung, wie sie gehört. Klassisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tullibardine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kräftig würziger Whisky knallt mir hier auf die Zunge: Küchenkräuter, Muskatnuss, kalter Kaffee, Ingwerschärfe, Zimt, süßlich-nussig fast wie Artischocken, dunkles Malz, verkohltes Holz. Eindeutig Rum, eindeutig Whisky, schwierig in der Kombination mit spannenden Einzelnoten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strathmill
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beginnt mild und wird hintenraus dann pfeffrig scharf, bringt dunkle Schokolade, Walnüsse, Orangenschale, Pflaumen, Galiamelone und Datteln mit sich. Dazu ist er staubtrocken und elegant holzig-bitter. Mächtig lecker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miltonduff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, malzig-holzig, mit sanfter Schärfe, Zitronengras und Melone, cremig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tullibardine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittellang, bittersüß, verkohltes Holz. Wirkt mit seiner Trockenheit und seinen Tanninen fast wie ein Rotwein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strathmill
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, scharf-würzig, mit Vanille und Dörrobst, staubtrocken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von allen drei Whiskys hätte ich sehr gerne mehr als die schlappen 2cl, die ich in meinen Samples hatte. Der Miltonduff ist eine absolut leckere, klassische Bourbonfassreifung mit leicht tropischen Anwandlungen und für seine 19 Jahre mit den derzeit aufgerufenen 80€ fast ein Schnäppchen. Da werde ich ganz intensiv drüber nachdenken, ob ich den nicht bestelle. Der Tullibardine mit den sieben Jahren im Rum Cask ist ein Whisky, den ich vermutlich ein zweites Mal an einem anderen Abend probieren muss, um ihn wirklich sauber einschätzen zu können. 2cl haben mir jedenfalls nicht ausgereicht um klar und fair sagen zu können, ob die Rum- und die Whiskynoten in dieser Abfüllung wirklich nicht zueinander passen oder ob das meine Tagesform war. Wer kräftig-würzige Whiskys und Rumfinish mag, dürfte hier aber keinen Fehler machen. Mit 80€ bis 90€ auch noch völlig in Ordnung bepreist für eine unabhängige Fassstärke. Der Strathmill war, obwohl der jüngste und alkoholhaltigste unter den Dreien, mein Sieger des Abends: kräftig, süffig-süß aber trotzdem staubtrocken, ungewöhnliche Aromen und Geschmäcker – Lecker. Für etwa 80€ und 11 Jahre im Preis sicherlich kein Schnäppchen, aber das „Der ist einfach toll“ macht ihn für mich dann doch wieder mächtig interessant. Ich habe das Gefühl, ich werde demnächst shoppen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/FA89F19B-EF27-4C77-88DD-3CC2B2A95E58.jpeg" length="384678" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 25 Apr 2022 09:12:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-19-tullibardine-14-strathmill-11-ein-trio-lady-of-the-glen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dufftown 1978 - 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dufftown-1978-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dufftown 1978-1991 - 13 Jahre - Bourbon Cask
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/8738FBC8-63AE-4E3A-929C-5E8DA8E0AE62.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein blinder Griff in die Miniaturenkiste fördert diesmal einen 13 Jahre alten Whisky aus der Brennerei Dufftown hervor, der 1991 vom unabhängigen Abfüller James McArthur mit 59,6% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht wurde. Dufftown ist die größte Brennerei von Diageo und derzeit im wesentlichen für ihre Single Malts unter dem Namen „The Singleton of Dufftown“ bekannt. Der Rest der Produktion geht in die hauseigenen Blends wie den allseits bekannten Bell‘s.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Dufftown, der die Farbe von sehr hellen Weißwein hat, schiebt dem Alkoholgehalt entsprechend mächtig aus dem Glencairn und haut mir erstmal Vanille, grüne Äpfel und ordentlich Malz um die Ohren. Ein bisschen Staub, helles Holz, Mirabellen, Zitronengras und Eukalyptus gesellen sich hinzu und machen den Dram in der Nase zu einem richtig klassischen Speysider.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie erwartet hat der Dufftown ordentlich Kraft und lässt mich das auch spüren, indem er mir beim ersten Schluck mächtig Pfeffer auf die Zunge knallt. Dunkles, verkohltes Holz und eine feuchte Kellertreppe machen den staubtrockenen Dram dann weiterhin zu einer heftigen Angelegenheit, bis sich plötzlich eine karamellige Süße meldet und die anderen Noten ein bisschen zukleistert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, dunkel, trocken, pfeffrig und dumpf, mit lange nachhallenden alten Walnussschalen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Dufftown ist ein durchaus spannender, allerdings mit all seinen bitter-muffigen Noten auch heftiger, Whisky - Kann man trinken, muss man aber nicht. Für mich jedenfalls eine völlig neue Erfahrung, denn The Singleton of Dufftown war mir bisher immer als ein sehr weichgespülter Whisky dahergekommen. Zusätzlich hatte ich noch nie einen Whisky aus den 70ern mit einem derart hohen Alkoholgehalt, so dass ich nicht wirklich einordnen kann, ob das „damals halt so war“ oder ob der Whisky eher ungewöhnlich ist. Interessant. Im Guten wie im Schlechten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 07:58:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dufftown-1978-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gilors - Sherry Duett</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/gilors-sherry-duett</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gilors - 7 Jahre - PX &amp;amp; Oloroso Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_6111.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor knapp zwei Wochen las ich auf irgendeinem Whiskyportal die Nachricht „Goldsegen für Gilors“, in welcher bekanntgegeben wurde, dass die deutsche Brennerei Gilors bei der Concours International für zwei seiner Whiskys die Goldmedaille errungen hatte und dabei regte sich irgendwas in meinem schlechten Gewissen: schon seit bestimmt acht oder zehn Monaten sitze ich auf einem Stapel Miniaturen aus dieser Brennerei und komme irgendwie einfach nicht zum Probieren. Eine kurze Überprüfung ergab: mit dem Sherry Duett steht sogar einer der Whiskys im Schrank, der gerade einen Preis gewonnen hat. Heute klappt es dann endlich mal: auf den Mini und ab ins Glas.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Rahmendaten: 7 Jahre alt, 46,4% Alkoholgehalt, entstanden aus der Vermählung eines Whiskys von 2013 aus dem PX Sherry Fass und eines von 2014 aus dem Oloroso Fass. Eigentlich ist Sherry-Lagerung ja überhaupt nicht meine Komfortzone, aber probieren kann man ja trotzdem mal.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Oh ja, das ist Sherry. Vergorene Pflaumen, Brombeeren, Schwarzkirschen, Blaubeeren - Eigentlich alles, was so an dunklen Früchten vorhanden ist, dazu Muskat, ein paar Tabakkrümel, Marzipan, helles Holz, Vollmilchschokolade und eine für ich undefinierbare leichte Säure. Im Hintergrund schwingt eine leichte Note Klavierlack mit, die dauerhaft präsent ist, aber ewig gebraucht hat, bis sie bei mir eine passende Assoziation ausgelöst hat. Insgesamt eine recht klassische Sherry-Nase.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Knapp dreißig Minuten durfte der Gilors im Glencairn atmen, bevor ich ihn probiere. Überraschend für mich beginnt der Dram mit bitteren, ausgelatschten, mit Kaffee übergossenen Lederschuhen bevor Eiche, dunkle unreife Waldbeeren, saure Kirschen, Akazienhonig, Muskat und Walnussschalen die Regie übernehmen. Sehr ordentlich und vergleichbaren Schotten wenig nachstehend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit einer herben Süße, bitter-fruchtig, mit Weihnachtsgewürzen, Leder und rosa Pfeffer
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine klare süße Nase, elegant-herber Geschmack mit würzig-süßem Ausklang - So muss Sherry-Whisky sein. Es geht mir persönlich aber leider wie erwartet: ich mag diesen Gilors Sherry Duett nicht, denn er enthält natürlich alles, was ich an Sherry-Whiskys ohnehin nicht mag. Aber das geht mir bei Macallan, Glendronach oder Edradour genauso und liegt nicht speziell an diesem Gilors. Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, dass dieses Sherry Duett bei Liebhabern von Sherry-Abfüllungen ganz hervorragend ankommt, eben weil er mit den dafür klassischen Aromen aufwartet, so dass ich zumindest eine klare Probierempfehlung aussprechen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_6111.jpeg" length="111807" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 05:40:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/gilors-sherry-duett</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Elgin - 9 Jahre - Simon Brown</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-elgin-9-jahre-simon-brown</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Elgin - 2008-2017 - Bourbon Cask
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DE2EBD9C-233F-48FB-8769-9DBDC88BE7D5.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der unabhängige Abfüller „Simon Brown Traders“ ist vermutlich nicht allzu vielen von euch bekannt, aber meiner Erfahrung immer einen Blick wert: das Handelshaus Dehlwisch aus dem kleinen niedersächsischen Lohne ist eine Mischung aus Getränkehandel, Teeladen, Spirituosenfachgeschäft und Feinkostladen und unter dem Namen „Simon Brown Traders“ auch als unabhängiger Abfüller von Whisky tätig. Haufenweise spannende und auch erstaunlich günstige Bourbon Cask-Abfüllungen hat Dehlwisch bisher auf den Markt geworfen - Immer höchst solide, absolut in Ordnung, selten völlig überragend. Vor etwa einem Jahr war ich zufällig über Simon Brown Traders gestolpert und hatte gleich vier Flaschen bestellt, die mich allesamt überzeugten, und als ich dann am letzten Wochenende zum Besuch der direkt um die Ecke liegenden Lübbehusen-Brennerei unterwegs war, musste ich einfach mal direkt im Ladengeschäft reinschauen. Tja, was soll ich sagen: drei Drams später und mit drei Flaschen unterm Arm trete ich glücklich aus dem Laden, nachdem ich noch an zehn weiteren Flaschen geschnuppert hab. Der Sohn des Hauses hat erschreckende Verkäuferqualitäten…..
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine der drei frisch erworbenen Flaschen ist der nun direkt geöffnete Glen Elgin, 9 Jahre, 46% Alkoholgehalt, Bourbon Cask. Im Laden hatte ich nur kurz dran gerochen und dann direkt eine geschlossene Flasche aus dem Regal gezogen. Mal gucken, was er kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Frische Aprikosen und saftige Mirabellen springen mir direkt aus dem Glencairn entgegen. Leicht säuerliche Äpfel, Vanille, helle Trauben, Zitronenmelisse und Maracuja machen den Dram dann noch zusätzlich erschreckend fruchtig und frisch, während im Hintergrund leichte Noten von hellem Holz, Möbelpolitur und Salz auftauchen. Für einen Bourbonfassfreak wie mich ist diese Nase insgesamt ein absoluter Traum.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Glen Elgin ist sehr mild im Antritt, bringt erstmal noch nicht ganz reife Mandarinen, bittere Walnussschalen, Rhabarber, Vanille und morsches Holz. Die überbordende Frucht aus der Nase ist im Mund sehr wenig präsent, stattdessen gibt es eine leicht blumige Süße zu entdecken, die im Hintergrund lauert. Im Vordergrund bleibt aber die klassische, elegant bittere Bourbonfassnote. Völlig in Ordnung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Erstaunlich lang, mit kaltem Kaffee, Mandeln, Vanille, alten Limetten, dunklem Holz und angebranntem Toast.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In der Nase haut mich diese Fruchtbombe fasst vom Hocker, danach wird der recht junge Glen Elgin zu einer absolut klassischen, soliden Bourbonfassreifung. Ich mag genau solche Whiskys und würde den für die aufgerufenen 50€ jederzeit wieder kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/872E2879-8157-4406-9A49-FFED12A173C6.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 05 Apr 2022 07:12:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-elgin-9-jahre-simon-brown</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/DE2EBD9C-233F-48FB-8769-9DBDC88BE7D5.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bruichladdich - 20 Jahre - White Label</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bruichladdich-20-jahre-white-label</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bruichladdich - 2001-2021 - Sherry Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/E98CEFBC-B28B-48E3-BDF9-FF74AE5F35EC.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon seit ein paar Monaten war ich heiß auf einen Glen Elgin im mittleren Alter mit Bourbonfassreifung und als mir am Montag dann noch ein spannender Glenburgie aus einem Islay Cask sehr ans Herz gelegt wurde, war es mal wieder so weit: ich war gezwungen, Whisky zu bestellen. Dies tat ich dann bei deinwhisky.de und als das Paket heute ankam, öffnete ich es selbstverständlich voller Vorfreude. Ganz oben drauf lächelten mich direkt drei (!) von Sebastian Becker mit eingepackte Gratissample an und da ich heute Abend nicht in der Stimmung bin, eine ganz neue Flasche aufzureißen, gibt es einfach eines der Samples, denn zum probieren sind sie da.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ausgesucht von den Dreien hab ich mir einen 20 Jahre alten Bruichladdich, abgefüllt von Sansibar in der White Label-Serie mit 53,1% Alkoholgehalt, 318 Flaschen, gelagert in einem Sherry Hogshead - Eine richtig dunkle Suppe, wie man in der Fachsprache wohl sagt. Eigentlich ist so eine dunkle, kräftige Sherrylagerung überhaupt nicht meine Komfortzone, aber mich reizt an dem Whisky zum einen, dass es einfach ein Bruichladdich ist, weil ich Whiskys von dort gewöhnlich sehr mag, und zum anderen, dass der Whisky kurz nach der Wiedereröffnung der Brennerei gebrannt wurde, also mit das Älteste ist, was man seit der Wiedereröffnung bekommen kann (Ein Satz, 60 Worte - Sag noch mal einer, ich könne mich nicht kurz fassen).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schon als ich das Sample öffne und den Bruichladdich ins Glencairn kippe, wallt mir eine fette Sherrynote entgegen, was mir gleich zeigt: schüchtern wird dieser Dram bestimmt nicht sein. Nach 25 Minuten traue ich mich zum ersten Mal näher ran und gleich gibt es ordentlich was auf die Nase: sehr saftige Rosinen, mit Alkohol vollgesogene dunkle Kirschen, altes Leder, in Rum getränkter Tabak, Maggi und Vanille fluten meine Geruchsnerven. Beim genaueren Verriechen finden sich dann auch noch eine ganze Nussmischung, Liebstöckel, frische aufpolierte alte Möbel, Zimt und Orangen. Es bestätigt sich hier schon das, was ich vermutet hab: dieses Sherrybrett ist überhaupt nicht meine Komfortzone. Beeindruckend ist er zumindest im Geruch aber trotzdem.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Für 53,1 % legt sich der Bruichladdich erstmal recht zurückhaltend auf die Zunge, kommt aber gleichzeitig ölig, fett und fast kaubar daher. Nach kurzer Zeit entwickelt er unter den ganzen Sherrynoten einen spannenden, kleinen Schärfe- und Eukalyptuskick. Drumherum gibt es in einem heftigen Wechselspiel der Aromen Muskatnuss, Zimt, Rosinen, Haselnüsse, Tabak, Brombeeren, Leder, vergorene Orangen, Majoran, matschige Pflaumen, Klavierlack und altes dunkles Holz. Ein höchst eindringlicher, durchdringender Dram.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang, saftig herb, bittere Orangenmarmelade, eine alte Lederhandtasche, ordentlich dunkle Eiche, Pflaumen, Nougat, kalter Kaffee, Karamell und Walnussschalen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Bruichladdich ist ein absoluter Kracher, beeindruckend, intensiv, vor Aromen nur so überbordend…..und trotzdem mag ich ihn überhaupt nicht. Objektiv weiß ich, dass diese Abfüllung so richtig großartig ist, dass jeder Sherryliebhaber begeistert wäre, dass hier der Bruichladdich-Charakter toll ergänzt wird, dass dieser Whisky viele Tastings richtig dominieren würde, aber zugleich ist das ganze Profil dermaßen weit an meinem Geschmack vorbei, dass hier einfach eine 2cl-Perle vor die Säue geworfen wird. Danke Sebastian, dass du mir den mit eingepackt hast. Tolles Erlebnis, auch wenn ich mir den niemals kaufen würde. Preislich liegt er übrigens bei 349€. Ob das angemessen ist? Keine Ahnung, denn dafür kann ich den Whisky nicht fair genug beurteilen. Falls die Abfüllung euch mal auf einer Messe oder irgendwo anders begegnet: probieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 07:17:17 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mortlach 15 Jahre - 1997-2012</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mortlach-15-jahre-1997-2012</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mortlach 15 - Rare Old Highland Malt - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/21ABFB3D-8C6A-4D49-B913-CEAC9DD6A1DF.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war mal wieder Zeit, einen Griff tief in den Miniaturenschrank zu machen und dieser förderte einen Mortlach 15 Jahre von Gordon &amp;amp; MacPhail zu Tage. Ausweislich des Bottle Codes „IG/GFF“ bei dem „IG“ für 1997 steht, wurde dieser Whisky also 1997 gebrannt und dementsprechend vermutlich 2012 abgefüllt. Mortlach ist bisher nicht meine Lieblingsbrennerei, weil mir die Kombination aus blumig-erdigen Noten nicht so liegt, aber vielleicht kann dieser Whisky ja was daran ändern. 40% Alkoholgehalt und über die Fassreifung ist nichts bekannt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nüsse, ganz feine Sherry-Noten, Muskat, Aprikosen und Stachelbeeren zeigen sich deutlich in der Nase, auch wenn der Mortlach nicht gerade offensiv aus dem Glencairn kommt. Ich muss mit der Nase schon ordentlich arbeiten, um Aromen einzufangen. Eine muffige Kellertreppe, der Luftzug einer einfahrenden U-Bahn und entweder minimaler Rauch oder stark ausgekohlte Fässer runden den Dram ab, der sowohl gefällig als auch langweilig daherkommt. Irgendwie „nett“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sehr trocken und sehr dünn landet der erste Schluck auf meiner Zunge, bevor sich ganz sanft Trockenfrüchte, dunkles Malz, Vanille, Walnüsse und Weihnachtsgewürze bemerkbar machen. Der Mortlach bleibt auch bei längerer Zeit im Mund dünn und relativ kraftlos, legt höchstens noch ein bisschen Nelke und Erde nach. Nicht komplex oder schwierig zu entschlüsseln, sondern dünn und schlicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kurz, mit Küchenkräutern, nasser Erde, minimal Rauch, Rosinen und Nougat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Mortlach ist leider einfach langweilig und bietet mir persönlich zu wenig, um einen genussvollen Moment oder wenigstens spannende Unterhaltung erleben zu können. Schlicht, schüchtern, harmlos. Das ist jetzt sicherlich kein schlechter Whisky, aber derart weit an meinem persönlichen Interesse vorbei, dass ich froh bin, nur eine Miniatur gehabt zu haben..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 28 Mar 2022 07:44:42 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Ord - 11 Jahre - Cognac Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-ord-11-jahre-cognac-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Ord 11 Jahre - Cognac Hogshead Finish - Cadenheads
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/031BF434-EB8D-4C0A-8FA7-D0B84F4044C5.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ……und jetzt alle mal die Hände hoch, die in den letzten 12 Monaten einen Glen Ord getrunken haben. Niemand? Ich auch nicht. Vermutlich ist es sogar mehr als zehn Jahre her, dass ich einen Whisky dieser Brennerei getrunken habe, der als Standardabfüllung unter dem Namen „The Singleton of Glen Ord“ vermarktet wird, nur selten bei unabhängigen Abfüllern zu finden ist und von seinem Besitzer Diageo hauptsächlich in deren Blends verwendet wird. Meine Erinnerung an Whiskys dieser Brennerei sagt..ähm…..keine Ahnung. Hab ich vergessen und damals noch nichts notiert, so dass ich es auch nicht mehr nachlesen kann. Als ich aber neulich eine größere Bestellung bei Cadenheads gemacht hab, sprang mich dieser Glen Ord in Fassstärke mit Finish im Cognac Hogshead einfach an und aus einem Impuls heraus hab ich ihn einfach so blind mitbestellt. 53,9% Alkoholgehalt, 242 Flaschen, 2010-2021, erschienen in der Authentic Collection von Cadenheads.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zitronengras, frische Orangen und Kokosnuss sind die ersten Noten, die mir der Glen Ord aus dem Glencairn entgegenwirft. Der Dram kommt dadurch mild, frisch und sommerlich daher. Vanille, Marille, Mirabellen und Ingwer verstärken diesen Eindruck nur noch weiter. Lecker. Holz oder Malz suche ich vergebens.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sobald der erste Schluck im Mund ist, blicke ich erst verwirrt aufs Glas und dann auf meine bisherigen Notes: Sommerlich? Jede Menge Früchte? Kein Holz oder Malz? Ja, das hab ich offensichtlich gerochen und tue das auch immer noch. Im Mund selber präsentiert sich der Glen Ord allerdings völlig anders und knallt mir erstmal eine Ladung dunkles, angebranntes Malz und bittere Walnussschalen auf den Gaumen. Morsches Holz, eine Art Chili Catch und fette, fast pelzige Tannine folgen auf dem Fuße, bevor es einen kurzen Ananas-, Weintrauben-, Vanille- und Muskatnuss-Moment gibt. Dieser wird dadurch abgelöst, dass der staubtrockene Dram einem die Mundwinkel nach innen zieht und eine Ladung bitteren Kakao mit Weihnachtsgewürzen nachlegt. Sehr schräg.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lang und trocken, mit einem ewigen Nachhall von Muskat und Malzbonbons, dazu bittere Grapefruit und Walnussschalen, minimal Vanille.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein ganz wilder Whisky. Ich hab diesen Glen Ord verteilt über drei Wochen jetzt vier mal probiert (Das Foto ist vom ersten Abend) und es ist immer gleich: es ist überhaupt rein gar nichts von dem zu riechen, was später im Mund präsent ist. Selbst jetzt, wo ich genau weiß, was mich im Mund erwartet, kann ich es riechend nicht entdecken. In der Nase ein überragender Sommerwhisky. Im Mund eine staubtrockene Ode an die Bitterstoffe, allerdings nicht unangenehm, sondern immer wieder ein skurriles Erlebnis.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hat mich dieser Whisky jetzt überzeugt und werde ich in Zukunft mehr Glen Ord kaufen? Nein, denn dazu ist diese Abfüllung einfach zu schräg. Bereue ich diesen Whisky einfach blind gekauft zu haben? Nein, auf keinen Fall. Mit diesem Glen Ord kann ich wunderbar experimentieren und werde ihn in verschiedenen Stimmungen und Temperaturen testen…..und außerdem bestimmt so einige andere Whiskykollegen damit vollkommen überraschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 08:02:24 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Famous Mouse - 12 Jahre Speyside Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/famous-mouse-12-jahre-speyside-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Famous Mouse - The Wight Mouse Inn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           A 12 Year Old Speyside Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/1DE060D7-A84A-44B4-91BD-5D5C2C1EFA67.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The body content of your post goes here. To edit this text, click on it and delete this default text and start typing your own or paste your own from a different source.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 21 Mar 2022 09:11:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/famous-mouse-12-jahre-speyside-malt</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/1DE060D7-A84A-44B4-91BD-5D5C2C1EFA67.jpeg">
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Benromach - 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benromach-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benromach 10 Jahre - Bourbon &amp;amp; Sherry Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/934B1639-3E72-45CB-8923-09567D3ED8EC.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benromach hab ich das letzte Mal im Glas gehabt, als die Marke noch ihr altes Design hatte, was so Anfang 2020 der Fall gewesen sein dürfte. Ein großer Fan dieser Brennerei war ich eigentlich nie, ohne dass ich auch nur einen Grund angeben könnte, was mir nicht gepasst hat. Aber ich hab halt auch nichts besonders positives in Erinnerung, was natürlich der Grund sein könnte. Jetzt im Glencairn hab ich einen ganz klassischen 10 Jahre alten Benromach mit 43% Alkoholgehalt aus Bourbon- und Sherryfässern und bin gespannt, wie mir der bei tieferer Analyse gefällt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Leichter Rauch und klare Sherrynoten kommen mir als Erstes aus dem Glas entgegen, wobei der Whisky für seine Trinkstärke doch sehr kräftig daherkommt. Kirschen, Aprikosen, Rosinen, Muskatnuss und Leder bestimmen den Eindruck, aber auch Vanille, Rosenblätter, Möbelpolitur und erstaunlicherweise Pattex sind klar erkennbar. Keine Ecken und Kanten, sehr in sich abgestimmt, wobei die leichte Klebstoffnote mich persönlich nicht abholt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Überraschenderweise ist der aschige, ledrige, tabakartige Rauch des Benromach erstmal dominierend, bevor andere Noten sich bemerkbar machen. Angebranntes Toast, kalter Kaffee und Walnussschalen treten zuerst aus dem Rauch hervor, Pfirsich, Erdbeeren, Karamell und Anis schließen sich an. Trotzdem bleibt der Rauch die hervorstechendste Note, was ich bei den eigentlich ja nur 12 ppm nicht annähernd erwartet, sondern eher mit etwas subtilerem gerechnet hab.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, Walnüsse, Vanille, altes Holz, säuerlicher Rauch und Leder.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nicht annähernd das, was ich erwartet hab. Hintergründiger Rauch, Sherry, Sahne und Blumen, sagte meine Erinnerung. Dieser 10er von Benromach zeigt mir klar hervorgehobenen Rauch mit leicht fruchtigem Einschlag, aber auch einem ordentlichen Anteil Bitternoten. Ganz objektiv völlig ok, aber holt mich persönlich leider nicht ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/934B1639-3E72-45CB-8923-09567D3ED8EC.jpeg" length="358637" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 14:15:44 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Limousin</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-limousin</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Limousin - Säsongswhisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5823.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich heute Nachmittag ein unerwartetes Paket aus der Packstation bei mir um die Ecke befreien konnte, huschte schon bei Anblick des Klebebandes ein Lächeln über mein Gesicht: Mackmyra. Die werden doch wohl nicht? Doch, werden sie. Mir einfach so die neue Abfüllung Mackmyra Limousin schicken, die in den letzten beiden Wochen nicht nur ganz ordentlich beworben wurde, sondern bei mir als bekennendem Marketingopfer schon dafür gesorgt hatte, dass ich die Abfüllung, die erst am 09.03. erscheint, vorbestellt hab. Jetzt hab ich demnächst dann wohl zwei Flaschen davon.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Was mich an der Abfüllung gereizt hat? Tatsächlich Mehreres: zum einen soll es die letzte Abfüllung aus der bisher zweimal jährlich erscheinenden Serie Säsongswhisky sein, die so hochspannende Whiskys wie den Blomstertid, den Grönt Te, den Björksav oder den Jaktlycka hervorgebracht hat. Alle speziell, oftmals schräg, aber immer irgendwie lecker und auf jedem Tasting eine Überraschung für die Teilnehmer. Weitere limitierte Abfüllungen der schwedischen Brennerei soll es weiterhin geben, aber diese spezielle Serie ist nun offensichtlich beendet. Schade, aber da ich in den letzten Jahren so viele dieser Säsongswhisky probiert hatte, wollte ich die letzte Ausgabe natürlich nicht missen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auf die Abfüllung heiß gemacht, hat mich auch der 13 Jahre alte Brukswhisky, der neulich erschien, so ein feiner, süffiger Sommerdram ist und ähnlich lange gelagerten Whisky, wie der Limousin enthält, was ich vorher bei Mackmyra noch nicht hatte. Was mich noch gereizt hat? Die Zusammensetzung der Abfüllung selber: 40% Whisky, der seit 2008 in First Fill Cognacfässern von Ferrand lagerte. First Fill Bourbonfässer aus 2007 und 2008. First Fill Oloroso aus 2008-2015. Whisky aus 2012-2016, der in Kirsch- und Waldhimbeerweinfässern lagerte. Whisky aus 2010-2015 aus First Fill American Oak. Insgesamt einfach eine schräge Mischung, bei der für mich persönlich die Aussicht auf die Cognac- und die Kirsch/Himbeerweinaromen ganz vorne stehen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Genug Vorgeschichte, hier fix die noch fehlenden Rahmendaten: wie gewohnt 46,1% Alkoholgehalt (geistige Notiz für mich: irgendwann mal rausfinden, warum Mackmyra so häufig diesen schrägen Alkoholgehalt hat), 16.000 Flaschen, UVP 60,49€.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine angenehme Mischung aus Süße, Frucht und Kräutern kommt mir sofort offensiv aus dem Glencairn entgegen: Vanille, Preiselbeeren, Aprikosenmarmelade, Zimt, Lakritz, Heidekräuter und saure Mandarinen dominieren den ersten Eindruck. Helles Holz, Muskatnuss und Rosenblätter (?) befinden sich im Hintergrund, während der Whisky weiterhin kräftig aus dem Glas schiebt. Rein von der Nase her eher ein Whisky für die wärmeren Tage.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Meine Zunge meldet mir schnell ein „süß, kräutrig, würzig, staubtrocken“ zurück und speichert den ersten Schluck direkt mal unter „sehr angenehm“ ab. Ab dem zweiten Schluck geht es ans Aufschlüsseln der Aromen: Vanille und Aprikosen, verkohltes Holz und Ingwer, Biskuitteig und grüne Äpfel, Backpflaumen und Rosen, Nougat und Orangen, Heide und hmm….vielleicht Safran (Anders bekomme ich die Bitternote nicht eingeordnet)? Eine sehr wilde Mischung von Aromen, die aber zueinander passen und sich nicht gegenseitig ruinieren. Sehr trocken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit Edelbitterschokolade und Mandarinenschalen, Walnüssen und dunkler Eiche sowie einer Trockenheit, die einem die Wangen ordentlich nach innen zieht.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie in der Säsongswhisky-Serie gewohnt, bekommen Nase und Gaumen mit dem Limousin mal wieder sehr ungewöhnliche Eindrücke präsentiert, wie man sie sonst normalerweise nicht erhält. Bittersüß und staubtrocken, fruchtig-herb und würzig. Die klassisch vanillig-blumig-fruchtigen Noten eines Cognacs, verbunden mit dem typisch würzig-beerigen Mackmyra-Stil und einem ordentlichen Anteil Eiche. Gefällt mir das? Spannende Frage. Irgendwie ja, weil es meinen Sinn für schräge Abfüllungen und neue Geschmäcker anspricht. Irgendwie nein, weil es mir persönlich einen Tick zu viel Holz hat. Irgendwie ja, weil mir die ungewöhnlichen Fruchtnoten gefallen. Irgendwie nein, weil diese Bitternoten, die ich mal als Safran bezeichnet hab, nicht an jedem Tag passen werden. Irgendwie ja, weil es sich so schön in die Säsongswhiskys einreiht und definitiv einen würdigen Abschluss bildet. Insgesamt werden ich an diesem Whisky vermutlich meine Freude haben, wenn ich ihn an den richtigen Tagen einsetze: mit Handwärme abends auf der Terrasse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 08:49:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-limousin</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aultmore - 10 Jahre - Infrequent Flyers</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/aultmore-10-jahre-infrequent-flyers</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aultmore - 2010-2020 - Bourbon Barrel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5817.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aultmore ist so eine Brennerei von der ich bisher selten einen wirklich guten aber genauso selten einen schlechten Whisky gehabt habe. Meistens kommen für mich von dort einfach schöne Trinkwhiskys, die mich nicht großartig überfordern, aber immer irgendwie lecker sind….und genau sowas möchte ich heute nach einem anstrengenden Tag verkosten, also hab ich mir schon recht zielgerichtet mein 10cl-Sample eines 10 Jahre alten Aultmore aus dem Bourbon Barrel vom unabhängigen Abfüller Alistair Walker aus dem Schrank geholt. 58,5% Alkoholgehalt und 2020 in der Serie „Infrequent Flyers“ veröffentlicht, hab ich mir das Sample damals zusammen mit einem größeren Schwung an Samples aus dieser Serie geholt, die alle in Ordnung aber nicht überragend waren. Mal gucken, was dieser Aultmore kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oh ja, da ist das Bourbonfass und dazu gibt es die klassischen Aultmore-Noten: Vanille ohne Ende, ordentlich Pfirsich, aber auch Eiche, Heide und Eukalyptus. Dazu noch leicht blumige Noten, die ein wenig an Flieder erinnern, sowie Akazienhonig und irgendeine undefinierbare Säure. Seine Fassstärke kann der Aultmore aber auch nicht verstecken, denn die 58,5% sind schon klar erkennbar.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Aultmore startet kräftig mit einem überraschenden Chili-Catch und einer angekohlten Eichennote, bevor er urplötzlich recht sanft und ölig wird. Kalter Kaffee, Anis, Pinienkerne, Flieder, Zitronengras und bittere Orangenmarmelade - Insgesamt ist der Dram eher ein bisschen herb, immer mit der Holznote im Hintergrund, ein bisschen deprimierend.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, Kaffee, dunkle Schokolade, Walnussschalen, verkohlte Eiche und im Hintergrund eine feine Säure.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit diesem Whisky tu ich mich definitiv schwer: sowohl der Grundcharakter des Aultmore als auch das von mir geliebte Bourbonfass sind klar erkennbar, aber trotzdem biegt dieser Dram irgendwo unterwegs in die falsche, bitter-herbe Richtung ab, anstatt die cremig-sahnig-heidekräutrigen Noten anzunehmen, die ich erwarten würde. Hab sicherheitshalber über eine Woche gestreckt 3x2 cl verkostet aber das Ergebnis bleibt: schmeckt mir nicht. Schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 07:47:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/aultmore-10-jahre-infrequent-flyers</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Johnnie Walker 12 Jahre – Black Label</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/johnnie-walker-12-jahre-black-label</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johnnie Walker Blended Scotch Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           12 Jahre – Black Label
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5803.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem mich eine sehr hartnäckige Mandelentzündung inklusive Antibiotika für fast zweieinhalb Wochen geschmacklich ziemlich lahm gelegt hat, hab ich mir den guten alten Johnnie Walker Black Label als sanften Einstieg zurück in die Welt der Tasting Notes vorgenommen. Ich habe diese Flasche von meinem kürzlich verstorbenen Vater geerbt, der ihn eigentlich immer nur mit Cola getrunken hat, aber als echter Whiskynerd komme ich natürlich nicht drumherum, ihn pur zumindest mal zu probieren. Was soll man über diesen Klassiker vorab groß sagen, was nicht ohnehin jeder weiß? Zumindest ein paar der Whiskys, die wohl drin sind, sind bekannt: Cardhu, Caol Ila, Craigellachie, Dailuaine, Glendullan und Talisker dazu Cameronbridge als Grain und mit Sicherheit noch viel mehr. Grob 22 bis 25 € schwer, 40 % Alkoholgehalt, gefärbt und kühlfiltriert. Ab ins Glencairn damit, atmen lassen und los geht’s:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Allererstes springt mir ziemlich offensiv Vanille entgegen, bevor verkohltes Holz, grüne noch leicht saure Äpfel, matschige Weintrauben und dunkles Malz mit einer Kaffeenote ebenfalls sehr deutlich meine Nase erreichen. Bei längerem Verriechen des Black Labels sind die vorgenannten Noten weiterhin absolut dominant. Weitere Aromen wie Haselnüsse, Pfirsich, minimaler Rauch, Kräuterhonig oder auch eine Blumenwiese halten sich sehr dezent im Hintergrund auf und man muss regelrecht danach suchen. Insgesamt in der Nase recht gefällig und mild, aber auf keinste Art und Weise spektakulär.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr weich, sehr sanft, fast ein wenig schüchtern gleitet der Johnnie Walker über die Zunge – Naja, so weich und sanft, wie 40% Alkohol halt sein können. Dunkle Schokolade, kalter, abgestandener Kaffee, saftige Erde, Vanille, eine Tüte Studentenfutter mit all ihren Früchten und Nüssen sowie undefinierbare Zitrusnoten zeigen sich am Gaumen und machen den Dram sehr süffig. Noten von leicht bitterer Eiche sind natürlich ebenfalls vorhanden, gehen aber eher in die Richtung einer Walnussschale. Rauch? Mein Kopf sagt „Caol Ila und Talisker sind drin, natürlich ist der rauchig“ und daher glaube ich auch, Rauch zu finden…..aber vielleicht auch nur, weil ich ihn finden will. Er ist jedenfalls sehr dezent und ähnlich „rauchig“ wie ein Oban mit seinen 2ppm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mild, süffig, Kaffee und Schokolade, eventuell Rauch und…..plötzlich ist er weg. Sehr kurz, sehr unspektakulär.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nett, im besten Sinne nett. Kein herausragender Whisky mit speziellen Noten oder großer Komplexität, kein hoher Genussfaktor, sondern einfach so, wie er vermutlich gedacht ist: mild und süffig, zum nebenbei Trinken und nicht als Attraktion des Abends…..und schmeckt auch mit Cola, wie ich in einem Selbstversuch feststellen konnte. Spannenderweise kommen übrigens mit der Cola die Rauchnoten sehr deutlich raus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 11:11:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/johnnie-walker-12-jahre-black-label</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fachbegriffe für den fortgeschrittenen Genießer</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/fachbegriffe-fuer-den-fortgeschrittenen-geniesser</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Eine nicht ganz ernstgemeinte Sammlung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2439.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich wurden in einem Beitrag einer Facebookgruppe bei einer Rümblödelei viele wichtige Fachbegriffe für den fortgeschrittenen Whisky-Trinker gesammelt und ich habe mir diese in einem Anfall von Wahnsinn (oder nach dem Genuss von Alkohol) einfach mal zusammengeklaut sowie mich an einer wissenschaftlichen Umschreibung versucht. Nehmt es nicht ernst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 22 Feb 2022 16:13:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/fachbegriffe-fuer-den-fortgeschrittenen-geniesser</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2439.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamnavulin-Glenlivet - 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamnavulin-glenlivet-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamnavulin-Glenlivet 1970er - 75 Proof
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5745.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war einfach mal wieder Zeit, eine obskure alte Miniatur aus dem Schrank zu ziehen und es hat einen Tamnavulin-Glenlivet getroffen. Eine genaue Altersangabe ist schwierig, einzig die Angabe des „75 Proof“ auf dem Label sagt, dass der Whisky von vor 1980 ist, weshalb ich ihn einfach mal in die 1970er gelegt hab. Da Tamnavulin erst 1966 eröffnet wurde, dürfte 1970er also sehr gut passen. „75 Proof“ sind übrigens 42,8% Alkoholgehalt. Eine Altersangabe oder Hinweise auf eine Art der Fassreifung gibt es nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hier kommt alles, was ich über Tamnavulin weiß: die Brennerei liegt in der Speyside und produziert viel für die Blends MacKinlay’s, Lochranza und vor allem Whyte &amp;amp; Mackay. Es gibt einige Standardabfüllungen, die ich aber noch nie probiert habe.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aprikosen, faulige Orangen, Petersilie, Majoran und Karamell verwirren mich, weil die Noten irgendwie schräg sind. Süßlich-mild und leicht faulig, aber auch staubig und undefinierbar blumig. Auf komische Art und Weise riecht das sowohl lecker als auch nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Altes, morsches Holz, Metall und Walnussschalen hinterlassen erstmal keinen herausragenden, dafür einen aufgedunsenen Eindruck. Vanille, nasses Moos, Eukalyptus, bitterster Kaffee und Veilchen schieben den Whisky jetzt nicht gerade in eine positive Richtung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, wärmend, metallisch bitter, staubtrocken und leicht scharf, mit verkohltem Holz und einen wenig Vanilleüberzug.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ja, ne. Das ist leider gar nichts. Hab diesen alten Whisky tapfer ausgetrunken, aber brauche den auch nicht nochmal. Da ich so gut wie gar keinen Old Bottle Flavour gefunden hab, würde ich vermuten, dass dieser Tamnavulin-Glenlivet so gehört. Schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 14 Feb 2022 23:22:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tamnavulin-glenlivet-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5745.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Craigellachie - 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/craigellachie-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Craigellachie 10 Jahre - Artist Collective 2.6 - Bourbon Barrels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5729.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Brennerei Craigellachie gucke ich gerne mal vorbei, weil mich deren Whiskys bisher noch nie komplett überzeugt haben. Ich bin da aber relativ alleine, denn die Brennerei hat ja doch so einige Fans. Als ich jetzt die Gelegenheit hatte, diesen 10 Jahre alten Craigellachie von La Maison du Whisky (LMDW) sehr günstig zu bekommen, musste ich einfach zuschlagen und es nochmal probieren. 10 Jahre alt, 43% Alkoholgehalt, ein Batch aus 10 First Fill Bourbon Barrels - Eigentlich kann da nicht so viel schiefgehen….hoffe ich, denn es war ein Blindkauf. Der Whisky ist erschienen in der „Artist Collective“-Serie von LMDW, in der zeitgenössische Künstler die Label gestalten durften, so dass die Abfüllung auch optisch einiges zu bieten hat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die First Fill Bourbonfässer lassen sich auf keinen Fall verbergen, so wie mir Vanille, grüne Äpfel, Limetten, Stachelbeeren, Weißwein und Eukalyptus aus dem Glencairn entgegenspringen. Frisch abgebrochene Äste, Zitronengras und Kräuterhonig, aber auch unreife Pfirsiche und Macadamia finden ihren Weg in meine Nase, was dem Whisky insgesamt ein sehr schönes frisch-fruchtiges Aroma mit minimaler Bitternote verleiht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Überrascht meldet mir mein Gaumen zurück, dass der Whisky für seine nur 43% Alkoholgehalt ordentlich Kraft hat, was mich beim ersten Schluck völlig vergessen lässt, nach Aromen zu suchen. Beim zweiten Schluck bin ich dann vorbereitet: beginnend mit einer richtig schönen, fast spritzigen Bitter Lemon-Note, bleibt der Craigellachie mit Stachelbeeren, Vanille, Äpfeln und Kuchenteig erstmal auf der fruchtigen Seite, kippt dann mit der Zeit aber in Richtung feine Bitterkeit. Kalter Kaffee, Blumen, Walnussschalen, helles Holz, weißer Pfeffer, englische Orangenmarmelade und angebranntes Toast mischen sich mehr und mehr unter die fruchtig-frischen Noten und leiten schließlich das Finish ein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kurz mit angebranntem Kaffee, unreifen Äpfeln, Mineralien, Vanille und süßlichen Veilchen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Eine ganze starke, frische sommerlich-fruchtige Nase setzt sich erst im Geschmack fort und kippt dann Schritt für Schritt auf die bittersüße Seite der Macht. Dieser Craigellachie ist ein schöner Whisky für einen Frühlingsabend auf der Terrasse, während es langsam kalt wird. Ich mag diese Abfüllung, weil mir insbesondere die kräftigen Bourbonfassnoten sehr gefallen, kann aber auch nicht verhehlen, dass die Bitterkeit gerade gegen Ende hart auf der Grenze entlangbalanciert und nur knapp nicht auf die falsche Seite gerät. Fällt insgesamt, so objektiv wie eben möglich betrachtet, vermutlich in die Kategorie „muss man mögen“ und ich mag das. Aktuell ist die Abfüllung noch für etwa 65 € zu bekommen, allerdings nicht mehr in Deutschland, trotzdem kann ich den Whisky empfehlen. Selber hab ich nur knapp 52 € bezahlt, was die Bewertung natürlich noch ein bisschen positiver ausfallen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5731.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5730.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 11 Feb 2022 08:05:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/craigellachie-10-jahre</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5729.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nantou Omar - Bourbon Type</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/nantou-omar-bourbon-type</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nantou Distillery - Omar - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5723.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Whisky aus Taiwan? Na klar: Kavalan. Kennt doch jeder und, was noch viel spannender ist, mögen auch ganz viele. Aber gibt es in Taiwan eigentlich noch mehr Brennereien? Ja, gibt es - Sonst wäre die ganze Einleitung hier auch irgendwie Blödsinn, oder? Die Nantou Distillery wurde bereit 1978 gegründet und produziert seit 2008 auch Whisky. Erstmalig ist mir Nantou begegnet, als Ende 2020 zwei Einzelfässer über Anam na h-Alba ihren Weg nach Deutschland fanden, die sehr spannend klangen. Allerdings schreckte mich der Preis von 229€ für eine Flasche einer mir völlig unbekannten Brennerei ab und so schob ich den Gedanken ans Probieren wieder weit weg. Neulich aber lief mir diese schöne 200ml-Flasche Nantou Omar aus dem Bourbon Cask über den Weg, kostete keine 20€ und musste als Beifang des eigentlichen Einkaufs irgendwie mitkommen. Weitere Rahmendaten: 46% Alkoholgehalt, abgefüllt 2016. Wann gebrannt? Keine Ahnung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Äpfel, Heidekräuter, Mandarinen, Vanille, Eukalyptus und helles Holz dominieren den ersten, sehr frischen Eindruck. Später kommen Zitronengras, Keksteig und Muskatnuss noch hinzu, so dass der Eindruck eines fruchtigen Sommerwhiskys noch verstärkt wird. Nicht verstecken kann sich allerdings durchgehend eine leicht metallische Note, die auf einen eher jungen Whisky schließen lässt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der erste kleine Schluck ist im Mund und meine Geschmacksknospen melden einen fruchtig-würzig-pfeffrig-holzigen Eindruck. Mandarinen, Ananas, Honig und Vanille vermischen sich mit schwarzem Pfeffer, einem angebrannten Erdnussbuttertoast, dunklem Holz und Heidekräutern zu einem herben, staubtrockenen Whisky mit fruchtigem Hintergrund. Die Jugend ist weiterhin klar erkennbar, aber nicht mehr so präsent wie in der Nase.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, staubtrocken, mit Vanille, verkohltem Holz, Pfeffer, dunkler Schokolade, Orangen und Walnussschalen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kurz zusammengefasst: das ist ein anfangs fruchtig-bitterer Sommerwhisky, der später ins herbe kippt und seine Jugend nur schwer verbergen kann. Der Nantou Omar schmeckt jetzt nicht schlecht, aber auch nicht gut, eher so durchschnittlich. Ich werde die kleine Flasche ganz in Ruhe austrinken und wohl nur nachkaufen, wenn ich einen Nantou finde, der erkennbar älter als dieser ist. Kann man trinken, muss man aber nicht. Ich sehe es ein bisschen wie beim First Release von Lochlea: das Potential der Brennerei für einen super fruchtig-erfrischenden Whisky ist vorhanden, der Whisky muss nur noch ein bisschen wachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 09:24:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/nantou-omar-bourbon-type</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Grant 12 Jahre - Original und drei Finishes</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-12-jahre-original-und-drei-finishes</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Grant 12
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            1x Klassisch, 1xSherry-Finish, 1x Rum-Finish, 1x Peated Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AA6C792E-3FCF-43D0-B893-645DB8EF2D77.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht genau, wie es anderen Whiskybloggern geht, aber fast immer, wenn im Mailpostfach des Blogs ein Posteingang mit dem Betreff „Kooperationsmöglichkeit“ (o.ä.) auftaucht, dann wappne ich mich innerlich auf die schrägsten Angebote……und lehne diese beinah immer ab. Gedanklich hatte ich das auch schon wieder getan, als neulich eine Mail von Soakstaves ankam, aber dann sah ich genauer hin: drei 200ml Flaschen und vor allem drei vorgereifte, getoastete Holzsticks mit denen man einem Whisky die Finishes Sherry, Rum und Peated geben kann.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das klang erstmal nicht übermäßig spektakulär, traf aber genau meinen Nerv, weil ich seit längerem damit liebäugele, mal in einem kleinen Fass einem Whisky ein eigenes Finish zu geben…..und Soakstaves wäre für mich dann sowas wie ein Probieren, ob das tatsächlich was für mich ist. Außerdem hatte ich noch einen Glen Grant 12 Jahre zuhause, der mir dafür sofort perfekt geeignet schien. Also antwortete ich und schon ein paar Tage später kam ein kleines Paket aus Österreich, welches in Optik und Haptik schon mal sehr schön aufgemacht war (s. Bilder weiter unten).
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Noch am selben Abend wurde alles mit dem Glen Grant befüllt, erste Fotos wurden gemacht, in den nächsten zwei Wochen regelmäßig geguckt und auch mal, wie in der Anleitung vorgegeben, geschüttelt….und jetzt stehen vier Glencairn vor mir: ein Glen Grant 12 im Original und je einmal mit Sherry-, Rum- und Peated-Finish und alle wollen verkostet werden. Warnung: das heißt natürlich, viele Notes und ein sehr langer Artikel.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Stellt man die vier Flaschen nebeneinander, sieht man erstmal keine großen farblichen Unterschiede nach der zweiwöchigen Reifung. Sind die vier Drams aber im Glencairn, kann man erkennen, dass die drei Whiskys mit Finish erkennbar dunkler sind. Die Sherryreifung wirkt dabei einen Hauch dunkler als die anderen beiden, aber das kann ich mir auch einreden, weil ich das bei einem Sherryfinish irgendwie erwarte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Original: Honig, Gras, Limetten, Eukalyptus, grüne Äpfel, Vanille und helles Holz - Sommerlich frisch
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sherry: die Gras-Honig-Zitrusnoten vom Original bleiben, werden jetzt aber begleitet von Muskatnuss, Rosinen, Haselnüssen und roten Trauben
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Rum: auch hier bleiben Gras und Honig erhalten, während die Zitrusnoten nun eher Ananas und Litschi ähneln. Zudem ist der Glen Grant ein bisschen dumpfer und holziger geworden.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Peated: der hat sich ordentlich verändert. Apfeliger, aschiger Rauch, Heidekräuter, Honig, Leder, Tabakkrümel und Zitronengras
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Original: bitterer als nach der Nase erwartet. Verkohltes Toast, helles Holz, Bitter Lemon, Kupferrohr und Heidekräuter
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sherry: weniger bitter als das Original. Weiterhin angekohlte, zitronige, metallische Noten, diesmal aber von Nüssen, Trockenfrüchten und Pfirsich ein klein wenig weiter in den Hintergrund geschoben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Rum: das Rum-Finish hat den Glen Grant deutlich dunkler und malziger gemacht und damit die Bitternoten einigermaßen überdeckt. Zusätzlich gibt es Vanille, leichte Säure, deutliche Würze, Zimt und Melasse.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Peated: das ist ein anderer Whisky. Aschiger Zigarettenrauch, Leder, bittere Orangenmarmelade, staubtrocken, Vanille, Kuchenteig, Nougat und Mandeln.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Original: mittellang, metallisch, Walnussschalen, kalter Kaffee, Vanille und grüne Äpfel
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sherry: mittellang, weiterhin metallisch bitter, zusätzlich Muskatnuss, Heidekräuter und Trauben
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Rum: lang und dumpf, Zimt und Melasse, verkohltes Holz, erkennbar trockener und erst sehr spät am Gaumen noch ein wenig Metall
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Peated: lang, Asche klebt regelrecht am Gaumen, Leder, Vanille, kalter Kaffee und dunkle Schokolade
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich kann klar und deutlich sagen: Experiment gelungen. Alle drei Finishes haben den originalen Glen Grant 12 in den zwei Wochen mehr oder weniger deutlich verändert. Allerdings bin ich froh, dass ich für den Versuch einen grundsätzlich sehr sanften Whisky und nicht einen mit einem kräftigen Charakter verwendet habe.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das Peated-Finish hat einen komplett anderen Whisky kreiert, der für mich deutlich besser als das Original war. Das Rum-Finish hat den Glen Grant ebenfalls sehr spannend gemacht, hatte aber das „Zimt-Problem“: ich mag leider überhaupt keinen Zimt, so dass das Finish für mich persönlich furchtbar war. Objektiv glaube ich aber sagen zu können, dass es den Whisky besser gemacht hat. Das Sherryfinish war deutlich zurückhaltender als die anderen Beiden, war aber auch völlig in Ordnung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Frage der Fragen: würde ich das Set von Soakstaves weiterempfehlen? Die Antwort darauf ist gar nicht so leicht.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich selber würde es kein zweites Mal probieren, was aber daran liegt, dass ich ja, wie bekannt, mit Sherry nur sehr wenig anfangen kann und wie oben beschrieben auch keinen Zimt mag. Heißt: zwei der drei Finishes sind nix für mich. Aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht, die Unterschiede sind ja auch klar erkennbar und ich hab jetzt eine kleine Vorstellung davon, was bei einem eigenen kleinen Fassprojekt passieren kann. War also trotzdem ein Gewinn für mich. Außerdem hat mich allein die Verkostung mitsamt der Notes drei Stunden lang entschleunigt und von allem anderen abgelenkt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wenn ich mich an einer objektiven Einordnung versuche, würde ich sagen, dass das Soakstaves-Set etwas für den Whisky-Nerd und nichts für den normalen Whiskytrinker ist, weil es sehr viel Beschäftigung mit den Ergebnissen verlangt, die über den normalen Genuss hinausgeht.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Insgesamt würde ich also sagen: versucht es ruhig mal. Das Set kostet Stand heute 34,90 €. Ob euch so ein Experiment das wert ist, müsst ihr selber entscheiden. Es war für mich auf dem Weg zum eigenen, deutlich teureren Fassexperiment jedenfalls ein guter Start. Ich lasse die Holzsticks jetzt noch eine weitere Woche drin und beobachte mal, wie sehr sich das auswirkt. Unten folgen jetzt noch jede Menge Fotos.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/173E34DF-80E4-4C74-B662-FD4A961F690C.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/69BD7DFA-58EA-4075-896C-72B003DED14B.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2CB57790-EB0C-4628-8445-B6F257CA4CF3.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/805518F8-9C69-4AF9-804C-8DDDEED28FE4.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/8033BA51-0BC2-4AC4-A25D-B1B3B7482330.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 06 Feb 2022 14:23:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-12-jahre-original-und-drei-finishes</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer,Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/AA6C792E-3FCF-43D0-B893-645DB8EF2D77.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lochlea - First Release</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lochlea-first-release</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lochlea First Release - First Fill Bourbon und Pedro Ximenez Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5704.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Jahr 2018 ging in den Lowlands etwas südlich von Glasgow die Farmbrennerei Lochlea an den Start. Damals hab ich das zur Kenntnis genommen, gedacht „Ja, irgendwann probier ich den bestimmt mal“ und die Brennerei dann wieder vergessen. Erst als John Campbell im November 2021 nach über 25 Jahren als Distillery Manager bei Laphroaig von dort als Production Director und Master Blender zu Lochlea wechselte, kam die Brennerei mit einem Paukenschlag zurück in mein Blickfeld. Von da an war ich heiß auf einen Whisky von Lochlea und jetzt ist er da: der First Release. Ich hatte mich schon umgehört, wo ich wohl eine Flasche bekommen könnte, aber fast überall wurde abgewunken: „Schon mit Vorbestellungen weg“, „Kriegen wir gar nicht“, „Keine Chance“. Sogar bei einem Gewinnspiel hab ich mitgemacht, um vielleicht dort eine Flasche zu bekommen. Umso größer meine Freude als heute ein Päckchen von Kirsch Whisky mit einem Gratissample eintraf. Die Besprechung wird also vielleicht nicht ganz neutral, denn ich hab bei Lochlea irgendwie große Erwartungen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kommen wir mal zu den Rahmendaten: 46% Alkoholgehalt, First Fill Bourbon Casks von Maker‘s Mark und Ex-Pedro Ximenez Casks, knapp über drei Jahre alt, hergestellt mit ausschließlich selbst angebauter Gerste, ungetorft, 7.000 Flaschen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich lasse den Whisky knapp 20 Minuten atmen, bevor ich die Nase tief ins Glencairn stecke, und stelle fest: der Lochlea braucht Handwärme, um so richtig aus sich rauszukommen. Dann dreht er aber auf: Limetten, grüne Äpfel, eine Blumenwiese, Heidekräuter, Eukalyptus und Honig sind die vorherrschenden Noten. Helles Holz, Vanille, ein wenig Wacholder und Zitronenmelisse ergänzen die Nase und machen den Whisky zu einer sehr frisch-fruchtig-blumigen, aber auch erkennbar jungen Angelegenheit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Lochlea landet ölig und voluminös im Mund, gerade die leicht erhöhte Trinkstärke tut ihm hier vermutlich sehr gut. Muskatnuss, Mirabellen, gelbe Äpfel, unreife Birnen, Walnussschalen und morsches Holz werden von meiner Zunge zuerst gemeldet. Bittere Orangenmarmelade, Heidekräuter, angebranntes Toast, Kalk und Kieselsteine folgen. Auch hier gilt wieder: seine Jugend kann der Whisky nicht verbergen, aber das steht ihm gut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zuerst wollte ich hier mit „kurz“ beginnen, aber mit jedem Schluck bleibt der Lochlea länger am Gaumen hängen. Pfirsich und Walnussschalen. Kräutrig und salzig. Verkohlt und mineralisch. Vanille und Kupfer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Höchst spannend in der Nase, sehr ordentlich am Gaumen, am Ende leider ein bisschen zu bitter. Dieses First Release hat gute Anlagen und zeigt, dass die Brennerei auf dem richtigen Weg ist. Der bittere Abgang wird mit längerer Reifezeit hoffentlich verschwinden und dann aus dem ordentlichen First Release einen starken Whisky machen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5704.jpeg" length="143546" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 03 Feb 2022 22:48:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lochlea-first-release</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5704.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5704.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Brukswhisky - 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-brukswhisky-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Brukswhisky 13 Jahre - 2008-2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/BF99C483-5EC1-427B-BD29-2161040E55B3.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe des Januar hatte ich bei zwei verschiedenen Onlinehändlern Whisky bestellt und beide legten mir ein Sample des neuen Mackmyra Brukswhisky mit ins Päckchen. Durch neue Mackmyra-Abfüllungen probiere ich mich ohnehin immer gerne, kam aber nicht sofort dazu, mir die beiden Samples zu Gemüte zu führen. Als dann vorgestern auch noch eine ganze Flasche dieses Whiskys, direkt von Mackmyra übersandt, bei mir eintraf, wurde mir endgültig klar: dieser Whisky will wohl wirklich probiert werden, so deutlich, wie er auf sich hinweist. Was wehre ich mich da noch?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Flasche also auf, Whisky ab ins Glencairn und direkt erstmal an die Stirn gehauen, als ich die beiden geschlossen Samples unschuldig neben der Flasche stehen sehe. Clever, Stefan, wirklich clever. Naja, gibt es die Samples halt irgendwann später und auf dem Foto macht sich die offene Flasche eh besser. Der neue 13 Jahre alte Brukswhisky ersetzt zukünftig den bisher zur Mackmyra Core Range gehörigen NAS Brukswhisky, der sowas wie der Terrassenwhisky für gemütliche Abende mit den Kumpels war. Jetzt gibt es ihn also mit Altersangabe. Sämtliche seiner 13 Jahre lagerte er in der Bodasmine und enthält Whisky verschiedenster Machart aus verschiedensten Fässern: Nicht rauchigen Whisky aus Ex-Bourbon-, Oloroso- und schwedischen Eichenfässern sowie rauchigen Whisky aus Ex-Bourbonfässern. 41,4% Alkoholgehalt lassen wieder einen süffigen Dram erwarten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Brukswhisky ist erstmal sehr zurückhaltend und gibt hauptsächlich Pfirsich, Mirabellen, Minze und Vanille preis……und auch das nur sehr schüchtern. Wo sind die Olorosofässer? Wo ist der rauchige Anteil? Auch nach 30 Minuten im Glas finden sich kaum mehr Noten, aber dann wirkt Handwärme ein Wunder und der Whisky öffnet sich: leichter, aschiger Rauch, Kirschen, Himbeeren, Kuchenteig, Ananas, Limetten und Macadamia strömen zusammen mit Eukalyptus und jeder Menge Vanille auf mich ein. Dieser Whisky will warm und erschnüffelt werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Süffig, fruchtig, mit angenehmen Bitternoten - So der erste Eindruck, den meine Zunge mir bei einem kleinen Nippen sofort übermittelt. Der dann folgende große Schluck schlüsselt diesen Eindruck auf: helles, leicht verkohltes Holz ist ein durchgängiger Unterton über die gesamte Länge des Whiskys hinweg, der die Basis für alles andere bildet und den Whisky mal eher ins Fruchtige und mal eher ins Bittere kippen lässt. Mal gibt es süße Vanille, Mango, Kekse, Mirabellen und grüne Äpfel. Mal gibt es kalten Kaffee, weißen Pfeffer, Leder und kalten Rauch. Dann kommen Ananas, Sommerblumen und Birnen. Anschließend Nougat, Tabakkrümel und Heidekräuter. Der Brukswhisky springt munter zwischen Frucht und Bitterkeit hin und her, was ihn sehr spannend macht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mittellang, mit bitterer Orangenmarmelade, aschigem Rauch, Limetten, Leder, Pfirsich und Vanille.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Für mich ist der 13 Jahre alte Brukswhisky der älteste Mackmyra, den ich je getrunken habe, und dieses Alter hat ihm aus meiner Sicht sehr gut getan. Manchmal kann Mackmyra recht scharf und auch ein wenig sprittig sein, aber die längere Lagerung hat dem Whisky mehr Ruhe und Zurückhaltung ,als ich sonst von Mackmyra kenne, mitgegeben. Er ist nicht übermäßig komplex, bietet mit Handwärme aber eine erstaunliche Vielfalt an Noten zu entdecken. Wirklich lecker. Wenn der alte NAS Brukswhisky der Terrassenwhisky von Mackmyra sein sollte, dann hat er mit dem 13er einen sehr würdigen und vor allem auch besseren Nachfolger gefunden. Aktuell grob 45 € für einen 13 Jahre alten Whisky sind nicht teuer, daher kann ich diesen auch im PLV nur empfehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 02 Feb 2022 11:06:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-brukswhisky-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/BF99C483-5EC1-427B-BD29-2161040E55B3.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/BF99C483-5EC1-427B-BD29-2161040E55B3.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Highland Fusilier - 8 Jahre - 1996</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/highland-fusilier-8-jahre-1996</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Highland Fusilier 8 - Blended Malt - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5680.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der unabhängige Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail hat mit dem Highland Fusilier seit Jahren einen Blended Malt in verschiedenen Altersstufen im Programm, der den Royal Highland Fusiliers gewidmet ist, einem Infanterieregiment dessen Colonel-in-Chief bis vor ein paar Tagen noch Prince Andrew war. Was in dem Blend drin ist, ist völlig unbekannt. Das Label verrät mir einzig: 40% Alkoholgehalt, 8 Jahre alt und abgefüllt im Jahr 1996 (Bottle Code IF/AAC).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Viel Honig, grüne Äpfel, Getreide und Haselnüsse zeigen sich als Erstes in der Nase und lassen den Fusilier sehr sanft und schüchtern wirken. Gras, Thymian, Wildblumen und Birnen ergänzen die Nase, so dass mich der Dram insgesamt irgendwie an einen Glen Grant erinnert, was bei mir sehr positive Assoziationen hervorruft.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auf der Zunge gibt es einen trockenen, öligen Whisky, der beim ersten Schluck dunkles Malz, Bitter Lemon und altes, morsches Holz offenbart. Wiesenblumen, kalter Kaffee, angebranntes Erdnussbuttertoast und blühende Heide liefern sich einen Wettkampf, wer danach die Führung übernehmen darf, aber nichts kann sich so richtig durchsetzen. Das ist kein Glen Grant mehr.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, kalter Kaffee, irgendwas Verkohltes, Leder, dunkles Malz und Blumen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            In der Nase finde ich diesen Highland Fusilier ganz großartig, aber danach geht der Whisky in meinem Ansehen von Sekunde zu Sekunde weiter runter: im Geruch ein richtig schöner, süffiger, sommerlicher Speysider, dann im Mund ein Ode an verschiedenste Bitternoten. Schade - Es fing so schön an.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 30 Jan 2022 22:21:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/highland-fusilier-8-jahre-1996</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eris I - 14 Jahre - Rioja Cask Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/eris-i-14-jahre-rioja-cask-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eris I 14 Jahre - Scotch Universe - Rioja Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5662.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Whisky Druide Michel Reick, mein zweitliebster Druide nach Miraculix, hat gerade über seine verschiedenen Marken verteilt einen mächtigen Outturn rausgehauen: Caol Ila 14 Jahre Port bei The Old Friends, Stauning Maple Sirup bei Whisky Druid, IO IV-Laphroaig und Mothership Macallan bei Scotch Universe - Um nur mal ein paar der vermeintlichen Highlights zu nennen. Bei all seinen angekündigten neuen Abfüllungen hat mich sofort eine gereizt, die vermutlich eher unter dem Radar läuft: der nun in meinem Glencairn befindliche Eris I, ein 177 Monate (knapp über 14 Jahre) alter Whisky mit Finish in einem First Fill Rioja Wine Cask, welches laut Michel Reick den Whisky abrunden, aber trotzdem jede Menge Brennereicharakter zum Vorschein kommen lassen soll.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ja welche Brennerei eigentlich? Das Label verrät uns: 1897 gegründet und in der Speyside gelegen. Da gibt es fünf Verschiedene, aber in einem Video der Whiskyelfen hat Michel Reick verraten, dass die Brennerei mit einem „T“ beginnt, so dass nur Tamdhu übrig bleibt. Tamdhu, die Brennerei deren Abfüllungen sonst fast ausschließlich mit fetten Sherry-Reifungen versehen sind, deren Brennereicharakter daher schwer zu bestimmen ist und die durch den ganzen Sherry meistens weit von meiner Komfortzone entfernt ist. Letztes oder vorletztes Jahr hatte ich einmal einen Tamdhu aus Bourbonfässern im Glencairn und war begeistert von den Noten des Tamdhu, daher war für mich sofort klar: diesen Eris muss ich haben, auch weil es ein Rotweinfinish ist, was derzeit nach Bourbon mein Lieblingsfinish ist.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Also: 14 Jahre, 54,2% Alkoholgehalt, First Fill Rioja Wine Barrique Finish.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kräftig fruchtig und mit ordentlich Kraft kommt mir der Eris wenig schüchtern aus dem Glas entgegen. Saftige, lila Kirschen, nicht ganz reife, leicht säuerliche Himbeeren, vergorene Walderdbeeren, Brombeeren und Ingwer führen die Fruchtparade an. Eukalyptus, Tannine, dunkles Holz, Vanille und ein Hauch Milchschokolade runden den Whisky sauber ab. Der erhöhte Alkoholgehalt macht sich durchaus offensiv bemerkbar, stört aber nicht.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach dem Geruch hatte ich erwartet, dass meine Zunge erstmal von ordentlich Kraft überrollt wird und diese gedanklich drauf vorbereitet……und dann kam nichts. Also nicht „nichts“, aber nur eine weiche Kraft wie von normaler Trinkstärke. Die roten Früchte aus der Nase sind alle ordentlich vergoren und würden in jeder Flüssigkeit untergehen. Dazu kommen Milchschokolade, Granatapfel, nasses Holz, Walnussschalen, staubtrockener Rotwein, matschige Limetten, minimal Veilchen und (gefühlt) ein Hauch Rauch oder ein kräftig ausgekohltes Fass.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang. Wirklich lang. Richtig mächtig lang. Der staubtrockene Rotwein bleibt gemeinsam mit nassem Holz, Granatapfel, weißem Pfeffer und Bitter Lemon ewig am Gaumen kleben.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mein Instinkt für Whiskys, die ich höchstwahrscheinlich mag, hat mich bei diesem Eris-Tamdhu-Blindkauf definitiv nicht getrogen: ein würzig-fruchtiges, trockenes, ausladendes Erlebnis. Oder anders: leider geil. Wenn ihr nur mal einen einzigen Dram am Abend trinken wollt, dann nehmt diesen, denn der ewige Abgang zerstört alle anderen Whiskys. Zusätzlich kann man sich mit diesem Eris ganz wunderbar anderthalb Stunden beschäftigen. Lecker. Ach ja: kostet Stand heute etwa 90 € und das ist er für mich absolut wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 26 Jan 2022 23:14:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/eris-i-14-jahre-rioja-cask-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fettercairn - 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/fettercairn-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fettercairn 13 - Cadenhead - 80% Bourbon, 20% Port Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5651.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neulich ist mir im Cadenhead‘s Shop ein unabhängiges Einhorn ins Netz gegangen und jetzt ist es mal an der Zeit, es meinem Glencairn zuzuführen: ein 13 Jahre alter Fettercairn, zu 80% aus Bourbon Casks und zu 20% aus Ruby Port Casks, 46% Alkoholgehalt, abgefüllt im Jahr 2021. Fettercairn war vor ein paar Jahren noch ein kleines, unauffälliges, hässliches Entlein, aber hat in den letzten zwei, drei Jahren durch sehr spannende Originalabfüllungen wie z.B. den 16er und den 23er viele Fans gewonnen. Da kann es eigentlich nicht schaden, sich mal einen unabhängig Abgefüllten ins Glas zu kippen - Vielleicht gibt es da ja auch was Spannendes zu entdecken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Port. Ganz unverkennbar. Cocktailkirschen, Johannisbeeren, Himbeeren und Marzipan fluten sofort meine Nase und zeigen zumindest im Geruch schon mal, was 20% Ruby Port Casks für einen Einfluss haben können. Würziges Holz, Haselnüsse, Kalk, Ingwer und Rosenblüten haben es schwer, gegen den fetten Fruchtanteil zu bestehen, blitzen aber ab und an mal auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Mund wird der Fettercairn muffig, erdig, bitter und leicht scharf. Anfangs bringt er noch eine milde Süße mit, die im wesentlichen aus Kirschen und Johannisbeeren entsteht, kippt aber schnell in eine ganz andere Ecke: heftige Tannine, Walnussschalen, dunkle Schokolade, grüne, harte Bananen. Voluminös und ölig, staubtrocken und ledrig, mit Safran und vergammelter Eiche - Klingt alles recht bitter und das ist es auch, aber tatsächlich nicht unangenehm bitter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit Tanninen, feuchtem Moos, überreifen, vergorenen Kirschen, morschem Holz, Nougat, Kardamom und bitterer Orangenmarmelade.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wow - Dieser Fettercairn ist mal spannend und holt mich ordentlich aus meiner Komfortzone. Der Geruch hat mich so gar nicht auf das Geschmackserlebnis vorbereitet, sondern erstmal in die komplett falsche Richtung gelenkt: hatte ich nach dem Verriechen einen süffigen Sommer-Fettercairn erwartet, bekam ich eher einen Dram für nebligste, nasskalte Herbsttage, die irgendwo mal einen Hauch Sonne gesehen haben. Ich mag den. Ich mag den sogar sehr gerne, aber er fordert mich auch heraus. Spannend, anstrengend, lecker, nicht für jeden Tag. Preislich aktuell bei 65€ und für mich daher ok. Ich rate aber vorm Erwerb zum Probieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 08:00:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/fettercairn-13-jahre</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tormore - 32 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tormore-32-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tormore 32 - Bourbon Hogshead - Whisky-Fässle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5623.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Tormore-Fan bin? Diese feine Speyside-Brennerei hat in den letzten Jahren mit ihren sahnig-nussigen-malzigen Drams mein Whisky-Herz erobert und Schritt für Schritt beginnt sie bei mir im ähm……Trinkvorrat für schlechte Zeiten Springbank von Platz Eins zu verdrängen. Als der 32 Jahre alte Tormore aus dem Bourbon Hogshead, der gerade im Glencairn atmen darf, beim Whisky-Fässle erschien, hab ich kurz gesabbert, auf den Preis geguckt (aktuell ca. 300 € in verschiedensten Onlineshops) und für mich verworfen, jemals eine Flasche davon zu haben, denn das ist doch mächtig über meinem Budget…..und dann war da neulich diese Auktion bei Krüger, in der der Tormore kurz vor Schluss bei 180 € stand. Irgendwie hatte ich dann keine Wahl, musste es versuchen und plötzlich war er für 190 € meiner. Wer auch immer den in die Auktion gegeben hat, wird sich vermutlich ärgern, aber ich hab da einfach Glück gehabt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nochmal die Rahmendaten: 32 Jahre, Bourbon Hogshead, 44,1%, gebrannt 12/88, abgefüllt 03/21.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Tormore braucht durchaus seine Zeit im Glas, bis er sich öffnet, aber dann haut er ordentlich Aromen raus: Vanille, Ananas, Weißwein, Birnen und eine feine zitronenartige Säure sind ganz klar im Vordergrund und machen den Dram in der Nase zu einem frischen, hellfruchtigen Vergnügen. Menthol, Gras, Mandarinen, Akazienhonig und Mürbeteig sind beständig im Hintergrund unterwegs und runden den Geruch wunderbar ab. Holz oder Alkohol? Vielleicht vorhanden, aber so gut wie nicht präsent.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sehr mild und fast ein bisschen dünn, trotzdem aber sehr ölig schiebt sich der Tormore langsam über die Zunge, bevor er hinten raus ordentlich Kraft entwickelt. Birnencider, helle Weintrauben, Litschi, Limetten, Vanille und Honig melden sich zuerst am Gaumen an, werden dann aber kraftvoll von Shortbread, Kalk, angebranntem Kaffee, dunklem Holz, Bitter Lemon und Nougat verscheucht. Helle Früchte und Süße gefolgt von eleganter Bitterkeit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Bestenfalls mittellang, dafür aber sehr intensiv mit bitterer Orangenmarmelade, dunkler Schokolade, ordentlich Malz, Eukalyptus, Vanille und weißem Pfeffer.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Tormore ist schon wirklich lecker. Eine starke Bourbonfassreifung mit all den Noten, die ich bei einem Tormore erwarte und so sehr schätze. Ich gestehe aber: für den Preis erwarte ich das natürlich auch. Wer klassische bourbonfassgereifte Whiskys mag, dem wird dieser Whisky sehr gefallen und dann kann man das entsprechende Geld dafür auch auf den Tisch legen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5600.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5623.jpeg" length="200364" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 06:07:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tormore-32-jahre</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whyte &amp; Mackay - 21 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whyte-mackay-21-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Whyte &amp;amp; Mackay Blended Scotch Whisky - 21 Jahre - Plastikminiatur
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/34910502-15A4-4F98-A133-D1EB03AC06E0.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tief in meiner Miniaturenkiste befand sich bis gerade eben eine Plastikminiatur (ja, Plastik), die ich schon mehrfach skeptisch beäugt hatte: ein 21 Jahre alter Whyte &amp;amp; Mackay Blended Scotch Whisky, der mal Bestandteil einer sechs Plastikminiaturen umfassenden „The Whyte &amp;amp; Mackay Scotch Whisky Collection“ war, die rund um das Jahr 2014 erschienen sein dürfte, soweit ich das rausfinden konnte. Keine Ahnung, was sieben Jahre in einer Plastikflasche so aus einem Whisky machen, aber ich bin gespannt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im Whyte &amp;amp; Mackay-Blend findet man traditionell Dalmore, Tomintoul, Tamnavulin, Jura, Invergordon und Fettercairn und bestimmt auch noch andere Whiskys, aber diese sechs sollten sicher sein. Meine 21 Jahre alte Version hat 43% Alkoholgehalt und eine recht dunkle, beinah mahagoniartige Farbe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Whyte &amp;amp; Mackay ist im ersten Moment erstaunlich scharf und wirft mir eine ganze Tüte Studentenfutter entgegen: Rosinen, getrocknete Kirschen, Haselnüsse, Walnüsse, Cashew und Mandeln dominieren zusammen mit einem kräftigen Schwung Pfeffer und Eukalyptus die Nase. Möbelpolitur, Wachs und ein bisschen Terpentin sind ebenfalls klar bemerkbar. Eine grundsätzlich schöne, beinah altehrwürdige Nase, nur die starke alkoholische Note irritiert mich. Der Füllstand des Minis war nicht perfekt - Vielleicht ist da mehr Wasser als Alkohol verdunstet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auch im Mund ist dieser Dram erstaunlich scharf und wenn ich das Zurückzucken meiner Zunge richtig interpretiere, dann hat der zumindest gefühlt deutlich mehr als die angegebenen 43% Alkoholgehalt. Ab dem zweiten Schluck geht es langsam, denn dort sind die ersten Geschmacksnoten zu finden: angebrannter, erkalteter Kaffee, Klavierlack, bittere Orangenmarmelade, Leder und Walnussschalen machen den Blend ordentlich bitter und dunkel. Erst anschließend finden sich so ganz langsam auch feinere Noten wie Vanille, Brombeeren und Limetten, aber die Bitterkeit ist schon echt anstrengend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Jetzt ist der Blend einfach nur noch bitter, viel zu lang und hinterlässt einen unangenehmen Geschmack von Benzin am Gaumen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In der Nase abgesehen von der alkoholischen Schärfe grundsätzlich noch stark, im Mund mit seinen fuseligen, bitteren Noten keine schöne Erfahrung mehr und im Abgang einfach nur noch widerlich. Im Geruch hätte ich dem Whyte &amp;amp; Mackay die 21 Jahre noch gegeben, aber alles danach schmeckt einfach nur wie eine billige, junge Spirituose, die besser nur zum Abbeizen verwendet werden sollte. Naja, was will ich auch von einem Whisky erwarten, der in einer Plastikminiatur daherkommt? Irgendwie dachte ich wohl, dass die 21 Jahre irgendeine Qualität hervorbringen. War ein Fehler. Lag aber vielleicht auch an der Lagerung im Plastik. Sollte mir dieser Blend mal in einer Glasflasche begegnen, werde ich ihn für den Vergleich nochmal probieren. Wegen der Neugier und nicht, weil ich aus Schmerzen lernen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/2480EACB-7D6A-41A6-9EC3-7CD7D487E249.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 17 Jan 2022 07:56:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/whyte-mackay-21-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Imperial - 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/imperial-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Imperial 18 - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5597.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mal wieder hat es ein Whisky aus der längst geschlossen Brennerei Imperial in mein Glas geschafft: 18 Jahre, Bourbon Cask, abgefüllt mit 46% von Erkens Whisky, einem unabhängigen niederländischen Abfüller, der 2013 gegründet wurde. Bei Imperial wurde zuletzt 1998 destilliert, 2000 wurde die Brennerei endgültig geschlossen und 2013 größtenteils abgerissen. Die Whiskys der Brennerei wurden früher im wesentlichen für Teacher‘s und Ballantine‘s verwendet. Inzwischen steht auf dem alten Brennereigelände die neue gebaute Brennerei Dalmunach.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie Imperial schmeckt? Nach meiner Erfahrung sind die Whiskys recht typische Speysider mit blumigen und leicht zitrusartigen Noten, sehr leicht und süffig. Mal sehen, ob die Miniatur von Erkens mir entsprechendes liefert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Grüne Äpfel, Limetten, Orange und Toffee dominieren den ersten Eindruck. Heidekräuter, Sahne und Wachs kommen schnell hinterher, Vanille, Malz und helles Holz melden sich ebenfalls in der Nase an. Dieser Imperial haut mir ziemlich fix eine ganze Menge Noten um die Ohren und die sind spritzig, fruchtig, malzig und lecker.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Erst gleitet der Imperial sehr sanft über die Zunge, aber dann entwickelt er mit einem Knall ordentlich Kraft und zeigt seine Noten: Kräuterhonig, bittere Eiche, Kastanien, überreife Pfirsiche, Nougat, Muskat, Heu, Süßholz und Walnussschalen kämpfen alle gemeinsam darum, der vorherrschender Geschmack zu sein, aber nichts kann sich so richtig durchsetzen. Diese ganzen bittersüßen-sahnigen-nussigen Noten machen den Dram nicht sehr rund, sondern auf eine irritierende Art verwirrend. Nichts setzt sich durch, nichts gibt eine Richtung vor, der Geschmack springt wild hin und her. Das ist zum einen lecker, zum anderen aber auch nicht, weil es einfach nicht verlässlich ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit dunkler Schokolade, Walnussschalen, Heidekräutern, Bitter Lemon, kaltem Kaffee, Orangen und Wachs.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Viele spannende Noten, aber leider alle völlig wirr durcheinander. Ich konnte mich beim Trinken dieses Imperial auf nichts verlassen und es ist irgendwie schade, dass jeder Schluck dieses Drams anders schmeckt, zwar irgendwie ähnlich, aber trotzdem nie gleich. Jedes Mal gewinnen andere Noten die Oberhand. Lecker? Weiß ich nicht, in jedem Fall aber schräg und faszinierend. Empfehlung? Ja. Nein. Jein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 14 Jan 2022 06:02:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/imperial-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Grant - 16 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-16-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Grant - 16 Jahre - 2015
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/23C31D09-4E58-4560-8952-A42AB3DEC9D1.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Grant ist eine Brennerei, deren Whisky ganz wundervoll altert und dabei immer mehr tolle Geschmacksnoten entwickeln kann, daher bin ich auch ein großer Fan dieser Brennerei, wenn ihr Whisky 18+x Jahre hat. Davor ist ein Glen Grant halt meistens eher unspektakulär süffig und fällt bei mir in die Kategorie „Terrassenwhisky“ für den Sommer. Was ich aber meine sagen zu können: ich hatte noch nie einen schlechten Glen Grant. Daher bin ich natürlich sehr gespannt auf die nun vor mir stehende Miniatur: 16 Jahre, 43% Alkoholgehalt und, soweit bekannt, durchgängig im Bourbonfass gereift.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Glen Grant ist erstmal sehr schüchtern in der Nase und lässt lediglich Pfirsich, Vanille und undefinierbare Zitrusnoten raus. Handwärme bringt ihn dann aber auf Touren: Birne, helles Holz, die undefinierbare Zitrusnote entpuppt sich als Kiwi, Mandeln, Honig und Wachs. Insgesamt sehr gefällig, sehr süffig, sehr frisch, aber nicht herausragend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mild und fruchtig gleitet der Glen Grant über die Zunge: grüne, noch leicht säuerliche Äpfel, Birnen, Zitronen, Wachs, Eukalyptus und Vanille dominieren im Mund. Hinzu kommt eine sehr feine holzige Bitterkeit, die sich mit Honig und Getreide kombiniert. Trocken und wärmend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Erstaunlich lang und plötzlich auch voll von dunkler Schokolade. Dazu Bitter Lemon, helles Holz, Ingwer, Birnen und Getreide.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es bewahrheitet sich aus meiner Sicht mal wieder: einen schlechten Glen Grant gibt es nicht. Dieser Glen Grant 16 ist schlicht und einfach süffig und lecker. Handwärme entlockt ihm eine Menge spannende Aromen und der schokoladige Abgang überrascht mich doch sehr. Dieser Dram ist jetzt kein Wunder an Komplexität, aber auch kein Whisky für den lauen Sommerabend auf der Terrasse - Mit dem kann man sich schon gut beschäftigen. Es gibt den Glen Grant 16 inzwischen nicht mehr als große Flasche, aber irgendwo auf dem Zweitmarkt ist der sicherlich noch zu kriegen und durchaus mal einen Griff wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 10 Jan 2022 14:01:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-16-jahre</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whiskys des Jahres 2021</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whiskys-des-jahres-2021</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine völlige subjektive Auswahl Whiskys für 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5523.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Whiskymarkt hat auch in diesem Jahr jede Menge an Krachern, Geheimtipps und Gaumenschmeichlern im Angebot gehabt. Wer kann da noch den Überblick bewahren oder gar all die obskuren Abfüllungen durchprobieren? Ich bin da auch keine große Hilfe, aber für meinen ganz persönlichen, ultimativen, unfassbar subjektiven und selbstverständlich vorurteilsgeleiteten Jahresrückblick reicht es aus. Hier sind also meines Whiskys des Jahres. Entscheidendes Kriterium: Begeisterung. Herausgekommen ist eine entschieden unrepräsentative Auswahl. Angefangen bei seltenen unabhängigen Abfüllungen hinüber zu Whiskys, die für mein Budget eigentlich zu teuer sind, und unter beinah völligem Ausblenden von Standardabfüllungen. Auf dem Foto finden sich die meisten meiner Lieblinge 2021, teilweise als nachgekaufte, weil zwischendrin bereits geleerte, Flasche und teilweise mit der von mir mal besprochenen Flasche. Es gibt aber auch eine Abfüllung, die ist nicht drauf, weil sie einfach leer und nicht mehr zu einem Preis zu kriegen ist, den ich bezahlen möchte, daher gibt es unten alle Whiskys nochmal mit den Einzelfotos aus meinen jeweiligen Tasting Notes.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Normalerweise hat so eine Bestenliste immer einen Countdown, aber das finde ich doof, denn dann kann ich nicht sofort mit meinem absoluten Liebling des Jahres rausplatzen und ich halte es doch selber kaum aus, diesen Whisky noch weiter zu promoten:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es ist ein…..ein? Nein, nicht „ein“, es ist „der“ Tormore 27 Jahre von Berry Bros &amp;amp; Rudd mit Odessa Black Wine Cask Finish. In diesen Whisky bin ich ein bisschen verliebt: das Finish in dem Fass mit dem kräftigen, schweren „Bordeaux der Ukraine“ ergänzt sich perfekt mit dem würzig-vanilligen Tormore und haut mich jedes mal einfach um. Dieser Whisky ist mit 220 +x € mit Sicherheit nicht das Schnäppchen des Jahres und eigentlich über meinem persönlichen Budget, aber er ist diesen Preis einfach wert. Wer immer diesen Whisky mal in die Nähe eines Glases bekommt: probieren und verlieben. Traut euch……oder lasst es, dann kann ich ihn mir vielleicht nochmal nachkaufen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine „Standardabfüllung des Jahres“ ist nur so halb ein Standardwhisky, denn die Abfüllung erscheint jedes Jahr eigentlich nur in geschmacklich deutlich voneinander abweichenden Batches, aber sie erscheint immerhin jedes Jahr, was keine der anderen Flaschen in meiner Highlightliste von sich behaupten kann: es ist der Longrow 18 Jahre aus dem Hause Springbank. Geöffnet hab ich in diesem Jahr die 2018er-Abfüllung aus Rum- und Refill Sherry Casks, die sich als ein absolut lohnenswerter, erstaunlich süffiger, aber trotzdem mächtig komplexer Whisky präsentiert und mich schlicht und einfach begeistert hat. Da ich die 2016er, 2017er und 2019er-Version ebenfalls zuhause stehen und offen habe, kann ich sagen: auch diese sind großartig, also spreche ich mal die Empfehlung aus: den Longrow 18 könnt ihr immer unbedenklich kaufen, auch wenn Abfüllungen von Springbank natürlich gerade nicht billig sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine „Bourbonfass-Abfüllung des Jahres“ (Ja, ich weiß, komische Kategorie, aber irgendwie muss ich meine Lieblinge doch kreativ in diesem Text unterbringen) ist ein 12 Jahre alter Miltonduff aus der Best Dram-Serie meines zweitliebsten Druiden Michel Reick (Sorry Michel, Miraculix wird immer vorn bleiben) durchgängig gelagert im First Fill Bourbon Barrel. Dieser Whisky enthält nicht nur die typischen, tollen vanillig-schokoladig-blumigen Noten von Miltonduff sondern hat auch wirklich heftige Einflüsse aus dem Bourbon Barrel bekommen: Kekse, Mirabellen, schwarzer Tee mit Milch, Aprikosen, Wildkräuter und noch viel mehr. Erstaunlicherweise ist der Whisky aktuell noch sehr gut für relativ günstige 70 € zu bekommen, aber es sei klar gesagt: der ist nur was für Liebhaber von Bourbonfassreifungen und nicht für Genießer, die sich an derartige Abfüllungen mal ranarbeiten wollen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine „Überraschung des Jahres“ und zugleich sowas wie mein „Sommerwhisky des Jahres“ war eine Abfüllung, die ich bereits im Oktober 2020 geöffnet, als „interessante Mischung aus spannend und langweilig“ besprochen und dann wieder in den Schrank gestellt hatte: der Jura Brooklyn mit dem der Master Distiller der Brennerei gemeinsam mit einigen Einwohnern des New Yorker Stadtteils einen Whisky kreieren wollten, der schmeckt, wie dieser Stadtteil ist, also nach relaxten, geschmeidigen und kühlen Hipstern, die Kaffee und Zigaretten dabei sowie vorher einen Fruchtsmoothie getrunken haben. Im Herbst 2020 war diese Kombination für mich nicht stark, aber als der an einem warmen Sommertag Anfang Juli 2021 wieder in meinem Glas landete, war ich urplötzlich begeistert: dieser Whisky passte großartig in den Sommer und war dann auch mit Freunden schnell geleert. Für die aktuell aufgerufenen 150 € ist er mir zu teuer, aber wenn ich den mal auf einer Auktion sehe…..
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mein „Schnäppchen des Jahres“ stammt aus einer Fassteilung bei Mr. Whisky „Michael Reckhard“: drei Flaschen eines 12 Jahre alten Macduff in Fassstärke aus dem Bourbon Cask für je 49 €. Ich mag einfach Whiskys von Macduff und dieser hier hatte genau das, was die Brennerei für mich ausmacht: die säuerlichen Zitronen/Limettennoten, kräftiges Malz und Getreide sowie diese würzigen Noten aus zu lange gezogenem grünen Tee und Gartenkräutern. Einfach lecker, einfach süffig und in diesem Fall noch unschlagbar günstig.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was gab es noch in 2021? Viele Samples und Miniaturen, viele neue noch ungeöffnete Flaschen, viele böse Blicke der besten Frau aller Zeiten, wenn sie die Neuankömmlinge skeptisch betrachtet hat. Wieder viele Blogbeiträge, erstmals auch Artikel außerhalb von Tasting Notes, leider keine einzige Messe dieses Jahr, spannende Online-Tastings, höchst unterhaltsame Stammsofas, Community-Meetings oder Aftershow-Abende sowie ein weiteres tiefes Eintauchen in die deutsche Whisky-Community. Grundsätzlich viele schöne Momente, die aber von Angesicht zu Angesicht sicherlich noch viel schöner gewesen wären. Vielen Dank jedenfalls an alle, die den Blödsinn, den ich manchmal schreibe, auch noch lesen oder gar kommentieren. Jede Rückmeldung ist schön, sehr willkommen und wird mit Freude registriert, denn ich schreibe hier zwar auch viel für mich selber, weil ich mir die Eindrücke zu den ganzen Whiskys sonst nur schwer merken kann, aber mein Ego ist natürlich auch vorhanden und freut sich über Abos, Gefällt Mir, Likes, Kommentare, Kritik, wasauchimmer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Für Interessierte mal ein paar Zahlen zu meinem Blog:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            129 Beiträge - Erschreckend viele, muss ich gestehen, aber auch 9 weniger als in 2020
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Grob 2.800 Besucher im Schnitt pro Monat, insgesamt 33.613 im ganzen Jahr. Ist das viel oder wenig? Keine Ahnung. Ich gehöre ja eher zu den Bloggern mit wenig Likes/Abos auf Facebook, Instagram oder wo auch immer, weil ich selten über die gängigen Abfüllungen schreibe, daher müsste ich eigentlich im Vergleich eher im unteren Bereich liegen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meist aufgerufener Beitrag: mein Artikel „Zwei Jahre Blog - Irgendwas gelernt?“ führt knapp vor „Whiskyauktionen - Beobachtungen, Erfahrungen, Tipps“.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Bei den Tasting Notes liegt ein Vergleich eines 2020er Oban 14 mit einem Oban 14 aus den 1990ern ganz vorne, gefolgt vom Oban 12 Jahre aus den Special Releases 2021 und dem Werder Bremen Whisky. Bei all diesen drei Tasting Notes hatte ich übrigens mächtig Spaß beim Schreiben, also färbt das vielleicht auf die Anzahl der Leser irgendwie ab, auch wenn das aus dem puren Link irgendwo nicht erkennbar ist?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Top 3-Länder aus denen die Besucher des Blogs kamen: überwiegend Deutschland, danach USA und Großbritannien. Direkt anschließend folgt erstaunlicherweise Costa Rica, wo ich ein oder zwei sehr regelmäßige Leser zu haben scheine.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Whisky-Trinker scheinen deutlich überdurchschnittlich Apple-User zu sein, denn 61% aller Aufrufe erfolgten über Mac-Betriebssysteme.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die meisten der Besucher des Blogs haben diesen über Instagram gefunden, gefolgt von Facebook und der Google-Suche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4639.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4578.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4393.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4152.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3718.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 02 Jan 2022 13:01:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/whiskys-des-jahres-2021</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Teaninich 12 Jahre - Red Wine Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-12-jahre-red-wine-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teaninich 12 - Red Wine Cask - Cadenheads Wood Range
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5526.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer mehr oder weniger regelmäßig in meine Tasting Notes reinguckt, der weiß inzwischen: Teaninich ist eine Brennerei, die mir sehr liegt, und wenn es dann noch ein Finish in einem Rotweinfass ist, dann ist das einer dieser Whiskys, die ich auch mal blind kaufe - So wie dieser hier: Gebrannt in 2009, 2019 in ein Rotweinfass umgelagert und 2021 mit 12 Jahren und 55,5% Alkoholgehalt abgefüllt. Geöffnet hab ich jetzt die Miniatur dieses Whiskys, aber die Großflasche steht längst ebenfalls in meinem Regal.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Oh ja, der Rotwein ist klar und deutlich präsent: schwere rote Trauben, lila Kirschen und saftige Pfirsiche dominieren den ersten Eindruck, bevor sich mit Kräuterhonig, Ananas, Vanille und Milchcreme die eher typischen Noten von Teaninich bemerkbar machen. Lakritz, Röstaromen und Eukalyptus lassen sich ebenfalls finden, während die Fassstärke durchaus klar erkennbar, aber nicht störend ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Dram hat eine Menge Kraft und überfordert meine Zunge beim ersten Schluck, den ich daher einfach über mich ergehen lasse: ölig, pfeffrig scharf und Tannine ist der Eindruck. Im zweiten Schluck lässt sich dann aber deutlich mehr entdecken: viel Lakritz, starke Röstaromen, sehr dunkles Malz, ein bisschen Leder, Nougat und vollkommen vergorene Trauben. Hier gibt es mal heftigen Fasseinfluss sowohl des ersten Fasses als auch des Finishes zu entdecken und dafür fast nichts vom typischen Teaninich. Das ist trotzdem lecker, aber kommt für mich nach dem Geruch dann doch völlig unerwartet.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, pfeffrig, angebranntes Getreide, bittere Orangenmarmelade und nasse Steine.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Spannender Whisky: hier passen Geruch und Geschmack mal so überhaupt nicht zusammen, sind für sich einzeln genommen aber durchaus lecker. Trotzdem überzeugt mich diese Mischung aus dieser betont fruchtig-kräutrig-rotweinigen Nase und dem bittersüßen-verbrannten Geschmack leider nicht völlig, denn es ist mir persönlich einfach ein zu großer Wechsel zwischen zwei völlig verschiedenen Polen. Ich habe das Gefühl, ich werde die Großflasche demnächst mal öffnen, in Ruhe zwei, drei Dram daraus trinken und dem Whisky dann zwei, drei Monate Luft lassen - Glaube irgendwie, dass das dem Teaninich helfen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 27 Dec 2021 07:18:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-12-jahre-red-wine-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5526.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia - 18 Jahre - Ruby Port</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-18-jahre-ruby-port</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia 18 Jahre - First Fill Ruby Port Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5490.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da hab ich doch fast ein halbes Jahr keinen Glen Scotia mehr besprochen - Das muss ich fix ändern und ein passendes Sample hab ich dafür auch noch im Schrank: schon vor längerer Zeit hatte ich ein 100ml-Sample eines Glen Scotia 18 Jahre mit Finish im First Fill Ruby Port Hogshead erworben und nun muss dieses mal dran glauben. 52,1% Alkoholgehalt, 316 Flaschen, Single Cask und laut Beschreibung ordentlich rauchig. Klingt insgesamt genau so, wie ich mir Rahmendaten erträumen würde.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Saftige Blutorangen, Eukalyptus, warmer Rauch, Himbeeren und Vanille - Der Glen Scotia schiebt mir sofort und offensiv eine Menge verschiedene Aromen in die Nase. Den muss ich mir nicht erschnüffeln, der springt regelrecht aus dem Glas. Erde, Altöl, Walderdbeeren, Nougat und Heidekräuter lassen sich ebenfalls leicht finden, es ist aber auch nicht zu übersehen: dieser Whisky hat ordentlich Kraft.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach dem Geruch hatte ich erwartet, dass der Whisky mir im ersten Schluck einfach über die Zunge walzt und erst danach so richtig verkostet werden kann, aber wie so oft liege ich auch hier falsch: der Dram kommt erstaunlich süffig, mild und ölig auf der Zunge an und entwickelt erst im Laufe der Zeit eine feine, aber sehr angenehme Ingwerschärfe. Der Geschmack wird bestimmt durch kräftig geräucherte Orangen, Leder, Tabakkrümel, feuchte Erde, Pflaumen und eine nicht definierbare Zitrusnote. Aber auch Honig, Salz, Erdbeeren und morsches Holz sind zu erkennen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang, mit kaltem Rauch, Ingwerschärfe, Orangen, Leder, Eukalyptus und Salz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das ist ein richtig leckerer Glen Scotia: kräftig, dreckig, angenehm rauchig, mit tollen Fruchtnoten durch das Port Finish und den typisch salzig-zitronigen Noten dieser Brennerei - Wer die Kombination aus Rauch und Port mag, wird begeistert sein. Aktuell ist dieser Whisky für knapp 120 € zu kriegen - Single Cask, 18 Jahre, vermutlich Fassstärke, daher: kein Schnäppchen, aber auch nicht überteuert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 23 Dec 2021 12:40:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-18-jahre-ruby-port</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff - 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macduff 18 Jahre - That Boutique-y Whisky Company - Batch 3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5474.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der unabhängige Abfüller „That Boutique-y Whisky Company“ ist den meisten vermutlich durch seine besonderen comicartigen Labels und seine 500ml-Flaschen bekannt. Die Abfüllungen gibt es zwar in Deutschland in vielen der gängigen Whiskyläden zu kaufen, aber normalerweise sind das keine Schnäppchen, sondern gehören schon zur höheren Preisklasse, weshalb ich bisher tatsächlich noch die einen Whisky dieses Abfüllers hatte. Warum jetzt? Es ist ein Macduff und diese Brennerei mag ich halt aktuell einfach sehr gerne. Der Whisky ist 18 Jahre alt und damit nicht mehr der Jüngste, was ihn noch interessanter macht……und: aus irgendeinem Grund ist diese Abfüllung in der letzten Auktion von Whisky Krüger völlig unter dem Radar gelaufen, so dass ich ihn für 57 € ersteigern konnte, was bei einem derzeitigen Ladenpreis von knapp 100 € einfach zumindest preislich ein Glücksgriff war. Geschmacklich auch? Ich weiß es noch nicht, aber von Anlieferung des Pakets bis zum Öffnen der Flasche vergingen letztlich nur vier Stunden, was ein Beleg für meine große Neugier sein sollte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kurz nochmal die Rahmendaten des Macduff: 18 Jahre, 387 Flaschen, 48,6% Alkoholgehalt. Auf dem Label findet sich „Macduff“, der, wie natürlich jeder weiß, der ärgste Gegenspieler von Macbeth in Shakespeares berühmtem Stück ist, und einen „Duff and Duff Boilermaker“, also einen Biercokctail, trinkt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zitrusnoten und Rosinen, Ananas und Muskatnuss, Aprikosen und Schokolade, Vanille und Mürbeteig, Grüne Äpfel und After Eight, Eukalyptus und rote Trauben - Hier mischen sich relativ klassische Noten von Macduff und Bourbonfässern mit einer eindeutigen Sherrylagerung. Der Alkohol schiebt all diese Noten erstaunlich kräftig aus dem Glas und sorgt für ordentlich Betrieb in der Nase.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Mund ist der Sherryeinfluss erstmal deutlich stärker als der Geruch erwarten ließ: leichte Ingwerschärfe kombiniert sich zum Start mit viel Muskat, Kaffee, dunkler Schokolade und Rosinen. Erst der zweite, dritte Schluck offenbart die Zitrusnoten, die grünen Äpfel und die tropischen Noten aus der Nase. Kekse, eine Nussmischung und ordentlich Röstaromen ergänzen den staubtrockenen Whisky.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, bittersüßes Holz, Vanille, Lemon, Nüsse und Pfeffer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nicht überragend, aber äußerst solide. Für mich persönlich ein bisschen zu viel Sherry, um hervorragend zu sein, aber auch bei weitem keine Sherrybombe. Viele Macduff-typische frische Zitrusnoten, aber ein bisschen ungewohnte Bitterkeit. Nachkauf? Auch wenn ich diesen Macduff durchaus gerne mag, haut er mich nicht so aus den Schuhen, wie der Macduff-Fan in mir gehofft hatte, daher werde ich wohl eher keine zweite Flasche davon jagen. Trotzdem: ein äußerst solider Whisky.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5475.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5474.jpeg" length="175702" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 20 Dec 2021 06:02:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5474.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ben Nevis - 17 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-17-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ben Nevis - The Maltman - 17 Jahre - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5449.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor etwa einem Jahr hab ich diesen 17 Jahren alten Ben Nevis vom unabhängigen Abfüller Meadowside Blending einem Instagram-Kumpel aus Belgien abgekauft, der den Whisky dann auch vorbildlich in die Post gab. Dann drehte das Paket mit UPS sechs Wochen seine Runden über Brüssel, Berlin, Mühlhausen in Thüringen, Karlsruhe und Hannover-Langenhagen bevor es komplett verschwand. Fünfeinhalb Monate später erreichte mich dann ein verbeultes Paket mit dem Ben Nevis, der damit meine größte Whiskyüberraschung 2021 war :ö)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zum Whisky: gebrannt im Oktober 1996, abgefüllt mit 46% im Dezember 2013, gelagert in einem Refill Bourbon Cask, 321 Flaschen, veröffentlicht von Meadowside Blending in der Serie „The Maltman“. Rein von den Rahmendaten absolut meine Komfortzone.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Ben Nevis zeigt sich sofort mit grünen Äpfeln, Limetten, Wachs und Mirabellen. Dazu gibt es tropische Noten von Ananas und Mango, die ich häufig bei älteren Bourbonfassreifungen zu finden glaube, sowie erfrischenden Eukalyptus, Salz und Vanille. Der Whisky ist für seine 46% erstaunlich kräftig, so dass ich rein vom Geruch her auf eine Fassstärke getippt hätte.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die kräftigere Alkoholstärke aus der Nase ist auf der Zunge komplett verschwunden und der Ben Nevis zeigt sich erstmal ölig und staubtrocken mit einer leicht exotischen Ingwerschärfe. Jede Menge Vanille, Mango, Aprikosen und Ananas bestimmen den Geschmack, untermalt von Espresso, Nougat, Sahne und Mürbeteig. Handwärme entlockt dem Whisky unerwartete Noten von Brombeeren und Olivenöl dazu noch Mandarinen und morsches Holz.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Leichte Schärfe, Mandarinen und Mango, kalter Kaffee und Vanille, Röstaromen und Sahne.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lecker. Sowas von lecker. Richtig mächtig lecker…..oder anders: leider geil. Dieser Whisky ist ein hervorragendes Beispiel für eine ganz großartige Bourbonfassreifung. Fruchtig, exotisch, sahnig, ölig, schokoladig und staubtrocken. Wenn euch der mal über den Weg läuft: Probieren. Probieren. Probieren. Ursprünglich ist der in 2013 mal für 66 € auf den Markt gekommen, aber selbst für 100 € wäre das heutzutage ein Schnäppchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 23:24:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-17-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>North of Scotland - 50 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/north-of-scotland-50-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           North of Scotland - 50 Jahre - 5 Jahre Jubiläum deinwhisky.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5440.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ch habe in den letzten Jahren so einiges an Geld beim Onlineshop deinwhisky.de von Sebastian Becker gelassen, weil dort häufig die obskuren unabhängigen Abfüllungen zu finden sind, die ich derzeit für mich so favorisiere. Daher freue ich mich ganz egoistischerweise, dass dieser Shop jetzt sein fünfjähriges Jubiläum feiert, denn das heißt ja, dass er noch länger eine zuverlässige Bezugsquelle für mich sein kann. Gratulation also von mir.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Letzte Woche erreichte mich ein kleines Päckchen mit leckerem Shortbread, welches innerhalb von fünf Minuten ein Opfer der Familie wurde, und einem Gratissample der Jubiläumsabfüllung: ein 50 Jahre alter North of Scotland, durchgängig im Bourbonfass gelagert und mit einem Alkoholgehalt von 40,4% in der White Label-Reihe von deinwhisky und Sansibar abgefüllt. North of Scotland ist eine Grain-Brennerei aus den schottischen Lowlands von der ich bisher erst zwei oder drei Drams genossen habe, weil Grainwhisky nicht immer in meiner persönlichen Komfortzone liegt, aber der 47 Jahre alte Cameronbridge, den ich neulich probieren konnte, hat mir klar gezeigt, dass sich diese Zone durchaus anpassen lässt. Für mich ist ein 50 Jahre alter Whisky übrigens ein neuer Altersrekord, den ich nur zu gerne angehe.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Aroma:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ich habe den North of Scotland knapp 30 Minuten im Glencairn atmen lassen, bevor ich zum ersten Mal die Nase reinstecke. Mich begrüßt eine sehr süßliche Note, die sich nach genauerem Verriechen als eine sehr verführerische Mischung aus Toffee, gewachsten Äpfeln, Haselnüssen und Akazienhonig entpuppt. Kaffee, Südfrüchte und ein bisschen Leder finden sich ebenfalls in diesem Whisky, den ich ewig lang Verriechen könnte, weil er unglaublich angenehm ist. Die 40,4% Alkohol sind zwar klar zu erkennen, kommen aber erschreckend mild daher…..vielleicht bin ich aber auch einfach fassstärkeversaut.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Geschmack:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Wow, ist der mild. Sanft und ölig gleitet der Whisky über die Zunge und bringt erstmal eine gute Portion Früchtebrot mit: Mandeln, Kirschen, Datteln, Honig und auch ein bisschen Zitronat. Dazu ist der North of Scotland regelrecht kaubar und staubtrocken und bringt im Hintergrund noch Kaffee, Nougat und dezente Eiche mit sich. Angenehm, süffig, lecker.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Abgang:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Lang, warm und trocken, mit bittersüßen Eichennoten, grünem Tee und haufenweise Vanille.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Fazit:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Überragend im Geruch, toll im Geschmack und stark im Abgang - Dieser North of Scotland ist mal wirklich, wirklich lecker. Flüssiges Früchtebrot mit Eiche. Aus meiner Sicht ein ganz klarer Probiertipp für jeden, der die Finger an den Whisky bekommt. Preislich liegt der Whisky Stand heute
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deinwhisky.de/exklusiv/5669-north-of-scotland-50-jahre-1971/2021-jubilee-edition-40-4-vol..html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           bei 399 €
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , was mir fair erscheint, allerdings bin ich, wie oben beschrieben, kein Grain-Experte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 06:32:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/north-of-scotland-50-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mortlach 1988-1999</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mortlach-1988-1999</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mortlach - „Whisky World 1999“ - Signatory Vintage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5434.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erinnere mich nicht mehr an den genauen Wortlaut mit dem mir mein Fast-Nachbar Malte Schweia von „Malte Talks Malt“ mir diese noch zur Hälfte gefüllte Miniatur des Mortlach 1988-1999 übergab, aber bei mir hat sich sowas festgesetzt wie „Hier, der erinnert mich an Bowmore aus den 80ern. Mit Veilchen und so. Probier mal. Ich fand den widerlich.“ Selbstverständlich hab ich nicht den Hauch einer Ahnung, warum er mir einfach einen schlechten Whisky in die Hand drücken könnte…….okay…….vielleicht doch. Vielleicht, weil ich alles probiere, was mir vors Glencairn kommt. Egal ob es gut oder ein großer Reinfall mit Ansage ist. Also ab ins Glas damit und atmen lassen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was über den Whisky bekannt ist: gebrannt 1988 und abgefüllt 1999 von Signatory Vintage für die „Whisky World“ in Idstein vom 12.03. - 14.03.1999. Alkoholgehalt 43%…..und sonst? Nix. Ich bin sowas gespannt, hab aber auch Angst, was Malte mir da wohl angedreht hat.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Für seine 43% ist der Mortlach erstmal recht kräftig in der Nase, was aber auch an den säuerlichen Apfelessignoten liegen kann, die mir als Erstes entgegenkommen. Dazu gibt es im Hintergrund einen leichten, aber immer präsenten, Geruch nach einem feuchten Keller, der vermutlich von der langen Lagerung in der Miniatur kommt. Dosenpfirsiche, Vanille, bittere Eiche und vergorene Mirabellen lassen mich erstmal auf ein Ex-Bourbon-Cask schließen, wobei auch Refill Sherry in Frage kommen könnte. Mich irritiert, das der Dram ein minimales Raucharoma hat, aber vielleicht hat Mortlach in den 1980ern mal mit Torf experimentiert? Im Geruch ist der Mortlach übrigens besser als ich wegen der Vorgeschichte erwartet hatte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im ersten Moment ist der Whisky dünn und nichtssagend, aber dann kommen die Noten, die mir versprochen wurden: Veilchen. Nicht viele, aber ganz klar im Vordergrund erkennbar. Dazu in Maggi aufgelöste Mottenkugeln, staubiges aber trotzdem frisches Gras, feuchte Vanilleschoten, kalter Kaffee von gestern, scharfes Zimtkaugummi, Muskatnuss und wieder ein Hauch Rauch oder doch nur Röstaromen von einem frisch ausgekohlten Fass? Die Veilchennote wird jedenfalls mit jedem Schluck präsenter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Veilchen legen sich schon erstaunlich wenig lecker und viel zu lang auf den Gaumen, aber insgesamt ist der Abgang wohl eher mittellang. Altes Holz, Zimt und Kaffee schwingen noch mit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Also widerlich ist dieser Mortlach nicht, aber ich würde auch freiwillig keinen zweiten Dram davon trinken, denn lecker geht nun wirklich anders. Der Old Bottle Flavour hat dem. Mortlach nicht gutgetan, aber die Veilchennoten muss er auch vorher schon gehabt haben. Wer Bowmore aus den 80ern mag, dem könnte dieser Whisky vielleicht sogar gefallen - Bei mir ist das allerdings nicht der Fall und ich trink jetzt einen rauchigen Whisky hinterher, um den Mund ein wenig auszubrennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schon über ein halbes Jahr alte Besprechung von Malte zu diesem Mortlach findet ihr übrigens hier: "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.malte-talks-malts.de/2021/05/16/whiskybesprechung-202-mortlach-1988-1999-signatory-vintage-whisky-world-idstein/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Malte Talks Malts
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5434.jpeg" length="140546" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 12 Dec 2021 07:45:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mortlach-1988-1999</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5434.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardmore 10 - Pinot Noir Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardmore-10-pinot-noir-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardmore 10 Jahre - Pinot Noir Cask - Cadenhead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5418.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bei meinen letzten Notes zum Peated Malt von The English Whisky Company zu sehen, hab ich neulich einen Cadenheads Shop unsicher gemacht. Dort gab es eine Menge an Probierdrams, unter denen sich auch ein 10 Jahre alter Ardmore befand, der außer als Miniatur leider schon ausverkauft war: über 6 Jahre Bourbon Cask, fast 4 Jahre Pinot Noir Cask und 54,8% Alkoholgehalt - Beim Probieren im Laden hat der mich sowohl beeindruckt als auch überfordert und so war es keine Frage: die Miniatur musste unbedingt mit.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Süßer, kalter, aschiger Rauch und ein erkennbar über normaler Trinkstärke liegender Alkoholgehalt bestimmen den ersten Eindruck des Ardmore. Meine Nase braucht ein wenig Zeit, um weitere Aromen zu ermitteln, aber dann geht es schnell: saftige lila Kirschen, vergorene Himbeeren, überreife Brombeeren, Haselnüsse und nasse Steine lassen sich auf der einen Seite entdecken, während auf der rauchigen Seite Leder, Tabakkrümel und Speck neben einer Zigarette zu finden sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Alter Lagerfeuerrauch, dunkle Erde und schwarzer Pfeffer rollen auf die Zunge und lassen diese erstmal zurückzucken. Trotz des Pfeffers fühlt sich der Dram sehr samtig und sanft, aber auch staubtrocken an. Fette Röstaromen, Bitter Lemon und brüchiges Holz treffen auf Waldbeeren, Pflaumen und Zimt. Walnussschalen, Kalk, Vanille und Pilze (?) lauern im Hintergrund.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang und trocken, mit Espresso, einem uralten Aschenbecher, Vanille und Waldbeeren, ganz spät mit einer fast eleganten Bitterkeit und einem Hauch von Omas Seife.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Süffig“ ist dieser Ardmore mit Sicherheit nicht, sondern ganz klar eine Herausforderung für Nase und Gaumen: viele verschiedene Noten stürmen auf einen ein und müssen mühsam gefiltert werden. Die Aromen verändern sich mit jedem Schluck und der Whisky wird nie gefällig, aber bleibt immer mächtig spannend. Mit den 5cl aus dem Mini konnte ich mich zwei gesamte Abende beschäftigen. Vielleicht ist dieser Ardmore keine Kaufempfehlung, aber ganz klar eine Probierempfehlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 08 Dec 2021 07:22:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ardmore-10-pinot-noir-cask</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>The English Whisky Company - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/the-english-whisky-company-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           English Whisky Company - 12 Jahre - Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5410.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letzte Woche war ich auf einer Dienstreise in Köln und habe die Gelegenheit genutzt, einmal den dortigen Cadenhead‘s Shop zu besuchen. Ein Probierdram gab den anderen und am Ende bin ich glücklich mit drei Flaschen Whisky aus dem Laden entschwunden. Zwei der Whiskys (Glen Grant und Teaninich) waren erwartbar, weil ich beide Brennereien ohnehin sehr mag, aber die dritte Flasche war meine Überraschung des Tages: ein 12 Jahre alter Single Malt von „The English Whisky Company“ aus Norfolk in England. Ich hatte von der Brennerei zwar schon mal gehört, aber noch nie etwas von dort probiert, geschweige denn auch nur mal in die engere Auswahl gezogen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            The English Whisky Company brennt ihren Whisky in der St George‘s Distillery im Norden Englands. Ursprünglich nur als Mikro-Brennerei geplant, werden inzwischen zumindest knapp 100.000 Liter pro Jahr hergestellt, wobei es mit angeblich 4-5% einen deutlichen höheren Angels Share als in Schottland gibt. Es wird sowohl rauchiger als auch nicht rauchiger Whisky gebrannt. Der Dram in meinem Glencairn gehört zur rauchigen Variante, hat 46% Alkoholgehalt, kommt aus einem Bourbon Cask und soll mit 55ppm gebrannt worden sein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Warmer, aschiger Rauch, Vanille und Aprikose kommen mir direkt sehr offensiv aus dem Glas entgegen. Nach kurzer Zeit gesellen sich Limetten, Heidekräuter und Waldhonig mit dazu, während Handwärme dem Whisky dann noch Tabakkrümel, Leder und Mirabellen entlocken. In der Nase schon mal sehr gefällig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kräftige dunkle Röstaromen, kalter Kaffee und eine schmutzige Lederjacke dominieren den ersten Schluck, an dessen Ende sich der Dram schön wärmend im Mundraum verteilt. Erst im zweiten Schluck offenbaren sich Honig, angebrannte Vanille, Walnüsse, grüne Äpfel, Pfirisch und Wildkräuter. Der Rauch gleicht jetzt mehr einer Zigarre und legt sich angenehm um alle anderen Aromen drumherum.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Lang, wärmend und trocken, mit Kaffee, verkohltem Holz, Honig und Heidekraut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Whisky der English Whisky Company ist genau mein Beuteschema, wenn es um rauchige Whiskys geht: angenehm wärmend, der Rauch den Dram unterstützend und nicht überbügelnd, feine süße und fruchtige Noten, angenehme Bitterkeit - Einfach eine runde und trotzdem eckige Sache. Mit 85€ im Vergleich sicherlich kein Schnäppchen, aber preislich für eine nur sehr wenig produzierende Brennerei absolut normal und für mich daher völlig in Ordnung. Klare Empfehlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 06 Dec 2021 06:03:43 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Royal Brackla - 14 Jahre - Whiskybroker</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-14-jahre-whiskybroker</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Royal Brackla 14 Jahre - Bourbon Barrel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5374.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich neulich die unerwartete Möglichkeit hatte, an diesen 14 Jahre alten Royal Brackla aus dem Bourbon Barrel zu kommen, musste ich einfach zuschlagen: ich hatte noch nie eine Abfüllung vom Whiskybroker, mit der Bourbonfassreifung meine bevorzugte Art der Lagerung, mit 58,5% eine schöne Fassstärke, mit Brackla eine Brennerei, die mir sowieso sehr liegt, und dann auch noch nur 58 € für ein Single Cask - Ich konnte kaum so schnell gucken, wie diese Flasche in meiner Tasche verschwand…..und jetzt ist sie auf:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich schnuppere, schnuppere und schnuppere und gucke dann erst nochmal auf die Flasche: es ist wirklich eine Fassstärke. Dem hätte ich in der Nase nur 46% gegeben, also greift hier wohl der klassische Satz „der Alkohol ist gut eingebunden“. Grüne, nicht annähernd reife Äpfel, Vanille, Sahne und Ananas kommen klar erkennbar rüber, während es bei einer weiteren deutlichen Note ziemlich lange dauert, bis ich diese zuordnen kann: Holunder. Ebenso klar und eindeutig wie völlig unerwartet. Handwärme bringt die Fassstärke ein wenig mehr zur Geltung, aber auch Aprikosen, Litschi und Salz hervor.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Da ist die Fassstärke geblieben: der Brackla rollt erstmal kräftig und würzig über meine Zunge, die den ersten Schluck verschreckt zur Kenntnis nimmt und nur wenig Nuancen rausschmeckt. Was aber sofort erkennbar ist: Vanille, altes Holz, helle Weintrauben, vergorene Äpfel und Birnen. Der zweite Schluck offenbart dann wieder diese feine Holundernote, dazu gibt es Pfirsiche und Akazienhonig……und die Schärfe der Fassstärke aus dem ersten Schluck verschwindet beinah vollkommen, so dass der Whisky fast ein bisschen süffig wird.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit Ingwerschärfe, Birnen, Vanille und Honig. Dazu staubtrocken, leicht bitteres Holz und ganz viel Salz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das ist ein leckerer, klassischer, bourbonfassgelagerter Whisky, der genau das bietet, was ich von so einer Abfüllung erwarte: Frucht, Vanille, leicht spritzig-tropische Noten und elegante Bitterkeit. Noch dazu diese überraschende, aber gut passende Holundernote. Einfach stark. Nicht herausragend komplex, aber das muss auch nicht sein, denn den kann ich trotz der Fassstärke einfach so wegtrinken. Richtig gutes PLV.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Nov 2021 10:26:43 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Imperial 1979-1995</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/imperial-1979-1995</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Imperial 1979-1995 - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5357.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der tiefe Griff in die Miniaturenkiste fördert mal wieder etwas Spannendes zutage: ein Imperial 1979, der 1995 (Bottlecode auf der Innenseite des Labels „IE/CGC“, wobei „IE“ für 1995 steht) mit 40% Alkoholgehalt vom unabhängigen Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail als „Licensed Bottling“ in die Miniatur gebracht wurde. Imperial ist, wie vermutlich jeder inzwischen weiß, eine 1998 endgültig geschlossene und inzwischen auch vollständig abgerissene Speyside-Brennerei, die ausschließlich für Blends produziert hat und daher nur bei unabhängigen Abfüllern zu finden ist. Alle Imperial, die ich bisher hatte, waren leichte, süße, grasige Malts und ich bin neugierig, was mich diesmal erwartet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Dram ist sehr schüchtern und liefert erstmal nur Vanille und ein wenig Staub. Letzteres dürfte dabei den 25 Jahren in der Miniatur geschuldet sein. Erst Handwärme bringt den Whisky auf Touren und die Aromen aus dem Glencairn: Zitronen und grüne Äpfel kombinieren sich mit der Vanille, bringen aber auch minimal tropische Noten von Mango und Ananas mit. Hinzu kommen eine Frühlingswiese mit Gräsern, Blumen und Honigbienen sowie ein Hauch Kalk.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Anfangs ist der Imperial sehr dünn und aufgrund der langen Zeit in der Miniatur auch ein bisschen pappig und dumpf. Dann öffnet er sich aber und verteilt sich ölig, holzig, fruchtig im ganzen Mundraum: eine minimale Ingwerschärfe, morsches Holz, Aprikosen, Zitronengras, Vanille und Walnussschalen sind klar zu erkennen. Genaueres Forschen lässt mich auch noch Muskat, trockene Blätter, Graphit und Hefe entdecken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang und wärmend, Bitter Lemon, Leder, Aprikosen und trockenes, rissiges Holz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Imperial ist ein süffiger, leicht zu trinkender Vertreter, der durch eine gewisse elegante Bitterkeit seine fruchtig-grasigen nochmal ordentlich unterstreicht. Es ist kein hochkomplexer Kracherwhisky sondern ein leckerer Dram für späte, laue Sommerabende. Schmeckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 07:33:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/imperial-1979-1995</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Isle of Jura - Boutique Barrels</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/isle-of-jura-boutique-barrels</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Isle of Jura - 17 Jahre - Boutique Barrels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5352.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es begab sich dereinst im Herbst des Jahres 2012, dass Christian Rosenberg, der Herausgeber des Whisky-Botschafter, diesen 17 Jahre alten Isle of Jura als ersten Whisky in seiner „The Collection“-Serie herausbrachte: Amoroso Oloroso Sherry Cask, 56% Alkoholgehalt, 560 Flaschen. Mir lief dieser Whisky irgendwann Ende letzten Jahres bei Krügers Whiskyauction über den Weg, als er kurz vor Schluss noch für 60 € zu haben war. In dem Moment dachte ich: naja, warum denn nicht mal mehr von Jura probieren - irgendwann muss ich doch mal auf einen Jura stoßen, der mir wirklich gefällt. Geboten, gewonnen und erstmal in die Truhe gestellt, weil andere Whiskys früher probiert werden wollten. Heute Abend „wiederentdeckt“ und gleich mal geöffnet. Bin sehr gespannt, denn in der Base ist er sehr durchschnittlich mit zwei heftigen Ausreißern nach unten bewertet, was mich umso neugieriger macht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die 56% machen sich auch nach fast 30 Minuten im Glencairn noch sehr offensiv bemerkbar und das Verriechen daher nicht einfach. Es gibt ganz klar rote Trauben, Kirschen und Pflaumen auf der fruchtigen Seite. Hinzu kommen Muskat, Kaffee, altes Holz und Walnüsse, die die herberen Töne liefern. Ein bisschen Karamell, Eukalyptus und ein Hauch Schwefel treiben sich ebenfalls in diesem Jura herum, tauchen aber eher im Hintergrund auf. Alles in allem eine relativ klassische Nase für einen Sherry-Whisky - Weder richtig gut noch besonders schlecht. Eher…..hmm…..nett.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Scharf, ölig, bittersüß - Das spiegelt mir mein Gaumen beim ersten Schluck. Schluck 2, 3, 4 schlüsseln das dann langsam auf: der Antritt ist, wie die Nase versprochen hat, kräftig und die Zunge muss sich daran, trotz des vorher getrunkenen Kalibrierungswhiskys, erstmal gewöhnen. Danach verteilt sich der Jura als Ölfilm im Mundraum und hinterlässt überall eine trockene Wärme. Gefühlt treten aus diesem Ölfilm heraus, dann die einzelnen Aromen zutage: zuerst ganz alter, kalter Kaffee tief unten aus der Kaffeekanne vom letzten Freitag, die man am Montag morgen im Büro entdeckt. Dazu kommen zerbröselte Walnussschalen, alte Eiche und Leder……und irgendwann dann alte, schrumpelige Backpflaumen, matschige, lila Kirschen und vergorener Honig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sehr lang, mit völlig verkohltem Holz, wieder jeder Menge altem Kaffee, Leder und Nougat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Jura ist schon speziell und nur was für die Liebhaber von eher bitterem Whisky. In der Nase ist noch Sherry vorhanden, aber danach ist die Vollreifung in einem Amoroso Oloroso Cask (eigentlich ein weicher, ungewohnt süßer Oloroso) nur noch schwer zu finden. Bitternoten dominieren am Gaumen und im Abgang ganz klar und das muss man schon mögen. Ich hab hier heute gerade sechs Grad, Nieselregen, kalten Wind und zwei besonders anstrengende Kinder, daher gefällt mir der Whisky irgendwie. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das jeden Tag so wäre. Nachkauf? Nein, bestimmt nicht. Aber immer mal wieder probieren und als Whisky für spezielle Abende: ja, in jedem Fall. Eine Base-Bewertung spare ich mir ausnahmsweise, weil er heute eine 87 bekommen würde, aber an anderen Tagen vermutlich eine 60 - Das ist ein richtiger Tagesform-Whisky.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 22 Nov 2021 06:02:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/isle-of-jura-boutique-barrels</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bunnahabhain - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunnahabhain 12 Jahre - Ein absoluter Klassiker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5337.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach all den Miniaturen und obskuren Abfüllungen der letzten Wochen ist es jetzt einfach mal wieder Zeit, Notes zu einem der absoluten Klassiker der Single Malt-Welt zu verfassen: Bunnahabhain 12 Jahre. Seit über 40 Jahren wird dieser Islay-Whisky in dieser Version regelmäßig abgefüllt und hat sich in der Zeit zu einem Whisky entwickelt, der in mächtig vielen privaten Whiskyschränken immer wieder ein Zuhause findet. 46,3%, ordentlich Sherryfässer, nicht rauchiger Inselcharakter - Das ist, was ich kenne und demzufolge auch bei der Verkostung erwarte. Es ist aber bestimmt 20 Jahre her, dass ich diesen Whisky mal nicht nebenher an einem geselligen Abend getrunken sondern mich damit mal intensiv beschäftigt hab, daher werde ich bestimmt die ein oder andere Überraschung erleben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Vanille, Salz, Rosinen und Muskat stürmen offensiv aus dem Glas und bringen mit ein bisschen Handwärme auch noch eine kräftige Schärfe mit. Morsches Holz, Kräuterhonig, Karamell und Malzbonbons kommen mit der Zeit hinzu. Ingwer und grüne Äpfel halten sich zusätzlich noch im Hintergrund auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Bittersüß und kräftig malzig landet der Bunnahabhain auf der Zunge: altes Holz kämpft mit Kirschen und Trauben, kalter Kaffee kämpft mit einer ganzen Nussmischung, Vanille und Honig kämpfen mit scharfem Zimt. Der Dram ist sowohl süß als auch staubtrocken und bringt ordentlich Tannine mit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit trockenen Bitternoten, Zimtschärfe, Malz, Honig, roten Trauben und Muskat.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nach der intensiven Verkostung muss ich sagen, dass mir der Bunnahabhain 12 Jahre wesentlich besser gefällt, wenn ich ihn nebenbei trinke. Bei ausführlicher Beschäftigung mit ordentlich Handwärme, um ihm mehr Aromen zu entlocken, entdecke ich zum ersten Mal, dass der Bunna doch viel bitterer ist, als ich bisher dachte. Sobald ich ihn wieder ein bisschen stehen lasse und er zur Zimmertemperatur zurückkehrt, wird der Dram deutlich süffiger und süßer und damit auch besser. Sicherlich immer noch ein Klassiker, aber eher für nebenbei, denn Komplexität ist nicht seine Stärke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 18 Nov 2021 08:37:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-12-jahre</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Edradour 10 2019 vs Edradour 10 1990er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/edradour-10-2019-vs-edradour-10-1990er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Edradour 10 Jahre - 2019 vs 1990er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5327.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Edradour. Hmm. Für mich ist Edradour eine Brennerei mit der ich in den letzten Jahren nur wenig anfangen konnte, weil ich ja kein großer Fan von diesen extrem kräftigen Sherryreifungen bin, die die Whiskys von dort leider derzeit auszeichnen. Ob ich daher der Richtige bin, um einen fairen Vergleich einer aktuellen Miniatur eines Edradour 10 Jahre mit einer Miniatur aus den 1990ern zu machen? Vielleicht nicht unbedingt, aber ich hab trotzdem meinen Spaß daran.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zu den Rahmendaten der beiden Miniaturen: beide Whiskys sind 10 Jahre alt und haben 40% Alkoholgehalt. Über die Fasslagerung ist nichts genaues bekannt, aber von „Sherry“ kann man definitiv ausgehen. Die kleinere, bauchige Miniatur ist von 2019, die höhere, schlankere Miniatur ist anhand des Labels irgendwann zwischen Mitte der 1980er bis Ende der 1990er abgefüllt worden - Genauer lässt sich das leider nicht herausfinden.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Optisch kann man schon mal sagen, dass die beiden Abfüllungen recht ähnlich wirken, wobei die 1990er-Abfüllung einen Hauch heller zu sein scheint.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            2019:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Alles, was sofort aus dem Glencairn kommt, schreit lautstark „Sherry“: süß, malzig, nussig. Himbeeren, Kirschen und rote Trauben prasseln gemeinsam mit einer kompletten Nussmischung auf mich ein. Zusätzlich gibt es eine Menge Muskat, Vanille, Zimt, Röstaromen und eine sehr feine Säure, die am ehesten an unreife Aprikosen erinnert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            1990er:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auch hier begrüßen mich ganz klar Sherrynoten, die aber doch von der aktuellen Variante abweichen: rote Trauben sind ebenfalls klar vorhanden, ansonsten finde ich aber eher Pflaumen, Zwetschgen und Aprikosen. Zimt, Weihnachtsgewürz, Leder und ein kleine Benzinnote schaffen es auch noch in meine Nase.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            2019:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Für seine lediglich 40% Alkoholgehalt landet der Edradour erstaunlich pfeffrig auf der Zunge. Trotzdem ist er süß und nussig, mit viel Vanille, einem ganzen Kräutergarten und Milchschokolade. Leicht bitteres Malz, helles Holz, sehr saftige Äpfel und matschige Pfirsiche lassen sich ebenfalls finden.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            1990er:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auch dieser Dram startet pfeffrig-würzig, diesmal aber mit einer klar erkennbaren Alkoholnote. Waldbeeren, Leder, Rosinen und kalter Espresso übernehmen dann die Führung. Ein Hauch Schokolade, Zimt und etwas von Omas Blumenseife lauern im Hintergrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            2019er:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit einer süßen, leicht seifigen Bitterkeit, dunkler Schokolade, Haselnüssen und Kräuterhonig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            1990er:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit Rosinen, Milchschokolade und Beeren auf der einen Seite, die sich einen Kampf mit bitterem Kaffee, Tanninen und hmm….Kresse (?) liefern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es ist für mich ein bisschen wie erwartet: der aktuelle Edradour 10 hat für meinen persönlichen Geschmack einfach zu viel Sherry und zu wenig anderen Charakter. Das gefällt natürlich ganz vielen Whiskytrinkern und die Beliebtheit dieser Abfüllung gibt dieser Kreation auch einfach recht, aber es ist halt nix für mich. Trotzdem ist dieser aktuelle Edradour um Welten besser als die Abfüllung aus den 1990ern, die, mit völlig anderen, aber ebenfalls dominanten, Sherrynoten, gegen Ende mit einer unangenehmen seifigen Bitterkeit auffällt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Einmal ist der Whisky gekennzeichnet von den eher rotfruchtig-nussigen Sherrynoten der aktuellen Abfüllung, dann ist es aber ein weiter Weg zu den eher beerig-ledrigen Sherrynoten der alten Variante. Schokolade, Zimt und helles Holz finde ich bei beiden Drams, diese sind aber völlig unterschiedlich in ihrer Dominanz bzw. ihrem Lauern im Hintergrund. Da ich keine richtige Ahnung hab, wie der typische Brennereicharakter von Edradour unter all diesem Sherry ist, kann ich leider nicht sagen, ob der erkennbar ist.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Vergleich war für mich sehr spannend, obwohl ich hier nicht in meiner Komfortzone unterwegs bin - Gerade die beiden sehr unterschiedlichen Arten der Sherryreifung erlauben hier klare Unterschiede zu erkennen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 15 Nov 2021 06:07:54 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Balmenach 1970 - Connoisseurs Choice</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/balmenach-1970-connoisseurs-choice</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balmenach 1970 - Connoisseurs Choice - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5303.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balmenach ist eine dieser Brennereien, die eigentlich nur für die Blend Industrie produzieren und daher nur bei unabhängigen Abfüllern zu finden ist. Normalerweise landen die Whiskys von Balmenach im Hankey Bannister oder im Inver House. Meine Miniatur enthält einen Balmenach aus dem Jahre 1970, der von Gordon &amp;amp; MacPhail in der Connoisseurs Choice Serie an einem nicht bekannten Datum abgefüllt wurde. Auch über die Fasslagerung ist nichts bekannt. 40% Alkoholgehalt und 1970 - Das ist alles, was ich zu diesem Whisky weiß.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geröstete Blumen, Muskatnuss, Heidekräuter und Vanille dominieren den ersten Eindruck. Birnen, helles Holz, Aprikosen, Ananas und ein Hauch Leder halten sich dezent im Hintergrund. Insgesamt wirkt der Balmenach blumig-rund und tropisch. Lecker.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Minimale Noten einer muffig-feuchten-Kellertreppe gehen dem sehr milden, aber trotzdem öligen Whisky als Old Bottle Flavour voran, werden aber schnell von den eigentlichen Aromen verdrängt: Pfeffer, Heidekräuter, Gras und eine leichte Säure schieben sich in den Vordergrund und bringen zusätzlich noch bitteren, kalten Kaffee von gestern, morsches Holz und eine Nussmischung mit.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit altem Kaffee, bitterer Eiche, Walnussschalen und Pfeffer. Ganz gegen Ende bleibt noch Kupfergeschmack am Gaumen hängen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            In der Nase ist dieser Whisky großartig und im Mund völlig in Ordnung, aber der Abgang macht den Dram mit fieser Bitterkeit und Metall leider zunichte. Dieser Balmenach ist anscheinend noch sehr jung und hätte durchaus ein paar Jahre mehr im Fass verdient gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5303.jpeg" length="122906" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 08:25:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/balmenach-1970-connoisseurs-choice</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>African Whisky Box - Desert Whisky Package</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/african-whisky-box-desert-whisky-package</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Copper Republic, Boplaas, Three Ships, Ondjaba
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5301.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei irgendwem hab ich auf Instagram neulich das Foto der African Whisky Box von „African Spirits“ gesehen und war sofort höchst interessiert. Kaum 30 Minuten später hatte ich die Box bestellt und nun steht sie vor mir: vier afrikanische Whisky - drei aus Südafrika, einer aus Namibia - zwei unpeated, zwei peated - zwei aus Bourbon Casks, zwei mit Finish. Von allem also ein bisschen. Aufgeschlüsselt sieht dass Ganze so aus:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Copper Republic Single Grain - Südafrika - 43% - Alter unbekannt - Bourbon Casks
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Boplaas Small Batch Single Grain - Südafrika - 43% - 5 Jahre - Brandy Cask Finish
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ondjaba Three Grain Malt - Namibia - 46% - 3 Jahre - STR Cask - Malz über Elefanten-Dung geräuchert
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Three Ships Single Malt - Südafrika - 46,3% - 12 Jahre - Bourbon Casks - 30ppm
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich hab mir vorgenommen, direkt alle vier am Stück zu verkosten und bin höchst gespannt, was mich so erwartet. Es werden aber eher kürzere Notes, damit der Beitrag nicht ausartet.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Copper Republic Single Grain
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine Nase behauptet Limettenklebstoff mit Wacholderhonig und gelben, mehligen Vanilleäpfeln zu finden. Ob ich in einem Blindtasting auf einen Whisky getippt hätte, weiß ich nicht - es riecht in jedem Fall irgendwie lecker aber auch verquer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kalter Kaffee mit Schokoladenmalz, Pattex und Ingwer - Sowohl sanft als auch eindrücklich…..und mehr Geschmacksnoten hat er auch nach mehreren Schlucken einfach nicht.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang mit dunklem Malz, Röstaromen und trockenen Walnussschalen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            In der Nase nicht so richtig ein Whisky, im Geschmack dann doch deutlich - Trotzdem in der Nase besser als am Gaumen. Ist ok, kann man trinken, aber mehr als die 5cl werde ich mir eher nicht ordern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Boplaas Small Batch Single Grain
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mandeln, Marmelade aus roten Früchten, Karamell, Vanille, Klebstoff, Puderzucker und Ingwer - Insgesamt deutlich süß, aber trotzdem mit ordentlich Holz im Hintergrund. Riecht wie ein Brandy, den man lange in einem Eichenschrank gelagert hat. Spannend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Süffig und zurückhaltend, mit viel Muskatnuss, Vollkornbrot, Espresso und matschigen, vergorenen roten Trauben ganz unten aus der Bowle. Dazu ein recht spät hinzukommender, aber trotzdem kräftiger Kupfereinschlag mit Kirschgeschmack.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Überraschend kurz, leicht pfeffrig, mit Kirschen, Metall und Eiche.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Bis gegen Ende dieser metallische Geschmack durchkommt, finde ich den echt lecker, aber dann wird er wieder auf einen Durchschnittsdram zurückgeworfen. Ist auch ok und den werde ich vermutlich nochmal irgendwo probieren, aber eine Flasche wird es Stand jetzt eher nicht werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ondjaba Triple Grain
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein Whisky aus über Elefantendung geräucherter Perlhirse, Mais und Weizen gelagert in STR Casks - Ich habe nicht den Hauch einer Vorstellung davon, was mich erwarten könnte. Leichter Rauch und jede Menge nagelneues Leder bestimmen erstmal den Geruch, bis Eukalyptus, Staub und Gummi im Hintergrund auftauchen. Dazu gibt es eine völlig undefinierbare Süße, die ich am ehesten als Mais-Süße bezeichnen würde.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich habe das Gefühl, pfeffrigen Alkohol aus einer frisch geräucherten Ledertasche zu trinken. So einen dermaßen dominanten Ledergeschmack hab ich noch nie erlebt. Dazu gibt es es bestenfalls noch Röstaromen und Tannine.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sehr lang mit trockenem Leder und kaltem Zigarettenrauch.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Den mag ich leider überhaupt nicht. Leder, Leder, Leder und noch dazu bitter. Schade.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Three Ships Single Malt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Whisy riecht nach einer Kaminsauna: Birkenreisig, salziger Schweiß, Kardamom und frisch brennendes Holz. Der Aufguss scheint dazu noch irgendwas zitronig-vanilliges zu haben.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Mund wird der Rauch sehr trocken und kalt, wie der Zigarettengeruch vom Abend vorher. Pfeffer, Thymian , Kardamom und ein paar vergessene Tabakkrümel können sich zuerst den Weg durch den allgegenwärtigen Rauch bahnen. Anschließend zeigen sich eher verschämt im Hintergrund noch Apfelessig, Kreide und Ahornsirup.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang und trocken, mit mehr Tabak als Rauch, leichtem Leder, Stachelbeere und Ingwer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Rein objektiv vermutlich der Beste der vier Whisky, aber den mag ich irgendwie einfach nicht. Ich weiß gerade gar nicht, woran das liegt - Er sagt mir schlicht nicht zu. Von allen hat er aber in jedem Fall am meistens Komplexität und Tiefe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Gesamtfazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das war spannend und ich bin sehr froh, diese vier Whiskys probiert zu haben. Wenn ich ein Ranking erstellen müsste, würde der Boplaas vor dem Coppers, dem Three Ships und dem Ondjaba liegen. Der Three Ships ähnelt dabei am meisten einem „typischen“ Whisky, überzeugt mich aber halt nicht, wodurch der Boplaas trotz Schwächen im Finish die Spitze übernimmt. Das gesamte Set kostet knapp 30 € und das bin ich durchaus bereit für so einen Versuch auszugeben, so dass das PLV auch ganz ordentlich aussieht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5301.jpeg" length="160452" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 08 Nov 2021 05:43:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/african-whisky-box-desert-whisky-package</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5301.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cameronbridge - 46 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/cameronbridge-46-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cameronbridge 46 Jahre - Colourful Wildlife
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5292.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neulich komme ich vom Einkaufen nach Hause und da lehnt ein kleines Päckchen an der Haustür. Mein neugieriger Blick auf den Absender entdeckt sofort, dass es von Sebastian Becker von deinwhisky.de kommt. Ich beginne zu überlegen, welche Whiskys dort aktuell veröffentlicht wurden und lande sofort bei dem uralten Cameronbridge, dessen Werbung ich neulich gesehen hatte. Sebastian wird doch nicht? Doch, er wird. In dem Päckchen befindet sich ein Gratis-Sample vom Cameronbridge 1974-2021. 40,3% Alkoholgehalt, gelagert in einem Hogshead, abgefüllt in der Colourful Wildlife-Serie von Sansibar und deinwhisky.de .
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Einen derart lange gelagerten Whisky habe ich noch nie getrunken, deswegen starre ich den Cameronbridge irgendwie ewig lange fast ehrfürchtig an, während er im Glencairn vor sich hin atmet. 1974 abgefüllt. 1974 wird Deutschland zum zweiten Mal Fußballweltmeister, Willy Brandt tritt zurück, ABBA gewinnt mit Waterloo den ESC, die erste Ausgabe von Dungeons and Dragons wird veröffentlicht und meine Eltern lernen sich kennen. Cameronbridge ist eine Brennerei für Grain Whisky, die im wesentlichen für Blends wie Johnnie Walker, Black &amp;amp; White oder Dewar‘s produziert. Mit Grain Whisky bin ich in den letzten 20+x Jahren nie so richtig warm geworden: ich hab zwar auch einige getrunken, die mir gut gefallen haben, aber in der Mehrzahl war der Geschmack immer nicht so meins, daher greife ich von selber nur extrem selten zum Grain - Probiere ihn aber trotzdem immer wieder gern, wenn mir jemand einen in die Hand drückt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Aroma:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Als ich meine Nase schließlich ins Glas stecke, ist „Shortbread mit Mango“ meine erste Assoziation. Butter, Keksteig und jede Menge tropische Früchte kommen mir entgegen. Neben der Mango finden sich da noch Passionsfrucht, Litschi und Kokos, zusätzlich gibt es klebrigen Honig, feuchtes Moos, Wacholder, Menthol, vergorene Äpfel und leichte Holznoten zu entdecken. Im Geruch ist dieser Whisky schon mal sehr verführerisch.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Geschmack:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Die 40,3% kommen mir erstmal sehr dünn vor und es dauert ein paar Sekunden, bis der Cameronbridge Kraft und Aromen im Mund entfalten kann, aber dann geht es auch ordentlich los: flüssiges Shortbread mit Mango. Exakt das, was der Geruch vorhergesagt hat, finde ich sofort auf der Zunge. Auch die Passionsfrucht ist wieder da, bringt diesmal aber Ananas und Vanille mit, während ansonsten die etwas ungewohnte Kombination aus Fischsauce, Ahornsirup, Rhabarber und Nougat den Mundraum erobert. Ein Hauch Menthol und muffige Eiche schwingen ebenfalls noch mit.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Abgang:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Mittellang, cremig-kräutrig, mit alter Eiche, bitterer Orangenmarmelade, Wermut und Kurkuma sowie Ananas und Vanille.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Fazit:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ja, dieser Whisky ist unbestreitbar lecker. Ich bin nicht die Grain-Zielgruppe, aber selbst ich kann erkennen, dass ich hier einen tollen Dram im Glas hatte: fruchtig-bitter, tropisch-würzig und süß mit leichter Säure, dazu mit einer Menge verschiedener Aromen, die man nach und nach entdecken kann. Wie schon geschrieben, bin ich nicht die Zielgruppe für diesen Cameronbridge und kenne mich mit Grain daher auch nicht gut aus, daher traue ich mich nicht zu sagen, ob er
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deinwhisky.de/unabhaengige-abfueller/sansibar-whisky/5632-cameronbridge-46-jahre-1974/2021-sansibar-colourful-wildlife-joint-bottling-40-3-vol..html?number=WR15633" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           die aufgerufenen 360 €
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wert ist. Aber was ich sicher sagen kann: lecker ist er in jedem Fall und es gibt zumindest eine klare Probierempfehlung von mir.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5292.jpeg" length="122757" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2021 06:06:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/cameronbridge-46-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5292.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5292.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Oban - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/special-release</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oban 12 Jahre - Special Releases 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5285.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menge der verschiedenen Abfüllungen aus der Brennerei Oban hält sich in engen Grenzen: der Oban 14, der Little Bay, eine Distillers Edition und der Oban 21 sind mehr oder weniger regelmäßig verfügbar, der Night‘s Watch wird weniger und das war es dann auch. Die letzte unabhängige Abfüllung ist meines Wissens auch schon 8 Jahre her - Als Oban-Fan ist es da schon schwer, mal ein bisschen zu variieren und die Brennerei zu erkunden. Als dann für dieses Jahr Diageo die Special Releases mit einem 12 Jahre alten Oban in Fassstärke ankündigte, war bei mir die Kaufentscheidung eigentlich schon gefallen: 56,2% Alkoholgehalt, gelagert in Ex-Bourbon und Refill Casks.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zitronen, grüne Äpfel, Pfirsich und Vanille dominieren die Nase und zeigen ganz klar die Bourbonfassreifung. Salz, Kieselsteine, liebliche Blumen und kräftiger Weißwein mischen sich ebenfalls in die Aromenvielfalt. Die Fassstärke ist definitiv erkennbar, verschwindet aber bei Handwärme, die dem Oban insgesamt sehr gut tut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Oh ja - Dieser Whisky hat Kraft. Die Fassstärke dominiert beim ersten Schluck klar und deutlich und meine Zunge muss sich erst dran gewöhnen. Der zweite Schluck gibt dann die Aromen frei, die dem Oban innewohnen: Salz, Algen, ein Hauch von Rauch, ein bisschen Kaffee, noch nicht reife Birnen, Vanille, ein alter Keks, Ingwer und ein wenig Leder sind klar zu unterscheiden, zusätzlich bilde ich mir ein, dass zu diesem Geschmack herbe Röstaromen gehören, daher finde ich sie auch. Mit Wasser wird er deutlich salziger, während alle anderen Noten da bleiben, aber mehr in der Hintergrund treten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mittellang, mit Birnen und Bananen, Tabakkrümeln, Salz, Eiche und Walnussschalen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das ist ganz klar und eindeutig ein Oban: man nehme die 14 Jahre alte Standardabfüllung, entferne den kleinen Anteil Sherryfässer, mache daraus dann noch eine Fassstärke und schon hat man diesen Special Release Whisky. Dieser Dram bildet das klassische Geschmacksprofil von Oban sauber ab und ist für einen Fan dieser Brennerei eigentlich fast ein Muss. Wer kein Oban-Fan ist, dürfte aber wohl eher enttäuscht sein- Zusätzlich ist der Whisky mit knapp über 100 € auch nicht wirklich ein Schnäppchen. Ich jedenfalls mag den.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5285.jpeg" length="216835" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 02 Nov 2021 22:01:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/special-release</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hazelburn CV</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/hazelburn-cv</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hazelburn CV - 2009
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5277.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Hazelburn CV war ein NAS-Whisky der berühmten Brennerei aus Campbeltown, der zuletzt als eine Art Einstiegsdroge in die Springbank-Welt zwischen 2010 und 2013 erhältlich war. Um diesen Malt bereits vorab zu bewerben, gab es 2009 ein 3er-Set aus 200ml Flaschen mit dem Springbank CV, dem Longrow CV und dem Hazelburn CV, welches man gelegentlich noch auf Auktionen und tief versteckt in den Spezialitäten-Ecken der Whiskyhändler findet. Mein Set steht jedenfalls schon ewig bei mir rum und jetzt war es mal an der Zeit den Hazelburn daraus zu öffnen. Das „CV“ bei diesem Malt steht für „Curriculum Vitae“, also „Lebenslauf“, und soll meines Wissens verdeutlichen, dass der Whisky aus Fässern verschiedensten Alters und verschiedenster Art kreiert wurde. Das genaue Alter und die genaue Zusammensetzung sind unbekannt, lediglich die 46% Alkoholgehalt sind gesichert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dieser Hazelburn braucht Zeit im Glas und zusätzlich tut ihm Handwärme sehr gut, damit er sich öffnet. Ansonsten gibt es hauptsächlich erdigen, leicht säuerlichen Muff. Knapp 40 Minuten Atemzeit und ein bisschen Wärme sorgen für klar erkennbare Noten: Akazienhonig, unreife Äpfel, Salz, Algen und eine leere Zigarettenschachtel zeigen sich der Nase. Ein Hauch matschige Mandarinen und ein wenig Pattex sind ebenfalls vorhanden.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Hazelburn landet dumpf und bitter auf der Zunge: muffiges Holz, Röstaromen, kalter Kaffee und Muskatnuss dominieren den Geschmack. Salz, Walnussschalen, Altöl und uralte, vergorene Mandarinen sind ebenfalls zu finden, aber das war es dann auch schon. Hmm….überragend ist das nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Kurz und bitter, mit Mandeln, Espresso und Holz, Lebkuchen und Ingwer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So sehr ich auch Springbank-Fanboy bin, kann ich den irgendwie nicht loben: er braucht ewig Zeit im Glas und Wärme, um überhaupt Aroma zu entwickeln, ist im Mund dann hauptsächlich bitter und später dann schnell weg. Dieser Hazelburn kann das gewohnte Spingbank-Niveau nicht halten und ist einfach unterm Durchschnitt. Schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5277.jpeg" length="166981" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 01 Nov 2021 07:44:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/hazelburn-cv</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5277.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5277.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tomatin 2020 - Forest Fruits</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tomatin-2020-forest-fruits</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Tomatin - Forest Fruits - Cooper‘s Choice
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/77DCA577-01C2-49BE-A5E0-AE43736BA520.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Tomatin ist eine der Brennereien mit denen ich mich immer etwas schwer tue - Mir sind die Abfüllungen von dort häufig einfach viel zu malzig-würzig. Trotzdem versuche ich mich immer wieder an Whiskys von Tomatin, denn die Brennerei ist so beliebt, da muss doch auch für mich was dabei sein.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diesmal probiere ich es mit einem unabhängig abgefüllten Tomatin, den die Vintage Malt Whisky Company in ihrer Cooper‘s Choice-Serie herausgebracht hat und von dem ich bereits im letzten Jahr ein Sample erworben habe: Tomatin „Forest Fruits“ - 57,5% Alkoholgehalt und Finish in einem Ruby Port Cask. Angeblich lagerte der Whisky fünfeinhalb Jahre in einem Oak Bourbon Cask und bekam dann ein Finish für 16 Monate im Portfass - Er dürfte also etwa 7 Jahre alt sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Saftige, aber heftig vergorene, Erdbeeren springen mich aus dem Glas heraus regelrecht an. Dieser Tomatin macht keine Gefangenen, sondern geht direkt auf die Geschmacksknospen los. Der Whisky wird anfangs klar von der Fassstärke dominiert, aber er bringt auch unglaublich viele Früchte mit: neben den Erdbeeren kommen Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren in diesem Kompott vor, welches zusätzlich ein bisschen Leder, Muskatnuss und grüne, leicht saure Äpfel enthält. Handwärme sorgt dafür, dass die Früchte fast vollständig verschwinden und durch eine nagelneue Lederhandtasche ersetzt werden. Eventuell ist der Dram auch minimal rauchig, aber das ist schwer zu sagen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Mund ist der Tomatin dann nicht so kräftig wie erwartet, bringt aber schon eine leichte Ingwerschärfe mit. Ergänzt wird der Geschmack durch ein ganzes Gewürzregal: insbesondere Muskatnuss, Kardamom, Gewürznelke und Kreuzkümmel schieben sich über die Zunge, gefolgt von Leder, dunkler Schokolade, matschigen Erdbeeren und alten Brettern. Nebenbei ist der Dram ordentlich trocken und enthält wie schon in der Nase eine Ahnung von Rauch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lang, würzig, edelbitter. Mit Leder, Tanninen, Pfeffer, Pflaumen und Zimt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von den für mich sonst so typischen Tomatin-Noten ist nicht viel zu spüren, denn das Port Finish setzt sich schon klar durch. Im Geruch haben wir eine Art „Fassstärke in rosa“, im Geschmack „Gewürze und Leder“, im Abgang „Tannine Edelbitter“. Mag ich und preislich würde ich den für die derzeit aufgerufenen 70€ auch nicht von der Bettkante schubsen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/77DCA577-01C2-49BE-A5E0-AE43736BA520.jpeg" length="107210" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 29 Oct 2021 08:02:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tomatin-2020-forest-fruits</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/77DCA577-01C2-49BE-A5E0-AE43736BA520.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>MacPhail‘s - 1959 &amp; 1960</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macphails-1959-1960</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            MacPhail‘s 1959 &amp;amp; 1960 - Royal Wedding
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5198.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zur Hochzeit von Prinz Andrew und Sarah Ferguson im Jahre 1986 wurden vom unabhängigen Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail insgesamt sieben Vattings aus Whiskys der einzelnen Geburtsjahre der beiden Eheleute (Sarah Ferguson 1959, Prinz Andrew 1960) erstellt. Mit dem MacPhail‘s, der gerade in meinem Glencairn vor sich hin atmet, habe ich eines dieser Vattings heute vor mir und bin schon sehr gespannt. Fünf weitere Vattings dieser Serie hab ich in den letzten Monaten bereits getrunken und entsprechende Notes dieser teilweise schon beeindruckenden Whiskys verfasst. Den Linkwood und den Mortlach der Serie habe ich vor ein paar Wochen bereits getrunken und entsprechende Notes verfasst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Rahmendaten des MacPhail‘s sind einfach: Vatting aus den Jahrgängen 1959 und 1960, abgefüllt mit 40 % Alkoholgehalt im Jahre 1986. Über die Fasslagerung ist nichts bekannt, aber alle anderen Vattings waren eindeutig Sherryfässer und die dunkle mahagonibraune Farbe des MacPhail‘s lässt mich hier ähnliches vermuten. MacPhail‘s ist übrigens eine hauseigene Marke des unabhängigen Abfüllers Gordon &amp;amp; MacPhail unter der Whiskys unbekannter Whiskybrennereien herausgegeben werden, die häufig sehr alten Whisky enthalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fette, ölige, saftige Sherrynoten schlagen mir direkt wenig schüchtern aus dem Glas entgegen: dunkle, überreife Kirschen, matschige Pflaumen und vergorene Himbeeren kombinieren sich mit Muskatnuss, bittersüßen Orangen, dunkler Schokolade und einem Hauch Leder. Der Dram hat trotz seiner nur 40% eine beinah unheimliche Präsenz und verteilt seine Aroma sofort im ganzen Raum. Den kann man auch aus fast einem Meter Entfernung noch gut Verriechen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aufgrund des geringen Alkoholgehalts kommt mir der MacPhail‘s erstmal sehr dünn vor und er braucht auch einige Sekunden, bis er sich im Mundraum plötzlich mächtig ausbreitet: als Erstes fällt ausf, dass der Dram staubtrocken ist und mir regelrecht die Flüssigkeit aus den Wangen zieht. Die in der Nase dominierenden Früchte sind nur noch im Hintergrund durch ein wenig Kirsche präsent, während der Whisky zu einer in Alkohol und Kaffee gereiften Nussmischung mit Eichenstückchen und Orangenscheiben mutiert. Dieser MacPhail‘s fällt eindeutig in die Kategorie „Edelbitter“ und definitiv nicht unter „süffig“. Mit dem kann man im Mund richtig arbeiten und immer wieder neue Arten von Bitternoten wie dunkelste Schokolade, Walnussschalen oder verkohltes Holz entdecken….und das alles macht den Whisky überhaupt nicht unangenehm sondern spannend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Moment des Runterschluckens entdeckt der MacPhail‘s, dass er Alkohol enthält und wird plötzlich pfeffrig. Auch die im Mund sonst nicht präsenten Pflaumen und Himbeeren tauchen wieder auf, werden dabei aber von kaltem Kaffee vom Vortag sowie altem, brüchigen Holz begleitet. Die Bitternoten hängen ewig am Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin ja überhaupt kein Fan von stark sherrylastigen Whiskys, aber sogar ich muss zugeben: dieser MacPhail‘s ist schon irgendwie beeindruckend. Ich hätte nie gedacht, dass ein Whisky derart viele verschiedene Bitternoten enthalten und trotzdem noch schmecken kann. „Mal eben“ trinken, kann ich den allerdings nicht, denn der Dram ist schon eine Herausforderung für den Gaumen. Irgendwie lecker.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 20:50:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macphails-1959-1960</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Clynelish - 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Clynelish - 14 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5192.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit einen der absoluten Standards zu verkosten, der bei vielen Whiskygenießern der Daily Dram ist: Clynelish 14 Jahre. Die legendäre Brennerei aus den nördlichen Highlands ist neben seinem Klassiker, der in meinem Glencairn vor sich hin atmet, auch einer der Leading Malts im Johnnie Walker und zusätzlich immer wieder bei unabhängigen Abfülllern mit älteren Whiskys zu vertretbaren Preisen zu finden. Ich habe mir neulich statt einer großen Flasche einfach mal die 0,2l-Flasche gegönnt und es war jetzt an der Zeit, diese zu öffnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Würzige Eiche, gewachste Äpfel, eine leichte Zitrusnote und Heidekräuter - Der ganz typische Clynelishgeruch erreicht sofort meine Nase. Zusätzlich zeigt der Dram Leder, auf einem Kiesstrand liegende Algen, Honig und Vanille. Für einen ganz normalen Standwhisky bietet dieser Clynelish eine sehr schöne Fülle verschiedener Aromen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die 46% Alkoholgehalt landen mit einem leichten Chill Catch auf der Zunge, bevor anschließend die Kombination aus verkohlter, mit Wachs überzogener Eiche und süßem, klebrigem Honig den Gaumen erobern. Erde, Kies, Nougat, säuerliche Mandarinen, sämtliche Küchenkräuter und saftige Aprikosen sind ebenfalls vorhanden und geben dem Clynelish eine schöne Komplexität.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram klingt mittellang aus und bietet dabei eine bittersüße Aromenmischung: auf der einen Seite angebrannter Kaffee, ein altes Eichenbrett, Pfeffer und eine Handvoll Erde - Auf der anderen Seite Kräuterhonig, Vanille und Mirabellen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Clynelish 14 ist ein ganz klassischer, schön würziger Highlandwhisky, der auch für mich absolut als Daily Dram taugt. Weder schlicht, noch einfach, sondern überraschend komplex und natürlich lecker. Dieser Whisky hat zurecht so viele Fans.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 24 Oct 2021 21:25:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Caol Ila - 9 Jahre - The Old Friends</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/caol-ila-9-jahre-the-old-friends</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Caol Ila - 2011-2020 - St. Emilion Wine Barrique
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/47AEA887-E19E-4064-8596-C26E9E80F297.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit für ein selbstgejagtes Sample: ein fassstarker Caol Ila abgefüllt von Michel Reick, unser aller zweitliebstem Druiden nach Miraculix, in seiner Old Friends-Serie. 9 Jahr gereift in einem St. Emilion Wine Barrique und mit 58,3% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht. St. Emilion ist ein Weinanbaugebiet im Südwesten Frankreichs, welches hauptsächlich für seinen Rotwein bekannt ist. Rauch, Rotwein, Fassstärke - Das funktioniert für mich eigentlich fast immer.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Warmer Zigarrenrauch und Früchte drängen kräftig und offensiv aus dem Glas. Der Rauch wabert schwer an der Nase vorüber, Johannisbeeren, dunkle, überreife Kirschen und matschige Pflaumen untermalen diesen auf beeindruckende Weise, während Honig und Limette im Hintergrund die Nase sauber abrunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wow - Wenn ich nicht vorher einen leichten Kalibrierungsdram getrunken hätte, bevor ich an diese Fassstärke gegangen bin, dann hätte ich den jetzt wegstellt, erstmal was anderes getrunken und dann weitergemacht. Ein erster Dram eines Abends ist das wirklich nicht. Der knallt mit seinen vollen 58,3% ordentlich pfeffrig auf die Zunge. Der allgegenwärtige Rauch wird aschig, die Plaumen sind immer noch kräftig zu spüren, Toffee und ein schöner Espresso mischen sich drunter, während dunkle Schokolade, Walnussschalen und Muskatnuss den Dram passend begleiten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lang, schwer und dunkel. Der Rauch bleibt aschig am Gaumen kleben, kalter Kaffee, Eiche und Nougat klingen sauber aus, Honig macht den Caol Ila noch minimal süßlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Caol Ila ist ein ordentlich Brecher, aber auch ein richtig leckerer Whisky, wenn man auf torfige Whiskys steht. Kräftig, rauchig, fruchtig und direkt in die Fresse. Das mag ich in der Ausprägung nicht immer, aber heute mag ich das definitiv. Dieser Whisky ist nicht komplex und auch nicht alt, aber er bringt genau das, was die Rahmendaten versprechen und das auch noch absolut stark: Rauch, Rotwein, Fassstärke. Im PLV ist der für sein Alter mit derzeit etwa 78 € sicherlich kein Schnäppchen, aber er liegt damit preislich bei einem Peat&amp;amp;Sherry, der ja ordentlich beliebt zu sein scheint und wesentlich weniger bietet. Also mein Vorschlag: nehmt diesen Caol Ila. Der ist besser.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/47AEA887-E19E-4064-8596-C26E9E80F297.jpeg" length="111255" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 22 Oct 2021 08:43:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/caol-ila-9-jahre-the-old-friends</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Talisker 1986 - Distillers Edition</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/talisker-1986-distillers-edition</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Talisker Distillers Edition 1997 - 11 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5179.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Griff in die Samplekiste fördert heute einen kleinen Schatz zu Tage: eine Miniatur der Talisker Distillers Edition 1997, gebrannt im Jahr 1986, abgefüllt mit 45,8% Alkoholgehalt, „Double Matured in Amoroso Sherry Wood“. Amoroso Sherry ist ein Oloroso, dem man Pedro Ximenez und das Sirupkonzentrat Arrope hinzufügt. Der Talisker hat eine goldbraune Farbe und die Legs kleben geradezu ewig am Glencairn.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach der langen Zeit in der Miniatur hat der Talisker einen leichten Geruch nach Pappe und einer Kellertreppe angenommen, der aber nach 30 Minuten im Glas verfliegt. Tabak, Orangen und Jod kommen direkt in dieser Kombination als Erstes durch den leichten Muff durch und mit noch mehr Zeit gibt es altes Leder, kalten Kaffee und einen Hauch Torf zu entdecken. Sehr rund, mit minimal pfeffriger Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs haut einem der Talisker den gewohnten Chili Catch auf die Geschmacksknospen und schiebt anschließend mit einem alten Eichenschaber einen Haufen Mokkapulver über die Zunge. Schwarzer Pfeffer, haufenweise Salz, kalter aschiger Rauch, bittere Walnussschalen und Muskatnuss kämpfen sich ebenfalls durch, während von irgendeiner Form von Sherrylagerung rein gar nichts zu spüren ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mein Gaumen wird noch lange von kalter Asche bedeckt und auch bitteres Holz schwingt dabei die ganze Zeit mit. Trocken, zäh und sehr reichhaltig an verschiedenen Schokoladentönen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal ein richtiges Brett: rau, küstenartig, dreckig, durch die Sherryreifung bestenfalls minimal rund geschliffen und insgesamt richtig lecker. Aber auch kein Whisky für jeden Abend, sondern eher für einen Tag an dem man nach harter körperlicher Arbeit erschöpft auf die Couch sinkt und mit seinem Whisky den Tag nochmal nachlebt. Lecker, aber nicht einfach. Preislich als große Flasche bei 400+x, also eher nie in meinem Schrank zu finden.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 20 Oct 2021 21:19:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/talisker-1986-distillers-edition</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dailuaine - 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dailuaine-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Dailuaine - 15 Jahre - Sherry Butt - Douglas Laing
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5151.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dailuaine ist eine dieser Brennereien, die hauptsächlich für die Blend-Industrie produzieren und daher beinah ausschließlich bei unabhängigen Abfüllern zu finden ist. Fast die gesamte Produktion von Dailuaine landet ansonsten im Johnnie Walker. In meinem Glas befindet sich nun einer dieser unabhängig abgefüllten Dailuaine: Douglas Laing ließ den Whisky 15 Jahre in einem Sherry Butt reifen und füllte ihn dann in seiner Old Particular-Serie mit 48.4% Alkoholgehalt in 281 Flaschen. Obwohl es eine Sherry-Abfüllung ist, die mich sonst ja eher nicht so interessieren, hat mich dieser Whisky irgendwie gereizt und ich habe mir ein Sample davon gekauft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An dem Whisky fällt mir als Erstes die Farbe auf, denn von einer Vollreifung in einem Sherry Butt hätte ich eine dunklere Farbe als das leuchtende Gold erwartet, dass mich begrüßt. Vermutlich war es dann wohl eher ein schon häufiger genutztes Fass.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rote Trauben, überreife Äpfel und eine Tüte in Alkohol eingelegtes Studentenfutter zeigen sich sofort in meiner Nase, als ich diese auch nur in die Nähe des Glencairn bringe, denn der Dailuaine drängt sehr offensiv aus dem Glas. Er bringt eine gewisse alkoholische Schärfe mit sich, die von Waldhonig, Muskatnuss und Suppenkräutern begleitet wird. An der Farbe war es nicht zu erkennen, aber der Geruch macht es mehr als eindeutig: Sherryfass.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beim ersten Schluck hab ich mich gedanklich auf die alkoholische Schärfe aus der Nase vorbereitet, aber der Dram gleitet mild und ölig über die Zunge. Honig, dunkle Schokolade, Tonic Water, Limetten und Walnussschalen bestimmen den Geschmack - Andere Noten, die man bei einem Sherryfass erwarten würde, muss man ordentlich Suchen, kann diese aber finden: Dunkle Kirschen, matschige Rosinen und Zimt schwingen im Hintergrund, sind aber nicht ernsthaft präsent. Gegen Ende kippt der Dailuaine deutlich in Richtung pfeffrige Schärfe und bittere Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang mit ordentlich Eiche, dunkler Schokolade, Muskat und kräftigem Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Whisky ist schwierig einzuordnen: in der Nase sagt er Sherry, Sherry, Sherry, lässt im Mund aber nur wenig davon finden. Dafür hat er diese Bitterkeit, die ich nicht unangenehm sondern eher britisch elegant finde, die den Geschmack aber trotzdem dominiert. Noch dazu ist er für 48,4% gegen Ende erstaunlich pfeffrig. Ich mag diesen Whisky, denn er transportiert für mich irgendwie die Stimmung eines Herbstabends bei 8 Grad und feinem Nieselregen……und damit genau das, was draußen gerade Sache ist. Kein Sommerwhisky, nichts für den tiefen Winter, aber gut für kühle, nasse Abende in Herbst und Frühjahr. Preislich liegt er derzeit bei 90€, was sicherlich kein Schnäppchen ist, für einen Dailuaine in dem Alter aber durchaus normal.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 15 Oct 2021 05:12:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dailuaine-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Oban 14 1990er vs Oban 14 2020</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/oban-14-1990er-vs-oban-14-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Oban 14 Jahre - 1990er vs 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/F02D6760-FDA1-4CF3-8612-DF7AC69E544C.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Oban ist einer dieser Single Malts zu denen ich immer wieder gerne greife, weil er mir zum einen gut schmeckt und mich zum anderen einfach an „früher“ erinnert. Mein erster Single Malt war damals ein Talisker 10, der mir aber wenig in Erinnerung geblieben ist. Dafür sind mein zweiter und mein dritter Single Malt seit 25 Jahren immer feste Bestandteile meiner Bar: der Lagavulin 16 und natürlich der Oban 14.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aus meiner Anfangszeit in den 1990ern hab ich den Oban allerdings immer als deutlich rauchiger in Erinnerung als er heute ist und ein wenig Recherche im Netz bestätigte mir das auch: derzeit hat die Gerste, die Oban nutzt, 2-3ppm. Oban hat aber von einer unbekannten ppm-Höhe seit 1989 auf diese 2-3ppm abgebaut. Nachdem ich das gefunden hatte, war der Reiz einfach da, mal einen alten und einen neuen Oban zusammen zu verkosten, und so hab ich mir bei Krüger einfach mal einen Oban ersteigert, der nachweislich von vor dem 01.07.2002 ist, d.h. mindestens Ende der 80er gebrannt wurde. Wie ich das mit dem 01.07.2002 so genau sagen kann? Ganz einfach: Oban wurde früher von der „Guiness UDV Deutschland“ vertrieben, die zum 01.07.2002 in das heute bekannte „Diageo Deutschland“ umfirmierte, und auf meiner alten Ausgabe ist die Guiness UDV halt noch genannt (s. Bild am Ende des Beitrags). Zusätzlich ließ sich bei meiner Flasche aufgrund des Aufbaus des verwendeten Labels noch ermitteln, dass sie höchstwahrscheinlich aus den späten 1990ern stammt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genug geredet, kurz die Rahmendaten der beiden Oban: 14 Jahre alt, gefärbt und kühlgefiltert, gelagert in Bourbon- und Montilla Sherry-Fässern. Wo ich sonst gerade bei gefärbten Whiskys sehr kritisch bin, stört es mich beim Oban 14 und auch beim Lagavulin 16 irgendwie gar nicht, denn die beiden verkläre ich halt als meine Einsteigerwhiskys und die sollen in meinem Kopf einfach sein wie sie immer sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oban 2020:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr mild und fast ein bisschen schüchtern präsentiert sich die aktuelle Variante. Minimaler Rauch, den ich in der Nase nur finde, weil ich weiß, dass er da ist und deswegen weiß, worauf ich achten muss. Ob ich den bei einem Blind Tasting gerochen hätte? Ich bin mir nicht sicher. Ansonsten gibt es jede Menge fruchtige Noten, die sehr für sich stehen und mit nichts anderem durchmischt sind: Pfirsich, Ananas und Litschi. Hinzu kommen ein wenig Maggi sowie Liebstöckel und das Küstenkind in mir meint auch Algen und Salz zu riechen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oban 1990er:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ebenfalls sehr mild und schüchtern zeigt sich die ältere Version. Der Rauch ist auch hier nur sehr schwer zu entdecken, ist aber gefühlt ein bisschen präsenter, wobei ich hier nicht weiß, ob ich mir das einbilde, weil ich weiß, dass es so sein müsste. Ich setze eher darauf, dass es im Geschmack deutlicher wird. Fruchtige Noten gibt es auch hier eine ganze Menge und es sind auch wieder Pfirsich, Ananas und Litschi, allerdings sind diese Noten deutlicher schwerer und gesetzter als in der aktuellen Version. Zusätzlich wirken sie besser integriert in die anderen Gerüche, so dass ich das Gefühl hab, einen salzigen Pfirsich, eine Ananas mit Liebstöckel und Litschis mit Maggi riechen. Salz und Algen sind auch vorhanden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oban 2020:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Grundsätzlich bin ich von Fassstärken versaut und empfinde Whiskys in Trinkstärke als dünn und so geht es mir auch hier auch, obwohl der Oban zumindest eine klare erkennbare, aber sehr sanfte Pfeffernote und eine gewisse Öligkeit mitbringt. Nougat, sehr milder, aber deutlicher wahrnehmbarer Rauch, altes, brüchiges Holz und der letzte Schluck angebrannter Kaffee ganz unten aus der Kanne sind die dominierenden Eindrücke, aber es gibt auch eine säureartige Note, die mich am ehesten an Zitronenäpfel erinnert. Salz und alte matschige Pfirsiche schwingen im Hintergrund mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oban 1990er:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch hier ist der Oban eher dünn, aber hat auch diese Note von mildem rosa Pfeffer. Der Rauch ist aber deutlich stärker und erinnert mich fast ein wenig an einen dreckigen Springbank inklusive einer Portion Motoröl. Zusätzlich gibt es wieder sehr bittere Schokolade und alten Kaffee sowie verschrumpelte Rosinen, vergorene Aprikosen und jede Menge Meersalz. Die sonst so präsente Säure ist gar nicht vorhanden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oban 2020:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang mit kaltem Kaffee, angebranntem Holz, Salz und Zartbitterschokolade umhülltes Marzipan sowie Zitrone.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oban 1990er:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, kalter, aschiger Rauch, verkohltes Holz, Bitterschokolade, Espresso, Salz und bittere Orangenmarmelade
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Experiment gelungen - Patient schmeckt. Beide Oban empfinde ich grundsätzlich als lecker, süffig und mit dem Potential einem Anfänger damit sehr gut erklären zu können, was Whisky alles kann. Oban wird bei mir auch noch länger ein Bestandteil der Bar bleiben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wichtig ist aber natürlich: unterscheiden die sich? Aber hallo. Und wie. Der alte Oban ist ganz klar rauchiger, dreckiger, deutlich eher ein Küstenwhisky als die aktuelle Variante. Dafür ist der Aktuelle im Geschmack deutlich fruchtiger und hat diese schöne Säure, die Oban für mich ein wenig auszeichnet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Welcher ist besser? Fiese Frage. Mir als absolutem Springbank-Fanboy sagt das dreckig-rauchige der alten Version letztlich mehr zu, auch wenn ich an der neuen Version diese schöne Säure sehr gerne mag. Beide lecker. Probieren und nicht Ignorieren. Oban kann was.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A2001631-8C49-49AC-959A-38FF0EF53A45.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 13 Oct 2021 06:16:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/oban-14-1990er-vs-oban-14-2020</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/F02D6760-FDA1-4CF3-8612-DF7AC69E544C.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Teaninich 14 Jahre - Châteauneuf du Pape Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-14-jahre-chateauneuf-du-pape-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Teaninich 14 Jahre - First Fill Châteauneuf du Pape Finish
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Longvalley Selection
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5141.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Teaninich ist bei mir über die letzten Jahre zu einer Brennerei gewachsen, zu der ich immer wieder sehr gerne greife, weil ich ganz einfach sehr gute Erfahrungen mit ihr gemacht habe. Dazu bin ich neben reinen Bourbonfassreifungen auch noch zu einem Fan von Rotweinfassreifungen/finishes geworden, so dass ich den nun vor mir im Glencairn atmenden Whisky blind gekauft habe. Ich hab hier einfach mal meinem Instinkt vertraut und bin schon gespannt, ob ich da richtig gelegen hab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Teaninich ist einer der Hauptbestandteile von Johnny Walker, aber auch in anderen Blends wie dem VAT 69 enthalten, daher produziert die Brennerei hauptsächlich für die Blendindustrie und ist als Single Malt nur wenig präsent. Als 10 Jahre alte Abfüllung in der Flora &amp;amp; Fauna-Serie kann man ihn bekommen, ansonsten aber nur bei unabhängigen Abfüllern. Dieser hier ist vom Schweizer Abfüller Langatun bzw. High Spirits Distribution, die ganz frisch ihre Longvalley Selection gestartet haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Châteauneuf du Pape ist ein Weinanbaugebiet in Frankreich, welches vor allem durch seine roten Cuvèe-Weine bekannt ist und immer mal wieder einen der besten Rotweinjahrgänge Frankreichs hervorbringt. Im Weinhandel kann man die Weine aus diesem Gebiet immer sehr gut an den auf die Flaschenschulter geprägten gekreuzten Schlüsseln Petri und der dreifachen Krone als Insignien des Papstes erkennen, da der Name des Châteauneuf du Pape auf den Sommersitz von Johannes XXII zurückgeht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genug gelabert, hier nochmal die Rahmendaten: 14 Jahre alt, Finish in einem First Fill Châteauneuf du Pape-Fass, 50% Alkoholgehalt, 227 Flaschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vollkommen vergorene, matschige Pflaumen, Brombeeren und Zimt kombinieren sich mit Sahne, Leder, fauligen Orangen und einem sehr würzigen Kräutergarten aus dem spannenderweise Lorbeer klar hervorsticht. Hinzu kommen eine klar erkennbare kräftige Säure und ein von den anderen Noten völlig untergebutterter Alkohol. Handwärme tut ihm sehr gut, denn dann kommen Tannine hervor, die der Säure ihre Dominanz nehmen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Teaninich schleicht erstmal sehr mild und in Zeitlupe über die Zunge, bis der würzige und schwere Rotwein die Führung übernimmt: Saftige Brombeeren, Creme de Cassis, Tabakkrümel und altes, brüchiges Leder legen sich fett und cremig im Mundraum ab. Dazu gibt es Nougat, Espresso und feuchte Erde, aber auch eine gewisse säureartige Bissigkeit und eine plötzlich auftauchende Orangennote. Wie auch im Aroma gilt: Handwärme tut ihm sehr gut, nimmt ihm seine Bissigkeit und macht ihn äußerst angenehm.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schwer und dunkel, mit Johannisbeeren und Brombeeren, Leder, erdigen Tönen, feinen Tanninen und schwarzem Pfeffer. Vor allem die dunklen Beeren bleiben sehr lange am Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Teaninich ist genau mein Ding - Hier hat mich mein Instinkt nicht getrogen. Das Rotweinfinish und der sahnig-fruchtige Brennereicharakter ergänzen sich zu einem richtig leckeren Dram, allerdings mit einem klaren „Aber“: mit Handwärme ist dieser Whisky großartig, auf normaler Zimmertemperatur nur leicht überdurchschnittlich - Für ein richtig feines Erlebnis also entweder im Sommer trinken oder zwei Minuten das Glas in die Hand nehmen. Für mich passt auch das PLV, denn der Teaninich liegt preislich bei 100-105 €, was er mir aufgrund meiner geschmacklichen Vorlieben auch wert ist. Zudem ist er noch in diversen Whiskyshops zu bekommen. Probieren.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 11 Oct 2021 06:26:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-14-jahre-chateauneuf-du-pape-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5141.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Usquaebach - 15 Jahre - Pure Highland Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/usquaebach-15-jahre-pure-highland-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Usquaebach - 15 Jahre - Blended Malt Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/C28E78D4-5C43-4989-9A26-261DE05AB54A.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich hab mal wieder ganz tief in die Samplekiste gelangt und einen mir völlig unbekannten Malt herausgezogen: Usquaebach, 15 Jahre, Pure Highland Malt, „Matured in Oak to Perfection“ (laut Label). Eine Recherche ergab, dass es sich um einen Whisky handelt, der bereits seit 1768 abgefüllt wird: zuerst bis 1842 als Single Malt, dann bis 1904 als Vatted Malt und seitdem als „Malt-Rich“-Blend, d.h. als Blend mit 85% Single Malt-Anteil und nur 15% Grain und alle verwendeten Whiskys stammen aus den Highlands. Insgesamt enthält der Usquaebach wohl über 40 verschiedene Whiskys und wurde früher mal richtig gut verkauft. Spätestens seit den 1990ern geht es aber ordentlich bergab und inzwischen dürfte der Blend hauptsächlich in den USA angeboten werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie alt meine Miniatur ist, konnte ich leider überhaupt nicht herausfinden. Ganz grobe Schätzung anhand des Labels und des bereits leicht vorhandenen Old Bottle Flavours: 1990er bis 2000er, aber das ist heiteres Quizniveau und nicht belastbar. Was ich weiß: 43% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein alter, feuchter, im modrigen Keller gefundener Lappen, eine Lederhandtasche, Rosinen und Karamell sind die ersten Noten, die meine Nase zu erschnüffeln glaubt. Auch nach längerer Zeit im Glas bleibt das Leder dominant, mischt sich aber mit dunklen Früchten, Akazienhonig und einem undefinierbaren Teil eines Kräutergartens.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment sehr dunkel, dumpf und regelrecht kaubar auf der Zunge, bevor minimaler Rauch, ein altes Kupferrohr und eine Kellertreppe aus einem Altbau die Führung übernehmen. Der Usquaebach bleibt auch nach längerer Zeit im Mund noch dickflüssig und schwer, als ob er keinerlei Speichel annehmen wollte. Dunkelrote Früchte, Muskatnuss und Vanille mischen sich unter die anderen Noten, bleiben aber immer im Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr bitter-malzig, mit extrem viel Metall, zu viel Holz und leichtem Rauch. Bis auf das Metall, welches ewig am Gaumen kleben bleibt, ist der Whisky fast sofort wieder weg.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn man den Usquaebach kurz vor dem Abgang wieder ausspucken würde, dann hätte man einen sehr runden, sehr ordentlichen Whisky, den ich als All-Day-Dram trinken könnte - Das Ende mit der heftigen Bitterkeit und dem dominierenden Metall macht den Whisky dann leider alles andere als schön. Schade - Ich dachte erst, ich hätte da was wirklich Leckeres gefunden, was einem keiner wegkauft, da es niemand kennt. Denkste.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/C28E78D4-5C43-4989-9A26-261DE05AB54A.jpeg" length="541525" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 08 Oct 2021 16:47:24 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Prince Charles &amp; Lady Di - Royal Wedding Commemorative</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/prince-charles-lady-di-royal-wedding-commemorative</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Royal Wedding Commemorative Miniature - Ian McLeod Distillers
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/24B06016-7E26-4FA5-8B8D-E932081A0F89.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Specially selected and bottled as an official souvenir to commemorate the marriage of the Prince of Wales and Lady Diana Spencer 29 July 1981“.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine meiner frühestens Kindheitserinnerungen ist mein fünfter Geburtstag an dem ich, während ich aufgeregt auf meine Geburtstagsgäste warte, mit meiner Mutter die Hochzeit von Prince Charles und Lady Di im Fernsehen gucke. Als ich nun über diese Miniatur stolperte, kam ich daher einfach nicht an ihr vorbei und musste sie mit nach Hause nehmen. Laut Beschreibung auf dem Label ist diese kleine Flasche zwar nur ein Souvenir, was mir direkt sagt, ich sollte da wohl nicht zu viel erwarten, aber probieren muss ich diesen Dram trotzdem. Mal gucken, was 40 Jahre in der Flasche mit ihm gemacht haben. Das Einzige, was über den Inhalt bekannt ist: Blended by Ian McLeod und 40% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich lasse dem Whisky trotz seiner vermutlich nicht überragenden Qualität viel Zeit im Glas, damit der Old Bottle Flavour, der sich seit 1981 entwickelt haben dürfte, zumindest ein bisschen verfliegen kann. Erst nach 40 Minuten stecke ich erstmals meine Nase ins Glencairn und werde von einer Kombination aus Staub, nasser Pappe und dunklem Malz begrüßt. Hinzu kommen Karamell, ein Hauch von Rauch, völlig vergorene Ananasreste von der letzten Cocktailparty, ein alter Teppich und Himbeermarmelade. Sehr schräg.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ……und in dem Moment in dem der Whisky meine Zunge berührt, finde ich heraus, was im Duden beim Wort „widerlich“ als Bild gezeigt wird: dieser Whisky. Der Old Bottle Flavour ist definitiv vorhanden, aber selbst der kann den Whisky nicht mehr schlechter machen, sondern nur seine furchtbaren Noten noch weiter unterstützen: gefühlt haben wir hier Benzin, welches aus Getreide hergestellt wurde, und anschließend drei Jahre in einem vorher mit Schweiß befüllten Plastikkanister zusammen mit einer großen Handvoll Centmünzen reifen durfte, um anschließend durch eine mit Salz und Limette eingeriebene Pferdedecke gefiltert zu werden. Spritziger stechender Alkohol, billiges Plastik, alte Kupferrohre, saurer, extra salziger Schweiß und ein nasses Pferd - Das ist absolut gräßlich. Ich weiß nicht genau warum, aber ich probiere einen zweiten Schluck, welcher bei identischen Geschmacksnoten sofort wieder im Glas landet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In meinem Kopf ewig lang, aber tatsächlich eher kurz und den Dram nicht verbessernd.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich war auf schlimme Dinge vorbereitet, als ich ein 40 Jahre altes Souvenir in mein Glencairn gekippt hab, aber manchmal kann die Wirklichkeit die eigene Phantasie noch toppen. Ist jetzt im Ausguss. Der arme Ausguss. Die Erinnerung an die Hochzeit bleibt. Fairerweise muss man vermutlich sagen, dass der Whisky vermutlich durch die Zeit in der Miniatur verdorben wurden, weil er 40 Jahre lang mit dem Plastik im Deckel des Verschlusses und dem Metallverschluss selber reagieren konnte. So hätte das niemand abgefüllt, nicht mal für ein Souvenir.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 01 Oct 2021 07:34:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/prince-charles-lady-di-royal-wedding-commemorative</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longrow CV</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longrow-cv</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Longrow CV - 2009
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5084.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Longrow CV war ein NAS-Whisky der berühmten Brennerei aus Campbeltown, der zuletzt als eine Art Einstiegsdroge in die Springbank-Welt zwischen 2010 und 2013 erhältlich war. Um diesen Malt bereits vorab zu bewerben, gab es 2009 ein 3er-Set aus 200ml Flaschen mit dem Springbank CV, dem Longrow CV und dem Hazelburn CV, welches man gelegentlich noch auf Auktionen und tief versteckt in den Spezialitäten-Ecken der Whiskyhändler findet. Mein Set steht jedenfalls schon ewig bei mir rum und jetzt war es mal an der Zeit den Longrow daraus zu öffnen. Das „CV“ bei diesem Malt steht für „Curriculum Vitae“ also „Lebenslauf“ und soll meines Wissens verdeutlichen, dass der Whisky aus Fässern verschiedensten Alters und verschiedenster Art kreiert wurde. Das genaue Alter und die genaue Zusammensetzung sind unbekannt, lediglich die 46% Alkoholgehalt sind gesichert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kalter Zigarrenrauch und eine kräftige Lemon-Orangennote drängen regelrecht aus dem Glas und verdecken jeglichen Alkohol. Erde, Salz, Kalk, Kreide und eine Handvoll Dreck aus irgendeiner Werkstatt geben meiner Nase dann die typischen Springbanknoten, während sich noch irgendwie eine Tüte Rosinen einschmuggelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für einen Longrow haut der erstaunlich direkt und wenig zurückhaltend aufs Maul: kräftig, pfeffrig, torfig. Kalter Lagerfeuerrauch, ein Prickeln auf der Zunge, Altöl und Hafenschlick kombinieren sich mit Limetten, Vanille, Honig und sauren Äpfeln. Gegen Ende gibt es noch einen Hauch bitteres Holz und Salz, was den Dram irgendwie passend abrundet….oder abeckt vielleicht eher. Vielen Ecken, viele Kanten - Lecker. So mag ich meinen Longrow.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, aschig, bittere Orangenmarmelade, altes Holz, Zitronengras und vergorene Äpfel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie oben eventuell schon erwähnt: find ich gut. Eher schlicht und direkt, eher jung und kräftig - Aber halt klar erkennbar ein Longrow und allein deswegen schon lecker. Ich mag den Grundcharakter der kräftig rauchigen Springbankvariante einfach sehr und den finde ich hier deutlich wieder. Einfach ein schöner runder Whisky.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5084.jpeg" length="174120" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 30 Sep 2021 07:10:09 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Speyburn - 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/speyburn-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Speyburn - 10 Jahre - 2000er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5046.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Speyburn. Aha.“ - Das war mein sinnvoller Gedankengang als ich die Miniatur des 10 Jahre alten Speyburn aus der Kiste holte. Wann ich wohl meinen letzten Speyburn getrunken hatte? Gefühlt ist das bestimmt 15 Jahre her, aber ich weiß es einfach nicht mehr…..und was weiß ich über Speyburn? Speyside…..und ähm….das war es eigentlich. Dann bin ich ja mal gespannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Miniatur ist vermutlich aus den 2000ern, jedenfalls nutzt sie ein Design, welches wohl seit 2011 nicht mehr zum Einsatz kommt. Der Whisky ist 10 Jahre alt und hat einen Alkoholgehalt von 40%, während über die Art der Fasslagerung nichts bekannt ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach zwanzig Minuten im Glas gibt mir der Speyburn erstmal die schräge Kombination aus Waschmittel, Wildblumen, Lavendel und Gartenkräutern auf die Nase, was ich insgesamt als nicht gerade verlockend empfinde. Ich warte weitere zwanzig Minuten ab und diese Noten sind immer noch da, wurden aber um vollkommen überreife Orangen, Zimt, Aprikose und Rosinen ergänzt. Für mich macht es das erstmal nicht besser. Wenn mir den Dram auf einer Messe irgendwer unter die Nase gehalten hätte, hätte ich ihn nicht freiwillig probiert, aber jetzt wo er nunmal in meinem Glencairn ist….
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Speyburn landet mild und blumig auf der Zunge: Lavendel und Rosenseife konkurrieren mit beinah sanftem weißen Pfeffer und bitterem brüchigen Holz. Der zweite Schluck bringt wieder Wildblumen, Orangen und Zimt aber auch eine gute Portion Lakritz und noch mehr Bitterkeit mit. Für meinen Geschmack ist das nicht lecker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Finish ist der Dram mittellang und hat natürlich die allgegenwärtigen Wildblumen und den Lavendel dabei, dazu sehr bitteres Malz und etwas das schmeckt, wie frischer Schweiß riecht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser etwas ältere Speyburn ist für mich kein Erlebnis und doch gleichzeitig ein Erlebnis: Kein Erlebnis, weil ich ihn eigentlich am liebsten vergessen möchte, denn der hat leider kaum irgendeine Note, die mir auch nur irgendwie gefällt. Ein Erlebnis, weil ich mir so einen etwas milderen Bowmore aus den 80ern ohne Rauch vorstelle - Ihr wisst schon: diese Bowmore-Zeit mit den Veilchennoten. Muss man wirklich nicht trinken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5046.jpeg" length="160083" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 22 Sep 2021 09:17:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/speyburn-10-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5046.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5046.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig 10 - 1990er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-10-1990er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Laphroaig 10 Jahre - 1990er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5034.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute Abend ging mein Griff mal wieder in die Tiefen der Miniaturenkiste und förderte einen 10 Jahre alten Laphroaig aus den 1990ern zutage. Ich hab ewig keinen ganz normalen Standard-Laphroaig getrunken und dann auch noch einer aus meiner Whisky-Anfangszeit. Einer von diesen Whiskys, in die ich mich in damals verliebt habe und die dafür gesorgt haben, dass ich auch heute noch begeistert Whisky genieße.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Abend mit einer alten Liebe - Ob diese Abfüllung mich immer noch begeistern kann?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der typische Laphroaig-Rauch kämpft einen spannenden Kampf mit dem Muff und dem Staub eines 25 Jahre alten Minis. Das Ergebnis ist eine Art schwelendes Feuer von alten Pappen in einem nassen Keller. Dazu gibt es erstaunlich viel Honig sowie Vanille und Äpfel, während sich von den sonst so typischen Laphroaig-Noten wie Jod, Salz, Mull und Möwenscheiße nur das Jod durch den Old Bottle Flavour arbeiten kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für seine 40% Alkoholgehalt ist der Whisky überraschend pfeffrig auf der Zunge, besteht im ersten Moment aber leider ausschließlich aus feuchtem Moos mit einer kräftigen Prise Staub und Kalk. Es dauert vier, fünf ewige Sekunden bis sich glücklicherweise das kräftige Laphroaig-Destillat durch diese Noten gekämpft hat und zeigt, was es kann: erst kommt der aschige Torfrauch und schiebt den Muff regelrecht beiseite, während in seinem Schlepptau eine ordentliche Menge an Salz und Jod gemeinsam mit Vanille, kaltem Kaffee und einer Lederhandtasche über die Zunge rauschen. Spannenderweise ist es bei jedem Schluck so, dass ich den eher widerlichen Teil ausharren muss, bis die schönen Noten durchkommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit viel Asche, Salz, Nougat, Vanille und Klavierlack, aber auch einer kräftigen Kupfernote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese alte Miniatur war schon eine Herausforderung für Nase und Gaumen: ich hätte diesen Laphroaig, sobald er im Mund war, am liebsten ausgespuckt, so fies waren die Old Bottle Flavour-Noten, hab mich aber gezwungen ihn länger im Mund zu behalten und wurde dann mit einem leckeren Dram belohnt. Dass das jeden Schluck wieder so war, war nicht schön, aber was tut man nicht alles für einen guten Whisky. Ich glaube, ich muss mir irgendwo mal eine große Flasche von diesem alten Whisky jagen und ihn nochmal in Ruhe genießen, was bei diesem Mini leider nicht möglich war. Die alte Liebe ist in jedem Fall noch da.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 19 Sep 2021 14:55:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-10-1990er</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Stjärnrök</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-stjaernroek</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Mackmyra Stjärnrök - Seasonsseries
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5021.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute bekam ich ein kleines Päckchen von Mackmyra mit einem Sample des Stjärnrök, dem neuesten Whisky aus der Seasonsseries, die schon so spannende Abfüllungen wie den Blomstertid, den Grönt Te oder auch den Vintersol hervorgebracht hat. Seit ich vor ein paar Tagen die ersten Tasting Notes von Suse auf ihrem Harzermaltine-Blog gelesen hatte, war ich schon sehr neugierig auf diesen Whisky und als dieses unverhoffte Gratis-Sample bei mir ankam, musste ich es sofort öffnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Stjärnrök besteht zu einem Teil aus der rauchigen Variante des Mackmyra, der in Oloroso- und Ex-Bourbonfässern gelagert wurde, aus einem Teil der sogenannten eleganten Variante, einem nicht rauchigen Whisky aus Ex-Bourbonfässern, sowie einem Teil Whisky der vorher in Moltebeerenfässern lag. Abgefüllt wurde er mit 46,1% Alkoholgehalt. Klingt nach einer schrägen, aber spannenden Mischung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leichter Rauch und Früchte sind die prägenden Noten dieses Whiskys, die sofort an meine Nase kommen: Rosinen, Pfirsich und Mirabellen kombiniert mit einem Rauch, der riecht, als würde man Torf verbrennen, der vorher mit Vanille bestreut wurde. Hinzu kommt eine säuerlich-bittere Note, die eine Mischung von Limetten, Ingwer und hellem Holz sein könnte. Insgesamt nicht unangenehm und beim Rauch wohltuend zurückhaltend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge ist der Stjärnrök erstmal ebenfalls eher gelbfruchtig-rauchig, bevor sich deutlich die verwendeten Olorosofässer zeigen: stark vergorene, mit Vanille eingeriebene Mirabellen und Aprikosen, die länger in einem kalten Aschenbesser gewälzt wurden, dominieren den ersten Moment. Anschließend gibt es Nougat, Espresso, verschrumpelte Rosinen, bittere Orangenmarmelade und Muskatnuss, bevor gegen Ende der aschige Rauch nochmal deutlich hervorkommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang, mit kalter Asche, süß-säuerlichen Früchten, hellem Holz und Rosinen, wobei alles außer der Asche sehr schnell verschwindet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Stjärnrök ist ein richtig schöner, herbstlicher Daily Dram: kein kräftiger, aber deutlich präsenter Rauch, bittersüße Früchte und spannende dunkle Noten wie Nougat oder Espresso kombiniert mit der für Mackmyra typischen Würze. Ich mag den tatsächlich sehr und werde mir davon über kurz oder lang definitiv eine Flasche zulegen. Soweit ich es herausfinden konnte, erscheint der Stjärnrök am 15.09. und hat einen UVP von 60,49 €, was für mich preislich durchaus angemessen ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 15 Sep 2021 04:50:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-stjaernroek</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Double Barrel Macallan/Laphroaig - 8 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/double-barrel-macallan-laphroaig-8-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Double Barrel Macallan/Laphroaig- 8 Jahre - Blended Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5015.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei einem Kurzurlaub in Dänemark bin ich in einem Whiskyladen über den nun vor mir im Glas befindlichen „Double Barrel Macallan/Laphroaig“ gestolpert und bevor ich wieder klar denken konnte, stand ich mit der frisch erworbenen Flasche in der Hand vor dem Laden. Immer noch in meinem Kopf ein „Wer kippt denn Macallan und Laphroaig zusammen und verlangt dann auch noch nicht mal viel Geld dafür? Das müssen doch eigentlich zwei schlechte Fässer gewesen sein……“ - Aber ich musste diesen Whisky einfach probieren, wenn zwei der heutzutage Hyprebrennereien in einem Blended Malt zu haben sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Douglas Laing hat diesen Whisky in seiner Double Barrel-Serie bereits im Jahr 2009 abgefüllt und mit 46% Alkoholgehalt in die Flaschen gebracht. Er ist 8 Jahre alt, nicht kühlgefiltert und nicht gefärbt und Letzteres sagt mir beim Blick auf die Farbe des Drams, dass hier wohl zwei Bourbonfassreifungen für diesen Blend genutzt wurden. Wieviel dabei von welchem Malt verwendet wurde, ist leider nicht bekannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In der Nase beginnt es mit der ganz klassischen, kühl-rauchigen Salz-Jod-Algen-Möwenscheiße-Note, die Laphroaig so auszeichnet. Im Hintergrund präsentiert sich eine Honig-Zitrusnote sowie ganz viel Sahne, was ich beides eher dem Macallan zuordnen würde. Zusätzlich gibt es würziges Holz und eine für 46% erstaunlich pfeffrige Schärfe. Riecht erstmal wie ein „süffiger“ Laphroaig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge begrüßen mich erstmal getorfter Waldhonig, salziges Bitter Lemon und ein malziger Aschenbecher. Der Whisky hat im Mund deutlich mehr Rauch als in der Nase, aber das macht ihn nicht unangenehm sondern an der Stelle eher wieder zu einem typischen Laphroaig. Untypisch dagegen sind der deutliche Honig und der eher cremige Geschmack. Bittere Eiche, dunkles Malz und Nougat sind ebenfalls mit dabei, halten sich aber im Hintergrund. Wie schon in der Nase gilt auch hier: das ist ein süffiger Laphroaig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit kalter Asche, alter Eiche, Rührkuchen und hmm…..Brackwasser mit Honig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Double Barrel ist ein entspannter, cremiger, junger Laphroaig, während der Macallan hier lediglich Sahne und Honig einbringt, ansonsten aber vom Laphroaig einfach überrollt wird. Insgesamt ist das sicherlich kein Wunder-Whisky, was ich aber anhand der Kombination des Preises, des Alters und der Base-Noten auch nicht erwartet hatte. Er ist aber sehr ordentlich, sehr solide und richtig gut trinkbar. Wird nicht täglich ins Glas kommen, aber trotzdem wohl nicht allzu lange halten.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 12 Sep 2021 10:29:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/double-barrel-macallan-laphroaig-8-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Port Charlotte - PAC:01</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-pac-01</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Port Charlotte Heavily Peated - PAC:01 2011
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_5005.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Cask Exploration Series von Port Charlotte hat über die letzten Jahre viele mächtig spannende Abfüllungen hervorgebracht und mich unter anderem mit dem CC:01 (Cognac Cask) sowie dem MRC:01 (Mouton Rothschild Cask) durchaus begeistert. Mit dem PAC:01 hab ich nun einen weiteren Whisky aus dieser Serie im Glas, dem ich am Wochenende bei meinem ersten Besuch im Whisky-Shop Lüneburger Heide einfach nicht widerstehen konnte. „PAC“ steht in diesem Fall für Pauillac Cask. Pauillac ist eines der bekanntesten Weinanbaugebiete Frankreichs und beherbergt mehrere vielgerühmte Weingüter, auf denen feinster Rotwein produziert wird. Angeblich entstehen im Pauillac mit die beststrukturierten und langlebigsten Weine der Welt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für diesen Port Charlotte wurde zwei verschieden gereifte Whiskys miteinander vermählt: der eine lagerte sieben Jahre in First Fill Bourbon Fässern und anschließend zwei Jahre in First Fill Rotweinfässern aus Pauillac. Der andere lagerte sechs Jahre in First Fill Bourbon Fässern und zwei Jahre in Second Fill Rotweinfässern aus Pauillac. Insgesamt haben wir nun also einen 8 Jahre alten heavily peated Whisky mit Rotweinfinish und 56,1% Alkoholgehalt. Allein aufgrund der Rahmendaten bin ich für den schon mal genau die Zielgruppe, was dazu geführt hat, dass der erste Probierdram durchaus großzügig geraten ist, wie man auf dem Foto ja sehen kann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Rote Trauben, Himbeeren und Pfirsich weisen sofort auf Rotwein hin, dazu gibt es alte morsche Eiche, Muskatnuss und frisch gerösteten Kaffee……und dazu ein brennendes Lagerfeuer über flüssigem Teer. Zusätzlich kombiniert sich eine schöne Ingwernote mit der pfeffrigen Fassstärke, so dass der PAC:01 auch für die Nase sehr angenehm zu Verriechen ist. Bis hierin: mächtig lecker.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Whisky rollt erstmal ölig über meine Zunge drüber und macht mir direkt klar: ich hab hier ab jetzt das Sagen. Salziger, kalter Rauch, frischer Asphalt und Reste von Tabakkrümeln führen den PAC:01 an, bevor eine schwere, dunkle Rotweinsüße hervorkommt, die fast samtige, aber trotzdem klar erkennbare Tannine, leichte Säure und Noten von Blaubeeren, Cassis und Backpflaumen mitbringt. Hatte ich schon dunkle Schokolade und Mokka erwähnt und geschrieben, dass der Port Charlotte richtig saftig kaubar ist? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ewig lang bleibt kalter, aschiger Rauch am Gaumen kleben, der zu Anfang noch von schweren süßen Trauben, Muskatnuss und einer Handvoll Erde unterstützt wird, letztlich aber alleine ausklingen darf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn man auf kräftigen Torfrauch steht, sollte dieser PAC:01 trotz seiner etwa 100 € fast ein Pflichtkauf sein, denn obwohl der Whisky nur acht Jahre alt ist, bringt er doch eine große Komplexität und wirklich schöne Rotweinnoten mit, die das Destillat nicht erschlagen. So sauber eingebunden und nicht drübergebügelt würde ich mir öfter auch mal ein Sherryfinish wünschen. Kein Schnäppchen, aber zumindest für mich seinen Preis absolut wert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Sep 2021 06:52:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-pac-01</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whiskyauktionen – Beobachtungen, Erfahrungen, Tipps</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whiskyauktionen-beobachtungen-erfahrungen-tipps</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Whiskyauktionen - Meine Beobachtungen aus mehreren Jahren
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4968.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit mehreren Jahren treibe ich mich regelmäßig auf den verschiedenen, speziell für Whisky vorhandenen, Auktionsseiten herum, biete fleißig mit und ersteigere auch ab und an mal etwas. So wie auf dem Foto kann dann durchaus mal ein Auktionsergebnis bei mir aussehen. Schon seit längerem gärt in mir daher die Idee zu einem kleinen Blog-Beitrag über das, was ich dort meine erlebt, erfahren und gelernt zu haben. Jetzt sitze ich hier also bei einem Dram und tippe einfach mal munter und bestimmt unstrukturiert alles runter, was mir einfällt. Wichtig: ich betrachte in diesem Beitrag alles nur aus Käufersicht und ignoriere den Teil des „Verkaufens“ völlig. Außerdem habe ich bisher noch nie Irish Whiskey oder Bourbon ersteigert, d.h. alle meine Einschätzungen beziehen sich nicht darauf.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Auktionsplattformen:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In Deutschland ganz klar führend ist whiskyauction.com mit seiner 80er-Jahre-Retro-Website, aber lasst euch vom Design nicht abschrecken: die Plattform funktioniert völlig einwandfrei, hat keinerlei Serverprobleme bei hohem Traffic kurz vor dem Ende der Auktionen und sie sind noch dazu ganz extrem zuverlässig. Eine Auktion dauert immer grob vier Wochen, es gibt 10-11 Auktionen davon pro Jahr mit im Schnitt 5.000-6.000 Flaschen pro Auktion. Man registriert sich auf der Website immer (!) mittels einer Kreditkarte, kann dies direkt nach der Registrierung aber auf normale Banküberweisung umstellen lassen. Warum dies so durchgeführt wird, weiß ich nicht, aber ich vermute mal, dass mittels der Kreditkarte gleich eine Identitätsprüfung gemacht wird, damit sich nicht irgendwelche Fake-Accounts registrieren. Was man als Käufer noch wissen muss: man zahlt am Ende der Auktion 10% Gebühr auf den Auktionspreis der ersteigerten Flasche, 3 € Verpackungsgebühr pro ersteigerter Flasche und Versandkosten gestaffelt je nach Anzahl der Flaschen im Paket. Einmal vorgerechnet: wer 4 Flaschen für insgesamt 400 € ersteigert, zahlt 40 € Gebühr, 12 € Verpackungskosten und 9 € für den Versand, insgesamt also 461 €. Grob gerechnet also insgesamt 15 % auf den Auktionspreis. Wer an dieser Stelle wegen der zusätzlichen Kosten meckert, der weiß noch nicht, was die anderen Plattformen nehmen…..
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Andere deutsche Plattformen sind mir nicht bekannt bzw. derart klein, dass eine Betrachtung sich nicht lohnt, aber es gibt da natürlich noch was im Ausland: whiskyauctioneer.com, scotchwhiskyauctions.com und whisky.auction sind dabei wohl die größten Plattformen und wurden vor dem Brexit von mir alle regelmäßig genutzt. Da diese aber alle (bis auf whiskyauctioneer, die zum Teil auch Flaschen in Kontinentaleuropa lagern) nur direkt aus England versenden, sind seit dem Brexit die Zölle zusätzlich draufgekommen, daher gucke ich dort inzwischen nur noch nach ganz extremen Schnäppchen, weil mir die Kosten einfach zu hoch geworden sind. Ansonsten sind wir auch hier bei 10% (Whiskyauctioneer, Scotchwhiskyauctions) bzw. 15% (whisky.auction) auf den Kaufpreis plus 3% zusätzlich bei Zahlungen per Kreditkarte, wenn man kein Engländer ist. Zusätzlich sind die Versandkosten deutlich höher (aber auch wieder gestaffelt nach Anzahl der Flaschen im Paket), dafür zahlt man aber keine Verpackungskosten. Um mal wieder zu rechnen: 4 Flaschen für 400 € ersteigert, 40 € Gebühr, 12 € Kreditkartenzahlung und etwa 37 € Versand (aus England, wenn bei whiskyauctioneer alles aus der EU käme, wären es 21 € Versand) macht insgesamt 489 € plus Zoll noch oben drauf. Hier sind wir grob gerechnet also bei etwa 22% auf den Auktionspreis und Zoll kommt noch hinzu. Was aber bei allen dreien auch gilt: sie sind zuverlässig und sicher. Lediglich scotchwhiskyauctions hatte vor ein paar Jahre mal kleine Probleme mit Fake-Flaschen. In GB wird übrigens anders geboten als bei whiskyauction in Deutschland: es gibt kein festes sondern nur ein vorläufiges Ende. Die Auktion werden nach jedem neuen Höchstgebot um zwei bis drei Minuten (je nach Plattform) verlängert, bis niemand mehr bietet. Heißt: vorläufiges Ende 19 Uhr. Neues Höchstgebot 18.59 Uhr verschiebt das Ende auf 19.02 Uhr. Neues Höchstgebot 19.01 Uhr verschiebt dann wieder auf 19.04 Uhr, usw…. Je nach Plattform gilt diese Regel entweder für jeden einzelnen oder gleich für alle Whiskys der gesamten Auktion.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Interessant übrigens: whiskyauction.com ist seit dem Brexit mächtig gewachsen, denn viele der Flaschen, die sonst zu den englischen Portalen gegangen sind, gehen jetzt aufgrund der Zölle halt zu dieser deutschen Plattform und auch viele der Käufer sind dorthin gewandert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ansonsten kann man natürlich immer gerne mal auf Ebay gucken, aber die dort aufgerufenen Preise sind in den meisten Fällen derart überhöht, dass es sich nicht lohnt. Zusätzlich ist hier das Risiko, eine Fälschung definitiv vorhanden, was insbesondere bei den auf Whisky spezialisierten Plattformen so gut wie nie vorkommen sollte. Ebay ist am ehesten für die Fälle interessant, bei denen sich der Verkäufer beim Erstellen der Auktion vertippt, so dass diese Auktion nicht von vielen gesehen wird (Es steht z.B. „Whiksy“ oder „Sprignbank“ in der Überschrift). Ansonsten kann ich Ebay nicht empfehlen. Catawiki (eine Art englisches Ebay für Luxuswaren) versteigert auch jede Menge Whisky, nimmt nur 9% auf den Auktionspreis, hat dafür aber eine deutlich geringere Whiskyexpertise als die auf Whisky spezialisierten Plattformen. Hier können schon mal Fake-Flaschen und Blödsinn durchrutschen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was lohnt sich nicht?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach meiner Erfahrung kann man bei relativ aktuellen Hypeflaschen oder bei den klassischen, viel gesuchten Brennereien (Ardbeg, Springbank, Macallan, Laphroaig, japanische Whiskys) nur ganz extrem selten eine Flasche günstig ersteigern. Wer hofft, hier ein Schnäppchen zu machen, wird absolut enttäuscht werden. Hier jagen Sammler/Händler die Preise mächtig hoch und außer Schnappatmung hab ich da noch nie was bekommen. Solche besonderen Produkte kauft man möglichst direkt bei Erscheinen zum regulären Preis oder man lässt es. Was man immer bedenken muss: Whisky ist in Deutschland vergleichsweise billig. Was für uns daher teuer wirken mag, ist gerade in den skandinavischen Ländern oder auch in Teilen Asiens ein absolutes Schnäppchen, daher gehen einfachste Standardabfüllungen gerne mal deutlich über dem deutschen Marktpreis weg.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was lohnt sich?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Tja, das kommt nun ganz auf den persönlichen Geschmack an, aber ich gebe mal ein paar allgemeine Beobachtungen wieder, was sich lohnen könnte:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Hypeflaschen, ab einem Jahr nach dem Hype, wenn es sich nicht gerade um eine der vielgefragten Brennereien handelt
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Viele Abfüllungen von Brennereien der zweiten und insbesondere der dritten (schottischen) Reihe
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Whiskys unabhängiger Abfüller, die in Deutschland nur wenig präsent sind
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Miniaturen, wenn es sich nicht gerade um Ardbeg, Springbank, Macallan, o.ä. handelt. Gerade zum Probieren von älteren Abfüllungen ideal.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nicht-Schottische Whiskys außer Japanern. Gerade deutsche, skandinavische, indische, französische Whiskys sind hier oft deutlich unter den üblichen Preisen zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Nicht zu alte Standardwhiskys aus den 2000ern – Bis 15 Jahre, denn alles, was älter ist, ist allein deswegen sehr gefragt
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich unabhängige Abfüllungen bis etwa 18 Jahre, wobei die Abfüllungen auch nicht vor mehr als 20 Jahren erschienen sein sollten, denn sonst wird es wieder mächtig teuer
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Blended und Vatted Malts – Eine der ganz wenigen Ecken, wo man fast immer „Schnäppchen“ machen kann, wenn man auch mal experimentierfreudig ist. Gerade alte Blends aus den 60ern/70ern/80ern sind kaum teurer als heutige Blends und bieten völlig andere, meines Erachtens sehr häufig auch bessere Geschmackserlebnisse.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Bourbonfassreifungen bei whiskyauctions in Deutschland (Wir sind ein Sherryland)
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Sherrybomben auf den englischen Plattformen
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Taktisch bieten oder einfach drauflos?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jeder wird da seine eigene Taktik haben oder entwickeln, aber meine sieht meistens so aus: wenn die Auktionen frisch laufen, gebe ich auf alles, was mich interessiert, ein sehr geringes Gebot ab, mit welchem ich zu 99,9% nicht erfolgreich bin. Im Laufe der Auktion bekomme ich dann immer wieder die automatischen Benachrichtigungen, dass ich überboten wurde und ignoriere diese. Meistens am vorletzten, manchmal auch am letzten Tag der Auktion schaue ich dann wieder rein und gucke bei all meinen ursprünglichen Geboten, wo die Auktion für diese Flasche derzeit steht. Ist der Preis für mich dann vertretbar, biete ich einen ernsthaften Betrag. Wichtig hierbei: die zusätzlichen Kosten im Blick behalten! Werde ich dann wieder überboten, dann steige ich meistens aus dem Rennen um diese Flasche aus. Meistens…… So ergibt sich dann manchmal was oder auch nicht. Es mag sicherlich andere und bestimmt auch bessere Taktiken geben, aber für mich ist das eine gute Mischung aus Aufwand und Ertrag, die sich eingespielt hat.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Andere investieren deutlich mehr Zeit, passen regelmäßig ihre Gebote an und bleiben dauerhaft am Ball. Wiederum andere schießen direkt am Anfang mit der großen Kanone um andere Bieter direkt abzuschrecken. Sucht euch was aus – Ich hab eher die faulste Variante gewählt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was man unbedingt beachten sollte
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zusätzliche Kosten: auch wenn ich es schon dreimal geschrieben hab - es ist einfach essentiell: habt immer die Zusatzkosten im Blick.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Füllstände: guckt bei den Fotos der Flaschen unbedingt auf die Füllstände. Sind diese schon deutlich gesunken, ist das ein Zeichen dafür, dass der Geschmack des Whiskys sich gerade bei älteren Abfüllungen höchstwahrscheinlich deutlich verändert hat oder dass die Flasche undicht ist.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Old Bottle Flavour: wer eine Flasche kauft, die vor 20+x Jahren abgefüllt wurde, muss immer damit rechnen, dass diese den sogenannten Old Bottle Flavour entwickelt hat. Zusätzlich zu den normalen Aromen gibt es dann muffige Keller, Omas alten Kleiderschrank und nasse Bücher in Geruch und Geschmack. Das betrifft im wesentlichen Whisky ab 46% und weniger, tritt aber auch nicht immer auf – Ist also gerade bei alten Abfüllungen ein bisschen Glück oder halt Pech, wenn diese besondere Note hinzukommt. Das kann nämlich schön und passend sein, macht den Whisky aber manchmal auch einfach widerlich. Meine gefühlte Erfahrung sagt, dass der Old Bottle Flavour bei 5% aller alten Großflaschen vorkommt. Bei Miniaturen bei mindestens 25%. Vorsicht also, denn das muss man wirklich mögen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Korken: ich kaufe nach einigen furchtbaren Erfahrungen keinerlei Abfüllungen von vor 2000 mehr, die Plastikkorken haben. Durfte nämlich feststellen, dass Whiskys, die 20+x Jahre mit einem Plastikkorken reagiert haben, zum Großteil nach dieser Zeit einfach ekelhaft waren, weil sie dessen Geschmack angenommen hatten. Das ist natürlich keine wissenschaftliche Studie sondern basiert nur auf meinen Erfahrungen, aber ich hab da einfach mehrfach echt ins Klo gegriffen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was kaufe ich denn nun auf Auktionen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum einen nutze ich Auktionen zum Kauf von Abfüllungen, die ich vor 2+x Jahren mal geleert und für sehr gut befunden habe, die ich aber bei den normalen Whiskyhändlern danach nicht mehr auftreiben konnte. Zum anderen gucke ich gerne nach älteren Abfüllungen von meinen Lieblingsbrennereien (Springbank, Lagavulin, Macduff, Teaninich, Tormore, Oban), die mir durch die Lappen gegangen sind oder die ich noch nie gesehen hab, weil sie nicht auf dem deutschen Markt erschienen sind. Blended und Vatted Malts hab ich immer nebenbei im Blick und wenn ich einen Single Malt ersteiger, „optimiere“ ich die Versandkosten gerne noch mit einem Blend. Auch ältere Miniaturen sowohl von Single Malts als auch von Blends rutschen immer wieder mit rein, gerade um Vergleichstastings „Alt/Neu“ machen zu können.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für mich sind Whiskyauktionen eine willkommene Alternative zu meinem Local Dealer und meinem Local Online Dealer, um meine Whiskyvorräte auf eine breitere Basis zu stellen. Dort finde ich die Flaschen, die ich halt entweder nicht bekommen habe, die auf dem deutschen Markt nicht präsent waren, die ich übersehen habe oder die von mir einfach leer getrunken wurden. Zusätzlich gibt es dort alte Abfüllungen von vor der Zeit als ich überhaupt Local Dealer hatte und alte Miniaturen, die mir die Gelegenheit geben, Whisky mal so zu trinken, wie er in diesem „früher“ war, von dem die alten Damen und Herren der Community immer so erzählen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4968.jpeg" length="199990" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 31 Aug 2021 20:35:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Springbank CV</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/springbank-cv</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Springbank CV - 2009
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4966.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Springbank CV war ein NAS-Whisky der berühmten Brennerei aus Campbeltown, der zuletzt als eine Art Einstiegsdroge in die Springbank-Welt zwischen 2010 und 2013 erhältlich war. Um diesen Malt zu bewerben, gab es 2009 ein 3er-Set aus 200ml Flaschen mit dem Springbank CV, dem Longrow CV und dem Hazelburn CV, welches man gelegentlich noch auf Auktionen und tief versteckt in den Spezialitäten-Ecken der Whiskyhändler findet. Mein Set steht jedenfalls schon ewig bei mir rum und jetzt war es mal an der Zeit den Springbank daraus zu öffnen. Das „CV“ bei diesem Malt steht für „Curriculum Vitae“ also „Lebenslauf“ und soll meines Wissens verdeutlichen, dass der Whisky aus Fässern verschiedensten Alters und verschiedenster Art kreiert wurde. Das genaue Alter und die genaue Zusammensetzung sind unbekannt, lediglich die 46% Alkoholgehalt sind gesichert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leichter Lagerfeuerrauch, Meersalz, Zitronen und grüne Äpfel sind die ersten Assoziationen, die der Springbank CV in meiner Nase hervorruft. Hinzu kommen Motoröl, Fisch, Pflaumen und nasses Gras. Insgesamt wirkt er für einen Springbank ungewohnt glatt, dazu noch jung und schüchtern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leicht muffig, staubig und mit einer überraschenden Portion schwarzem Pfeffer kommt der Dram erstmal auf der Zunge an. Dabei ist er ölig, mit unreifen Orangen, aber auch Cocktailkirschen sowie nassen Blättern und damit irgendwie sehr widersprüchlich: dreckig, süß, bitter. Wenn dann noch der Rauch aus feuchtem Torf hinzukommt, ist dieser Malt schon irgendwie speziell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und staubtrocken, unreife Äpfel, Honig, Orangen und altes, brüchiges Holz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn ich diesen Whisky blind vorgesetzt bekommen hätte, dann hätte ich gesagt „Schräg, aber gut“ - Da ich nun aber leider weiß, dass es ein Springbank ist, vergleiche ich ihn irgendwie automatisch mit dem hohen Niveau, welches ich sonst von dieser meiner Lieblingsbrennerei kenne. Dadurch bekommt er von mir eher ein „Ok, nett“ und lässt mich fast ein bisschen enttäuscht zurück. Ja, es sollte ein Einstiegsmalt sein, aber dass das besser geht, zeigt der Springbank 10. Kann man mal probieren, muss man aber nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 30 Aug 2021 04:58:39 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Annandale Peated - Whisky Druid</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/annandale-peated-whisky-druid</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Annandale Peated - First Fill Oloroso Cask - Whisky Druid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4940.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „New kid in town“: die Lowland-Brennerei Annandale ist seit Beginn seiner Produktion in 2014 einer der aufgehenden Sterne am schottischen Whiskyhimmel. 2018 gab es die ersten Abfüllungen, inzwischen werden die ersten fünf und sechs Jahre alten Whiskys auf den Markt geworfen und zumindest für mich ist zu spüren: die Brennerei wird mächtig interessant.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In meinem Glencairn hab ich einen drei Jahre alten Peated Annandale aus einem First Fill Oloroso Sherry Cask, abgefüllt mit 57,6% Alkoholgehalt von Michel Reick, unser aller zweitliebstem Druiden nach Miraculix. Das Sample in der wirklich sehr schicken Flasche hab ich über einen Sampletausch mit dem Whisky Papa Ralf Galke bekommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Torf, Sherry, Fassstärke - Exakt die drei Eckdaten dieses Whiskys stürmen sofort meine Nase und machen diese frei wie lange nicht. Satte, dunkle Kirschen, Pflaumen, Trauben, Haselnüsse, Muskat und aschiger Rauch setzen sich fest und dominieren den Dram. Röstaromen, dunkles Malz, minimal Schwefel und Karamell lassen sich noch entdecken, treten aber klar hinter den anderen Noten zurück.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Fassstärke haut im ersten Moment schon grob aufs Maul, aber trotzdem ist der Annandale ölig und cremig und bleibt regelrecht auf der Zunge kleben. Er ist dabei trocken und bittersüß und schmeckt, wie direkt aus einem alten Aschenbecher getrunken (inklusive Tabakkrümel). Wie schon in der Nase gibt es Pflaumen, Rosinen, Muskat und Karamell, diesmal aber auch klar erkennbare Noten von Pfeffer, altem Holz, Heidekräutern, Kaffee und einer Kupfermünze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken, aschig und salzig, mit verschrumpelten Rosinen, leichtem Metall und einer sehr lange am Gaumen klebenden, leicht kräutrigen Bitterkeit, die mich minimal an Jägermeister erinnert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Annandale kann nicht verstecken, dass er noch jung, wild und stürmisch ist, trotzdem aber zeigt er auf, dass bei Annandale mal ein toller Whisky entstehen wird. Der Spirit lässt sich von einem First Fill Oloroso-Fass nicht unterbuttern, sondern bringt klar seine eigene, aschig-kräutrige Note unter - Ich freu mich auf mehr von Annandale, werde mich aber erstmal auf Samples beschränken und erst bei älteren Abfüllungen mit ganzen Flaschen einsteigen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4940.jpeg" length="108680" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 26 Aug 2021 08:43:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/annandale-peated-whisky-druid</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4940.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4940.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Littlemill - 1990er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/littlemill-1990er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Littlemill - 1990er - Single Lowland Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4929.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Lowland-Brennerei Littlemill wurde 1992 stillgelegt und ab 1996 teilweise demontiert, bis die Reste dann 2004 von einem Feuer zerstört wurden und 2006 endgültig in sich zusammenfielen. Abfüllungen von dort sind also entsprechend selten. Die Miniatur, deren Inhalt gerade in meinem Glencairn, wurde vermutlich Mitte der 1990er abgefüllt, wobei über den Inhalt rein gar nichts bekannt ist: Fassreifung, Alter, Finish - Keine Ahnung. 40% Alkoholgehalt ist das, was ich weiß. Ich lasse mich also völlig überraschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die bestimmt 25 Jahre in der Miniatur haben dem Whisky eine ordentliche Portion Old Bottle Flavour verpasst, was erstmal staubige Bücher und eine muffige Kellertreppe den Dram dominieren lässt. Nach etwa dreißig Minuten übernimmt eine überraschend kräftige Ledernote die Führung, die vermutlich auch durch die lange Zeit in der Flasche entstanden ist. Limetten, Äpfel und Grapefruit zeigen sich nach weiteren zwanzig Minuten ebenfalls, bevor im Hintergrund noch helles Malz und Gras hinzukommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Muff und Staub sind auch auf der Zunge erstmal vorherrschend, aber diesmal kommen Äpfel und Orangen ein wenig schneller durch. Ananas, Litschi und eine überraschende Menge an Gartenkräutern sind vorhanden, aber eher nebenbei. Weißer Pfeffer begleitet den Littlemill die ganze Zeit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz, knapp und weg. Bisschen Gras, bisschen helles Holz, bisschen Zitrone…..und vorbei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hmm……Old Bottle Flavour in Verbindung mit einem irgendwie langweiligen Dram ergibt einen muffigen langweiligen Dram. Nix dolles und das Geld für ein Sample nicht wert. Schade.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 24 Aug 2021 06:43:51 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>3x Hammerschmiede - Elsburn, Willowburn, Emperor’s Way</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/3x-hammerschmiede-elsburn-willowburn-emperors-way</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Elsburn Oda, Willowburn Exceptional, Emperor’s Way Henry IV
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4916.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit mehreren Jahren beobachte ich auf Social Media intensiv, was Hercynian Distilling bzw. die Hammerschmiede so alles unter verschiedenen Namen wie Elsburn, Willowburn, Alrik oder Emperor’s Way an Abfüllungen veröffentlicht und über die eigene Brennerei schreibt und mir ist dabei irgendwie nie aufgegangen, dass ich von dort noch fast gar nichts getrunken hab. Als ich darüber neulich stolperte, machte ich mich sofort auf die Suche nach Samples und wurde über einen Facebook-Post fündig bei Robin, bei dem ich eine Großbestellung aus seiner Sampleliste aufgab. Jetzt stehen hier 11 Hammerschmiede-Samples, die probiert werden wollen und diese drei machen den Anfang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Elsburn Oda 2020 - Ein NAS-Whisky mit einer Kombination aus Sherry-, Port-, Malaga- und GrandCru-Fass, 48% Alkoholgehalt, abgefüllt für den Klosterhof Brunshausen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Willowburn Exceptional Collection - Single Bourbon Cask mit Firkin Finish, 5 Jahre alt, 54,8% Alkoholgehalt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Emperor’sWay Henry the IV - PX Sherry Hogshead &amp;amp; Octaves, gebrannt zwischen 2012 und 2016, abgefüllt 2020, 56,9% Alkoholgehalt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da ich wie oben ja schon geschrieben keine Ahnung von den Abfüllungen der Hammerschmiede hab, habe ich die Samples relativ wahllos aus dem Samplehaufen rausgeholt. Einzige Bedingung war: ich wollte drei verschiedene Namen haben……und jetzt bin ich gespannt, was mich so erwartet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Elsburn Oda:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Whisky ist nicht schüchtern, sondern kommt direkt mit ordentlich Kraft aus dem Glas und im ersten Moment hätte ich dem klar mehr als 48% Alkoholgehalt gegeben. Dazu kommt eine heftige Portion an süßen Früchten wie Himbeeren, Kirschen, Pflaumen und dunkle Trauben kombiniert mit Haselnüssen, Mandeln und Nougat. Erstaunlich ist für mich eine leicht staubig-muffige Note, die an einen alten Kleiderschrank auf dem Dachboden erinnert. Handwärme sorgt für eine richtig kräftige Mandelnote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Willowburn Exceptional:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch dieser Dram hat ordentlich Kraft und wirkt gleichzeitig erfrischend. Karamell, minimal rote Trauben, Toffee, Ananas, Vollmilchschokolade und grüne Äpfel. All das gibt es ziemlich direkt auf die Nase und danach kommt dann nichts Neues mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Emperor’s Way:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich diesen Dram sofort irgendwie nach Skandinavien verlegt: Wacholder, Heide, Rosinen, Schwefel und Cranberries vermeint meine Nase sofort zu entdecken. Später kommen noch Leder, leichter Rauch und Menthol hinzu, noch viel später gibt es ölige Sherrynoten. Je mehr Zeit der Whisky im Glas verbringt, umso besser wird er und umso eher verschwinden diese Wacholder-Heide-Noten vom Anfang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Elsburn Oda:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch im Mund hat der Oda ordentlich Kraft und steigt erstmal mit einer Pfeffer-Eukalyptus-Note auf der Zunge ein, bevor Rosinen, Pflaumen, Schokolade, Walnussschalen und Muskatnuss die Führung übernehmen, wobei die Schokolade spürbar dominiert. Diese ist dabei eine spannende Mischung aus Nougat und kaltem Kaffee, was den Dram trotz seiner Süße ordentlich trocken macht. Im Hintergrund zeigt sich eine sehr dezente Rauchnote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Willowburn Exceptional:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Ups - Unerwartet“ ist mein erster Gedanke. Nach der durchaus kräftigen Nase hatte ich meine Zunge für einen härteren Angriff gewappnet und werde mit einem trotz 54,8% sehr mildem und sanftem Antritt überrascht. Meine Zunge tastet regelrecht Aromen suchend umher, bis der Willowburn dann nach zwei, drei Sekunden regelrecht explodiert. Granny Smith, Vanille, eine Menge Malz, elegant bitteres Holz, Aprikosen und Röstaromen breiten sich plötzlich in meinem Mund aus, ziehen die Wangen nach innen und verschwinden dann aber auch direkt wieder.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Emperor’s Way:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mein Kopf sagt sofort „Rauchiger Whisky mit Sherry und zwei Tropfen Gin“ und dies zieht sich dann auch durch die weitere Verkostung: der Rauch dieses sehr öligen, vollmundigen Drams erinnert an die Lederjacke, die man am Abend vorher am Lagerfeuer getragen hat, kombiniert mit dem Geschmack der Zigarette, die man sich morgens um 5 Uhr am Ende eines langen Abends hat aufschwatzen lassen. Die Sherrynoten äußern sich in Rosinen, Muskat, Walnüssen und dunkler Schokolade. Im Hintergrund schwingt eine Wacholder-Hagebutte-Liebstöckel-Note mit, die mich einfach an Gin erinnert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Elsburn Oda:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, pfeffrig und staubtrocken. Dunkle Schokolade und Kaffee, Rosinen und Walnüsse, wärmend und dezent bitter, Orangen und Muskat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Willowburn Exceptional:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher kurz, mit Röstaromen, Toffee und bitterer Orangenmarmelade.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Emperor’s Way:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und aschig, trocken und leicht bitter, Orange und Schokolade, Gartenkräuter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab ja von den Hammerschmiede-Abfüllungen keine große Ahnung, aber nach diesen ersten drei Drams würde ich sagen: „subtil“ scheint dort eher ein Fremdwort. Alle drei hauen mir ihre Aromen direkt auf die Schnauze, so dass ich mich nicht groß reinarbeiten muss. Trotzdem sind sie alle drei süffig, dafür mangelt es an einer gewissen Komplexität. In der Verkostung aller drei Drams nacheinander ist mir das ein bisschen zu viel Direktheit und ich persönlich würde die nicht nochmal an einem Abend so nacheinander trinken, sondern etwas Beruhigung für den Gaumen einbauen. Trotzdem gilt: die sind alle durchaus sehr lecker. Mein persönlicher Favorit des Abends ist der Willowburn, weil mir Bourbonfassreifungen einfach am meisten zusagen. Freue mich jetzt jedenfalls auf die anderen acht Samples, die dann demnächst auch ihren Weg ins Glencairn finden werden.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Aug 2021 06:38:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/3x-hammerschmiede-elsburn-willowburn-emperors-way</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bowmore 15 - Darkest</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-15-darkest</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Bowmore 15 - Darkest - Sherry Cask Finished
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7E161EF5-2087-4F7D-B1D6-4EA643523AA5.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich zu meinem Geburtstag bekam ich etwas Unerwartetes in die Hand gedrückt: Diverse Whisky-Miniaturen von aktuellen Standard-Whiskys, die ich alle mit Sicherheit schon ewig nicht mehr oder gar noch nie getrunken habe, weil ich mich ja normalerweise stark im Bereich der unabhängigen Abfüller oder bei uralten Miniaturen herumtreibe. Diese werde ich jetzt mal so nach und nach verkosten und bin schon gespannt, welche Standards ich dabei für mich (wieder-)entdecken werde.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Den Anfang macht der bekannte Bowmore 15 „Darkest“: 15 Jahre alt, 43% Alkoholgehalt, ein Sherry Cask-Finish unbekannter Länge und gefärbt. Altbekannte Details zu Bowmore erspare ich euch an dieser Stelle und springe direkt zu den Notes…naja, zumindest fast, denn einer Vorbemerkung bedarf es: dank einer spontanen dienstlichen Videokonferenz am späten Abend stand der bereits für die Verkostung eingeschenkte Bowmore knapp über eine Stunde an der Luft, so dass meine Notes eventuell ein wenig von anderen Notes abweichen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kirschen und Himbeeren kommen mir sofort aus dem Glas entgegen, die ein wenig riechen, als hätten sie schon länger in einem feuchten Keller gelegen. Dunkle Schokolade, milder Lagerfeuerrauch, etwas leicht blumiges, eine apfelartige Säure und Erde machen sich ebenfalls in der Nase bemerkbar. Erst hab ich gedacht, dass ein Teil der Geruches eventuell davon kommt, dass die Miniatur vielleicht schon irgendwo diverse Jahre im Regal stand und ein wenig Old Bottle Flavour entwickelt hat, aber laut Bottlecode ist es die aktuellste Abfüllung, also gehört das wohl so. Ich stehe ja auf sowas, aber das muss man schon mögen, damit es nicht unangenehm wird, glaube ich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oh - Da hat offensichtlich jemand eine Handvoll Erde mit ordentlich Kaffee und Sherry getränkt und das Ergebnis dann über ein Lagerfeuer gehalten. Unerwartet. Ganz viel feuchte Erde mit kaltem Lagerfeuerrauch, vergorenen roten Trauben, malzigen Röstaromen, überreife Waldbeeren und Karamell. Am Ende noch Muskatnuss und altes, morsches Holz. Staubtrocken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittellang, mit aschiger werdendem Rauch, sehr bitteren Orangen, Kaffee und Karamell. Weiterhin sehr trocken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Bowmore Darkest hat für mich einige großartige aber auch furchtbare Noten, so dass ich ein bisschen hin- und hergerissen bin: höchst spannendes „natürliches“ Old Bottle Flavour in Kombination mit einem aufgesetzt wirkenden Sherryfinish. Erfrischende Säure mit viel zu viel Kaffee. Bittere Orangen mit zu lange genutztem Holz. Mag ich. Mag ich nicht. Muss ich nochmal an einem Herbsttag anstatt an einem 30 Grad-Tag probieren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 16 Aug 2021 06:50:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-15-darkest</guid>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7E161EF5-2087-4F7D-B1D6-4EA643523AA5.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bivrost Muspelheim - Arctic Single Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bivrost-muspelheim-arctic-single-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Bivrost Muspelheim - Arctic Single Malt - Ex-Islay Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4892.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nach dem Niflheim und dem Nidavellir ist der Muspelheim die dritte Abfüllung von Aurora Spirits, einer Whiskybrennerei im hohen Norden Norwegens, etwa auf einer Höhe mit der Nordspitze Finnlands und sogar nördlicher als Murmansk. Sie befindet sich bei einem alten NATO-Gelände, dessen Bunker aus den Zeiten des Kalten Krieges für die Lagerung der Fässer genutzt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schon bei den ersten beiden Abfüllungen spielte die Brennerei im Namen und im Design ordentlich mit der nordischen Mythologie und auch diesmal geht es in die Vollen: Muspelheim ist in der nordischen Mythologie der Ort des Feuers, dessen umherfliegende Funken von den Göttern am Himmel befestigt wurden und nun die Sterne und Planeten bilden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der also hoffentlich feurige Whisky wurde drei Jahre in Bourbon Casks gelagert und mit einem Finish in Ex-Islay-Casks versehen, bevor er mit 46% Alkoholgehalt in die Flaschen gefüllt wurde. Die ersten beiden Abfüllungen konnte ich noch als große Flasche ergattern, aber der Muspelheim war derart schnell ausverkauft, dass ich keine Chance hatte. Als dann aber neulich der deutsche Importeur Spirits of Scandinavia ein „Gewinn ein Muspelheim-Sample“-Gewinnspiel auf seiner Facebookseite startete, war ich natürlich mit dabei und hatte Glück. Viele Dank für dieses Sample also an Helge Wiemann und sein Team.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die ersten beiden Abfüllungen hatten insgesamt sehr wenig mit den gewohnten Whiskygeschmäckern zu tun, wenn man nur auf schottische Produkte blickt. Geruchlich und geschmacklich speziell, waren es allerdings mindestens sehr leckere Spirituosen. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich weiterentwickelt haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Muspelheim zeigt sich erstmal süß-rauchig mit klar erkennbaren Waldbeeren, frischem Leder, Eukalyptus, Wacholder und Kräuterhonig. Ein wenig Kupfer schwebt im Hintergrund, während nach fast vierzig Minuten im Glas noch frisches, aber gewohnt muffiges feuchtes Moos und Asche hinzukommen. Im Geruch kommt diese dritte Abfüllung einem typischen Whisky noch am nächsten, allerdings hätte ich auch hier in einem Blind Tasting eher auf einen fassgelagerten Aquavit oder ähnliches getippt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfeffrig scharf kommt der Muspelheim auf der Zunge an, was mich leider erst in dem Moment daran erinnert, dass die anderen beiden Abfüllungen trotz Trinkstärke auch scharf waren und einen Aufwärmdram vorher gebraucht hätten. Zu spät. Die Süße aus dem Mund ist fast gänzlich verschwunden und wandelt sich zu unreifer Mandarine. Das Ex-Islay-Cask macht sich hier mit wirklich kaltem, aschigen Rauch bemerkbar, der an die alte Lederjacke erinnert, die man drei Tage zuvor am Lagerfeuer getragen hat. Dazu gibt es kräftige Wildkräuter- und Wacholdernoten und so gut wie gar kein Holz. Im Blindtasting hätte ich hier wahrscheinlich „Komischer Grappa“ aufgeschrieben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gefühlt klebt die kalte Asche sich direkt an den Gaumen, während sie von ordentlich Eukalyptus, Wildkräutern und einem Lederschuh begleitet wird. Pfeffrig und lang, aber vor allem aschig, aschig, aschig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn man in die Verkostung des Muspelheim mit der Erwartung reingeht, dass man einen typischen oder gewöhnlichen Whisky bekommt, dann liegt man mächtig daneben und wird ordentlich enttäuscht sein. Wenn man sich aber mal von den gewohnten Whiskypfaden verabschiedet und sich auf diesen norwegischen Whisky einlässt, dann wird man, so finde ich, mit einer sehr leckeren Spirituose belohnt, die ich derzeit eher als Absacker nach einem guten Essen anstatt als Genussmittel an einem lauen Abend nutzen würde. Sehr speziell, sehr ungewöhnlich, aber trotzdem lecker….Die derzeitigen Zweitmarktpreise von 120+x € für 0,5 Liter allerdings nicht wert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 12 Aug 2021 04:36:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bivrost-muspelheim-arctic-single-malt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Secret Islay - 7 Jahre - Port Pipe</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/secret-islay-7-jahre-port-pipe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Secret Islay - 7 Jahre - Port Pipe - Sansibar Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4887.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Rauch und Port - Das mag ich einfach, daher musste ich auch nicht lange überlegen, als Sansibar Whisky Anfang des Sommers diesen sieben Jahre alten Secret Islay aus einem Port Pipe auf dem Markt warf. Mit 115€ ist der Whisky für einen derartig jungen Whisky preislich ambitioniert, letztlich hab ich mich aber nach einem Blick auf das Label zu einem Blindkauf hinreißen lassen: das Etikett zeigt ein Bild von Lagavulin und diese von mir sehr verehrte Brennerei mit ihrem normalerweise so schön speckigen Rauch in Kombination mit Port - Da hab ich halt gesabbert und bestellt. Ich hoffe jetzt sehr, dass dieser Whisky hält, was ich mir versprochen hab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky braucht eine Menge Zeit im Glas, denn anfangs haut er mir erstmal einfach nur Jod und Chlor um die Ohren. Knapp vierzig Minuten vergehen, bis andere Noten sich durch den Laga..ähm….Secret Islay kämpfen: eine blühende Frühlingswiese, Seife, Haselnüsse, Limetten, Teer und Leder. Hinzu kommt ein überraschend hintergründiger, aschiger Rauch, den ich von Lagavulin sonst nicht kenne. Die 55,1% Alkoholgehalt äußern sich am ehesten in einer leicht frischen Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einen ganz kurzen Moment beim ersten Schluck hab ich wieder den Jod und das Chlor aus dem Geruch auf der Zunge, aber beides wird schnell überlagert: eine schräge Kombination aus Rosenseife, Grillfleisch, Zitronen, Tonic Water und verkohlten Holz übernimmt dann die Regie in meinem Mund und der belustigte Blick meiner Frau am anderen Raumende zeigt mir, dass meine Mimik während des ersten Schlucks offenbar unterhaltsam war. Stark verdichteter, aschiger Rauch lässt den Gaumen austrocknen und die Wangen werden regelrecht nach innen gezogen, während die 55,1% keine große Rolle spielen. Trauben, Salz, Nougat und Trockenfrüchte zeigen sich ebenfalls, wirken aber eher unterstützend als anführend mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram macht seine nächste Volte, denn im Abgang hab ich plötzlich einen stinknormalen, süßen Lagavulin am Gaumen: speckiger Rauch, rote Trauben, Walderdbeeren, Kaffee, Salz und Jod. Der Whisky bleibt lange am Gaumen hängen und klingt sehr rund aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schräges Zeug. Hab den vor vier Tagen verkostet und wollte die Notes eigentlich am nächsten Tag veröffentlichen. Da ich aber dachte „Das kann nicht sein, den muss ich morgen nochmal probieren.“ Aus „morgen“ wurde dann zusätzlich noch „überübermorgen“ und auch nach drei Drams hat sich dieser Whisky nicht verändert. Seifiges, angebranntes Fleisch mit Tonic Water und Nüssen - Ich bin sehr unentschlossen, ob ich das mag, aber es ist schon irgendwie spektakulär. Den lasse ich jetzt erstmal einen Monat Luft ziehen und dann probiere ich den nochmal.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 09 Aug 2021 05:26:24 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Racke Rauchzart 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/racke-rauchzart-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Racke Rauchzart - 1970er - Deutscher Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4875.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Racke Rauchzart. Allein der Name ruft bei jedem Whiskytrinker Erinnerungen hervor, die zumeist tief in die eigene Jugend verweisen und eher selten in die positive Richtung gehen. Produziert wird der Racke seit 1958 und bis 1990 besteht er aus einer Mischung schottischer Malts und deutscher Getreidebrände. Erst seitdem kommen ausschließlich schottische Destillate in die Flasche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mein erster (und auch letzter) Kontakt mit dem Racke war ein Zeltfest in meiner Geburts-Kleinstadt Anfang der 90er, bei dem die Getränkeauswahl aus Oettinger, Asti-Spumante, Korn gemischt mit allem, kleiner Feigling, Underberg und Racke-Cola bestand. Weder den Abend noch den Racke hab ich positiv in Erinnerung, aber irgendwie ist es jetzt mal an der Zeit, einen Racke auszupacken und zu verkosten. Ohne Cola.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die erste Assoziation: Uhu. Jede Menge Uhu. Nachdem ich den Klebstoff weggeschnüffelt hab, machen sich unreife Äpfel, Toffee und Staub bemerkbar. Ein wenig Pfirsich, minimaler Rauch und klebriger Honig sind ebenfalls vorhanden. Wenn der Klebstoff erstmal weg ist, ist der Racke in der Nase einfach süßlich-rauchig. Nicht unangenehm, aber auch nicht interessant.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Zunge meldet sofort nasse Pappe, Muff und alte Bücher zurück - Die Flasche, die mein Sample enthielt, hat ordentlich Old Bottle Flavour abbekommen. Abseits dieser Noten gibt es den schon aus der Nase bekannten Klebstoff, kombiniert mit einem seit Jahren nicht geleerten Aschenbecher, Walnussschalen, Kupfer, ganz jungem Holz und undefinierbarer Süße, die am ehesten an einen Honig mit einer Handvoll Gartenkräuter darin erinnert. Nicht schön.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erschreckend lang und bitter. Wie das Auslutschen von mit Wacholder und Wermut eingeriebenen Walnussschalen. Dazu der kalte Kaffee von letzter Woche, leichter Rauch und Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich muss gestehen, dass ich keine hohen Erwartungen an den Racke hatte, aber die wurden dann auch voll erfüllt. Klebstoff, Metall, Bitterkeit ohne Ende und irgendwas Süßes. Einfach nicht lecker, aber auch nicht so widerlich, dass ich ihn direkt entsorge. Natürlich nie als Single Malt oder zum pur trinken gedacht, daher ist diese Verkostung selbstverständlich unfair, aber trotzdem: kann man mal machen.…..und jetzt trink ich was ordentliches.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Aug 2021 05:21:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/racke-rauchzart-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchgower 11 Jahre - Calvados Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-11-jahre-calvados-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Inchgower 2009-2020 - Idols of Scotland - Calvados Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4865.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Inchgower ist eine Brennerei, die ich in den letzten Jahre vermehrt schätzen gelernt hab. Das blumig-maritime dieser Speyside-Destillerie schiebt deren Whiskys für mich immer ein wenig raus aus der Speyside und hin Richtung Inseln, was grundsätzlich meinem Geschmack entspricht, so dass ich immer häufiger zum Inchgower greife.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Inchgower in meinem Glencairn stammt aus der Idols of Scortland-Serie des deutschen Importeurs Whiskymax. Gebrannt in 2009, abgefüllt 2020 mit einem Alkoholgehalt von 46,5% wurde dieser Whisky mit einem Calvados Cask-Finish versehen, was für mich eine absolute Premiere darstellt, denn ein derartiges Finish ist mir bisher noch nie untergekommen. Ich hab zwar mitbekommen, dass u.a. Arran oder Deanston das mal gemacht haben, aber für mich ist eine Nachreifung in Calvados-Fässern etwas völlig neues, weshalb ich mächtig gespannt bin und am Erwerb dieser Abfüllung nicht vorbei kam.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mich begrüßen sofort kräftig vergorene Äpfel, Walnussschalen, Muskat, Eukalyptus und ein wenig Limette. Hinzu kommen Wildblumen, Gräser, helles Malz und eine leicht alkoholische Schärfe. In der Nase sagt dieser Whisky ganz klar: man muss diesen Geruch vergorener Äpfel mögen, um an dieser Stelle des Inchgowers nicht auszusteigen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Calvados kann es in sehr süßen, aber auch in trocken-holzigen Varianten geben und der erste Schluck gibt den klaren Hinweis, dass der Inchgower vermutlich in einem Fass der letzteren Version gelegen hat: Staubtrocken, sehr bittere Äpfel, viel verkohltes Holz, Muskat und Kaffee, dazu Ingwerschärfe und Salz. Im Hintergrund gibt es eine leichte Fruchtsüße, Gräser und Honig. Die trocken-vergoren-bitter Kombination dominiert den Dram aber deutlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Staubtrocken, regelrecht die Wangen nach innen ziehend, bittere Walnussschalen, vergorene Äpfel und kalter Kaffee.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für diesen Inchgower ist es unumgänglich Calvados oder zumindest trockenes Cider zu mögen, denn dieser vergoren-bittere Geruch und Geschmack ist schon eine kleine Herausforderung - Da mir diese Geschmacksrichtung grundsätzlich liegt, kann ich sagen: der ist lecker, aber schwierig und bestimmt nichts für jeden Tag. Trotzdem freue ich mich, diese Flasche gekauft zu haben, die zumindest für mich auch im PLV passend und derzeit für etwa 60 € zu haben ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4865.jpeg" length="204487" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 05:16:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-11-jahre-calvados-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Royal Lochnagar - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/royal-lochnagar-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Royal Lochnagar - 12 Jahre - Highland Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4817.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wer von euch hat ihn nicht täglich im Glas, wir haben alle eine Flasche zuhause stehen, empfehlen ihn regelmäßig an Freunde und Bekannte weiter und es hagelt Tasting Notes in den einschlägigen Whisky-Gruppen: Royal Lochnagar 12 Jahre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht? Dabei steht er doch in diversen Supermärkten griffbereit und ist immer gut verfügbar. Trotzdem guckt jeder daran vorbei. Auch ich. Warum eigentlich? Keine Ahnung. Also: Miniatur auf, ab ins Glencairn und mal probieren. 12 Jahre, 40% Alkoholgehalt, Fassreifung unbekannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst bekomme ich grüne Äpfel, Vanille und eine Wiese mit Frühlingsblumen in die Nase. Kräuterhonig, Kuchenteig, Mandeln, leichte Röstaromen und ein bisschen Muff runden dann den durchaus gefälligen, aber wenig komplexen Geruch ab. Nett. Nicht mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dünn, staubig und malzig lautet die erste Rückmeldung meiner Zunge und tatsächlich gibt der Royal Lochnagar erst beim zweiten Schluck seine Aromen preis: ein nicht voll gereifter Granny Smith, Eichenwürze und Karamell kombiniert mit Wachs, Pappe und minimal Pfirisch. Nicht furchtbar, aber auch keine Offenbarung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, schwarzer Pfeffer, Röstaromen, Nougat und Walnüsse.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An dem Royal Lochnagar 12 Jahre gehe ich anscheinend berechtigt vorbei, denn gut ist er bestimmt nicht. Er ist nicht gräßlich, aber für die aufgerufenen 30-35€ bekomme ich deutlich bessere Whiskys.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Jul 2021 10:45:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/royal-lochnagar-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Michel Couvreur - Overaged</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/michel-couvreur-overaged</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Michel Couvreur - Overaged Malt Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4812.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Michel Couvreur ist so ein Abfüller, der eigentlich ein wenig außerhalb meiner Komfortzone liegt, denn er macht ja bekanntermaßen Sherrybomben und das ist immer ein bisschen schwierig für mich. Trotzdem werde ich irgendwie regelmäßig dazu verführt, mal wieder einen Couvreur zu trinken und diesmal hat es der Klassiker aus dem Hause Couvreur in mein Glencairn geschafft: der Overaged Malt Whisky, 52,0% Alkoholgehalt, Sherry Oak Casks, abgefüllt 2019.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz seiner 52 % ist der Overaged recht schüchtern und kriecht nur sehr langsam aus dem Glas. Ich muss mit der Nase schon ordentlich arbeiten, um Aromen rauszukitzeln, aber dann gibt es auch jede Menge verschiedene Eindrücke: anfangs finde ich Staub, Leder und Tabakkrümel, anschließend gibt es erstmal ordentlich Liebstöckel auf die Nase, bevor der Whisky einmal das ganze Gewürzregal entlanggeht und Majoran, Kardamom, Muskatnuss, Zimt sowie Zitronengras bietet. Im Anschluss machen sich dann Rosinen, Backpflaumen, Brombeeren, Kakao und ganz leichter Rauch bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstmal gibt es schwarzen Pfeffer auf die Zunge, was mir sagt, dass ich vorher einen Kalibrierungswhisky in Trinkstärke hätte genießen und den Abend nicht mit 52% anfangen sollen. Nachdem die Zunge sich erholt hat, gibt es die volle Ladung Sherry: verschrumpelte Rosinen, getrocknete Aprikosen, matschige Himbeeren, dunkle Kirschen, Karamell, Liebstöckel und ordentlich Muskatnuss. Das Leder aus der Nase ist auch wieder da, scheint inzwischen aber feucht und muffig geworden zu sein und irgendwer hat raufgeascht. Walnüsse, Nougat und Eichenwürze leiten anschließend das Finish ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und trocken, dezent aschig, mit dunkler Schokolade, Bitter Lemon, Eichenwürze, Rosinen und Tabak.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie anfangs schon erwähnt, sind die Malts von Michel Couvreur aufgrund der fetten Sherrynoten nicht so richtig meine Komfortzone und so ist es auch bei diesem hier: mir persönlich ist das einfach zu viel Sherry. Aber objektiv betrachtet muss ich trotzdem ganz klar sagen: für Sherry-Liebhaber ist der Overaged Malt ein ganz starker Whisky und bietet für seinen Preis von meistens um die 85€ eine tolle Leistung. Klare Empfehlung für viele - Leider nicht für mich.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 21 Jul 2021 11:17:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/michel-couvreur-overaged</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aberlour A‘bunadh</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/aberlour-abunadh</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Aberlour A‘bunadh- Batch 60
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4809.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Aberlour A‘bunadh ist einer der absoluten Klassiker unter den Sherrybomben und dabei im Normalfall einer Wenigen dieser Art, die mir sonst so ausgeprägtem Sherryverächter sehr gefallen. Der A’bunadh erscheint in einzelnen Batches, meistens zwei- oder dreimal im Jahr, ist immer in Fassstärke, stammt aus Oloroso Sherry Casks und trägt kein Alter. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Batches sind relativ marginal, so dass man aus meinen folgenden Tasting Notes einigermaßen zuverlässig auf den typischen Geschmack des A’bunadh schließen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei mir im Glencairn befindet sich das Batch 60, abgefüllt mit 60,3% Alkoholgehalt im Jahr 2017.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Typisch für den A’bunadh ist eigentlich immer der sehr gut eingebundene Alkohol, der sich im wesentlichen durch eine eukalytusartige Frische auszeichnet, ansonsten aber den Sherrynoten klar untergeordnet ist: sehr präsente Muskatnuss landet zuerst in meiner Nase, direkt gefolgt von Datteln, Rosinen, dunkle Kirschen, grüne Äpfel und Vollmilchschokolade. Vanille, dunkles Malz und rosa Pfeffer tun sich ebenfalls hervor, einzig eine leichte Note eines neuen Fahrradschlauchs ist ein wenig störend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Fassstärke ist auf der Zunge sofort ordentlich präsent und zeigt einmal mehr, dass der A’bunadh immer ein gut geeigneter Whisky für Wasserspiele ist. Kalter Kaffee, Muskatnuss, in Rum eingelegte Rosinen, heftige Vanille, Ingwer und Nougat bilden den Grundstock, der auch bei Hinzufügen von Wasser nicht verschwindet. Das herbe dunkle Holz und die Orangenschale kommen mit Wasser meistens besser raus, er wird dann aber deutlich weniger kaubar als ohne Wasser.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Orangenzeste, Rosinen, Nüssen, Bitterschokolade, Zitrone, Eiche und dem letzten Schluck kalten, angebrannten Kaffee ganz unten aus der Kanne.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Aberlour A’bunadh ist grundsätzlich kein alter oder besonders komplexer Whisky, sondern er zeigt sehr gut, dass eine Sherryreifung nicht zum Erschlagen eines Whiskys führen muss. Er ist sowohl als Fassstärke immer gut trinkbar als auch mit verschiedenen Wassermengen für die Liebhaber jeder Trinkstärke ein Genuss. Dazu ist er im PLV mit seinen 65-75 € auch immer völlig in Ordnung. Klare Empfehlung für gemütliche unkomplizierte Abende oder spätabends in einer Whisky-Bar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 19 Jul 2021 21:43:42 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pride of Strathspey 1959 &amp; 1960</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/pride-of-strathspey-1959-1960</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Pride of Strathspey 1959 &amp;amp; 1960 - Gordon &amp;amp; MacPhail
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/6569B40C-9EE5-4EAC-ADFF-5DBFD498EE28.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Manchmal darf sogar ein altehrwürdiger unabhängiger Abfüller wie Gordon &amp;amp; MacPhail nicht sagen, aus welcher Brennerei der Whisky stammt, den sie da gerade herausbringen und dann füllen sie diesen manchmal unter „Pride of Strathspey“ ab. Dass dieses „der Name darf nicht genannt werden“ kein neues Phänomen ist, sieht man daran, dass der Whisky aus meiner Miniatur zur Hochzeit von Prinz Andrew und Sarah Ferguson bereits im Jahre 1986 als Vatting aus Whiskys der einzelnen Geburtsjahre der beiden Eheleute (Sarah Ferguson 1959, Prinz Andrew 1960) erstellt wurde. Insgesamt gab es hiervon sieben verschiedene, vier habe ich bereits verkostet (Linkwood, Mortlach, Glendronach, Glen Grant - Notes im Blog), einen hab ich noch vor mir (MacPhails) und den Pride of Strathspey gerade im Glas. Der Letzte (ein Macallan) ist für mich leider nicht auftreibbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Um wieder die Kurve zu kriegen: nicht mal für ein Royal Wedding durfte Gordon &amp;amp; MacPhail hier den Namen nennen - Ich persönlich kann mir kaum bessere Werbung für die eigene Marke als so ein Ereignis vorstellen, aber die Ursprungsbrennerei sah das wohl anders.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Rahmendaten des Pride of Strathspey sind einfach: Vatting aus den Jahrgängen 1959 und 1960, abgefüllt mit 40 % Alkoholgehalt im Jahre 1986. Über die Fasslagerung ist nichts bekannt, aber die ersten vier Vattings von Mortlach, Glendronach, Glen Grant und Linkwood waren eindeutig Sherryfässer und die dunkle mahagonibraune Farbe des Pride of Strathspey lässt mich hier wieder ähnliches vermuten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Direkt beim Einschenken steigt mir schon eine dunkle, ölige Sherrysuppe in die Nase und als ich nach 30 Minuten dann wirklich mit dem Verriechen beginne bekomme ich das auch sofort wieder bestätigt: eine mächtige Sherrynase wälzt sich schwer, würzig und nussig mit Pflaumen, dunklen Kirschen und Brombeeren aus dem Glencairn. Hinzu kommen Staub von alten Büchern, Zitronengras, Lakritz, Wildblumen und etwas Zimt. Interessant, aber insbesondere durch das Zitronengras und die Blumen auch eher merkwürdig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Pride of Strathspey bleibt auch im Mund schwer und ölig, ist gleichzeitig aber weich und süffig. Backpflaumen, Rosinen, getrocknete Kirschen und Muskatnuss bestimmen den Malt und geben ihm eine altehrwürdige Note. Leder, Heidehonig, Karamell, Limetten, Weihnachtsgewürze, nasse Pappe, Blumen und weißer Pfeffer vervollständigen den Dram. Wie in der Nase so auch im Geschmack: irgendwie nicht ganz zusammenpassend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit einer ganzen Tüte Studentenfutter, bitterer Orangenmarmelade, altem Holz und ordentlich Muskatnuss. Wärmend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie beim Lesen der Notes vermutlich klar geworden ist, haben wir hier ein richtig schweres Sherrybrett, wie es auch schon bei den anderen Vattings aus dieser Royal Wedding-Serie der Fall war. Im Gegensatz zu den anderen Drams allerdings haben wir hier meiner Meinung einen Whisky bei dem Grunddestillat und Sherry nicht recht zusammenpassen wollen, denn irgendwie ist dieser Whisky weder rund noch sperrig sondern hat einfach an den falschen Stellen Ausreißer ins blumig-zitronige, was nicht ins restliche Profil passen will und klar raussticht. Ich mag den nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 15 Jul 2021 21:32:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/pride-of-strathspey-1959-1960</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenfiddich - Special Old Reserve</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenfiddich-special-old-reserve</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenfiddich - Special Old Reserve - Pure Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/279462BE-E48E-4C48-ABC8-9A9872F6EE8A.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Da ich derzeit im Urlaub weile und dabei meistens keine Großflaschen mitnehme, gibt es derzeit haufenweise Notes zu Miniaturen und Samples - Die lassen sich einfacher einpacken und vermeiden Fragen der Kinder oder der Frau („Warum nehmen wir einen Karton Whisky mit?“). Diesmal geht es um einen Glenfiddich „Special Old Reserve“ mit 40% Alkoholgehalt, ohne Altersangabe oder sonstige Informationen. Dafür aber in der bekannt dreieckigen Flasche mit den abgerundeten Ecken, die 1961 mal aufgrund eines Vorschlags des Deutschen Hans Schläger eingeführt wurde und das Wasser, die Luft und das spezielle Malz von Glenfiddich symbolisieren soll. Warum ich das erwähne? Zum einen, weil es in meinen Kopf in der Rubrik für sinnlose Fakten irgendwie rumliegt, und zum anderen, weil es hinleitet auf die Altersbestimmung der Miniatur: irgendwas zwischen 1961 und Anfang der 1990er. Mein Gefühl sagt „Mitte der 1980er“, aber das kann ich leider durch nichts belegen. Egal - Ich will ja Notes schreiben und keine wissenschaftliche Arbeit veröffentlichen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Völlig unerwartet stoße ich zuerst auf ganz frisches Leder und Tabakkrümel kombiniert mit grünen Äpfeln. Ich habe Glenfiddich irgendwie ganz anders in Erinnerung und war auf einen süß-fruchtig-vanilligen typischen Speysider eingestellt. Außer Leder, Tabak, den Äpfeln und einer irgendwie eukalyptischen Jugendlichkeit kommt auch nach vierzig Minuten nichts mehr hinzu, daher lässt mich die Nase sehr überrascht und verwirrt zurück.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge macht sich klar bemerkbar, dass der Whisky nur 40% Alkoholgehalt hat, denn für mich ein wenig fassstärkeversauten Whisky-Genießer wirkt er in der Stärke eher wie ein Ramazotti. Danach kommt das Gefühl, als würde ich an einem Stück Leder lutschen, während ich noch die letzten Tabakkrümel der soeben gerauchten Selbstgedrehten auf der Zunge habe. Kies, Heidekräuter, Butter, leichtes Metall und stark ausgelaugte Fässer machen sich ebenfalls bemerkbar, aber das frische Leder bleibt absolut dominierend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Staubtrocken, ledrig, mittellang und bitter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal ein spannender Glenfiddich: ja, er ist erkennbar jung, aber das stört nicht, denn gerade diese fette Ledrigkeit macht den Whisky in Verbindung mit seiner Herkunft unglaublich interessant. In einer Blindverkostung hätte ich niemals auf Glenfiddich getippt und insbesondere deswegen mag ich ihn. Der Dram ist keine Geschmacksgranate, aber einfach so anders, dass er mich als Whisky-Nerd begeistert.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 21:43:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenfiddich-special-old-reserve</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/279462BE-E48E-4C48-ABC8-9A9872F6EE8A.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/279462BE-E48E-4C48-ABC8-9A9872F6EE8A.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Grand Old Parr - Real Antique And Rare Old</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/grand-old-parr-real-antique-and-rare-old</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grand Old Parr - De Luxe Scotch Whisky
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Real Antique And Rare Old
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/432796F9-94CB-4602-9E3F-31BB1754009D.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Legende nach war Thomas „Old Tom“ Parr der älteste Mensch, der je in England gelebt hat. Geborgen im Jahr 1483, gestorben 1635 in London wurde er angeblich 152 Jahre alt. Ihm (oder dieser Legende) zu Ehren wurde 1909 der Blended Scotch Whisky „Grand Old Parr“ benannt. Dieser existiert immer noch, ist inzwischen im Hause Diageo gelandet und in Deutschland nicht immer leicht erhältlich. Leading Malt ist vorgeblich Cragganmore, aber auch Glendullan, Dalwhinnie und Aultmore tragen zusammen mit einem angeblichen Grain-Anteil von 50% ihren Teil bei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Miniatur ist vermutlich aus den 1970ern, eventuell auch von früher, aber das lässt sich nicht genauer feststellen. Was ich weiß: 40% Alkoholgehalt. Sonst: nix.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Anfang nach 40-50 Jahren in der Flasche wie erwartet muffig, mit ein bisschen Klebstoff, Staub und Pappe. Die 40% sind erstaunlich kraftvoll und machen meiner Nase ein bisschen zu schaffen. Grüne Äpfel, Grapefruit, dunkle Kirschen, Akazienhonig und minimaler Rauch kommen schließlich als Aromen durch - Insgesamt „nett“, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mein Zunge meldet sofort zurück: der ist mal ganz schön scharf und holzig-orangig-bitter. Alte, überreife, leicht faulige Orangen (übrig geblieben von der letzten Cocktailparty vor Corona) kombinieren sich mit Kupfer, einer schrägen Mischung aus Chinin, Löwenzahn und Chicorée sowie dem trockensten, aber gleichzeitig muffigsten und staubigsten Brett, das ganz hinten im Schuppen rumlag. Das kann man mögen, man kann es aber auch lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, sehr bittere Orangenmarmelade direkt von einem Kupferrohr geschleckt, Ingwerschärfe, Klebstoff und Asche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab natürlich keine Ahnung, ob meine Eindrücke dem gewollten Geschmack des Grand Old Parr vor 40+X Jahren entsprechen oder ob die lange Lagerung in der Miniatur diesen Whisky ordentlich beeinflusst hat. Was ich aber sagen kann: wenn der so gehört, dann lasst die Finger davon. Ich habe noch drei/vier andere Miniaturen vom Grand Old Parr und werde die bei Gelegenheit mal mit meinen Notes hier vergleichen. Ich kann nur hoffen, dass die besser sind, denn der Grand Old Parr wird sonst ja durchaus sehr gelobt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/432796F9-94CB-4602-9E3F-31BB1754009D.jpeg" length="98935" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 11 Jul 2021 21:41:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/grand-old-parr-real-antique-and-rare-old</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/432796F9-94CB-4602-9E3F-31BB1754009D.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Springbank 12 Jahre - Batch 21</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/springbank-12-jahre-batch-21</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Springbank 12 Jahre - Batch 21 - 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/16F0ECB5-46DC-4F33-8669-35B0E36B229C.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dadurch dass Springbank im Jahr 2020 coronabedingt eine lange Zeit geschlossen war und damit auch wenig abgefüllt hat, sind Whiskys dieser meiner Lieblingsbrennerei gerade leider nur deutlich teurer als normalerweise zu bekommen - Auch der Brexit wird hier nochmal ein paar Euro draufgelegt haben. Aber ich habe die Hoffnung, dass sich zumindest das wieder gibt, sobald alles wieder normal läuft. In Kombination mit einem aus meiner Sicht seit mehreren Jahren auch noch berechtigten Hype rund um die Abfüllungen von Springbank macht es das derzeit nicht einfach, an Abfüllungen ranzukommen. Manchmal muss es daher leider ein Sample sein, so wie diesmal bei mir:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Springbank 12 Jahre, Batch 21, 12.000 Flaschen, 56,1% Alkoholgehalt und gelagert zu 45% in Sherryfässern, 25% in Bourbonfässern, 25% in Burgundyfässern und 5% in Portweinfässern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Erstes nehme ich Kies, Dreck, ein wenig Öl und Fett wahr, bevor sich die fruchtig-würzigen Aromen zusammen mit leichtem Rauch in den Vordergrund schieben. Blau- und Erdbeeren, dunkelrote Kirschen, Aprikosen und Limetten kombinieren sich mit Muskatnuss, Vanille, Marsmallows und heller Schokolade zu einer sehr verlockenden Nase, die mich sehr stark an den Springbank Burgundy erinnert - Lecker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig und cremig kommt der Dram auf der Zunge an, bietet kalten, schmutzigen Rauch, aber trotzdem eine prickelnde Frische und Süße. Die 56,1% sind natürlich klar zu erkennen, sie werden aber von den anderen Noten regelrecht untergebuttert. Der dreckig-ölig-schmierige Rauch ist überraschend stark ausgeprägt, aber auch gepfefferte Erdbeeren, matschige Johannisbeeren, Minze, Eukalyptus und Akazienhonig machen sich sehr deutlich bemerkbar. Nougat, angekohltes Holz, Muskat und Walnüsse sind auch noch vorhanden und spätestens wenn ich all diese Geschmäcker nochmal überfliege, muss ich dem Dram wohl ein „komplex“ zugestehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, dunkel, pfeffrig und malzig, aber auch mit Vanille, Minze, Lakritz und Erdbeeren sowie einer Handvoll feuchter Erde und ein paar Tropfen Motoröl.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eventuell ist es schon zwischen den Zeilen angeklungen, aber dieses Batch 21 vom 12 Jahre alten Springbank ist einfach lecker: Komplex, fruchtig, rauchig und mit ordentlich Power. Zum Ausgabepreis von knapp 70 € ein Whisky mit einem starken PLV, für die inzwischen aufgerufenen weit über 100 € muss man schon ein Springbankfan sein, um hier noch zuzuschlagen. Aber wenn ihr ihn probieren könnt, dann macht es - Lohnt sich.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 21:52:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/springbank-12-jahre-batch-21</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tax Collector - 1985</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tax-collector-1985</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Tax Collector - Blended Whisky - 1985
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A7A9C036-F5E7-40D3-9962-F4DB785D39A9.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zum Zeitpunkt, an dem die Miniatur vor mir abgefüllt wurde, war Eaglesome Ltd bereits etwas wie der Outletstore von Cadenhead‘s und gab folglich in Vertretung von Cadenhead‘s regelmäßig Blends oder auch mal ein paar Single Malts heraus. Am bekanntesten dürfte hier der „Campbeltown Loch“-Blend sein, der ja auch heute noch existiert. Insgesamt nur zweimal wurde der Blend „Tax Collector“ aufgelegt und meine Miniatur stammt vom ersten Versuch im Jahr 1985. Was drin ist, wie alt oder gar welche Fässer? Niemand weiß irgendetwas darüber - Einzig bekannt ist: 40% Alkoholgehalt. Ich bin zwar mächtig gespannt, was mich erwartet, gebe mich jetzt aber nicht der Hoffnung hin, dass ich den absoluten Knallerdram im Glencairn habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Möbelpolitur, Wachs und Omas Kleiderschrank geben sich die Ehre meine Nase zu besuchen, als ich den Dram nach 30 Minuten erstmalig neugierig beschnupper. Nach weiteren 20 Minuten arbeiten sich langsam faulige Äpfel, helles Holz, Ingwer und eine frische Grapefruit an die Oberfläche. Insgesamt ein bisschen schräg, aber trotzdem höchst interessant.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Staub aus der hintersten Reihe meiner Whiskysammlung, kalter, bitterer Espresso und ein verkohltes Stück Holz lassen mich erstmal zurückschrecken. Die Kombination aus einem alten Kupferrohr, den Äpfeln vom letzten Jahr, staubtrockenem Kies und Bayrisch Blockmalz kann den Geschmack überraschender nicht verbessern, erst minimal Vanille kann es auf ein erträgliches Niveau heben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leider zu lang, insbesondere das Kupferrohr will einfach nicht weggehen. Staubtrocken mit Ingwer, ausgelutschtem Holz und alten Walnussschalen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Tax Collector bekommt von meinen Steuern nix mehr. In der Nase noch absolut in Ordnung, aber ab dem Zeitpunkt, wo er im Mund ist, landet er irgendwo zwischen widerlich und scheußlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A7A9C036-F5E7-40D3-9962-F4DB785D39A9.jpeg" length="116306" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 06 Jul 2021 21:54:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tax-collector-1985</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A7A9C036-F5E7-40D3-9962-F4DB785D39A9.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/A7A9C036-F5E7-40D3-9962-F4DB785D39A9.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Strathmill 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/strathmill-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Strathmill 18 Jahre - Bourbon Hogshead
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/CD4BA119-5471-4AD8-B886-43BB5D524FE9.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Griff in die Miniaturenkiste fördert diesmal einen Strathmill 18 Jahre von Cadenhead‘s zu Tage. Strathmill? Hmm. Was weiß ich eigentlich über Strathmill? Speyside. Diageo. Produziert hauptsächlich für Blends (J&amp;amp;B, Dunhill). Das war es dann aber auch schon. Irgendwann hatte ich mal den Strathmill aus der Flora &amp;amp; Fauna-Serie, aber seitdem ist mir diese Brennerei wohl nicht mehr untergekommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Whisky in meinem Glas hat 54,4% Alkoholgehalt, wurde 1995 gebrannt und nach durchgängiger Lagerung in einem Bourbon Hogshead im Februar 2014 in 282 Flaschen gefüllt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der erste Eindruck wird vor allem von Gras und Zitrusnoten bestimmt, anschließend melden sich Vanille, Mirabellen und ein wenig Ananas. War das schon alles? Es dauert insgesamt knapp dreißig Minuten bis der Strathmill sich noch ein wenig mehr öffnet und noch grüne Äpfel, Zuckerwatte, Waldmeister, Löwenzahn und Ingwer preisgibt. Die 54,4% kommen mir wie eine Trinkstärke vor.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oh - Da ist der Alkohol geblieben. Mit so einem kräftigen Antritt hab ich überhaupt nicht gerechnet und verschlucke mich im ersten Moment fast. Sehr trocken, fast weißweinartige Tannine, helles Holz. Dann geht es langsam in Richtung Eukalyptus, Heu, Zitronengras, Vanille, Kaffee und angekohlte Bretter. Erfrischend bitter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittellang, staubtrocken, bitterer kalter Kaffee, Zitrone und Eukalyptus.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Strathmill ist sicherlich nicht komplex, aber mit seiner recht eleganten Bitterkeit und seiner Frische genau der richtige Whisky für ein warmen Sommertag. Derzeit ist er noch für knapp 68 € zu bekommen, was ein durchaus angemessener Preis ist - Man muss allerdings die ganz klaren Bourbonfass-Reifungen mögen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/CD4BA119-5471-4AD8-B886-43BB5D524FE9.jpeg" length="133274" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 05 Jul 2021 07:55:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/strathmill-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/CD4BA119-5471-4AD8-B886-43BB5D524FE9.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/CD4BA119-5471-4AD8-B886-43BB5D524FE9.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zwei Jahre Blog - Irgendwas gelernt?</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/zwei-jahre-blog-irgendwas-gelernt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Jahre Blog - Irgendwas gelernt?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_21.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mit einer wahren Schwefelbombe von meiner Lieblingsbrennerei begann am 07.06.2019 meine hmm…. Karriere als Whiskyblogger: ein Longrow 14 Jahre aus Refill Oloroso Sherry Casks war der Startpunkt für bisher 262 Tasting Notes und 5 kleine sonstige Berichte. In einem kleinen Anflug von Sentimentalität hab ich mich neulich nach drei Drams mal gefragt, warum ich das eigentlich mache und ob ich seit Beginn irgendwas dazugelernt habe. Flugs kam der Griff zum Tablet, es wurden ein paar Ideen in die Notizen getippt und jetzt sitze ich hier drei Wochen später, um aus diesen kryptischen Vermerken einen sinnvollen Text zusammenzufügen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was hab ich also gelernt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Hosting
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuallererst hat der nicht allzu computeraffine Schreiberling gelernt, dass einen Blog technisch aufsetzen, ganz offensichtlich kein Hexenwerk ist. Guten Webhoster mit Homepagebaukasten gesucht (Webgo), nach ein wenig Gefluche geht das inzwischen alles extrem flüssig von der Hand und ich bekomme nebenbei noch einige Insights geliefert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Konzept? Hä?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Inhaltlich hab ich am Anfang natürlich alle diesen tollen Beiträge anderer Blogger dazu gelesen, wie man einen Blog aufbaut und ein passendes Konzept dafür erstellt. Das mit dem Konzept hab ich weggelassen, weil mir das sinnlos erschien, da ich ja weiß, was ich tue, und einfach drauflosgeschrieben. Daraus hab ich definitiv gelernt, dass ich mir vorher irgendwas stringentes hätte überlegen sollen, wo ich denn eigentlich hin will, denn dann hätte ich das nicht für mich nebenbei durchdenken müssen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Geduld!
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die ersten Beiträge gingen online und entgegen jeglicher Wahrscheinlichkeit und Erfahrung bin ich natürlich insgeheim ausgegangen, dass die dann sofort jeder bei Google findet, dass mich sofort ganz viele Leute verlinken, dass es viele Kommentare zu meinen Notes gibt und dass ich kaum was tun muss, damit mein Blog bekannt wird. Tja. War ne blöde Idee. Gelernt habe ich also vor allem Geduld. Aktives Einfügen in die Whisky-Community dauert und einen Grundstock von Lesern aufbauen erst recht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Demut
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was ich schnell lernte, war Demut. Andere Blogger konnten doch tatsächlich viel besser schreiben, bekamen ständig Feedback, hatten die viel interessanteren Whiskys, wurden von jedem gelesen, kannten alles und jeden, turnten überall auf YouTube rum und sahen auch noch besser aus. Ich dagegen verzweifelte daran, warum einige Beiträge durch die Decke gingen und andere Beiträge so überhaupt nicht ankamen. Wollten die potentiellen Leser etwa nichts über einen tollen, unabhängig und unter falschem Namen abgefüllten, teaspooned Malt aus dem Bourbon Cask der Dritte-Reihe-Brennerei „Glen Beliebig“ wissen und wieder nur die x-te Ben Bracken-Rezension oder einen Beitrag über eine zugekleisterte Sherrybombe lesen? Wenn man nach den Zugriffszahlen geht: ja, sie wollen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Schreib über das, was du magst, nicht über das, was ankommt
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zwischendurch hab ich mal versucht, viele meiner Beiträge danach auszurichten, was Zugriffe bringt, aber das hab ich schnell wieder aufgegeben, denn daran hatte ich keinen Spaß. Ich wollte nicht die dafür notwendige Abfüllung XY verkosten und dann einen Beitrag dazu schreiben, sondern lieber irgendwas aus meinem Schrank ziehen, worauf ich in dem Moment viel mehr Lust hatte…..und ich wollte meine Miniaturen und meine Samples verkosten und nicht ständig neue Großflaschen öffnen (Ganz abgesehen davon, dass ich keine Flaschenteilungen mache und mir daher auch nicht ständig neue Flaschen jagen kann.). Ich hab also gelernt: „worüber ich schreiben will“ steht über „was gelesen werden wird“. Manchmal wird es ja trotzdem gelesen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Nicht vorschreiben
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab sowohl Blogger als auch Vlogger kennengelernt, die schreiben/drehen auf Vorrat, damit sie immer was zum Veröffentlichen haben, selbst wenn sie mal krank oder im Urlaub sind, gerade einfach keinen Bock haben oder schlicht im wirklichen Leben gefordert werden. Fand ich eine clevere Idee und hab das auch versucht. Klares Eigentor. Ich will über den verkosteten Whisky mit anderen reden, sobald er verkostet ist und nicht x Wochen später. Dann hab ich alter Sack das nämlich alles schon wieder vergessen und muss erstmal meine eigenen Notes lesen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Kostenlose Samples
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach etwa einem halben Jahr bloggen, bekam ich überraschend von mehreren Händlern kostenlose Samples zugesandt und guckte erstmal doof. Ich wollte doch eigentlich nur ein bisschen über Whisky bloggen, weil ich dieses Getränk so faszinierend finde, einfach die Drams besprechen, die ich zuhause stehen hab, die ich mit Kumpels verkoste oder die ich beim Sampletausch ergattern kann. Reines Hobby halt, kein Stress und ein paar Leuten erzählen, welchen Whisky ich warum für interessant, verkostenswert oder großartig halte, damit in Zukunft alle nur noch die leckeren Whiskys trinken und die Sherrybomben stehen lassen….und plötzlich bekomme ich von Abfüllern Samples zugeschickt und es wirkt irgendwie wie Arbeit, wenn ich das jetzt bespreche und bin ich jetzt eine „waschechte Nutte der Werbung“ (entschuldigt den sicherlich nicht angemessenen Ausdruck, aber es war das Erste, was mir in den Sinn kam, weil sich der Wirt meiner Lieblingskneipe immer als „waschechte Nutte der Gastronomie“ bezeichnet)? Ich habe nie gedacht, dass ich mir wegen einem kleinen Blog mal diese Fragen stellen müsste, weil ich vielleicht unbedarft war (Konzept?), aber vermutlich sind schon hunderte Blogger an diesem Punkt gewesen und haben für sich dann Leitplanken setzen müssen, wie sie mit diesem Thema umgehen. Hier also nach ordentlich Grübelei die Leitplankeń, die ich mir damals gesetzt habe:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Meine Beiträge sollen immer einen Mehrwert für den Leser haben, der über reine Werbung hinausgehen muss.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Ich bin niemals objektiv oder neutral, sondern habe aufgrund meines Lebens und meiner Erfahrungen eine eigene Sicht auf die Welt und natürlich Whisky im besonderen und will das authentisch rüberbringen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Meine Beiträge müssen mir selber Spaß machen, sonst sind sie den Aufwand nicht wert.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Social Media
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie ihr oben schon gelesen habt, war ich mal so naiv zu glauben, dass ich einfach was schreibe und dann lesen alle meinen Blog, ohne das ich diesen groß bewerben muss. So‘n Quark. Dauerte nicht lange und ich lernte, dass ich um eine Facebookseite und am besten auch einen Instagram-Account wohl eher nicht drumherum kam. Das war zwar mehr Aufwand als ich mal wollte (Stichwort „kein Konzept“), aber zumindest Instagram lernte ich irgendwann zu mögen, weil es berechenbar ist und weil ich sehr einfach mit hunderten anderen Whiskytrinkern in Kontakt gekommen bin. Instagram ist daher auch ein bisschen etwas wie mein Hauptkanal geworden. Facebook dagegen, das hab ich gelernt, verstehe ich nicht. Die ändern gefühlt monatlich ihren Algorithmus und mal werden Beiträge mit Bildern und mal welche ohne Bilder bevorzugt. Mal sind geteilte Beiträge der Hit und mal nur die Originalbeiträge…..und wenn der Beitrag nicht kommentiert wird, ist er ohnehin fast unsichtbar, es sei denn das Bild ist schick oder der Beitrag ist geteilt oder so….
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Die Anderen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit der Zeit lernte ich, dass die Whisky-Community, die ich vorher nur am Rande wahrgenommen hatte, weil ich im wesentlichen nur mit Freunden über Whisky plauschte, aus ganz vielen lieben, netten, sympathischen Leuten bestand, mit denen man ganz wunderbar kommunizieren konnte. Plötzlich schickte ich wildfremden Leuten auf Zuruf irgendwelche Samples und bekam dann meistens sogar mehr Samples wieder zurück, was ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen konnte und dann auch wieder mehr geschickt habe, usw….ihr kennt das. Dann konnten die alle auch noch Rumblödeln, gelegentlich sogar ernsthaft diskutieren, kannten jede noch so obskure Abfüllung und waren auch noch nett dabei. Dazu kamen dann noch die anderen Blogger und Vlogger, denen man plötzlich folgte, und mit denen man auf Messen oder bei privaten Treffen fachsimpelte oder die spontanen Zoom-Runden mit irgendwelchen Leute, die redeten und Whisky tranken. Dazu die Händler und auch die Abfüller mit denen ich in Kontakt kam und die alle natürlich ihre Whiskys lobten, aber trotzdem immer wieder mal einen spannenden Tipp von ganz woanders mitbrachten..
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Blog
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gelernt hab ich auch, dass es überhaupt nicht wichtig ist, ob es „der Blog“ oder „das Blog“ heißt. Richtig ist aber selbstverständlich der Blog.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Und jetzt?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin ja nicht mehr der jüngste, daher auch störrisch und wenig beweglich, also werde ich wahrscheinlich noch einige Zeit ohne Konzept vor mich hin bloggen und hoffentlich nicht nur selber Spaß dran haben…..und zu Beitrag 500 schreibe ich dann nochmal auf, was ich so gelernt hab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 03 Jul 2021 20:43:40 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Smokehead Rum Rebel</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/smokehead-rum-rebel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Smokehead Rum Rebel - 46%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4741.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Seit inzwischen 15 Jahren ist der Smokehead ein fester Bestandteil der Whisky-Szene und hat über die Jahre immer wieder wilde Spekulationen ausgelöst, aus welcher Islay-Brennerei denn nun eigentlich welche Abfüllung des Smokehead gekommen sein mag…..und auch nach dieser Zeit und über 50 Abfüllungen kennt man die Lösung immer noch nicht. Was dafür aber jeder kennt: die Flasche und die Tube mit dem Totenkopf, die in jedem Whiskysortiment hervorsticht und den Smokehead vermutlich allein wegen des Aussehens schon zu einem der meistverschenkten Single Malts gemacht hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In 2020 gab es erstmals eine Abfüllung namens „Rum Rebel“, die wie der Name schon vermuten lässt, ein Rum Cask Finish hat, und die jetzt in meinem Glencairn vor sich hin atmet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als ich meine Nase ins Glas halte, bekomme ich sofort eine süffig-cremige Rauchnote mit leichten Zitruseinschlägen. Der Rauch fällt am ehesten in die Kategorie angebrannte Tabakkrümel aus frisch selbstgedrehten Zigaretten. Das harmoniert sehr schön mit Milchschokolade, Vanille, Ananas, Litschi und Honigmelone. Insgesamt nicht komplex, aber sehr gefällig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfeffer, Holz und dickflüssiger Zucker. Der Smokehead ist erst sanft auf der Zunge, bevor er schwarzen Pfeffer, altes verkohltes Holz, aschigen Rauch, bittere Walnussschalen, kalten Kaffee und eine 5-Cent-Münze auspackt. Erst anschließend gibt es Eukalyptus, Wachs, Melasse und ein wenig Lakritz. Erkennbar jung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit kaltem Lagerfeuerrauch, minimal Ananas, Kupfer und Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Smokehead Rum Rebel ist ok. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Kann man mal probieren. In seiner Preisklasse von etwa 50 € gibt es aber meiner Meinung deutlich spannendere rauchige Whiskys wie den Longrow oder den Ardmore Port.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 02 Jul 2021 05:15:05 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inverleven 1979 - Gordon &amp; MacPhail</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inverleven-1979-gordon-macphail</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Inverleven 1979-1994 - Gordon &amp;amp; MacPhail
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4735.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Abend einer verlorenen Europameisterschaft kann es nur einen Malt aus einer verlorenen Destillerie geben, auch wenn der Anlass ja eher ein trauriger ist: Inverleven 1979, abgefüllt 1994, 40% Alkoholgehalt - Über die verwendeten Fässer ist nichts bekannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So weit die Rahmendaten, kommen wir jetzt zum Bildungsteil, denn den kann ich ganz in Ruhe tippen, während der Malt im Glas atmet und Schweden vs Ukraine vor sich hin dümpelt: Inverleven wurde 1938 auf dem Gelände der Grain-Brennerei Dumbarton gebaut und war von Anfang an darauf ausgelegt, ausschließlich Malts verschiedener Stile für den Ballantine‘s Blend zu produzieren. Offizielle Abfüllungen hat die Brennerei während ihres gesamten Bestehens nie herausgebracht, war aber gelegentlich abgefüllt von Cadenhead oder Gordon &amp;amp; MacPhail erhältlich. 1991 wurde die Produktion eingestellt und 2003 erfolgte zusammen mit der Schließung von Dumbarton der teilweise Abriss. Der Großteil der Inverleven-Brennerei wurde dabei von Bruichladdich „gerettet“ und ist seitdem auf Islay eingelagert, sollte er doch ursprünglich für die Ausstattung einer neu zu eröffnenden Port Charlotte-Brennerei verwendet werden - Aber die entsprechenden Plänen liegen ja seit vielen Jahren auf Eis. Nur der Lomond-Still von Inverleven wurde bei Bruichladdich verbaut und produziert jetzt den bekannten Botanist Gin. Bildungsteil Ende.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß, fruchtig und prickelnd mit Kellermuff - Der erste Eindruck ist spannend und vielversprechend. Der Inverleven ist nicht allzu offensiv unterwegs und ich muss meinen Zinken tief im Glencairn versenken, um ihm genauere Aromen zu entlocken: Honigbonbons, Muskatnuss, überreife matschige Äpfel, frisch aufpoliertes altes Holz, Heu und getrocknete Aprikose. Gratis dazu gibt es ein wenig Old Bottle Flavour in Form von nasser Pappe und einem alten Kleiderschrank.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dünnes, würziges Holz landet als Erstes auf meiner Zunge und wird begleitet von einer kleinen Portion Ingwer. Der Dram ist relativ dumpf und ölig, ansonsten aber nicht wirklich hervorstechend. Grapefruit, Honig und Butterkekse meine ich noch am ehesten rauszuschmecken, Kaffee, dunkle Schokolade und feuchte Erde sind ebenfalls in Nuancen vorhanden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         …..und weg. Kurz, bittersüß, dunkel, Ingwer und Pflaumen. Trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kein großartiger Whisky, aber auch keine Enttäuschung. Im besten Sinne nett und auch süffig, aber ohne bleibende Eindrücke, ist dieser Inverleven am ehesten dadurch spannend, dass er ein old school-Whisky ist. Fairerweise muss man natürlich sagen, dass er nie dafür gedacht war, als Single Malt genossen zu werden, sondern lediglich um ein bestimmtes Profil in den Ballantine‘s hineinzubringen. Hab ich probiert, Haken dran und jetzt widme ich mich der zweiten Hälfte der Verlängerung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 30 Jun 2021 05:56:30 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Grant 1959 &amp; 1960</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-1959-1960</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glen Grant 1959 &amp;amp; 1960 - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4733.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zur Hochzeit von Prinz Andrew und Sarah Ferguson im Jahre 1986 wurden vom unabhängigen Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail insgesamt sieben Vattings aus Whiskys der einzelnen Geburtsjahre der beiden Eheleute (Sarah Ferguson 1959, Prinz Andrew 1960) erstellt. Mit dem Glen Grant, der gerade in meinem Glencairn vor sich hin atmet, habe ich eines dieser Vattings heute vor mir und bin schon sehr gespannt. Den Linkwood, den Glendronach und den Mortlach der Serie habe ich in den letzten Wochen bereits getrunken und entsprechende Notes verfasst. Zwei Weitere habe ich in nächster Zeit noch vor mir (Pride of Strathspey, MacPhails).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Rahmendaten des Glen Grant sind einfach: Vatting aus den Jahrgängen 1959 und 1960, abgefüllt mit 40 % Alkoholgehalt im Jahre 1986. Über die Fasslagerung ist nichts bekannt, aber die ersten drei Vattings von Mortlach, Glendronach und Linkwood waren eindeutig Sherryfässer und die dunkle mahagonibraune Farbe des Glen Grant lässt mich hier wieder ähnliches vermuten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Saftige Orangen, überreife Mango, dunkle Johannisbeere und Milchschokolade drängen trotz des nur sehr geringen Alkoholgehalts regelrecht aus dem Glas. Nach fast 35 Jahren in der Miniatur wirkt der Glen Grant immer noch spritzig und belebend, trotzdem aber altersmilde und gesetzt. Leichte Möbelpolitur, frisch gegerbtes Leder, Akazienhonig, Litschi, Erdbeeren und Datteln lassen sich ebenfalls deutlich finden. Und, auch wenn der Vergleich angesichts eines derart altehrwürdigen Whisky nicht passend sein mag, ein sommerlicher Eimer Sangria taucht auch noch auf. An diesem Whisky könnte ich ewig riechen. Wow.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Noch während ich den ersten Schluck im Mund habe, werfe ich sicherheitshalber noch einen Blick auf das Label: ja, der hat wirklich nur 40% - Mein Gaumen hat nämlich sofort 48+x % zurückgemeldet, so viel Kraft hat dieser Glen Grant, und gleichzeitig hat der Rest meines Mund vermeldet, dass man diesen Whisky kauen kann, so dickflüssig wirkt er. Würziges, dunkles Malz, kalter Kaffee, Muskatnuss, Vanille, brüchiges Holz, Mago und extra stark verschrumpelte Rosinen bilden das Rückgrat des Drams, der wie in der Nase aber auch mit einzelnen Noten nur so um sich wirft. Die Muffigkeit von Omas Kleiderschrank ist ebenso präsent wie Nougat, verkohlte Walnüsse, matschige Äpfel, Zitronengras, Toffee und Orangenschalen. Immer noch Wow.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, leicht muffig, mit Orangen und Erdbeeren, Walnüssen und Muskat, bittersüß und cremig. Hab ich schon „Wow“ gesagt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wow. Einfach nur wow. Ich glaube nicht, dass ich in den letzten vier, fünf Jahren etwas auch nur annähernd vergleichbares getrunken habe. Wenn ich mir eine ganz Flasche davon leisten könnte, ohne danach von meiner Frau rausgeschmissen zu werden, würde ich es jetzt tun. Ich hätte nie gedacht, dass mal eine alte Sherryabfüllung in meine absoluten Whiskyhighlights aufsteigen würde.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 27 Jun 2021 21:22:21 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenglassaugh 9 Jahre - PX Sherry</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenglassaugh-9-jahre-px-sherry</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenglassaugh 2012-2021 - PX Sherry Single Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4726-584e8857.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Gelegentlich bringt der Onlineshop deinwhisky.de exklusive für sich abgefüllte Single Casks auf den Markt und ab und zu bekomme ich von Sebastian Becker ein Sample davon zum Probieren zugeschickt, welches ich dann gerne mal bespreche, wenn es zeitlich gerade passt - So wie diesmal: ein 2012 gebrannter Glenglassaugh, der neun Jahre lang in einem PX Sherry Puncheon lagerte und schließlich nach neun Jahren in 2021 mit 58,3% Alkoholgehalt in 677 Flaschen gefüllt wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Glenglassaugh…hmm…..wann hab ich eigentlich meinen letzten Glenglassaugh getrunken? Das ist also….das…ähm…..ist lange her. Die Brennerei liegt in den Highlands und hat eine lange Geschichte mit ständigem Schließen, Öffnen, Stilllegen, wieder Produzieren, wieder Stilllegen, usw hinter sich. Aktuell wird immerhin seit 2008 durchgängig produziert, nachdem vorher seit 1986 geschlossen war. Vielleicht gab es deswegen irgendwie auch wenig Gelegenheit aktuelle Abfüllungen zu probieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit kräftigen Alkohol vollgesogene Kirschen, saftige, überreife Himbeeren, würzige Muskatnuss und dunkles Malz schlagen mir sofort aus dem Glencairn entgegen. Nach kurzer Zeit gesellen sich noch Vanille, helles Holz und Salz hinzu - Der Dram wird dadurch endgültig schwer und ölig, aber alles andere als unangenehm.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, würzig, salzig und vollgestopft mit einer ganzen Tüte Studentenfutter: Haselnüsse, bittere Walnüsse, Paranüsse und verschrumpelte Rosinen geben sich anfangs die Ehre, bevor dunkelrote Kirschen, Blaubeeren, Muskatnuss und angekohltes Holz zum Vorschein kommen. Der Glenglassaugh ist bittersüß, trocken und wärmend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und warm, mit Nougat, Walnussschale, Pflaumen und dunkler Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Glenglassaugh ist ein kräftiger, wärmender, sehr präsenter und noch dazu äußerst schmackhafter Whisky. Das Sherryfass hat nicht überhand genommen, sondern lässt den Whisky seine Eigenheiten ausleben und unterstützt diese auf nicht unpassende Weise. Gefällt mir. Da ich seit diversen Jahren keinen Glenglassaugh getrunken und daher keinerlei Vergleich habe, kann ich zum PLV nicht ernsthaft irgendwas sagen. Bei
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://deinwhisky.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           deinwhisky.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         ist er derzeit jedenfalls für knapp 90 € zu haben.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 21:47:26 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenallachie 11 Jahre - Ex-Bourbon Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-11-jahre-ex-bourbon-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenallachie 11 Jahre - Ex-Bourbon Cask - Dream Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4722.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der unabhängige, italienische Abfüller Dream Whisky bringt nicht nur leckeren Whisky auf den Markt sondern versieht diesen auch noch mit ganz besonderen Labels: sie drucken statt dem Namen der Brennerei oder dem Alter einfach ihre Tasting Notes in einem kreativen Bild auf das Frontlabel, was zumindest ich ziemlich schick finde. Das Backlabel erwähnt dann natürlich, womit man es zu tun hat, was im aktuellen Fall ein 11 Jahre alter Glenallachie aus dem Bourbon Cask mit 53,9% und 550 0,5-Liter Flaschen ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Glenallachie findet man in letzter Zeit ja nur sehr selten als klassische Bourbon Cask-Abfüllung, daher bin ich umso gespannter, was die Italiener mir hier so präsentieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unzweifelhaft präsentieren sich als Erstes Vanille, Honig und Ingwerschärfe. Süßer Kuchenteig, Heu, Zitronengras und Heidekräuter sind ebenfalls vorhanden, Ananas und Mango befinden sich hauchzart im Hintergrund. Insgesamt gefällig, aber nicht spektakulär.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine spannende Kombination aus einem recht dünnen, aber trotzdem scharfen Whisky macht sich anfangs auf der Zunge breit, aber nach mehreren suchenden Sekunden meines Gaumens macht sich der Whisky plötzlich auf den Mundraum zu erobern: Vanille, Zitrone, Ananas, Feigen, Honig, Muskatnuss, minimale Röstaromen und hmm…..Sirup aus Boskop-Äpfeln (?? - Gibt es das überhaupt? Ha, die große Suchmaschine sagt „ja“). Die Schärfe verschwindet völlig und der Dram wird dadurch fruchtig und leicht mit zarter Bitterkeit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Getreide, hellem Holz, Zitronengras, Schokolade und Muskatnuss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine unspektakuläre Nase weicht einem beeindruckenden Sommerdram - Dieser Whisky ist mal so richtig lecker. So schön kann Glenallachie sein, wenn er nicht mit diversen Finishs zugekleistert wird. Zum PLV kann ich leider nichts mehr sagen, da ich vergessen hab, zu welchem Preis ich den vor über einem Jahr gekauft hab. Meine Erinnerung sagt: kein Schnäppchen. Hat sich aber in jedem Fall gelohnt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 05:39:43 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Linkwood 15 - 1980er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-15-1980er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood 15 Jahre - 1980er - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/7314EA61-9813-4E68-901A-3195662C53D6.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich habe mal wieder blind in meine Miniaturenkiste gegriffen und diesmal einen 15 Jahre alten Linkwood herausgezogen: Abgefüllt mit 40% Alkoholgehalt von Gordon &amp;amp; MacPhail und höchstwahrscheinlich aus den 1980ern. Eine genauere Datierung ist mir leider nicht möglich, aber die Kombination aus dem Label, den zugehörigen Großflasche und der Bezeichnung „Pure Highland Malt“ lässt halt auf die 1980er schließen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Direkt beim Öffnen der Miniatur kommt mir schon eine Wolke „Old Bottle Flavour“ entgegen: Mottenkugeln, feuchte Pappe und Möbelpolitur. Nach etwa 30 Minuten atmen sind diese Noten nicht mehr so übermächtig, aber immer noch klar im Vordergrund. Vanille, Tabakkrümel, Wachs, Muskatnuss und Honig zeigen sich, können aber nie dauerhaft als führende Noten durchdringen. Für mich ist der Geruch in Ordnung, aber er ist insgesamt schon sehr speziell.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im ersten Moment ist der Linkwood für seine nur 40% erstaunlich kräftig und pfeffrig scharf, dann kommen erstmal Klavierlack und eine Kupfermünze, bevor es in Richtung Muskat, Nougat, verkohlte Walnüsse und feuchten Keller geht. Verschrumpelte Rosinen, Teerpappe und Honig kommen ebenfalls klar erkennbar vor und machen diesen Linkwood endgültig zu einer sehr kruden Mischung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lang, wärmend, staubtrocken und metallisch mit Tabakblättern, einem zerbröselnden Eichenbrett, Omas Klamottenschrank, roten Trauben und Muskatnuss.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser alte Linkwood hat eine ordentliche Portion „Old Bottle Flavour“ abbekommen, die auf sehr ungewöhnliche Weise mit dem eigentlichen Dram „harmoniert“. Manchmal ist das widerlich und manchmal ist das lecker. In jedem Fall ist das aber ungewöhnlich, spannend und naja….manchmal halt widerlich. So richtig bewerten kann ich diesen Dram nicht, aber es war eine Erfahrung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 07:03:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-15-1980er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Old Pulteney 14 Jahre - Cadenhead‘s</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/old-pulteney-14-jahre-cadenheads</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Old Pulteney 2006-2020 - Cadenhead‘s
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4704.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich kam ein Old Pulteney 14 Jahre Single Cask auf den Markt, bei welchem ich wegen dem Preis schnell abgewunken hab, aber welches mich daran erinnerte, dass ich noch diese Miniatur im Schrank hab: ein Old Pulteney 14 Jahre, gebrannt 2006, gelagert im Bourbon Cask, abgefüllt von Cadenhead‘s im Jahr 2020 und mit 55,4% in die 294 Flaschen gebracht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zitronengras, Salz und saure Äpfel bestimmen meinen ersten Eindruck von diesem Dram. Weißer Pfeffer, Eukalyptus, austreibende Äste und Kalk sind ebenfalls klar vorhanden und kombinieren sich mit den anderen Noten zu einem sehr frischen, fast prickelnden Eindruck.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Scharf, schokoladig und malzig im Angang, dann wärmend und staubtrocken, bevor Limetten, Salz, Vanille und Schiefer hervortreten. Im dritten/vierten Schluck kommen Kalk und Kreide noch hinzu und runden den Old Pulteney sauber ab. Holz? Nein, nur wenn man es schmecken will.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, salzig, zitronig und dreckig. Hier jetzt mit hellem Holz sowie Malz und einer angebrannten Nussschale.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein richtig leckerer, klassischer Old Pulteney mit all den Noten, die ich bei dieser Brennerei erwarte und absolut die richtige Abfüllung für Fans von bourbonfassgereiftem Whisky. Wenn ihr den noch bekommt: kaufen. Oder zumindest probieren.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4704.jpeg" length="135411" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 18 Jun 2021 05:13:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/old-pulteney-14-jahre-cadenheads</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4704.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Daftmill - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/daftmill-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Daftmill 12 Jahre - Single Cask
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4700.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mal wieder habe ich einen Dram Daftmill im Glas; diesmal das Single Cask für Kirsch Import 2020. Diese kleine Farmdistillerie aus den Lowlands hat es mir einfach angetan, auch wenn die Preise für die Abfüllungen aufgrund der nur sehr geringen Produktionsmenge in Regionen liegen, bei denen ich lediglich mit Tränen im Augenwinkel abwinken kann. Da ich von der Brennerei aber trotzdem nicht lassen kann, jage ich zumindest regelmäßig Samples der neuen Abfüllungen, so auch diesmal:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gebrannt am 20.11.2007, 12 Jahre gelagert in First Fill Bourbon Casks aus der Heaven Hill Brennerei, in 2020 mit 58,2% in 226 Flaschen gefüllt und als Single Cask für Kirsch Import exklusiv auf den deutschen Markt geworfen. Verkaufspreis 239 €, inzwischen auf dem Zweitmarkt für 500+X € zu bestaunen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vanille, Vanille, Vanille….und ähm…..Vanille. Als wenn jemand kurz vor dem Verriechen des Whiskys noch schnell ein Vanille-Duftbäumchen aus dem Glas entfernt hätte. Sonst? Es ist definitiv eine Fassstärke und es gibt Espresso, Nougat, Getreide und einen Hauch Zitronengras. Die Vanille aus dem Bourbonfass dominiert den Whisky aber deutlich. Ich muss beim Verriechen fast ein bisschen sabbern: das ist genau mein Fall und duftet so richtig großartig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Vanille aus dem Geruch verwandelt sich in supersüßes Karamell, dazu gibt es einen frisch polierten Esstisch, angekohlte Walnussschalen, alten Kaffee und Akazienhonig. Die Fassstärke ist erkennbar, passt aber einfach zu den anderen Geschmäckern genau so wie sie ist dazu. Saulecker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang mit kaltem Kaffee, Karamell und Walnüssen. Ölig, leicht bitter und staubtrocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich konnte es zwischen den Zeilen nur schwer verstecken und so sind die eigentlichen Notes wohl eher wenig neutral, aber dieser Daftmill ist einfach ein ganz hervorragender Whisky und hat absolut genau das, was ich persönlich an einem Whisky mag. Klassische Bourbonreifung, bittersüß, Fassstärke, ein wenig dreckig - Leider geil. Leider unbezahlbar für mich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4700.jpeg" length="121541" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 05:08:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/daftmill-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4700.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ben Nevis - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ben Nevis 12 Jahre - Simon Brown Traders
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4695.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Schon vor diversen Monaten habe ich mir vier Whiskys vom unabhängigen deutschen Abfüller Simon Brown Traders gekauft und die ersten Beiden (Clynelish 16 Jahre und Balblair 19 Jahre) haben mich alles andere als enttäuscht. Jetzt ist der 12 Jahre alte Ben Nevis dran, der im Mai 1996 gebrannt, durchgängig in American Oak Casks gelagert und schließlich im Oktober 2008 mit 46% Alkoholgehalt in die Flasche gefüllt wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ben Nevis? Mag ich. Bourbon Cask? Mag ich. Was soll also schief gehen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Limetten, Aprikosen, Mango und Vanille nehme ich als Erstes wahr und diese Gerüche setzen auch sofort die Segel für diesen Dram: Sommerlich, fruchtig, fast wie ein Cocktail. Frisch austreibendes Holz, Blütenhonig, eine Blumenwiese und süße Teigklumpen komplettieren eine sehr schöne Nase, die, abgesehen von der Zitrusnote, schon typisch Ben Nevis ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment sowohl süffig als auch mit leichter Ingwerschärfe, ordentlich fruchtig und mit würzigem Holz. Aprikosen und saure Äpfel führen den Dram an, Kräuterhonig, Muskat, minimal Holunder und leicht angebrannter Kaffee haben aber ebenfalls ihren Platz. Vanille, Blumen und Grapefruit machen sich noch bemerkbar, sind aber klar im Hintergrund und nicht dominant.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Würziges Holz, Ingwer und kalter Kaffee bilden ein mittellanges Finish, welches noch um bittere Orangenmarmelade und minimal Vanille ergänzt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Ben Nevis ist schlicht, einfach und lecker. Kein Schnickschnack, kein Komplexitätswunder, keine Nachreifung - Ben Nevis in klarer, unverfälschter Ausprägung. Vor fast 13 Jahren abgefüllt und immer noch für 66,50 € erhältlich, was ihn bei den aktuellen Ben Nevis-Preisen aus meiner Sicht auch im PLV nach ganz vorne bringt. Für jeden Ben Nevis-Liebhaber eine klare Empfehlung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4695.jpeg" length="201294" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 14 Jun 2021 05:09:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Strathisla 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/strathisla-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Strathisla 12 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4689.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute gibt es mal einen Speyside-Klassiker aus der von Außen vermutlich schönsten Brennerei Schottlands: Strathisla 12 Jahre. Lange Jahre die einzige Originalabfüllung dieser Brennerei, wurde die Produktion dieses Malts Mitte 2018 eingestellt und durch keine andere Abfüllung ersetzt. Heißt: Strathisla produziert seitdem ausschließlich für Blends und hierbei natürlich im Wesentlichen für den Chivas Regal. Wenn ihr also irgendwo in einem verschlafenen Weinhandel oder Supermarkt über einen Strathisla 12 stolpert, dann schlagt zu - Die Flaschen sind selten geworden. Derzeit findet ihr Abfüllungen der Brennerei ausschließlich bei unabhängigen Abfüllern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Grasig, zitronig, blumig und mild kommt es mir sofort aus dem Glencairn entgegen. Äpfel, Birnen, Aprikosen und Orangen lassen mich an Obstsalat denken. Minimale Eiche, eine duftende Blumenwiese und Eukalyptus machen den Dram sehr rund und frisch. So stelle ich mir einen typischen Speyside-Whisky vor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein wenig dünn, mit leicht bitterer Eiche und einem pfeffrigen Prickeln - Der erste Eindruck am Gaumen überrascht, denn nach der Nase hatte ich etwas deutlich anderes erwartet. Das Holz übernimmt hier klar die Führung und lässt andere Aromen nur sehr vereinzelt durch: verkohlte Walnüsse, Rosinen, Nougat, Lebkuchen, Vanille und Weihnachtsgewürze zeigen sich gelegentlich, entwickeln aber nie genug Kraft die Holzaromen zu verdrängen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, trocken, die Holzaromen werden weniger und von leichten Sherrynoten verdrängt, die verschrumpelte Rosinen, Muskat, Kaffee und Orangeat mitbringen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Strathisla 12 Jahre hat für mich eine unfassbar großartige, fruchtig-blumige Nase und fällt danach durch seine Eichenbitterkeit ab. Im Geschmack und im Abgang ist das immer noch ein ordentlicher Whisky, aber nach dem tollen Geruch kann er nur noch verlieren. Trotzdem: für den ursprünglichen Preis sicherlich ein guter Whisky.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 21:34:08 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>White Label - Dewar‘s Finest Whisky of Great Age</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/white-label-dewars-finest-whisky-of-great-age</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            White Label - Dewar‘s Finest Whisky of Great Age - 1960s
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4686.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Den „White Label“ von Dewar’s gibt es seit 1899 und er ist damit einer der altehrwürdigen Blends auf dem Weltmarkt. Aktuell ist in ihm Whisky von Aberfeldy, Aultmore, Macduff, Craigellachie, Royal Brackla und Cameronbridge enthalten, was aber genau in dem Blend in meiner Minatur ist, kann ich nicht sagen. Der Mini ist vom Label her vermutlich aus den 1960ern, vielleicht auch Anfang der 1970er oder Ende der 1950er - Das lässt sich für mich leider nicht genau bestimmen und daran hängt natürlich auch, dass nicht klar ist, welche Whiskys in diesem Blend verarbeitet wurden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es dauert 10, 20, 30 Minuten bis der Old Bottle Flavour sich legt und seine Noten von feuchter Pappe, Mottenkugeln und staubigen Büchern in den Hintergrund getreten sind. Danach bekomme ich erstmal eine Mischung aus Honig, Möbelpolitur, Heu und Vanille. Noch mehr Zeit im Glas fördert Erde und minimalen Rauch zu Tage. Die Nase ist jetzt kein Traum, aber durchaus solide.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Muffig und staubig, mit dezenten Holznoten, leichtem Rauch und Vanille - Das behauptet mein Gaumen jedenfalls sofort beim ersten Schluck. Leider kommt bei Schluck zwei, drei, vier aber auch außer Pfeffer, Salz und Zitrone nichts mehr hinzu. Trotzdem durchaus angenehm wegzutrinken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz, staubig, minimal bitter, mit Ingwer und Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für so einen alten Dewar‘s würde ich jetzt kein Vermögen ausgeben, aber er ist absolut süffig, tut nicht weh und fließt einfach die Kehle runter. Nicht komplex, nichts zum stundenlangen beschäftigen und genießen, sondern einfach ein solider Trinkwhisky. Wenn das ein Billig-Blend ist, dann will ich mehr Billig-Blend. Ich kann nur empfehlen so einen alten White Label mal zu probieren, wenn ihr ihm zufällig über den Weg lauft.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 09 Jun 2021 05:37:57 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Glen Elgin-Quartett</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/das-glen-elgin-quartett</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glen Elgin x 4 - Bourbon, Süßwein, Sherry, Rotwein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4682.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das Glen Elgin-Quartett
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Glen Elgin x 4 - Bourbon, Süßwein, Sherry, Rotwein
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hier kommt alles, was ich, ohne eine Suchmaschine zu benutzen, über Glen Elgin weiß: Speyside. Diageo. White Horse. Ende der Aufzählung. Weiß jemand spontan mehr?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Glen Elgin ist also eine Brennerei aus der Speyside, die hauptsächlich als Arbeitstier für die Blend Industrie genutzt wird - Abfüllungen gibt es, neben einem 12 Jahre alten Standard, hauptsächlich bei unabhängigen Abfüllern zu finden. Ich habe in 2020 vier Samples von derartig unabhängig abgefüllten Glen Elgin zusammengesammelt und führe mir die jetzt alle vier mal im Vergleich zu Gemüte:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Ein 12 Jahre alter Dram (07/2007-01/2020) aus dem Refill Hogshead, 48,4%, abgefüllt von Douglas Laing in der Old Particular-Serie
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Ein 11 Jahre alter Dram (04/2009-2020) mit einem St. Croix du Mont-Likörwein-Finish, 55 %, abgefüllt in der Cooper’s Choice-Serie
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Ein 12 Jahre alter Dram (09/2007-02/2020) aus dem First Fill Sherry Butt, 61 %, abgefüllt in der Connoisseurs Choice-Serie von Gordon &amp;amp; MacPhail
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Ein 10 Jahre alter Dram (03/2010-07/2020) mit einem Red Wine Firkin Finish, 61,2%, abgefüllt von The Caskhound
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vorab würde ich spontan anhand meiner sonstigen Vorlieben vermuten, dass meine Reihenfolge am Ende wie folgt aussieht: Rotwein vor Bourbon vor Likörwein und Sherry - Ob das wirklich so eintrifft?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Refill Hogshead: Birne, helle Trauben, Vanille und Zitronengras dominieren den ersten Eindruck. Mit der Zeit kommen helle Eiche, Apfelessig, Wildblumen und Heidehonig hinzu. Der Dram wirkt relativ scharf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         St. Croix du Mont-Finish: Meine Fresse ist dieser Dram schüchtern - 10, 20, 30, 40 Minuten im Glas und ich rieche minimal süße Früchte sowie Alkohol. Schwenken, Handwärme, einen Tropfen am Handgelenk verreiben - Nix ändert sich. Vielleicht noch ein bisschen Honig. Aber das war es dann auch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         First Fill Sherry: Der hat schon ordentlich Kraft und kann seine 61% nicht verbergen. Rote Trauben, Erdbeeren, Vanille, leichtes Leder und Ingwerschärfe können sich gegen den Alkohol durchsetzen, aber haben durchaus Mühe dabei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Red Wine: Warme, dunkle Trauben, Heidehonig, Vanille und eine frühlingshafte Blumenwiese können sich sehr gut gegen die 61,2% Alkoholgehalt behaupten. Insgesamt sehr frisch, mit Eukalyptus und weißem Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Refill Hogshead: Erstmal überraschend dünn, dazu anfangs mit leichten Pfirsich- und Kirschnoten. Interessant ist, dass danach eine krude Mischung aus Honig, bitteren Walnussschalen und eingelegter Birne den gesamten Geschmack übernimmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         St. Croix du Mont-Finish: Warm, scharf und ölig. Rosinen, Aprikosen, Muskat und Akazienhonig dominieren den Dram gemeinsam mit kaltem Kaffee und dunklem Malz. Sehr unspektakulär.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         First Fill Sherry: Warm und leicht scharf klatscht mir eine Tüte Studentenfutter auf die Zunge, die von dunkler Schokolade und verkohlten Nussschalen begleitet wird. Die Fassstärke ist im Geschmack deutlich angenehmer als in der Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Red Wine: Satte rote Trauben, lila Kirschen, Vanille und Zitrone - Ganz klar eine Rote Grütze mit einem mächtigen Schuss Whisky. Minimal Zimt und Eiche, aber natürlich eine klar erkennbare Fassstärke.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Refill Hogshead: Ingwerschärfe, angekohlte Walnüsse, helles Holz, Kirschen und Birnen. Mittellang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         St. Croix du Mont-Finish: Kurz und pfeffrig scharf, helle Eiche, Aprikose und die Limetten ganz unten aus dem Caipirinha.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         First Fill Sherry: Mittellang, mit scharfem Zimt, frisch geröstetem Kaffee, Rosinen und verschrumpelten Aprikosen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Red Wine: Mittellang, mit Mentholschärfe, matschigen Himbeeren und bitterer Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie erwartet ist für mich tatsächlich das Rotwein-Finish ganz vorne, während die anderen drei Dram alle gleichauf liegen. Insgesamt gilt für alle vier Abfüllungen: das war eine Konkurrenz auf sehr ordentlichem Niveau und ich bereue es nicht, sie alle probiert zu haben. Die Bourbon-Variante ist klassisch und exakt wie erwartet. Die Likörwein-Variante ist zwar schüchtern und unspektakulär, aber auf ihre Art durchaus lecker. Die Sherry-Variante ist sehr kräftig, aber klassisch und trotz First Fill Sherry eher zurückhaltend. Die Rotwein-Variante kann sich gegen eine Fassstärke durchsetzen und ist dabei erstaunlich süffig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis auf den Caskhound sind alle Abfüllungen noch einfach erhältlich und preislich ok…..und jetzt werde ich mal mehr Fakten über Glen Elgin aussuchen, denn ich habe das Gefühl, dass ich noch häufiger zu dieser Brennerei greifen werde.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 05:02:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/das-glen-elgin-quartett</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenallachie 13 Jahre - „The Uncharted Whisky“</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-13-jahre-the-uncharted-whisky</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenallachie 09/2007-04/2021 - 13 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „The Uncharted Whisky“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/6A9B2C4F-57C2-4BCB-925B-FFBF554017B0.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In den letzten Tagen haben diverse Blogger bereits Tasting Notes zum neuen Glenallachie 13 Jahre aus dem First Fill Sherry Butt vom unabhängigen Abfüller „The Uncharted Whisky“ veröffentlicht - Ich bin also eigentlich ein bisschen spät dran. Habe das Sample, nachdem ich es von Sebastian Becker von deinwhisky.de zugesandt bekommen hab, allerdings auch erstmal kurz beiseite gelegt, denn eigentlich bin ich nicht die Zielgruppe für diesen Whisky: der grundsätzliche Destilleriecharakter von Glenallachie ist nicht so meins und um First Fill Sherry-Abfüllungen mache ich meistens einen großen Bogen. Nachdem ich aber die Notes der Kollegen gelesen hatte, hab ich gedacht „Den muss ich wohl doch mal probieren“ und wenn ich schon dabei bin, dann kann ich auch gleich selber Notes dazu schreiben.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Rahmendaten: Glenallachie, 13 Jahre, First Fill Sherry Butt, 50% Alkoholgehalt, 799 Flaschen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Saftige Schwarzkirschen, aromatische Himbeeren und kleine Walderdbeeren prägen den ersten Eindruck, danach zeigen sich Zitronengras, minimal Leder, Karamell, Eichenwürze und Ingwerschärfe. Das Sherryfass hat hier ganze Arbeit geleistet und ein beeindruckendes Aroma kreiert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dunkel, schwer, süß und ölig, wieder mit Ingwerschärfe und eleganter Bitterkeit. Kirschen, Himbeeren, Karamell und Butter dominieren den Anfang, anschließend melden sich Muskatnuss, dunkles Malz, Limetten, Kardamom und Anis bevor bittere Eiche sich mit den süßen Früchten kombiniert und die Regie übernimmt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trocken, würzig, bittersüß hallt der Dram mittellang nach. Die Fruchtaromen bilden den warmen Hintergrund für Muskatnuss, Nougat, Leder und ein altes Brett.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich glaube, dass ich ganz objektiv sagen kann, dass dieser Glenallachie ein richtiger leckerer Whisky für Sherry-Liebhaber ist, allerdings muss ich subjektiv auch festhalten, dass ich persönlich so überhaupt nicht die Zielgruppe für diese Abfüllung bin. Das Sherryfass dominiert den Whisky schon klar, passt sich aber auch richtig gut dem fruchtig-malzig-würzigen Grundcharakter von Glenallachie an. Wer das mag, wird begeistert sein und kann mal bei
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.deinwhisky.de/schottland/speyside/glenallachie/5087-glenallachie-13-jahre-2007/2021-1st-fill-sherry-butt-uncharted-whisky-50-vol..html?c=271" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            deinwhisky.de
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          gucken, ob es noch welchen gibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/6A9B2C4F-57C2-4BCB-925B-FFBF554017B0.jpeg" length="142052" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 04 Jun 2021 07:12:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-13-jahre-the-uncharted-whisky</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glendronach 1959 &amp; 1960</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glendronach-1959-1960</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glendronach 1959 &amp;amp; 1960 - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4665.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zur Hochzeit von Prinz Andrew und Sarah Ferguson im Jahre 1986 wurden vom unabhängigen Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail insgesamt sieben Vattings aus Whiskys der einzelnen Geburtsjahre der beiden Eheleute (Sarah Ferguson 1959, Prinz Andrew 1960) erstellt. Mit dem Glendronach, der gerade in meinem Glencairn vor sich hin atmet, habe ich eines dieser Vattings heute vor mir und bin schon sehr gespannt. Den Linkwood und den Mortlach der Serie habe ich vor ein paar Wochen bereits getrunken und entsprechende Notes verfasst. Drei Weitere habe ich in den nächsten Monaten noch vor mir (Pride of Strathspey, Glen Grant, MacPhails).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Rahmendaten des Glendronach sind einfach: Vatting aus den Jahrgängen 1959 und 1960, abgefüllt mit 40 % Alkoholgehalt im Jahre 1986. Über die Fasslagerung ist nichts bekannt, aber die ersten beiden Vattings von Mortlach und Linkwood waren eindeutig Sherryfässer und die dunkle mahagonibraune Farbe des Glendronach lässt mich hier ähnliches vermuten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich lasse den Dram nach seinen fast 35 Jahren in der Miniatur erstmal fünfzig Minuten atmen, bevor ich meine Nase reinstecke und werde direkt mit einer scharfen, fruchtigen und leicht muffigen Note begrüßt. Nach ein wenig Schwenken im Glas verschwindet die Schärfe beinah völlig und dunkle Kirschen, saftige Aprikosen, überreife Himbeeren und matschige Erdbeeren übernehmen die Führung. Dazu kommt ein erstaunlich geringer Old Bottle Flavour, der sich am ehesten als feuchter Keller zeigt. Vanille, brüchige alte Äste, Malzbonbons, Lemon Squash, Torf und bröselige Tabakkrümel lugen immer mal wieder zwischen den anderen Aromen durch, sind aber nie übermäßig präsent. Eine hochkomplexe Nase, die ich ziemlich lange verriechen kann, wie ein Blick auf die Uhr weitere dreißig Minuten nach der ersten Geruchsprobe zeigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ölig, beinah kaubar, sehr holzig, rauchig und nebenbei undefinierbar süß - Das spiegelt mein Gaumen mir beim ersten Schluck wieder, ohne das ich irgendwelche Geschmacksnoten direkt zuordnen kann. Der zweite Schluck ist ähnlich wie der Erste, aber jetzt bin ich vorbereitet, was da kommt. Der Dram wird ganz klar von sehr viel altem, morschen Holz dominiert, an dem man sich erstmal vorbeischmecken muss. Man findet hinter dem Holz erstmal warmen Torfrauch und frisches Leder - Beides auch so Geschmacksnoten, die es zusätzlich zu dem ganzen Holz schwer machen, dahinter noch mehr zu entdecken. Am ehesten finde ich noch sowas wie leicht abgelaufenen, bitteren Multivitaminsaft, Karamell und Kräuterhonig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken, holzig, pfeffrig und bitter. Ich habe ein bisschen das Gefühl, scharf gewürzte, nicht reife Orangen von einem rauchenden Holzbrett zu lutschen, während ich kurz vorher kalten, angebrannten Kaffee getrunken habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Geruch diesen alten Glendronach ist absolut phänomenal, im Geschmack ist er höchst schwierig und komplex, im Abgang dafür bitter - Fast wie ein Fazit der Ehe der Beiden, für die dieser Whisky gemacht wurde. Auf sowas muss man stehen, was bei mir an den drei Abenden über die ich die Verkostung des Whiskys verteilt hab, nicht der Fall war.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 21:53:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glendronach-1959-1960</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlivet 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlivet-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlivet 18 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4657.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Glenlivet 18 ist einer dieser Klassiker, die ich vor Jahren mal probiert habe und inzwischen zugunsten von irgendwelchen unabhängig abgefüllten Single Casks weit aus meinem Blickfeld geschoben habe - Zurecht? Das werde ich bei der anstehenden Verkostung für mich mal wieder rauszufinden versuchen, denn so manche Klassiker sind ja völlig zu unrecht verdrängt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unerwartet offensiv drängt der Glenlivet aus dem Glas und gibt sofort eine Menge Aromen preis: Verschrumpelte Rosinen, Karamell, frisch polierte Holzmöbel, Muskatnuss, saure Äpfel und Akazienhonig zeigen sich mit erstaunlicher Kraft. Ein wenig Zeit im Glas lässt schließlich auch noch Walnüsse und vor allem Zitronengras und Ananas hervorkommen. Eine sehr runde, sehr gefällige, aber dadurch auch eher beliebige Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erst süß, dann pfeffrig, dann bitter - So die Kurzfassung. Honig, Karamell und süße Orangen fluten die Zunge als Erstes, anschließend übernehmen Ingwer, Zimt und eine Tüte Studentenfutter die Regie, während gegen Ende Nougat und angebrannter Kaffee dominieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher kurz und trocken, mit Akazienhonig, bitterer Orangenmarmelade und dunklem Malz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Glenlivet 18 schmeckt, wie ich ihn in Erinnerung hatte: süffig, rund, angenehm und leicht, mit eleganter Bitterkeit. Seine Stärke liegt ganz klar darin, dass er jedem schmecken könnte und niemandem weh tut, trotzdem aber den Eindruck von Komplexität vermittelt. Völlig in Ordnung, aber mir ganz persönlich zu beliebig.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 31 May 2021 05:15:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenlivet-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4657.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig 1974-1992</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-1974-1992</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ledaig 1974-1992 - 18 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4648.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Habe heute mal wieder in die Miniaturenkiste gelangt und einen spannenden Dram dabei erwischt: ein Ledaig aus dem Jahre 1974, abgefüllt 1992 mit 43% Alkoholgehalt, Fassreifung unbekannt. Das ist für mich der erste Ledaig von vor der Schließung 1975 und ich bin hochgespannt, was mich erwartet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz fast dreißig Jahren in der Miniatur hat der Whisky überhaupt keinen Old Bottle Flavour sondern begrüßt mich mit zurückhaltendem Rauch, Limetten, Granny Smith und Kräuterhonig. Dieser alte Dram ist ziemlich schüchtern, was ich von Ledaig so überhaupt nicht gewohnt bin. Nach weit über dreißig Minuten im Glencairn zeigen sich noch leichte Noten von hellem Holz, Kreide, Kalk und Heu sowie Mango und Ananas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ölig und mit pfeffriger Schärfe in Kombination mit einem tropischen Fruchtcocktail aus einem alten dreckigen Aschenbecher - So die ersten Rückmeldungen meines Gaumens. Im zweiten Schluck gibt es Milchschokolade, kalten Espresso, Tabakkrümel, verrottendes Gras, Gartenerde sowie Zitronensaft, Birnen und Pfirsiche. Das klingt in der Beschreibung jetzt nicht lecker, ist es aber irgendwie trotzdem.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und trocken, mit kaltem, aschigen Rauch, Kalk, Kreide, Gräsern und Zitronen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So kannte ich Ledaig bisher nicht, aber ich hätte nichts dagegen, noch weitere Ledaig dieser Art zu trinken. Die sonst so prägende Kuhstallnote weicht hier einem erdig-mineralischen Eindruck, dazu kommen viele tropische Aromen und eine deutliche Zurückhaltung, was das preisgeben der Noten angeht. Eine Flasche davon ist vermutlich weit entfernt von meinem Budget, aber falls ich so einen Mini nochmal finde, werde ich mir den bestimmt zulegen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 27 May 2021 21:34:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-1974-1992</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4648.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4648.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dithmarscher Whisky - Islay Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dithmarscher-whisky-islay-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Dithmarscher Whisky - 3 Jahre - Islay Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4643.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         An der Nordseeküste Schleswig-Holsteins gibt es in Westerdeichstrich zwar erst ab Ende Juli die ersten offiziellen Abfüllungen „Dithmarscher Whisky“ zu erwerben, aber im Warehouse Shop vor Ort gibt es bereits jetzt zwei Abfüllungen, die man sich direkt aus dem Fass ziehen lassen kann. Letzte Woche hatte ich schon die Version mit Sherry Cask-Finish besprochen, diese Woche gibt es das Islay Cask-Finish: nicht ganz drei Jahre lagerte der Blend aus fünf deutschen New Makes (Dithmarscher Whisky ist keine eigene Brennerei, sondern verarbeitet und reift New Makes anderer Brennereien) in bis zu elf verschiedenen Fässern und kam dann zu Jahresanfang fürs Finish in das Islay Cask im Warehouse Shop. Seitdem reift es dort täglich ein bisschen weiter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Rahmendaten meiner Version lauten also: am 21.03.2018 in Fässer gefüllt, ab dem 01.01.2021 umgelagert ins Islay Cask, dort dann bis 14.05.2021 gefinished und abschließend mit 53% Alkoholgehalt in die Flasche gefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment kommt es mir vor, als würde ich in einer verrauchten Kneipe an einer neuen Lederhandtasche schnuppern. Dieses rauchig-ledrige dominiert den Dram zwar zu Anfang, lässt mit der Zeit aber auch Röstaromen, Honig und undefinierbare rote Früchte im Hintergrund zu. Handwärme lässt zusätzlich noch Haselnüsse und alkoholische Schärfe hervortreten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein leicht pfeffriger, frischer Ledergürtel legt sich auf meine Zunge, dazu kommen bitterer, kalter Kaffee, ein dreckiger Aschenbecher und Honig. Nüsse, schrumpelige Rosinen und ein bisschen Pattex machen sich mit der Zeit ebenfalls bemerkbar, aber die anderen Noten geben klar den Ton an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfeffer und Leder sind auch hier vorherrschend, Pattex und Kupfer machen den Whisky allerdings sehr dumpf. Mittellang und trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Gegensatz zum bereits verkosteten Sherry Cask hat das Islay Cask bei diesem Finish ganz stark die Führung übernommen und nimmt die „normalen“ Noten des Dithmarscher Whisky ziemlich aus dem Spiel. Für Torfköpfe wie mich ist das noch völlig in Ordnung, aber (und ich hätte nie gedacht, dass ich als überzeugtes Mitglied der Anti-Sherry-Fraktion das mal sage) das Sherry Cask Finish ist klar besser. Trotzdem sollte man das Islay Cask aber in jedem Fall. mal versucht haben. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Abfüllungen des Dithmarscher Whisky probieren, denn das Projekt ist mächtig spannend....und noch dazu mache ich viermal im Jahr in der Nähe des Warehouse Shops Urlaub, was mich wohl ganz automatisch regelmäßig nach Westerdeichstrich treiben wird..
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4643.jpeg" length="133886" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 26 May 2021 05:38:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dithmarscher-whisky-islay-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4643.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4643.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff - 12 Jahre - Spirit of Caledonia</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-12-jahre-spirit-of-caledonia</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Macduff - 12 Jahre - Mr.Whisky - Spirit of Caledonia
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4639.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich bot unser deutscher Abfüller „Mr.Whisky“ Michael Reckhard kurzfristig eine Fassteilung für einen zwölf Jahre alten Macduff an und da ich ein großer Fan dieser Speyside Brennerei bin, musste ich einfach zuschlagen. Fix trudelten bei mir also drei Flaschen ein, die folgende Rahmendaten haben: Gebrannt am 10.11.2007, bis zur Abfüllung am 06.11.2020 gereift in einem Bourbon Hogshead, 229 Flaschen, 56,9% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich vermute, dass diese Abfüllung nie im freien Handel auftauchen wird, da sie halt aus einer Fassteilung stammt. Trotzdem bieten die Notes hoffentlich Mehrwert, weil die Flasche bestimmt mal auf Auktionsplattformen auftaucht oder ich einen Eindruck vermitteln kann, wie ein klassischer Macduff eigentlich so schmeckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky schiebt direkt ordentlich aus dem Glencairn und bringt saure Äpfel, Limetten, Ananas und Getreide mit sich. Malz, Wachs, Rapshonig und eine minimale Ledernote ergänzen diese recht typischen Macduff-Aromen. Gefällt mir gut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment ist der Dram weich und cremig, zeigt dann aber natürlich auch seine 56,9% mit einer Ingwer-Zitronengras-Schärfe. Helles Malz, Sauerteig, etwas zu lang gezogener grüner Tee, Kardamom, Aprikosen, Limetten und ein wenig Vanille - Dieser Whisky erscheint mir im Geschmack geradezu so, als wenn jemand versucht hätte einfach einen ganz typischen Macduff abzufüllen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, ölig und cremig, mit grünem Tee, hellem Holz, Zitronengras und Ingwer
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So schmeckt ein Macduff und genau das mag ich: viele säuerliche Zitronen/Limettennoten, ordentlich Malz und Getreide sowie diese würzigen Noten aus zu lange gezogenem grünen Tee und Gartenkräutern. Das als Bourbonfassreifung in einem mit zwölf Jahren ordentlichem Alter und dazu noch aufgrund der Fassteilung für schlappe 49€ - Großartig. Wenn euch diese Flasche über den Weg läuft und ihr immer mal wissen wolltet, wie Macduff schmeckt: kaufen oder zumindest probieren.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 24 May 2021 07:31:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-12-jahre-spirit-of-caledonia</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Highland Park - 12 Jahre - 1990er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/highland-park-12-jahre-1990er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
          Highland Park - 12 Jahre - 1990er
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4628.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         eute hat es mal ein alter Highland Park 12 Jahre in mein Glencairn geschafft, der vermutlich Anfang der 1990er mit 40% Alkoholgehalt in seine Miniatur gefüllt wurde. Ich hab tatsächlich seit Jahren keinen zwölfjährigen Highland Park mehr getrunken und bin sehr gespannt, wie er mir jetzt schmeckt. Früher fand ich diesen Orkneywhisky immer klasse, aber habe den dann irgendwie aus dem Blick verloren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst habe ich ordentlich Old Bottle Flavour mit nasser Pappe, eingestaubten Büchern und Bleistiftspänen. Nach zwanzig Minuten ist der aber größtenteils verschwunden und an meine Nase geraten leicht rauchige, ölige, pfeffrige Aromen. Rosinen, Vanille, Muskatnuss, matschige Pflaumen, Milchschokolade und würziger Honig kommen ebenfalls gut vor und der Whisky zeigt trotz seiner nur 40% viel Kraft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt erstmal bitteres altes Holz und eine feuchte Kellertreppe kombiniert mit süßem Malz und dunkler Schokolade. Klingt wirr und schräg und ist es auch. Rosinen, aschiger Rauch, Vanille, Limetten und Zartbitterschokolade sind klar erkennbar, aber die fast 30 Jahre in der Flasche haben den Old Bottle Flavour dominant werden lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, würziges Holz, nasse Pappe, Erde, Bitterschokolade und Holzkohle.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich persönlich kann dem sogenannten Old Bottle Flavour viel abgewinnen, aber wer diese besondere Note nicht mag, der sollte die Finger von diesem alten Highland Park lassen. Die „normalen“ Noten des Highland Park 12 sind noch gut zu erkennen, werden aber immer wieder ordentlich von Weintraubenkernen, Pappe und Staub überlagert. Mir gefällt das, aber der Dram ist schon hart an der Grenze.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 20 May 2021 22:16:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/highland-park-12-jahre-1990er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4628.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4628.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dithmarscher Whisky - Sherry Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dithmarscher-whisky-sherry-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Dithmarscher Whisky - 3 Jahre - Sherry Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4627.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am 24.07.2021 ist Release Day für den ersten „Dithmarscher Whisky“, aber bereits jetzt kann man im Warehouse Shop in Westerdeichstrich zwei Warehouse Shop Only-Abfüllungen des knapp über drei Jahre alten Whiskys sichern. Dithmarschen ist eine Region an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins und es gibt dort gar keine Brennerei. Der Dithmarscher Whisky ist ein Blend aus fünf verschiedenen New Makes deutscher Brennereien, der dann in diversen verschiedenen Fassarten gelagert wird. Das Batch 1 ist bereits vollständig vorab über Zertifikate verkauft worden und es werden ab dem Release Day nur vor Ort in Westerdeichstrich im Shop noch 220 Flaschen zu bekommen sein. Für Batch 2 und 3 sind laut Website noch Zertifikate zu haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der erste Warehouse Only, den ich mir zum Verkosten vornehme, wurde am 21.03.2018 in ein Bourbon Cask gefüllt und dann am 01.01.2021 zum Finishing in ein Sherry Cask umgelagert. Aus diesem wird dann vor Ort immer direkt abgefüllt, so dass meine Version am 14.05.2021 nach knapp über vier Monaten Finish mit 54,5% Alkoholgehalt in die Flasche kam.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Alkohol vollgesogene Himbeeren, Kirschen und matschige Feigen kombiniert mit Haselnüssen und Muskatnuss sind die ersten Aromen, die wenig schüchtern auch dem Glas springen. Dunkles Malz, leichte Röstaromen, Vanille und morsches Holz sind ebenfalls klar präsent. Insgesamt wirkt der Dram im Geruch sehr sirupartig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment noch mild und schüchtern, zeigt der Dram nach drei, vier Sekunden ordentlich Kraft und überraschend wenig Süße. Stattdessen gibt es sehr dunkle Schokolade, Bitter Lemon, altes Holz, überreife Früchte, Muskatnuss und den letzten Schluck Kaffee ganz unten aus der Kanne. Zusätzlich erinnert mich der Whisky ein wenig an eine dreckige, alte Autowerkstatt mit Öl und Diesel. Die 54,5% sind klar zu spüren, passen aber zum Stil.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und trocken, ein wenig dreckig und ölig, mit angenehmer Bitterkeit, Kaffee und Muskatnuss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser junge Whisky ist natürlich kein Wunder an Komplexität und Geschmacksexplosionen, aber es ist grundsätzlich ein wirklich solider Dram, mit einer recht süßen Nase und einem leicht dreckigen und bitteren, aber nicht unangenehmen Geschmack. Schmeckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4627.jpeg" length="151240" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 18 May 2021 21:35:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dithmarscher-whisky-sherry-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4627.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4627.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig 15 Jahre - Shieldaig Collection</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-15-jahre-shieldaig-collection</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Laphroaig 15 Jahre - 1997-2012 - Shieldaig Collection
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4620.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Urlaub bin ich in einem kleinen Weinhandel über den Laphroaig gestolpert, der jetzt in meinem Glencairn vor sich hin atmet: 15 Jahre alt, 55,6%, gebrannt 1997, abgefüllt 2012, 320 Flaschen und herausgebracht in der Shieldaig Collection. Aus dieser Abfüllungsserie habe ich schon so einiges probiert, davon auch mehrere Whiskys zuhause stehen und hab da bisher immer viel Glück mit tollen Whiskys gehabt. Die Serie gab es zwischen 2002 und 2015 und manchmal stolpert man noch über die eine oder andere Abfüllung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir schießt sofort ein „Meine Fresse, wenn das kein Laphroaig ist....“ in den Kopf, als ich meine Nase ins Glas halte. Torf, Jod, Möwenscheiße, Salz, Kerzenwachs und Vanille springen wenig schüchtern aus dem Glas. Im Hintergrund meine ich noch grüne Äpfel, morsches Holz und minimal tropische Noten wie Mango und Ananas zu vernehmen. Die 55,6% zeigen sich natürlich, gehören aber einfach dazu.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, staubtrocken, dickflüssig und mit frischem, aschigem Rauch. Der Laphroaig nimmt sofort den ganzen Mundraum für sich ein, wallt in alle Richtungen und zeigt sich wenig schüchtern. Torf, Vanille, Erde und unreife Äpfel dominieren den Geschmack. Salz und angebranntes Toast zeigen sich ebenfalls, sind aber deutlich versteckter. Die Kraft des Whiskys zeigt sich durch eine klare Pfeffernote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für einen Laphroaig sehr kurz, aber immer noch mittellang und pfeffrig, mit kalter Asche, Salz, kräftigem Torf und leichter Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lecker. Leckerlecker. Leckerleckerlecker. Ein richtig schöner Laphroaig aus einem Bourbonfass mit ordentlich Kraft direkt auf die Torfnase gehauen. Ehrlich und präsent, nicht komplex aber trotzdem vielschichtig. Wer über den stolpert: kaufen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 16 May 2021 21:02:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-15-jahre-shieldaig-collection</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4620.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4620.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Benriach „The Twelve“</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benriach-the-twelve</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Benriach „The Twelve“ - Three Cask Matured
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4594.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich weiß gar nicht mehr genau, bei welcher Bestellung mir das Team von Whizita das Tasting Sample vom Benriach „The Twelve“ gratis mit ins Paket gepackt hat, aber heute ist jedenfalls mal Zeit, es ins Glencairn zu gießen. „The Twelve“ ist überraschenderweise 12 Jahre alt, wurde in Sherry-, Bourbon- und Port-Casks gereift und schließlich mit 46% Alkoholgehalt abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Malz, rote süße Früchte, Apfelessig und Zitrone sind die ersten Noten, die mir aus dem Glas entgegenkommen. Die Früchte entpuppen sich dabei letztlich als Himbeeren und rote Äpfel. Eine leichte Ingwerschärfe, Haselnüsse, Muskat, frisches Gras und würziges Holz runden den Geruch ab. Nicht spektakulär, aber ordentlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment eher dünn und leicht holzig, braucht der „The Twelve“ ein paar Sekunden im Mund, um sich zu entwickeln. Dann gibt es bayrisches Blockmalz, bittere Orangenmarmelade, Muskatnuss, Sahne, weißen Pfeffer und mein Küchenkräuterregal inklusive Brett. Der Port ist relativ dominant.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, warm und cremig. Würziges Holz, Honig, nicht reife Grapefruit und Bananenschale.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „The Twelve“ reißt mich nicht vom Hocker, aber tut mir auch nicht weh. Ich hatte einen deutlich süßeren Whisky erwartet, aber die bitteren Noten sind erstaunlich stark vorhanden. Kann man trinken, muss man aber nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 13 May 2021 15:32:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/benriach-the-twelve</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4594.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4594.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Edradour 1972 - 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/edradour-1972-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Edradour 1972 - 10 Jahre - Connoisseurs Choice
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4586.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Edradour ist eine Brennerei, der ich normalerweise nicht viel abgewinnen kann, was aber daran liegt, dass beinah alles, was ich von dort hatte, in irgendeiner Form von Vollreifung oder Finish ertränkt war. Wenn ich aber eine schöne Miniatur in die Finger bekomme, deren Inhalt älter ist als ich selber, dann kann ich trotzdem nicht widerstehen. Hier habe ich einen Edradour aus dem Jahre 1972, nach 10 Jahren mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt von Gordon &amp;amp; MacPhail in der Connoisseurs Choice Serie. Fassreifung? Unbekannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die ersten 20 Minuten im Glas gibt es ausschließlich klassischen Old Bottle Flavour: Feuchter Keller, nasse Pappe und vor allem staubige Buchrücken. Erst danach macht der Edradour ein bisschen auf, auch wenn der OBF dominant bleibt: Vanille, Himbeeren, brüchiges Holz und Getreide. Mehr ist auch nach 50 Minuten im Glas leider nicht zu finden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis ich diesen Edradour im Mund hatte, hab ich gedacht, dass seifige Bowmore aus den 80ern widerlich sind, aber das ist nochmal eine Spur härter für meinen Gaumen: Omas Rosenseife mit Alkohol vermengt, dazu noch ordentlich Veilchensirup und die Grapefruits vom letzten Sommer. Mehr Analyse mute ich meinem Gaumen nicht zu.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bleibt leider ewig. Als ob ich einen Seifenbonbon lutsche, den man in Honig getaucht hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ganz und gar widerlich. Ich hab nicht mal die 2cl im Glas ausgetrunken.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4586.jpeg" length="281471" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 11 May 2021 19:24:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/edradour-1972-10-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Miltonduff 12 Jahre - Best Dram</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-12-jahre-best-dram</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Miltonduff 12 Jahre - Best Dram - First Fill Bourbon Barrel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4578.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als ich die Vorankündigung für den neuen Outturn von Best Dram sah und dabei diesen Miltonduff entdeckte, wusste ich eigentlich schon „Den muss ich ich haben - Da bin ich die Zielgruppe“......und schwups, schon war er bestellt und wird auch gleich geöffnet: ein 12 Jahre alter Miltonduff, gebrannt im Juli 2008, gelagert im First Fill Bourbon Barrel, abgefüllt mit 57,1% Alkoholgehalt im Februar 2021 von unser aller Lieblingsdruiden (nach Miraculix natürlich) Michel Reick in seiner Best Dram-Serie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Miltonduff ist eine Speyside Brennerei, eines der Working Horses für die Blend Industrie und wird als Single Malt hauptsächlich von unabhängigen Abfüllern auf den Markt gebracht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sofort kommen mir kräftige Bourbon-Noten aus dem Glencairn entgegengeflogen: Vanille, Kekse, Mirabellen, frische Äste und schwarzer Tee mit Milch begrüßen mich mit ordentlich Kraft. Fenchel, Kümmel, Apfelessig, grüne Bananen und nasse Pappe sind ebenfalls präsent. Gefällt mir schon mal sehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst ist der Miltonduff erstaunlich dumpf, mit Malzbier, Nougat und staubtrockenem Shortbread. Danach wird er deutlich weicher und bringt Haselnüsse, Wildkräuter, Bananenschale, frisch abgebrochene junge Äste, helle Trauben und Röstaromen mit sich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, dunkel und schokoladig, mit kaltem Kaffee, Muskat, Vanille und minimal Rauch (?)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lecker. Mag ich. Soweit ich Miltonduff kenne, würde ich sagen, dass die typischen Noten dieser Brennerei alle dabei sind, aber das First Fill Bourbon hat schon sehr ordentlich seine Eindrücke hinterlassen. Das muss man natürlich mögen, aber ich bin exakt die Zielgruppe und daher konnte der Whisky wenig verkehrt machen. Preislich liegt der Miltonduff aktuell bei 70 € und das ist für mich auch völlig ok.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 09 May 2021 20:12:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-12-jahre-best-dram</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mortlach 1959 &amp; 1960</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mortlach-1959-1960</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Mortlach 1959 &amp;amp; 1960 - Gordon &amp;amp; MacPhail
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4562.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zur Hochzeit von Prinz Andrew und Sarah Ferguson im Jahre 1986 wurden vom unabhängigen Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail insgesamt sieben Vattings aus Whiskys der einzelnen Geburtsjahre der beiden Eheleute (Sarah Ferguson 1959, Prinz Andrew 1960) erstellt. Mit dem Mortlach, der gerade in meinem Glencairn vor sich hin atmet, habe ich eines dieser Vattings heute vor mir und bin schon sehr gespannt. Den Linkwood der Serie hatte ich vor ein paar Wochen bereits getrunken und war begeistert. Drei Weitere habe ich in den nächsten Monaten noch vor mir.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rahmendaten: Mortlach, Vatting aus Whiskys der Jahre 1959 und 1960, abgefüllt mit 40% in 1986. Fasslagerung: unbekannt, aber die Farbe und der aus dem Glas strömende Geruch direkt nach dem Einschenken sagen schon „Sherry, Sherry, Sherry“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wow - Da strömen direkt mal sehr mächtige 40% aus dem Glas, die Pfeffer, Brombeeren, Haselnüsse und altes Leder mit sich bringen. Alte Tabakkrümel, wochenlang in Alkohol eingelegte Pflaumen, Muskatnuss, frischer Kaffee, herbe Kräuter und altes Holz machen den Geruch mächtig komplex. In meinem Kopf regt sich beim Verriechen auch die Erinnerung an dieses Zitronentee-Granulat, welches in den 80ern so modern war. Zusätzlich meine ich eine minimale Rauchnote wahrzunehmen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Dünn, ölig, pfeffrig scharf und sehr süffig“ lautet der erste Eindruck meines Gaumens. Dieser erste Eindruck spaltet sich in dunkles, saftiges Malz, feuchten Keller, angebrannten Kaffee, würzige Heidekräuter, Nougat, Kräuterhonig und eine Tüte Studentenfutter auf. Möbelpolitur und Earl Grey kommen noch hinzu, während der Malt langsam eine elegante Bitterkeit annimmt und staubtrocken wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, ölig, saftig, ja fast kaubar geht der Malt seinem Ende entgegen. Leichter Rauch, Pfeffer, trocken, bittere Orangen, brüchiges Holz und ordentlich Kraft begleiten ihn dabei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nur 40% Alkoholgehalt und so ein ausdrucksstarkes Kraftpaket - Sowas hab ich selten erlebt. Würze, Bitterkeit, Früchte, Nüsse und altes Holz machen richtig Eindruck an Nase und Gaumen. So muss ein Sherrywhisky sein, damit sogar ich ihn mag. Einfach lecker. Ist vermutlich nur noch auf obskuren Wegen zu bekommen, aber wenn ihr mal Gelegenheit habt, dann probiert ihn - Es lohnt sich.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 06 May 2021 21:19:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mortlach-1959-1960</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4562.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4562.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia 10 - Campbeltown Malts Festival 2021</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-10-campbeltown-malts-festival-2021</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glen Scotia 10 - Bordeaux Red Wine Finish
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Campbeltown Malts Festival 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4558.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem die Campbeltown Malts Festival Abfüllungen 2018-2020 von Glen Scotia alle drei tolle Malts mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis waren, war die neueste, frisch erschienene Abfüllung für mich ein Pflichtkauf. Da ich aber wusste, dass ich die Flasche nicht sofort öffnen würde, hab ich mir direkt dazu noch ein Sample vom dem Glen Scotia besorgt und dieses wird heute verkostet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky selber ist ungetorft, lag zuerst in Bourbonfässern, kam anschließend zum Finish in Bordeaux Red Wine Casks und schließlich nach insgesamt 10 Jahren Lagerung. mit 56,1% Alkoholgehalt in die Flasche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Erdbeersahnebonbons“ schießt es mir sofort in den Kopf, als ich meine Nase über den Whisky halte. Diese rot-gestreiften von Campino (Gibt es die eigentlich noch?). Mit der Zeit gesellen sich noch Himbeeren und Kirschen mit hinzu, die Erdbeere bleibt aber dominant. Vanille, Salz, leichter Muff und eine undefinierbare, prickelnde Säure (Limetten vielleicht?) machen sich gemeinsam mit dem erkennbar über Trinkstärke liegenden Alkoholgehalt ebenfalls bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm und mit pfeffriger Schärfe werde ich von dem Dram begrüßt, anschließend melden sich überraschenderweise zuerst Salzstangen, bevor wieder die Erdbeeren und Milchschokolade durchkommen. Diesmal allerdings nicht so dominant, sondern eingebettet in Muskatnuss, Karamell, angebranntes Malz, Limetten und unreife Orangen. Mit ein bisschen Wasser gibt es eine richtige Fruchtbombe mit Erdbeeren, Kirschen und Johannisbeeren an vorderster Front, dafür wird er ansonsten aber auch ein bisschen langweilig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, malzig würzig, schokoladig, Nüsse, Leder, Ingwer und kalter Kaffee sowie ordentlich trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Geruch ist der neue Glen Scotia ein absoluter Traum, kann das hohe Niveau danach aber nicht mehr halten. Es ist trotzdem immer noch ein ganz klar überdurchschnittlicher Whisky, aber nach der Nase erwartet man sich irgendwie noch mehr, was er durch seine doch erkennbare Jugend nicht bringen kann. Wäre der 5 Jahre länger gereift, hätte ich jetzt vermutlich eine ganze Kiste bestellt, so reicht mir die eine Flasche aus, mit der ich trotzdem sehr zufrieden sein werde. Im PLV in jedem Fall stark für seine 53-55€.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4558.jpeg" length="168104" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 04 May 2021 21:07:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-10-campbeltown-malts-festival-2021</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4558.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchgower - 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Inchgower 11 Jahre - First Fill Bourbon
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4540.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Irgendwann im Sommer 2020 im Tea Room von Scotia Spirit in Köln lief mir der Inchgower 11 Jahre von James Eadie über den Weg. Er stand so harmlos guckend zwischen all diesen anderen offenen Flaschen zum Probieren und irgendwie kam ich nicht an ihm vorbei: Fassstärke mit 57,8%, First Fill Bourbon und noch dazu (für eine Bourbonfassreifung) in einem richtig schönen, satten Mahagoni-Ton - Manchmal bin ich halt doch Farbtrinker. Nach dem Verkosten war sofort klar: von dem muss eine Flasche mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment sagt die Nase: „Da ist ein Bourbon im Glas, mach das rein, was du wirklich verkosten willst.“ Vanille, Akazienhonig, Datteln, Sommerwiese und gemähtes Gras - Alles in voller Dröhnung und von der Fassstärke aus dem Glencairn gedrückt. Dazu kommen frisches Malz, Salz, geröstete Kaffeebohnen und dunkles, morsches Holz. Lecker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Satte Röstaromen von angebranntem Rührkuchen und dem letzten Schluck Kaffee aus der versifften Bürokanne. Salz und Algen kombiniert mit dunklem Malz, Muskatnuss, dunklem Pfeffer und Vanillepudding. Alte Eichenbretter in einer besonders würzigen Fassstärke.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkel, würzig und malzig. Espresso, Vanille und Pfeffer. Mittellang, salzig und staubtrocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab es im Eingangstext ja schon verraten: diesen Whisky mag ich einfach. Klassische Bourbonreifung in Fassstärke, würzig und sogar ein bisschen maritim. Es ist sicherlich nicht der richtige Whisky, um begeisterte Sherrywhiskytrinker von einer reinen Bourbonfasslagerung zu überzeugen, denn er hat schon heftige Noten, aber der trifft halt auch einfach absolut meinen Geschmack. Preislich liegt der Inchgower aktuell bei 70-75 €, was für mich in Ordnung ist.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4540.jpeg" length="196568" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 02 May 2021 21:08:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-11-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4540.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4540.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Strathearn 3 Jahre - Batch 1</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/strathearn-3-jahre-batch-1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Strathearn 3 Jahre - Batch 1
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           European Oak &amp;amp; Ex-Sherry Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4527.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die noch sehr junge Brennerei Strathearn wurde erst im Jahr 2013 gegründet und ist inzwischen in Besitz des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing. Mit dem „Batch 1“ wurde in 2019 der erste Single Malt der Brennerei vorgestellt: 3 Jahre alt, gebrannt in 2016, gelagert in European Oak &amp;amp; Ex-Sherry Casks, 46,6% Alkoholgehalt. Seit diesem Batch 1 ist zumindest bisher keine weitere Abfüllung mehr erschienen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir schlagen sofort überreife Pflaumen, Brombeeren, Muskatnuss, aber auch eine ordentliche Menge junges Holz entgegen. Nach kurzer Zeit übernimmt das Holzaroma ganz klar die Führung und lässt den Dram wie meine frisch erworbenen Gartenmöbel riechen. Mit Wohlwollen gibt es noch ein bisschen Zimt und dunkle Schokolade. Die ersten Stauning rochen auch so.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die klare Holznote setzt sich im Mund nahtlos fort und bringt mir erstmal das Gefühl an einem geölten Brett zu lutschen. Erst nach und nach gibt es bittere englische Marmelade, Nougat, Mandeln, Blaubeeren und Ingwer. Das Holz dominiert aber ganz klar und gibt dem Whisky eine gewisse Trockenheit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, helles Holz, Haselnüsse, Pflaumen, Röstaromen und kalter Kaffee.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach diesem Dram hab ich nicht den Hauch einer Ahnung, ob mir Strathearn vielleicht mal schmecken könnte, denn dieses Batch 1 wird leider zu sehr vom Holz dominiert. Erinnert mich tatsächlich an einen jungen Stauning, nur das der schon einen eigenen Charakter hatte - Dieser hier hat......Holz.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 30 Apr 2021 05:06:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/strathearn-3-jahre-batch-1</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardbeg 1990 - 2001</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-1990-2001</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ardbeg 1990-2001 - Connoisseurs Choice
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4517.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute Abend hat sich beim blinden Griff in den Sampleschrank eine Ardbeg-Miniatur in meine Hand verirrt: Gebrannt 1990 und abgefüllt von Gordon &amp;amp; MacPhail in seiner Connoisseurs Choice Serie in 2001 mit 40% Alkoholgehalt - Fassreifung? Unbekannt. Eigentlich wollte ich diesen Mini mal an einem „besonderen Tag“ öffnen - Dann ist heute wohl ein besonderer Tag.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Muffiger Rauch der aus einem feuchten Keller kommt, steigt mir als Erstes in die Nase. Alte Buchrücken, Tabakkrümel, Zitronenzeste und Walnüsse zeigen sich ebenfalls sehr präsent, im Hintergrund lauern eine Prise Pfeffer, ein morsches Brett, Muskat und rote Trauben. Rein vom Geruch her würde ich mal auf ein Refill Sherryfass tippen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge landen im ersten Moment feuchtes, rauchendes Laub, Staub und nasse Pappe, die sich mit einer überraschenden Kraft im Mundraum ausbreiten. Trotz nur 40% Alkoholgehalt ist der Ardbeg definitiv nicht zu dünn, sondern fett und ölig. Der Rauch ist scharf, fast ein wenig beißend, passt aber hervorragend zu der gefühlt uralten, verkohlten Eiche, die ebenfalls gut durchkommt. Das Sherryfass bringt am ehesten Espresso, Muskat und überreife Kirschen in den Dram ein, kann sich aber nicht ernsthaft durchsetzen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, muffig und staubtrocken, mit Kaffee und verkohlten Nüssen sowie Zimt und Ingwer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Ardbeg hat über die 20 Jahre in der Miniatur ordentlich Old Bottle Flavour bekommen, daher sollte man schon genau auf diese muffig, staubig, feuchten Noten stehen, wenn man ihn wirklich genießen will. Dann bekommt man einen schönen, beinah süffigen, rauchigen Whisky, der zeigt, dass auch 40% Alkoholgehalt mächtig Kraft haben können. Der Ardbeg haut mich jetzt nicht vom Hocker, aber lecker ist er schon.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 05:29:17 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lady of the Glen (Part 1) - Glen Garioch 11, Tamdhu 11, Mannochmore 10</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lady-of-the-glen-part-1-glen-garioch-11-tamdhu-11-mannochmore-10</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lady of the Glen (Part 1)
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Glen Garioch 11 Jahre, Tamdhu 11 Jahre, Mannochmore 10 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4506.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In meinem Beitrag „Whisky des Jahres 2020“ habe ich nebenbei „Lady of the Glen“ zu meinem unabhängigen Abfüller des Jahres erklärt, weil die mir in 2020 eine Reihe an tollen Whiskys beschert hatten. Als sich dann neulich die Gelegenheit ergab, haufenweise Samples von Lady of the Glen-Abfüllungen zu bestellen, konnte ich nicht dran vorbeigehen und habe mir gleich 17 Samples gesichert, die ich jetzt nach und nach in einer wahrscheinlich fünfteiligen Serie verkosten möchte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den Anfang machen ein Glen Garioch 11 Jahre, ein Tamdhu 11 Jahre und ein Mannochmore 10 Jahre - Alle drei sind Fassstärken, alle drei sind in Bourbonfässern gereift und nur der Tamdhu hat ein Finish in PX Sherry Octavefässern. Ich freu mich drauf - Mal gucken, was meine Zunge nach drei Fassstärken meint :ö)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Glen Garioch, 11 Jahre, 08.2008-01.2020, 55,3%, Bourbon Cask
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Birne, Litschi, Wildblumen und Limetten behauptet meine Nase als Erstes zu finden. Unmittelbar auf dem Fuße folgen Kräuterhonig, ein säuerliches Putzmittel und helle Trauben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         War die Fassstärke in der Nase noch recht zurückhaltend, zeigt sie im Mund mit pfeffriger Schärfe ihre Kraft. Vergorene Trauben, eine bittere Weinnote, Limetten, unreife, saure Stachelbeeren, Malz, Wachs und helles Holz folgen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, sauer, bittersüß, weißer Pfeffer, Grapefruit
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Tamdhu, 11 Jahre, 09.2007-04.2019, 61,0%, Bourbon Hogshead, Finish PX Sherry Octave
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Anfang zeigen sich Mirabellen, Eukalytus, feine Säure und grüne Äpfel, nach etwa 20 Minuten erobern dann Kräuterhonig, Fruchtsüße und eine sehr prickelnde Note den gesamten Geruch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Scharf-saurer Ingwer, helles Holz und angebrannter Kaffee übernehmen in meinem Mund erstmal die Führung. Dunkle Schokolade, Himbeeren und Kirschen schweben die ganze Zeit im Hintergrund, vorne zeigen sich zusätzlich noch Gartenkräuter und Vanille. Ein bisschen Wasser schadet ihm nicht, denn dadurch wird er ausschließlich trockener, behält aber alle Aromen bei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, mit scharfem Ingwer, Nougat, Röstaromen und einer Ahnung von Pfirsich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Mannochmore, 10 Jahre, 09.2007-01.2018, 61,3%, First Fill Bourbon Barrel
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu Anfang hat der Dram eine ordentlich alkoholische Schärfe und er braucht schon seine Zeit, bis er Aromen preisgibt. Waldhonig, Vanille, Mirabellen, saftige Birnen und ein Hauch Süßholz prägen die Nase dieses Mannochmore. Helles Holz und eine Note von trockenem Weißwein gibt es noch dazu. Frisch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Helle, saure Trauben, ordentlich Pfeffer und bittersüße Eiche kommen zuerst auf der Zunge an, werden auf dem Weg zum Gaumen dann aber von überreifen Birnen, Mandeln, Marzipan, Mirabellen und Vanille überholt. Die 61,3% haben natürlich ordentlich Kraft, stehen dem Malt aber gut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, Grapefruit, trocken, Muskat, Banane
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zwei Durchschnittswhiskys und ein Spitzendram: während der Glen Garioch und der Tamdhu nicht überragend aber trotzdem ordentlich daherkommen, ist der Mannochmore ein absoluter Kracher für Fans von Bourbonfassreifungen: jung, kräftig, aber auch einfach lecker. Vielleicht finde ich davon ja noch irgendwo eine Flasche. Mal gucken, was mich in Teil 2 demnächst erwartet.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4506.jpeg" length="144369" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 25 Apr 2021 12:41:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lady-of-the-glen-part-1-glen-garioch-11-tamdhu-11-mannochmore-10</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlivet 12 - Unhurried since 1824</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlivet-12-unhurried-since-1824</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenlivet 12 Jahre - Unhurried since 1824 - Japan Import
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4497.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute gibt es mit dem zwölfjährigen Glenlivet bei mir mal einen ganz normalen Standardwhisky. Einzige Besonderheit der Miniatur: es handelt sich um ein Fläschchen, dass Mitte der 1990er nach Japan exportiert wurde und dann irgendwie wieder den Weg nach Europa gefunden hat. Das zweiteilige Label des mit 40% abgefüllten und ausschließlich in Amercian Oak gereiften Whiskys enthält den Spruch „Unhurried since 1824“ - Gefällt mir.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der erste Eindruck zeigt mir einen sehr süßen, leicht malzigen Malt. Jede Menge Honig, Vanille, weiße Trauben und Birne kombiniert mit würzigen Malzbonbons, Gartenkräutern und einem Hauch Möbelpolitur. Insgesamt sehr ölig und trotz der nur 40% unerwartet kräftig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mild, ölig, malzig. Zuerst kommen Vanille und Apfelkuchen am Gaumen an, dann zeigen sich Zimt, angebranntes Holz und minimale Veilchen und zum Abschluss gibt es weiße Trauben, Bitterschokolade und Tannine.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bittere Kaffeenoten, Stammwürze, weißer Pfeffer und Vanille begleiten einen langen, öligen Abgang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein eher schlichter, süffiger, runder Malt mit fruchtig-süßer Nase sowie einer angenehmen Bitternote im Mund - Reißt mich nicht vom Hocker, ist aber trotzdem angenehm zu trinken. Den kann ich vermutlich fast jedem anbieten. Ich gestehe, dass ich keine Ahnung habe, wie der Glenlivet 12 Jahre heutzutage schmeckt, aber wenn er noch so schmeckt wie dieser Ältere aus meinem Mini, dann kann man den bedenkenlos kaufen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 22 Apr 2021 21:26:05 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Benrinnes 23 Jahre - 1985</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benrinnes-23-jahre-1985</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Benrinnes 23 Jahre - 1985 - Cadenheads
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4489.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es war für mich mal wieder an der Zeit, einen alten Mini aus dem Schrank zu holen und getroffen hat es einen 23 Jahre alten Benrinnes, abgefüllt von Cadenhead mit 46% Alkoholgehalt. Über die Fassreifung ist nichts bekannt und auch das genaue Abfülldatum liegt ein bisschen in der Schwebe, aber rein vom Label her, von den Angaben auf der großen Flasche und nach ein bisschen Recherche in der Base kann wohl als gesichert gelten, dass der Whisky 1985 in die Flasche gekommen ist. Der Benrinnes dürfte damit also 1962 gebrannt worden sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nase verrät sofort, dass hier alte Sherryfässer im Spiel waren: Muskatnuss, verschrumpelte Rosinen, mit Alkohol vollgesogene Kirschen und Feigen zeigen sich klar und deutlich. Das sonst bei alten Minis zu erwartende Aroma nach feuchter Pappe und Staub ist zwar präsent, wird aber deutlich in den Hintergrund gedrängt. Hinzu kommen minimal Leder, Grillfleisch und Möbelpolitur.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schwer, pfeffrig, würzig und ölig behaupten meine Geschmacksnerven erstmal, bevor sie sich an eine genauere Analyse machen: schwarze Kirschen und Brombeeren bringen ein wenig Frucht rein, aber mit Muskatnuss, Wachs, Brühwürfeln, groben Pfefferkörnern und Malz dominieren ganz klar die würzigen Noten. Bittere Eiche, Leder, dunkle Schokolade und Espresso runden den Geschmack ab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Benrinnes bleibt erstaunlich lang und pfeffrig am Gaumen kleben und hinterlässt dort auch Röstaromen, ein Stück trockenes altes Holz sowie einen Brühwürfel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rein von der eher goldgelben Farbe her hatte ich beim Öffnen des Minis nicht mit einer so kräftigen Sherryfassreifung gerechnet, aber der Benrinnes straft mich Lügen: würzig, fleischig, schwer und dicht mit dunkelsten Früchten und nur minimalem Old Bottle Flavour. Ich glaube sagen zu können, dass das objektiv ein ganz großartiger alter Whisky ist, der vielen Whiskygenießern unglaublich gut schmecken würde. Ganz subjektiv gesehen gilt aber: ich bin kein Fan von derart schweren Sherryreifungen, daher ist er für mich nur „in Ordnung“ - Ein tolles Erlebnis war es aber trotzdem.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 20 Apr 2021 20:36:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/benrinnes-23-jahre-1985</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4489.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4489.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia - 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glen Scotia 15 Jahre - American Oak Barrels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4481.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Während ich gerade meine Flasche „Glen Scotia 15 Jahre“ geöffnet habe, um den heute Abend zu genießen, fiel mir auf: den hast du nie besprochen, obwohl du den eigentlich immer zuhause und offen hast. Warum also nicht gleich jetzt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es handelt sich hier um einen klassischen Standardwhisky der Campbeltown-Brennerei Glen Scotia und meine Variante dieses 15 Jahre alten Whiskys wurde am 21.02.2018 abgefüllt, aber da der Anspruch der Brennerei natürlich ist, dass die Standards immer gleich schmecken, sollten die 2019er, 2020er und 2021er-Abfüllungen nahezu identisch sein. Der Whisky reift in American Oak Barrels, wurde in Trinkstärke mit 46% Alkoholgehalt abgefüllt und hat angeblich keine Sherryfässer dabei, obwohl ich da immer ein bisschen Zweifel habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Glen Scotia ist jedes Mal wieder erstaunlich schüchtern im Glas und braucht ein bisschen Zeit, um sich aus dem Glencairn zu trauen. Am Anfang steht immer eine fruchtig-vanillig-malzige Note, die nach und nach klarer wird: die leichte Säure von noch nicht ganz reifen Aprikosen, verschrumpelte Rosinen, Muskatnuss, Sandkuchen, Marzipan, ein Schuss Motoröl, Kalk und ein bisschen Jod. Rund und mild.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Antritt eher mild, warm und erdig. Danach entwickelt sich eine feine Süße kombiniert mit klassischen Campbeltown-Küstennoten: Pfirsich, Zitrone, Karamell und Milchschokolade vereinen sich hier mit Röstaromen, Muskatnuss, leicht scharfem Zimt, Hoinigwaffeln und Kardamon sowie Salz, Algen und Jod.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken und salzig, mit dunkler Schokolade, Zitronenzesten, Schlamm und Klavierlack.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Glen Scotia 15 Jahre ist einfach ein ganz klassischer, süffiger Standardwhisky, der immer überzeugt und für mich normalerweise ein Dram ist, mit dem ich mich, vermutlich zu unrecht, eher nicht beschäftige, weil ich ihn schon so häufig getrunken hab. Kein Komplexitätsmonster sondern einfach ein feiner Daily Dram. Preislich liegt er meistens zwischen 45-50€, im Angebot auch mal günstiger, was für mich ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt. Kann ich nur empfehlen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 18 Apr 2021 20:28:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4481.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Talisker - 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/talisker-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Talisker 9 Jahre - Old Particular Series
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4471.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor fast anderthalb Jahren wurde im November 2019 vom unabhängigen Abfüller Douglas Laing ein neun Jahre alter Talisker, gebrannt im November 2010, in der Old Particular Series mit 365 Flaschen auf den Markt gebracht. 48,4% Alkoholgehalt und gereift in einem Refill Hogshead - Das klingt doch schon mal nach sehr ordentlich Rahmendaten. Mal gucken, was er kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine leicht pfeffrige Schärfe, frische Zitrone und saure Äpfel drängen sich lebhaft aus meinem Glencairn. Salz, Algen, minimale Orangenoten, Eukalyptus, leichter Lagerfeuerrauch und Vanille zeigen sich ebenfalls und lassen den Talisker insgesamt sehr frisch und leicht wirken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment sowohl dünn als auch ölig, mit weißem Pfeffer und Zitrusnoten. Überraschend ist für mich dabei erstmal, dass der so berühmte „Chili Catch“ von Talisker bei dieser Abfüllung kaum vorhanden ist. Dunkles Malz, kalter Kaffee, Nougat, Muskat und Kardamom bestimmen die würzige Seite des Drams, während Zitronengras, Orangen und Süßholz die fruchtige Seite verkörpern. Dazu kommen noch kalter, milder Torfrauch, alte Bretter, Trockenheit und ordentlich Salz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Salz, Pfeffer, aschigem Rauch, Schiefer und Leder.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist ein einfach gestrickter, aber gerade deshalb schmackhafter Dram. Nicht kompliziert sondern klar und direkt und dazu für einen Talisker mit ungewöhnlich wenig Chili. Eine absolut würdige Single Cask-Abfüllung. Ich weiß leider nicht mehr, zu welchem Preis der ursprünglich in die Läden kam, aber derzeit ist er in mehreren Shops noch für knapp 100 € zu haben.....und wenn der Talisker 8 aus dem letztjährigen Special-Release von Diageo 90-100 € kostet, dann ist dieses Single Cask mit 100 € nicht falsch angesetzt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 15 Apr 2021 20:58:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/talisker-9-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4471.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4471.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardmore 10 Jahre - War of the Peat VIII of XIII</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardmore-10-jahre-war-of-the-peat-viii-of-xiii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardmore 10 Jahre - Sherry Butt Finish
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           War of the Peat VIII of XIII
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4466.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Von diversen meiner Bloggerkollegen wurde der neueste Whisky aus der War of the Peat-Serie vom unabhängigen Abfüller whic in den letzten zwei Wochen gelobt und als das kleine Päckchen mit dem Gratis Sample nach einer Postirrfahrt bei mir eintraf, war ich allein deswegen schon sehr neugierig - Wie ich neulich schon mal schrieb: manchmal wissen die Kollegen, was sie da schreiben :ö)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vor mir habe ich also einen 10 Jahre alten Ardmore mit einem Sherry Butt Finish und abgefüllt in Fassstärke mit 62,7% Alkoholgehalt, der für 69,99€ verkauft wurde und dessen 706 Flaschen in den inzwischen zweieinhalb Wochen nach Erscheinen komplett vergriffen sind. Warum ich das Sample trotzdem noch bespreche? Zum einen hab ich den Whisky ohnehin aus Neugier wegen der guten Rezensionen meiner Bloggerkollegen im Glas und gehe dadurch zum anderen mit einer gewissen Erwartungshaltung an den Ardmore heran, die diejenigen auch haben, die aufgrund der Rezensionen zugeschlagen haben. Mal gucken, ob der neue War of the Peat hält, was mir versprochen wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment behauptet meine Nase, das Getränk in meinem Glas wäre ein sehr starker, rauchiger Apfelwein mit Vanilleeinlage. Die Fassstärke hat die erwartete Power, bringt aber auch eine sehr frische, eukalyptusartige Note mit sich, die noch von einer Reihe Küchenkräuter ergänzt wird. Das Sherryfinish lässt sich nur durch minimale Noten von arg verschrumpelten Rosinen und Haselnüssen erahnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Huch - Nach der Nase hatte ich im Geschmack etwas völlig anderes erwartet. Sehr kräftiger, herber, aschiger Lagerfeuerrauch, staubtrocken und mit jeder Menge angebranntem Kaffee - So zumindest die erste Rückmeldung von Zunge und Gaumen. Der zweite Schluck gibt genauere Aufschlüsse und zeigt mir zusätzlich stark vergorene Trauben, Grapefruit, Tabakkrümel, Muskatnuss, dunkle Schokolade und Zimt. Mit Wasser wird der Ardmore dann überraschend süffig und es zeigen sich leichte rote Trauben, die einmal durch einen Aschenbecher gerollt wurden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Finish hat der Ardmore ordentlich Chili, dazu bittere Orangen, verkohltes Holz, kalte Asche, Espresso und muffige Walnüsse. Lang und trocken. Mit Wasser wird der Abgang deutlich sanfter und bringt zusätzlich dunkle Schokolade sowie Rosinen mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Ardmore hält, was der Titel „War of the Peat“ verspricht: Kräftig, hart und direkt aufs Maul. Nicht übermäßig komplex, dafür sehr gut trinkbar. Der hat alles, was man manchmal braucht und auch das PLV ist in Ordnung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4466.jpeg" length="112965" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 14 Apr 2021 06:29:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ardmore-10-jahre-war-of-the-peat-viii-of-xiii</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4466.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4466.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bruichladdich 7 Jahre - Ex-Buffalo Trace Cask &amp; Yalumba Red Wine Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bruichladdich-7-jahre-ex-buffalo-trace-cask-yalumba-red-wine-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Bruichladdich 7 Jahre - Ex-Buffalo Trace Cask &amp;amp; Yalumba Red Wine Finish - Fisherman‘s Retreat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4456.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Irgendwann im letzten Jahr bin ich über einen Bruichladdich von einem mir völlig unbekannten unabhängigen Abfüller gestolpert, den ich einfach mitnehmen musste, weil mir die Rahmendaten irgendwie gefielen: 7 Jahre alt, gebrannt 11/2008, abgefüllt 07/16, Ex-Buffalo-Trace-Cask, Yalumba Red Wine Finish und mit knackigen 65% Alkoholgehalt. Erst nach dem Kauf kam dann die Recherche: was hab ich da eigentlich gejagt und wer hat es abgefüllt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fisherman‘s Retreat ist eine Fishing Lodge mitten im Nichts etwas 30 km nördlich von Manchester in England, die nebenbei seit über 30 Jahren als Whisky Shop fungiert. Seit ein paar Jahren treten sie nun auch als unabhängiger Abfüller auf und vertreiben dabei im wesentlichen in klassischen Bourbonfässern gereiften Whisky, der ein Finish in Weinfässern aus Australien, Neuseeland oder Südafrika erfährt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Yalumba ist ein großes, unabhängiges Weingut gelegen im Eden Valley in der Nähe von Adelaide/Australien, welches zwar diverse verschiedene Rebsorten anbaut, im wesentlichen aber für seinen Shiraz bekannt ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftiger, frischer Rauch ist das Allererste, was ich wahrnehme. Dieser Rauch kombiniert sich süßen Pflaumen und Blaubeeren, dazu gesellen sich die leichte Säure von Brombeeren, Nougat, minimal Eiche, dazu Speck, ganz leichtes Leder und Tabakkrümel sowie die Idee einer Sommerwiese und hintergründiger Pfeffer. Meine Nase sagt auch ganz klar: das ist eine Fassstärke, aber durchaus nicht unangenehm, denn der frische Rauch und die leichten Fruchtaromen dominieren hier eindeutig. Die Hinzugabe von Wasser bewirkt in der Nase als Einziges, dass der Bruichladdich schärfer wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei der ersten Bekanntschaft mit der Fassstärke zuckt meine Zunge kurz zurück und meldet nur „scharf, sehr rauchig, ölig, trocken“ zurück. Erst der zweite Schluck lässt mich klarere Noten finden: Geräuchertes Leder, Asche, weißer Pfeffer, dunkelste Schokolade, Espresso, Salz und zartbittere Eiche dominieren den Dram. Das Rotweinfinish äußert sich am ehesten durch leichte Kirschnoten und dezente Tannine. Die Erstgenannten Noten überdecken das Finish aber fast komplett.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Wasser wird der Rauch deutlich aschiger, der Kaffee wirkt angebrannt, die Schokolade wird noch dunkler und die Wangen werden durch die verstärkte Trockenheit kräftig nach innen gezogen. Das Finish ist weiterhin nur zu erahnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und kräftig, staubtrocken, mit dunkler Schokolade, Espresso, herber Eiche und minimal Kirschen. Mit Wasser ist das Finish nur noch mittellang, dafür wird es schärfer und nochmal trockener.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hui - Das ist ein richtig fettes, rauchiges Whiskybrett mit einer wirklich mächtigen Fassstärke. Pur hab ich echte Probleme mit dem, obwohl ich sonst eigentlich fassstärkeversaut bin und diese unbändige Kraft mit dem starken Alkoholgehalt eigentlich sehr mag, aber für diesen Bruichladdich brauche ich Wasser. Selbst mit einem Viertel Wasser ist das immer noch ein heftig rauchiger Whisky, aber für mich macht er damit trotzdem einen deutlichen Sprung nach oben. Dieser Whisky fällt klar unter: muss man mögen. Ich mag den nur mit Wasser und auch da sicherlich nicht immer. Jetzt trinke ich wohl erstmal einen Staoisha zum runterkommen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 11 Apr 2021 21:15:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bruichladdich-7-jahre-ex-buffalo-trace-cask-yalumba-red-wine-finish</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Benromach 1968</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benromach-1968</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Benromach 1968 - Connoisseurs Choice
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4436.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit, sich einem Mini zu widmen und diesmal fällt mir ein Benromach 1968 abgefüllt mit 40% von Gordon &amp;amp; MacPhail in der Connoisseurs Choice Serie zum Opfer. Fassart oder Alter? Keine Ahnung. Rein vom „Old Map Label“ auf der Miniatur her würde ich den Whisky auf 18+x Jahre schätzen, da Gordon &amp;amp; MacPhail etwa bis Mitte der 80er die legendären „Brown Label“ im Einsatz hatte und die „Old Map Label“ erst danach kamen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab den Dram bis zum Nosing fast 40 Minuten atmen lassen und in der Zeit scheint jede Menge vom klassischen Old Bottle Flavour verflogen zu sein, denn das eindeutig für die Lagerung verwendete Sherryfass hat hier klar die Führung übernommen: Walnüsse, Rosinen, dunkle Trauben, Pflaumen, Möbelpolitur und minimal Rauch machen sich breit und drängen die eigentlich erwarteten alten Pappen aus dem feuchten Keller in den Hintergrund. Der Benromach wirkt, für mich bei so einer alten Sherryreifung überraschend, nicht schwer und ölig sondern frisch und leicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Würzig, mit angenehmer, holziger Bitterkeit, dickflüssig und leicht pfeffrig - So lautet der erste Eindruck. Muskatnuss, Nougat, Karamell, getrocknete Datteln und gebrauchtes Leder sorgen dabei für den würzigen Eindruck, während der frisch aufpolierte Esstisch für die herbe, aber elegante Holznote sorgt. Leichte Rauchnoten, ein alter Keller, weißer Pfeffer und Erde sorgen für den Hintergrund des Malts.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und trocken, wieder mit viel Muskat, dazu englische Ingwer-Orangen-Marmelade, kalter Rauch, altes Holz und Datteln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jetzt beim Fazit gucke ich auf die Uhr und stelle fest, dass ich mich mit dem Benromach bisher satte 90 Minuten beschäftigt habe und unbewusst am leeren Glencairn rieche, was für mich allein schon ein klares Zeichen ist: diesen Whisky mag ich. Eine richtig schöne, runde, alte, minimal rauchige Sherryfassreifung wie sie auch ein Nicht-Sherry-Liebhaber wie ich mögen kann. Toller Whisky.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 18:53:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/benromach-1968</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4436.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tomatin 10 - Port Pipe</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tomatin-10-port-pipe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Tomatin 10 Jahre - First Fill Port Pipe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4431.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bereits vor bestimmt zwei Monaten landete ein kleines Päckchen mit drei Gratis Samples von Sebastian Becker mit exklusiven Abfüllungen für deinwhisky.de bei mir und irgendwie bin ich nie dazu gekommen, mir zwei von diesen drei Whiskys näher anzusehen. Auf den großartigen 24 Jahre alten Ben Nevis hatte ich mich damals noch direkt gestürzt, aber die anderen beiden sind irgendwie hinten runtergefallen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nun aber will ich mich mal einem weiteren dieser Sample widmen, nämlich einem 10 Jahre alten Tomatin aus einem First Fill Port Pipe, der mit 53,8% vom unabhängigen Abfüller Hart Brothers in 360 Flaschen auf den Markt gebracht wurde. Der Tomatin wurde von einigen meiner Bloggerkollegen wie Malte, Aaron, Tobi oder Rainer sehr gelobt, weshalb ich sehr gespannt bin, was mich so erwartet, denn manchmal wissen die Kollegen ja, was sie schreiben :ö)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wofür ich vorab einmal die allwissende Suchmaschine bedienen musste: mir war bisher noch nie ein „Port Pipe“ als Fassart untergekommen, obwohl es ganz offensichtlich schon haufenweise Abfüllungen aus einem derartigen 500-650 Liter Fass aus europäischer Eiche gegeben hat, welches natürlich sonst für die Reifung von Port genutzt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Fan von fassstarken Whiskys können mich „schlappe“ 53,8% eigentlich nicht schrecken, aber dieser Tomatin hat im ersten Augenblick schon ordentlich Kraft, bevor seine Nase ins fruchtig-würzige übergeht. Überreife Pflaumen, saftige Erdbeeren und Aprikosen aber auch Muskatnuss, Zimt, Süßholz und ein Hauch Leder quellen aus dem Glas als der Tomatin ein wenig Handwärme von mir bekommt. Höchst verlockend - Sobald er sich geöffnet hat, kann man seeehr lange an ihm Schnuppern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu Beginn ist der Tomatin wie in der Nase kräftig, ölig und pfeffrig scharf, zeigt dann aber auch wieder seine fruchtige Seite, die diesmal allerdings nicht mehr von süßen, überreifen Früchten geprägt ist, sondern Früchte enthält, die eine Säurenote einbringen: noch nicht ganz reife Johannis- und Brombeeren, rote Mirabellen und Mandarinen. Hinzu kommen im sonst sehr trockenen, fruchtig schweren Geschmack Muskatnuss, nasse Pappe, Zimt, Nougat sowie eine ganz leichte Kupfernote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken, würzig, mit Pflaumen und Erdbeeren sowie dunkler Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser zehn Jahre alte Tomatin ist ein wirklich guter Whisky, man muss allerdings die Hürde der Fassstärke nehmen wollen, denn dieser Dram hat an einigen Stellen mehr Kraft als ich schon bei Abfüllungen mit 60+x % erlebt habe. Belohnt wird man in jedem Fall mit einem richtig schön fruchtigen aber auch würzigem Whisky, der aus meiner Sicht aufgrund seiner Schwere besonders in die herbstlich-winterlichen Zeiten des Jahres passt. Sehr gut und im PLV für aktuell etwa 75€ auch völlig in Ordnung - Kein Schnäppchen, aber seinen Preis in jedem Fall wert.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 07 Apr 2021 06:21:32 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4431.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenmorangie Madeira Wood Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenmorangie-madeira-wood-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenmorangie Madeira Wood Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4426.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute Abend lachte mich die schon etwas ältere Miniatur vom Glenmorangie Madeira Wood Finish einfach an und das war ihr Fehler: jetzt ist sie offen und in meinem Glencairn. Abgefüllt wurde der Whisky mit 43% Alkoholgehalt und über das Alter ist nichts bekannt. Die Miniatur selber dürfte von etwa Ende der 90er sein, denn spätere Miniaturen tragen ein anderes Label.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die ersten Assoziationen, die mein Gehirn mir liefert als ich meine Nase ins Glas stecke, sind „süßer Staub“ und „Pfirsich-Sägespäne“: die Zeit in der Flasche hat dem Glenmorangie eine leichte Muffigkeit mitgegeben, die von süßer Pflaumenmarmelade und klebriger Zuckerwatte getragen wird, während brüchiges helles Holz und überreife Pfirsiche den Hintergrund dominieren. Hinzu kommen eine leichte Säurenote und rosa Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Süffige, tropische Bitterkeit“ spiegelt meine Zunge mir sofort zurück. Es beginnt ziemlich dünn, aber trotzdem ölig, mit sehr süßen Pfirsichen und ein wenig Mangosaft. Unmittelbar danach gibt es dunkle Schokolade, angebrannten Kaffee und ganz altes, dunkles Holz, bevor kräftiger schwarzer Pfeffer sich bemerkbar macht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und wärmend, mit Muskat, Kaffee, bitterer Orangenmarmelade und ordentlich Holz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser alte Glenmorangie ist absolut in Ordnung: süffig-süßlich mit eleganter und passender Bitterkeit. Das ist kein Überflieger und alt ist er erkennbar auch nicht, aber dieser Whisky ist ein absolut grundsolider, schöner Glenmorangie. Das PLV war damals bestimmt in Ordnung, aber die über 20 Jahre nach der Ausgabe verlangten 170+x € ist er nicht wert. Wenn ihr aber irgendwo ein Sample oder diesen Mini auftreibt, kann ich ein Probieren nur empfehlen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 05 Apr 2021 07:09:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenmorangie-madeira-wood-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4426.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ballantine‘s 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ballantines-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ballantine‘s 18 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4412.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         er Griff in die Samplekiste fördert bei mir diesmal einen älteren Blend zutage: Ballantine’s 18 Jahre, abgefüllt mit 43% Alkoholgehalt. Angeblich finden sich in den verschiedenen Varianten dieses Blends zwischen 30 und 50 verschiedene Whisky, bekannt sind hiervon Miltonduff, Glentauchers, Glenburgie, Glencadam, Pulteney, Tormore, Scapa, Inverleven und Balblair. Mehr wird natürlich nicht preisgegeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es beginnt mit Pappe und feuchtem Keller - Zwei Gerüche, die häufig bei Whiskys vorherrschen, die lange Jahre ungeöffnet in der Flasche verbracht haben. Erst nach beinah 30 Minuten sind diese Noten verflogen und machen Platz für Rosinen, Kräuterhonig, Brombeeren, leichten Rauch sowie einen frisch polierten Holztisch. Insgesamt wirkt er erstaunlich schüchtern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Eindruck habe ich einen anfangs recht dünnen, später leichter pfeffrigen, aber vor allem mit sehr viel bitterem Holz durchsetzten Whisky. Der zweite Schluck bringt Walnüsse, kalten Kaffee, altes Leder, leichten Rauch und bittere Orangenmarmelade, aber vor allem wieder ordentlich Holz und nun auch ein wenig Plastik.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken, mit Staub, Pappe und Holz, Holz, Holz sowie wieder Plastik.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diesem Ballantine‘s 18 hat die Zeit in der Miniatur nicht gutgetan, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass der mit so viel Holz abgefüllt wurde, sondern sich eher dahin entwickelt hat. Die Miniatur war derart fest verschlossen, dass ich ihr mit einer Zange zu Leibe rücken musste, was zusammen mit dem leichten Plastikgeschmack dafür spricht, dass der Verschluss im Laufe der Zeit irgendwie mit dem Whisky interagiert hat. Schade, denn sonst wäre das bestimmt ein toller Dram gewesen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4412.jpeg" length="130953" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 01 Apr 2021 20:48:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ballantines-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4412.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4412.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Royal Brackla - 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Royal Brackla - 14 Jahre - Connoisseurs Choice
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4403.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mal wieder ist es Zeit für ein Sample und diesmal habe ich einen Royal Brackla aus dem Schrank gegriffen: 14 Jahre alt, gelagert im Refill American Hogshead, abgefüllt in 281 Flaschen mit 59,5% Alkoholgehalt in der Connoisseurs Choice-Serie von Gordon &amp;amp; MacPhail. Royal Brackla ist mal wieder eine dieser Brennereien, die nur in sehr begrenzter Anzahl Single Malts vertreibt, dafür dann aber hauptsächlich in Blended Malts, wie zB dem Dewar‘s landet. Bei unabhängigen Abfüllern ist Brackla aber immer sehr gut zu bekommen und nebenbei eine der Brennereien, die ich immer wieder gerne mag.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky kommt sehr leicht, frisch, ja fast zart daher und bringt mir sofort Birnencider, Zitronengras und eine leichte Säure vor die Nase. Minimale Noten von Pfirsich, Vanille, Holunder und ein Butterkeks ergänzen ein sehr interessantes Aroma. Die Fassstärke ist klar erkennbar, aber nicht unangenehm.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schüchtern, ölig und leicht, aber trotzdem eine pfeffrige Fassstärke. Toffee, angebrannter Kaffee, Honig, junges Holz, Bitter Lemon und Grapefruit schicken mir einen ordentlich kräftigen Frühlingswhisky auf die Zunge. Mit Wasser wird er prickelnd und blumig, bleibt aber sehr frisch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und trocken, mit heller Eiche, Zitronenzeste, angenehmer Bitterkeit, Holunder und ein bisschen Menthol.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist kein komplexer Zauberwhisky, aber ein wirklich, wirklich gut trinkbarer, trotz der Fassstärke fast sanfter, leichter Dram. Den mag ich. Derzeit ist er noch überall zwischen 90 und 100 € zu kriegen, was für eine 14 Jahre alte, unabhängig abgefüllte Fassstärke zwar kein Schnäppchen, aber ein durchaus marktgerechter Preis ist. Ich werde jedenfalls schwer überlegen, ob ich mir davon nicht noch eine große Flasche zulege.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 30 Mar 2021 21:23:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4403.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tormore 27 Jahre - Odessa Black Wine Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tormore-27-jahre-odessa-black-wine-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tormore 27 Jahre - Odessa Black Wine Cask Finish
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Berry Bros &amp;amp; Rudd
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4393.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Tormore ist eines dieser schottischen Arbeitspferde für die Blendindustrie und kümmert sich nur wenig um Single Malt, daher findet man Whiskys dieser Speyside-Brennerei hauptsächlich bei unabhängigen Abfüllern. Ansonsten landet beinah die gesamte Produktion in Blends aus dem Hause Pernod Ricard, im wesentlichen wohl Chivas und Long John.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vor mir im Glas habe ich einen 27 Jahre alten Tormore von Berry Bros &amp;amp; Rudd, abgefüllt mit 43,7% und einer unbekannten Finishzeit in einem Odessa Black Wine Cask. Odessa Black Wine ist normalerweise ein sehr ausdrucksstarker, kräftig fruchtiger Rotwein, in etwa sowas wie der ukrainische Bordeaux, wenn ich da nicht völlig falsch liege.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schwarze Johannisbeeren, süße Preiselbeeren, Blaubeeren und Muskatnuss strömen sofort wenig schüchtern aus dem Glencairn und verbreiten eine fruchtig, ölige Kraft. Frisch gemahlener Pfeffer, Kardamom, Zimt und Kümmel bringen eine ordentliche Gewürzmischung in die Nase, hinzu kommen noch frisch geöltes dunkles Holz und ein Hauch Vanille. Rein von der Nase scheint das Weinfinish schon mal sehr gut zum fruchtig-würzigen Tomore zu passen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schwer, dicht und regelrecht kaubar legt sich der Whisky auf die Zunge. Uraltes, brüchiges, dunkles Holz hält sich die ganze Zeit im Hintergrund auf, während im Vordergrund wieder die würzige Fruchtbombe präsent ist: schwarze Johannisbeeren, überreife Pflaumen, Walderdbeeren und Brombeeren werden von einer undefinierbaren orientalischen Gewürzmischung begleitet und irgendwer hat noch Haselnüsse und vor allem Vanille druntergemischt. Der Tormore ist, obwohl so dunkel, schwer und präsent, trotzdem sanft und süffig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkles Holz, Muskatnuss, Brombeeren und leichter Pfeffer bleiben mittellang am Gaumen kleben. Dabei findet sich noch eine leichte Säurenote, die ich nicht einordnen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin verliebt. Was für ein großartiger Whisky. Wie sich schon im Geruch angedeutet hat, passt der schwere, kräftige Rotwein ideal zum würzig-vanilligen Tormore-Stil und kreiert ein tolles Geschmackserlebnis. Vor dem Öffnen war ich ein wenig aufgeregt, ob dieser Tormore die etwa 225 € wert ist, die ich für die ganze Flasche bezahlt hab, aber jetzt kann ich sagen: wenn man auf Rotweinfinish steht und in diese Preisregionen vordringen möchte, dann ist diese Abfüllung eine absolute Kaufempfehlung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4393.jpeg" length="170828" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2021 21:43:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tormore-27-jahre-odessa-black-wine-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Linkwood 1959/1960</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-1959-1960</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Linkwood 1959/1960 - Gordon &amp;amp; MacPhail
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4378-3f20e0a1.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Um die Hochzeit von Prinz Andrew und Sarah Ferguson am 23.07.1986 zu feiern, wurden vom unabhängigen Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail einige spezielle Whiskys nur für dieses Ereignis kreiert. Mit einem Vatting aus zwei Linkwoodfässern von 1959 (Geburtsjahr Sarah Ferguson) und 1960 (Geburtsjahr Prinz Andrew, danke an Petra für den Hinweis auf die Geburtsjahre nach dem Lesen der Notes) steht nun einer dieser Whiskys vor mir und ist auch direkt ins Glencairn gewandert. Abgefüllt wurde mit 40% Alkoholgehalt und über die Lagerung ist nichts bekannt, aber bereits zehn Sekunden nach dem Öffnen wabert eine tiefe Sherrynote durch den Raum.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Muffiger, malziger, dunkler Sherry, leichtes Holz und ganz minimaler Rauch - Das ist der erste Eindruck, den der Linkwood bei mir hinterlässt. Eine richtig schwere Süße mit ewig in Alkohol eingelegten Kirschen, Himbeeren und Orangen zieht auf, durch die ich mich hindurchschnuppern muss, um andere Noten zu entdecken. Wahnsinn, wie intensiv ein Whisky mit 40% doch sein kann. Möbelpolitur, dunkle Schokolade, ein alter Eichentisch, Muskatnuss, Karamell und Leder kommen noch hinzu. Ich fühle mich beim Geruch insgesamt an einen Antiquitätenladen erinnert. Bin ja bekanntlich überhaupt kein großer Fan von kräftigen Sherryreifungen, aber der riecht mal richtig großartig. Da kann nicht mal ich meckern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sofort zeigt sich eine sehr intensive dunkle, alte Eiche, die den staubtrockenen, öligen und vom ganzen Mund besitzergreifenden Malt beherrscht. Eine derart kräftige Eichennote empfinde ich bei vielen anderen Whiskys als unangenehm, hier wirkt sie in Verbindung mit leichter Muffigkeit, Orangen und Heidekräutern regelrecht elegant. Marzipan umhüllt mit ganz dunkler Schokolade, dazu Pappe, Karamell und ein alter, angekohlter Wanderstiefel - All das lässt sich ebenfalls noch in diesem Linkwood finden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und so trocken, dass er mir regelrecht sämtliche Flüssigkeit aus den Wangen zieht. Gegen Ende fast eßbar, mit ordentlich Eiche, Kräuterhonig, Nougat, Muskat und Aprikosen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leider geil.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zum ersten Mal haut mich eine dieser ganz alten oldschool Sherryreifungen so vom Hocker. Ist vermutlich nur noch auf obskuren Wegen zu bekommen, aber wenn ihr die Gelegenheit habt: probieren. Warum ist ein 40%-Whisky heute nicht mehr so intensiv?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4378-3f20e0a1.jpeg" length="1630957" type="image/png" />
      <pubDate>Fri, 26 Mar 2021 05:58:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-1959-1960</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Keith - 21 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-keith-21-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glen Keith - 21 Jahre - Connoisseurs Choice
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4367.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Whisky aus der Brennerei Glen Keith hab ich ewig nicht getrunken und noch viel weniger natürlich besprochen. Warum? Tja....Glen Keith war von 2000-2013 geschlossen, d.h. es gibt nur ganz junge, neue Abfüllungen oder ganze teure Ältere und irgendwie wollte meinem Bankkonto für Beides längere Zeit nichts entschlüpfen, bis dieser 21 Jahre alte Whisky aus der Connoisseurs Choice-Serie vom unabhängigen Abfüller Gordon &amp;amp; MacPhail mich triggerte: 1999-2020, 56 % Alkoholgehalt, Refill Bourbon Hogshead, 246 Flaschen. Warum ausgerechnet der plötzlich meine Neugier erweckte? Ich habe keine Ahnung, aber ein Sample musste ich mir bei Whisky Südholstein trotzdem besorgen und nun atmet der Glen Keith in meinem Glas vor sich hin, während ich diese Zeilen schreibe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Fassstärke merkt man sofort, denn der Whisky ist nicht schüchtern, sondern drängt sich geradezu aus dem Glas. Heidekräuter, Eukalyptus und Zitronen sind die ersten Noten, die er mitbringt. Vanille, Gras, Honig und Granny Smith kommen nach kurzer ebenfalls rausgesprungen und machen den Glen Keith zusammen mit den anderen Aromen trotz seiner Fassstärke zu einem frühlingshaften, beinah erfrischenden Whisky.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht ganz so kräftig wie erwartet landet der Dram mächtig kräuterig auf der Zunge: Heidekräuter, Majoran, Kresse, Koriander und Zitronenmelisse kann ich irgendwie zuordnen, aber da sind noch mehr Kräuter, die ich nicht greifen kann. Mirabellen, Honig, Vanille und mit Alkohol vollgesogene Orangen sind zusammen mit Bitterschokolade und frischer Eiche ebenfalls da. Die im Geruch noch klar erkennbare Fassstärke ist hier jetzt erstaunlich zurückhaltend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und trocken, mit Orangen, dunklem Malz, Bitterschokolade, Heidekräutern und Honig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielleicht hätte ich in den letzten Jahren doch mal häufiger zu Glen Keith greifen sollen, denn zumindest dieser 21 Jahre alte Dram ist doch mächtig lecker. Jede Menge Kräuter mit feiner Süße, leichter Säure und hinzupassender Bitterkeit machen ihn zu einen rundum gelungenen Whisky. 21 Jahre, Fassstärke, unabhängig abgefüllt und noch dazu von einer Brennerei, die fast keine Originalabfüllungen hat - Allein diese vier Rahmendaten machen den Whisky allerdings zu keinem Schnäppchen: etwa 150 € muss man derzeit bei verschiedenen Onlinehändlern auf den Tisch legen, aber ich würde durchaus sagen: lohnt sich. Ich werde mir allerdings trotzdem keine Flasche besorgen, sondern eher mal mehrere Samples von anderen Glen Keith-Abfüllungen jagen, denn diese Brennerei gilt es offensichtlich doch zu entdecken.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 24 Mar 2021 06:34:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-keith-21-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4367.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4367.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laggan Mill - Secret Islay - Rioja Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laggan-mill-secret-islay-rioja-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Laggan Mill - Rioja Cask Matured - Cooper‘s Choice
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/CDFDA091-32DD-471E-B631-8B8D0A224F1A.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Unter dem Label „Laggan Mill“ füllt die Vintage Malt Whisky Co seit ein paar Jahren immer wieder „Secret Islay“ Whiskys ab, die höchstwahrscheinlich von Lagavulin stammen. Der Ortsname Lagavulin stammt vom gälischen „Lag a' Mhuillinn“ = „Die Mühle im Tal“ und „Laggan Mill“ ist da einfach zu nah dran, um zufällig gewählt zu sein.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Glencairn vor mir atmet gerade ein Laggan Mill NAS-Whisky, abgefüllt mit 55% Alkoholgehalt im Jahr 2021 und „matured“ in einem Rioja Cask. 312 Flaschen kamen aus dem Fass, was erstaunlich ist, denn für Rioja normalerweise verwendete Fässer haben 225 Liter. Trotzdem handelt es sich hier um eine Vollreifung im Rioja Cask, wie mir nach dem Veröffentlichen dieser meiner Tasting Notes Andrew Crook von der Vintage Malt Whisky Co schrieb. (Vor seiner Nachricht stand an dieser Stelle: "
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entweder gab es so gut wie keinen Angels Share oder der Laggan Mill lag nur extrem kurz in dem Fass, was dann auf lediglich ein Finish und keine Vollreifung schließen lässt.")
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mich begrüßen sofort speckiger Lagerfeuerrauch, leichtes Leder, mit Alkohol vollgesogene Pflaumen und Erdbeeren. Nach ein wenig Zeit im Glas tauchen noch Algen, Jod, Salz, Vanille und Muskat auf. Der Laggan Mill kommt derart kräftig und raumfüllend aus dem Glas, dass meine Frau zwei Etagen tiefer intensiv an meiner Verkostung teilnehmen konnte......nicht zu ihrer Begeisterung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf der Zunge bestimmt erstmal trockener, kalter, aschiger Lagerfeuerrauch den Eindruck, bevor eingelegte, sehr dunkle Erdbeeren, Zimt, Karamell und Brombeeren sich ihren Weg durch den Rauch suchen. Der Dram ist trocken, für seine 55% erstaunlich sanft, hat eine feine Süße und zeigt nur sehr wenig Holz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittellang, kalter, süßer Rauch bleibt am Gaumen kleben. Dazu kommen leichte Röstaromen, Lakritz und eine unerwartet elegante Bitterkeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Laggan Mill ist mal so richtig lecker und noch bevor ich angefangen habe, dieses Fazit zu schreiben, habe ich mir erstmal eine Flasche davon bestellt, denn bisher hatte ich nur ein 10cl-Sample in der Originalflasche. Der Whisky ist erkennbar jung, aber er hat einen absolut schönen Charakter und ein richtig schön reinpassendes Finish bekommen, was ihn trotz Ecken und Kanten sehr süffig wirken lässt. Einfach gut. Kaufen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/CDFDA091-32DD-471E-B631-8B8D0A224F1A.jpeg" length="150538" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 08:10:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laggan-mill-secret-islay-rioja-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/CDFDA091-32DD-471E-B631-8B8D0A224F1A.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia 2004 - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-2004-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Glen Scotia 2004 - 12 Jahre
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/4868ABE4-8D3F-4FC6-98C5-93295D04E60C.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Glen Scotia ist eine Brennerei, die bei mir erst in den letzten drei, vier Jahren wieder in den Vordergrund gerückt ist, weil sie für mich davor diverse Jahre lang mit dem Etikett „nicht so gut“ versehen war. Erst seit den überall erhältlichen Campbeltown Malt Festival Abfüllungen hat sich das geändert. Mit der Miniatur, die heute der Verkostung geopfert wird, will ich mal für mich (und damit auch für euch - Tut mir leid) probieren, ob das Etikett damals einfach nur falsch war oder ob Glen Scotia inzwischen irgendwas besser macht.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Whisky in meinem Glencairn ist 12 Jahre alt und wurde 2004 mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt. In welchem Fass er gelagert wurde, ließ sich nicht herausfinden, aber vielleicht gibt das Probieren ja Hinweise.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Haselnüsse, Vanille, Kräuterhonig und leicht süß-säuerliche Früchte wie Mirabellen kommen mir sofort offensiv aus dem Glas entgegen. Der Dram ist im Hintergrund nach den 17 Jahren in der Flasche ganz leicht muffig und staubig sowie für seine 40% sehr kräftig unterwegs. Nach längerer Zeit im Glas wird er noch ein bisschen grasig und zeigt leichte Röstaromen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Trotz dem kräftigen Geruch ist er im Antritt erstmal erstaunlich dünn, dann kommen Lakritz, dunkle Schokolade, bittere Orangenmarmelade, Haselnüsse und eine ganz leichte Veilchennote. Gegen Ende gibt es dann eine pfeffrige Schärfe, die sich aber nur auf den Gaumen und nicht auf die Zunge legt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eher mittellang, pfeffrig und mit kaltem Kaffee, aber auch Vanille und Honig. Überraschend cremig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach dem ersten Schluck hab ich noch gedacht „Der ist ja mal widerlich“, aber mit jedem Schluck wurde er letztlich besser und ist am Ende noch zum Durchschnittswhisky aufgestiegen. Ich war ja schon bei mehreren verkosteten alten Bowmore so überhaupt nicht mit der dort noch deutlicher vorhanden Veilchennote zurechtgekommen und als ich das hier auch wieder auf der Zunge hatte, war der Dram für mich eigentlich abgehakt. Diesmal verschwanden die Veilchen aber mit jedem Schluck mehr und waren nachher komplett weg, so dass ich dem Glen Scotia eine faire Bewertung geben konnte. Fällt in die Kategorie „kann man probieren, muss man aber nicht“. Ich halte mich weiter an die neueren Abfüllungen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 19 Mar 2021 08:45:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-2004-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nc‘Nean - Batch #2, Batch #3, Batch #4</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ncnean-batch-2-batch-3-batch-4</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Nc‘Nean - Batch #2, Batch #3, Batch #4
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4340.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nc‘Nean ist ja so ein bisschen der neue coole Typ in der Stadt, der alles ein bisschen anders macht: Alles biologisch angebaut, 99,97% aller Abfälle werden wiederverwertet, sämtlicher Strom kommt aus erneuerbaren Energien und die Flasche ist aus vollständig recyceltem Glas. Rein auf die Umwelt geschaut, gilt hier sicher: absolut vorbildlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nc‘Nean-Brennerei liegt auf einer Halbinsel im Nordwesten Schottlands, wenn man den Sound of Mull kreuzt etwa gegenüber von Tobermory, brennt erst seit 2017 und hat, was leider noch selten für Whisky-Brennereien ist, mit Annabel Thomas eine Frau an der Spitze. Vor mir in den drei Glencairn atmen Batch #2, Batch #3 und Batch #4 der offiziellen Nc‘Nean-Abfüllungen vor sich hin, denen allesamt gemein ist, dass sie knapp über drei Jahre alt und eine Mischung aus 65% STR Red Wine Casks und 35% Bourbon Casks sind, die mit 46% Alkoholgehalt abgefüllt wurden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich mache mich heute also einfach mal an den Vergleich dieser drei Batches und bin selber sehr gespannt. Was vorher noch unbedingt erwähnt werden muss: die Flasche ist sowohl in der Optik als auch in der Haptik ein Kracher.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #2: Mandarine, Johannisbeere, Mango und Hubba-Bubba decken die fruchtige Seite des Drams ab, Heidekräuter, frische Schnittblumen, Limetten und Tannine kümmern sich um die herb-säuerliche Seite. Am Anfang sind noch junge Äste dabei, die aber mit der Zeit verschwinden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #3: Im direkten Vergleich zum Batch #2 ist er vor allem erstmal schüchtern und zurückhaltend. Gefühlt muss ich meinen Zinken bis zum Anschlag ins Glas stecken, um ihm Noten zu entlocken. Dann kann ich aber sagen: er ist im Geruch dem Batch #2 zu 100% ähnlich, aber hat dabei von allem weniger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #4: Hier hab ich als Erstes eine deutliche Kräuternote wie Eukalyptus und Majoran. Wenn man daran vorbei ist, gibt es wieder ordentlich Früchte wie Pfirsich, Mirabelle und grüne Äpfel, aber auch Zitronengras, frisches Heu, klebrigen Honig und soeben abgesägte Äste.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #2: Ölig und herb mit leichter Ingwerschärfe meldet meine Zunge sofort zurück. Ich lutsche an einem Stück Holz, welches mit grünen Trauben eingerieben wurde. Espresso, Nougat, Vanille und eine dunkle Kirsche kommen im zweiten Schluck hinzu und er wird dadurch deutlich gefälliger. Später gibt es dann noch dickes, grünes Gras und Schiefer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #3: Gerade durch den Vergleich mit Batch #2 direkt vorher wirkt er unglaublich mild, trocken und cremig. Es gibt zwar wieder eine gewisse Schärfe, die diesmal allerdings eher im Hintergrund lauert. Die herben, dunklen Noten des Batch #2 sind alle wieder da, aber müssen sich die erste Reihe mit grünen Äpfeln, Vanillepudding, Anis und überreifen Aprikosen teilen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #4: Eindeutig das mildeste Batch der Drei. Wirkt fast ein wenig dünn. Wie schon in der Nase gibt es jede Menge Kräuter, die ich diesmal aber nicht zuordnen kann. Als hätte jemand einfach von jedem Kraut etwas genommen und zu einem Strauß gebunden, so dass nichts mehr raussticht. Dazu kommen Mirabellen, Pfeffer, süßer Honig und staubtrockener Rotwein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #2: Eher kurz mit Tannennadeln, Birkenzweigen, Kardamom, Schokolade und angebranntem Kaffee. Leichte Eichennote
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #3: Wieder eher kurz, dazu trocken und warm, mit Anis, Eiche und bitterer Orangenmarmelade.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Batch #4: Auch wieder eher kurz und so trocken, dass es die Wangen nach innen zieht. Tannine, Röstaromen, Muskatnuss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn ich nur Batch #2 gehabt hätte, weiß ich nicht, ob ich mir danach die anderen noch gekauft hätte, denn das Batch finde ich einfach nicht gut. Viel zu viel Holz, bitter und jung. Batch #3 macht es da schon deutlich besser, weil es so viel schüchterner ist und Früchte durchkommen lässt. Batch #4 ist für mich der klare Sieger des Vergleichs: Kräuter, Früchte, weniger jugendlich-wild als fast ein bisschen abgeklärt und sehr schöne eingepasste Tannine. Der Weg von Nc‘Nean wird spannend und ich bin mir bereits jetzt sicher: ein Jedermann-Whisky wird das nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 16 Mar 2021 21:50:26 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Werder Whisky</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/werder-whisky</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Werder Whisky Saison 2020/21
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4328.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als langjähriger, bekennender Werder-Fan und hilfloses Marketing-Opfer konnte ich an dieser Abfüllung einfach nicht vorbeigehen: der Werder Bremen Whisky zur Saison 2020/21, abgefüllt von Kirsch Whisky, die ihren Sitz nahe Bremen haben. Er hat einen Alkoholgehalt von 42,1%, weil 42.100 Zuschauer ins Bremer Weserstadion passen, und ist laut Pressemitteilung ein „mindestens drei Jahre alter“ Single Malt Whisky aus dem „Whisky-Kerngebiet Schottlands“. Genaueres Alter, Brennerei oder Fassart? Unbekannt, aber es ist auf der Flasche immerhin angegeben, dass der Whisky gefärbt ist. Die Flasche selber ist in schwarz beschichtet, mit einem Bild des Weserstadions bedruckt und kann definitiv als Hingucker gelten, allerdings gibt es auch beim Whisky-Trinken keinen Schönheitspreis zu gewinnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als ich die Flasche öffne und mir den ersten Dram einschenke, geht es mir wie vor jedem Werder-Heimspiel: ich hoffe insgeheim auf einen klaren, hohen Heimsieg, weiß aber, dass ich bereits zufrieden damit bin, wenn wir zumindest nicht verlieren. Ich hoffe insgeheim also natürlich auf einen granatenstarken Whisky, der meinen wirren und rational nicht begründbaren Gefühlen für Werder nahekommt, bin aber allein aufgrund der Aufstellung realistisch genug um zu wissen, dass für einen Whisky-Nerd wie mich „ordentlicher Whisky“ ein zufriedenstellendes Ergebnis wäre. Hauptsache keine Niederlage, wir wissen aber alle: wie immer wird die Tagesform entscheiden, denn die Wahrheit liegt auf dem Platz, auch wenn die Gegner die auf dem Papier stärkere Mannschaft zu haben scheinen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Spiel beginnt vom Anpfiff an mit fruchtig-wachsigen Noten mit leichter Säure, die sich direkt mal offensiv aus dem Glas kombinieren. Helle Trauben, gewachste Äpfel, Vanille, Birnencider, Mandarinen, Tannennadeln und eine prickelnde, leicht stürmische Frische - Das ist doch mal ein Auftakt nach Maß und lässt auf ein gutes Ergebnis hoffen, aber nur für Schönriechen gibt es bekanntlich keine Punkte. Jung, relativ mild und eher ein Frühlingswhisky.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die entscheidende Phase des Spiels bricht an, als der Whisky auf meiner Zunge ankommt: Der Ball wird erstmal relativ dünn und ölig nach vorne getragen, bevor er dumpf und herb aber auch fruchtig-vanillig wird. Leicht säuerliche Brotnoten, Mirabellen, Röstaromen und Mandarinen sorgen dafür, dass die Heimmannschaft hier auf Sieg spielen kann, auch wenn erst am Ende abgerechnet wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nachspielzeit ist mittellang und enthält einen trockenen Abschluss. Nüsse, Eichenwürze, Nougat und Espresso sorgen dafür, dass es hinten nicht lichterloh brennt, sondern die Räume eng gemacht werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Werder trägt hier einen knappen, aber verdienten Heimsieg davon. Ein flüssiger, direkter, fruchtiger aber nicht sonderlich komplexer oder herausfordernder Spielstil sorgt hier für den Erfolg. Der Star ist bei diesem Whisky hier ganz klar die Mannschaft und für mich ist er damit natürlich der Meister der Herzen, auch wenn ich zum Genießen den FC Springbank oder Eintracht Macduff dann doch deutlich lieber habe. Aber für einen schönen Fußballabend unter Freunden reicht der Werder Whisky allemal. Kaufempfehlung für Fans, Probierempfehlung für Neutrale.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lebenslang Grün-Weiß.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Mar 2021 21:24:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/werder-whisky</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Old Elgin 8 Jahre - 1993</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/old-elgin-8-jahre-1993</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Old Elgin 8 Jahre - 1993 - Gordon &amp;amp; MacPhail
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/5BD5CD11-A11A-482C-904F-ACAA3547C558.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute gibt es mal wieder einen völlig unbekannten Whisky aus einer Miniatur im Glas: der „Old Elgin 8 Jahre“ stammt ursprünglich aus einem Set mit acht Miniaturen aus dem Jahre 1993 und wurde mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt. Unter dem Label „Old Elgin“ hat Gordon &amp;amp; MacPhail bis etwa Mitte der 90er Whiskys abgefüllt, deren Namen sie nicht nennen wollten oder durften. Soweit ich es herausfinden konnte, handelt es sich dabei jeweils um „teaspooned“-Whiskys, d.h. dem Fass wird ein Teelöffel eines anderen Whiskys hinzugefügt, so dass der Whisky damit als Blended Malt gilt und nicht mehr unter seinem Ursprungsnamen verkauft werden darf.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dem Label kann ich „Produced and Bottled in the City and Royal Burgh of Elgin“ entnehmen, also dürfte es sich um einen Benriach, Coleburn, Glen Elgin, Glenlossie, Glen Moray, Linkwood, Longmorn, Mannochmore oder Miltonduff handeln.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ölig, würzig und schwer werde ich begrüßt. Kirschen, Backpflaumen, Himbeeren, Muskat, leichte Säure, Honig und ein wilder Mix aus einem Kräutergarten quellen schon fast aggressiv aus dem Glas. Der Old Elgin ist mächtig präsent und raumgreifend. Falls es aus der Beschreibung noch nicht klar geworden ist: das ist ganz klar ein Sherryfass.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Beginn ist bitter und scharf - Das hatte ich nach der Nase überhaupt nicht erwartet. Auch der zweite Schluck ändert nichts an einer hölzernen Bitterkeit mit dunkler Schokolade, Röstaromen und minimal Honig, dazu ist er ölig, schwer und trocken. Irgendwie bietet der Old Elgin fast nur Mundgefühl ohne irgendwelche großartigen Geschmacksnoten außer Sherry mitzubringen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bittere Orangenmarmelade, leicht metallisch, Röstaromen, Espresso, uraltes Holz und ordentlich adstringierend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Nase ein klassisches, altehrwürdiges Sherry-Profil und danach ist es einfach vorbei, denn in Geschmack und Abgang ist der Old Elgin leider einfach nicht gut. Aus meiner Sicht daher: Finger weg.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/AAE337B5-ADD4-4896-B79E-5E64B02ACA3F.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 11 Mar 2021 09:28:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/old-elgin-8-jahre-1993</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig 12 Jahre - Hermitage Wood</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-12-jahre-hermitage-wood</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Ledaig 12 Jahre - Hermitage Wood - Gordon &amp;amp; MacPhail
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/8C9FC3B1-DE32-415A-BC5D-56A82B916876.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Jahr 2017 brachte Gordon &amp;amp; MacPhail einen 11 Jahre alten Ledaig Hermitage Wood raus, in den ich mich damals regelrecht verliebt habe. Als 2020 dann ein neuer und mit 12 Jahren sogar geringfügig älterer Ledaig Hermitage Wood auf den Markt kam, war mir sofort klar: den muss ich unbedingt probieren. 9 Jahre Refill Sherry Hogshead, dann 3 Jahre im Hermitage Wine Cask, abgefüllt mit 45,0%, 4.440 Flaschen - So die Rahmendaten. Hermitage ist übrigens ein legendäres Weinanbaugebiet in Frankreich, dessen Rotweine normalerweise eine fünf- bis zehnjährige Flaschenreifung verlangen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dunkle, ewig in Alkohol eingelegte Kirschen, Johannisbeeren, Mandarinen, warmer Rauch, und typischer Strandgeruch (Salzwasser, Algen, Möwenscheiße) springen mir sofort in die Nase und erinnern mich stark an die 2017er-Abfüllung. Spannend sind insbesondere die leichte Säure, die fruchtige Süße und ein beinah frisches Prickeln, die den Ledaig fast wie einen hochprozentigen, rauchigen Krimsekt wirken lassen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Ledaig empfängt mich mit kaltem, aschigen Rauch, minimal altem Holz, Pflaumen, ordentliche Tanninen, staubtrocken und wieder mit einem leichten Prickeln auf der Zunge. Er ist ölig, würzig, anfangs fruchtig süß und irgendwie kalt. Als wenn ich in Alkohol getränkte Früchte aus dem Aschenbecher naschen würde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frisches Holz, kalter Rauch, leichte Espressonoten, Waldhonig, ledrig, mittellang
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Grundsätzlich ein sehr leckerer, hervorragend zu trinkender Ledaig, den ich jedem Rauchfan nur ans Herz legen kann. Im Vergleich zu der noch viel besseren 2017er-Abfüllung für mich persönlich zu aschig-kalt, aber das ist Jammern auf extrem hohen Niveau. Klare Probierempfehlung.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/8C9FC3B1-DE32-415A-BC5D-56A82B916876.jpeg" length="100966" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 10 Mar 2021 08:06:34 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dallas Dhu 1968</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dallas-dhu-1968</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Dallas Dhu 1968 - Connoisseurs Choice
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/8DC64437-6E97-4F9D-B813-B2EE8819AAB2.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mal wieder muss der Schrank mit den Miniaturen für die heutige Verkostung herhalten und diesmal muss ein Dallas Dhu aus dem Jahr 1968 dran glauben. Abgefüllt in der Connoisseurs Choice-Serie von Gordon &amp;amp; MacPhail wurde der Whisky mit 40% in die Flasche gebracht. Welche Fassart oder wie alt der Whisky ist? Keine Ahnung - Das war nicht rauszufinden. Eine erste Geruchsprobe direkt nach dem Einschenken lässt aber sofort auf ein Sherryfass schließen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sicherheitshalber auf die Schnelle: Dallas Dhu war eine Speyside-Brennerei, die 1983 endgültig stillgelegt wurde und seitdem als Museum dient. Es gibt also ab und zu nochmal ein paar hochpreisige Abfüllungen zu kaufen, aber normalerweise ist von dort nichts mehr zu bekommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach dreißig Minuten sind die typisch staubig-muffig-pappigen Noten verschwunden, die bei Whiskys, die lange in der Flasche lagern, immer auftauchen. Danach kommt der Dallas Dhu mächtig und drängend aus dem Glas: Dunkle, vollgesogene Kirschen, Muskatnuss, Walnüsse, leichte orangenartige Säure, Vanille, tiefdunkle Schokolade, Motoröl und minimal Rauch. In der Nase hätte ich ihm deutlich mehr als 40% Alkoholgehalt gegeben - Er riecht sehr schwer, gesetzt und ölig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kräftig malzig mit weißem Pfeffer und ordentlich würzig - Das ist die erste Rückmeldung, die ich von meiner Zunge bekomme. Eine schwere, sehr dunkle, leicht bittere Süße, die von Kirschen und Aprikosen kommen könnte, verteilt sich im ganzen Mund und trocknet diesen ordentlich aus. Klare Röstaromen, Kaffee, Heidekräuter, Vanille, dunkles Holz, ganz leichter Rauch und Backpflaumen runden den Geschmack ab.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach dem ersten Schluck hab ich noch gedacht, dass diese Noten von altem, staubtrockenen Sherry niemals vom Gaumen verschwinden wollen, aber mit dem Leeren des Glases ändert sich der Abgang von lang zu bestenfalls mittellang. Vanille, Pflaumen, Muskat, Eiche, minimal Torf und Espresso mit leicht pfeffriger Schärfe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich versuche, diesen Dallas Dhu so objektiv wie möglich zu betrachten, dann ist das ein ganz und gar großartiger in Würde gealterter schmackhafter und würziger Whisky. Wirklich toll. Leider ist es allerdings auch eine absolute Sherrygranate und damit so überhaupt nicht meine Spielwiese. Wer Sherry liebt, wird diesen Dallas Dhu lieben. Ich persönlich war froh als ich mein Glas endlich geleert hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/7C4EF681-21AB-428F-AB39-949BFA8AB3A1.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 08 Mar 2021 09:45:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dallas-dhu-1968</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Scapa 1985 - 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/scapa-1985-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Scapa 1985 - 11 Jahre - Gordon &amp;amp; MacPhail
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/B147627A-3458-4E0B-A7DC-60EBC2C3D36D.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Scapa ist eine von diesen Brennereien, bei denen ich jedes mal denke: „Dieser Whisky kann doch so viel mehr - Warum füllen die den bloß so komisch ab?“ Immer wenn ich einen Scapa im Glas habe, hoffe ich, jetzt den Durchbruch, den tollen Scapa, den Knaller, einen wirklich guten Dram zu trinken und jedes mal werde ich aufs Neue enttäuscht. Ich weiß nicht genau, wo bei mir dieses Gefühl herrührt, dass Whiskys aus dieser Brennerei eigentlich so viel mehr können müssten, aber irgendwie ist es einfach da. Vielleicht sind die auch nicht besser, was aber wirklich schade wäre.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich habe also mal wieder einen Scapa im Glas und hoffe wie immer das Beste: 1985 gebrannt und nach 11 Jahren mit 40% Alkoholgehalt von Gordon &amp;amp; MacPhail in eine Miniatur gefüllt. Fassart? Finish? Keine Ahnung - Das war leider nicht herauszufinden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der erste Eindruck ist muffig, staubig und voll von alter, feucht gewordener Pappe, aber genau diese Noten sind bei einem Whisky, der 25 Jahre in der Flasche war, natürlich auch zu erwarten. Dahinter kommen dann dunkles Malz, leichte Röstaromen, viel Karamell, Zuckerwatte, Muskatnuss, grüne Walnüsse und alte, schrumpelige, säuerliche, matschige Aprikosen. Riecht erstmal gefällig, mild und ölig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sanft, cremig und ölig legt sich der Scapa auf die Zunge und bringt mir zuerst Vanille, Vanille und Vanille. Über Haselnüsse, grüne Äpfel, morsche Äste, kalten Kaffee, Salz und bitteres Holz hinweg entwickelt sich der Dram zu einem wärmenden und ganz leicht scharfen Whisky. Für mich persönlich ist er gerade noch so an der Grenze zu zu viel Bitterkeit und wandelt hier auf einem schmalen Grat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine mittellange Mischung aus Vanille, drei Tage altem Kaffee, bitterer Orangenmarmelade und Eiche, die warm und trocken ausklingt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein bisschen weniger bitter, ein bisschen mehr Kraft und er wäre deutlich mehr als nur „ok“. So aber habe ich hier einen Durchschnittswhisky, der mich nicht vom Hocker gehauen hat. Aber ich werde es weiter versuchen, bis ich den Scapa-Knaller finde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 10:23:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/scapa-1985-11-jahre</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Braeval 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/braeval-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Braeval 11 Jahre - Infrequent Flyers
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/6A67ADF0-CBA8-46E0-8908-E15476054040.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Braeval ist eine von diesen Brennereien, die ich wirklich selten ins Glencairn bekomme, denn es ist eigentlich so ein reines Arbeitstier für die Blendindustrie, welches keinerlei eigene Abfüllungen rausbringt. Es gibt natürlich regelmäßig Single Casks bei unabhängigen Abfüllern, aber auch das sind übers Jahr verteilt selten mehr als zehn verschiedene Abfüllungen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Brennerei selber liegt in der Speyside, wurde gegründet in den 1970ern und hat im Jahr 2008 nach zwischendurch sechs Jahren Pause wieder angefangen Whisky herzustellen. Der 11 Jahre alte Braeval, von dem ich heute ein Sample probiere, wurde im Jahr 2009 also relativ kurz nach der Wiedereröffnung gebrannt, 11 Jahre in einem Refill Bourbon Barrel gelagert und schließlich mit 56,1% vom unabhängigen Abfüller Alistair Walker in der Infrequent Flyers-Serie herausgebracht (Wer auf Optik steht: die haben übrigens wirklich schicke Label).
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sofort schlagen mir jede Menge Honig, Gras, Zitrone, Aprikosen, Heidekräuter und Toffee entgegen. Die 56,1% machen sich dagegen kaum bemerkbar und werden von der fruchtig-kräutrigen Süße regelrecht in den Hintergrund gedrängt. In der Nase frisch, rund und süffig. Gefällt mir bis hierher schon mal.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf der Zunge zeigt der Braeval dann, dass er 56,1% hat und schiebt erstmal ordentlich warm und scharf an. Die einzelnen Geschmacksnoten empfinde ich als eher ungewöhnlich, denn ich meine sowas wie Tomaten und Paprika, aber auch Kuchenteig zu finden. Dazu Röstaromen, dunkle Schokolade, Vanille und sehr schweres Malz sowie frisches, dunkles Holz. Staubtrocken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittellang und warm, mit leichter Ingwerschärfe, angebranntes Holz, sehr trocken, minimal säuerlich, sowie mit ein bisschen Erde und Kies.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hmm. Der ist so hmm. Also irgendwie hmm. Er ist weder gut noch ist er schlecht. Er ist nicht einfach nur nichtssagend nett, sondern hat schon seinen eigenen Charakter, aber dieser Charakter ist nichts halbes und nichts ganzes. Ich finde ihn nicht lecker, aber ich finde auch nichts, was mir missfällt. Kann man trinken. Muss aber nicht in meinem Schrank wohnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/6A67ADF0-CBA8-46E0-8908-E15476054040.jpeg" length="102184" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 04 Mar 2021 07:00:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/braeval-11-jahre</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/6A67ADF0-CBA8-46E0-8908-E15476054040.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/6A67ADF0-CBA8-46E0-8908-E15476054040.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Daftmill 2009 - Summer Batch</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/daftmill-2009-summer-batch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Daftmill 2009-2020 - Summer Batch Release
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4268.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Abfüllungen von Daftmill sind ja immer so eine Sache: diese kleine Farmbrennerei aus den Lowlands, die allerhöchstens 20.000 Liter im Jahr produzieren kann, wirft dadurch natürlich immer nur sehr wenige Abfüllungen und Flaschen auf den Markt, die dann entsprechend begehrt und sehr schnell preislich schwierig sind. Ich würde zu gerne mehr Whisky aus dieser Brennerei trinken, denn bisher haben mich alle Abfüllungen, die ich von dort getrunken hab, sehr überzeugt. Letztlich war aber eigentlich immer mein Fazit: für den Preis bekomme ich anderswo noch viel besseren Whisky. Aber lecker waren sie immer und so hoffe ich, dass das vor mir im Glencairn auf die Verkostung wartende Summer Batch Release 2009-2020, abgefüllt mit 46% und bestehend aus drei Bourbon Casks und einem Oloroso Hogshead wieder ein Genuss wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frisch, fruchtig, zitronig, grasig - Das sind die ganz klaren und deutlichen Eindrücke, die meine Nase dem Daftmill sofort zuordnet. Er ist sehr sanft und saftig, mit Mirabelle, Zitrone, Vanille, Eukalyptus, Gras, Getreide und minimal Muskatnuss. Nur an Letzterem kann ich im Geruch erkennen, dass hier ein Sherryfass dabei war, aber auch nur, weil ich weiß, dass ich eines Suchen muss. Blind hätte ich das wohl eher nicht gefunden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sanft und ölig, mit leichter, angenehmer, fast edler Bitterkeit macht sich der Daftmill auf der Zunge breit. Die Mirabellen aus der Nase kommen deutlich wieder, dazu Honig, dunkle Schokolade, frisch gepresste Zitrone, bittere Orangenmarmelade, Karamell und ein junger Ast.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hier wird der Daftmill überraschend bitter, behält aber seine zitronig-grasigen Noten trotzdem bei. Mittellang, trocken, viele Tannine und mit hellem Holz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Tolle Nase, sehr ordentlich im Geschmack, aber leider kein schöner Abgang. Nase und Geschmack bieten mir wieder das, was mich bei meinen vorherigen Daftmill-Abfüllungen so begeistert hat, aber diesmal ist das Ende leider ein bisschen misslungen. Bei dieser Abfüllung reicht mir tatsächlich mein, wenn auch in der großen Flasche bekommenes, Sample völlig aus. Werde weiter Daftmill probieren, wenn auch letztlich wohl nie eine Flasche kaufen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4268.jpeg" length="130507" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 28 Feb 2021 10:38:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/daftmill-2009-summer-batch</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Secret Skye - 17 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/secret-skye-17-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Secret Skye - 17 Jahre - Sansibar Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4254.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4255.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eine 17 Jahre alter Secret Skye Whisky mit einem Ausgabepreis unter 100 €? Da hatte ich keine Wahl und musste ganz fix zuschlagen, denn wenn man mal guckt, was ein 17 Jahre altes Single Cask in Fassstärke der einen Brennerei auf Skye, die schon derart lange produziert, sonst kostet, dann schlägt das Whisky-Jäger-Herz einfach höher. Zusätzlich zur kompletten Flasche hab ich mir auch noch ein Sample besorgt, welches ich neugierigkeitshalber sofort verkosten muss. Abgefüllt wurde der Whisky als Batch No. 6 in der „Finest Whisky Berlin“-Serie vom unabhängigen Abfüller Sansibar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nochmal die Rahmendaten: 17 Jahre, 55,8% Alkoholgehalt, Bourbon Cask, 206 Flaschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frisch, grasig und völlig ohne Rauch kommt der Secret Skye mir aus dem Glencairn entgegen. Grüne Äpfel, Zitronengras, Toffee, Birnencider, eine leichte Ingwerschärfe und minimal mineralische Noten überraschen mich insgesamt völlig, denn so einen Whisky aus dieser Brennerei, die nicht genannt werden darf, hatte ich noch nie im Glas. Ich vermisse Salz, Jod, Algen, Torfrauch und natürlich den berühmten „Chili Catch“. Bei einem Blindtasting hätte ich an dieser Stelle mit viel Wohlwollen auf irgendeinen Highlander, aber vermutlich eher auf sowas wie Daftmill getippt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge heißt einen dann doch der „Chili Catch“ sehr ordentlich willkommen und lenkt im ersten Moment vom restlichen Geschmack ab. Der zweite Schluck bringt die Birnen aus der Nase auf die Zunge, dazu kommen Kümmel, Zitrusfrüchte, leichte Eiche, Milchschokolade, Röstaromen und eventuell ein Hauch von Torfrauch. Letzteres aber vermutlich auch nur, weil ich es schmecken will und nicht, weil es wirklich da ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Secret Skye liegt sehr lang, pfeffrig und warm im Mund, blendet mit Salz, frischer Eiche, kaltem Kaffee und undefinierbar bittersüß aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wohin ich diesen Secret Skye bei einer Blindverkostung gesteckt hätte, aber mit ziemlich Sicherheit hätte ich nicht auf Skye getippt. Ein fruchtig-zitroniger Lowlander in der Nase und ein scharf-zitroniger Irgendwas im Mund. Der klassische Chili Catch ist das Einzige, was auf die Brennerei hinweist, aber sonst? Hat mir der Whisky nun geschmeckt? Ja, hat er tatsächlich, aber es ist kein Dram für jeden Tag, denn auf der Zunge hat er mich doch ganz ordentlich herausgefordert. Eine wirklich schöne Erfahrung und ich bin froh eine ganze Flasche von diesem absolut ungewöhnlichen Skye-Whisky zu haben.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 19:10:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/secret-skye-17-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Clynelish 1997 - 16 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-1997-16-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Clynelish 16 Jahre - Simon Brown Traders
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4247.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich hab ich einen größeren Blind-Einkauf beim unabhängigen deutschen Abfüller Simon Brown Traders getätigt und einer der gejagten Whiskys hat nun den Weg in mein Glencairn gefunden: ein Clynelish, gebrannt im April 1997, 16 Jahre gelagert im Ex-Bourbon Cask und im April 2013 mit 43% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht. Clynelish ist ohnehin eine Brennerei, mit der ich schon häufig meine Freude hatte, da musste ich diesen Blindkauf einfach mal versuchen, denn ein 16 Jahre altes Single Cask für 65 € ist ja auch nicht alltäglich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der in der Farbe an einen Weißwein erinnernde Whisky bietet sofort mit Wachs, Äpfeln, Zitronengras, Mandarinen und Kräuterhonig ganz klassische Clynelish-Noten. Hinzu kommen nach ein wenig Zeit im Glas noch blühende Heide, ganz helle, frische Eiche, Kreide und Pfirsich. Rein von der Nase her ein erfrischender, sommerlicher Dram.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs eher wässrig, wird der Clynelish mit der Zeit immer kräftiger und schärfer. Durch den „wässrigen“ Eindruck wirkt er erst sehr sanft und leicht, steigert sich dann aber ins ölig, pfeffrige. Äpfel und Mandarinen sind weiterhin sehr präsent, Honig, Malz und Bienenwachs sind ebenfalls klar erkennbar, dazu Erde, Kalk und minimal Jod und Rauch. Gegen Ende zeigt sich dann auch angebrannte Eiche, die den Clynelish sehr trocken wirken lässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, weißer Pfeffer, der letzte Schluck angebrannter Kaffee aus der letzten Kanne des Tages, Wachs, Mandeln, Eiche und leichter Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist ein ganz klassischer Clynelish. Ich glaube, jeder, der den in einem Blind Tasting erwischt und Clynelish kennt, hätte sofort richtig getippt. Die nur 43% nehmen ihm ein bisschen Kraft, aber er ist trotzdem süffig und lecker. Den könnte ich vermutlich einfach so wegtrinken. Dieses Single Cask ist nicht übermäßig komplex oder offenbart regelmäßig neue Noten, aber es ist lecker, wenn man auf Clynelish steht und die Brennerei mal ganz klassisch erleben möchte.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 23 Feb 2021 19:16:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-1997-16-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aberfeldy 1966 - 16 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/aberfeldy-1966-16-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Aberfeldy 1966 - Connoisseurs Choice
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4245.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit einen etwas älteren Mini zu öffnen und diesmal hat es einen Aberfeldy aus dem Jahr 1966 getroffen: abgefüllt wurde er nach 16 Jahren mit 40% Alkoholgehalt von Gordon &amp;amp; MacPhail in der Connoisseurs Choice-Serie. Leider ist über die genutzten Fässer nichts bekannt, aber sobald der Whisky im Glas ist, beginnt ein richtig fetter old-school Sherrygeruch den Raum zu füllen, was in Verbindung mit der satten braun-goldenen Farbe eventuell einen klitzekleinen Tipp geben kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach 25 Minuten im Glencairn und mit dem bereits erwähnten Sherrygeruch im Raum traue ich mich erstmalig meinen Zinken ins Glas zu stecken, weil ein Whisky, der fast 40 Jahre in der Flasche war, nach meiner Erfahrung immer ordentlich Zeit braucht, um sich zu öffnen. Der Aberfeldy hat im ersten Eindruck für seine gerade mal 40% ordentlich Kraft, wirkt ölig und wie ein warmer Herbsttag. Der klassisch, muffig-pappig-staubige old bottle flavour hält sich sehr im Hintergrund und gibt verschrumpelten Rosinen, Muskat, Wal- und Haselnüssen sowie Kräuterhonig ordentlich Raum. Dunkle, alte Eiche, Karamell, Röstaromen und auch ein wenig Leder lassen sich nach einiger Zeit ebenfalls noch finden. Dieser alte Aberfeldy hat im Geruch echt Power.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch im Mund ist der Whisky ölig, warm, fruchtig und würzig und hat auch hier im ersten Moment so richtig Kraft. Weißer Pfeffer, Muskatnuss, bittere Orangenmarmelade, stark geröstetes Malz, Espresso, Pflaumen und Kräuterhonig vermischen sich zu einem richtig klassischen alten Malt. Im zweiten und dritten Schluck werde diese Geschmäcker noch um Kirschen und alte Eiche ergänzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bestenfalls mittellang bleibt der Aberfeldy im Mund und bringt hier zum ersten Mal die muffig-staubig-feuchten Noten eines Whiskys mit, der lange in der Flasche war. Dazu kommen klare Röstaromen, wieder jede Menge Muskat, eine feine Säure, die am ehesten an Orangen erinnert, ein uraltes, brüchiges Stück Holz, Tabak und wochenlang in Alkohol gelagerte Zwetschgen. Er klingt am Ende leicht pfefferig, trocken und malzig am Gaumen aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von stark sherrylastigen Whiskys und daher war ich direkt nach dem Öffnen der Miniatur erstmal ein bisschen abgeschreckt, aber dieser alte Aberfeldy hat mich tatsächlich absolut überzeugt, dass auch Sherrybomben richtig lecker sein können. Obwohl er überhaupt nicht meinem grundsätzlichen Geschmacksprofil entspricht, ist das ein echter Kracher. Wenn ihr davon noch eine Miniatur oder einen Dram aus der Großflasche ins Glas bekommt, dann genießt ihn, aber lasst euch Zeit. Die braucht er nämlich und hat sie auch verdient. Geil.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 21 Feb 2021 22:03:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/aberfeldy-1966-16-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ben Nevis 24 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-24-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ben Nevis 24 Jahre - 1996-2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4223.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Manchmal bekommt man als Blogger umsonst Samples zugeschickt, bei denen man einfach nicht die Zielgruppe der Abfüllung ist, und manchmal sind Samples dabei, da strahlt man schon, wenn man das kleine Fläschchen nur vor sich hat. Der Ben Nevis 24 Jahre, den Sebastian von deinwhisky.de mir hat zukommen lassen, ist so eine Abfüllung, bei der die Rahmendaten mich regelrecht anspringen und sagen „Stefan, dieser Whisky ist absolut etwas für dich“: Ben Nevis - Die Brennerei mag ich ohnehin furchtbar gerne. Ex-Bourbon-Cask - Ja, immer wieder gerne und viel lieber als jede Menge Sherry. Sansibar - Von diesem Abfüller hatte ich schon einige spannende Einzelfässer. Die Voraussetzungen für eine schöne Verkostung scheinen also gegeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hier nochmal die Rahmendaten in kurz und knapp: Ben Nevis, gebrannt 1996, 24 Jahre im Ex-Bourbon-Cask gelagert, abgefüllt in 2020 mit 43,9% Alkoholgehalt, sehr helle Weißweinfarbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfirsich, Mango und Aprikose kommen mir sofort wenig schüchtern, fruchtig und minimal säuerlich aus dem Glencairn entgegen. Im ersten Moment hat der Dram fast etwas von einem Fruchtsaft. Ein bisschen Zitronengras, minimal Vanille, ein Anklang von Eiche, aber vor allem Frucht, Frucht, Frucht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei einer Blindverkostung nur beim Riechen schon auf einen Whisky getippt hätte. Auch nach fast 40 Minuten im Glas keinerlei Änderung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Geruch ist so faszinierend, dass ich mich kaum traue, einen Schluck zu trinken, um nicht enttäuscht zu werden - Aber irgendwann muss ich einfach: anfangs etwas wässrig, aber schnell mit einer soliden Ingwerschärfe, die immer leicht im Hintergrund lauert. Die 24 Jahre im Fass machen sich hier klar bemerkbar, denn wir haben feine, bittere Eiche, gewachste Äpfel, Röstaromen, grüne Walnüsse und Muskatnuss. Der Whisky ist würzig, trocken und lässt Früchte nur noch erahnen.....vermutlich aber auch nur, weil ich die nach der Nase einfach finden will.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und trocken, mit bitterer Orangenmarmelade, Muskat, Eiche und frisch gemähtem Rasen. Der Dram hinterlässt einen richtigen Film auf der Zunge.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für mich hat dieser Ben Nevis ein unglaublich großartiges Aroma und schafft es dann erstaunlicherweise rein gar nichts aus diesem Aroma mit auf die Zunge zu nehmen, aber trotzdem ein richtig leckerer Whisky zu sein. Dieser Ben Nevis ist rein gar nichts für Liebhaber von Sherryreifungen, sondern ein richtig schönes, klassisches Beispiel für ein Bourbon Cask.....und sowas trifft einfach genau meinen Geschmack. Preislich liegt er bei
         &#xD;
  &lt;a target="_blank" href="https://www.deinwhisky.de/schottland/highlands/ben-nevis/4528-ben-nevis-24-jahre-1996/2020-sansibar-whisky-for-deinwhisky.de-43-9-vol..html"&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           deinwhisky
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          .de
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         derzeit bei 199 €, was natürlich ein ganz ordentlicher Batzen Geld ist. In 2020 sind allerdings mehrere unabhängige Ben Nevis mit 23/24 Jahren erschienen und sie lagen alle zwischen 180 € und 300 €, also scheint das einfach der klassische Marktpreis zu sein......und jetzt schnüffel ich noch ein bisschen am leeren Glas.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 18 Feb 2021 18:11:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-24-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4223.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4223.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardbeg 1974 - 21 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardbeg-1974-21-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ardbeg 1974 - Connoisseurs Choice
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4217.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute ist mal Zeit für ein besonderes Schätzchen, welches sich noch recht frisch in meiner Sammlung befindet: ein Ardbeg 1974, abgefüllt mit 40% in der Connoisseurs Choice-Serie von Gordon &amp;amp; MacPhail im Jahr 1995, wie der Bottlecode „IE“ verrät. Weder auf einer Messe noch als Sample habe ich so einen alten Ardbeg bisher verkosten dürfen, daher bin ich sehr gespannt, was mich erwartet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram ist sehr zurückhaltend und traut sich auch nach 30 Minuten noch kaum aus dem Glas. Alte staubige Bücher und ein wenig nasse Pappe sind als Erstes präsent und ich muss mit der Nase ordentlich arbeiten, um dem Ardbeg weitere Aromen zu entlocken: es gibt ganz leicht tropische Noten, die am ehesten an Ananas und Mango erinnern, dazu kommen Erdnüsse, Vanille und milder Kaffee. Torf? Ja, irgendwie schon, aber eher ein wenig dreckig mit Maschinenöl, Jod und Teer und sehr weit im Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mild, ölig, muffig und mit erstaunlicher Kraft. Dumpfer, dreckiger Rauch, Kaffee, dunkles, süßes Malz, Vanille, Orangen und hmm.....ein Stück Kohle. Angenehme Bitterkeit und leichte Schärfe runden den Ardbeg ab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, warm und trocken, ganz klar herb, mit Muskat und Beifuß, aschiger Rauch mit Tabakkrümeln, Ingwer und Zitrone.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Ardbeg ist unzweifelhaft lecker und wirklich gut, aber es ist kein feuchter Whiskytraum, der mich ab jetzt um den Schlaf bringen wird. Ich freue mich einfach, diesen alten Dram probiert zu haben und kann jedem nur empfehlen, auch mal so einen alten Ardbeg zu trinken, aber kauft euch keine ganz Flasche - Die 700+x € ist er nicht wert. So ein Sample aber.....
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 16 Feb 2021 18:19:26 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whiskyzoom und die sieben Kilchoman</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whiskyzoom-und-die-sieben-kilchoman</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Kilchoman - Uniquely Islay Series - An T‘earrach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4208.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es waren einmal ein paar Abende im Februar des Jahres 2021 als Prinz Whiskyzoom von der traurigen Gestalt einsam und von seiner längst eingeschlafenen Familie sträflich allein gelassen vor seinen Whiskysamples saß und sich fragte, wie er denn den Rest des Tages begehen könnte. Dabei fiel sein Blick auf sieben kleine unschuldige Kilchoman-Sample aus der eigentlich neun Abfüllungen umfassenden Uniquely Islay-Serie, die im Jahre 2020 auf den Markt gekommen war.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Prinz fasste daraufhin den hinterhältigen Plan, diese sieben Samples vergleichenderweise nebeneinander zu verkosten und ihnen Stück für Stück ihre Geheimnisse zu entlocken, bis sie am Ende vollständig den Weg allen Whiskys gegangen und aus dem Sampleschrank getilgt sein würden. Doch wo anfangen? Nach Größe, nach Alter, nach Finish, nach offizieller Nummerierung? Alles Schnickschnack: die sieben Kilchoman wurden stumpf nach Alkoholgehalt aufgereiht und anschließend einer nach dem anderen geköpft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         I.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uniquely Islay 5/9
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2011-20, Finish 9 Monate STR Wine Cask
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         53,5%
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine klar erkennbare Fassstärke, die die Nase auf den restlichen Abend vorbereitet: Zitronenrauch, Heidekräuter, Preiselbeeren und Erdbeerbowle sind die prägnantesten Noten
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durch den kräftigen Geruch vorbereitet, lässt sich die Zunge nicht mehr erschrecken und kann sich sofort auf die einzelnen Aromen konzentrieren: Speck, Lagerfeuerrauch und angebrannter Kaffee auf der einen Seite, aber auch eine feine Fruchtsüße, rote Beeren und dann später Pfeffer auf der anderen Seite.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, mit pfeffriger Schärfe, kaltem Rauch, leichte Bitterkeit und Muskat. Lang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         II.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uniquely Islay 4/9
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2012-2020, Finish 8 Monate STR Wine Cask
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         53,8%
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht mehr ganz so kräftig in der Nase, aber vielleicht bin ich auch nach dem ersten Dram schon abgehärtet. Beeriger Rauch, Grapefruit, Gras, Kräuterhonig und Leder zeigen sich deutlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Rauch ist schon mal anders als im ersten Sample, nämlich deutlich kälter, aschiger und mit alten Tabakkrümeln durchsetzt. Durch Vanille, Blaubeeren und Pflaumen gibt es aber auch eine nicht zu vernachlässigende Süße.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittel, aschig, mit feiner Säure, Vanille, Zartbitterschokolade und Röstaromen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         III.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uniquely Islay 3/9
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2011-2020, , Finish 24 Monate Fresh Rum Cask
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         54,0%
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Deutlich zurückhaltender als die ersten beiden Samples mit exotischen Noten: Ananas, Vanille Mango und Zitrone, aber trotzdem auch Speck und Lagerfeuerrauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge gar nicht mehr schüchtern, wärmt sofort durch, mit scharfem Ingwer und kräftigem Rauch, dazu die Süße von Zimt, Vanille und Akazienhonig sowie die Bitterkeit von dunkler Schokolade, Espresso und Kardamom
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr lang, mit kräftigem Torf, einer fast eleganten Bitterkeit, Vanille und Röstaromen. Eher aschig
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         IV.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uniquely Islay 1/9
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2012-2020, Finish 19 Monate Fresh Madeira Hogshead
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         54,1%
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Klar anders als die ersten drei Samples wird dieser zuerst von Süße dominiert, bevor die rauchige Kraft von Islay durchkommt. Er ist Fruchtig süß mit Zwetschgen, Blaubeeren und Honig, bietet danach aschigen Rauch, Salz und Algen sowie eine Zitrusnote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein unerwartet milder, süßlicher Antritt, der dann, ähnlich wie beim Geruch, dann zur rauchig, pfeffrigen Seite wechselt. Erst Mirabellen und helle Trauben, dann Pfeffer, Tabak, Leder, Asche, Kardamom und Paprikagewürz
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher lang, aschig und trocken, mit Zitrone, Bitterschokolade und Toffee. Wenig fruchtig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         V.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uniquely Islay 2/9
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2012-2020, Finish 19 Monate Fresh Madeira Hogshead
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         54,2%
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Verwirrt ziehe ich die Stirn kraus als meine Nase mit der kruden Mischung aus einem Sake und geräuchertem Schinken konfrontiert wird. Grapefruit, Mango, Limetten und Heidekräuter sowie Vollmilchschokolade und eine leere Zigarettenschachtel kommen hinzu.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Definitiv kräftig, aber trotzdem zurückhaltend. Die Power bleibt durchgängig unterschwellig, fast drohend im Hintergrund. Vorne tummeln sich Zitronengras, Honig, Mirabellen, aschiger Rauch und weißer Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, mit herber Eiche und mineralischen Noten, scharf, würzig und viel Muskatnuss
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         VI.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uniquely Islay 8/9
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2006-2020, Refill Bourbon Barrel
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         54,4%
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine klare fruchtige Schärfe und erstaunlich viel Salz: Birne, Vanille, helle Trauben, dazu alkoholische Schärfe, muffiger Rauch, Mango, Jod und natürlich Salz
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         54,4%? Niemals. Erstaunlich süffig, ölig, cremig. Birnencider, Limetten, aschiger Rauch, Nougat und Eukalyptus. Erst spät wird er scharf und zeigt seine alkoholische Stärke.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfeffrig warm, trocken, Asche, wieder Nougat, Espresso und Karamell. Mittellang
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         VII.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uniquely Islay 6/9
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2013-2020, Fresh Bourbon Barrel
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         57.2%
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr kräftig, klare Säurenoten, die am ehesten von Limetten stammen, dazu grüne Äpfel, Tabakreste, Asche und Hefe. Wenig Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der hat ordentlich Kraft, Zitronengras und Vanille, aschigen, kalten Rauch, Kardamom, Heidekräuter und brüchige, morsche, staubige Äste
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und pfeffrig, mit Asche, grünen Äpfeln, Zitrone, Vanille und Akazienhonig
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe die sieben Kilchoman natürlich nicht alle an einem einzigen Abend vollständig verkostet und geleert, sondern das „Projekt“ über vier Abend gestreckt: am ersten Abend ein winzigen Schluck von allen Sieben für einen ersten Eimndruck, am zweiten Abend die ersten vier, am dritten Abend die letzten drei und am letzten Abend nochmal einen winzigen Schluck von allen zusammen, um während des Lesens der eigenen Notes nochmal alles zu verifizieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Insgesamt waren das sieben spannende Single Casks und ich bereue es ein bisschen, nicht auch noch Sample der beiden weiteren zugehörigen Abfüllungen gehabt zu haben. Im Ergebnis ist es für mich beinah so, wie ich es vorher erwartet habe: Kilchoman ist für mich eine Brennerei, die ich mal liebe und mal hasse. Es gibt Abfüllungen, die finde ich großartig, und andere, die finde ich furchtbar. Selten gibt es irgendwas dazwischen. Zusätzlich finde ich an Kilchoman immer absolut faszinierend, wie einige Abfüllungen nach richtig kräftigem Speck oder Schinken riechen und auch teilweise schmecken können, während andere Abfüllungen mit teilweise fast identischen Rahmendaten das nicht haben. War ja hier auch wieder so.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine liebste Abfüllung der Sieben war die Uniquely Islay 8/9 (Nr. 6 in meiner Verkostungsreihenfolge): gar nicht mal, weil es die Älteste war, sondern weil ich die klaren Noten dieser reinen Bourbonfassreifung und den sehr gut eingebundenen Alkohol gerne mochte. Einfach lecker. Danach folgten in meinem persönlichen Ranking die süffige 3/9 (Rum Cask), die ungewöhnliche 2/9 (Madeira Finish) und die erdbeerige 5/9 (STR). Diese vier sind alle echt gut und die würde ich jederzeit wieder trinken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die 4/9 (STR), die 6/9 (Bourbon Barrel) und die 1/9 (Madeira) waren leider so überhaupt nicht meins und die letzten Reste von denen werden vermutlich in die Living Bottle wandern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Ergebnis: Hat Spaß gemacht, war aufgrund der sieben Fassstärken aber auch anstrengend für Nase, Zunge und Gaumen, hat meine Hassliebe zu Kilchoman bestätigt und mir gezeigt, dass ich von dieser Brennerei bei den Single Casks nichts blind kaufen kann, weil die Abfüllungen mit sehr ähnliche Rahmendaten teilweise extreme Unterschiede aufweisen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Feb 2021 15:27:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/whiskyzoom-und-die-sieben-kilchoman</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Imperial - 28 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/imperial-28-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Imperial 28 Jahre - The Single Malts of Scotland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4189.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
          Gerade vor zwei Tagen bin ich bei einem Caperdonich von einer geschlossen Brennerei doch ein wenig enttäuscht worden und daher muss ich gleich mal ganz bewusst zu einer anderen „closed distillery“ greifen: ein Imperial hat den Weg in mein Glas gefunden. 28 Jahre alt und in 2020 mit 40,8% Alkoholgehalt abgefüllt. Fünf Ex-Bourbon Barrels ergaben 600 Flaschen, die in der Serie „The Single Malts of Scotland“ von Elixir Distillers in die Flasche gebracht wurden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Imperial war früher einer der Hauptbestandteile der Blends Ballantine‘s und Teacher‘s und dürfte auch nach Einstellung der Produktion im Jahr 1998 noch diverse Jahre weiter in diese beiden Klassiker geflossen sein. Inzwischen sollte sich dies allerdings vermutlich endgültig erledigt haben. Alle Imperial, die ich bisher probiert habe, lagerten in Sherryfässern, daher ist die Bourbonfassreifung in meinem Glas eine Premiere mit dem reinen Brennereicharakter für mich. Ich bin gespannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Imperial drängt mit mächtig Kraft aus dem Glas: Wachs, Äpfel, Zitronen und Aprikosen sind sofort präsent, während alte Pappe, Heidekräuter und Pfirsich erst nach und nach, aber deutlich wahrnehmbar, hinzukommen. Eine sehr feine, klar definierte, beeindruckende Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach dem ersten Schluck werfe ich nochmal einen Blick aufs Etikett und sicherheitshalber auch in die Base: ja, es sind tatsächlich nur 40,8% - Schmeckt aber wie mindestens 48%. Bittersüße, vergorene Aprikosen, Kies, Kalk und gewachste Äpfel liefert dieser Imperial im Mund ab. Ein uraltes, muffiges, morsches, eingestaubtes Eichenbrett und ein wenig Vanille stehen für den Fasseinfluss nach 28 Jahren Bourbonfass. Der Dram ist ölig, leicht pfeffrig und trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und warm, mit einem staubigen Buch, Eiche, Zitrone, Vanille und einer klar definierten Bitterkeit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal ein rundherum gelungener Whisky, der in Würde gealtert ist. Diesen Imperial kann ich zum Probieren nur jedem empfehlen. Sämtliche Ecken und Kanten, die er vielleicht mal hatte, wurden zwar über die Jahre rund geschliffen, aber er zeigt einen klar erkennbaren, eigenen Charakter. Auch die 40,8% sind nicht zu wenig - Mehr Alkoholgehalt würde ihm vermutlich eher schaden. Er kostet als komplette Flasche derzeit leider 319+x €, was ihn klar außerhalb meiner Komfortzone liegen lässt, aber ein Sample lohnt sich.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 11 Feb 2021 15:51:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/imperial-28-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Caperdonich 1996 - 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/caperdonich-1996-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Caperdonich 1996 - 14 Jahre - Cadenhead‘s
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4185.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Mini-Zeit und diesmal fördert der Griff in die Kiste mit den Miniaturen ein besonderes Schätzchen zu Tage: ein kleines Fläschchen der im Jahr 2002 stillgelegten Speyside-Brennerei Caperdonich. Gebrannt 1996, 14 Jahre im Bourbon Hogshead gelagert und 2011 von William Cadenhead mit 51,7% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, was mich erwarten wird, denn mein gesamtes Wissen über Caperdonich sagt „Gründungsname der Brennerei war Glen Grant No.2“, weil die Brennerei direkt gegenüber von Glen Grant gebaut und sogar mittels einer Pipeline verbunden wurde“. Einen Dram von Caperdonich hab ich noch nie im Glas gehabt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Erstes begrüßen mich klare und alles dominierende Zitronennoten, gefolgt von grünen, unreifen Äpfel und Vanille. Gras, helle Trauben, Heidekräuter und Stachelbeeren trauen sich nach einiger Zeit ebenfalls noch aus dem Glencairn. Im Geruch ein erfrischender, beinah sommerlicher Whisky.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Caperdonich tritt ordentlich aufs Gas und zeigt Kraft. Sobald die Zunge sich von der ersten Überraschung erholt hat, tauchen die Zitrusnoten aus der Nase direkt wieder auf. Diese werden wieder von Vanille, aber auch von Muskatnuss, Kardamom und Eiche begleitet. Der Whisky ist nach der Nase unerwartet trocken und ölig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfeffrig scharf, staubtrocken, mit Heidekräutern, Eiche und Honig hält sich der Dram mittellang am Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine „Wow“-Nase verbunden mit einem Durchschnittsgeschmack. Kann man trinken, muss man aber nicht haben. Habe noch ein paar andere Caperdonich im Schrank, aber die werden jetzt vermutlich erstmal ein bisschen weiter nach hinten wandern.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Feb 2021 21:15:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/caperdonich-1996-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4185.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4185.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Balblair 1990 - 19 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/balblair-1990-19-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Balblair 1990 - 19 Jahre - Simon Brown Traders
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4177.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Durch ein Bild in einer Facebookgruppe bin ich neulich zum ersten Mal über den unabhängigen deutschen Abfüller „Simon Brown Traders“ gestolpert und beim Blick auf deren Website konnte ich mich dann kaum entscheiden, welche Flasche ich bestellen sollte: jede Menge Single Cask-Abfüllungen mit tollen Rahmendaten zu sehr ordentlichen Preisen. Eine kleine Umfrage ergab: nur wenige hatten bisher von diesem Abfüller gehört, diejenigen, die ihn kennen, haben ordentlich gelobt. Da hatte ich dann irgendwie keine Wahl und hab gleich mal vier Flaschen bestellt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine dieser vier Flaschen musste dann auch gleich aufgerissen werden und es traf den 19 Jahre alten Balblair. Eine reine Bourbonfassreifung mit einer erstaunlich dunklen goldenen Farbe, gebrannt im Jahr Februar 1990 und mit 43% Alkoholgehalt abgefüllt im Mai 2009. Balblair ist sonst keine meiner bevorzugten Brennereien, was aber im wesentlichen daran liegt, dass ich mit der Standardrange bisher nicht warm geworden bin. Aber so ein Single Cask ist ja immer was anderes.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sofort kommt mir eine Mischung aus der Süße von Vanille, Toffee sowie Heidelbeeren und einer leicht säuerlich, frischen Note von Zitronenschalen und Lemongras entgegen. Für die nur 43% wallt er überraschend kräftig aus dem Glencairn. Mehr Zeit im Glas offenbart noch Brombeeren, helle Trauben, Kräuterhonig und minimal Klebstoff.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment zeigt sich der Balblair sehr ölig und cremig mit recht sanftem, aber klar wahrnehmbarem weißen Pfeffer. Bittersüß mit Sahne, Muskatnuss, Leinsamen, Vanillesirup, Zitronenzeste, Suppenwürze und einem uralten, brüchigen Eichenast. Süffig, leicht scharf, würzig, herb.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky klebt mittellang, mit leichter Pfeffernote, Eiche und bitterer Grapefruit am Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab erst gedacht, die 43% würden den Balblair vermutlich zu dünn machen, aber das stimmt nicht: diesem Whisky tut die Trinkstärke richtig gut. Der Whisky hat klare Fasseinflüssen aber auch die typischen Noten, die Balblair auszeichnen. Eine schöne Nase, ein runder, angenehm bittersüßer, fruchtig-herber Geschmack und ein sehr sauberes Finish. Diesen Balblair mag ich und würde auch sagen, dass er für seine derzeit aufgerufenen 69,50€ ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die 18 Jahre alte Originalabfüllung, die über 100€ kostet, mochte ich jedenfalls deutlich weniger als dieses 19 Jahre alte Single Cask.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 07 Feb 2021 18:46:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/balblair-1990-19-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenrothes 1996 - 21 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenrothes-1996-21-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenrothes 1996 - 21 Jahre - Old Particular
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4159.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mal wieder fische ich ein Sample aus der Kiste, dass dort schon etwas länger steht und auf Verkostung wartet. Ein 21 Jahre alter Glenrothes, erschienen in der Old Particular-Serie des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing. Gebrannt im Jahr September 1996 lagerte der Whisky durchgängig in einem Ex-Bourbon-Hogshead, bevor er im Februar 2018 mit 51,8% Alkoholgehalt in die Flasche gefüllt wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sobald der Glenrothes im Glencairn ist, breitet sich im Raum eine vanillig-marzipanige Note aus, die meine Hände immer wieder in Richtung Glas zucken lässt. Ich bleibe allerdings standhaft und gebe ihm 20 Minuten zum Atmen, bis ich meinen Zinken ins Glas halte: Vanille und Marzipan sind immer noch kräftig vorhanden, aber jetzt rieche ich auch Zitrone, Orange, Zimt und Milchschokolade. Hinzu kommen noch vor Alkohol triefende Erdbeeren, angenehme Eichenwürze und Wachs.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfeffrig scharf, warm und trocken begrüßt der Glenrothes meine Zunge. Er bringt erstmal kalten Kaffee, dunkles Malz, Vanille und Toffee mit. Süßholz, feuchte Erde, Muskatnuss und Nougat sind ebenfalls noch mit am Start. Im Hintergrund dabei immer eine feine Eichenbitterkeit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gegen Ende kommt die Eiche dann ordentlich durch. Sie wird dabei von Nougat, bitterem Kaffee, Toffee, Anis und Bergamotte begleitet. Mittellang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Glenrothes ist ein gut gereifter älterer Dram, der alles hat, was ein Glenrothes in diesem Alter braucht: eine ganz starke, feine, fruchtig-süße Nase und anschließend im Mund eine feine Bittersüße. Es ist kein Geniestreich, aber lecker. Den Ausgabepreis damals in 2018 kenne ich leider nicht, daher kann ich keine gute PLV-Schätzung vornehmen. Der Whisky ist allerdings noch ab 125 € so bekommen und für Glenrothes-Fans damit preislich in jedem Fall absolut in Ordnung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Feb 2021 11:38:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenrothes-1996-21-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Allt-a-Bhainne 1981 - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/allt-a-bhainne-1981-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Allt-a-Bhainne 1981 - 12 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4154.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Gegründet im Jahr 1975 ist Allt-a-Bhainne eines der klassischen Arbeitstiere für die Blend-Industrie. Es gibt zwar einige unabhängige Abfüllungen, aber kaum offizielle Whiskys, denn im wesentlichen landet Allt-a-Bhainne im Chivas Regal. Der Dram in meinem Glas wurde im Jahr 1981 gebrannt und 1993 mit 43% Alkoholgehalt vom unabhängigen Abfüller James MacArthur’s abgefüllt. Über die Fasslagerung ist nichts bekannt, aber die Farbe und eine erste Geruchsprobe legen eine klassische Bourbonfassreifung nahe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Obwohl der Dram fast 28 Jahre in der Flasche verbracht hat, hab ich nur sehr wenig Old Bottle Flavour in der Nase: ein wenig nasse Pappe und minimal Staub. Tropische Früchte wie Ananas, Orange und Limette dominieren den Geruch, dazu helle Trauben, ein frisch abgebrochener Ast, Heidekräuter und eine Blumenwiese.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mild, weich, klar und rein sind die ersten Noten, die meine Zunge zurückmeldet. Der Dram wirkt sehr sauber, hat eine klare Zitronen-Vanille-Note und wird ansonsten von Heidekräutern, Röstaromen, bitterer Eiche, Marshmallows und weißem Pfeffer beherrscht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und trocken klebt der Allt-a-Bhainne Eiche, Espresso und dunkles Malz an den Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In der Nase absolut großartig, ein richtig schöner fruchtiger Sommerdram, aber dann wechselt er im Abgang deutlich auf die dunkle Seite der Macht und wird zu einem herben Winterwhisky. Wenn man diesen plötzlichen Wechsel mag, bekommt man einen sehr leckeren Whisky. Wenn man findet, dass das nicht passt, dann befindet man sich in meinem Spielfeld und kann sagen: war ok. Nichts besonderes. Auf keinen Fall schlecht, aber auch kein Geniestreich. Bin jedenfalls froh mal so einen alten Allt-a-Bhainne zu probiert zu haben und auch froh, dass ich den Namen dieser Brennerei nicht noch häufiger tippen muss, denn die Gefahr des Rechtschreibfehlers ist erschreckend groß.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4154.jpeg" length="150335" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 20:48:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/allt-a-bhainne-1981-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4154.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4154.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longrow 18 - Rum &amp; Refill Sherry Casks</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longrow-18-rum-refill-sherry-casks</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Longrow 18 - Rum &amp;amp; Refill Sherry Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4152.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Lange habe ich keinen Whisky aus meiner Lieblingsbrennerei Springbank mehr besprochen, daher ist es mal wieder an der Zeit: Der Longrow 18, die rauchige Variante des Springbank, wurde im Jahr 2016 mit 46% Alkoholgehalt abgefüllt und lagerte vorher in Rum- und Refill Sherry-Casks. Diese Standardabfüllung wird jedes Jahr als Batch abgefüllt, was bedeutet, dass er immer wieder anders gelagerte Whiskys enthalten wird und daher nie mit dem Vorjahr oder dem Folgejahr vergleichbar ist. Die folgenden Tasting Notes können daher nicht auf andere Longrow 18-Abfüllungen übertragen werden......aber der Fan in mir sagt natürlich: „Macht nix, die sind alle großartig“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment hab ich sofort starke Vanillenoten als auch tropische Früchte wie Ananas, Mango und Limette sowie Rohrzucker und Salz in der Nase. Erst danach sagen Nase und Kopf: „Da muss doch irgendwo Rauch sein? Das ist schließlich ein Longrow!“. Na klar ist Rauch da, aber der wird von den ersten Noten völlig in den Hintergrund gedrängt, trotzdem ist er ständig präsent. An diesem Longrow kann ich ungewöhnlich lange riechen und entdecke immer wieder neue Noten: Süßholz, Stachelbeere, krümeliger Tabak, Ingwerschärfe, Algen, Zimt und feuchte Erde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für seine 46% hat der Longrow einen erstaunlichen kräftigen, wärmenden, öligen, scharfen Antritt, den die Zunge erstmal verarbeiten muss,, bevor sie sich auf das Auffinden von Aromen konzentrieren kann. Dann gibt es Lagerfeuerrauch von nassem Holz, Butterkekse, Kräuterhonig, Walnüsse, Eiche, alten Kaffee und Wachs. Der Dram hat eine schön bittere Süße. Ein Hauch Kies, Algen und Motoröl finden sich hier kombiniert mit Zimt, Milchschokolade und Marzipan. Die typisch dreckigen, küstenartigen Noten des Longrow bilden das geschmackliche Rückgrat dieses Whiskys, auf dem sich die Rum- und Sherry-Casks austoben können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, ölig und warm. Der Dram hinterlässt Pfeffer, Zimt und Asche für lange Zeit am Gaumen, bringt vorher noch kurz Eiche, Maschinenöl, Kies, Orangen und Muskat unter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einfach nur lecker, dabei für einen Longrow überraschend süffig, trotzdem aber mächtig komplex. Mit dem kann ich mich lange beschäftigen, ihn aber auch einfach schön trinken. Es ist ganz klar und eindeutig ein Longrow, aber die Fässer haben hier großartig mit dem Spirit gespielt. Ich kann diesen Whisky nur jedem empfehlen. Aktuell ist der natürlich nur noch auf Auktionen oder irgendwo obskur im Sekundärmarkt zu bekommen, daher kann ich zum PLV nur schwer etwas sagen. Ich habe den 2 Jahren nach Erscheinen in 2018 für 104€ gekauft und das würde ich auch jederzeit wieder ausgeben.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 31 Jan 2021 22:55:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/longrow-18-rum-refill-sherry-casks</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bowmore 1989 - 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-1989-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Bowmore 1989 - 15 Jahre - Hart Brothers
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4140.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich hab ich bei der Verkostung des Islay Violets, der ja höchstwahrscheinlich ein Bowmore von Anfang der 80er ist, ordentlich gelitten, trotzdem will ich einem älteren Bowmore nochmal eine Chance geben: diesmal einem von den Hart Brothers im Jahre 2004 abgefüllten, 15 Jahre alten Bowmore, der 1989 gebrannt und nach Lagerung in „Oak Casks“ mit 46% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment unerwartet sprittig, aber das verfliegt schnell. Anschließend machen sich Staub, ein nasses Brett, milder Tabakrauch und leicht tropische Noten von Ananas und Limette bemerkbar. Dazu kommen ein bisschen Teer, Zitronengras, Toffee und Blumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aschiger Rauch, Wärme und leicht pfeffrige Schärfe sind die ersten Eindrücke, die meine Zunge zurückmeldet und dann kommen leider wieder die Noten, die mir den Islay Violets so sehr vermiest haben: Lavendel, Veilchen und Omas Duftseife. In der Ausprägung nicht so stark, aber leider immer noch klar vorhanden. Diesmal kommen mit Zitronen, Salz und Heidekräutern immerhin weitere Noten durch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Seifig, säuerlich, mit ordentlich Veilchen, kaltem Rauch und Röstaromen. Glücklicherweise nur ein mittellanges Finish.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich schmecke bei diesem Bowmore mal wieder, dass ich noch viel lernen muss. Insbesondere, von wann bis wann Bowmore diese ganz und gar widerlichen Veilchen-Lavendel-Seifen-Noten hatte, damit ich das Zeug aus diesem Zeitraum nicht mehr anrühre. Die Noten sind nicht ganz so heftig, wie sie es beim Islay Violets waren, aber sie sind da und für mich persönlich eindeutige Fehlnoten, die ich nicht in meinem Whisky haben möchte. Schade drum. Viele andere scheinen diese besonderen Noten zu mögen, aber ich weiß spätestens nach Versuch Nummer zwei, dass ich nicht dazugehöre.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 28 Jan 2021 20:47:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-1989-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4140.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamdhu 1998 - 20 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-1998-20-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Tamdhu 20 Jahre - 20th Anniversary Old Malt Cask Series
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4136.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das Sample vom Tamdhu hab ich schon vor längerer Zeit erworben, aber es ist dann irgendwie im Rahmen einer Sampleflut im Schrank immer weiter nach hinten geschoben worden. Erst jetzt, bei der Suche nach einem bestimmten Glenfarclas-Sample, bin ich über den Tamdhu gestolpert und er musste einfach gleich ins Glas: Gebrannt 1998, gelagert in einer unbekannten Fassart (Anhand der sehr hellen Farbe und einer ersten Geruchsprobe würde ich ein Bourbon Cask vermuten) und 2018 im Alter von 20 Jahren mit 50% abgefüllt. Die Rahmendaten klingen für mich schon mal verlockend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgefüllt wurde der Tamdhu vom unabhängigen Abfüller Hunter Laing zum 20sten Jubiläum seiner weithin bekannten „Old Malt Cask“-Serie. Eine Jubiläumsabfüllung lässt ja pauschal immer schon mal darauf hoffen, dass der Abfüller hier ein besonderes Fass ausgesucht hat. Ich bin jedenfalls gespannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vanille, grüne Äpfel, Wachs, Zitrone und Blütenhönig quellen regelrecht aus dem Gras. Schüchtern ist dieser Malt jedenfalls schon mal nicht. Helle Trauben, Birne und Apfelessig zeigen sich ebenfalls bei diesem insgesamt sehr frisch wirkenden Dram.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs wirkt der Tamdhu auf der Zunge weich und sanft, bevor er plötzlich in alle Richtungen zu schlagen beginnt: erstmal kräftig und säuerlich, mit Noten von frühen Mirabellen, Zitronen, Wachs und Vanille. Dann pfeffrig scharf, staubtrocken, dickflüssig, mit Eukalyptus, Kardamom und herber Eiche. Nach der Nase ein sehr überraschender Geschmack.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, pfeffrig, mit Eiche und vielen sauren Früchten klebt der Tamdhu regelrecht am Gaumen. Die Wangen werden ausgetrocknet und nach innen gezogen, so als würde der Körper versuchen dem Malt selber Wasser zuzufügen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der spritzig, frische Geruch und auch die Rahmendaten deuteten für mich überhaupt nicht darauf hin, dass sich hinter diesem Tamdhu ein ordentlicher Brecher verbergen könnte. Eine sehr feine Nase und mächtig Kraft im Mund, bitter-sauer-scharf mit Vanille im Hintergrund. Das muss man sicherlich mögen, aber nach erster Überraschung schmeckt mir dieser Tamdhu sehr gut. Die Abfüllung hat bei Erscheinen Ende 2018 mal grob 90 € gekostet, was für einen 20 Jahre alten Whisky ein sehr fairer Preis war. Zumindest in GB ist er auch noch für diesen Preis zu bekommen, in Deutschland wohl nur noch über Auktionen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 26 Jan 2021 20:37:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-1998-20-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Stauning Peated Rye - Distillery Edition 2013-2017</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/stauning-peated-rye-distillery-edition-2013-2017</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stauning Peated Rye - Distillery Edition 2013-2017
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4134.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist Familienurlaub im Juli 2017 am Ringkobing Fjord und ich kann mir einen freien Nachmittag ergattern, denn nur 20 km vom Ferienhaus entfernt liegt die Brennerei „Stauning Whisky“. Keine Frage: da muss ich hin. Eine kleine Besichtigungstour, ein paar Samples aus dem Lager in Minis abfüllen lassen (war ja mit dem Auto da) und natürlich die aktuelle Distillery Edition einpacken - ein schöner Nachmittag. Die Geschichte rund um Stauning hat jeder zur Genüge gehört, daher lasse ich den Kram mal weg und widme mich direkt dem Whisky:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Peated Rye wurde am 24.10.2013 gebrannt und im Juni 2017 mit 50,1% Alkoholgehalt abgefüllt. Farblich bietet er ein sehr helles Gold.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frisches, nagelneues Leder, dazu Leder, Leder und auch ein wenig Leder - Ich fühle mich wie im Mallorca-Urlaub beim Besichtigen einer Handtaschenfabrik. Das schrägste an dem Dram aber ist: ich rieche auch nach 30 Minuten im Glas immer noch rein gar nichts anderes. Einfach nur frisches Leder.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Selbstverständlich ist es nach dem Aroma keine Überraschung, dass der warme, leicht pfeffrige Stauning anfangs schmeckt, als würde ich mit meiner Zunge über eine neue Ledertasche lecken. Diesmal gibt es aber mehr Noten als in der Nase: angebrannter Kaffee, Honig, Karamell, dunkles Malz, Eiche und bitterer Zigarrenrauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, warm und tja.....es mag überraschend sein, aber irgendwie ledrig. Dazu Nougat, verkohlte Eiche, Karamell und Haselnüsse. Bleibt aschig und leicht süßlich am Gaumen kleben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal wirklich ein schräger Whisky. Ich weiß gar nicht so richtig, ob ich das lecker finden soll, aber es ist in jedem Fall absolut ungewöhnlich. Ich hab den an drei Abenden verkostet, bevor ich die Notes geschrieben hab, und das Geschmackserlebnis und hierbei insbesondere LederLederLederLeder war immer gleich. Jeden Tag würde ich diesen Whisky jedenfalls nicht trinken wollen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4134.jpeg" length="170635" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 24 Jan 2021 18:42:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/stauning-peated-rye-distillery-edition-2013-2017</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4134.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4134.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig 1988 - 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-1988-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Laphroaig 1988 - 13 Jahre - Murray McDavid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4125.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute hab ich mir mal was Besonderes aus meiner Miniaturenkiste gezogen: einen 13 Jahre alten Laphroaig, 1988 gebrannt, gelagert im Bourbon Cask und schließlich mit 46% Alkoholgehalt im Jahre 2001 vom unabhängigen Abfüller Murray McDavid auf den Markt geworfen. Hab inzwischen mehrfach in Auktionen feststellen dürfen, dass unabhängige Laphroaig aus den 80ern und 90ern zu Preisen über den Tisch gehen, die mir die Tränen in die Augen treiben. Daher war ich sehr froh, als ich diesen Mini in einer kleinen Gruppe mit mehreren anderen, eher günstigen alten Miniaturen gemeinsam erwerben konnte, denn Probieren wollte ich einen älteren Laphroaig schon gerne mal.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein relativ gering ausgeprägter Old Bottle Flavour kommt mir zuerst in die Nase und wird dann schnell von typischen Laphroaig-Noten wie Jod, Salz, Mullbinden und natürlich Torfrauch verdrängt. Zusätzlich hat der Dram eine überraschend kräftige Zitrus- und Apfelnote, die zusätzlich noch minimal von Vanille unterstützt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, unerwartet mild und trocken erscheint der Laphroaig auf der Zunge, bevor erste klaren Eindrücke übernehmen: Salz, Algen, Trockenfisch und Möwenscheiße, dazu kalter Pfeifenrauch, Nougat, Röstaromen, Eiche und ein Hauch Süße, den ich nicht zuordnen kann. Der Old Bottle Flavour ist jetzt durch eine leichte Muffigkeit präsent.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für einen Laphroaig recht kurz, im Vergleich mit anderen Whiskys aber immer noch mittellang. Feuchter Keller, kalter, alter Rauch, eine Bittersüße bestehend aus Eiche und Vanille. Dazu noch ordentlich Salz und Jod.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser alte Laphroaig ist richtig lecker und bietet, zusätzlich zu den klassischen Laphroaig-Noten, die bekannte Muffigkeit von Whiskys, die schon länger in der Flasche sind. Das harmoniert sehr ordentlich und ich kann jedem nur empfehlen: probiert ruhig mal einen Dram von so einem älteren Laphroaig, wenn ihr die Möglichkeit habt. Die aufgerufenen Mondpreise für komplette alte Flaschen ist das aber zum Trinken nicht wert. Zum Sammeln vielleicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4125.jpeg" length="150876" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 21 Jan 2021 17:01:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-1988-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4125.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4125.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff 11 Jahre - Wajos</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-11-jahre-wajos</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Macduff 11 Jahre - Wajos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4121.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wajos ist einer dieser Feinkostläden, die neben Olivenölen, Dips und Pesto auch verschiedenste Alkoholika, meistens zum selber abfüllen, aus dem Glasbehälter anbieten. Als ich auf einer Dienstreise nach Schwerin an ebendiesem Laden vorbeischlenderte und schon durchs Schaufenster einen Macduff, eine meiner liebsten Brennereien, erblickte, konnte ich nicht anders: 200ml mussten mit. Über den Whisky ist wenig bekannt: 11 Jahre alt, im Butt gelagert und mit 43% Alkoholgehalt abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zitrone, Aprikose, Vanille, Getreide und Akazienhonig sind die ersten Gerüche, die meine Nase zuordnen kann. Nach einiger Zeit machen sich noch unreife Äpfel, eine Blumenwiese und Kies bemerkbar. Eine ganz klassische Macduff-Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment zeigt sich der Macduff sowohl dünn als auch mit leichtem weißen Pfeffer. Die minimale Schärfe bleibt anschließend durchgehend im Hintergrund, während Karamell, Kardamom, bittersüße Orangenmarmelade, Eiche und Nougat im Vordergrund auftauchen. Der Dram ist ölig, weich und sommerlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang mit Wachs, Eiche, Pfeffer, Honig und Nougat. Ganz am Ende meldet sich noch der letzte Rest angebrannter Kaffee ganz unten aus der Kanne.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Macduff ist schlicht und einfach ein ganz stinknormaler Macduff ohne irgendwelchen Schnickschnack: alle klassischen Noten dieser Brennerei sind in dieser klassischen Bourbonfassreifung vorhanden, der Whisky hat eher Frühjahrs/Sommercharakter als in diese Winterzeit zu passen und ist einfach völlig in Ordnung. Keine Offenbarung, aber das war eigentlich auch nicht zu erwarten. Leider hab ich verdrängt, was ich für die 200ml bezahlt hab, daher kann ich zum PLV nichts sagen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 19 Jan 2021 18:42:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-11-jahre-wajos</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenglassaugh Revival</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenglassaugh-revival</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenglassaugh Revival
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4118.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich war ich so bei whiskyauction.com unterwegs und war mir sicher, dass ich zumindest eine der Flaschen, die ich mit einem Gebot bedacht hatte, am Ende auch bekommen würde.....und immer, wenn das der Fall ist, stöbere ich durch die Miniaturen, um zu gucken, ob ich da nicht eine nette Beigabe finde. Da lief mir dann u.a. der Mini vom Glenglassaugh Revival über den Weg, den ich später dann auch für monströse 2 € erlegen konnte. Ich hab also mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut, um eine Abfüllung auf meinem Blog präsentieren zu können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Glenglassaugh Revival ist ein NAS-Whisky, der gerade mal die Mindestlagerungszeit von drei Jahren auf dem Buckel hat. Er wird mit 46% Alkoholgehalt abgefüllt und und erhält ein sechs monatiges Finish in Oloroso Sherry Casks. Glenglassaugh läuft zumindest bei mir immer stark unter dem Radar, weil sie zwischen 1986 und 2008 geschlossen war und gerade erst wieder ein Bestand an schönen Abfüllungen aufbauen. Meine Miniatur ist von 2013.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mandeln, Rosinen, Haselnüsse und Kirschen kommen mir als Erstes aus dem Glas entgegen und werden dabei von süßem Malz, Vanille und Mandarine begleitet. Der Revival riecht jung, süß und süffig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge ist er erstmal eine schräge Kombination aus dünn, sprittig und bitter. Ab dem zweiten Schluck kommen staubtrockenes Leder, Tannine, Rosinen, dunkle Schokolade und Eukalyptus dazu. „Kommen dazu“ heißt aber leider auch, dass das sprittige und bittere immer dabei bleiben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bitter, alkoholisch und metallisch, mit ein bisschen Eiche, wenig Trauben und einem Hauch Honig. Bleibt leider lang am Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nase ist absolut ok, aber alles danach ist einfach nicht lecker. Meine Miniatur ist aus dem Jahr 2013 und ich kann nur hoffen, dass die aktuellen Abfüllungen vom Revival besser schmecken. Glenglassaugh hatte seitdem ja ein paar Jahre Zeit seinen Stil zu finden und zu verfeinern. Habe jetzt jedenfalls eine gute Idee, warum ich den Mini so günstig ersteigern konnte.....und es reizt mich auch mal einen ganz aktuellen Revival zu probieren, in der Hoffnung, das sich wirklich was verbessert hat.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 17 Jan 2021 19:19:46 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tullibardine 10 - 1980er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tullibardine-10-1980er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Tullibardine 10 Jahre - 1980er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4104.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Mini-Zeit und diesmal geht ein 10 Jahre alter Tullibardine den Weg allen Whiskys: ins Glas. Die Miniatur wurde Anfang/Mitte der 1990er mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt, d.h. der Whisky wurde Anfang/Mitte der 1980er gebrannt. Zur Reifung des Whiskys ist nichts bekannt bzw. ich konnte auch nach längerer Suche im Netz nichts dazu finden. Rein vom ersten schnellen Geruchseindruck und der goldgelben Farbe würde ich auf ein klassisches Bourbonfass tippen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der sonst bei alten Flaschen mindestens anfangs immer so stark dominierende, staubig-muffige Old-Bottle-Flavour fällt beim Tullibardine überraschend gering aus: ja, diese Gerüche nach alten Büchern und einem nassen Pappkarton sind natürlich vorhanden, aber zusätzlich schiebt hier eine ordentlich fruchtig-vanillige Note kräftig an: Mango, Zitronenapfel, Honig und wirklich viel Vanille machen sich deutlich bemerkbar. Hinzu kommen noch süßes Malz und Eukalyptus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs dünn und wässrig, aber trotzdem wärmend und als Erstes mit einem uralten, nassen Brett auf der Zunge. Letzteres verschwindet relativ schnell und macht Platz für eine angenehme Bittersüße, die von Pfeffer, Heidekräutern, Kardamom, Nüssen, Vanille, Holz und Honig herrührt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, warm und malzig, mit Gemüsebrühe, Vanille und muffiger Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Tullibardine ist völlig in Ordnung und gut trinkbar. Angenehm, süffig und mit genau der richtigen Portion an Old-Bottle-Flavour, um seinen eigenen Charakter zu behalten, aber auch sein Alter klar zu zeigen. Keine Granate, aber absolut ok. An dieser Stelle weiß ich mal wieder, warum ich regelmäßig so 3,4,5,6 € in diese alten Minis investiere.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 14 Jan 2021 13:30:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tullibardine-10-1980er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4104.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4104.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenallachie 12 - Cuvée Cask Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-12-cuvee-cask-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenallachie 12 Jahre - Cuvèe Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4098.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Letzte Woche war ich beim Fettercairn 16 ja schon darüber gestolpert, dass ich den noch als Sample stehen hatte und ihn dann unbedingt probieren musste, weil er in diversen „Die besten Whiskys 2020“-Listen auftauchte. Diese Woche ist es identisch mit dem Glenallachie Cuvèe Cask, der ebenfalls in vielen Bestenlisten ganz oben mit dabei ist. Dieser Whisky ist 12 Jahre alt und wurde mit einem Alkoholgehalt von 53,9% exklusiv für den deutschen Importeur Kirsch Whisky abgefüllt. Das Besondere an ihm ist halt sein Cuvèe: hier wurden PX- und Pinot Noir-Fässer vermählt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Glenallachie hat es mir dieses Jahr zugegebenermaßen etwas schwer gemacht: gefühlt erschienen jede Woche zwei neue Bottlings, sei es als Originalabfüllung oder auch von unabhängigen Abfüllern. Irgendwann hab ich nur noch die Augen verdreht, wenn schon wieder eine neue Flasche Glenallachie auf den Markt kam, und hab die Whiskys bestenfalls noch zur Kenntnis genommen. Billy Walker macht da bestimmt tolle Sachen, aber das war 2020 einfach zu viel. Daher ist der Sample des Cuvèe Cask Finish auch irgendwie langsam immer weiter nach hinten in den Schrank gerückt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vergorene, rote Früchte, insbesondere Erdbeeren, Kirschen und Himbeeren, kommen sofort aus dem Glas gesprungen. Hinzu kommen Nüsse, Zimt, Orangen, dunkles Malz und Rohrzucker, zusätzlich meldet sich ab und zu recht scharfer Alkohol. Süß, warm und kräftig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja, der hat wirklich erstaunlich viel Kraft und lässt die Zunge erst beim zweiten Schluck nach Aromen suchen, denn erst gibt es nur Wärme, bittere Süße, Tannine und das Gefühl an einem Weinfass zu lutschen. In der Nase war der Sherry noch klar präsent und der Rotwein im Hintergrund, aber im Mund setzt sich der Pinot Noir ordentlich durch. Rote Trauben, dunkle Schokolade, Waldbeeren, angebranntes Karamell und Milchkaffee zeigen sich klar. Mit jedem Schluck wird er trockener und lässt neben den Aromen eine pfeffrige Schärfe zurück.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trocken, mittellang, mit ordentlich Tanninen, Blutorangen, Eiche und Röstaromen. Bittersüß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Glenallachie ist unzweifelhaft lecker, aber kein Whisky für „mal so nebenbei“. Der braucht schon seine Zeit in Glas, Mund und Kopf und will ganz in Ruhe probiert werden, aber dann bietet er auch ordentlich Eindrücke, die die Zeit wert sind. Wirklich gut und mit den derzeit geforderten 65-70 € auch preislich noch in Ordnung. Ich bin froh, dass ich bei diesem Glenallachie nicht weggeguckt sondern mir ein Sample gekauft hab....und jetzt überlege ich mal, ob ich mir noch eine ganze Flasche jage.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 15:25:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-12-cuvee-cask-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4098.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4098.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Braon Peat Batch 7 - Whisky Warehouse No.8</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/braon-peat-batch-7-whisky-warehouse-no-8</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Braon Peat Batch 7 - Whisky Warehouse No.8
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4095.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute war es mal an der Zeit das Geburstagsgeschenk meiner Kollegen von vor einem halben Jahr zu öffnen. Die Überlegung der Kollegen hinter dem Geschenk war: es soll ein Whisky sein, den ich definitiv nicht kenne, der aber trotz begrenztem Budget lecker schmeckt....und sie wurden bei einem kleinen Weinhandel in der Nähe des Büros fündig: ein Braon Peat Batch 7, abgefüllt von Whisky Warehouse No. 8.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Whisky Warehouse No. 8 ist ein unabhängiger deutscher Abfüller mit Sitz in der Nähe meiner Heimatstadt Hamburg, der seit 2007 sein Whisky-Unwesen treibt. Der Whisky in meinem Glas stammt aus der „The Warehouse Dram“-Serie und wurde in 2019 mit 57,5% Alkoholgehalt abgefüllt. Alter? Keine Ahnung. Lagerung? Keine Ahnung. Welche Brennerei? Auch keine Ahnung, abgesehen davon, dass es sich um einen Islay-Whisky handelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kalter Pfeifenrauch, ein Hauch von Speck und Zitronengras zeigen sich in einer durchaus kräftigen Nase als Erstes. Vanille, Äpfel, Salz, Algen, Heidekräuter und Fischschuppen lassen sich ebenfalls finden und machen den Braon Peat zusammen mit den anderen Noten zu einem ganz klassischen Islay-Vertreter, gleichzeitig riecht er aber auch wild und ungestüm. Meine Nase sagt: Süffig wird der bestimmt nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, ölig, kräftig und scharf meldet meine Zunge sofort zurück, bevor sie von dem Braon Peat überfahren wird. Der zweite Schluck offenbart dann mehr: der Whisky ist erkennbar jung, fast noch ein bisschen metallisch, bringt aber trotzdem schon ein wenig frische Eiche mit. Dazu gibt es kräftigen, bittersüßen Torfrauch, Salz, Jod, Seegras und einen Hauch von Karamell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Braon Peat ist erstaunlich kurz im Abgang - Irgendwo auf der Grenze zwischen kurz und mittellang. Das hatte ich definitiv anders erwartet. Das Finish bietet Rauch, bittere Orangenmarmelade, Trockenheit, Salz und ein bisschen Kupfer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist ein junges, kräftig Islay-Brett. Keine Offenbarung an Komplexität, aber er bietet genau das, was man erwarten kann: Islay-Noten ohne Ende. Für einen Torfliebhaber wie mich ist der Braon Peat völlig in Ordnung, auch wenn man seine Jugend schmeckt. Wer kein Torffan ist, sollte aber klar die Finger davon lassen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4095.jpeg" length="179130" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 06:01:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/braon-peat-batch-7-whisky-warehouse-no-8</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4095.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4095.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenfarclas 12 Jahre - 750 Jahre Berlin</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenfarclas-12-jahre-750-jahre-berlin</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glenfarclas 12 Jahre - 1975
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4085.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der blinde Griff in die Miniaturenkiste fördert diesmal einen alten Glenfarclas zu Tage, den ich vor ein/zwei Jahren mal in einer Auktion gekauft hab. Abgefüllt für die 750-Jahr-Feier Berlins im Jahre 1987 wurde der 12 Jahre alte Whisky also vermutlich 1975 gebrannt. Er kam mit 43% Alkoholgehalt in die Flasche und über seine Fasslagerung ist rein gar nichts bekannt. Die Miniatur bekamen Erwerber der Großflasche damals als Beigabe. Wir haben hier also ein reines Merchandising-Produkt und ich bin gespannt, wie es schmeckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu Anfang gibt es sofort die bekannten Aromen lange in der Flasche befindlicher Whiskys: nasse Pappe und staubige Bücher. Auch nach dreißig Minuten im Glas bestimmen diese beiden Noten noch den Geruch des Glenfarclas, aber inzwischen konnten sich auch andere Gerüche vorarbeiten: dunkles Malz, Muskatnuss und schwere, ölige Sherrynoten sind klar zu vernehmen, bittere Orangenmarmelade, Röstaromen und Tabakkrümel landen im Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schwer, ölig, dunkel, muffig und wärmend sind die ersten Eindrücke, die der Glenfarclas auf der Zunge hinterlässt, bevor sich konkrete Noten entwickeln. Alkoholgeschwängerte rote Trauben, Kirschen und Pflaumen, Muskat, Kaffee und uraltes Leder beherrschen den Geschmack, aber auch Staub und ein feuchter Keller sind sehr präsent. Leichter Pfeffer, Röstaromen und Blutorangen sind ebenfalls klar vernehmbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, muffig, bittersüß und trocken, mit viel kaltem Kaffee, Leder, Pflaumen und einem leichten Anklang von Nelken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser alte Glenfarclas schmeckt deutlich besser, als ich es von einem reinen Merchandising-Produkt erwartet hatte. Kräftige Sherrynoten, Leder, Kaffee und jede Menge Old-Bottle-Flavour. Das muss man ich mögen, aber mir gefällt es. Nicht überragend, aber lecker.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 07 Jan 2021 20:33:22 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fettercairn 16 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/fettercairn-16-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Fettercairn 16 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4083.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem der Fettercairn 16 in den letzten Tagen in diversen Jahresbestenlisten 2020 ziemlich weit vorne aufgetaucht ist, fiel mir ein „Von dem hast du doch noch ein Sample, dass Whisky Papa Ralf Galke dir geschickt hat“ - Da war es dann keine große Frage, dass der jetzt einfach mal in mein Glencairn muss, allein um selber herauszufinden, warum er wohl so beliebt ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Fettercairn 16 Jahre wurde zuerst in Bourbon Casks gelagert und erhielt im Anschluß noch ein Finish in Sherry und Port Casks, bevor er mit 46,4% abgefüllt wurde. Farblich zeigt er ein kräftiges rotbraun. Hergestellt wurde er übrigens mit sogenanntem Schokoladenmalz, was bedeutet, dass das Malz vorher sehr stark geröstet wird, wodurch der Whisky Schokoladennoten bekommen soll.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz nach dem Einschenken schnupper ich schon mal neugierig dran und mir kommt ein kräftiger Whisky mit ordentlich Getreidenoten entgegengesprungen. Zwanzig Minuten später dominieren Kraft und Getreide noch immer, aber es haben sich andere feine Noten mit eingeschlichen: Nüsse, überreife Pflaumen, Grapefruit, die letzten Tabakkrümel aus dem Zigarettenetui, Möbelpolitur, Toffee, Haribo Viola und ein feuchter Keller. Der Fettercairn zeigt sich für mich überraschend komplex, hat aber neben seinen diversen Noten im Hintergrund immer eine kräftige, leicht stechende Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge landet zuerst weißer Pfeffer, aber dann doch weniger Power als das Aroma vermuten lässt. Er ist bittersüß und würzig, bringt sowohl Schokolade als auch Eiche und Muskat mit. Ein Fruchtkompott ist dabei, wenn auch sehr zurückhaltend. Tabak und Leder lassen sich erahnen, sind aber auch schüchtern, erinnern sogar eher an Kaffee und Röstaromen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und trocken, mit ordentlich Espresso, Honig und Holz sowie Nougat. Warm, würzig, pfeffrig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn dieser Fettercairn 16 eines ist, dann sicher nicht langweilig. Ich kann haufenweise verschiedene Noten finden, ordentlich mit ihm arbeiten und er ist sehr präsent. Was er aber mit Sicherheit nicht ist: süffig, glatt oder rund. Alle drei Fassarten, das Schokoladenmalz und der nussig-würzige Charakter von Fettercairn haben hier deutlich ihre Spuren hinterlassen. Ich kann gut verstehen, warum viele diesen Fettercairn unter ihren Lieblingswhiskys für 2020 haben, denn es gibt unglaublich viel zu entdecken. Bei mir reicht es allerdings nicht für eine Bestnote, denn mir ist es zu viel zu durcheinander, als wenn der Whisky nicht weiß, wo er eigentlich hin will. Ein guter Whisky? Ja, definitiv. Aber für ganz oben langt es zumindest bei mir nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 05 Jan 2021 16:42:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/fettercairn-16-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ballantine‘s 12 Jahre - 1960er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ballantines-12-jahre-1960er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ballantine‘s 12 Jahre - 1960er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4080.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor ein paar Monaten wollte ich mir mal wieder einen alten Whisky ersteigern und bin an einem der Blends meiner Jugend hängengeblieben: Ballantine‘s. Ich weiß gar nicht, ob ich den normalen Ballantine‘s jemals ohne Cola getrunken hab. Auf jeden Fall sollte es nicht der normale Blend sein und so stolperte ich über ein Fläschchen vom Zwölfjährigen, welches irgendwann zwischen 1962 und 1972 mit 43% Alkoholgehalt abgefüllt wurde, also höchstwahrscheinlich Whisky enthält, der in den 1950ern gebrannt wurde. Zudem haben wir hier mit 375ml eine ungewöhnliche Flaschengröße. Hab also 13 € auf den Tisch gelegt, damit ich Euch Lesern mal so richtig was bieten kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was ist im Ballantine‘s eigentlich so drin? Miltonduff, Glentauchers und Glenburgie sind allgemein bekannt, aber es sollen insgesamt 50 Single Malts und 4 Grains sein. Glencadam, Pulteney, Tormore, Scapa, Inverleven und Balblair konnte ich noch rausfinden, mehr leider nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst begrüßt mich der klassische „Old Bottle Flavour“: ein feuchter Karton und ein staubiges Bücherregal. Nach etwa 25 Minuten sind diese beiden Noten in den Hintergrund getreten und es kommen erstmal dunkle Kirschen, Rosinen und rote Trauben durch. Im Weiteren behauptet meine Nase, dass sie Honig, Getreide, Muskatnuss und minimal Rauch findet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgesehen davon, dass der Dran recht dünn schmeckt, hat er erstaunlicherweise den „Old Bottle Flavour“ auch auf der Zunge: nasse Pappe und Staub. Anschließend melden sich Eiche, weißer Pfeffer, Nüsse, gewachste Äpfel sowie kalter Kaffee und alte, schrumpelige Pflaumen. Im Hintergrund schwebt ganz leichter Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, bittersüß, trocken, mit unerwartet starken Sherrynoten, mildem Pfeffer und Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist sicherlich kein hochkomplexer Whiskytraum, aber auch kein Dram, der irgendwie furchtbar wäre. Durchaus angenehm zu trinken, wenn auch durch den vielen Staub und den feuchten Karton anfangs gewöhnungsbedürftig. Ordentliches Handwerk und seinen monströsen Preis von 13 € in jedem Fall locker wert. Den werde ich mal irgendwo in einem Tasting unterbringen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 03 Jan 2021 12:08:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ballantines-12-jahre-1960er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Meine Whiskys des Jahres 2020</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/meine-whiskys-des-jahres-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
          Meine Whiskys des Jahres 2020
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4068.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das außerhalb von Whisky nicht schöne 2020 ist rum und es gilt mal wieder, auf die Abfüllungen zurückzublicken, die im abgelaufenen Jahr in mein Glencairn gewandert und mir besonderes positiv in Erinnerung geblieben sind. Da es sich hierbei um deutlich mehr als eine Abfüllung handelt, habe ich versucht, meine persönlichen Whiskys des Jahres in verschiedene Kategorien einzuteilen. Es muss sich dabei nicht um Abfüllungen handeln, die in 2020 erschienen sind - Manche haben halt erst deutlich später den Weg zu mir gefunden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich könnte es jetzt mit großem Spannungsaufbau versuchen und die absolute Nummer 1 ganz am Ende des bestimmt ewig langen Artikels küren, aber das finde ich irgendwie doof, daher gehe ich direkt in die Vollen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mein persönlicher
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Lieblingswhisky in diesem Jahr
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         war der „The Dark Side of Islay - Ardenistiel“, ein 18 Jahre alter Blended Malt aus drei verschieden Islaywhiskys, die in Sherry-, Brandy- und Rotweinfässern lagerten, erschienen beim unabhängigen Abfüller Malts of Scotland: Kräftig, üppig, kompakt, süffig, komplex - Ein Gedicht. Ursprünglich für 135 € zu haben, gibt es ihn inzwischen leider nur noch auf dem Sekundärmarkt für 230+x €.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mein
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Sommerwhisky des Jahres
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         war der „Glen Grant - Summer Sipping“, 23 Jahre alt und erschienen bereits in 2019 beim unabhängigen Abfüller Wemyss Malts. Dieser Glen Grant hat mir gezeigt, dass ein Sommerwhisky nicht nur süffig sondern auch hochkomplex und super spannend sein kann. Erstaunlicherweise ist der immer noch überall für etwa 130+x € zu bekommen. Falls meiner irgendwann leer ist, werde ich ihn definitiv nachkaufen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Stellvertretend für meinen persönlichen
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Abfüller des Jahres
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         steht der nächste Whisky: ein 16 Jahre alter Ben Nevis aus einem Sherry Hogshead erschienen bei „Lady of the Glen“, einem mir in diesem Jahr zum ersten Mal untergekommenen Abfüller aus Schottland. Nicht nur mit dem vorgenannten Ben Nevis sondern auch mit einem 15 Jahre alten Teaninich, einem 9 Jahre alten Bunnahabhain und einem 10 Jahre alten Glenlossie konnten sie mich begeistern. Andere Abfüller wie der Whisky Druid Michel Reick, Claxton‘s, Cadenheads, usw. hatten auch schöne Whiskytöchter dieses Jahr, aber Lady of the Glen gewinnt, weil sie völlig neu für mich sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mein
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Standardwhisky des Jahres
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         ist der ganz stinknormale Longrow Peated, ein NAS-Whisky, den ich in den letzten Jahren immer wieder im Bundle mit besonderen Springbankabfüllungen erworben habe und der immer wieder verläßlich das liefert, was ich mir wünsche: ein Daily Dram mit spannenden, fast exotischen Noten und genau der richtigen Mischung aus Zurückhaltung und Küstenfeeling. Ganz nebenbei übrigens der Blogeintrag mit den meisten Aufrufen in diesem Jahr, was mich ganz besonders freut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Überraschung des Jahres
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         kommt aus Norwegen: im höchsten Norden am Rand einer inzwischen geschlossenen NATO-Basis liegt die Brennerei Aurora-Spirits, die in diesem Jahr mit dem Bivrost Niflheim und Bivrost Nidavellir ihre ersten beiden dreijährigen Whiskys veröffentlicht hat. Die Brennerei spielt dabei im Design und im ganzen Image sehr stark mit nordischer Mythologie und die Abfüllungen sind allein deswegen schon ein Hingucker. Beim Trinken muss man sich völlig von allem lösen, was man geschmacklich bisher über Whisky wußte, denn sonst wird man böse enttäuscht. Kann man sich aber von den bekannten Pfaden abwenden, wird man mit einer tollen Spirituose belohnt. Beide Whiskys wurden für etwa 70 € auf den Markt geworfen, waren sofort ausverkauft und sind auf dem Sekundärmarkt nur für Mondpreise zu erhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einen
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Whisky, den ich unbedingt erwähnen muss
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         , gibt es noch: ein 12 Jahre alter Dimple aus den 1970ern, den ich günstig bei einer Auktion geschossen und über das Jahr hinweg geleert habe. Der war schlicht und einfach lecker und hat gezeigt, dass er sich nicht vor einem modernen Single Malt verstecken muss. Ich kann jedem nur empfehlen, sich mal durch einen alten Blend zu erden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einen
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Abfüller, den ich unbedingt erwähnen muss
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         , gibt es ebenfalls: Dream Whisky aus Italien. Gar nicht mal wegen der leckeren Whiskys, sondern weil mich ihre Labels so begeistert haben: einfach die Tasting Notes in schönen Bildern komponiert direkt auf das Label gedruckt. Einfach kreativ und toll anzusehen.....und die Whiskys sind übrigens auch gut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Seit dem Sommer verkoste ich regelmäßig alte Miniaturen aus den 60/70/80ern und daher gibt es natürlich auch eine
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Miniatur des Jahres
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         : ein in Diamantenform abgefüllter Oban aus den 1980ern, der mir aufs großartigste gezeigt hat, wie toll die Whiskys dieser Brennerei geschmeckt haben, bevor der ppm-Gehalt Ende der 1980er deutlich zurückgefahren wurde. Seit dem Leeren dieser Miniatur versuche ich tapfer, einen alten Oban aus den 1980ern (oder früher) aufzutreiben, der irgendwie bezahlbar ist. Vielleicht gelingt mir das ja in 2021.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was gab es noch in 2020? Viele Samples, viele neue und noch ungeöffnete Flaschen, viele Blogbeiträge, eine tolle Hanse Spirit Anfang des Jahres, spannende Online-Tastings, höchst unterhaltsame und auch lehrreiche Zoom-Meetings sowie ein tiefes Eintauchen in die deutsche Whisky-Community. Viele schöne Momente, die aber von Nase zu Nase sicherlich noch viel schöner gewesen wären. Vielen Dank jedenfalls an alle, die den Blödsinn, den ich manchmal schreibe, auch noch lesen oder gar kommentieren. Jede Rückmeldung ist schön, sehr willkommen und wird mit Freude registriert, denn ich schreibe hier zwar auch viel für mich selber, aber mein Ego ist natürlich auch vorhanden und freut sich über Abos, Gefällt Mir, Likes, Kommentare, wasauchimmer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für Interessierte mal ein paar Zahlen zu meinem Blog:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         138 Beiträge - Erschreckend viele, muss ich gestehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2.500 Besucher im Schnitt pro Monat, insgesamt 30.824 im ganzen Jahr. Ob das viel oder wenig ist? Keine Ahnung. Ich gehöre aber ja eher zu den Bloggern mit wenig Likes/Abos, daher müsste ich eigentlich im unteren Bereich liegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meist aufgerufener Beitrag: Longrow Peated vor Hanse Spirit 2020 und Mr Bond‘s Choice.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Top 3-Länder aus denen die Besucher des Blogs kamen: Deutschland, Irland, USA. Großbritannien für mich überraschend nicht mal in den Top 10. Irland und USA weit oben, obwohl ich nur einen einzigen Iren und einen einzigen Amerikaner besprochen hab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Whisky-Trinker scheinen Apple-User zu sein, denn 52% aller Aufrufe erfolgten über Mac-Betriebssysteme.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3849.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3591.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2633.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3234.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3041.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3265-ebb2c006.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3287-f1b426ae.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3317.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Islay Violets - 33 Jahre - Cognac Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/islay-violets-33-jahre-cognac-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Islay Violets - 33 Jahre - Ex-Cognac Cask-Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/Islay+Violets+2_00001.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In diesem Sommer ist der 33 Jahre alte „Islay Violets“ beim unabhängigen Abfüller Elixir Distillers erschienen: ein Whisky aus einer nicht genannten Brennerei auf Islay, gelagert in American Oak Casks und anschließend mit einem Finish in Ex-Cognac Casks bedacht, abgefüllt mit 46,2%. Irgendwie bin ich nie dazu gekommen, diesem Whisky mal geplant die nötige Zeit zu widmen, aber zwischen den Jahren ist das jetzt mal drin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der mit einem satten goldenen Ton ausgestattete Whisky zeigt in der Nase eine alte Ledertasche, erstaunlich kräftigen Alkohol, Jasmin und natürlich die namensgebenden Veilchen. Würzige Kräuter, Muskatnuss, Marzipan, Omas Duftseife, Zitronengras und ein muffiger Schrank finden sich mit der Zeit noch ein. Es lohnt sich diesem Dram viel Zeit im Glas zu geben, weil er immer wieder neue, spannende Aromen entwickelt. Faszinierend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm und ölig, mit kaltem Zigarrenrauch und sehr blumigen Noten kommt der Islay Violets auf der Zunge an. Leicht seifig, zitronig und pfeffrig scharf mit kräftiger Eiche, dunkler Schokolade und Honig, dominiert aber ganz klar von Lavendel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Asche und Duftseife bleiben lange am Gaumen kleben, holzig, trocken und mit bitterer Orange.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Islay Violets ist zumindest auf der Base und auch auf vielen Blogs als ganz starker Whisky bewertet worden, aber hmm.....also mir schmeckt der einfach gar nicht. Er riecht absolut großartig, aber danach ist es für mich vorbei. Diese Seife, dieses Lavendel, diese Veilchen - Für meinen Gaumen ist das eine Fehlnote, die ich nicht in meinem Whisky haben möchte. Im ersten Moment hab ich gedacht, ich hätte mein Glas schlecht ausgespült. Wenn man an diesen Noten vorbeiguckt, ist das bestimmt ein ganz toller Whisky, aber mir versperren sie leider den Blick auf die eventuell vorhandene Qualität. Gut, dass ich nur ein Sample hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danke an Thomas Schneider für das tolle Foto mit der kompletten Flasche - Unten seht ihr mein Sample
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4053.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/Islay+Violets+2_00001.jpg" length="446236" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 29 Dec 2020 21:52:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/islay-violets-33-jahre-cognac-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/Islay+Violets+2_00001.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/Islay+Violets+2_00001.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff 14 - Sherry Butt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-14-sherry-butt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Macduff - 14 Jahre - Sherry Butt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4044.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich bin ich in einer Auktion zu einem unverhofft günstigen Preis an diesen 14 Jahre alten Macduff aus der Single Cask-Serie des unabhängigen Abfüllers Claxton‘s gekommen und heute konnte ich mich dann nicht mehr zurückhalten: der Whisky musste einfach geöffnet werden und ins Glas.....und wenn ich schon dabei bin, dann gibt es natürlich auch gleich Tasting Notes.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach Lagerung in einem Sherry Butt wurde der Macduff mit 55,9% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht. Die Farbe des Whiskys ist für eine durchgängige Sherryfasslagerung erstaunlich hell, was mich spontan ein Refillfass vermuten lässt. Der Dram zeigt sehr lange und ölige Legs an der Glaswand.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir springen direkt eine ganze Nussmischung, rote Trauben, Himbeeren und Johannisbeeren aus dem Glencairn entgegen. Der Macduff ist unzweifelhaft kräftig, würzig und süß. Limetten, Heidekräuter und Malz komplettieren eine durchaus spannende Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment ist der Dram weniger kräftig als die Nase vermuten lässt. Dunkles Getreide, Rosinen, angenehme Eiche, Bitter Lemon, Muskatnuss und herbe Schokolade prägen den Geschmack. Das Sherryfass ist wohltuend zurückhaltend, der Brennereicharakter von Macduff klar erkennbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trockene Eiche, Muskatnuss, dunkle Schokolade und schwarzer Pfeffer sorgen für ein unerwartet langes Finish.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieses Single Cask ist mächtig lecker. Kräftig, fruchtig, genau die richtige Menge Holz und die typische Bitter Lemon-Note von Macduff. Wer bei den Rahmendaten einen klaren Sherryeinfluss erwartet, der wird enttäuscht werden, denn das Sherry Butt hatte hauptsächlich Einfluss auf das Aroma. Zum PLV kann ich relativ wenig sagen, denn ich habe ihn auf einer Auktion erworben, wo er in jedem Fall ein absolutes Schnäppchen war. Aktuell ist er in Deutschland für 110 € zu haben, was für ein Macduff Single Cask in diesem Alter ein durchaus normaler Preis zu sein scheint.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4044.jpeg" length="181337" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 27 Dec 2020 13:27:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-14-sherry-butt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4044.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4044.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rosebank 1991 - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/rosebank-1991-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Rosebank 1991 - 12 Jahre - Oak Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4031.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Lowland-Brennerei Rosebank wurde im Jahr 1993 nach über 150 Jahren Betrieb geschlossen. Seitdem werden Single Malts von Rosebank natürlich teurer und teurer, so dass eine große Flasche nicht ernsthaft in meinem Budget liegt. Daher muss nun eine Miniatur herhalten, um meine späte Premiere mit einem Whisky dieser Brennerei zu feiern. Nach allem, was ich weiß, soll der typische Rosebank-Stil kräutrig-blumig-süß gewesen sein, was zwar nicht mein persönliches Beuteschema wäre, aber bei einer closed distillery kann man ja auch nicht alles haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky wurde 1991 gebrannt und in 2003 von Signatoy Vintage nach 12 Jahren Lagerung in Oak Casks mit 43% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht. Farblich zeigt sich der Rosebank derart hell, dass er fast als Wasser durchgeht, aber eine Geruchsprobe sagt deutlich, dass es sich um Whisky handelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Eindruck ist der Dram sanft und zurückhaltend, bietet ganz leichte Noten von nassem Heidekraut, Zitronen und einem eingestaubten Buch. Nach fast dreißig Minuten im Glas findet meine Nase noch Schiefer und mit viel Wohlwollen auch Eukalyptus und Honig. Rein vom Geruch her wirkt der Rosebank erstmal eher langweilig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Boah....was ist das denn? Holz, Plastik, Klebstoff - Das ist ja widerlich. Meine Zunge weigert sich, hier noch irgendwas anderes rauszuschmecken und zuckt einfach nur zurück. Beim dritten Schluck schmecke ich nur noch alkoholhaltiges Plastik. Hat die lange Lagerung in der Miniatur diesen Whisky völlig gekillt? Sowas kann doch niemand ernsthaft abfüllen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und eklig. Als wenn mir jemand ein Stück altes Plastik mit frischem Pattex an den Gaumen geklebt hätte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einfach nur widerlich. Ich hab den Dram aus Respekt vor der closed distillery ausgetrunken, hätte ihn aber bei allen anderen Brennereien direkt im Ausguss entsorgt. Zugunsten von Signatory nehme ich hier einfach mal an, dass die Miniatur diesen Rosebank in den 17 Jahren in der Flasche einfach zerstört hat.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4031.jpeg" length="170173" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 24 Dec 2020 11:16:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/rosebank-1991-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4031.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4031.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ruadh Maor - Ein Doppel mit getorftem Glenturret</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ruadh-maor-ein-doppel-mit-getorftem-glenturret</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenturret - Ruadh Maor - 8 Jahre PX Finish und 9 Jahre Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4015.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Glenturret selber ist schon eine von den Brennereien, deren Whiskys man nicht so häufig im Glas hat, und wenn es dann noch um die rauchigen Destillate dieser Brennerei geht, hat das zumindest für mich absoluten Seltenheitswert. Wenn die dann auch noch unabhängig abgefüllt sind....... Im Jahr 2020 gab es in der Best Dram-Serie von unser aller Lieblingsdruiden Michel Reick einen 8 Jahre alten Ruadh Maor mit einem Finish im First Fill PX Sherry Hogshead und zusätzlich in der Cooper‘s Choice-Serie von Vintage Malt Whisky einen 9 Jahre alten Ruadh Moar als reine Bourbon Cask Reifung. Von beiden habe ich mir ein Sample gekauft und heute ist es einfach mal an der Zeit, sie ins Glencairn zu kippen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Best Dram (BD) kam mit 58,9% in die Flasche und zeigt sich mahagonifarben. Der Cooper‘s Choice (CC) 58,0% in die Flasche und sieht aus wie sehr heller Weißwein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         BD: Haselnüsse, Muskatnuss, wochenlang in Alkohol eingelegte Kirschen, Pflaumen und Himbeeren sowie dunkles Malz kommen direkt aus dem Glencairn gesprungen. Ein Zitrusnote und kalter Rauch melden sich danach ebenfalls zu Wort. Der BD wirkt irgendwie „feucht“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         CC: Erstaunlich fruchtig, mit Pfirsich, Zitrone und grünem Apfel. Dazu kommen Getreide, Eukalyptus, Toffee und sehr klarer, frischer Rauch. Keinerlei Fehlnoten, aber viel Kraft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         BD: Kräftig und pfeffrig auf der Zunge. Alte Tabakreste, kalter Rauch und ein verkohltes Brett sind meine ersten Eindrücke, unmittelbar gefolgt von Kaffee, bitterer Schokolade, überreifen Pflaumen, Koriander und einer Nussmischung. Kurzzeitig hab ich sogar das Gefühl, Röstzwiebeln zu schmecken, aber das vergeht schnell wieder.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         CC: Obwohl mit seinen 58,0% Alkoholgehalt nur 0,9% weniger als der BD ist dieser hier im Vergleich zuerst beinah wässrig und süffig, bevor er nach vier/fünf Sekunden im Mund seine Kraft mit ordentlich Schärfe zeigt. Erst süß mit Tannenhonig, hellen Trauben und saftigen Paprika, dann Pfeffer, Erde, Getreide und eine ordentliche Portion Trockenheit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         BD: Lang, warm, bittersüß und irgendwie „dunkel“. Wieder ein verkohltes Brett, dazu Blaubeeren, Kirschen und aschiger Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         CC: Lang, warm und scharf. Bittersüß mit Zitronengras, einem Eichenbrett und einem ausgetrockneten Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das sind beides schon ganz ordentlich rauchige Whiskys. Vom Torfgehalt her würde ich sie im Bereich Laphroaig oder Ardbeg einordnen. Der Best Dram Ruadh Moar ist grundsätzlich lecker, hat mir persönlich aber einen Tick zu viel Sherry. Da hat das Fass ganz ordentlich gearbeitet. Sherryliebhaber werden ihren Spaß haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Cooper‘s Choice Ruadh Moar ist mir mit seiner Bourbonfassreifung und der deutlich fruchtigen Noten lieber, hier wirkt auch der Alkohol besser eingebunden. Den mag ich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Best Dram ist derzeit für etwa 67 € in Deutschland zu bekommen, was für Sherryliebhaber als PLV in Ordnung sein dürfte. Der Cooper‘s Choice ist in Deutschland aktuell für 78 € zu haben und ich werde über die Weihnachtstage mal ernsthaft überlegen, ob ich mir den zulege.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4015.jpeg" length="166949" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 22 Dec 2020 18:04:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ruadh-maor-ein-doppel-mit-getorftem-glenturret</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4015.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4015.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lagavulin 8 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lagavulin-8-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Lagavulin 8 Jahre - Refill American Oak Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_4013.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im März 2016 gab es zum 200sten Geburtstag von Lagavulin einen achtjährigen Whisky als Jubiläumsabfüllung. Ich erinner mich noch gut an das, was damals zu dieser Abfüllung so durch die sozialen Medien ging: „Ein Achtjähriger ist nichts besonderes“, „Eine Jubiläumsabfüllung muss alt sein“, „Warum soll ich das denn kaufen?“, „Unbedingt kaufen - Der ist bestimmt schnell weg“, usw. Als dann im Oktober 2016 ein 25 Jahre alter Whisky als zweite Jubiläumsabfüllung kam, waren dann Einige beruhigt und Einige hatten auch daran was auszusetzen. Alles wie immer also.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der 8 Jahre alte Lagavulin ist aufgrund seines Erfolges inzwischen jedenfalls Bestandteil der Standardrange der Brennerei geworden und allgemein akzeptiert. Er ist sehr hell und erinnert farblich eher an einen Vinho Verde. Gelagert wurde er in Refill American Oak Casks und letztlich mit 48% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht. Der Lagavulin in meinem Glas ist noch die ursprünglich in 2016 erschienene Version, die damals auf 20.000 Flaschen „limitiert“ war.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der klassische Lagavulin-Rauch ergänzt sich mit zitrusartigen, beinah sogar tropischen Noten zu einer tollen Nase: Granny Smith, Mandarinen und Birnen springen regelrecht aus dem Glas und werden dabei von Speck, frischem Tabak, Räucherfisch, Salz und Milchschokolade begleitet. Fast bin ich geneigt, ihn „erfrischend“ zu nennen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, leicht pfeffrig, würzig und mit schöner Süße - So wäre die Kurzzusammenfassung. Trotz seiner sehr erfrischenden, milden Nase ist er auf der Zunge unerwarteterweise mit Kraft und Pfeffer präsent. Dunkle Schokolade, Zigarrenrauch, Waldhonig, Nüsse, Muskatnuss und ganz leichte Noten von roten Beeren präsentieren sich im Mund und trocknen diesen ordentlich aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram bleibt eher mittellang, hinterlässt kalten und aschigen Rauch, Kaffee und Ingwer am Gaumen, dazu leichte Zitrusnoten und das Gefühl, noch irgendwo im Mund Tabakkrümel rumfliegen zu haben. Trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Selten habe ich einen so runden achtjährigen Whisky erlebt. Dieser junge Lagavulin schmeckt, als wäre er fertig. Gut eingebundener Alkohol, präsenter aber nicht überbordender Rauch, Fruchtigkeit und passende Würze. Der ist wirklich lecker und für jeden Liebhaber rauchiger Whiskys eine klare Kaufempfehlung.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 20 Dec 2020 21:17:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lagavulin-8-jahre</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tomatin 10 Jahre - 1980er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tomatin-10-jahre-1980er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Tomatin 10 Jahre - 1980er - Fine Old Highland Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3993.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit eine Miniatur zu öffnen: diesmal kann sich ein Tomatin 10 Jahre meinem Griff nicht entziehen und landet im Glas. Dem Label nach stammt die Miniatur aus den 1980ern, vielleicht sogar aus den 1970ern - Das ist nicht genau festzustellen, daher gehe ich auf Nummer Sicher und schiebe ihn mal in die 80er. Bekannt ist über diese Miniatur ausschließlich, dass sie mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt wurde und der Whisky im Alter von 10 Jahren in die Flasche kam. Ansonsten gar nichts. Ich lasse mich also überraschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Eindruck ist der Dram muffig und staubig mit einer guten Portion tropischer Früchte. Ananas, Grapefruit und Mango zeigen sich deutlich in der Nase, werden dabei unterstützt durch Ingwer, Honig und Muskatnuss. Ich bin mir alles andere als sicher, aber nach dem Geruch würde ich auf ein Sherryfass tippen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Tomatin kommt erstmal sehr dünn und malzig daher, bringt aber trotzdem eine leichte Pfeffernote mit. Auch im Mund wirkt er immer noch alt und muffig, mit klebrigen Honignoten, ordentlich Leder sowie Nüssen. Im Hintergrund verbergen sich noch rote Früchte, dunkles Malz, kalter Kaffee und altes Holz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, sehr trocken, bittersüß, mit Kaffee, Erde und Honig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich würde mir keine ganze Flasche von diesem alten Tomatin kaufen, aber er ist in jedem Fall lecker. Nicht komplex oder herausragend, doch sehr süffig und kann mit einem aktuellen Tomatin 12 Jahre durchaus locker mithalten. Probiert den ruhig, wenn er zufällig in eure Finger gerät.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 18 Dec 2020 08:03:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tomatin-10-jahre-1980er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>BenRiach 14 Jahre - Carnival</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benriach-14-jahre-carnival</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            BenRiach 14 Jahre - Peaty Refill Sherry Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3986.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich habe mich bisher noch nie in die Schlacht um die neuesten Abfüllungen in der „A Dream of Scotland“-Serie von Marcon Bonn mit seinem Brühler Whiskyhaus gestürzt, die meistens nach gefühlten zehn Minuten ausverkauft zu sein scheinen. Manchmal findet aber über verschlungene Pfade ein Sample seinen Weg zu mir und wenn es dann auch noch von den Rahmendaten her mein Beuteschema sein könnte, ist das umso besser (Danke, Henning!). In meinem Glas befindet sich gerade ein 14 Jahre alter, mit 56,8% abgefüllter BenRiach aus einem, wie es auf dem Originallabel steht, „Peaty Refill Sherry Hogshead“, also vermutlich ein Fass in dem vorher irgendein getorfter Whisky gelegen hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kalter, relativ aschiger Rauch, in Alkohol getränkte Pflaumen und Blaubeeren sowie Haselnüsse und Mandeln sind die ersten Noten, die sich herausfiltern lassen. Der Carnival wirkt schwer und kräftig, zeigt aber auch eine schöne honigartige Süße. Dunkles Malz, Fruchtsäure und ein wenig Salz lassen sich dem Dram noch gut entnehmen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, schwer, ölig und mit alten Tabakresten sowie für mich unerwartetem „Küstenfeeling“ (Salz, Jod und am Strand liegender Seetang) zeigt sich der BenRiach auf der Zunge. Erst danach gibt es kalten Kaffee, dunkle Schokolade, Malz, Pfeffer, Nüsse und ein altes Brett. Süße gibt es eher nur sirupartig im Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, wärmend, rauchig und bittersüß bleibt der Carnival am trockenen Gaumen kleben. Akazienhonig, Kaffee und bittere Eiche sind die wesentlichen Noten, die er hinterlässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der BenRiach Carnival hat ordentlich mit dem Peaty Refill Sherry Hogshead gearbeitet: die Sherrysüße ist im Aroma klar erkennbar, das „Peaty“ ist ebenfalls deutlich eingesickert und auch das Holz kommt ordentlich zur Geltung. Dadurch wird aber der sonst aus meiner Sicht eher blumige, fruchtige BenRiach in den Hintergrund gedrängt. Ich bin in meiner Einordnung daher eher ein bisschen zwiegespalten. Grundsätzlich schmeckt er mir gut, aber es fühlt sich halt nicht an wie ein BenRiach.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 15 Dec 2020 21:33:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/benriach-14-jahre-carnival</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3986.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kilnaughton - Secret Islay</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/kilnaughton-secret-islay</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Kilnaugthon - Secret Islay - Tempranillo Wine Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3968.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kilnaughton ist eine kleine Bucht im Süden von Islay in der Nähe von Ardbeg, Lagavulin und Laphroaig. Seit 2017 wird einmal im Jahr ein Kilnaughton in der Cooper‘s Choice-Serie abgefüllt und wegen der Nähe zu den drei vorgenannten Brennereien geht man davon aus, dass der Whisky natürlich aus einer dieser Destillerien stammt....aus welcher? Keine Ahnung. Wie alt der Whisky ist? Auch keine Ahnung. Was ich weiß: der Whisky in meinem Glencairn wurde in 2020 mit 56,5% abgefüllt und lagerte in einem Tempranillo Wine Cask. Tempranillo ist eine kräftige, fruchtige für gewöhnlich in Spanien angebaute Rebsorte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frischer Lagerfeuerrauch, Salz, Möwenscheiße, Jod und Pfeffer kommen mir direkt entgegen gesprungen. Der Whisky hat erkennbar jugendliche, eher ungestüme Kraft. Im Hintergrund gibt es leicht säuerlich-zitronige Noten und Himbeeren. Mit Wasser bekommt er mehr fruchtige Noten wie Erdbeeren und Pflaumen, riecht aber auch deutlich schärfer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, erdig, kräftiges Lagerfeuer, mit leichten Himbeeren und ordentlich Salz meldet mir meine Zunge, während sie von dem Kilnaughton überrollt wird. Speck, Karamell, Muskatnuss, ein Eichenbrett und Aprikose finden sich ebenfalls noch ein. Kräftig, aber weniger ungestüm als die Nase vermuten ließ. Mit Wasser süffig, aber auch scharf und trocken, ohne weitere neue Noten zu entwickeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit kaltem Rauch, Speck, leichten Espressonoten und kräftiger Eiche. Mit Wasser deutlich länger, trockener und wärmender.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich kann dem Kilnaughton keiner der drei oben genannten Brennereien sicher zuordnen, aber was im Geschmack sofort klar ist: der ist von Islay. Jung und mit Power, aber trotzdem sehr gut trinkbar. Für Torfköpfe absolut zu empfehlen, zumal er mit den derzeit aufgerufenen etwa 70 € auch preislich noch in Ordnung ist. Das Tempranillo Wine Cask habe ich erkannt, weil es auf der Flasche steht. Einfluss hatte es nur sehr wenig.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 13 Dec 2020 21:57:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/kilnaughton-secret-islay</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3968.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Scapa 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/scapa-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Scapa 12 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3959.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Scapa ist eine von diesen Brennereien, die ein eher unbeobachtetes Dasein fristen, weil sie derzeit eine Single Malt Range hat, die ich mal mit „eher unsexy“ umschreiben würde: Scapa Siren, Scapa Glansa und ähm..also....das dürfte es gewesen sein, was die Brennerei aktuell an Single Malts auf dem Markt wirft und auch bei unabhängigen Abfüllern sind sie eher selten zu finden. Der Scapa 12, den ich heute im Glas habe, stammt aus der Zeit, bevor Pernod Ricard die Brennerei übernahm und dürfte wahrscheinlich 2002 mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt worden sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Honig, gewachste Äpfel, Grapefruit, ein neues Brett und für nur 40% viel Kraft sendet mir meine Nase als erste Eindrücke zurück. Minimal Salz, vielleicht ein Hauch Rauch, Seetang und eine muffig-staubige Note schwingen im Hintergrund mit und geben dem Scapa tatsächlich eine sehr angenehme, süßliche Küstennote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für seinen geringen Alkoholgehalt hat er viel Kraft und viel Pfeffer, dazu Lakritz, nasses Holz, Rosinenbrötchen, Toffee und cremiges Malz. Der Dram wirkt sehr dickflüssig, ja fast kaubar und liegt schwer und unbeweglich auf der Zunge. Minimaler Rauch, Salz, Trockenheit und Mandeln geben sich beim zweiten Schluck dann noch die Ehre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und warm, mit weißem Pfeffer, trockenem, kalten Rauch und überreifen Mirabellen. Leicht salzig und mit bitterem Holz blendet der Scapa aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich, wie kräftig ein Whisky mit 40% Alkoholgehalt doch sein kann. Ein paar Prozent mehr hätten dem Scapa sicherlich gut getan, aber auch so hat der Whisky eine schöne Kraft und Wärme, wirkt ausgewogen und nicht dünn. Klare Inselnoten mit minimalem Rauch, leicht, süffig und nicht langweilig. Das war mal ein sehr ordentlicher Standard und zwingt mich wohl ein bisschen, mal nach Single Casks bei unabhängigen Abfüllern zu gucken.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3959.jpeg" length="144178" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 05:51:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/scapa-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3959.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3959.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hazelburn 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/hazelburn-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Hazelburn 13 Jahre - Oloroso Cask Matured
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3893.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Hazelburn ist, wie vermutlich allgemein bekannt, einer der drei Whiskys, die in der Brennerei Springbank in Campbeltown destilliert wird. Er wird dabei dreifach gebrannt und ist ungetorft....und meistens ziemlich lecker. Die Abfüllung in meinem Glas lagerte von 2007 bis 2020 und damit 13 Jahre in Oloroso Sherry Casks und wurde letztlich mit 50,3% Alkoholgehalt abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Klare Sherrynoten mit alkoholgeschwängerten Kirschen, vergorenen Erdbeeren und deftigen Preiselbeeren, dazu kommen Heidehonig, eine unangezündete Zigarre, Lebkuchengewürz, Haselnüsse und Salz. Im Geruch rundherum gelungen und nicht übertrieben sherrylastig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Hazelburn zeigt sich im Antritt zwar mild, aber trotzdem unterschwellig kräftig, mit würzigen Muskatnussnoten, erstaunlich viel Tabak, Pflaumenmarmelade und bitterer Schokolade. Er breitet sich überraschend wenig im Mund aus, sondern verharrt eher auf der Zunge und in einem kleinen Bereich des Gaumens. Pfeffer, Eukalyptus, Vanille und Röstaromen runden den Geschmack ab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wärmend, mit pfeffriger Schärfe, Kirschen, Espresso, trocken und salzig - Insgesamt eher mittellang und bittersüß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Komplett sherryfassgelagerte Whiskys sind ja sonst nicht so mein Beuteschema, aber dieser hier ist tatsächlich mal durchaus lecker. Die Reifung ist nicht übertrieben, sondern immer angenehm im Hintergrund, dazu unerwartete schöne Tabaknoten und durch das Salz ein tolles Küstenfeeling. Ich bin fast ein bisschen versucht, mir doch noch eine komplette Flasche zu jagen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 09 Dec 2020 05:42:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/hazelburn-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3893.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3893.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mr. Bond‘s Choice - 25 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mr-bonds-choice-25-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Mr. Bond‘s Choice 25 Jahre - Whisky Druid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3881.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Unser aller Lieblingsdruide hat mal wieder eine spannende neue Abfüllung auf den Markt geworfen: ein 25 Jahre alter Whisky, abgefüllt mit 51,3%, aus einem Bourbon Barrel, den James Bond gewählt hätte....und welche Speyside-Brennerei 007 mit Vorliebe wählt, dürfte ja jedem klar sein, oder? Bisher kenne ich von dieser Brennerei ausschließlich Whiskys aus dem Sherryfass oder mit Sherryfinish, daher bin ich mächtig gespannt, was dieses Bourbon Barrel hervorzaubert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ananas, Zitronengras und gewachste Äpfel sind die ersten Noten, die meine Nase mir übermittelt. Vergorene Mirabellen, Vanille, Menthol, Getreide und Kräuterhonig folgen unmittelbar. Insgesamt wirkt der Whisky grasig, grün, erfrischend und irgendwie smooth (in all seinen dutzenden Bedeutungen).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für über 50% ist der Dram anfangs erstaunlich süffig und bringt eine sehr hintergründige Muskatnussnote mit sich. Zitronengras, Ingwer und altes Holz kombinieren sich mit Malz, Honig und Birnencider. Hinzu kommen jede Menge Walnüsse, Kuchenteig und Kaffee. Weich, warm und mundfüllend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Säuerliche Apfelschalen, leicht pfeffrig, grasig und mit herber Eiche. Mittellang bis lang, trocken und cremig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Mr Bond‘s Choice hat ein absolut herausragendes Old-school-Bourbonfassaroma, danach ist er sowohl süffig als auch herb. Das ist ein ganz klar deutlich überdurchschnittlicher Whisky und schlicht und einfach lecker. Ob er die derzeit aufgerufenen 290 €+x wert ist? Für Fans dieser berühmten Sepyside-Brennerei sicher.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3881.jpeg" length="162642" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 06 Dec 2020 15:59:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mr-bonds-choice-25-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3881.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3881.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Royal Brackla 1974</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-1974</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Royal Brackla 1974 - Connoisseurs Choice
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3877.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Regelmäßig mache ich mich ja über meine Whiskyminiaturen her und führe diese zum Entsetzen vieler Sammler ihrer Bestimmung zu: ich trinke sie. Diesmal wird es mit Sicherheit wieder einigen in der Seele weh tun, denn der Royal Brackla in meinem Glas ist aus dem Jahr 1974 und wurde abgefüllt in 1997, er hat 40% Alkoholgehalt und wurde von Gordon &amp;amp; MacPhail in der Connoisseurs Chioce-Serie herausgebracht. Wenn ich es richtig rausfinden konnte, handelt es sich um eine Bourbon Cask-Reifung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Royal Brackla ist eine meiner Lieblingsbrennereien, weshalb meine Notes eventuell ein wenig voreingenommen sein könnten....
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu Beginn eine ordentliche Note Haribo Tropifrutti, die aber schnell verfliegt. Danach kommen Wachstischdecken, altes Holz, Muskatnuss, muffiger Keller, Staub, überreife Ananas und minimal Honig. Der Dram riecht einfach richtig alt und auf eine etwas verquere Art lecker, auch wenn meine eigenen Notes beim Lesen irgendwie nicht positiv klingen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Klebrig und ölig verteilt der Brackla sich überall im Mund und wirkt dabei fast ein wenig ätherisch kühl. Ein in Alkohol getränkter Malzbonbon, Knäckebrot, bittersüße Nougat- und Holznoten sowie ein wenig Vanille kristallisieren sich mit der Zeit heraus. Auch ein wenig angekohltes Fass meine ich herauszuschmecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich lang und warm für nur 40% Alkoholgehalt. Der Brackla klebt bitter-holzig, mit frischem Tabak und fruchtig-pfeffrig am Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Keine Ahnung, ob dieser Whisky im Laufe von 23 Jahren in der Miniatur seinen Geschmack verändert hat oder ob er noch so wie beim Abfüllen schmeckt, aber mir ist der zu holzig-bitter, insgesamt einfach ein bisschen über den perfekten Punkt hinaus. Die Nase ist noch höchst spannend, aber danach ist das nix mehr für mich. Schade - Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet. Zumindest als Miniatur keine Empfehlung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 07:36:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-1974</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3877.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3877.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamdhu 14 Jahre - First Fill Sherry</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-14-jahre-first-fill-sherry</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Tamdhu 2006-2020 - First Fill Sherry Single Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3872.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In der letzten Woche haben ja einige meiner Blogger-Kollegen die Tamdhu Single Cask-Abfüllung, die exklusiv für
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://deinwhisky.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           deinwhisky.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         abgefüllt wurde, besprochen und allesamt haben von diesem Dram regelrecht geschwärmt. Wie die anderen habe auch ich das kostenlose Sample dieses Whiskys bekommen, habe aber auch schon mit dem 13 Jahre alten Single Cask von Tamdhu aus dem letzten Jahr hart gekämpft, weil ich einfach kein Sherrybombenliebhaber bin und so einem Malt daher nicht unbedingt gerecht werden kann, so dass ich ihn eigentlich nicht besprechen wollte. Nach all den super positiven Besprechungen und sehr starken Whiskybase-Bewertungen hat die Neugier einfach gesiegt und der Tamdhu atmet jetzt in meinem Glencairn vor sich hin, während ich dies hier schreibe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir haben also eine Single Cask-Abfüllung aus einem First Fill Sherry, gebrannt in 2006 und abgefüllt mit 59,7% Alkoholgehalt in 2020. Farbe: ein leuchtendes Herbstgold.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bereits während er nur im Glas atmet, wabert eine tiefe, volle Sherrynote durch den Raum, die kurz dafür sorgt, dass sogar meine Frau mal kurz die Nase interessiert kräuselt. Sobald sie erfährt, was wirklich im Glas ist, hat sich das Thema erledigt. Auch als ich nach zwanzig Minuten mal meinen Zinken ins Glencairn stecke, habe ich erstmal genau das: Sherry. Tagelang gemeinsam mit Nüssen in Alkohol eingelegte dunkle Kirschen, Himbeeren und Brombeeren. Dazu kommen Honig, Zimt, Muskatnuss und Nougat, vielleicht auch etwas wie eine Geleebanane. Der Tamdhu wirkt in der Nase bereits warm, süß und kräftig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der erste Schluck ist erstmal ein ordentliches Brett und überfordert meine Zunge ein wenig. Bittersüß, fruchtig, würzig, ölig, wärmend und mit Holznoten lautet die Rückmeldung. Kräftiger Waldhonig, Walnuss, Muskatnuss, Nougat und ein Malzbonbon. Da muss für mich ein bisschen Wasser rein. Verdünnt wird er deutlich gefälliger, die fruchtig-malzigen Noten kommen erheblich stärker raus, die Eiche wird ein wenig untergebuttert und der Tamdhu ist plötzlich unerwartet pfeffrig. Insgesamt wird er mit Wasser fast ein wenig weihnachtlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und fruchtig, bittersüße Eichennoten und angebrannter Kaffee, warm, pfeffrig und intensiv. Mit Wasser immer noch lang und pfeffrig, zusätzlich trocken und mit Noten von Datteln sowie viel Muskatnuss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist zwar schade, aber leider wie erwartet: diesem Tamdhu kann ich mit meinem persönlichen Geschmack nicht gerecht werden. Mit all seinen komplexen und wirklich spannenden Noten. Mit all den Entwicklungen, die er nimmt, wenn man mit Wasser spielt. Mit all der bittersüßen Würze und den kräutrigen Fruchtnoten. Wenn man auf kräftige Sherrynoten mit Malz und ordentlich Fasseinfluss steht, ist das ein herausragender Whisky. Subjektiv betrachtet muss ich sagen, dass ich für diese Abfüllung einfach nicht die Zielgruppe bin. Mir ist das einfach zu viel Sherry.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Preislich liegt er derzeit übrigens bei knapp 190 €, was wohl, wenn man ein bisschen stöbert, ein durchaus normaler Preis für einen von Tamdhu selber abgefülltes Single Cask ist.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3872.jpeg" length="153658" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 06:32:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-14-jahre-first-fill-sherry</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3872.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3872.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>SaarWhisky - Schwenker</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/saarwhisky-schwenker</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            SaarWhisky - Schwenker Edition 2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3865.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor etwa anderthalb Jahren stolperte ich während einer Dienstreise nach Saarbrücken erstmals über „SaarWhisky“, einen deutschen, unabhängigen Abfüller, der nicht bekanntgibt, welche schottischen Whiskys er abfüllt, sondern diesen einfach nach saarländischem Kulturgut benennt. Der „Schwenker“, den ich in seiner zweiten Edition jetzt bei mir im Glas habe, bezeichnet zum Beispiel einen hier bei mir im Norden wenig zu findenden Schwenkgrill auf dem der Grillmeister, ebenfalls „Schwenker“, das Grillfleisch, ebenfalls „Schwenker“, zubereitet. Ich erwarte also einen rauchigen, würzigen Whisky mit fleischigen Noten. Gebrannt wurde der unbekannte Whisky im Jahr 2008, gelagert in Bourbon Casks und in 2015 mit 53,5% Alkoholgehalt angefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kalter, aschiger Rauch und Zitronengras sind die ersten Assoziationen, die mir in den Kopf kommen. Diese werden ergänzt durch eine leichten Geruch nach Wacholder sowie Seetang, Salz, geräucherten Fisch und Nüsse. Insgesamt sehr maritim, kräftig und frisch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr trocken und mit ordentlich salzigem Torf - Dss meldet meine Zunge sofort zurück. Erst anschließend tauchen Heidekräuter, Mirabellen, Espresso und bittersüße Eiche auf. Eine junge, leicht metallische Note und ein kaltes Lagerfeuer dominieren gegen Ende.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang bleibt der Rauch am ausgetrockneten Gaumen kleben, leicht metallisch, pfeffrig und kräuterig blendet er dann irgendwann aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Schwenker ist ein erkennbar junger, dreckiger, kräftig torfiger und maritimer Whisky - Ein einfacher, unkomplizierter Raucher, der das abliefert, was man von ihm erwarten kann. Völlig okay, aber kein Überflieger. Spontan würde ich keinen Islay dahinter vermuten, könnte mir aber gut einen Ledaig vorstellen, wobei das einfach nur geraten ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3865.jpeg" length="165607" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 30 Nov 2020 06:30:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/saarwhisky-schwenker</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3865.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3865.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Blair Athol 1970er - 8 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/blair-athol-1970er-8-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blair Athol 1970er - 8 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3862.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es war mal wieder Zeit, die Miniaturenkiste um einen Whisky zu erleichtern und diesmal fiel die Wahl auf einen Blair Athol aus den 1970ern. Das Alter der Abfüllung lässt sich hier im Wesentlichen daran bestimmen, dass diese laut Label für UK produziert wurde und „70 Proof“ als Angabe für die Alkoholstärke trägt. Seit 01.01.1980 ist in Europa mindestens die Angabe der Alkoholstärke in Volumenprozent erforderlich und die fehlt halt auf dem Label komplett.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich muss vorab gestehen, dass Blair Athol bisher keine von mir allzu sehr bevorzugte Brennerei ist, weil die wenigen Abfüllungen, die ich kenne, bisher immer ausnehmend langweilig waren. Umso gespannter bin ich jetzt natürlich darauf, was dieser alte Whisky so bietet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs hat der Blair Athol die bei älteren Miniaturen so typischen Noten von tropischen Früchten, wie Ananas, Mango, Pfirsich und Honigmelone, die irgendwie durch die lange Zeit in der Flasche entstehen, dann aber mit den Minuten auch schnell wieder verfliegen.  Nach 20 Minuten gibt es einen völlig anderen Whisky, der mir Karamell, Wachs, Honig, Klavierlack und ätherische Öle präsentiert. Die Kombination aus Klavierlack und ätherischen Ölen klingt niedergeschrieben ziemlich widerlich, aber es ist ganz im Gegenteil mächtig spannend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr cremig und ölig, trocken und mit leichter Schärfe kommt der Blair Athol auf der Zunge an. Er ist ein bisschen honigsüß, hat ordentlich Malz, Karamell, Kaffee und Eiche und zieht mir mit seiner bitteren Trockenheit regelrecht sämtliche Flüssigkeit aus dem Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, kalter, bitterer Kaffee, Karamell, altes Holz, staubtrocken und Kardamom.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Stark im Geruch, mittel auf der Zunge, schwach am Gaumen - Ergibt insgesamt einen sauberen Durchschnittswhisky, der aber definitiv nicht langweilig ist, sondern einige Entdeckungsmöglichkeiten bietet. Aufgrund seiner Bitterkeit eher ein herbstlicher Whisky.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 Nov 2020 21:41:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/blair-athol-1970er-8-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Garioch - 19 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-garioch-19-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Glen Garioch - 19 Jahre - Wine Cask Matured
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3858.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Highland-Brennerei Glen Garioch bringt in unregelmäßigen Abständen Abfüllungen unter dem Motto „Wine Cask Matured“ auf den Markt. Dies war auch in 2019 der Fall als ein bereits in 2018 abgefüllter und 1999 gebrannter Whisky mit Lagerung in Château Lagrange Barrique-Fässern auf den Markt kam, den es erstaunlicherweise heute noch sehr gut zu kaufen gibt. Château Lagrange ist eines der bekanntesten und edelsten Weingüter der Region Bordeaux und gehört wie Glen Garioch zum Konzern Beam Suntory. Da wurden also konzernintern mal ein paar Fässer weitergereicht. Abgefüllt wurden von dem Whisky insgesamt 5.400 Flaschen mit 48,0% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für nur 48,0% hat der Glen Garioch eine erstaunlich kräftige Note, die es anfangs schwierig macht, dem Whisky viel zu entlocken. Letztlich müssen knapp 25 Minuten vergehen, bis es deutlich mehr Gerüche zu entdecken gibt. Dunkelrote, überreife Erdbeeren, saftige Pfirsiche und leicht säuerliche Johannisbeeren machen sich dabei zuerst bemerkbar, werden dabei aber von Muskatnuss, dunkler Schokolade und nassem Holz begleitet. Er wirkt bereits im Geruch warm und staubtrocken.....
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         ....so ist er auch im Mund: er wärmt gut durch, ist tatsächlich mächtig trocken und bringt ordentlich Bitterschokolade sowie gepfeffertes Holz mit. Hinzu kommen eine fast untergehende Honignote, minimale, aber undefinierbare Fruchtsüße, jede Menge Muskat und eine leichte Säure. Der Glen Garioch ist im Mund ordentlich intensiv und hat drei, vier Schlucke gebraucht, bis meine Zunge nicht mehr mit ihm überfordert war.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bittere, holzig-schokoladige Wärme bleibt lange am völlig ausgetrockneten Gaumen hängen. Leichte Noten von roten Früchten, wieder Muskat und viele Tannine fügen sich passend ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hui. Das ist mal ein schwieriger, komplexer Whisky. Er braucht viel Zeit im Glas, viel Geduld beim Trinken und ist nur was für absolute Rotweinfans. Ich verstehe, warum der noch so gut zu kaufen ist, denn die Zielgruppe kann nicht allzu groß sein. Kein Whisky für jeden Tag sondern nur für Abende die lange dauern sollen und an denen keine Ablenkung herrscht. Grundsätzlich bin ich Fan von Rotweinfinish oder -Vollreifung, aber das ist mir ein bisschen viel. Für die, die auf sowas stehen, ist das vermutlich eine Granate.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 22:28:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-garioch-19-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bivrost Nidavellir - Arctic Single Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bivrost-nidavellir-arctic-single-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bivrost Nadavellir - Arctic Single Malt - Bourbon&amp;amp;Ex-Islay Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3849.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute wird es mal wieder Zeit, die bekannten Pfade normaler Whisky-Abfüllungen zu verlassen und sich stattdessen auf eine Whiskyreise in die nordische Mythologie zu begeben. Nach der allerersten Abfüllung namens Bivrost Niflheim der Aurora Spirit Distillery aus dem hohen Norden Norwegens von Anfang des Jahres gibt es nun den zweiten Whisky dieser Brennerei: Bivrost Nidavellir. Wie schon die erste Abfüllung war auch der Nidavellir innerhalb von Minuten ausverkauft und wird nach einem Verkaufspreis von 70 € jetzt drei Wochen später bereits mit grob 400 € auf dem Sekundärmarkt gehandelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aurora Spirits hat seine Brennerei im hohen Norden Norwegens, etwa auf einer Höhe mit Tromsö oder der Nordspitze Finnlands, nördlicher sogar als Murmansk erbaut. Sie steht im Bereich eines alten Militärgeländes, dessen aus dem Kalten Krieg stammender Bunker für die Lagerung des Whisky genutzt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Name des Spirits „Bivrost Nidavellir“ leitet sich von zwei Dingen ab: „Bivrost“ ist in der nordischen Mythologie die dreistrahlige Regenbogenbrücke zwischen der Erdenwelt „Midgard“ und dem Himmelsreich „Asgard“. Droht der Erdenwelt Gefahr, schickt der Wächter der Brücke zur Warnung rotes Feuer über diese. Wir kennen dieses rote Feuer als Polarlichter. „Nidavellir“ ist die Heimat der Zwerge und Dunkelelfen, wo diese in der Dunkelheit in Hallen aus Gold leben und viele der berühmten Waffen und Gegenstände wie Thor‘s Hammer Mjölnir und Fenrir‘s Kette Gleipnir schmieden. Ich liste all dies auf, weil sowohl die Umverpackung als auch das Label sehr stark mit dieser Mythologie spielen: Eine riesige, vermutlich Feuer spuckende Schlange oder ein Drache, ein Zwergenkrieger und ein dunkelelfischer Kämpfer. Im Layout ist dieser Arctic Single Malt in jedem Fall großartig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Von der ersten Verkostung des Bivrost Niflheim weiß ich noch: bevor ich den Nidavellir trinke, muss ich mich wirklich von allen mir bekannten Pfaden verabschieden, die etwas mit Whisky zu haben. Der Niflheim war eine tolle Spirituose, aber ich hätte es niemals in die Kategorie Whisky eingeordnet. Habe zur Vorbereitung auf den Nidavellir nochmal 1cl davon getrunken und finde mein damaliges Urteil bestätigt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Nidavellir wurde zuerst in Ex-Bourbon-Casks gelagert und anschließend für fünf Monate in Ex-Islay Red Wine Casks umgefüllt. In die Flasche kam er letztlich mit 46,0% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süßer dominierender Kräuterhonig, Malz und Senf kommen mir als Erstes aus dem Glencairn entgegen. Wacholder, Zimt, Ingwer, rote Trauben und dunkle Schokolade lassen sich dem handwarmen Dram ebenfalls noch entlocken. Die Nase ist absolut ungewöhnlich und hat nichts mit mir bekannten Whiskys zu tun. Ich meine gegen Ende sogar noch Lebkuchengewürz zu finden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs ist der Nidavellir erstmal sehr mild und zeigt jede Menge Lagerfeuerrauch auf der Zunge. Da haben die Ex-Islay-Casks ganze Arbeit geleistet. Anschließend gibt es einen Granny Smith, Pfeffer, Zimt, muffige Eiche und Honigbonbons. Leichte Trockenheit macht sich am Gaumen breit, während der Rauch verschwunden ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, bittersüß und trocken. Der vorher gegenwärtige Honig verwandelt sich hier in Met, hinzu kommen Eiche, Pfeffer und irgendwas undefinierbares aus dem Kräutergarten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn ich den Nidavellir in einem Blindtasting trinken würde, dann wäre er nicht allzu weit vorne gelandet, weil ich versucht hätte, ihn in den mir bekannten Bahnen einzuordnen. Das wird ihm nicht gerecht, weil er absolut ungewöhnlich ist. So wie jetzt, einzeln verkostet, kann ich sagen: der Nidavellir schmeckt wirklich gut. Nicht wie ein Whisky, aber wie eine richtig leckere Spirituose....was für eine auch immer. Den ursprünglichen Ausgabepreise ist er in jedem Fall wert - Die derzeit aufgerufenen 400 € aber nur für Sammler.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3849.jpeg" length="259966" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 22 Nov 2020 16:17:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bivrost-nidavellir-arctic-single-malt</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mortlach 10 - Red Wine Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mortlach-10-red-wine-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Mortlach 10 Jahre - Red Wine Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3843.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder an der Zeit eines der laut meiner Frau unzähligen Samples zu verkosten und mein Griff ins Regal fördert einen von Hunter Laing in der Hepburn‘s Choice-Serie im Jahr 2020 abgefüllten Mortlach aus dem Jahr 2009 zu Tage. Der Whisky erhielt dabei ein Finish unbekannter Länge in einem Red Wine Cask und wurde schließlich mit 46,0% abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram drängt sehr offensiv aus dem Glencairn und bringt mir Orangeat, Zimt, Glühwein, Cocktailkirschen und ein wenig dunkle Schokolade mit. Längeres Verweilen im Glas bringt noch Rosenseife und Preiselbeeren hervor. Zumindest in der Nase hat das Finish vom typischen Mortlach nicht viel übrig gelassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkelste Schokolade und angebrannter Kaffee, Nelken und Apfelsine, Muskat, überreife Trauben und Kardamom. Man kann diese Kombination vielschichtig nennen.....oder wirr. Ich bin da unentschlossen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Gaumen wird völlig ausgetrocknet und genau diese Trockenheit bleibt sehr lange zurück. Dazu ist der Mortlach wärmend, mit Kirschen, Orangen und Bitterschokolade.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mich lässt diese Abfüllung ein wenig ratlos zurück. Hab den extra an drei Abenden verkostet und weiß mit dem Whisky irgendwie wenig anzufangen. Das Finish und der Mortlach scheinen manchmal so gar nicht zu harmonieren und manchmal passen sie ideal zusammen. Das wechselt von Schluck zu Schluck. Letztlich werde ich mir keine ganze Flasche kaufen, aber es war schon irgendwie ein Erlebnis.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 20 Nov 2020 05:37:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mortlach-10-red-wine-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3843.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3843.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Abbot‘s Choice - Finest Old Scotch Whisky</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/abbots-choice-finest-old-scotch-whisky</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Abbot‘s Choice - 1970er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3834.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zur Verwunderung meiner Frau betrete ich um 22.30 Uhr fluchend den Hauswirtschaftsraum, rumore dort herum und komme nach kurzer Zeit mit einer Zange in der Hand wieder hervor. Ihr Blick sagt, dass sie offensichtlich eine Erklärung erwartet und ich murmele ein „Hmpf.....will eine Flasche Whisky öffnen", während ich die Treppe hochstampfe. Ich rechne ihr hoch an, dass sie nicht weiter gefragt hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die kleine Minatur des „Abbot‘s Choice - Finest Old Scotch Whisky“ war tatsächlich derart fest verschlossen, dass ich nach kurzer Zeit mit schmerzenden Fingern beschloss, dass die Flasche nur mit Gewalt zu öffnen ist, was ja dann, siehe Bild, auch geklappt hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Abbot‘s Choice ist ein Blended Whisky, der in der Zeit von kurz vor dem zweiten Weltkrieg bis etwa Anfang/Mitte der 80er abgefüllt wurde. Es wird vermutet, das unter anderem Linkwood in dem Blend enthalten ist, aber mehr ist nicht herauszufinden. Bekannt wurde dieser Whisky dadurch, dass man ihn außer in normalen Flaschen auch in Flaschen mit der Figur eines Priesters abfüllte, dessen Kopf als Korken diente. Meine Miniatur ist vermutlich aus den 1960ern oder den 1970ern - Das lässt sich nicht so genau sagen. Es sind jedenfalls 47cl, die mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt wurden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Blend ist sehr zurückhaltend in der Nase und ich muss ordentlich arbeiten, um ihm Noten zu entlocken. Grapefruit, Mango und Papaya sind anfangs die bestimmenden Noten, verfliegen aber nach kurzer Zeit im Glas und machen Rosinen, Nüssen und süßem Malz Platz. Holz, Karamell und Kakao lassen sich minimal erahnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst setzt sich der sehr schüchterne Eindruck aus der Nase fort, aber dann beginnt der Whisky sich doch so langsam mal zu zeigen. Er ist erkennbar jung, bittersüß und malzig. Überreife Kirschen, angekohltes Holz, Honig und Kaffee.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz, leicht wärmend und geringe Schärfe mit Honig und ein wenig dunkler Schokolade.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Abbot‘s Choice ist sicherlich kein furchtbarer Whisky, aber definitiv auch kein Geschmackswunder. Für einen billigen Blend aus den 1960ern/1970ern kann ich nichts anderes erwarten als einen sauberen Trinkwhisky, der mir nicht weh tut, mich aber auch nicht vom Hocker haut. Solide. Hatte da schon deutlich schlimmere Samples.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_3834.jpeg" length="145143" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 17 Nov 2020 21:57:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/abbots-choice-finest-old-scotch-whisky</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auchroisk 9 - Port Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/auchroisk-9-port-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Auchroisk 9 Jahre - Port Wine Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3831.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Michel Reick, einer meiner Lieblingsdruiden, hat in den letzten Wochen wieder ordentlich Abfüllungen in seinen Best Dram- und Old Friends-Serien rausgehauen und in den nächsten Wochen gibt es dann auch noch neue Scotch Universe-Abfüllungen - Für mein Konto wird das ein harter Monat. Ich hab jetzt also diverse neue Sample und Großflaschen aus diesen Serien zuhause und werde mich da in den nächsten Wochen fleißig durchprobieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den Anfang macht ein 9 Jahre alter Auchroisk aus dem Port Wine Cask, abgefüllt in der "The Old Friends"-Serie mit 56,0% in nur 116 Flaschen. Auchroisk läuft mindestens bei mir ein wenig unter dem Radar, was dieser Speyside-Brennerei, die hauptsächlich für den J&amp;amp;B Blend produziert, vermutlich unrecht tut. Wie man auf dem Foto sieht, hab ich mir von dem Whisky, der gerade in meinem Glencairn vor sich hin atmet, sowohl eine Großflasche als auch ein Sample besorgt, welches heute dran glauben muss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Kräftig und fruchtig“ wird mir von meiner Nase als Erstes gemeldet. Geröstete Mandeln, ein frisch abgesägter Ast, Sesam, viele rote Trauben, brauner Zucker und Muskatnuss lassen sich in dem Auchroisk finden. Er riecht insgesamt so als wäre er fast kaubar: sehr dick und ölig. Der anfangs kräftige Alkohol verzieht sich mit der Zeit immer weiter in den Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram ist kräftig und kompakt. Bittere Walnüsse, Erdbeermarmelade, Kräuterhonig und Karamell. Aus dem frischen Ast im Geruch wird ein uraltes, muffiges Brett. Dazu kommen noch Röstaromen, Kaffee, Zimt und etwas wie Orangenlikör.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit bitterer Orangenmarmelade, jeder Menge Muskatnuss, angebranntem Toast und einer undefinierbaren Süße, die ich am ehesten als „süßes Holz“ beschreiben würde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jung und gut. An diesem Auchroisk gibt es für mich wenig auszusetzen. Bin froh, dass ich mir direkt blind eine ganze Flasche gekauft habe. Sowohl fruchtig als auch bitter, dabei immer rund, aber irgendwie auch eckig, trotz 56,0% Alkoholgehalt relativ sanft. Preislich liegt er bei grob 78 €, was für einen neunjährigen Whisky natürlich kein Schnäppchen ist, aber mir ist er das wert.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 15 Nov 2020 21:51:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/auchroisk-9-port-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3831.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3831.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bunnahabhain 15 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-15-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Bunnahabhain 15 Jahre - Old Particular
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3822.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hatte mir zwei Flaschen Whisky bei deinwhisky.de bestellt und als das Paket dann endlich auf die Reise gehen sollte, erreichte mich am Tag, nach dem es eigentlich abgesendet werden sollte, eine Mail: „Dein Paket geht heute erst raus. Ich hab dir nämlich noch zwei Samples von Abfüllungen beigelegt, die erst gestern ankamen und heute Verkaufsstart haben.“ Ein schneller Blick auf die Website ergab Bunnahabhain 15 Jahre und Cameronbridge 28 Jahre....naaaaa gut, dafür warte ich gerne einen Tag länger :-)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Paket ist also da und neugierig wie ich nun mal bin, ist der Bunnahabhain 15 Jahre direkt ins Glencairn gewandert. Die Rahmendaten: gebrannt 2005, gelagert im Refill Bourbon Barrel, abgefüllt in 2020 mit 54,9%, 228 Flaschen, erschienen in der Old Particular-Serie von Douglas Laing, exklusiv abgefüllt für deinwhisky.de. Farbe: helles Gold. Er zieht sehr ölige Schlieren im Glas, die scheinbar ewig an den Seitenwänden kleben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bourbonfass, ganz eindeutig. Südfrüchte, Karamell, Zitronengras, saure Mandarine landen in meiner Nase. Dazu gibt es mit Nüssen, leicht müffelnden Algen und Salz die typischen Bunnahabhainnoten, die einen insgesamt schwer und ölig erscheinenden Whisky begleiten. Sehr klassisch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm und cremig, aber auch üppig und kräftig sagt das Mundgefühl. Kräuterhonig, Vanillepudding, leichter Rauch, Grapefruit und hmm.....Gras behauptet meine Zunge zu finden. Dazu Walnüsse, dunkle Schokolade und angebranntes Toast.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang und für einen Bunnahabhain erstaunlich trocken, dazu Zitronengras, ein altes muffiges Eichenbrett, Honig und überreife Aprikosen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für ein Single Cask ist dieser Bunnahabhain sehr rund geworden, trotzdem mit ordentlich Kraft und dem ganz typischen Destilleriecharakter. Sehr ausgewogen, sehr direkt, fast süffig, schwer und ölig. Eine ganz klassische, leckere, old school Bourbonfassreifung, die man einfach mögen muss. Zumindest, wenn man ich ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Preislich liegt er derzeit bei
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a target="_blank" href="https://www.deinwhisky.de/schottland/islay/bunnahabhain/4295-bunnahabhain-15-jahre-2005/2020-old-particular-douglas-laing-for-deinwhisky.de-54-9-vol..html?number=WR14296"&gt;&#xD;
      
           84,90 €
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         was für ein 15 Jahre altes unabhängig abgefülltes Bunnahabhain-Single Cask ein sehr fair ist.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3822.jpg" length="136621" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 12 Nov 2020 21:57:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-15-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3822.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3822.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tormore 9 - Calvados Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tormore-9-calvados-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Tormore 9 Jahre - Calvados Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3809.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Arran, Springbank, Deanston und auch Kilchoman haben sich ja alle schon in einem Calvados-Finish versucht, aber ich bin irgendwie, obwohl ich sehr neugierig darauf war, nie dazu gekommen, einen dieser Whiskys zu probieren - Als jetzt der Tormore 2011-200 aus der Cooper‘s Choice-Serie mit dem Calvados Cask Finish auf den Markt kam, musste ich daher sofort zuschlagen und mir zumindest ein Sample kaufen. Nach der Bestellung diese mit 54,0% abgefüllten Whiskys hab ich erst festgestellt, dass es sich anscheinend zusätzlich sogar noch um einen rauchigen Tormore handelt. Ich wusste nicht mal, dass diese Brennerei überhaupt rauchige Abfüllungen produziert. Umso spannender.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frischer, fast prickelnder Rauch kommt mir entgegen, begleitet von klar erkennbaren Äpfeln, Vanille, süßem Malz, Honig und einer Tüte Nussmischung. Eigentlich eine ganz klare Bourbonfassnase nur ergänzt um Äpfel und Rauch. Die 54,0% sind zwar spürbar, aber erstaunlich zurückhaltend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, wärmend und rauchig zeigt sich der Dram auf der Zunge. Er bringt eine leichte Säure mit, die am ehesten an Zitronengras erinnert, bietet weiße Trauben, Salz, Omas Apfelkuchen, Muskat und bittere Holznoten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang, mit leichtem, aber kaltem Rauch, malziger Fruchtsüße, trocken, würzig und salzig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rund, rauchig, fruchtig, lecker. Wie schon beim Aroma erwähnt, haben wir hier einen beinah klassischen Tormore aus dem Bourbonfass, dem man einfach auf sehr gelungene Art und Weise Rauch und eine leichte Fruchtnote hinzugefügt hat. In einem Blindtasting hätte ich auch im dreißigsten Versuch nicht auf Tormore getippt. Preislich liegt der Whisky bei etwa 80 €, was für einen neunjährigen Dram bestimmt kein Schnäppchen ist, aber die extrem unbekannte Kombination aus Calvados Cask Finish und rauchigem Tormore macht hier den Preis, den ich deswegen absolut angemessen finde.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3809.jpg" length="151457" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 21:40:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tormore-9-calvados-finish</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3809.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3809.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mosgaard Organic - Oloroso Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mosgaard-organic-oloroso-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Mosgaard Organic Batch #7 - Oloroso Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3803.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Freitag Morgen. Ich hab Urlaub.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         7:55 Uhr: „Schnappst du dir bitte den Kleinen und gehst zu Alnatura? Wir brauchen noch Windeln, Milchpulver und Babygläschen. Nimm am besten den Kinderwagen.“ Begeisterung sieht anders aus, aber mein Einjähriger und ich schlappen bei vier Grad los.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         8:10 Uhr: Mit hochgezogenen Augenbrauen stehe ich bei Alnatura vorm Spirituosenregal. Dort stehen ganz neu offensichtlich drei Whisky: „Mainland Organic“, „Benromach Organic“ und „Mosgaard Organic“. Von Mosgaard hatte ich schon viel gehört, aber noch nie probiert und vor allem noch nie in irgendeinem Laden stehen sehen.....außer jetzt bei Alnatura. Da hatte ich irgendwie keine Wahl.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         8:15 Uhr: Die Kassiererin zieht die Augenbrauen hoch. Nur Kleinkindsachen und eine Flasche Whisky auf dem Laufband. Früh morgens in der Woche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         8:25 Uhr: „Du hast was gekauft? Bei Alnatura? Kann man dich denn nirgendwo mehr hinschicken?“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Mosgaard Organic Batch #7 ist abgefüllt mit 46,2% und gelagert im 50 Liter Oloroso Cask. Die Brennerei Mosgaard findet man in Dänemark auf der Insel Fünen und der Whisky wird aus regionalem Bio-Gerstenmalz gebrannt. Wie alt? 3 Jahre + X. Auf jeden Fall ein junges Gemüse.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sofort wird mir klar: Mosgaard brennt höchstwahrscheinlich auch Gin, denn ansonsten kann ich mir den Wacholdergeruch nicht erklären. Dunkle Trauben, mit Alkohol vollgesogene Rosinen, Nüsse, Karamell und Butter machen sich aber ebenfalls klar bemerkbar. Riecht man nach ein, zwei Schluck nochmal, dann ist der Wacholder völlig weg.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine kräftige Ingwerschärfe lässt meine Zunge kurz zurückzucken. Ordentlich Muskat, Kaffee und Honig geben sich schnell zu erkennen, dazu gibt es Eukalyptus, junges Holz und eine Menge Trockenheit. Auch beim dritten, vierten, fünften Schluck bleibt die kräftige Schärfe erhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ingwer bleibt an Zunge und Gaumen kleben, bittersüße Noten halten sich mittellang, der Mundraum bleibt warm und Holz sowie Vanille sind vorhanden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn man diese heftige Schärfe mag, die dieses Mosgaard Organic Batch #7 hat, dann ist man mit diesem Whisky tatsächlich sehr gut bedient. Ich mag das, deswegen schmeckt er mir so gut, wie es ein erkennbar junger Whisky tun kann. Ganz klar nicht schottisch, jung und mit Potenzial. Mosgaard werde ich im Auge behalten.....und das Whiskyregal bei Alnatura auch, falls ich nochmal hin darf.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3803.jpg" length="211168" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 08 Nov 2020 21:30:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mosgaard-organic-oloroso-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3803.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3803.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bell‘s Specially Selected - 1980er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bells-specially-selected-1980er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Bell‘s Specially Selected Blended Scotch Whisky - 1980er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3792.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Schon etwas länger hatte ich damit geliebäugelt, den 5cl Keramik Decanter mit dem Bell‘s Specially Selected zu öffnen und heute war es dann so weit. Etwas verwirrt starrte ich nach dem Öffnen auf den „Korken“ aus Plastik (s. Foto unten): was der wohl in den 30 bis 40 Jahren mit dem Whisky gemacht hat, der sich in der Miniatur befindet? Ich hatte keine großen Erwartungen an einen billigen NAS-Blend aus den 80ern mit 43% Alkoholgehalt, aber spätestens nach diesem Plastikteil, hoffte ich eigentlich nur noch, dass mein Gaumen das überlebt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach zehn Minuten traue ich mich mit meiner Nase zum ersten Mal in die Nähe des Drams: Plastik und Pattex führen die Aromen deutlich an und dahinter lassen sich lediglich Werthers Echte und Honig erahnen. Also nochmal warten. Zehn Minuten später: der Geruch neuer Adiletten ist zu den vorherigen Aromen hinzugekommen. Ja. Hmm....warten. Nochmal zehn Minuten später: da ist doch glatt mein alter Tischtennisschläger aufgetaucht. Macht es nicht besser.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurzzeitig hab ich gedacht, der Whisky kann nicht schlimmer schmecken als er riecht. Kann er doch. Schon beim ersten winzigen Schluck ziehen sich mir vom dem absolut widerlichen aufgelösten, klebrigem Plastikgeschmack sämtliche Körperöffnungen zusammen. Ein zweites vorsichtiges Nippen bringt keinerlei Veränderung, abgesehen von einem leichten Würgereiz auf meiner Seite. Ich greife mir das erstbeste Flüssige in Reichweite und trinke es zum Neutralisieren. Meine Frau ist wenig begeistert, dass ich ihren Kiwilikör runterstürze, von dem ich immer behauptet hab, er wäre furchtbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An dieser Stelle enden die Notes: der Bell‘s ist im Ausguss. Vollständig ruiniert durch dreißig bis vierzig Jahre Interaktion von einem billigen Plastikteil und hochprozentigem Alkohol. Ekelhaft.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier noch ein Bild vom Übeltäter:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3794-955a79a3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3792.jpg" length="138704" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 07:22:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bells-specially-selected-1980er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3792.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3792.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bruichladdich 10 - Hermitage Wine Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bruichladdich-10-hermitage-wine-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Bruichladdich 10 Jahre - Hermitage Wine Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3778.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem ich am Sonntag meinen geliebten Ledaig mit dem Hermitage Wine Cask Finish getrunken hatte, fiel mir ein, dass ich noch ein Sample eines anderen Whiskys aus einem ebensolchen Weinfass haben müsste und nach kaum zehn Minuten Suchen in der, beinah perfekt geordneten und nach einem bestimmt sinnvollen System im Schrank stehenden, Samplesammlung hatte ich ihn gefunden: einen Bruichladdich 2009-2019, abgefüllt mit 54,5% Alkoholgehalt von House of McCallum in der Auld Alliance Vintage Collection und durchgängig gereift im Hermitage Wine Cask.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die 5cl hatte ich vor bestimmt einem Jahr erworben und sie waren in den Untiefen des Sampleschrankes ein wenig verschwunden, aber Sonntag hielt mein Gehirn die Zeit wohl für gekommen, mich daran zu erinnern.....und bevor ich es wieder vergesse, wandert es schnell ins Glas. Sicherheitshalber noch schnell: die Rotweine aus dem französischen Gebiet Hermitage sind dafür berühmt, dass sie eine mindestens fünf-, am besten sogar zehnjährige Reifung in der Flasche verlangen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine starker Geruch nach überreifen Orangen, Ananas und Mandarinen kommt mir zuerst aus dem Glencairn entgegen und lässt mich nochmal verwundert einen Blick aufs Label werfen: da steht doch Wine Cask, oder? Die Aromen wechseln dann aber schnell zu sehr süßen Rosinen, Brombeeren, Holunder und Pflaumen verbunden mit einer spritzigen Säure und Malz. Meine Nase behauptet noch, dass ein Hauch von Anis, Akazienhonig und ein Anklang von Rauch mit dabei sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Bruichladdich hat einen kräftigen, warmen und staubtrockenen Antritt, den meine Zunge erstmal verdauen muss, bevor sie sich den Aromen widmen kann. Vergorene Brombeeren, fette schwarze Kirschen und Quitten, alles überzogen mit Honig, serviert auf einem alten, leicht angekohlten Holzbrett. Dazu ein Geschmack wie der Geruch der Jacke am Morgen nach dem Lagerfeuer. Espresso und sehr bittere Tannine ergänzen den Whisky.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Tannine, der Espresso und der subtile Rauch kleben noch sehr lang warm am Gaumen, werden dabei ergänzt von Salz, Eiche und einer bitteren Süße, die mich an Maulbeeren erinnert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir ist der Bruichladdich Hermitage Wine Cask zu bitter im Geschmack und Abgang. Ich glaube, ein Finish hätte hier gereicht, denn die Tannine haben durch die Vollreifung doch ordentlich die Führung übernommen. Wer sowas mag, der wird hier ganz hervorragend bedient, denn der Bruichladdich schimmert schon an vielen Stellen sehr schön durch, aber mein persönlicher Geschmack ist hier leider nicht getroffen. Definitiv kein schlechter Whisky, aber halt nicht meins.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 03 Nov 2020 21:21:17 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig 11 - Hermitage Wood Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-11-hermitage-wood-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Ledaig 11 Jahre - Hermitage Wood Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3771.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Erste Flasche gekauft und geleert, zweite Flasche nachgekauft und offen, dritte Flasche noch geschlossen in der Truhe - Selten hat mich ein Ledaig derart umgehauen und als er heute mal wieder in mein Glas wanderte, fiel mir auf, dass ich noch nie Notes zu ihm verfasst hatte. Das galt es dringend nachzuholen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Ledaig, der nun also gerade in meinem Glencairn vor sich hin atmet, wurde im September 2005 gebrannt , nach beinah zwölf Jahren im August 2017 mit 45% abgefüllt und erhielt am Ende ein Finish über 26 Monate in Hermitage Wood. Hermitage ist ein legendäres Weinanbaugebiet in Frankreich, dessen Rotweine normalerweise eine fünf- bis zehnjährige Flaschenreifung verlangen. Abgefüllt wurde der Whisky von Gordon &amp;amp; MacPhail in insgesamt 4.100 Flaschen und war bei Erscheinen für etwa 70 € zu haben. Inzwischen dürfte er nur noch auf dem Sekundärmarkt zu finden sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkle Schokolade, schwarze Kirschen, Himbeeren, Orangen, Mandarinen, Muskatnuss und frischer, aber doch muffiger Rauch nehmen bei diesem Dram meine Nase jedes mal wieder aufs Neue gefangen. Er ist angenehm fruchtig, hat dazu aber auch eine feine Säure und diese Rauchnote, die an brennendes, nasses Holz erinnert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs kühl, ölig und aschig, mit Kirschen und prickelnder Säure. Nach kurzer Zeit meldet sich eine kräftige Portion Rauch, die aus einem verdampften Espresso, Eiche, Johannisbeeren, Himbeeren und schwarzem Pfeffer zu bestehen scheint. Der Ledaig wärmt nun ordentlich durch und bleibt dabei sehr süffig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, salzig und aschig, mit dunklen Kirschen, Himbeeren, einem Stück Kohle und Speck.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie ich schon in der Einleitung gesagt hab: geiler Stoff. Würde ich jederzeit wieder kaufen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 01 Nov 2020 14:45:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bruichladdich 10 - 1980/90er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bruichladdich-10-1980-90er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Bruichladdich 10 Jahre - 1980/90er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3749.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Minizeit auf meinem Blog und mein blinder Griff in die Kiste förderte heute einen 10 Jahre alten Bruichladdich hervor, der höchstwahrscheinlich Mitte der 1980er oder Anfang der 1990er abgefüllt wurde. Zu dem Ergebnis komme ich zumindest, wenn ich alte Labels vergleiche, bei deren Flaschen die Abfülldaten bekannt sind. Der Bruichladdich wurde mit 40% Alkoholgehalt in die Flasche gebracht; über die Lagerung hab ich nichts rausgefunden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Karamellisierte tropische Früchte, Zitronenapfel und Klavierlack schickt meine Nase mir als erste Wahrnehmung zurück. Ein bisschen Zeit im Glas liefert noch jede Menge Heu, Stachelbeere, Mandarinen und Kräuterhonig. Eine richtig spannende Old School-Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wärme und Schärfe, bitteres Holz und kandierte Äpfel sowie Muskatnuss und frisch gemähter Rasen sind die Dinge, die mir in den Kopf kommen, sobald der Dram sich auf der Zunge befindet. Trotz seiner nur 40% hat er ordentlich Kraft, dazu ist er mächtig trocken und verteilt viel Pfeffer im Mund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, scharf, würzig, trocken und mit ein wenig Karamell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist kein Traum von einem Whisky, aber doch sehr solide. Überraschend find ich die, auch noch beim dritten, vierten Schluck so deutlich vorhandene pfeffrige Schärfe. Davon brauche ich keine Flasche, würde mich aber nicht wehren, wenn mir den jemand einschenkt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3749.jpg" length="130852" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 22:11:28 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nc‘Nean - Organic</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ncnean-organic</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nc‘Nean - Organic
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3737.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In den letzten Wochen haben schon diverse Blogger und Vlogger den Nc‘Nean Organic verkostet und ich bin irgendwie spät. Liegt einfach daran, dass mich vorher einfach andere Flaschen und Samples angesprungen haben, die unbedingt verkostet werden wollten. Nc‘Nean ist so ein bisschen der neue coole Typ in der Stadt, der alles ein bisschen anders macht: Alles biologisch angebaut, 99,97% aller Abfälle werden wiederverwertet, sämtlicher Strom kommt aus erneuerbaren Energien und die Flasche ist aus vollständig recyceltem Glas. Rein auf die Umwelt geschaut, gilt hier sicher: absolut vorbildlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nc‘Nean-Brennerei liegt auf einer Halbinsel im Nordwesten Schottlands, wenn man den Sound of Mull kreuzt etwa gegenüber von Tobermory, brennt erst seit 2017 und hat, was leider noch selten für Whisky-Brennereien ist, mit Annabel Thomas eine Frau an der Spitze. Nun ist der erste Whisky mit dem Namen „Organic“ auf dem Markt und gleich in aller Munde. Mein Sample habe ich umsonst von Kirsch Whisky bekommen, was meine Meinung natürlich nicht beeinflusst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Während der mit 46% abgefüllte Whisky in meinem Glencairn atmet, mische ich in einem großen Nc‘Nean-Tumbler ein Teil Nc‘Nean mit vier Teilen Sodawasser, denn außer ihn pur zu genießen, empfiehlt die Brennerei ihn selber auch als Whisky Soda zu trinken. In einen perfekten Whisky Soda würde noch ein bisschen Minze gehören, aber die hab ich leider nicht parat, daher muss es so gehen. Sehr süffig, mit viel frischem Holz, leicht bitter und, obwohl die Minze fehlt, sehr erfrischend. Das sollte ich mal wieder häufiger trinken. Nun aber zum puren Whisky, der zu 65% in STR Red Wine Casks und zu 35% in Bourbon Casks lagerte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich fruchtig kommt mir dieser junge Whisky aus dem Glas entgegen. Exotisches wie Ananas, Mango, Pfirsich und Banane aber auch Himbeeren und Johannisbeeren sind mit dabei. Dazu finden sich dann noch Karamell, Malz, Akazienhonig und Gurke im Geruch wieder. Insgesamt riecht der Dram süß, leicht, rund und fast ein bisschen zerbrechlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Mund ist der Nc’Nean erstmal überraschend scharf, vermischt Honigsüße und Eichenbitterkeit zu einer spannenden Mischung. Getreide, ein frisch gesägtes Brett, Ananas und Karamell vermengen sich zusammen mit den anderen Noten wärmend, trocken und ölig im Mund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gegen Ende zeigt er seine Jugend dann mit Pfeffer, bitterer Eiche, Muskat, ganz wenig Metall und Heidekräutern. Eher mittellang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Jung, rund und ausgewogen“ lautet wohl das Ergebnis. Für seine drei Jahre macht der Organic alles richtig und zeigt direkt, was aus Whiskys von Nc‘Nean mal werden kann. Ist noch nicht fertig, aber bereits ein guter Trinkwhisky. Da ich mit meiner Verkostung spät dran bin, dürfte es den Organic inzwischen allerdings nur noch auf dem Sekundärmarkt für dreistellige Beträge zu kaufen geben, was ich nicht für ihn ausgeben würde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3737.jpg" length="135836" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 27 Oct 2020 21:03:37 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Isle of Jura - Brooklyn</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/isle-of-jura-brooklyn</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Isle of Jura - Brooklyn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3718.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Whisky aus der Brennerei Jura scheint derzeit nicht übermäßig beliebt zu sein und da ich mich in den letzten Jahren nicht wirklich mit Jura beschäftigt habe, hab ich so richtig keine Ahnung warum. Also gilt es das zu ändern und da ich gerade keine Standardabfüllung zur Hand habe, beginne ich meine lockere Folge an Jura-Verkostungen jetzt mal mit einer Abfüllung namens „Brooklyn“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Man wollte einen Malt kreieren, der den aufstrebenden New Yorker Stadtteil Brooklyn verkörpert. Master Distiller Willie Tait schnappte sich also sechs Proben aus verschiedenen Jura Cask, die in den Augen der Brennerei Brooklyn entsprachen, und flog nach New York, um dort mit Hilfe Einheimischer diese Whiskys zu einem ultimativen Brooklyn-Whisky zu vermählen. Ein Käseshop ein Weinhandel, die Hauptpost, eine Brauerei, eine Konzerthalle oder auch ein Stadtteilmagazin und noch viele andere tranken sich also vor Ort durch die Samples und am Ende entstand aus den verschiedenen Proben der Whisky, der nun in meinem Glencairn vor sich hin atmet, während ich diese Zeilen schreibe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgefüllt wurde der Brooklyn im Jahr 2014 mit 42% Alkoholgehalt, gelagert in American Oak Casks, Oloroso Sherry Casks und Pinot Noir Casks. Leider ist nicht bekannt, wie alt der Whisky ist, aber in den weiten des Netzes ist übereinstimmend die Rede davon, dass die ältesten Bestandteile bis zu 16 Jahre alt sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ananas, Datteln, Feigen, Rosinen und Kirschen bestimmen klar und deutlich die Nase, eine Zitrusnote, Muskatnuss und Honig sind ebenfalls unverkennbar mit dabei. Im Hintergrund schwingen noch Zartbitterschokolade und ganz leichter Rauch mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß und weich mit Honig und Karamell startet der Brooklyn auf der Zunge, danach wird er warm, pfeffrig und malzig mit gerösteten Kaffeebohnen, Hasel- und Walnüssen sowie kaltem Rauch. Eichennoten vermischen sich später mit herber Schokolade und Ingwer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kalter Kaffee, leichter aschiger Rauch und Muskatnuss kleben sich unerwartet lange am Gaumen fest.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn ich mir aus diesem Whisky heraus Brooklyn vorstellen müsste, dann besteht dieser Stadtteil eindeutig nur aus Hipstern: Relaxed, geschmeidig und kühl, Kaffee und Zigarette dabei, vorher einen Fruchtsmoothie getrunken. Mein letzter Besuch dort ist zu lange her, um das beurteilen zu können, aber über den Whisky kann ich sagen: der ist eine interessante Mischung aus spannend und langweilig. Kann man gut haben, ist aber sicherlich kein Pflichtprogramm.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Oct 2020 21:13:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/isle-of-jura-brooklyn</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3718.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3718.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ye Monks - A Curious Old Whisky</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ye-monks-a-curious-old-whisky</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ye Monks - A Curious Old Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3705.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Miniatur des „Ye Monks“ hab ich ursprünglich auf einer Auktion so nebenbei nur gekauft, weil mir das Label mit den trinkenden Mönchen so gut gefiel. Der Blended Scotch Whisky vor mir im Glas ist höchstwahrscheinlich aus den 1970ern, wenn man so die verschiedenen Label dieses Whiskys über die Jahrzehnte vergleicht. Ursprünglich 1893 erstmals auf den Markt gebracht, hieß er mal „Ye Whisky of Ye Monks“, wurde aber mit der Zeit auf „Ye Monks“ mit dem schönen Slogan „A Curious Old Whisky“ verkürzt. Früher waren angeblich mal bis zu 40 verschiedene Whiskys drin, über die heutige Rezeptur ist nichts bekannt. Ihr habt richtig gelesen: „heutige“ Rezeptur. Den Blend gibt es nämlich immer noch und er wird seit 1997 unter dem Dach von Diageo hauptsächlich in Lateinamerika vertrieben. Meine Miniatur ist aus den 70ern, Alter unbekannt, Alkoholgehalt ebenfalls unbekannt - Ich weiß also nix, aber das hält mich ja nicht ab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Haufenweise tropische Früchte springen mich regelrecht an: Pfirsich, Banane, Ananas, Mango und Mandarine. Dazu riecht der Whisky irgendwie grün und blumig sowie ein bisschen nach Naturseife. Obendrein gibt es noch Nüsse, verschrumpelte Rosinen und geröstetes dunkles Malz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Recht dünn, leicht wärmend und sehr cremig auf der Zunge, bringt der Ye Monks ordentlich Espresso, dunkle Schokolade, Karamell, Malz und Nüsse mit, dazu noch muffige, feuchte Erde und Steinpilze (?). Insgesamt recht bitter, sind die tropischen Früchte aus der Nase doch bis auf ein wenig Mandarine völlig weg.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach dem ersten Schluck wollte ich hier direkt „kurz und langweilig“ hinschreiben, doch der Ye Monks braucht einfach ein bisschen Zeit. Nach dem zweiten Schluck hält sich der Dram mit Malz, Bitterschokolade, Nüssen und Kaffee dann doch ziemlich lange am Gaumen auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser alte Blend ist ganz schön lecker: Old school, muffig, malzig, dazu eine völlig abweichende Nase - Alles gut und für die monströsen 4 €, die ich hier in 5cl eines alten NAS-Blends aus den 70ern investiert hab, ist das ein Kracher. A Curious Old Whisky.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 22 Oct 2020 21:08:30 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenallachie im Dreierpack</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-im-dreierpack</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenallachie 12 Jahre - Virgin Oak Series
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3700.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         So sehr ich dem, was Billy Walker so treibt, auch manchmal skeptisch gegenüberstehe, muss ich immer wieder zugeben: hochinteressant ist es in jedem Fall, was er so macht, auch wenn unsere Gaumen bisher nur selten einer Meinung waren. Diesmal gibt es drei 12 Jahre alte Glenallachie, die alle mit 48% abgefüllt, auf gleicher Basis hergestellt und jeweils in Ex-Bourbonfässern gereift wurden, bevor sie alle ein eigenes, 18 Monate langes Finish in verschiedenen frischen Eichenfässern bekamen: Spanish Oak, French Oak und American Oak. Das Spannende ist hier also: wie unterschiedlich üben die drei verschiedenen Holzarten Einfluss auf die ansonsten identischen Whiskys aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Persönlich bin ich mir ja nicht sicher, ob dieser schon fast wissenschaftliche Ansatz bei Otto-Normal-Whiskytrinker verfängt oder ob das eher was für die Whisky-Nerds wie mich ist. Die Samples hab ich umsonst von Kirsch Whisky bekommen, was mir auf jeden Fall erspart hat, mir anderswo Samples zu jagen, denn probiert hätte der Nerd in mir die drei Drams ohnehin. Meine Notes hat das aber natürlich nicht beeinflusst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Allen drei Whiskys gemein ist eine pfeffrige Schärfe in der Nase, die den Whisky aber sehr frisch wirken lässt. Hinzu kommen jeweils klare Pfirsichnoten, Zitrone, Vanille, Malz, Honig, Muskatnuss und frisch abgeschrittene Zweige.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Spanish Oak: Dieser erinnert zusätzlich in der Nase an einen alten, muffigen Blend aus den 70ern, der 30 Jahre in der Flasche war, bis man ihn freigelassen hat. Zusätzlich bringt er einiges an tropischen Früchten mit sich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          French Oak: Hier gibt es von allen Dreien die stärkste Zitrusnote und viel Säure sowie dadurch einn spritzigen, fast prickelnden Geruch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         American Oak: Der mit Abstand schüchternste Dram unter den Dreien. Hier muss ich mit der Nase am meisten arbeiten und bekomme zu den Grundnoten etwas unerwartet weiße Trauben, Nüsse und eine leicht blumige Note.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Allen drei gemein ist, dass sie kräftig nach Holz schmecken, viele Bitterstoffe mitbringen, von Malz dominiert werden und ein wenig Kräuterhonig, Vanille, Orangen, Russ, Kaffee, Walnüsse und angebranntes Toast drin haben. Anfangs sind sie eher dünn und werden gegen Ende warm sowie pfeffrig scharf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Spanish Oak: Bringt als einziger der drei sehr bittere Schokolade und kräftige Walnussschalen im Geschmack mit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          French Oak: Von allen Dreien hat dieser die meisten Bitterstoffe, sehr viel Holz und den letzten Schluck angebrannten Kaffee ganz unten aus der Kanne.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         American Oak: Deutlich flacher und runder als die anderen beiden, weniger Russ und Kaffee, beides aber immer noch deutlich spürbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die drei Drams zeichnen sich alle durch einen langen, warmen, pfeffrigen und bitteren Abgang aus. Mandeln, ein paar Küchenkräuter und Honig sind jeweils auch spürbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Spanish Oak: Die spanische Eiche bringt im Abgang noch eine kleine Getreidenote mit rein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          French Oak: Im Abgang insgesamt der kräftigste der drei Whiskys. Hat von allem ein bisschen mehr als die anderen, bringt aber keine eigenen Noten ein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         American Oak: Von allen Noten etwas weniger, nur von Kaffee etwas mehr, wodurch der Abgang dann dominiert wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hmmm....für diese drei Glenallachie bin ich nicht die Zielgruppe: zu bitter, zu holzlastig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und irgendwie auch zu langweilig. Ich hab mit Virgin Oak-Reifungen, egal welche Holzart, aber ohnehin gerne mal so meine Probleme, da mag ich es so richtig gar nicht auf die Whiskys sondern eher auf meinen Geschmack schieben. Für mich persönlich walzt die Virgin Oak-Reifung über den Charakter des Glenallachie ein wenig hinweg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Das Experiment der drei verschiedenen Virgin Oak Finishes ist aber definitiv gelungen, denn die Unterschiede sind ganz klar benennbar. Der American Oak hat mir noch am besten gefallen, aber kaufen würde ich auch den nicht.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Es ist ganz klar, dass diese drei Abfüllungen für alle ihre Berechtigung haben, die zum einen den grundsätzlichen Charakter von Glenallachie mögen und zum anderen auf diese herbe Virgin Oak-Reifung stehen. Bei mir ist das leider einfach nicht der Fall, was schade ist. Nur mein Bankkonto freut sich, dass es für die Virgin Oak Series nicht auch noch geplündert wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3700.jpg" length="145492" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 21 Oct 2020 05:56:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-im-dreierpack</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia - 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia 14 Jahre - Campbeltown Malts Festival 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3693.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie alle anderen Festivals ist dieses Jahr natürlich auch das Campbeltown Malts Festival richtigerweise ausgefallen, aber das hindert Glen Scotia natürlich nicht, trotzdem die Festivalabfüllung unter die Leute zu bringen. Im Gegensatz zu vielen anderen Brennereien ist die Sonderabfüllung für das Festival nicht nur vor Ort oder über verschlungene Bestellwege zu bekommen, sondern seit 2018 ganz regulär bei fast jedem Local Whisky Dealer zu bekommen. Die letzten beiden Festivalabfüllungen waren großartig und haben, unterstützt durch ein paar Single Casks, Glen Scotia wieder so richtig auf meine Landkarte gebracht - Die 2020er-Version geht also bei mir mit hohen Erwartungen an den Start.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bereits Ende März erschienen, haben wir hier einen 14 Jahren alten Malt aus American Oak Casks mit einem Tawny Port Finish, abgefüllt mit 52,8% und noch dazu leicht rauchig. Die Rahmendaten sagen mir klar und deutlich: ich bin die Zielgruppe. Also ab ins Glas und los gehts. Auf dem Foto könnt ihr sehen: ich habe erstmal mein Sample geöffnet und die große Flasche ist noch zu, was aber vermutlich nicht lange so bleiben wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Motoröl mit Erdbeergeruch, kalter Rauch mit Himbeeren, feuchter Keller mit Honig - Das klingt jetzt sehr schräg, wenn ich meine ersten Assoziationen so lese, aber trotzdem: das ist großartig. Rosa Zuckerwatte, Jod und Salz kommen noch hinzu.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Cremig und ölig, mit kaltem Rauch und dunkler Schokolade macht der Glen Scotia sich bemerkbar, bringt auch noch Muskatnuss, Erdbeeren, ein altes Eichenbrett, Salz und wieder ein bisschen Motoröl mit. Die 52,8% merkt man bestenfalls durch ein leichtes Prickeln auf der Zunge.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, pfeffrig und warm - Hier kommt jetzt der Alkohol ins Spiel, trocknet den Mund aus und hinterlässt Schärfe am Gaumen. Dazu haben wir ein bisschen Honig, Rauch und undefinierbare Früchte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schlicht und einfach ein guter Malt, der mit seinen derzeit 70 € ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Das Port Finish tötet den typisch schmutzigen Campbeltowncharakter nicht, sondern unterstützt ihn auf sehr angenehme weise. Klare Empfehlung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 18 Oct 2020 15:44:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3693.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Isle of Jura - 10 Jahre - 1980er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/isle-of-jura-10-jahre-1980er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Isle of Jura - 10 Jahre - 1980er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3686.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem gerade eine Diskussion in zwei Facebookgruppen ergab, dass viele User die Whiskys von Isle of Jura nicht mögen, gab es für mich heute nur eine Wahl, was zur Verkostung in meinem Glas landet: Isle of Jura natürlich. Die Diskussion bei Facebook hat nämlich zumindest bei mir dafür gesorgt, dass ich Jura jetzt mal intensiver probieren muss, weil ich einfach neugierig bin, warum all diese User die Drams aus dieser Brennerei nicht mögen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leider hatte ich spontan keine aktuelle Abfüllung zuhause, aber für einen ersten Eindruck tut es auch eine Miniatur aus den 1980ern: 10 Jahre alt, abgefüllt mit 40%, importiert von Mähler-Besse aus Amsterdam.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr sanft kommt der Jura in meiner Nase an und bringt erstmal Mango, Limetten, grüne Äpfel und Mandarinen mit. Begleitet werden all diese Früchte von Kies, Vanille, Akazienhonig , der Duftseife meiner Oma und verschrumpelten Rosinen. Erinnert fast an einen milden Rum.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky bleibt auch im Mund sehr sanft und zurückhaltend, fast ein wenig unscheinbar. Leicht bittere Orangen, die mit Karamell überzogen wurden, glaubt meine Zunge zu finden. Dazu kommen Eiche, Zitronengras, Pappe, Malz und eine Würze, die ich schwer einordnen kann - Liebstöckel vielleicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, bittere Eichenwürze, Karamell, Orangen und erstmals ein bisschen, minimale alkoholische Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser alte Jura ist kein Geschmackswunder aber auch alles andere als furchtbar. Kann man trinken, tut nicht weh und ist durchaus süffig. Die Komplexität hält sich in Grenzen und diese Abfüllung wird nicht mein Liebling, aber für einen entspannten Fernsehabend ist er gut. An dieser Abfüllung kann es jedenfalls nicht liegen, dass der Jura nicht übermäßig geschätzt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3686.jpg" length="127299" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2020 21:46:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/isle-of-jura-10-jahre-1980er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3686.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenallachie 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenallachie 10 Jahre - Oloroso Sherry Puncheon
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3679.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dieses kleine Glenallachie-Sample hat mir Sebastian von deinwhisky vor ein paar Monaten mal zukommen lassen und irgendwie ist das einfach untergegangen, weil ich mich bisher tatsächlich ein wenig darum gedrückt habe, Glenallachie seit der Übernahme durch Billy Walker zu probieren. Warum? Ich weiß nicht so genau. Vielleicht, weil das, was er mit BenRiach, Glendronach und Glenglassaugh gemacht hat, für die Brennereien zwar gut war, aber meinen Geschmack irgendwie häufig nicht getroffen hat. Irgendwann musste ich aber einfach mal an Glenallachie ran, also warum nicht jetzt mit einem kostenlos übersandten Sample.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram vor mir im Glas wurde 2009 gebrannt, bis 2020 im Oloroso Sherry Puncheon gelagert und schließlich mit 57,8% Alkoholgehalt abgefüllt. Mit seinem leuchtenden Rotbraun macht er optisch durchaus was her, aber letztlich zählt nicht die Farbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch nach 20 Minuten im Glencairn ist der Glenallachie noch erstaunlich scharf und alkoholisch. Der braucht ordentlich Zeit im Glas, bis andere Noten sich durchsetzen können. Nach knapp 30 Minuten gibt es erstmal Ricola Kräuterbonbons und kurz danach macht sich dann auch die Sherryreifung bemerkbar: anfangs jede Menge Muskatnuss, dann folgen Kirschen, Brombeeren, Pflaumen und rote Trauben, anschließend melden sich Haselnüsse, Rohrzucker, Honig und eine leichte Säure, die ich nicht eingeordnet bekomme.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Wasser riecht er regelrecht „warm“, verliert die alkoholische Note, Sherrynoten und Malz treten deutlich in den Vordergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, wärmend, süß und kräutrig meldet meine Zunge mir erstmal zurück. Bittere Eiche, angebrannte Nutella und jede Menge Gewürze wie Muskatnuss, Nelken und Kardamom - In jedem Fall eine ungewöhnliche Note. Die Süße ist nicht sehr präsent, aber definitiv vorhanden und äußert sich in überreifen Kirschen, Himbeeren und Pflaumen sowie ein wenig Karamell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Wasser wird er erstaunlich rund, weich und süffig. Außerdem bekommt er überraschende Vanille-, Ananas- und Rumnoten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und warm, mit Bitter Lemon, Eiche, Nougat und Kaffee. Mit Wasser vor allem schärfer mit ansonsten aber identischen Noten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Glenallachie fordert Zeit und wenn man sie ihm gibt, wird man mit einem wirklich guten Whisky belohnt. Mal eben so nebenbei trinken, ist mit diesem Whisky aber nicht drin. Für mich persönlich hat sich lange kein Dram mehr so gut dazu geeignet, mit Wasser zu spielen. Da ich die anderen, neuen Glenallachie ja alle nicht probiert hab, kann ich nicht einschätzen, wo diese exklusive deinwhisky-Abfüllung im PLV so liegt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3679.jpg" length="125176" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 13 Oct 2020 20:08:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenallachie-10-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3679.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3679.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hazelburn 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/hazelburn-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hazelburn 14 Jahre - Oloroso Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3673.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mit Entsetzen hat der Springbank-Fanboy in mir festgestellt: ich hab auf meinem Blog noch nie Tasting Notes zu einem Hazelburn, dem ungetorften, dreifach gebrannten Whisky von Springbank, veröffentlicht. Also raus die Flasche und los geht es. Hazelburn 14 Jahre mit durchgängiger Lagerung in Oloroso Casks, abgefüllt im Jahr 2019 mit 49,3% Alkoholgehalt. Eine Abfüllung, die im letzten Jahr durchaus ein wenig gehyped wurde und inzwischen nicht mehr zu einem zweistelligen Preis zu bekommen ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fette, mit Alkohol vollgesogene, dunkle Früchte wie Kirschen, Pflaumen, Trauben und Himbeeren schlagen mir sofort entgegen, dazu kommen ordentlich Muskatnuss, Nelken, nasse muffige Lederschuhe, Tabakkrümel und Karamell. Meine Nase will mir einreden, dass dieser Dram getorft ist, aber grundsätzlich ist Hazelburn unpeated, also widerspreche ich ihr. Vielleicht ist es die wunderbar hervorstechende Springbank-Dreckigkeit, die meiner Nase das einredet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fruchtig, erdig, mild und warm ist mein erster Eindruck, bevor die verschiedenen Noten sich langsam entfalten. Saftige Pflaumen und Kirschen, angebranntes Erdnussbuttertoast, frisches Treibholz, salziges Karamell und wieder die alten Lederschuhe. Trotz seiner Süße angenehm trocken. Auch mein Gaumen steigt in die Rauch-Verschwörung ein und behauptet, dass das hier ein getorfter Dram ist. Stimmt nicht, aber meine Überzeugungskraft schwindet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, bittersüß und trocken, mit Muskatnuss, Rosinen, Kirschen, Zitronengras, Leder und Tabak sowie leichtem Rauch. Rauch? Ja. Nein, natürlich nicht. Oder doch?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich glaube, zwischen den Zeilen meiner Notes steht es schon deutlich geschrieben, aber sicherheitshalber nochmal ganz klar: Dieser Hazelburn 14 ist mal mächtig lecker. Unglaublich süffige Ecken und Kanten, so muss eine Sherryfassreifung sein, die den Brennereicharakter durchkommen lässt. Natürlich ohne Rauch. Oder?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3673.jpg" length="166000" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 11 Oct 2020 20:28:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/hazelburn-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3673.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Chivas Regal - 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/chivas-regal-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chivas Regal 12 Jahre - 1970er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3650.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei meinem Griff in die Miniaturenkiste fand mal wieder ein alter Blend den Weg in meine Hand: ein Chivas Regal, 12 Jahre, abgefüllt mit 43% irgendwann vor 1984. Letzteres weiß ich, weil auf der Rückseite der Aufkleber „Ausländisches Erzeugnis“ prangt, was bis Ende 1983 als Kennzeichnung auf Scotch verpflichtend war. Zusätzlich meine ich herausgefunden zu haben, dass in den 1980ern Chivas von „Seagrams Deutschland“ importiert wurde, während auf meinem Fläschchen die „Übersee Spirituosen Import GmbH Hamburg“ für die Einfuhr zuständig war, so dass die Miniatur mindestens aus den 1970ern kommen dürfte. Ob sie eventuell noch älter ist, lässt sich leider nicht rausfinden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Soweit bekannt befinden sich im Chivas Regal 12 Jahre heute u.a. Whiskys aus Strathisla, Strathclyde, Longmorn, Miltonduff und Glenburgie, wobei Longmorn und Miltonduff zum Zeitpunkt der Produktion meines Drams noch nicht zu den Chivas Brothers bzw Pernod Ricard gehörten und daher eher nicht enthalten sein dürften.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rosinen und Südfrüchte wie Ananas, Banane und Orange machen sich direkt in der Nase bemerkbar. Haselnüsse, Klavierlack, Malz und Kräuterhonig zeigen sich ebenfalls deutlich, während Karamellpudding, Tabak und modriges Holz mehr im Hintergrund lauern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr lange sehr dünn und unscheinbar, aber dann beginnt der Chivas sich auszubreiten: eine erstaunlich präsente Rauchnote mit Honig, bitterer Orangenmarmelade, trockenem Sherry und dem letzten Schluck angebrannten Kaffee ganz unten aus der Kanne wandert über die Zunge, wärmt durch und trocknet zugleich aus. Bisschen Holz, bisschen Vanille und bisschen Malz spielen ebenfalls noch mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, bitter, würzig, viel Malz und Pfeffer, Orangenlikör.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im besten Sinne nett. Sherry und Grain dominieren die Nase, Grain und Rauch den Geschmack, malzige Schärfe den Abgang. Kann man trinken, muss man aber nicht. Wie bei so vielen alten Blends gilt auch beim Chivas Regal 12: schön, ihn mal probiert zu haben, wäre aber keine Pflicht gewesen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3650.jpg" length="147378" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 08 Oct 2020 22:05:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/chivas-regal-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3650.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3650.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamdhu 1989-2005</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-1989-2005</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamdhu 1989-2005 - Scotch Single Malt Circle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3646.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         ach einem Facebook-Post meinerseits zum Fettercairn 16 ließ mir der Whiskypapa Ralf Galke ein kleines Samplepaket mit drei feinen Whiskys zukommen, von denen einer nur in mein Glencairn gewandert ist. Bevor ich mich aber diesem Dram zuwende, ein „Danke“ nicht nur an Ralf sondern auch an all die anderen Mitglieder der ganzen Whiskygruppen mit denen ich immer mal wieder einfach so Samples austauschen kann, weil es auf gegenseitiger Vertrauensbasis so hervorragend und vor allem unkompliziert funktioniert....und dann sind die alle auch noch nett. Furchtbar :-)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In meinem Glas wartet nun also ein Tamdhu auf mich, der im Jahr 1989 gebrannt und dann 2005 mit 58,4% Alkoholgehalt von Maggie Miller im Scotch Single Malt Circle abgefüllt wurde. Mehr weiß ich über den Dram leider nicht, denn weitere Informationen sind im weiten Netz einfach nicht zu finden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Honig, Vanille, Zitrone, Heidekraut und Mandarinen melden sich sofort bei meiner Nase an und mein Gehirn macht daraus einen Geruch nach Zitronenlimonade . Mit der Zeit gesellen sich Malz und vor allem mächtig viel Wachs hinzu, so dass ich fast an einen Clynelish denken muss. Rein vom Aroma her haben wir es mit einer Bourbonfassreifung zu tun.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ölig und wachsig, mit jeder Menge Vanille und Zitronengras landet der Dram auf meiner Zunge. Eine gesunde, wärmende Ingwerschärfe, kalter Kaffee, Ruß, Orangen und bittere Eichenwürze begleiten einen immer trockener werden Dram. Auch hier bin ich wieder absolut bei einem Clynelish.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher lang, trocken, warm und bitter, mit leichten Honignoten, Wachs und Eukalyptus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab Tamdhu erst nach der Wiedereröffnung 2012 entdeckt und hatte seitdem immer nur Sherryfassreifungen im Glas, die zwar interessant waren, mich aber nie wirklich überzeugt haben. Dieser ältere Tamdhu mit klassischer Bourbonfassreifung zeigt den vollen und für mich höchst spannenden Charakter dieser Brennerei. Eine tolle Abfüllung. Danke, dass ich die probieren durfte, Ralf.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3646.jpg" length="124353" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 07 Oct 2020 06:20:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-1989-2005</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3646.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pegasus A</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/pegasus-a</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pegasus A - First Fill Port Wine Barrique
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3640.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nach langer Zeit habe ich mal wieder eine Flasche meines zweitliebsten Druiden nach Miraculix geöffnet. Diesmal handelt es sich nach der Codierung um einen „Pegasus A - 97 P7.1 1972.5 TS“ oder übersetzt um einen 97 Monate oder 8 Jahre und einen Monat alten Whisky (97), der Peated ist (P), aus einer 1972 gegründeten Brennerei Islands Brennerei stammt (1972.5) und Teaspooned (TS) ist.....oder in ganz kurz: ein teaspooned Ledaig 8 Jahre aus einem First Fill Port Wine Barrique.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nachdem letzte Woche Kirsch Whisky ja zusammen mit Signatory sechs verschiedene junge Ledaig mit verschiedensten Fassreifungen auf den Markt geworfen hat, hab ich mich an diesen Pegasus A erinnert, der noch in meiner Truhe schlummerte und jetzt thematisch irgendwie geöffnet gehörte. Bin gespannt, was dieser Dram mit seinen 55,8% zeigen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein frisch erloschenes Lagerfeuer und jede Menge frisch gekochte rote Grütze wallen mir aus dem Glas entgegen: Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen, dazu Vanille, eine leichte zitronenartige Säure und ein kräftiger Schuss Alkohol. Lecker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Stürmisch, pfeffrig und ölig rollt der Pegasus erstmal über meine Zunge und lässt auf dieser ordentlich Tannine, Zigarettenasche, Zitrone, Kirschen und Erdbeeren zurück.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, süß, wärmend, mit viel kaltem Rauch und Eichenwürze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, rauchig, süß und lecker - Das ist fast ein Ledaig für Naschkatzen, dem ein wenig der Dreck fehlt, der sonst typisch für Ledaig ist. Das Portweinfass hat dem Whisky jedenfalls eine Menge mitgegeben und dadurch auch ein paar Kanten rausgebügelt. Der Whisky ist trotzdem gut und nicht überladen, aber er balanciert ein bisschen auf der Grenze. Für grob 80 € ist der Pegasus A auch noch zu kriegen und liegt damit im PLV sogar ganz leicht besser als die sechs Cuvee von letzter Woche.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 04 Oct 2020 22:01:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/pegasus-a</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glengoyne 1982</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glengoyne-1982</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glengoyne 1982 - 10 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3631.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Glengoyne ist eine von diesen Brennereien für die ich mich bisher nicht wirklich begeistern konnte. Irgendwie waren mir deren Whiskys irgendwie immer zu langweilig, aber vielleicht hilft mir der 10 Jahre alte Glengoyne im Glencairn vor mir, abgefüllt im Februar 1982, gebrannt also 1972, ein bisschen auf die Sprünge.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Malz, Ananas, Wachs, Muskatnuss und Karamell fallen mir zuerst auf, als ich an dem Dram rieche. Hinzu kommen schnell rote Trauben, Kirschen, Nüsse und eine leere Zigarettenschachtel. Trotz seiner nur 40% scheint er ordentlich Dampf unter dem Kessel zu haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ölig, nussig, pfeffrig scharf zeigt sich der Dram sofort und bringt dann heftige trockene, bittersüße Sherrynoten mit sich, die alles andere überlagern. Ein wenig Leder lässt sich noch rausfiltern, dunkle Schokolade und Malz schimmern durch. Aber sonst wird leider alles überdeckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, bittersüß, nussig, leichte Eichenwürze, schwer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja schade - Den haben sie mal ordentlich zugekleistert. Das hätte auch ein beliebiger Whisky mit irgendwie Sherry sein können. Brennereicharakter gibt es jedenfalls keinen mehr. Für mich ist das nix.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2020 22:19:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glengoyne-1982</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3631.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3631.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Springbank 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/springbank-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Springbank 12 Jahre - Batch 20
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3629.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich bin ein Springbank Fanboy. Es wird gleich also weniger objektiv als sonst. Ich versuche natürlich mich zurückzuhalten....so wie ein Fußballfan, wenn er objektiv über seinen Verein redet. Ich gebe mein Bestes. Ehrlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Springbank bringt seinen 12jährigen Whisky jedes mal als neues Batch heraus, was bedeutet, dass es mal 70% Sherry- / 30% Bourbonfassreifung, mal 50%/50% oder wie jetzt 35% Sherry- / 65% Bourbonfassreifung gibt. Dieser Standardwhisky schmeckt also jedes mal anders und muss deswegen von mir auch jedes Jahr gejagt werden. Dieses Jahr habe ich mir nach dem Erwerb im März doch erheblich Zeit gelassen, das aktuelle Batch zu öffnen, aber jetzt war einfach Zeit mir diesen mit 55,3% Alkoholgehalt abgefüllten Whisky zu gönnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfirsich, Grapefruit, Himbeeren und karamellisierte Mandeln schlagen mir entgegen, gefolgt von Schokolade, Schiefer, Salz, Menthol und Heu. Ganz leichter Rauch und etwas Dreck lungern unauffällig im Hintergrund rum, während der Springbank die Nase ansonsten fast liebevoll umschmeichelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig und ölig mit Südfrüchten wie Mango und Papaya rollt der Dram über meine Zunge, kombiniert mit der Säure einer Ananas, dazu Lakritz und ein soeben verglommenes Lagerfeuer. Schokolade, Honig, Erdbeersirup und verdreckte Kieselsteine machen sich zusammen mit Tanninen ebenfalls bemerkbar. Erstaunlich wenig Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, warm, trocken und pfeffrig, mit gesalzenem Karamell, Schokolade und Eichenwürze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was soll ich sagen? Leider geil. Ich mag diesen schön komplexen, aber trotzdem sehr runden Standardwhisky in dem man so viel entdecken kann halt einfach. Für seine 60 - 65 € bei mir immer ein Pflichtkauf und ich kann ein probieren nur empfehlen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3629.jpg" length="77677" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 30 Sep 2020 20:06:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/springbank-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3629.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3629.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>6x Ledaig Cuvee</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/6x-ledaig-cuvee</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6x Ledaig Cuvee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3621-5499d166.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als ich die Pressemitteilung von Kirsch Import zur Veröffentlichung der sechs auf einen Schlag in Zusammenarbeit mit Signatory Vintage erscheinenden Ledaig Cuvee in verschiedensten Sherry&amp;amp;Wein-Kombinationen las, sabberte der Ledaig-Fan in mir auf meine Tastatur und im Hintergrund versuchte mein Bankkonto unauffällig mit der Umgebung zu verschmelzen. Noch innerhalb der ersten Stunde danach schrieb ich dem Onlinehändler, bei dem ich sehr häufig Samples erwerbe, sinngemäß: "Falls du die bekommst, melde ich schon mal 6x5cl für mich an". Als mir dann am vergangenen Sonntag völlig überraschend ein vom Postboten beim Nachbarn bereits am Freitag abgegebener Maxibrief in die Hand gedrückt wurde, der direkt von Kirsch kam und je ein Sample der sechs Ledaig Cuvee enthielt, machte ich erstmal große Augen, weil ich damit so überhaupt nicht gerechnet hatte. Der Plan war dann aber natürlich schnell gefasst: die kommen abends gleich ins Glas. Ein spontanes Sechs-Fassstärken-Tasting zum Wochenendausklang und nebenbei meine Bills gegen die Rams anfeuern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beginnen wir mal mit den Rahmendaten: Alle sechs Whiskys wurden 2020 in Fassstärke abgefüllt und reiften für sechs bis zehn Jahre in Refill Spanish Butts, bevor die Hälfte davon ein 29- bis 34-monatiges Finish in verschiedenen Hogsheads erhielt, um dann wieder mit dem im Butt verbliebenen Teil vermählt zu werden. Alle Whiskys sind also zwischen acht und zwölf Jahre alt. Mehr weiter unten bei den einzelnen Drams. Die Notes ließen sich leider nicht wirklich lesbar für mobile Endgeräte als Tabelle darstellen, daher habe ich auf normalen Text zurückgegriffen. Es wird daher zwar ziemlich lang, aber da müsst ihr durch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Cuvee No. 1:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2007-2020, 60,5%, Finish im Refill
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Port Hogshead
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         für 34 Monate
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma: Süßes Lagerfeuer, Marshmallows, Eukalyptus, helle Trauben, Johannisbeeren, Sake
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack: Staubtrocken, Rauch, Blumenerde, dunkelste Schokolade, kalter Kaffee, leichte Trauben, Säure, verglichen mit den anderen fünf eher mild.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang: Mittellang, austrocknend, kaubar, Asche
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Wasser: scharf, scharf, scharf
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Cuvee No. 2:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2011-2020, 60,6%, Finish im Refill
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Bordeaux Hogshead
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         für 29 Monate
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma: Traubensüße, Cranberry, frisches Leder, Menthol, leichte Zitrusnote, Kirschen, kaltes Lagerfeuer, der Rotwein dominiert
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack: Schokoladig, dunkel, schwer, würzig, sämig, wärmend, Zigarre, Himbeeren, Mandeln und das Gefühl an einem Stück Leder zu lutschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang: Lang, schokoladig, warm, erstaunlich mild
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Cuvee No. 3:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2011-2020, 60,8%, Finish im Refill
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Burgundy Hogshead
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         für 29 Monate
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma: Kirschen, Himbeeren, Brombeeren, Pflaumen, Zitrone, kalter Rauch, Leder, Nüsse, feine Säure
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack: Pfeffrig scharf, dunkelste Schokolade, kaltes Lagerfeuer, alter Kaffee, Aschenbecher
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang: lang, warm, nachbrennend, bittere Schokolade
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Wasser: sehr ledrig und bitter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Cuvee No. 4:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2007-2020, 60,4%, Finish im Refill
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Bordeaux Hogshead
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         für 34 Monate
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma: Rosinen, Nüsse, altes dreckiges Leder, muffig, Himbeeren, Kirschen, Lagerfeuerrauch, Menthol
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack: Eichenwürze, bittere Schokolade, trocken, Ruß, angebrannter Kaffee, Tannine, dunkle fette schwere Trauben, minimal Honig, kalter Zigarettenrauch
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang: Lang, bittere Säure, kräftige Eiche, Ruß, am Gaumen verbleiben kalte Asche und Kaffee
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Cuvee No. 5:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2011-2020, 60,7%, Finish im Refill
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Madeira Hogshead
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         für 29 Monate
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma: Rohrzucker, kalter Rauch, Leder, Met, Orange, Limette
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack: süßer, klebriger Rauch, wie eine Lederjacke am Morgen nach der Feier, Honigsüße, Erde, scharf, bitter
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang: Lang, Menthol, am Gaumen verbleiben Asche und Honig
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Wasser: sehr mild, sehr frisch
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Cuvee No. 6:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2011-2020, 60,9%, Finish im Refill
         &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Cotes de Provence Hogshead
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         für 29 Monate
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma: Kalter Rauch, Rosinen, Himbeeren, Johannisbeeren, Säure, frisches Leder, Ingwer, Menthol
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack: aschig, frisches Leder, dunkle Beeren, Kaffee
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang: Asche, wärmend, Honig, Brombeeren, lang
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Zunge wusste nach sechs Drams in Fassstärke, was sie getan hatte und ließ sich auch durch erhöhte Wasserzufuhr erstmal nicht wiederbeleben. Wir haben es hier ganz eindeutig mit sechs Ledaig-Abfüllungen zu tun, was bedeutet, dass man die typischen Noten dieses Whiskys mögen muss, um diese Drams zu mögen, und nicht auf eine alles zukleisternde Reifung hoffen sollte. In allen sechs Whiskys findet man typische Ledaig-Noten in mehr oder weniger starker Ausprägung wieder: den dreckigen, kalten Rauch, das frische Maritime, die pfeffrige Schärfe, die leichte, zitrusartige Säure und alles vermischt mit dieser Kuhstallnote, die diesen Whisky so auszeichnet. Ich mag sowas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis auf einen der Sechs, der meinen persönlichen Geschmack gar nicht getroffen hat, gefallen mir die Ledaig alle sehr gut und ich kann die jedem mindestens zum Probieren nur sehr empfehlen. Da ich beim Schreiben der Notes noch nicht den Hauch einer Ahnung habe, wo die Sechs preislich liegen werden, lässt sich zum PLV nichts sagen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine persönliche Hitliste der sechs Abfüllungen lautet:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         No. 2 (deutlich ganz oben auf dem Siegertreppchen - das Bordeauxfinish passt hier einfach hervorragend. Von dem werde ich mir nach Möglichkeit eine ganze Flasche besorgen . Thomas, wenn du das hier lesen solltest, bitte "6x5cl" streichen und durch "1x Cuvee No. 2" ersetzen),
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         No. 6 und No. 4. (gleichauf auf dem Silberrang),
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         No. 1 und No. 3 (gemeinsame Bronzemedaille) und
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         No. 5 (teilgenommen - der traf meinen persönlichen Geschmack überhaupt nicht, was aber auch eindeutig daran liegt, dass Süßweinreifung mir beinah grundsätzlich überhaupt nicht zusagt. Der wird aber seine Fans finden.....nur halt nicht bei mir zuhause).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3621-5499d166.jpg" length="1946241" type="image/png" />
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2020 11:23:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/6x-ledaig-cuvee</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Benromach 1972</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benromach-1972</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benromach 1972-1995
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3617.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit, eine alte Miniatur aus der Kiste zu holen: Benromach 1972, abgefüllt mit 40% Alkoholgehalt durch Gordon &amp;amp; MacPhail im Jahr 1995. Die Speyside-Brennerei ist grundsätzlich jedem bekannt, hat aktuell eine reiche Palette an leckeren Single Malts, wenn auch ein ähm....gewöhnungsbedürftiges Design - Da muss ich nicht viel vorab erzählen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Früchte, insbesondere Mandarinen, Ananas, Mango und auch Kiwi, kommen mir als Erstes in die Nase, später lassen sich noch Karamell, Mandeln, Leder, Rohrzucker und Erde finden. Insgesamt fruchtig-süß mit feiner Säure und leicht dreckigen Noten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich ledrig und aschig, mit Orangenbittermarmelade, Eichenwürze und Nougat. Später trocken, mit Bergamotte, Muskat und hmm.....Schuhcreme?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang anhaltende Bitterkeit, Eukalyptus, alte Lederschuhe und ein kalter Aschenbecher, dazu noch angekohltes Holz....aber dominiert von Bitterkeit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Grandios in der Nase, durchschnittlich im Geschmack, gruselig im Abgang. Fast 50 Jahre alt, aber früher war halt nicht alles besser.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3617.jpg" length="125994" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 27 Sep 2020 06:28:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/benromach-1972</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3617.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3617.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tormore 24 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tormore-24-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tormore 24 Jahre - Refill Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_0019.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Tormore ist...also Tormore....ähm...was weiß ich eigentlich über Tormore? Speyside.....und Pernod Ricard und also.....das war es. Hauptsächlich landet Tormore in Blends und ab und zu bei unabhängigen Abfüllern. So wie diese Abfüllung aus der XOP-Serie (Xtra Old Particular) von Douglas Laing: Gebrannt 1995, gelagert in einem Refill Hogshead und abgefüllt im Jahr 2019 in Fassstärke mit 50,7% Alkoholgehalt. Preislich liegt der Tormore derzeit bei 270+x €. Für das schicke Bild der großen Flasche geht noch ein "Danke" an Thomas Schneider, denn ich hab mir nur ein Sample gekauft, wie man auf dem Bild unten sehen kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ananas, Limette, Grapefruit, Akazienhonig, Vanille und Birne bringen eine sehr fruchtig-süße-erfrischende Nase. Shortbread, Zitronengras und Malz runden einen tollen Geruch ab. Einfach gut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, pfeffrig scharf, würzig und ölig zeigt sich der Tormore auf der Zunge, legt dann Butter, Zitrone und Karamell nach. Der Antritt ist kräftig, dafür wird der Dram mit der Zeit immer milder. Leicht bittere Eiche, Ananas, Muskat und Eukalyptus machen sich ebenfalls bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Heidekräuter, Zitrone, angebrannte Eiche, Ruß, Aprikosen und Ingwer - Mittellang bis lang
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist ein richtig guter, in Würde gealterter, einfach leckerer Whisky. Eine ganze starke Nase hebt sich vom Rest nochmal deutlich ab. Diesen Dram könnte ich ewig verriechen. Ist er 270 € wert? Keine Ahnung. Ich würde nicht so viel Geld bezahlen, aber jedem Tormore-Fan sei dieser Whisky trotzdem ans Herz gelegt. Probieren lohnt sich.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3601.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_0019.jpg" length="117610" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 22 Sep 2020 20:29:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tormore-24-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_0019.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_0019.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ben Nevis 16 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-16-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ben Nevis 16 Jahre - Lady of the Glen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3591.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         ady of the Glen ist ein von mir hochverehrter unabhängiger Abfüller, dessen Abfüllungen nach meiner Erfahrung meistens für höchste Qualität stehen, aber in Deutschland immer schwer zu bekommen sind. In meinen Glencairn hat dieser Abfüller mir heute einen 16 Jahre alten Ben Nevis gebracht, gebrannt 1998, gelagert in einem Sherry Hogshead und mit 52,1% Alkoholgehalt abgefüllt in 2014. Ben Nevis ist ja eine dieser Brennereien, bei denen die Whiskypreise in letzter Zeit ordentlich durch die Decke gegangen sind und so ist es auch kein Wunder, dass der heutige Ben Nevis aktuell für 179+x € gehandelt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ananas, Bananen, Mango, Grapefruit und Mandarinen - Ein bunter Strauß an Südfrüchten drängelt sich zuerst aus dem Glas in meine Nase. Vanille, Rosinen, frische grüne Äste, Getreide und Malz machen sich ebenfalls sehr schön bemerkbar, hinzu kommt eine beinah erfrischende Alkoholnote. Das Sherry Hogshead macht sich nur wenig bemerkbar und ich hätte die minimalen Sherrynoten in einem Blindtasting vermutlich nicht gefunden, aber da ich ja wusste, wonach meine Nase suchen musste......
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ölig, trocken, fett und schwer, mit viel Malz, Vanille und würziger Eiche, später pfeffrig scharf und wärmend. Die Südfrüchte aus der Nase haben sich mit all ihrer Süße und Säure völlig verabschiedet, einzig ein wenig Akazienhonig sorgt im Mund noch für Süße. Im Hintergrund scheint manchmal noch ein alter Aschenbecher durch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, scharf, trocken und ordentlich wärmend. Ein bisschen Asche, Eichenwürze, Honig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einfach geiles Zeug, dieser Ben Nevis von Lady of the Glen. Ein anscheinend schon mehrfach genutztes Sherry Hogshead hat nur minimalen Einfluss und produziert daher einen Whisky, der seinen Brennereicharakter deutlich zeigt.....und das ist lecker. Probieren. Kaufen. Punkt. Nichtmal der Preis von 179 € sollte abschrecken.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3591.jpg" length="154435" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 20 Sep 2020 20:25:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ben-nevis-16-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3591.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3591.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Daftmill 12 - Winter Batch 2020</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/daftmill-12-winter-batch-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daftmill 12 Jahre - Winter Batch Release 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3580.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Jahr 2005 nahm die Brennerei Daftmill in den Lowlands ihren Betrieb auf und erst im Jahr 2018 kam der erste Whisky auf den Markt. Seitdem gibt es regelmäßig Sommer und Winter-Releases allerdings immer nur in sehr kleinen Mengen, denn es werden nicht mehr als 20.000 Liter Whisky im Jahr produziert. Daftmill ist halt nur eine kleine Farm-Destillerie, die auch ihre Gerste selber anbaut, alles in Handarbeit macht und sehr auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Der Whisky reift regelmäßig in Bourbon-Fässern aus der Heavenhill-Destillerie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aufgrund der geringen Produktionsmenge ist der Daftmill leider nie günstig zu finden und dann auch meistens schnell ausverkauft. In meinem Glencairn vor mir befindet sich ein Sample des Winter Beach Release 2020, 12 Jahre alt und mit 46 % Alkoholgehalt abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit erstaunlicher Kraft springen auch nach fast 30 Minuten an der Luft noch Vanille, Klebstoff, Kokosnuss und Ananas aus dem Glas. Es folgen Zitronengras, Hustenbonbons und Lakritz, insgesamt wirkt der Dram sowohl weich als auch stark und rein vom Geruch hätte ich ihm deutlich mehr als seine 12 Jahre gegeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sanft, cremig und zitronig sind die ersten Rückmeldungen, die mir meine Zunge gibt. Nasse Kieselsteine, frisches Holz, Vanille, Lederschuhe, helle Trauben, minimaler Rauch, Pfeffer und eine runde, angenehme ergeben einen schon beinah elegant zu nennenden Whisky.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, cremig, Vanille, säuerlich-bitter, Menthol-Zigarette im Hintergrund, angebranntes, trockenes Toast
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist eine richtig schöne runde old-school Bourbonfass-Reifung, wie ich sie aus meinen Miniaturen aus den 70/80ern kenne. Blind hätte ich den entweder in diese Zeit gesteckt oder aber 20 Jahre+x geschätzt. Das wirkt neben den aktuellen, modernen Whiskys fast ein wenig altbacken, macht es für mich aber gerade faszinierend. Absolut lecker und ein klarer Probiertipp. Ich glaube nicht, dass er die derzeit geforderten 200+x € für die ganze Flasche wert ist, aber er ist schon einfach gut, wenn man dieses altbackene mag.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3580.jpg" length="112827" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 04:59:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/daftmill-12-winter-batch-2020</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3580.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3580.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Deveron - 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-deveron-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Deveron - 10 Jahre - Pure Single Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3577.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie gewohnt ist einmal die Woche die Zeit gekommen, einen blinden Griff in die Miniaturenkiste zu tätigen und dann zu verkosten, was mir da in die Finger gerät. Diesmal ist es ein Glen Deveron Pure Single Malt, 10 Jahre alt, abgefüllt mit 40% Alkoholgehalt, der vom Flaschendesign her vermutlich aus den Jahren irgendwo im Bereich 1986-1990 stammt, also zwischen 1976 und 1980 gebrannt wurde. Genaueres lässt sich leider nicht herausfinden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Glen Deveron“ war der Markenname unter dem die Highland-Brennerei MacDuff früher ihre Originalabfüllungen vertrieb, inzwischen sind sie auf „The Deveron“ umgestiegen. Die Single Malt-Produktion ist aber nicht groß, der Hauptteil des Whisky fließt in die Blends von Dewar‘s. Unter dem Namen „Macduff“ findet man aber immer wieder spannende Abfüllungen bei unabhängigen Abfüllern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ananas, Mango und Zitrone bestimmen zu Anfang den Geruch des Whiskys, sind aber nach 20 Minuten im Glas komplett verflogen. Malz, Vanille, Nüsse und Rosinen übernehmen die Führung und lassen im Hintergrund noch ein wenig Platz für Orangen, Eiche und Muskatnuss. Insgesamt riecht er altbacken und hat nichts von einem „modernen“ Whisky.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der erste Eindruck sagt: Ölig, scharf, bitter und dünn. Viel Malz, viel Eichenwürze, Zitronen, Nüsse und feuchte Erde. Schärfe und Bitterkeit dominieren aber.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher kurz, bittere Eiche, zu lange gezogener Earl Grey, Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Geruch gefällt mir gut, danach geht es aber schrittweise bergab. So sehr ich Macduff und seine Abfüllungen sonst auch schätze, kann auch der Fanboy in mir hier nur ein „durchschnittlich“ vergeben. Aber mehr sollte der Glen Deveron damals vermutlich auch gar nicht darstellen, also ist das wohl in Ordnung so.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3577.jpg" length="134868" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 16 Sep 2020 04:52:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-deveron-10-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3577.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3577.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Royal Brackla - Summer Fruits</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-summer-fruits</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Royal Brackla - Summer Fruits - Port Wood Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3572.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mit der Vintage Malt Whisky Company hat einer meiner derzeit liebsten unabhängigen Abfüller mal wieder ein paar neue Flaschen in seiner Cooper‘s Choice Serie herausgebracht und dann sogar noch einen Whisky aus einer Brennerei, die ich sowieso sehr schätze: Royal Brackla. Unter dem schönen Namen „Summer Fruits“ gibt es ein Ruby Port Cask Finish abgefüllt mit 58% Alkoholgehalt und es ist das allererste Port-Finish, welches ich vom Brackla je gesehen hab. Einziger Nachteil: es handelt sich um einen NAS-Whisky, d.h. um einen Malt ohne Altersangabe. Trotzdem war es für mich als Fanboy ein Pflichtkauf ohne vorher zu probieren......und gleichzeitig hab ich mir noch ein 5cl-Sample dazu für die Vorabverkostung gejagt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vergorene, saure Orangen, Himbeeren, Muskatnuss, feuchte Erde und Rost sind die ersten Gerüche, die mir so entgegenkommen. Der Dram zeigt sich schon im ersten Moment nicht gerade schüchtern, sondern kommt kräftig aber trotzdem leicht aus dem Glas. Gibt man ihm viel Zeit, kommen einem noch Leder, Eukalyptus, Weihnachtsgewürze, minimal faule Eier und Vanille entgegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, pfeffrig scharf, mit ordentlich Kraft und beinah kaubar rollt der Royal Brackla über die Zunge. Er bringt Johannisbeeren, Preiselbeeren und die Weihnachtsgewürze aus dem Geruch mit. Dazu fällt er ordentlich trocken, mit bitterer Eiche, Orangen und feuchtem Tabak auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, wärmend und staubtrocken, mit Orangen, Zimt und ordentlich Eichenwürze, aber vor allem mit dem typisch scharfen Royal-Brackla-Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist erkennbar kein alter Dram, aber er hat genau das, was ich mag: Power, Ecken und Kanten, ein gelungenes Finish und trotzdem einen erkennbaren Brennereicharakter. Toller Whisky, aber man muss Pfeffer mögen und darf vor jungen Drams nicht zurückschrecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 14 Sep 2020 05:01:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-summer-fruits</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3572.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3572.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Spica -  40 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/spica-40-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spica 40 Jahre - Blended Scotch Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3567.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zum dritten Mal legt der unabhängige Abfüller North Star Spirits einen Whisky in seiner Spica-Serie auf: nach einem 20jährige und einem 29jährigen gibt es jetzt einen 40 Jahre alten Blended Scotch Whisky, bestehend aus einem Sherry Butt und einem Bourbon Barrel jeweils unbekannter Whiskys aus unbekannten Regionen. Im Rahmen eines Sampletausches mit Hennig Fastenau konnte ich ein kleines Fläschchen dieses mit 44,8 % Alkoholgehalt abgefüllten Whiskys bekommen und werde diesen jetzt mal genießen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sanft, mit Vanille, Himbeeren und Getreide, dazu kommt eine leichte Klebstoffnote, die von viel Eiche und Kakao umrahmt wird, am Ende finden sich noch Muskat und Eukalyptus. Der Grain ist in der Nase erstaunlich dominant, trotzdem (oder gerade deswegen?) mag ich an diesem Dram gerne riechen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr dunkel und mit starken Eichennote, unterstützt von einer feinen Ingwerschärfe rollt der Spica die Zunge entlang. Angekohltes Holz, altes Leder, Kardamom und überreife, leicht faulige Südfrüchte finden sich mit der Zeit am Gaumen ein, aber der Dram bleibt insgesamt doch sehr schüchtern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit viel bitterer Eiche, saurer Orange, Ruß und Muskat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja, der ist grundsätzlich lecker, aber irgendwie hatte ich bei einem 40jährigen Blend etwas anderes erwartet. Mich überrascht, wie sehr sowohl in der Nase als auch im Geschmack der Grainanteil durchkommt und wie „jung“ er letztlich schmeckt. Mehr als 20 Jahre hätte ich dem in einem Blind Tasting auf keinen Fall gegeben. Er ist gut, macht Spaß und kann was, aber meine Erwartungen hatten ein „mehr als gut“ erwartet. Bin auf jeden Fall froh, ihn probiert zu haben - Danke, Henning.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 13 Sep 2020 05:37:11 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3567.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ambassador Deluxe Scotch – 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ambassador-deluxe-scotch-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ambassador Deluxe Scotch – 1970er – Scotch at ist lightest
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3556.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich gehe mal wieder auf Entdeckungstour in die tiefen 70er Jahre und widme mich einem alten Blended Whisky: Ambassador Deluxe Scotch, abgefüllt mit 86 Proof in der Standardgröße 1/10 Pint. Umgerechnet sind wir also bei 43% Alkoholgehalt und einer Flaschengröße von 47ml. Abgefüllt wurde dieser Blend von Taylor &amp;amp; Ferguson Ltd, die ihren Geschäftsbetrieb irgendwann in den 80ern eingestellt haben und hauptsächlich von Glasgow in die USA exportiert haben. Nach unbestätigten Gerüchten enthält der Ambassador u.a. Scapa und Glen Scotia, mehr ist nicht bekannt. Auf dem Label wird der Whisky als „Scotch at ist lightest“ und präsentiert sich ohne Altersangabe. Da bin ich ja mal gespannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr süß mit Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren und vor allem mit einer ordentlichen Portion Haselnüsse schlägt es mir aus dem Glencairn entgegen. Hinzu kommt eine klar erkennbare fruchtige Säure wie von einer Ananas oder einer Grapefruit, unterstützt von Vanille, Honig und überreifen Orangen. Insgesamt wirkt der Ambassador im Geruch sehr kompakt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ach du Schande, was ich das denn? Der Dram ist sehr schnell so bitter, dass sich jede Körperöffnung zusammenzieht, dazu holzig, pfeffrig scharf, metallisch und trocken. Im Hintergrund ist eventuell ein bisschen Honig und Karamell, aber meine Geschmacksnerven weigern sich bei jedem Schluck aufs Neue aus ihrem sofort aufgesuchten Versteck zu kommen, um das zu überprüfen. Selbst wenn man den zu einem Drittel mit Wasser auffällt, bleibt diese furchtbare Bitterkeit bestehen und allenfalls minimale Orangennoten schleichen sich ein. Untrinkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein altes Geldstück bleibt gemeinsam mit Bitterstoffen am Gaumen hängen und trocknet von da aus den Mund aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Ambassador hat eine durchaus schöne Nase, ist ansonsten aber schlicht und einfach widerlich. Hier ist das Alter alles, aber kein Qualitätsmerkmal. Wenn irgendwer erzählt, früher waren selbst die günstigen Blends besser, setzt ihm diesen Dram vor. Und jetzt trinke ich erstmal etwas anderes, um den Geschmack loszuwerden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3556.jpg" length="111716" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 17:06:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ambassador-deluxe-scotch-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Smokehead - Edition 2018</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/smokehead-edition-2018</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Smokehead - Edition 2018
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3542.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei uns im Norden wird es langsam regnerisch und kälter, da kann man schon mal wieder die rauchigen Drams für den anstehenden Herbst auspacken und da ich neulich zum Geburtstag einen Smokehead geschenkt bekommen hatte, war heute die richtige Gelegenheit, diesen zu öffnen. Ich habe den Smokehead bisher tatsächlich nur bei Freunden mal getrunken und ihn ansonsten schmählich ignoriert, kann allerdings überhaupt nicht sagen, warum eigentlich. Vielleicht wegen der martialischen, auffälligen Flaschen und Tubes, die so sehr mit dem Islay-Image spielen, dass ich das Gefühl hatte, die sollen vom Inhalt ablenken. Bin trotzdem sehr gespannt, weil viele vom Smokehead schwärmen. Wer es nicht weiß: es handelt sich um einen Single Islay Malt aus einer unbekannten Brennerei, welcher mit 43% in Trinkstärke abgefüllt wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aschiger, milder Rauch, eine leichte Zitrusnote und Salz sind die ersten Gerüche, die meine Nase rausfiltern kann, später melden sich noch feuchte Erde, Gras, Orange, Vanille und Kiefernnadeln. Keine großen Ecken und Kanten, sehr rund und stimmig. Alles drin, was einen Islay-Whisky ausmachen sollte, aber irgendwie auch zu wenig von allem.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ölig und wärmend, aber auch ein wenig dünn landet der Smokehead auf der Zunge. Süßer, aber trotzdem trockener Lagerfeuerrauch, leicht muffig und scharf, mit Erde, Schinken und Kräuterhonig sowie überreifen Orangen. Später noch minimal bitter und wieder mit Kiefernadeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, angebrannter Kaffee, erkaltetes Lagerfeuer, süßlich und Zitronen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie oben schon beim Aroma geschrieben: dieser Dram enthält aus meiner Sicht alles, was einen Islay-Whisky ausmacht, ist dabei aber derart rund geschliffen, dass er keine Eigenständigkeit erreicht, sondern halt einfach nur ein Islay-Whisky ist. Ein paar Ecken, ein paar Kanten, ein paar Zacken und ein paar Untiefen hätten dem Smokehead gutgetan. Man kann den Whisky gut wegtrinken und ich hab auch Spaß dabei, trotzdem ist er morgen vergessen, weil ihn nichts auszeichnet. Für mich persönlich schade, aber vielleicht das, was viele Kunden sogar haben möchten.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 07 Sep 2020 05:45:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/smokehead-edition-2018</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3542.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3542.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Old Smuggler - 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/old-smuggler-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Old Smuggler 1970er - Finest Scotch Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3521.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Griff in die Miniaturenkiste fördert bei mir heute einen Blend aus den 1970ern zutage: Old Smuggler, abgefüllt mit 43%, ohne Altersangabe, „Ausländisches Erzeugnis“, importiert damals von „Sturm Markenimport“. Der „Old Smuggler“ ist ein klassischer Blended Whisky aus dem Hause Campari, der derzeit für etwa 16 € zu bekommen ist. Es wird also keine Edelverkostung heute. Welche Whiskys in diesem Blend enthalten sind, ist nicht bekannt oder ich habe es nicht rausgefunden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Grapefruit, Aprikose, Zitrongras, Malz und Kräuterhonig sind die ersten Gerüche, die durchaus energisch aus dem Glencairn kommen. Nach längerer Zeit zeigen sich auch Pfirsiche, altes eingetrocknetes Pattex, minimaler Rauch und Eukalyptus. Der Dram ist insgesamt ziemlich rund und gemütlich, die Pattexnote könnte feinere Nasen als meine stören, aber für mich ist das in der vorhanden Ausprägung noch sehr in Ordnung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich warm, ölig und scharf, mit herber Eiche, nicht ausgereiften Orangen und kaltem Kaffee auf der eine Seite und mit überreifen Aprikosen, Vanille und Honig auf der anderen Seite. Der Rauch ist dezent, kalt und aschig. Gefällig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Kieselsteinen und Nüssen, Aprikosen und weißem Pfeffer, hellen Trauben und Eichenwürze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süffig, lecker und gefällig, mit kleinen Kanten und herben Einschlägen. Kein Wunderwhisky und nichts zum Hochjubeln, aber ich hab schon viele gruseligere Single Malts getrunken als diesen günstigen Blend aus den 70ern. Mit dem macht man nichts falsch und ich verstehe, warum der Old Smuggler in Argentinien und Belgien angeblich sehr beliebt sein soll.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 03 Sep 2020 22:25:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/old-smuggler-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3521.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3521.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gilors Peated - 5 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/gilors-peated-5-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gilors Peated - 5 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3515.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Schon vor ein paar Wochen hat mich ein zweites Samplepaket von Basil mit neuen deutschen Whiskys erreicht und irgendwie bin ich die ganze Zeit nicht dazu gekommen, mich damit zu befassen. Jetzt aber ist die Zeit da und ich habe mir einen 5 Jahre alten Gilors Peated rausgesucht, der mir mit der romantischen Umschreibung „Stinker, Fahrradschlauch, Erdölfass, Drecksack“ ans Herz gelegt wurde......und wenn man schon mal etwas so poetisch umschrieben bekommt, dann muss man es auch probieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky ist abgefüllt mit 42% Alkoholgehalt und stammt aus der Brennerei Henrich in Hessen, deren Whisky ich bisher noch nie probiert hab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich weiß sofort, was mein Samplegeber Basil mit der Umschreibung „Fahrradschlauch“ meint: es ist nicht, der Geruch des Mantels oder des Schlauchs selber, sondern der Durf der abgestandenen Luft, die man aus einem Schlauch ablässt. Diese Kombination aus Gummi, Fisch und Talkum ist direkt zu erkennen, dazu kommen definitiv aschiger Zigarettenrauch, nasser Hund, Vanille, ein wenig Aprikose und Kettenfett. An dieser Stelle kommen bei mir erste Zweifel am Geschmackssinn meines Samplegebers auf....
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Asche, eine Silbermünze und Schokolade werden mir von meiner verwirrten Zunge als Erstes zurückgemeldet, die von diesen Eindrücken zwar überschwemmt wird, aber trotzdem zusätzlich noch Eindrücke wie „sanft und cremig“ anzeigt. Vanille, rosa Pfeffer und ein ölgetränkter Lappen sind ansonsten noch zu erkennen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz, malzig, relativ dünn, metallisch und schokoladig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein merkwürdiger Dram ist dieser Gilors Peated. Dieses metallisch-ölig-fischige mit der kalten Asche und dazu dieses leichte-cremige-schokoladige mit der Vanille - Das ist schon eine schräge Kombination. Eigentlich mag ich schräge Drams, aber nun muss ich wohl meine Definition von schräg anpassen. Den Gilors Peated mag ich nämlich gar nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:08:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/gilors-peated-5-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3515.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tullibardine 228 - Burgundy Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tullibardine-228-burgundy-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tullibardine 228 - Burgundy Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3510.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mir ist heute aufgefallen, dass ich tatsächlich seit vier Monaten keine Standardabfüllung mehr besprochen hab - Da wird es wirklich mal wieder Zeit eine der klassischen Abfüllungen aus der Truhe zu holen. Der Tullibardine 228 mit Burgundy Finish wurde mir vor einiger Zeit in zwei Facebookgruppen empfohlen als „Der Tullibardine, den man mal probieren sollte“. Also hab ich mir für 32 € die 2018er-Variante dieses Standards gejagt, die mit 43% abgefüllt worden ist und los geht‘s - Mal gucken, was die Empfehlungen taugen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pflaumen, Wildbeeren, Karamell, ein wenig Eiche und Menthol sind die ersten Eindrücke, die mir entgegenkommen. Mit ein wenig Zeit kriechen noch grüne Äpfel, Milchschokolade, ein alter ausgelatschter Lederschuh und unreife Orangen aus dem Glencairn. In der Nase insgesamt sehr stimmig und vielsprechend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach der Nase hatte ich den Tullibardine im ersten Moment nicht so herb-bitter und durchwärmend mit ordentlich Tanninen erwartet. Das ist ein richtig staubtrockenes, aber trotzdem leichtes Rotweinfinish. Angebranntes Toast, bittere Orangenmarmelade und Nougat landen im Vordergrund, Vanille und Waldbeeren lauern vorsichtig im Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit herber Eiche und Nougat, trocken und dunkel, mit leichter Säure und würzig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein überraschender Dram: im Geruch so weich, süß und ausgewogen, danach dann ein herber Dram für das späte Ende des Abends am Lagerfeuer oder aber für den Winternachmittag am Kamin. Das wird nicht mein Lieblingswhisky, aber an dem werde ich wohl häufiger mal naschen. Er ist zwar jung, aber am PLV ist überhaupt nichts auszusetzen. Klare Empfehlung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 31 Aug 2020 07:28:35 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3510.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenrothes 13 Jahre - The Magician</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenrothes-13-jahre-the-magician</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenrothes 13 - The Magician - whic Tarot
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3508.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute fand ich in meiner Zeitungsrolle am Briefkasten ein kleines, kostenlos übersandtes, Sample-Päckchen von Melisa von whic und es enthielt den bereits in diversen Beiträgen angekündigten ersten Whisky aus der neuen Tarot-Serie. Häufig ist es bei solchen Samples so, dass direkt dabeisteht (sinngemäß) „Erscheinungstag xx.xx.xxxx, bitte vorher nichts veröffentlichen.“ Da ich wusste, dass der 01.09. der Erscheinungstag sein sollte, hab ich das Päckchen erstmal beiseite gelegt, entdeckte aber gegen frühen Abend die ersten Posts von Usern mit bereits erhaltenen Flaschen. Ich hatte die Pressemitteilung nämlich nicht richtig gelesen, in der stand, dass Newsletter-Abonennten von whic bereits früher einkaufen konnten. Naja, wenn das so ist, kann ich ihn auch gleich verkosten. Frau und Kinder sind früh ins Bett und so nebenbei zum bereits 100x gesehenen „Ritter der Kokosnuss“ ein paar Notes schreiben, ist eigentlich eine schöne Abendbeschäftigung, bevor ich noch irgendwas sinnvolles mache.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genug gelabert, auf zum Dram: es handelt sich um einen Glenrothes, 13 Jahre alt, aus einem First Fill Sherry Butt, abgefüllt in Fassstärke mit satten 61,8%. Grundsätzlich sind die modernen First Fill Sherry-Abfüllungen mir allein wegen ihrer sehr dunklen, ja gerne mal fast schwarzen, Farbe ein absoluter Graus, daher bin ich schon mal sehr froh, dass dieser Dram eher in einem satten Gold vor sich hin schimmert.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Fassstärke zeigt auch nach zwanzig Minuten im Glas noch eine klar erkennbare, kühlende Schärfe, dafür gibt es aber auch jede Menge Kirschen und Pflaumen, dazu Muskatnuss und Aprikosen. Dem folgen grüne Bananen, Vanille, Heidekräuter, Wildblumen und dunkle Schokolade. Die Nase bietet insgesamt also wenig Überraschungen, ist aber sehr rund und aufeinander abgestimmt. Mit Wasser gibt es mehr Nüsse, aber auch nochmal deutlich mehr alkoholische Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hatte jetzt erwartet, dass die 61,8% kurz meine Zunge überrollen und ich danach erst beginnen kann, Aromen herauszufiltern, aber der Magician ist trotz der Fassstärke dann doch überraschend mild. Klar, zeigt sich hier ein kräftiger Dram, aber er bringt erstmal nur viel Wärme, frisches Leder, Ingwer und Malz mit. Danach machen sich dann, begleitet von großer Trockenheit, Kirschen, Nüsse, dunkle Schokolade, angebranntes Stockbrot, bittere Kräuter und Eiche bemerkbar. Ein bisschen Wasser kitzelt aus dem Dram Nüsse, Nüsse und Nüsse heraus, gefolgt von Kirschen und Erdbeeren, Honig und Wildkräutern, aber auch hier deutlich mehr Schärfe als ohne Wasser.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, wärmend, leicht pfeffrig, ein karamellisiertes Stück Eiche, viel Muskat, Tannine und ein wenig Gras. Mit Wasser hallt der Dram lang und pfeffrig nach.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein kräftiger und wärmender, klassischer Sherry-Glenrothes, der aber insgesamt auch wenig überrascht. In Fassstärke sehr gut zu trinken, aber Wasser tut ihm erstaunlicherweise nicht gut. Preislich gibt es an einem unabhängig abgefüllten, dreizehnjährigen Glenrothes für 99 € nichts auszusetzen, denn das ist aktuell halt so. Persönlich würde ich mir den Magician nicht kaufen, aber ich bin auch kein riesiger Fan solcher First Fill Sherry-Abfüllungen. Kann aber klar erkennen, dass der Whisky durchaus seine Berechtigung hat und viele Liebhaber finden wird. Wer sich alle Informationen rund um die neue Tarot-Serie von whic holen möchte, guckt am besten hier:
          &#xD;
    &lt;a href="https://whic.de/tarot" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            whic Tarot
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3508.jpg" length="133671" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 29 Aug 2020 20:32:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenrothes-13-jahre-the-magician</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3508.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3508.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Auchroisk 1975</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/auchroisk-1975</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auchroisk 1975 - Sherry Casks
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3422.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der blinde Griff in die Kiste mit alten Miniaturen fördert diesmal einen „The Singleton of Auchroisk“ aus dem Jahre 1975 zutage. Die Whiskys dieser Speyside-Brennerei werden hauptsächlich für J&amp;amp;B Blends genutzt, gelegentlich aber auch als Single Malts abgefüllt. Der Auchroisk in meinem Glas wurde mit 40% abgefüllt und durchgängig in Sherry Casks gelagert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram hat schräge Aromen: sowohl alten konzentrierten Sherry mit Nüssen, Karamell, Aprikosen, überreifen Kirschen und Pflaumen als auch muffigen Käse, Nagellackentferner und schimmeliges Holz. Insgesamt trotzdem nicht unangenehm, irgendwie spannend und verwirrend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mild und cremig, aber auch ein bisschen wässrig, bitteres Holz, verschrumpelte alte Rosinen, mit Honig, leicht ledrig und irgendwie sauer. Später Walnüsse, Nougat und kalter Kaffee. Weiterhin verwirrend
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz, mit Aprikosen, Malz und intensivem alten Sherry sowie bitterer Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Komischer Dram. Den bekomme ich nicht eingeordnet. Dieser Auchroisk hat eine krude Mischung aus sehr altem Sherry und verwirrenden Fehlnoten. Kann man gut mal probieren, kann man aber auch lassen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3422.jpg" length="121793" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 27 Aug 2020 14:01:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/auchroisk-1975</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3422.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3422.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dalmunach 3 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dalmunach-3-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dalmunach 2016-2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3421.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Habe gerade mal wieder meinen Shoppingrausch ausgelebt und mir zwei schöne Ben Nevis bestellt. Als ich das Paket öffne, liegt außer den beiden großen Flaschen direkt oben drauf noch ein kleines Gratis Sample: Dalmunach, 2016-2020, 53,6% - Ein dreijähriger Dram aus der Duncan Taylor Octave Series mit einem Sherry Finish exklusiv abgefüllt für deinwhisky.de.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hatte ich jemals einen Dram von Dalmunach? Ich glaube nicht. Hmm.....ein Blick in die Base sagt, dass es überhaupt erst vierzehn Whiskys von dieser Brennerei gibt, allesamt von unabhängigen Abfüllern, eine Originalabfüllung ist noch nicht vorhanden. Kein Wunder, denn Dalmunach wurde erst 2014 als Nachfolger der Brennerei Imperial auf deren alten Gelände in Betrieb genommen und ist vorerst ausschließlich für Blended Whisky vorgesehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jung, roh und kräftig drängt der Dalmunach aus dem Glencairn, Haselnüsse, Erdbeeren und Kirschen bringt er mit. Nach einiger Zeit tauchen auch noch Vanille, grüne Äpfel und Muskat auf. Insgesamt riecht der Dram nicht nach einer typischen, modernen Sherryreifung sondern ein wenig altbacken, fast muffig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht so stürmisch wie erwartet, sondern ölig, trocken und wärmend, aber trotzdem kräftig, zeigt sich der Dram auf der Zunge. Dunkle, herbe Eichennoten und karamellisierte Rosinen sowie angebranntes Nutellatoast lassen sich auch noch finden. Erkennbar jung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, malzig, mit dunklem Pfeffer, leichten Tanninen und roten Trauben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist noch kein fertiger Whisky, aber ein schönes Work in Progress. Diesen jungen Dalmunach kann man wirklich gut probieren und preislich ist der für einen unabhängigen Abfüller, nur achtundachtzig Flaschen und eine sehr selten zu findende Brennerei mit derzeit aufgerufenen 45 € auch völlig in Ordnung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3421.jpg" length="124373" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 26 Aug 2020 04:56:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dalmunach-3-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3421.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3421.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Blomstertid</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-blomstertid</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Blomstertid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3396.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Anfang Mai passierte mir folgendes: zum ersten Mal seit Wochen des Lockdowns besuchten wir die Schwiegereltern in ihrer Kleinstadt in Schleswig-Holstein zum gemeinsamen Spaziergang. Gegen Ende sagt Schwiegerpapa „Kannst du mir aus dem Tabakladen da vorne noch schnell eine Zeitung rausholen? Ich hab keine Maske dabei.“ Na klar konnte ich, betrat den Laden und......dann stand da diese einsame Flasche Mackmyra Blomstertid ganz verlassen im Regal und lächelte mich schüchtern an. Auf ihr befand sich ein kleines eingestaubtes Schild mit „59 €“. Da hatte ich keine andere Wahl, als sie von ihrem tristen Ladenleben zu erlösen und mit nach Hause in Whiskytruhenhaltung zu überführen. Hab am selben Abend noch schnell Lotto gespielt, aber nix gewonnen. Glück war aufgebraucht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Blomstertid ist sowas wie eine kleine Legende unter den Mackmyra-Abfüllungen und jeder Mackmyra-Mitarbeiter wird vermutlich zehnmal im Jahr nach diesem Whisky gefragt und ob er nicht noch einen auftreiben könnte und so. Es handelt sich beim Blomstertid um einen Whisky unbekannten Alters, der zu einem Teil in American Oak-, PX- und Olorosocasks lagerte, aber auch zu rund einem Drittel in Fässern, die vorher Kirschweins beherbergten......und genau diese Kirschnote ist das, was den Blomstertid so legendär gemacht macht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgefüllt wurde er übrigens mit 46,1% und ist derzeit außer auf Auktionen oder bei Raritätenhändlern nicht mehr zu bekommen. Ich hatte den Dram bei seinem Erscheinen vor vier Jahren schon mal gekauft, aber uns war leider nur eine Freundschaft von wenigen Wochen beschienen, denn dann war er bereits leer und Nachschub nicht mehr zu bekommen. Ich weiß also grundsätzlich, was mich erwartet, hab mir den Blomstertid über die Jahre aber auch ordentlich verklärt, würde ich vermuten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram braucht auf jeden Fall Zeit im Glas, die ich ihm auch gebe. Anfangs dominiert nämlich außer einer sehr undefinierbaren Süße noch eine geradezu kühlende Alkoholnote. Nach etwa fünfzehn Minuten hat der Blomstertid sich aber geöffnet und zeigt, was er kann: rote Trauben, Himbeeren, Vanille und Sahne bereiten den Grund für haufenweise süße Kirschen. Später zeigen sich noch Erdbeerkuchen, Kardamom und Menthol.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Honig, Ananas, Mango, Grapefruit und natürlich Kirschen zeigen sich sofort auf der Zunge.Zusätzlich ist der Dram jung, mit ordentlich Eiche und Schärfe, aber auch Vanille und Sahne. Als wenn man rote Grütze mit Vanillesoße erst pfeffert und dann mit einem frisch geschnitzten Holzlöffel futtert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, im Mund verbleiben jede Menge Früchte, während sich am Gaumen eine wärmende Schärfe einnistet. Dazu leicht trocken und irgendwie blumig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Blomstertid ist ein ganz großartiger, leckerer, süß-herber Sommerwhisky - Nix anderes. Kein Komplexitätsmonster, keine stundenlange Herausforderung für den Gaumen, sondern wunderbar süffig, aber mit den richtigen bitteren Noten, um auch noch bei Sonnenuntergang passend zu sein.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 23 Aug 2020 16:12:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-blomstertid</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3396.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longmorn 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longmorn-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longmorn 18 Jahre - Sansibar Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3374.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In meinem Glencairn findet sich mit dem Longmorn mal wieder eine dieser Brennereien, die normalerweise als Arbeitstier für die Blend-Industrie unterwegs ist und von der es wenig Originalabfüllungen gibt. Longmorn ist einer der Hauptbestandteile des Chivas Regal und des Royal Salute. Der Dram stammt aus einem Tasting Set des unabhängigen Abfüllers Sansibar Whisky, ist 18 Jahre alt und hat 43% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkle, vergorene, saftige Früchte wie Kirschen, Pflaumen und rote Trauben springen wenig schüchtern aus dem Glas, während meine Nase schon etwas länger braucht, um noch andere Noten wie Haselnüsse, Muskatnuss, Orange, Schokolade, Zimt und Vanille zu finden. Hinzu kommen noch eine feine, bittere Säurenote und Lebkuchengewürz. Der Flasche ist nichts zu entnehmen, aber ich würde wetten, wir haben hier ein Sherry Cask.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment ist der Longmorn ein bisschen wässrig auf der Zunge, breitet sich dann aber warm und ölig im Mund aus. Es gibt dunkle Schokolade, Vanille, Kirschen, Rosinen und Anis, bevor Tannine, Zimt und angekohlte Eiche am Ende die Führung übernehmen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, warm und bitter, mit Honig und Walnüssen, süß und gleichzeitig so trocken, dass er jegliche Flüssigkeit aus dem Gaumen zieht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ist lecker, hat mehr Kraft als erwartet und zeigt sich, obwohl recht süß, trotzdem angenehm trocken. Mich ganz persönlich stört die Zimt-Note ein wenig, denn Zimt mag ich einfach überhaupt nicht. Ansonsten aber: klare Empfehlung. Im zugehörigen Tasting Set befinden sich noch ein Tomatin 18, Ardmore 15, Macduff 8 und ein Blend Smokey Peat. Wenn die alle die Klasse dieses Longmorn halten, kann man damit vermutlich einen tollen Abend haben.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 21 Aug 2020 04:55:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/longmorn-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3374.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3374.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aberlour 12 - 1980er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/aberlour-12-1980er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aberlour 12 - 1980er - V.O.H.M.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3367.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als Anfang/Mitte der 1980er Whisky nicht gerade der absolute Renner war, sondern in der Beliebtheit deutlich hinter Cognac zurücklag, versuchte die Marketing-Abteilung von Aberlour ganz offensichtlich an dessen Erfolg anzuknüpfen: man nahm eine Flasche, die deutlich an Remy Martin in den 80ern angelehnt war, dachte sich die tolle Abkürzung „V.O.H.M.“ (Very Old Highland Malt) aus, die stark an V.S.O.P. erinnert und klaute gleich noch das schwarz-goldene Label von Remy Martin. Ob es war gebracht hat? Keine Ahnung. Mir hat es jedenfalls diese Miniatur aus den 1980ern gebracht, die mit der ungewöhnlichen Größe von 45ml aufwartet: Aberlour 12 Jahre, 43% Alkoholstärke.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst begrüßen mich viele Früchte: Brombeeren, Johannisbeeren, Aprikosen und Himbeeren, die dann eine erstaunliche präsente Note von frischem Leder mit sich bringen. Dazu gibt es Honig, Muskatnuss und Karamell mitsamt eines sehr ölig-cremigen Eindrucks. Auf der Flasche steht es nicht drauf, aber allein vom Geruch her bin ich mir schon sicher, dass ich hier eine Sherry-Cask-Reifung im Glencairn habe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wärme, Süße und eine weiche Schärfe meldet mir meine Zunge als erste Eindrücke zurück. Der Aberlour breitet sich cremig und schmeichelnd im ganzen Mund aus, bringt die kompletten Früchte aus dem Aroma mit, es wird malzig und wieder erstaunlich ledrig. Dazu kommt eine hintergründige Bitterkeit, die an zu früh geerntete Brombeeren erinnert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich kurz, bittere Eichennoten, Orangen, Vanille, Muskatnuss und Röstaromen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser alte Aberlour ist süffig, leichter und lecker. Kein Highlight meiner Whiskykarriere, sondern ein leicht zu trinkender Sonnenuntergangswhisky für Jedermann. Völlig in Ordnung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 20 Aug 2020 04:32:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/aberlour-12-1980er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3367.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3367.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Irish Diamonds - 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/irish-diamonds-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Irish Diamonds 12 Jahre - Small Batch No 03
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3349.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Alambic Classique ist einer meiner liebsten unabhängigen Abfüller, weil ich von dort bis heute noch nie einen Dram im Glas hatte, der mich enttäuscht hätte, und ich glaube auch, dass Alambic allgemein einen guten Ruf für leckere Abfüllungen hat. Umso überraschter war ich, als ich bei einer Auktion kurz vor Ende auf den „Irish Diamonds 12 Jahre - Small Batch No. 03“ stieß. Ein Single Barrel Bottling in Fassstärke noch dazu für zwei Jahre im Bourdeaux Barrel gelagert, für das offensichtlich niemand mehr als 21 € bieten wollte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erst wollte ich blind zuschlagen, warf aber dann doch noch einen kurzen Blick in die Base: durchschnittliche Bewertung zu dem Zeitpunkt 48,36 Punkte aus 37 Bewertungen. 98, 92, 92, 91 am oberen Ende der Skala, 3, 4, 5, 10 Punkte am unteren Ende. Ui. Das musste ich mir genauer ansehen und las ein wenig: „...der absolut letzte Schrott“, „Untrinkbar, ungenießbar und absolut untragbar.“, „Da polarisiert nichts, der ist einfach nur schlecht.“, „...soll das Whisky sein?“, „Boah ist der Scheiße!“, „Alles in allem ein schöner ... naja...sagen wir mal Aperitif“, „Ein absolut faszinierendes Bordeaux-Rotwein-Finish.“, „Untrinkbarer Fusel“, usw.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was soll ich sagen? Meine Neugier war irgendwie geweckt, denn solche Bewertungen hatte ich bisher nur für äußerst obskure Whiskys aus sonstwelchen Ländern gelesen, aber ein Ire und noch dazu von Alambic Classique, die ich, wie schon erwähnt, als Abfüller mit äußerst leckeren Drams im Kopf hatte. 22 € geboten, 3,2,1, meins. Der ursprüngliche Ausgabepreis scheint nach meinen Recherchen so um 60 € gelegen zu haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Direkt nach dem Einschenken: kurz dran gerochen, auf die Flasche geguckt, wieder dran gerochen, nochmal intensiv das Label studiert und dann wieder dran gerochen. „Single Malt Irish Whiskey“ steht auf dem Etikett, im Glas ist aber ganz eindeutig Gin. Naja, dass verfliegt bestimmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         15 Minuten später: Eindeutig immer noch Gin. Vielleicht aber auch ein Aquavit. Studiere nochmal das Etikett.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weitere 15 Minuten später: Ja, Gin. Und Aquavit., Wacholder und Kümmel ohne Ende, dazu Orangeat und Lebkuchengewürz. Minimal dunkle Schokolade, Majoran und Kräuterhonig. Hat was von einem Magenbitter. Ich trau mich nicht zu probieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         5 Minuten später: Label nochmal genau durchgelesen, da der Dram inzwischen nach Underberg oder Unicum riecht. Ach, was solls.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zutiefst bittere, muffige Orangenlebkuchen von Weihnachten 1987 erobern als Erstes die Zunge, dahinter folgt eine ordentliche Portion Mucosolvan, angereichert mit einem kräftigen Spritzer Underberg, Tanninen und Anis. Mit viel Wohlwollen kann ich noch Karamell und Honigbonbons finden. Spätestens beim dritten Schluck schmeckt der Dram wie Franzbranntwein riecht, wenn man ihn mit kandierter bitterer Orange mixt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich kurz, leicht scharf und wärmend, bittere Hustenbonbons mit Rotweingeschmack, Wacholder und Kümmel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wow - Das ist mal ein Erlebnis. In jeder Blindverkostung hätte ich Frau und Kinder verwettet, dass das kein Whiskey ist. Diese furchtbar über allem liegende bitter-süße Orangenote mit den Hustensaftanleihen und der Wacholder/Kümmel-Kombination ist vermutlich ähm.....einzigartig. Nehmt aus dieser Rezension bitte genau eines mit: rührt diesen Whiskey nicht an. Alles andere von Alambic könnt ihr bedenkenlos und blind kaufen, aber den bitte nicht. Ich hab keine Ahnung, was das sein soll, aber ich werde es jetzt mal ein halbes Jahr stehen lassen und dann testen, was aus dem Zeug wird, wenn Luft rankommt. Eine Base-Bewertung werde ich nicht abgeben, denn dort sollte man nur Whiskey bewerten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3349.jpg" length="121837" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 17 Aug 2020 21:24:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/irish-diamonds-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3349.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Simply the Breste - La Famiglia Nostra</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/simply-the-breste-la-famiglia-nostra</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Simply the Breste - La Famiglia Nostra
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3337.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die „La Famiglia Nostra“ macht als unabhängiger Abfüller höchst spannende, höchste kreative und höchst leckere, aber meistens auch nicht allzu günstige Malts, die noch dazu sehr schwer zu bekommen sind. Warum ich sowas trotzdem bespreche? Weil es, meistens, lecker ist und deswegen grundsätzlich erstmal Aufmerksamkeit verdient hat. Ob der „Simply the Breste“, der gerade in meinem Glencairn mit seinen 49,5 % Alkoholgehalt auf mich wartet, jemals im freien Verkauf war, weiß ich nicht mal, denn es ist eine Privatabfüllung für einen aus der Famiglia. Ich hab das Sample jedenfalls nur bei einer kleinen Sample-Aktion erwerben können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was ich aber über den Dram weiß: es ist ein elf Jahre alter Glen Moray, der fast seine ganze Reifezeit in einem Bourbon Cask verbrachte, bevor er ein Finish in einem getoasteten „Kerner Auslese“-Faß bekommen hat. Sicherheitshalber: „Kerner Auslese“ ist normalerweise ein edelsüß ausgebauter Weißwein aus der Pfalz oder Rheinhessen. Bin schon gespannt, was der mit dem Glen Moray angestellt hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Erstes findet meine Nase eine höchst angenehme Kombination aus Säure, Früchten und Honig. Die Säure spaltet sich mit der Zeit in Zitronengras und Grapefruit auf, die Früchte werden zu hellen Beeren wie Weintrauben, Stachelbeeren und weißen Johannisbeeren, während der Honig sich zu einem würzigen Kräuterhonig entfaltet. Im Hintergrund findet sich durchgängig eine leicht bittere Eichennote, die dem sonst sehr frischen, süßen Dram gleichzeitig eine ordentliche Schwere verleiht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß und beinah ein bisschen klebrig wirkt der Dram im ersten Moment, bevor er mit einer kräftigen, bitteren Eichennote um die Ecke kommt. Auch beim zweiten Schluck klebt die ganze Süße des Drams sich regelrecht an die Zähne, während die herbe Eiche sich langsam ihren Weg gen Gaumen sucht. Von den Früchten aus dem Geruch ist nicht viel zu spüren, dafür tauchen Aprikosen, Mango und Äpfel neu und zusammen mit ein wenig Muskat auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang, Eichenbrett mit Honigglasur, zurückhaltend mit einer leicht scharfen Spitze ganz am Ende.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Glen Moray und die Kerner Auslese passen einfach gut zusammen. Das Finish nimmt dem Glen Moray die Getreidenote, fügt dafür aber eine Menge Früchte und vor allem sehr viel Süße hinzu. Heute beim Verkosten finde ich diese klebrige Süße sehr lecker, denn heute habe ich einen süßen Tag. Aber ich weiß auch: an vielen Tagen wird mir das gar nicht gefallen. Ein schöner Dram, der bei mir aber den richtigen Tag treffen muss, um voll einzuschlagen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3337.jpg" length="103582" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 13 Aug 2020 22:04:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/simply-the-breste-la-famiglia-nostra</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3337.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3337.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mannochmore 1978</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mannochmore-1978</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mannochmore 1978 - 1997
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3326.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der blinde Griff in die Miniaturenkiste fördert diesmal einen Mannochmore aus dem Jahre 1978 zutage, abgefüllt im Jahre 1997 von Scotts Selection in Fassstärke mit 60,3%. Hinter Scotts Selection stand mit Robert Scott der Master Blener der Speyside Distillery Glasgow, der unter dieser Marke zwischen 1996 und 2012 als unabhängiger Abfüller fungierte. Die Brennerei Mannochmore liegt in der Speyside und ist eines der Arbeitstiere für die Blends von Diageo, weshalb es fast nur unabhängige Abfüllungen ihrer Whiskys gibt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jede Menge Südfrüchte: Zitronen, Aprikosen, Mango, Mandarinen und Grapefruit, dazu Honig, eine sommerliche Blumenwiese und Vanille. Auf der Flasche steht nichts zur Fassart, aber der Geruch lässt auf ein Ex-Bourbonfass schließen. Die Fassstärke ist deutlich, aber nicht unangenehm zu erkennen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram erzeugt im Mund ein dreckige, ölige, malzige und zitronige Wärme. Entweder ist meine Zunge von lauter Fassstärken völlig versaut oder aber der Whisky hat in der Minatur ein wenig gelitten, denn mehr als 50-52% sind das nicht. Im zweiten Schluck kommt er fast ein wenig dünn daher und gibt erst gen Abgang wieder Gas. Es gibt Äpfel, Ingwer, ganz leicht bitteres Eichenholz, Röstaromen, Muskatnuss und schwarzen Tee.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jetzt wird der Dram deutlich bitterer und zeigt auch mehr Eichennoten, dazu ein bisschen Zitrone, etwas Pfeffer und leicht austrocknend. Insgesamt ist das Finish mittellang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine richtig schöne klassische Ex-Bourbonfass-Reifung - Dieser alte Mannochmore kann was. Die Südfrucht-Noten aus dem Aroma kombiniert mit der feinen Bitterkeit im Mund und dem herb-würzigen Abgang - Das ist einfach stark. Mag ich. Ist natürlich nur noch mit viel Glück auf einer Auktion zu bekommen, aber ich werde die Augen offen halten.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 11 Aug 2020 21:52:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mannochmore-1978</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Grant 1995 - Summer Sipping</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-1995-summer-sipping</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Glen Grant 1995 - Summer Sipping - Wemyss Malts
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3317.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Sommer 2019, in einer besonders verregneten Woche, hatte ich mir den Glen Grant mit dem schönen Namen „Summer Sipping“ gekauft und in den Schrank gestellt, um ihn zu genießen, wenn dann der Sommer endlich da ist. Irgendwie ist er dann über den Sommer in Vergessenheit geraten, wurde im Winter wiederentdeckt, aber auf den Sommer 2020 verschoben.....und da eigentlich schon wieder vergessen, aber ein Video von Whisky Talk aus Peters Schrank zu einem Glen Grant von Cadenheads brachte ihn mir vorgestern ins Gedächtnis zurück und diesmal konnte mich nicht mal meine Vergesslichkeit aufhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genug gelabert, auf zum Whisky: abgefüllt im Jahr 2019 mit 46% kamen insgesamt noch 193 Flaschen aus dem Bourbon Barrel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Tropische Früchte, grüner Apfel, Stachelbeeren, Eukalyptus und überraschenderweise parfümierte Seife sind die ersten Gerüche, die mir in die Nase steigen. Dazu hat der Dram trotz seiner 46% ordentlich Kraft und ist bestimmt nicht schüchtern. Met, Karamellsirup, Holz und auch etwas, was mich an einen Hustenbonbon erinnert, lassen sich ebenfalls noch finden. Insgesamt durchaus so sommerlich frisch, wie der Name nahelegt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, ölig und würzig-süß gibt mir meine Zunge als erste Rückmeldung, bevor sie sich auf Einzelheiten festlegt: Holunder, Grapefruit, Bitter Lemon, dunkle Orangenschokolade und Wachs zeigen sich sehr klar. Insbesondere die Holundernote finde ich sofort unglaublich spannend, denn einen Whisky der danach schmeckt, hatte ich noch nie. Mit der Zeit kommen noch Apfelwein, Toffee, Kaffee und Honig hinzu, bevor es in das etwas herbere Finish übergeht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leicht angekohltes Holz, bittere Orangenmarmelade und Granny Smith sorgen für ein ordentliches Austrocknen des Gaumens, bevor in dem insgesamt mittellangen Abgang begleitet von herben Gewürzen noch weiße Schokolade, Melonen und Erdbeeren auftauchen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal ein spannender Sommerwhisky, der entdeckt werden will. Eigentlich wollte ich den nur kurz und gemütlich auf der Terrasse verkosten, aber plötzlich hab ich mich mit dem so viel beschäftigt, dass die Verkostung dann doch gut sechzig Minuten gedauert hat. Sonst verbinde ich mit einem Sommerwhisky einen leichten, wenig komplexen Dram, den man jederzeit entspannt genießen kann, aber ich erkenne klar an: dieser Glen Grant trägt seinen „Summer Sipping“-Namen nicht umsonst und lässt mich meine Definition dann doch ordentlich überdenken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Toller Dram, der aber Zeit kostet, noch dazu das Brennereiprofil von Glen Grant absolut gelungen abbildet und dann sogar sowas schräges wie Holunder mitliefert. Lecker. Aktuell liegt der Whisky preislich so um die 130-135 € und ist noch sehr gut zu bekommen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 09 Aug 2020 20:59:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-grant-1995-summer-sipping</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenturret 14 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenturret-14-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenturret 14 Jahre - Refill Sherry Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3305.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Glenturret ist so eine von diesen Brennereien, die ich dem Namen nach schon ewig kenne, aber unglaublich selten im Glas habe, weil Glenturret nur sehr wenig Whisky produziert und von diesem Wenigen auch noch ein guten Anteil in den Famous Grouse gibt. Es gibt einen Zehnjährigen als Originalabfüllung, ab und zu mal eine Sonderabfüllung und ansonsten nur was Unabhängiges. So wie den Dram im Glas vor mir: von Gordon &amp;amp; MacPhail in der Connoisseurs Choice-Serie im Jahr 2019 mit 53,7% abgefüllt, 2005 gebrannt und gelagert in einem Refill Sherry Hogshead.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nussige Vanille, getrocknete Pflaumen und Kirschen, Honig und Zitronengras finden meine Nase als Erstes. Nach ein wenig Zeit im Glas gibt es mehr Nüsse, ein wenig alte Eiche, rote Grütze und Karamellbonbons. Insgesamt objektiv sehr gefällig, mit nur minimal stechendem Alkohol, mir persönlich aber ein Tick zu süß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment einfach nur warm, dunkel und ölig, bevor sich aus dieser Gemengelage etwas herausschmecken lässt: Muskatnuss, Pflaumenschnaps, vergorene Orangen, angekohltes Holz, Bitterschokolade und ein Hauch Karamell. Dazu ist er herb und trocken - Der „Tick zu süß“ aus der Nase ist jetzt ein „Tick zu herb“ im Mund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unerwartet lang, wärmend, staubtrocken, klebt regelrecht im Mund, bittere Eiche und gezuckerte Pflaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Grundsätzlich ein sehr leckerer und sicherlich zu empfehlender Dram, der für mich persönlich an den falschen Stellen einen Tick zu weit ausschlägt. Trotzdem ist er unzweifelhaft gut und ich habe viele Freunde, denen er mit Sicherheit großartig schmecken würden.....nur für mich hat er halt die Ecken und Kanten an den falschen Stellen. Ich würde die 100 € für die Flasche nicht ausgeben, mir reicht das Sample. Preislich reiht er sich aber in die üblichen Glenturret-Preise ein und ist weder ein Schnäppchen noch überteuert.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 06 Aug 2020 21:56:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenturret-14-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenburgie 5 Jahre - 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenburgie-5-jahre-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenburgie 5 Jahre - 1970er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3301.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich probiere mich weiter fröhlich durch meine alten Miniaturen und der blinde Griff in die Kiste förderte diesmal einen Dram aus der Speyside zu Tage: Glenburgie, 5 Jahre. 4cl mit einem Alkoholgehalt von 40 Gradi - Daran erkennt ihr: dieser Mini wurde für Italien abgefüllt. Die Altersbestimmung gestaltet sich wie gewohnt nahezu unmöglich, aber man kann sich annähern. Das Label ist identisch auf Großflaschen für Italien zu finden, die allesamt über keinen Barcode verfügen, d.h. wir sind vor 1976. Das ist aber auch alles, was ich rausfinden kann, also sagen wir der Einfachheit halber mal, dass der Dram in den 1970ern abgefüllt würde. Glenburgie ist ansonsten ja eher wenig bekannt, was aber auch daran liegt, dass der Großteil des Whiskys in den Ballantines und in den Old Smuggler geht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mild, rund und ölig mit jeder Menge Aprikosen-Mango-Muskatnuss-Noten, die aber recht schnell verfliegen. Danach kommt dann eine Mischung aus Rosmarin, Heidekraut, Äpfeln und Honig durch. Der Dram ist sehr schüchtern und man muss mit der Nase ordentlich arbeiten, damit man Aromen findet. Gefühlt, sind Fünfjährige heutzutage wilder.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Irgendwie flauschig-weich und trotzdem an einen Kräuterbitter erinnernd landet der Glenburgie auf meiner Zunge: herbe Küchenkräuter wie Oregano, Rosmarin und Thymian und ein trockenes Eichenbrett vermengt mit dunkler Schokolade und Honig. Von den Früchten aus der Nase bleibt lediglich ein wenig Apfel übrig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz und unspektakulär, ein wenig Eiche, ein bisschen Honig, ein Hauch Anis, ein Klecks Vanille und eine Winzigkeit Ruß. Leicht trocken
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Easy drinking, lecker, süffig. Kein Feuerwerk an Aromen, sondern ein schüchterner, kleiner Dram - Kann man gut haben, kann man aber auch lassen. Werde ich mich morgen nicht dran erinnern, hab ich aber heute sehr genossen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 04 Aug 2020 20:58:53 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenburgie-5-jahre-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3301.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardenistiel - Dark Side of Islay</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardenistiel-dark-side-of-islay</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardenistiel - Dark Side of Islay - 18 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3287.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Spätestens mit der Octovulin-Abfüllung aus dem Jahr 2017 hatte die Dark Side of Islay-Serie des unabhängigen Abfüllers Malts of Scotland mich für sich gewonnen und so konnte ich das Erscheinen des „Ardenistiel“ kaum erwarten. Der Ardenistiel ist ein Islay Blended Malt aus Whiskys von mindestens drei Islay-Brennereien, die nicht genannt werden. Es ist nur bekannt, dass ein Teil in Sherryfässern, ein Teil in Brandyfässern und ein Teil in Rotweinfässern gelagert wurde, was die goldbraune Farbe insgesamt sehr gut erklärt. Abgefüllt wurden 1395 Flaschen mit 52,9% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkle, überreife Kirschen, Haselnüsse, leichter Tabak und ein frische Lederhandtasche lassen sich fix in diesem Dram finden, der allerdings Zeit braucht. Mindestens zwanzig Minuten sollte man dem Ardenistiel im Glas schon zugestehen, bevor man mit der Nase tiefer einsteigt. Walderdbeeren, Brombeeren, Vanille und Pflaumen lassen sich in dem insgesamt cremig-öligen, aber auch unaufdringlichem Geruch ausmachen. Ein sehr feines, sehr rundes, sehr dichtes, aber nicht übermäßig komplexes Aroma.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, schokoladig, kräftig und fast kaubar legt sich der Dram auf die Zunge. Kalter, ledriger Rauch, Haselnüsse, Karamell sowie Salz, Erde, dunkle Früchte und Muskatnuss breiten sich im Mund aus, während eine unaufdringliche Eichenwürze für ein sehr trockenes Mundgefühl sorgt. Unter der Oberfläche des Drams lauert die ganze Zeit eine unbändige Kraft, die letztlich nie hervorbricht, sondern immer eher zurückhaltend bleibt, obwohl der Ardenistiel so voluminös und cremig ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken, ausgelatschte Lederschuhe, frischer Tabak, kalter Rauch und warm, dazu Nougat und eine prickelnde Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was soll ich groß sagen? Geiles Zeug. Wie ein alter, ehrwürdiger Löwe, der ruhig herrscht, aber jederzeit zu einem Gewaltausbruch in der Lage ist, lauert in diesem Dram eine Kraft, die beeindruckend ist. Dazu ist er sowohl üppig als auch kompakt, jederzeit auf dem Sprung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die 135 €, die ich bezahlt hab, ist er in jedem Fall wert. Angeboten wird er inzwischen mit fast 200 €, was einen Monat nach Erscheinen eine Preissteigerung ist, die ich lieber nicht kommentieren möchte, da ich das nicht jugendfrei kann.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 02 Aug 2020 15:36:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ardenistiel-dark-side-of-islay</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>McRaven Thousand Mountains - 3 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mcraven-thousand-mountains-3-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           McRaven Thousand Mountains - 3 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3280.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der letzte Whisky aus dem Care-Paket mit deutschem Whisky, welches Basil mir geschickt hat, steht heute für mich zur Verkostung an und diesmal verschlägt es mich in die Sauerländer Edelbrennerei zum McvRaven Thousand Mountains, drei Jahre alt. Der Dram wurde erst ein Jahr in Rotweinfässern und danach zwei Jahre in Ex-Bourbonfässern gelagert und schließlich mit satten 59,8% in die Flasche gefüllt. Von der Sauerländer Edelbrennerei habe ich bisher noch nie einen Whisky verkostet, daher bin ich sehr gespannt, was mich erwartet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durch die satte rotgoldene Farbe des Drams hatte ich mich gedanklich bereits auf eine weinige Note eingestellt und muss daher nach dem ersten Verriechen sehr verwirrt geguckt haben: Karamell, Vanille, leichte Zitrusnoten und eine klare Fassstärke kommen mir entgegen. Der erste Eindruck sagt „Bourbonfass“ und es dauert fast zwanzig Minuten bis der McRaven sich öffnet und mir Aprikose, Vollmilchschokolade, Erdbeeren und Brombeeren bringt. Spannend. Mit Wasser wird der Dram recht scharf und nussig in der Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bitter-süß und kräftig macht der McRaven sich auf der Zunge bemerkbar, die erstmal ein bisschen überfahren wird, bevor einzelne, konkrete Geschmäcker nachfolgen: Karamell, ein altes, staubiges Eichenbrett, Schokolade, kleine, überreife Walderdbeeren, bittere Orangenmarmelade und ein angebrannter Fruchtkompott trocknen den Mund schon vor dem Finish ordentlich aus. Mit Wasser schmeckt der McRaven erstaunlicherweise einfach wie ein Rotwein mit heftigen Prozenten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, Eiche, trockener Rotwein, Vanille und eine Mischung aus Amarone und Grappa. Mit Wasser wird der Abgang lang, warm und scharf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser dreijährige McRaven hat eine ganz starke, faszinierende Nase, nach der ich ihn deutlich älter eingeordnet hätte. Im Geschmack zeigt er sich dann aber erwartet jung, wild, stark und noch nicht fertig. Trotzdem oder gerade deswegen mag ich diesen Dram sehr gerne. Der ist lecker. Danke für das Sample, Basil.....und ab jetzt mache ich mich dann über dein zweites Paket her
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 30 Jul 2020 21:55:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mcraven-thousand-mountains-3-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dallas Dhu 1983</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dallas-dhu-1983</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dallas Dhu 10 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3274.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Dallas Dhu? Nein, danke, ich mag ja lieber Scotch als Bourbon“ - Dieser schlechte Witz fällt mir immer ein, wenn ich den Namen der 1983 stillgelegten Brennerei „Dallas Dhu“ höre, denn als mir dieser vor knapp 20 Jahren zum allersten mal über den Weg lief, hab ich wegen „Dallas“ gedacht, dass es ja wohl ein Bourbon sein muss. Ich wurde schnell eines besseren belehrt. Mein Wissen über Dallas Dhu hält sich allerdings trotzdem in engen Grenzen, denn nach damals hatte ich nie wieder die Gelegenheit einen Dram dieser Brennerei zu verkosten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Neulich konnte ich dann eine Miniatur vom Dallas Dhu 10 Jahre auftreiben, der von Gordon &amp;amp; MacPhail laut der Labelrückseite mit dem Code „IC/E“ und einem Alkoholanteil von 40% abgefüllt wurde. „IC“ steht dabei für das Jahr 1993, d.h. ich habe hier einen Dram in meinem Glencairn, der vermutlich im Jahr 1983 gebrannt wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo kommen denn die ganzen Südfrüchte her? Ananas, Papaya, Mango und Passionsfrucht springen mir regelrecht gemeinsam mit einer für 40% überraschend scharfen Alkoholnote entgegen. Karamell, saure, grüne Äpfel, Tannine und dunkle Beeren verstecken sich ebenfalls nicht gerade vor der Nase. In diesem Dram gibt es eine Menge zu verriechen, denn nach zwanzig Minuten im Glas verschwindet die alkoholische Note beinah völlig und auch die Südfrüchte treten den Rückzug in den Hintergrund an. Ein recht klassisches, süßlich-nussiges Sherryprofil übernimmt dann die Regie. Wow, ist der spannend, Könnte hier ewig dran schnuppern - Eigentlich kann ich jetzt nur noch enttäuscht werden, wenn ich ihn trinke.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dünn und cremig, mit einer leicht warmen Schärfe und irgendwie erfrischend. Vanille und Honig wetteifern mit sauren Äpfeln und Shortbread um meine Aufmerksamkeit, bis ein richtig angebranntes Erdnussbuttertoast zusammen mit bitterer Eiche plötzlich um die Ecke kommt und alles andere beiseite stößt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, trocken, warm, mit Ruß ganz unten aus der Feuerschale, Earl Grey und bitterer Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie nach dem grandiosen Aroma des Drams vermutet, konnte er mich danach nur noch enttäuschen und das hat er im Vergleich auch kräftig getan. Ein ganz toll zu verriechender Dram mit richtig viel Arbeit und Spaß für die Nase, anfangs im Mund dann völlig ok und plötzlich fiese verkohlte Noten und Bitterkeit. Das Probieren war allemal ein Erlebnis, aber kaufen werde ich mir den nicht nochmal.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 28 Jul 2020 21:36:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dallas-dhu-1983</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Caol Ila 7 Jahre - Madeira Finish</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/caol-ila-7-jahre-madeira-finish</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Caol Ila 7 Jahre - Madeira Finish - Dream Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3265.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Gerade gestern hab ich in meinem Blogbeitrag noch geschrieben, dass bei mir rein der Geschmack des Whisky zählt und ich nichts auf Farbe, Label oder Werbung gebe. Zumindest für die heutige Abfüllung gilt: das stimmt vielleicht nicht so ganz. Na klar, die Rahmendaten „Caol Ila, 7 Jahre, Madeira Cask Finish, 55,5%“ sind genau mein Beuteschema, aber den Ausschlag mir erstmals eine Flasche direkt bei einem unabhängigen Abfüller in Italien zu bestellen, gab ganz klar und eindeutig das Label:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3266.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier bringt Dream Whisky es fertig, die abfüllereigenen Tasting Notes in einem wirklich schönen Artwork direkt aufs Label zu packen: ein Seehund, Rosen, ein Kohlenfeuer und Himbeeren.....oder um mal die italienischen Tasting Notes unten auf dem Label zu übersetzen: „Von der Meeres Brise bis zum Lagerfeuer am Strand. Vom Duft der Rose bis zur wilden Himbeere.“ (Danke an Andrea Caminneci für die Übersetzung). Optisch großartig, dazu noch fein geriffelt, macht das Label allein zum Zeigen schon eine Menge her. Wenn jetzt noch der Whisky mithalten kann....
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abfüller ist übrigens „Dream Whisky“ - Guckt Euch deren Website ruhig mal an. Bin irgendwie auf Instagram über die gestolpert und konnte mich nicht zurückhalten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aroma:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Süßlicher, speckiger Lagerfeuerrauch ist sofort präsent, dazu kommen maritime, salzige, fast ein wenig medizinische Noten. Dazu Orangen, Zitronengras, Erdbeeren und Heidekräuter. Die 55,5% sind präsent, aber fügen sich angenehm ins Aroma ein. Nach längerer Zeit im Glas bleibt am Ende viel in Honig mariniertes Fleisch zurück.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmack:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im ersten Moment ist der Caol Ila mild und süß, bevor der junge wilde Islay-Whisky aus ihm herausspringt und den Mund mit warmem, scharfem Rauch füllt. Es gibt Vanille, Pfeffer, Erdbeeren, Pflaumen im Speckmantel, bittere Orangenmarmelade und ein frisch aus dem Meer gezogenes Eichenbrett. Er ist nicht zurückhaltend, sondern gibt einem klar und direkt zu verstehen, was er kann.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Abgang:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sehr trocken und lang. Herbe Eiche, leicht medizinisch, Eukalyptus im Hintergrund. Ganz spät bleibt noch Kaffee am Gaumen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der ist schlicht und einfach lecker. Jung und ungestüm, wild und direkt, aber gerade das macht hier den Charme aus. Das einjährige Finish im Madeira Cask nach vorher sechs Jahren Ex-Bourbon-Cask macht den Dram nicht kaputt, sondern lässt ihm eine feine Unterstützung zukommen. Einziger Nachteil: der Preis. 80 € für 500ml - Das ist schon ein ordentliches Brett. Für mich ganz persönlich ist er es wert, allerdings auch nur, weil die tolle Gestaltung mich so sehr anspricht, dass ich allein dafür ein paar Euro drauflege.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3265.jpg" length="115335" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 26 Jul 2020 21:16:03 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Dreier mit Whic</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ein-dreier-mit-whic</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Old Pulteney 11 Jahre, Inchgower 21 Jahre, Caol Ila 6 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3261.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kaum ist man mal drei Wochen im Urlaub, stapeln sich plötzlich die Bestellungen und Samples bei einem zuhause und man kommt mit dem Probieren nicht wirklich hinterher. Da helfen nur harte Methoden, daher gibt es heute mal einen Dreier mit Whic. Habe nämlich noch drei Samples des Onlineshops und unabhängigen Abfüllers aus Bremen rumstehen, deren Abfüllungen allesamt bereits ausverkauft sind, die ich aber trotzdem besprechen möchte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dies hat zum einen damit zu tun, dass es in meinem Urlaub in den verschiedensten sozialen Medien ja durchaus Diskussionen rund um die Themen Preisgestaltung, Layout und Werbung gab und ich allein deswegen schon ein wenig etwas dazu schreiben möchte. Zum anderen bin ich ohnehin die Zielgruppe für alle drei Drams, d.h. ich hätte sie eh intensiv verkostet, also kann ich auch gleich drüber schreiben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ganz im Sinne des Namens meines Blogs lege ich den Fokus bzw. natürlich den (Whisky-)Zoom auf den Whisky selber und nicht auf die Verpackung oder die Werbung. Ich ertappe mich selber häufig dabei, dass ich in meinen Tasting Notes nicht einmal etwas über die Farbe des Drams schreibe, weil selbst die mir ziemlich egal ist - Hauptsache der Whisky schmeckt (Im Sinne der Informationspflicht pflege ich die Farbe dann aber wenigstens nachträglich in die Notes ein). Der Zoom auf dem Whisky soll auch so bleiben, daher gibt es auch bei diesen drei Sample nix zu Werbung oder dem Äußerlichen. Ist auf Samples ohnehin kaum zu beurteilen, wie ein Layout auf einer großen Flasche aussehen könnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zur Preisgestaltung äußere ich mich eigentlich immer gerne, aber das nur bezogen auf mein persönliches Preis-Leistungs-Verhältnis nach Genuss des Drams, d.h. ist mir persönlich der Whisky den derzeit aufgerufenen Preis wert. Ob es dann der Preis des Abfüllers selber oder bei ausverkauften Whiskys der Preis auf dem Sekundärmarkt ist, hängt natürlich immer vom Whisky ab. Heißt: ich versuche auch hier, wie bei den Tasting Notes, nur mein eigenes Empfinden wiederzugeben, welches sich durchaus von vielen anderen unterscheiden wird und natürlich auch muss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was es aber, vielleicht auch leicht ketzerisch, zu sagen gibt: der Inchgower und der Caol Ila sind trotz aller möglichen und vielleicht sogar berechtigten Kritikpunkte nach kurzer Zeit ausverkauft. Entweder messen viele also der Werbung und dem Layout ebensowenig Bedeutung zu, wie ich, und kommen in ihrem persönlichen PLV-Gefühl zu dem Ergebnis, dass der Preis passt. Oder aber die ganze Diskussion war nur ein typischer Sturm in Social-Media-Wasserglas und alles war richtig so. Oder alle Käufer wurden nur verführt und wachen jetzt auf. Time will tell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fünf Absätze und immer noch kein Wort zu den Drams vor mir in den drei Glencairn:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Old Pulteney, 11 Jahre alt, 56,5%, Finish im Sherry Cask. Abgefüllt für die inzwischen eingestellte „Landscape of Taste“-Serie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Inchgower, 21 Jahre, 59,3%, ebenfalls mit Sherry Cask-Finish. Abgefüllt als Teil 2 der „Amazing Whiskies“-Serie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Caol Ila, 6 Jahre, 61,8%, Charred Wine Hogshead. Abgefüllt als Teil V der „War of the Peat“-Serie.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Drei Fassstärken am Stück verkosten mag eine blöde Idee sein, aber so ein Dreier kann auch seine Reize haben. Auf jeden Fall werden die Notes etwas kürzer als gewohnt, denn der Text ist eh schon so lang, dass kaum einer bis hier liest. Alle drei Samples wurden mir kostenlos von Whic zur Verfügung gestellt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Old Pulteney: Auch nach langer Zeit im Glas schlägt mir die Fassstärke hier noch kräftig aber nicht unangenehm entgegen und kann nur wenig von dunklen Beeren, Pflaumen und Muskat gebändigt werden. Salz und Feigen lassen sich gemeinsam mit dunkler Schokolade noch rauskitzeln, aber mehr ist nicht zu finden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Inchgower: Relativ mild, für seine 59,3%, aber auch nach dreißig Minuten im Glas immer noch mit einer leichten Klebstoffnote versehen. Dazu muffig, staubig, ledrig, mit säuerlicher Orange, dunkler Schokolade, überreifen duftenden Beeren, Küchenkräutern und frischem Holz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Caol Ila: die Worte „süß, dunkel, Pflaume im Speckmantel“ schießen mir als Erstes in den Kopf, als ich an dem Caol Ila rieche. Kaltes Lagerfeuer, fette Kirschen, Pfirsich, Tannine und Honig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Old Pulteney: Dunkel, scharf und schwer ist der Dram im ersten Moment auf der Zunge, den kann man fast kauen. Eiche, trockene Süße, jahrelang in Alkohol gelagerte Feigen, bitterer Ruß und angebrannte Schokolade. Den sonst so maritimen, öligen, nussigen Pulteney kann ich ohne Wasser nicht finden. Mit Wasser habe ich viel bittere Eiche, ein bisschen Salz und wenig Nuss, aber immer noch eine herbe Dominanz des Sherry Casks.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Inchgower: Anfangs gibt es eine dunkle, kräftige, aber irgendwie milde Fassstärke auf die Zunge, die erst nach ein paar Sekunden die erwartete Schärfe und Wärme von sich gibt. Jede Menge Nüsse, Nougat, Ruß, rote Trauben und ein alter Reitstiefel prägen dabei den sehr würzigen Geschmack. Mit Wasser wird der Dram deutlich süßer, süffiger und gefälliger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Caol Ila: „Rote Trauben auf Kohle“ lautet die erste Assoziation, dazu kalter Rauch, Wärme, Schärfe und Karamell. Im zweiten Schluck gibt es eine spannende, aber undefinierbare Säure, ein kräftig gesalzenes Eichenbrett und Erdbeeren hinzu. Mit Wasser fruchtiger, kühlend und deutlich trockener.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Old Pulteney: Lang und warm, hinterlässt eine herbe Schärfe am Gaumen und zieht die Wangen gefühlt in der Mitte zusammen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Inchgower: Muskatnuss, Haselnuss, Holz, eher mittellang und bitter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Caol Ila: Kalter Rauch, bitteres Holz und wieder die undefinierbare Säure aus dem Geschmack. Lang. Mit Wasser noch länger und staubtrocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst: vielen Dank an alle, die bis hierher gekommen sind, denn der Beitrag erreicht langsam Überlänge. Mein Fazit ist sehr gemischt, denn einen Dram mag ich überhaupt nicht, einer ist ok und einer ganz toll.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer die Notes tapfer gelesen hat, hat vermutlich gemerkt, dass der Old Pulteney so überhaupt nicht meins war. Ein viel zu dominierendes und wie ich finde auch unpassendes Sherryfinish, welches von der Brennerei nix übrig lässt. Die Bewertungen in der Base legen nahe, dass es eher an meinem persönlichen Geschmack liegt als dass wir hier einen schlechten Whisky haben. Da ich ihn mir nicht kaufen würde, gibt es nix zum PLV zu sagen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Völlig ok war der Inchgower: in der Fasstärke ein „geht so“, aber mit Wasser ein sehr schöner, süffiger, ordentlicher Dram. Amazing? Hmm. Ich hätte ihn mir eher nicht gekauft, es sei denn, er wäre ein Super-Schnäppchen gewesen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Caol Ila? Stark. Das ist genau, was ich mag, Kräftig, rauchig, mit einer absolut passenden fruchtig, süßen-sauren Note. Ja, er ist jung. Aber gerade bei Caol Ila ist das selten ein Problem. Klare Empfehlung. Preislich reiht er sich bei all den anderen jungen Caol Ila der letzten Zeit ein - Da gibt es also auch nix zu meckern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So ein Fassstärke-Dreier ist für die Zunge nicht leicht, aber trotzdem so spannend, dass im Hintergrund drei Stunden lang die Qualifikation zur Snooker-WM 2020 im Fernsehen laufen konnte, ohne dass ich auch nur ein Ergebnis mitbekommen hätte. Vielleicht mache ich das also mal wieder......und halte es dann kürzer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3261.jpg" length="117561" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 26 Jul 2020 10:03:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ein-dreier-mit-whic</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3261.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3261.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mancarella im Doppelpack</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mancarella-im-doppelpack</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mancarella Secret Speyside 1993-2020 und
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mancarella Blended Malt 2001-2019
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3245.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In meinem Urlaub haben sich viele Samples angesammelt, so dass ich heute ausnahmsweise mal im Doppelpack verkoste - Es bietet sich bei den beiden Drams aber auch an, denn sie sind beide vom unabhängigen Abfüller Mancarella und beide exklusiv für deinwhisky.de abgefüllt worden, die mir die beiden Sample auch umsonst zur Verfügung gestellt haben. In den beiden Glencairn vor mir befinden sich ein Blended Malt 2001-2019, abgefüllt in Trinkstärke mit 46,1%, und ein Secret Speyside 1993-2020, abgefüllt mit 51,1%. Beide haben spannenderweise mit einem dunklen goldbraun die völlig identische Farbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Blended Malt: Ganz klar rote Früchte, fette überreife Beeren, Honig, Eiche und Vanille drängen mit erstaunlicher Kraft aus dem Glas. Nach längerer Zeit kommen Nougat und bittere Orangenmarmelade zum Vorschein und drängen die meisten anderen Noten in den Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Secret Speyside: Kräftige Säure, die an Zitronen und Ananas erinnert, übernimmt am Anfang die Führung. Im Hintergrund entdeckt meine Nase Haselnüsse, Johannisbeeren und Karamell. Mehr Zeit im Glas bringt mit Kirschen, Pflaumen und Mango immer mehr Früchte zum Vorschein, auch Zimt, Tabakkrümel und Pfeffer zeigen sich irgendwann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Blended Malt: Angenehm mild, malzig, mit einem säuerlichen Fruchtkompott, dazu trocken und leicht ledrig. Der Dram ist süffig, rund und weich, strahlt seine 18 Jahre aber durchaus aus. Beim zweiten Schluck machen sich Ruß und Nougat bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Secret Speyside: Dunkel und malzig, ein bisschen rau, mit Brombeeren, Pflaumen und Kirschen, angenehmer Bitterkeit, einer sanften Schärfe und Schokolade. Der Dram ist intensiv und wärmt den Gaumen, schafft es aber gleichzeitig eine runde Altersmilde zu zeigen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Blended Malt: Dunkles, trockenes würziges Holz mit säuerlichen Früchten und mundfüllender Wärme.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Secret Speyside: Lang, warm, mit schwarzem Pfeffer, leicht trocken, mit Tabak, Physalis und sauren Mandarinen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Blended Malt ist einfach ein runder, sauberer, leckerer Trinkwhisky, der vermutlich ein Sherryfinish bekommen hat, mir insbesondere wegen Ledrigkeit sehr gut gefällt und sich vor keinem Single Malt verstecken muss. Derzeit ist der Dram bei
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://deinwhisky.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           deinwhisky.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         für 90 € zu haben, was auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut passt. Erinnert an einen Glenrothes.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Secret Speyside ist ein absoluter Kracher. Einfach ein großartiges Whisky-Erlebnis. Süß-Sauer mit jeder Menge Frucht in der Nase, sanft und gleichzeitig intensiv im Geschmack, lang und scharf im Abgang. Dieser Dram hat aus meiner Sicht alles, was ein toller Whisky haben muss. Ein ganzer feiner Glenfar....ähm Secret Speyside. Leider ausverkauft.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 18:12:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mancarella-im-doppelpack</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3245.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3245.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlivet 17 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlivet-17-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlivet 17 Jahre - Bordershop Festivalabfüllung 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3243.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich hatte mir für dieses Jahr erstmalig den Besuch des Bordershop-Festivals in Puttgarden auf Fehmarn vorgenommen und war natürlich traurig, als (völlig zu recht) wegen Corona die Absage erfolgte. Über einen tollen Whisky-Dealer konnte ich aber immerhin einen Sample der geplanten Festivalabfüllung ergattern: Glenlivet, 17 Jahre, abgefüllt mit 48,9% aus einem American Oak Barrel. Das klingt für mich erstmal nach feinen Rahmendaten. Habe mir den Dram nun eingeschenkt und träume einfach, ich wäre vor Ort.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftige Pfirsich- und Mirabellennoten springen mir entgegen, ebenso wie Vanille und Waldhonig. Eine leicht bittere Würze wird dazu von Zitronen, Malz und einer pfeffrigen Holznote begleitet. Je länger der Dram im Glas ist, umso mehr übernimmt eine säuerlich-holzige Würze die Regie und wird von den süßen Früchten nur noch leicht ummantelt. Mit ein paar Tropfen Wasser deutlich süßer und mit weniger Bitternoten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Glenlivet hat Kraft, Wärme, Schärfe. Er ist ölig, aber trotzdem sehr sauber und klar im Geschmack. Aprikosen, Pfeffer, Bananen, bittere Eichenwürze, herber Zitronensaft, Malz, Koriander und eine ordentliche Trockenheit füllen den Mundraum aus und saugen die Wangen nach innen. Mit ein paar Tropfen Wasser wird er zu einer verwirrenden Mischung aus weich und scharf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Orangen, Malz und herbe Eiche verbunden mit einer undefinierbaren Kräuternote beherrschen den langen, scharfen und trockenen Abgang. Wasser macht ihn noch schärfer und wärmer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Dram taugt auf jeden Fall nicht dazu, auf der Terrasse sitzend in den Sonnenuntergang zu gucken oder sich anderweitig zu entspannen, den dieser Glenlivet verlangt volle Aufmerksamkeit. Er ist mit Sicherheit nicht zur Altersmilde übergegangen oder gar süffig geworden, sondern trotz nur 48,9% ein ziemlich wildes Biest. So hatte ich Glenlivet nicht Erinnerung. Manchmal bin ich in Stimmung für so einen herben, süß-sauren Dram, manchmal nicht. Nach dreimaligem Verkosten an drei verschiedenen Abenden steht es 2:1 für „mag ich“. Die derzeit geforderten grob 200 € ist er meines Erachtens nicht wert, aber er ist so ungewöhnlich, dass sich ein Probieren lohnt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 22 Jul 2020 07:14:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenlivet-17-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3243.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Oban 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/oban-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oban 12 Jahre - 1970er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3234.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Hab gerade mal wieder frisch bei einer Auktion zugeschlagen und mir ein paar neue Miniaturen aus den 70ern und 80ern gejagt, die ich in den nächsten Wochen dann zum vermutlichen Entsetzen einiger Sammler verkosten werde. Den Anfang macht der Mini, auf den ich tatsächlich am heißesten war: ein Oban 12 Jahre „Unblended Highland Malt“ aus der damals üblichen Diamond-Flasche, abgefüllt mit 40% Alkoholgehalt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Alter der Miniatur genau zu bestimmen, ist mir leider nicht geglückt. Ich weiß nur: wir befinden uns vor 1979, weil Oban in dem Jahr zum ersten mal einen „Single Malt“ anstatt eines „Unblended Highland Malt“ veröffentlicht hat. Außerdem sollten wir nach 1972 liegen, weil ältere Miniaturen eine andere Form hatten und Oban 1968-72 geschlossen war. Sollte jemandem eine genauere Einordnung möglich sein, freue ich mich über Hinweise.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weich und zurückhaltend präsentiert der Oban mir jede Menge süße Früchte wie Mirabellen, Quitten und gelbe Pflaumen, dazu Akazienhonig, eine Idee Rauch, Salz und Zitrusfrüchte. Er riecht absolut verführerisch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mild, ölig und trocken ist der erste Eindruck, der auf der Zunge ankommt. Südfrüchte, würzige Eiche, Heidekräuter, Röstaromen und Pampelmuse gesellen sich dazu, alles umwabert von einer Rauchnote, wie ich sie sonst nur von aktuellen Springbanks kenne. Kurz vorm Finish breitet sich noch eine warme Pfeffernote aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bitteres Eichenholz, dreckiger Rauch eines mit Holz und Papier entzündeten Feuers, langanhaltende Wärme, trocken, mit Honig und Ingwer. Mit jedem Schluck wird der Rauch im Abgang präsenter und der Mund trockener.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ist mal so völlig anders als ein aktueller Oban 14 Jahre oder ein Oban Little Bay, die ich für mich eher in der Kategorie süffiger Gelegenheitsmalt ohne große Komplexität einordne. Dieser Oban 12 ist schwierig zu entschlüsseln, trotz seiner 40% kräftig, deutlich rauchig und absolut staubtrocken, trotzdem mit einer feinen Süße ausgestattet. Wow, den mag ich. Hier merkt man klar und deutlich, dass Oban den Anteil vom getorftem Malz über die letzten Jahre immer weiter reduziert hat. Das ist ein völlig anderer Whisky. Ich traue mich gar nicht, nach einem Preis für eine große Flasche zu gucken.......
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 20 Jul 2020 20:24:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/oban-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3234.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3234.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Linkwood 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-9-jahree77b62dc</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood 9 Jahre - Charred Wine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3220.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Gerade vor ein paar Tagen ist bei Kirsch Whisky ein neuer Linkwood aus dem Charred Wine Hogshead in Fassstärke aus dem Fass Nr. 306203 erschienen. Als ich diese Meldung las (und danach ein Sample davon orderte) fiel mir ein, dass ich noch ein Sample eines Linkwood 9 Jahre aus einem Charred Wine Hogshead besaß, welches ich im Rahmen der „Support your Local Dealer“-Aktion von Aaron bekommen hatte. Dieser Dram aus dem Beinahschwesterfass mit der Nr. 306198 wurde am selben Tag wie der andere Dram destilliert, nur bereits im November 2019 in Trinkstärke mit 46 % abgefüllt. Neugierig wie ich bin, muss ich die Wartezeit auf den neuen Linkwood mit dem Sample des alten Linkwood überbrücken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkle, überreife Kirschen, Brombeeren und Waldfrüchte kommen begleitet von einer überraschend kräftigen Alkoholnote aus dem Glas, wobei Letztere schnell verfliegt. Malz, Haselnüsse, Ruß, Karamell und eine feine Säure mischen sich anschließend mit den Früchten zu einer rundum angenehmen Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkel, ölig, mit ganz frischem angekohltem Holz, mit alkoholgeschwängerten Beeren und altem Leder. Im Hintergrund bleibt der Dram dabei blumig und sanft. Die Tannine aus dem Rotweinfass übernehmen gegen Ende die Regie und bringen eine angenehme, würzige Wärme mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Spät macht sich Vanille, gemeinsam mit Eichenwürze und Pflaumen bemerkbar, bevor wieder Russ, Leder und Rotwein den Rest des Drams gestalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lecker und gut trinkbar, ein feiner Daily Dram. Nichts Herausragendes, aber völlig in Ordnung. Wenn der neue Linkwood auch so wird, macht man mit dem auch nichts falsch.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3220.jpg" length="123059" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2020 06:47:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-9-jahree77b62dc</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3220-5fdab309.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3220.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macduff - 12 Jahre - The Whisky Chamber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3218.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor ein paar Monaten hatte mich ein Macduff von Signatory dermaßen überrascht, dass ich mir vorgenommen hatte, auf diese sonst bei mir eher unterschätzte Brennerei mal genauer draufzugucken. Wie es nun so ist, bin ich da natürlich nicht zu gekommen, aber als ich jetzt blind in meine Samplekiste greife und dort einen Macduff rausziehe, ist das schlechte Gewissen natürlich sofort da. Der Macduff bei mir im Glas stammt vom unabhängigen Abfüller „The Whisky Chamber“, wurde 2006 in ein Bourbon Barrel gefüllt und 2018 mit 53,1% in Flaschen gebracht. Der Dram erinnert in seiner Farbe durchaus an Weißwein und zeigt schon an den Legs im Glas, dass er sehr ölig werden wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfirsich, Grapefruit und Vanille erreichen als Erstes meine Nase und werden dabei von einer schönen Malzigkeit begleitet. Dazu kommen fast Kräuternoten, die mich an einen Almdudler denken lassen, sowie eine matschige, süße Birne.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß, sanft und süffig, mit einer überraschenden Apfelnote, dazu Vanille und wärmend ölig. Erst gegen Ende kommt einer schöne bittere Orange hinzu, die würzige Eiche eine kurzen pfeffrigen Einschlag mitbringt. Der Dram kippt dadurch von einer feinen Süße zu einer kräftigen Herbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trocken, sehr trocken, würzig, bitter, warm, scharf und mit einer süßen Säure.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieses Kippen im Mund von einem süß, fruchtigen Dram zu einem würzig, bitterer Dram kommt zwar überraschend, ist aber überhaupt nicht unangenehm. Ein schöner, unerwarteter trotzdem runder Dram, der mich überzeugt hat. Kein komplexes Monster, aber wirklich gut. Im PLV ist dieser Dram mit den derzeit aufgerufenen 60 € auch völlig in Ordnung. Hat den etwa keiner probiert oder warum ist der überall noch erhältlich?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 15 Jul 2020 21:45:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3218-88ed33c0.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>St. Kilian - ex Eisbock Beer Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-ex-eisbock-beer-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          St. Kilian - Distillery Only - ex Eisbock Beer Cask
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3203.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als Basil mir im Rahmen eines Sampletausches fünf deutsche Whiskys sandte, konnte er etwas nicht ahnen, da wir uns bisher ausschließlich über Whisky unterhalten hatten: Bier ist das für mich furchtbarste Getränk überhaupt, sowohl im Geruch als auch im Geschmack völlig unerträglich und daher konsequent von mir gemieden. Und dann kommt da ein St. Kilian-Distillery Only-Dram, gereift im ex Eisbock Beer Cask. Seit über zwei Monaten schiebe ich dieses Sample seitdem vor mir her und heute hatte ich einfach keine Ausrede mehr parat. Also los gehts. Bestimmt ohne Vorurteile oder negative Erwartungen. Ist gelogen, aber ich versuch’s. Der Dram hat übrigens 48,5%, ist knapp über drei Jahre alt und ungetorft. Bevor der Eisbock in das Fass kam, wurde es für Cognac genutzt. Vielleicht rettet es das ja für mich. Vielleicht.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Birne, Stachelbeere, säuerliche Äpfel, minimaler Rauch und eindeutig Hopfen kommen mir als Erstes entgegen. Im Laufe der nächsten fünfzehn Minuten kommen außer einer Mandarine und Kirschen aber auch nichts mehr mit dazu. Eindimensionale, aber grundsätzlich nicht unspannende Nase.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für 48,5% ist der Dram im ersten Schluck erstaunlich scharf und pfeffrig, dazu malzig, mit dumpfer, würziger Süße sowie Röstaromen. Ich finde noch Bratapfel, Lederschuhe, Harz und Moos.....und...nun ja.....Bier halt. Viel zu viel Bier.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sehr scharf, pfeffrig und würzig, hinterlässt der Dram wirklich ein Brennen im ganzen Mundraum, dazu Hopfen und eine alte Ledersohle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Tut mir leid, Basil, aber dieser Whisky ist für mich persönlich einfach furchtbar. Neben dem allgegenwärtigen Bier ist diese mächtige Schärfe für mich zusätzlich äußerst störend (Kommt die vom Eisbock?). Nein, da kann ich kein ordentliches Fazit ziehen und keine neutrale Bewertung hinkriegen. Meine ständig vor sich hin kichernde Frau ist Zeuge: ich hab es versucht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3203.jpg" length="108304" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2020 09:13:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-ex-eisbock-beer-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3203-f233a0dd.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ardmore 1981</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ardmore-1981</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ardmore 1981 - Gordon &amp;amp; MacPhail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3093.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit für eine schöne alte Miniatur und diesmal förderte mein blinder Griff ins Regal einen Ardmore aus dem Jahre 1981 von Gordon &amp;amp; MacPhail hervor. Die Kennung auf dem inneren Label besagt „IF/AIG“, daher lässt sich aus dem „IF“ schließen, dass der Dram 1996 abgefüllt wurde, was bedeutet, dass ich hier einen 14 oder 15 Jahre alten Ardmore im Glencairn habe. Der Whisky hat 40% und über die genutzte Fassart ist nichts herauszufinden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Haufenweise tropische Noten springen mich überraschenderweise an. Pfirsich, Passionsfrucht, Papaya und Mango vielleicht sogar Litschi behauptet meine Nase zu finden. Nüsse, Minze und ganz leichter erdiger Rauch können sich gegen diesen karibischen Fruchtsalat behaupten. Mr. Spock hätte nach dem Verriechen ein „Faszinierend“ von sich gegeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Recht dünne, aber umso süffigere 40% machen es sich auf meiner Zunge bequem. Der Dram ist sehr cremig und hat weiterhin diese exotischen Noten, wenn auch nicht mehr so stark wie im Aroma. Orangensaft, Pfirsich, Lakritz, weicher Rauch, Leder und Ruß. Eichenwürze ist zwar vorhanden, wird aber von der Süße untergebuttert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für 40% erstaunlich lang, trotzdem aber eher mittel, mit runder, feuchter, muffiger Eiche, trockener Süße und ganz leichtem Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal ein spannender Dram: Haribo Tropifrutti mit Rauch. Das könnte eine Bourbonfasslagerung sein, aber ich bin mir überhaupt nicht sicher. Den mag ich wirklich gerne und werde glatt mal gucken, ob ich noch mehr davon auftreiben kann.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3093.jpg" length="124842" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 09 Jul 2020 21:03:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ardmore-1981</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3093.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3093.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Moray 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-moray-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Moray 12 Jahre - Barbados Rum Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3092.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem mich vor ein paar Tagen das Rumfinish des alten Glen Scotia ja alles andere als begeistern konnte, muss ich direkt das nächste entsprechende Finish probieren, damit das nicht negativ hängen bleibt. Diesmal gibt es daher Notes zu einem Glen Moray 12 Jahre, welcher 11 Jahre im Bourbonfass lagerte und anschließend ein Jahr zum Finish in ein Barbados Rum Cask umgefüllt wurde. In 2019 kam der Whisky schließlich mit 58,6% durch den unabhängigen Abfüller Berry Bros. &amp;amp; Rudd in die Flasche. Ein Barbados Rum ist typischerweise eher leicht, sehr süß, fruchtig und cremig - Mal gucken, was das mit dem Glen Moray macht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky hat ordentlich Kraft und das zeigt er auch, denn die Aromen drängen regelrecht aus dem Glencairn. Zuvorderst Vanille, Ananas und Mango, aber auch Leder und Asche. Der Dram strahlt eine intensive Süße aus und transportiert mir ein Bild von einem Zigarrenraucher mit Cocktail am Strand. Einzig die leichte Nougatnote kriege ich in dem Bild nicht unter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Oh ja, der hat Kraft. Pfeffrig und warm knallt es mir auf die Zunge, herbe Eiche und Leder dominieren, bis sich aus dieser Invasion eine leichte, orangenartige Säure, Vanille, Ananas, Muskatnuss und Malz herausschälen. Selbst beim dritten Schluck gibt mir meine Zunge immer noch deutlich zu verstehen „Der ist scharf“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lange scharf auf der Zunge verbleibend, warm und leicht nachbrennend am Gaumen, zuckrige Süße und herbe Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfeffer und Power. Dieser Glen Moray ist trotz seiner 58,6% nicht stark alkoholisch, sondern wirklich scharf. Er löst nicht die Chili-Hitze aus sondern die bekannte Pfeffer-Wärme. Tolle Aromatik, danach ein echtes Brett. Ich bin unentschlossen, ob ich diese Dram gut finde, was ich aber klar sagen kann ist, dass ich ihn sicher nicht schlecht finde.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3092.jpg" length="120592" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 08 Jul 2020 10:12:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-moray-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3092.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3092.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Teaninich 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teaninich 12 Jahre - Refill Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3085.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Highland-Brennerei Teaninich war lange Zeit so überhaupt nicht auf meinem Radar und in meinem Hinterkopf einfach als langweiliges „working horse“ von Diageo abgelegt, aber dann stolperte ich Anfang des Jahres über eine tolle Single Cask-Abfüllung von House of McCallum und seitdem versuche ich Teaninich ein wenig für mich zu entdecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diesmal führt mich meine Entdeckungsreise zu einer 12 Jahre alten Abfüllung aus einem Refill Hogshead, die beim ersten Blick auch als Weißwein durchgehen könnte. Douglas Laing hat dieses Single Cask in seiner Old Particular-Serie im Dezember 2019 mit 48,4% abgefüllt. Obwohl die Flasche zu mehr als der Hälfte leer ist, probiere ich den Dram heute das erste Mal, denn ich konnte Sie als Anbruchflasche erwerben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine feine Säure, die mich wie schon die Farbe an Weißwein erinnert, bestimmt anfangs meine Wahrnehmung, bevor Pfirsich, Marille und Vanille die süße Führung übernehmen. Honig, Granny Smith und ein wenig Eukalyptus bilden den Abschluss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment ist der Teaninich überraschend scharf, packt dann aber wieder Pfirsich und diesmal auch Ananas aus. Dazu kommt ein leicht angebranntes Erdnussbuttertoast kombiniert mit bitterer Eichenwürze. Der Dram wärmt gut durch und trocknet den Mundraum aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, wieder mit der bitteren Eiche, dazu mit hellen noch unreifen Aprikosen und Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein guter, süffiger, einfacher Dram, auch wenn er gegen Ende für meinen Geschmack einen Hauch zu bitter wird. Für einen 12 Jahre alten Malt eines unabhängigen Abfüllers von einer wenig erhältlichen Brennerei sind die derzeit aufgerufenen knapp 70 € völlig in Ordnung. Der sehr südfrucht-lastige Brennereistil macht Teaninich sehr prägnant und spannend.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3085.jpg" length="153212" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 06 Jul 2020 17:50:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3085.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3085.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia - Rich Cigar Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-rich-cigar-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Glen Scotia 16 Jahre - Rich Cigar Malt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3086.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie in den letzten Wochen in meinen Tasting Notes zu beobachten war, sind mir ein paar ältere Miniaturen in die Hände gefallen, so auch ein 16 Jahre alter Glen Scotia, 1992 gebrannt, gereift im Bourbonfass, versehen mit einem Rumfinish und abgefüllt von Murray McDavid im Jahre 2008 mit 46% unter dem Titel „Rich Cigar Malt“. Der Name legt ganz offensichtlich nahe, dass dieser Dram kombiniert mit einer Zigarre verkostet werden sollte, allerdings geht meine Opferbereitschaft als Nichtraucher dann doch nicht sooo weit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ananas, Mango, Papaya und Vanille überfallen direkt meine Nase und der Dram wirft mit diesen exotischen Noten nur so um sich. Viel klarer kann ein Rumfinish kaum sein. Im Weiteren zeigen sich noch minimaler Rauch, Malzbonbons und Butter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sowohl cremig süß als auch malzig bitter ist der Dram erstmal ein bisschen verwirrend für mich. Letztlich kristallisiert sich ein klare Vanillenote als Hauptbestandteil heraus, die alles andere dominiert. Der Glen Scotia ist schwer, dunkel und ölig aber auch sehr süß auf der Zunge. Malz und Asche sind zwar vorhanden, werden aber untergebuttert, ebenso die exotischen Fruchtnoten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, wärmend und scharf, mit viel Fruchtsüße, Zucker und Vanille sowie ordentlich bitterer Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal ein mächtig deutliches, alles überstrahlendes Rumfinish, dass dieser Glen Scotia hier zeigt. Schmeckt irgendwie als hätte jemand einfach direkt zwei Flaschen Guyana-Rum ins Fass gekippt. Dieses Extrem muss man mögen. Ich mag es nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 05 Jul 2020 18:07:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-rich-cigar-malt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3086.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3086.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig - Wildlife Collection</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-wildlife-collection</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laphroaig - Wildlife Collection „The Trout“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3084.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Rahmen eines Sampletausches mit Alexander aus Berlin bekam ich einen mir völlig unbekannten Laphroaig: „The Trout“ aus der Wildlife Collection mit Ruby Port Finish. Dieser Dram wurde in 2018 für den Whiskykeller und den Forellenhof abgefüllt und mit 48,6% in die Flasche gebracht. Alter: unbekannt. Unbekannte Serie, unbekannter Abfüller, unbekanntes Alter - Aber hey, es ist ein Laphroaig, was kann da schon schief gehen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jod, Asche, Salz, Möwenscheiße - Das ist ganz unverkennbar ein Laphroaig. Das Portweinfinish bringt süße Trauben, dunkle Beeren und Walnüsse mit in die Nase ein, aber die phenolischen Laphroaignoten dominieren das Aroma deutlich. Trotz seiner nur 48,6% wirkt er stürmisch und wild.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftiger, junger, aschiger Rauch dominiert anfangs die Zunge bis eine schwere, dunkle Süße in einer zweiten Welle über ebendiese rollt. Anschließend wird der Dram relativ dünn, hinterlässt aber ein erkaltetes Lagerfeuer am Gaumen. Eiche ist im Hintergrund präsent, aber eher durch Bitterkeit als durch Holz. Spät macht sich der Geschmack eines 5-Cent-Stücks bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für einen Laphroaig überraschend kurz, aber trotzdem immer noch mittellang. Bittere Asche, eine leichte Zitrusnote, Kupfer und ein nasses Eichenbrett.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Laphroaig ist unverkennbar jung und ordentlich runterverdünnt, aber die bekannte Kraft kann man ihm nicht nehmen. Wenn die leichte Kupfernote nicht wäre, wäre er großartig, so fällt er bei mir knapp hinter den Brodir zurück, ist aber immer noch ein guter Whisky. Laut der großen Suchmaschine ist er im mir völlig unbekannten Whiskykeller auch noch zu bekommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3084.jpg" length="125113" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 13:16:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-wildlife-collection</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3084.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3084.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cadenhead Blend 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/cadenhead-blend-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cadenhead Blend 12 Jahre - Batch 10
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3082.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Manchmal darf es bei mir auch ein Blend sein, insbesondere wenn es dieser Cadenhead Blend 12 Jahre ist. Dieser Blend wird im Solera-Verfahren hergestellt, d.h. jedes neue Batch enthält immer zwei, drei, vier neue Whiskys und einen ordentlichen Anteil aller alten Batches. Cadenhead selber hat das mal in einem Blog Post von Ende 2018 sehr schön erläutert und darin sogar bis einschließlich Batch 8 genau aufgeschlüsselt, welche Whiskys in welchem Blend enthalten sind und wie hoch der Anteil der einzelnen Batches am neuen Batch ist:
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a target="_blank" href="https://www.cadenhead.scot/2018/12/wm-cadenhead-12yo-blend-blending-process/"&gt;&#xD;
      
           Blog Cadenhead
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jede neue Abfüllung dieses Blended Scotch Whiskys ist also ein wenig anders, aber was sie alle bisher geeint hat: sie waren wirklich lecker und hatten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, da normalerweise nur um die 35 € für diesen Whisky aufgerufen werden. Ich hoffe sehr, dass Batch Nr. 10 in meinem Glencairn diese Vorschusslorbeeren halten kann. Hier wurden dem Whisky Girvan und Benrinnes neu hinzugefügt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkle vergorene Kirschen, überreife Pflaumen, Haselnüsse, eine Lederhandtasche und ein Hauch von Karamell erobern Schritt für Schritt meine Nase und werden dabei sehr kraftvoll aus dem Glas gedrückt. Der Whisky ist zwar nur mit 46% abgefüllt, zeigt aber schon im Aroma seine Krallen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram ist zuerst vor allem cremig, warm und scharf, bevor er erste Geschmacksnoten entkommen lässt: Süße Kirschen, bittere Schokolade, Eiche und Ruß zeigen sich deutlich, andere Noten sind eher schüchtern. Ich muss schon ordentlich arbeiten, um noch Zimt, Zitrone und Malz zu entdecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, leicht pfeffrige Schärfe, warm und trocken am Gaumen, bittere Zitrusnoten und Zigarrenasche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn mich die anderen Batches vorher nicht so begeistert hätten, hätte ich dieses Batch 10 jetzt gefeiert und gelobt, aber so muss ich sagen: dieser Whisky ist zwar richtig gut, fällt hinter die anderen Batches aber zurück. Lecker und gut, immer noch mit einem guten PLV, aber aus den anderen Batches weiß ich, dass es noch besser geht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3082.jpg" length="138914" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 01 Jul 2020 15:32:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/cadenhead-blend-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3082.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3082.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inchgower 12 Jahre - 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-12-jahre-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Inchgower 12 Jahre - 1970er
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3081.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie in den letzten Wochen schon in meinen regelmäßigen Tasting Notes zu sehen, trinke ich mich gerade mit Begeisterung durch viele alte Miniaturen aus den 70ern und 80ern, um mir selber einen Eindruck davon zu verschaffen, wie Whisky eigentlich früher geschmeckt hat, bevor er in mein Blickfeld geriet. Bisher bin ich dabei auf höchst spannende Weise überrascht worden und freue mich daher sehr auf den Dram, der vor mir im Glencairn wartet: ein Inchgower, 12 Jahre alt, der anhand des Aufbaus seines Labels vermutlich aus den 70ern stammt, denn in den 80ern ist das kleine gesonderte Label mit dem „Years 12 Old“ auf den Inchgower-Miniaturen verschwunden und die entsprechende Angabe nach unten auf das große Label gewandert. Vielleicht ist er sogar von Ende der 60er, aber das lässt sich leider nicht verifizieren. Sicher ist, dass der Dram die Alkoholstärke 70 Proof und damit umgerechnet 40% hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Inchgower ist eine Speyside Brennerei, deren Whiskys hauptsächlich in die Blendproduktion gehen und so ein wichtiger Teil von Johnnie Walker, White Horse und Bell‘s sind. Als Single Malt gibt es Inchgower derzeit hauptsächlich bei unabhängigen Abfüllern, die dabei aber immer wieder das ein oder andere Schätzchen zu bieten haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram erscheint erstmal leicht und fruchtig, mit ganz klaren Sherrynoten und exotischen Einschlägen, die an Ananas, Mango und Kiwi erinnern. Hinzu kommen Parfüm, Pfeffer und eine erstaunliche Kraft mit der all diese trotzdem leichten und luftigen Noten aus dem Glas gedrückt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dünn, würzig und muffig landet der Inchgower anfangs auf meiner Zunge, dann wird er plötzlich warm, ledrig und kraftvoll mit Vanille, Kupfer, Honig und bitterer Orangenmarmelade. Bringt für seine 40% recht viel Kraft mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz bis Mittel, mit Pfirsich, Minze, bitter und trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Inchgower ist keine Offenbarung. Ein solider Trinkwhisky ohne große Überraschungen, rein geschmacklich vermutlich eine Kombination aus Bourbon- und Sherryfässern. Kann man trinken, muss man aber nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3081.jpg" length="126288" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 25 Jun 2020 06:11:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/inchgower-12-jahre-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3081.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3081.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Finch Barrique R</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/finch-barrique-r</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Finch Barrique R - 6 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3080.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ein Blick in meinen Sample-Schrank sagte klar und deutlich: es ist mal wieder Zeit für einen deutschen Whisky aus dem Care-Paket, welches ich von Basil bekommen hab. Blind reingegriffen steht vor mir jetzt der Finch Barrique R, 6 Jahre gereift in Rotwein Barrique Fässern und abgefüllt mit 42%. Mein Wissen über Finch ist bis zu diesem Moment nahe Null, aber die allwissende Suchmaschine sagt mir, dass ich hier einen Dram einer Brennerei vor mir habe, die im tiefsten Baden-Württemberg seit nunmehr fast 20 Jahren brennt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftige, süße rote Beeren, Aprikosen, Schokolade und Karamell dominieren mit ganz klaren Rotweinnoten die Nase. Diese Noten sind auch nach langer Zeit im Glas noch sehr intensiv und lassen außer minimaler Eiche keinerlei leichte Hintergrundaromen durch, die sich bei sehr vielen anderen Whiskys sonst bemerkbar machen. Trotzdem ist der Geruch sehr gefällig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Finch kommt sehr leicht auf der Zunge an. Er ist süß, cremig und schokoladig, hat kräftige Kirsch- und Pflaumennoten sowie eine milde, angenehme, malzige Eichenwürze. Der Mundraum wird mit einer schönen Wärme geflutet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Fruchtsüße, Malzbonbons und ordentlich Tanninen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Finch Barrique R hat eine ganz tolle, ausgewogene, runde Nase, einen beruhigenden, herbstlichen, cremigen Geschmack und einen zumindest für mich einen Tick zu malzigen, herben Abgang. Aber insgesamt ist das ein sehr feiner Dram und ich weiß genau, warum Basil mir den geschickt hat. Gut.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3080.jpg" length="119131" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 23 Jun 2020 17:57:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/finch-barrique-r</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3080.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3080.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Michel Couvreur - Malt Whisky</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/michel-couvreur-malt-whisky</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Michel Couvreur - Malt Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3071.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Michel Courvreur ist so ein Abfüller, der eigentlich ein wenig außerhalb meiner Komfortzone liegt, denn er macht ja bekanntermaßen Sherrybomben und das ist immer ein bisschen schwierig für mich. Trotzdem werde ich irgendwie regelmäßig dazu verführt, mal wieder einen Couvreur zu trinken und so ist es auch diesmal: „Malt Whisky“ abgefüllt mit 43% Alkohol in Trinkstärke für „John Aylesbury“. Überall in der Werbung der mit John Aylesbury verbundenen Unternehmen steht „Sherry Casks“, auf der Flasche steht „aged over 12 years in Oak Wood ennobled by maturation in Sherry Casks“. Für mich ist daher nicht rauszulesen, ob wir hier eine Sherry-Vollreifung oder lediglich ein Sherry-Finish haben. Region? Brennerei? Ebenfalls keine Ahnung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Obwohl er nur Trinkstärke hat, weist der Dram zu Anfang eine erstaunlich scharfe Note aus, die erst langsam den Früchten weicht: Vergorene Kirschen, Pflaumen und Johannisbeeren duften um die Wette, aber auch Nüsse, dunkle Schokolade, Waldhonig und leichte Röstaromen dürfen sich zeigen. Im Hintergrund behauptet sich tapfer eine leicht säuerliche Orangennote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr mild und süffig, beinah ein wenig dünn, kommt der Dram auf der Zunge an. Als erstes springt mir dabei warmes Leder entgegen, dazu kommen trockene Asche, Rosinen, Nüsse und alte überreife, leicht matschige Pflaumen. Dunkler Pfeffer sorgt für eine schön warmes Mundgefühl, obwohl der Gaumen ordentlich ausgetrocknet wird. Eiche ist im Hintergrund präsent, aber unauffällig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, trocken, mit Asche und einer Lederhandtasche, dazu angebranntes Holz und minimale Pflaumennoten
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den mag ich. Kräftige Süße im Aroma, dreckig ledrig im Geschmack und trocken im Abgang. Der Dram ist jetzt nicht übermäßig komplex und liefert auch keine Geruchs- oder Geschmacksoffenbarung, aber er ist halt einfach lecker. Ich bin mir sicher, dass er mir noch besser geschmeckt hätte, wenn ich ihn nicht bei 26 Grad und Sonne sondern bei 12 Grad und Nebel probiert hätte. Die Abfüllung ist derzeit in einigen Läden noch für 65-70 € zu kriegen und für mich ist sie das definitiv auch wert.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3071.jpg" length="169568" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 22 Jun 2020 07:26:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/michel-couvreur-malt-whisky</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3071.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3071.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ledaig 12 Jahre - Refill Sherry Butt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3078.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In den letzten Monaten hatten Arne und sein Team von whic.de einen guten Riecher, was die Eigenabfüllungen und die Werbung hierfür anging: meistens war alles innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, so dass man als Blogger mit den Notes für das zugesandte Sample sowieso immer zu spät kam. Rein von den Rahmendaten wird es mir diesmal wohl auch wieder so gehen: mit dem 12 Jahre alten Ledaig aus einem Refill Sherry Butt kündigt sich der vierte Teil der „War Of The Peat“-Serie an, der mit 58,5% in die Flasche kam und
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://whic.de/ledaig-2007-2020-12-jahre-whic-the-war-of-the-peat-iv-of-xiii.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         im Onlineshop zu finden ist. Nach zuletzt zwei Episoden auf Islay wird der Krieg nun also nach Mull getragen und als bekennender Ledaig-Liebhaber reizt mich das natürlich sofort. Abgesehen vom Whisky selber ist die Flasche mit ihren Bildern der Invasoren aus „Krieg der Welten“ optisch mal wieder ein Hingucker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erdiger, dreckiger, scharfer, aber auch fruchtiger Rauch begrüßt mich sofort. Gras, Vanille, Blaubeeren und Pflaumen kämpfen sich mit Algen, Zitrusfrüchten, Nüssen und Kaffee immer wieder aus diesem Rauch hervor und zeigen damit viele der typischen Ledaig-Noten. Mit Wasser wird der Whisky natürlich erwartbar milder in der Nase, aber irgendwie auch beliebiger und mit weniger eigenständigem Charakter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Scharfer schwarzer Pfeffer, Zitronenpfeffer, Nüsse, Karamell und Kaffee sind mit von der Partie als der War Of The Peat zu einem Krieg gegen die eigene Zunge ansetzt und sie mit kalter Asche, Ruß und Leder flutet. Nasses, altes angekohltes Eichenholz, Jod und Nougat vollenden den Angriff und lassen viel Wärme und Trockenheit zurück, bevor es in Richtung Ende geht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, aschig, muffig, trocken und warm mit Karamell, Kaffee, Ruß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist ein Brett und wirklich nur für Torfköpfe geeignet. Ich bin einer und ich mag solche Bretter, daher bin ich die absolute Zielgruppe für diesen Whisky. Aber: es ist ein Ledaig und wer sonst mit der muffigen, dreckigen Note des Ledaig nicht zurechtkommt, dem wird das auch hier nicht gelingen. Ich mag Ledaig und ich mag daher auch diesen Whisky. Preislich ist er mit 109 € allerdings schon eine ordentliche Hausnummer, wobei ich fairerweise sagen muss, dass er sich da nahtlos in die letzten Signatory-Abfüllungen einreiht.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3078.jpg" length="111283" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 21 Jun 2020 08:33:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3078.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3078.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tomintoul 1976</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tomintoul-1976</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tomintoul 1976 - 17 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3066.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich habe mir ja ein paar Miniaturen aus den 70ern und 80ern besorgt und darunter war glücklicherweise auch ein Dram aus meinem Geburtsjahr 1976: ein 17 Jahre alter Tomintoul, der unter dem Titel „Hogmanay Dram“ mit 43% exklusiv für die Mitglieder der Malt Whisky Association von Master of Malt abgefüllt wurde. Hogmanay ist, wie vermutlich allgemein bekannt, die schottische Art Silvester mit vielen spannenden Ritualen zu feiern. Auf diesem speziellen Hogmanay-Whisky steht unten ganz klein drauf „Not to be opened until midnight on 31st December 1993.“ Das ist ein paar Jahre her, also darf ich ihn öffnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß, süß und nochmal süß. Der klebt mir im ersten Moment fast die Nasenhaare zusammen. Helle Früchte, Honig, Karamell, Nüsse und Schokolade springen mich an, dazu kommen Orangen, Quitten und frisches Gras. Über das Fass ist nichts bekannt, aber wenn das kein Sherryfass oder zumindest ein Sherryfinish ist, fresse ich einen Besen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge erstmal sehr dünn und wässrig, da scheinen die 43% über die Zeit ein bisschen gelitten zu haben, denn so viel ist das bestimmt nicht mehr. Der Tomintoul bleibt süß und cremig, mit Äpfeln, Nüssen, Zitronen, erstaunlich runder Eiche und minimal Ingwer. Dazu ist der Dram ordentlich trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Scharf, mit viel Honig, leichter Eichenwürze und angenehmer Säure. Gleitet trocken und bitter aus. Mittellang beim ersten Schluck und mit jedem weiteren Nippen wird der länger und länger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kein Ausbund an Komplexität und auch keine große Herausforderung, aber schlicht und einfach lecker. Die überbordende Süße aus der Nase transportiert der Tomintoul trocken und nussig in den Mund. Sherrybombe in der Nase, Bourbonfass im Mund. Ganz fein.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3066.jpg" length="130933" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 18 Jun 2020 17:08:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tomintoul-1976</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3066.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3066.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tullibardine 10 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tullibardine-10-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Tullibardine 10 Jahre - Port Wine Hogshead
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3065.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Neulich schickte mir Sebastian von deinwhisky.de ein kleines Samplepaket und darin enthalten war auch ein kleines Fläschchen mit einem Tullibardine, den er exklusiv in seinem
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deinwhisky.de/schottland/highlands/tullibardine/3643-tullibardine-10-jahre-2010/2020-port-cask-malts-of-scotland-for-deinwhisky.de-54-4-vol..html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Shop
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         anbietet. 10 Jahre durchgängige Reifung im Port Wine Hogshead klingen mächtig spannend, wie ich finde und so begleitet mich dieser Dram heute bei der, selbstverständlich völlig unverdienten Niederlage meiner Bremer gegen Bayern. Der Whisky kam mit 54,5% in die Flasche und bietet mir farblich helles Mahagoni mit einem leicht pinken Einschlag.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram hat sehr lange eine erstaunlich scharfe Note, die ich bei einem sonst so süffig, zurückhaltenden Tullibardine überhaupt nicht erwartet habe. Dieser Whisky braucht eine Menge Zeit im Glas. Wenn er diese Zeit aber hatte, belohnt er einen mit tiefem Aroma nach roten Beeren, dazu dunkle Schokolade und Vanille. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich rein vom Geruch her auf ein Sherryfass getippt. Je länger er steht, umso süßer wird er.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Schärfe aus der Nase nimmt der Tullibardine direkt pfeffrig mit auf die Zunge. Danach breitet er sich cremig und zugleich prickelnd und mit ordentlich Vanille im ganzen Mund aus. Erdbeeren und Kirschen konkurrieren mit leichter Säure und Nüssen. Der Dram bleibt durchgängig scharf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, würzig scharf, Röstaromen, wärmend. Eiche ist mit leichter Bitterkeit präsent, während die Früchte sich sehr zurückhalten und gegen Ende nur noch eine minimale Süße beisteuern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In einer Blindverkostung hätte ich geschworen, dass das kein Tullibardine ist: zu kräftig, zu schokoladig, zu scharf. Tullibardine war für mich bisher immer eher einfach, gefällig, süffig, ein ganz klassischer Daily Dram halt.....und dann krieg ich das hier ins Glas. Da hab ich dieser Brennerei offensichtlich bisher unrecht getan. Von diesem Dram muss ich mir irgendwann nochmal ein weiteres Sample besorgen und ihn ein zweites Mal verkosten. Wer keinen Tullibardine mag, der mag diesen Tullibardine.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3065.jpg" length="127089" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 16 Jun 2020 21:44:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tullibardine-10-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3065.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3065.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Burn Taobh 26 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/burn-taobh-26-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Burn Taobh 1989 - 26 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3055.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Burn Taobh? Ein Blended Malt? Aha....“ Das waren so etwa meine Gedanken als ich erstmals diese 26 Jahre alte Abfüllung von Murray McDavid bei einer Auktion erblickte, denn ich hatte keine Ahnung, was sich dahinter für ein Blend verbergen könnte. Die allwissende Suchmaschine konnte mir aber schnell weiterhelfen: „Burn Taobh“ ist gälisch für „Burnside“ und das sagte mir dann doch was, denn das ist die Bezeichnung für einen Balvenie mit einem Teaspoon voll Glenfiddich. Ich hatte hier also eigentlich einen 26jährigen Balvenie vor mir, auf den ich dann einfach mal ein Gebot abgab.....und am Ende hatte ich die Flasche zu einem unverhofft niedrigen Preis.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Balvenie hat eine Lagerung im Bourbon Barrel hinter sich und abschließend ein Finish im First Fill Bourbon Barrel bekommen, was ich bisher nur sehr selten gesehen hab und was auch ein Grund dafür war, auf diese Flasche zu bieten. 46%, goldgelb, sehr fette, ölige Schlieren, 245 Flaschen - Soweit mal die noch fehlenden Rahmendaten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram entwickelt für seine 46% eine überraschend scharfe Note, liefert viel Vanille und Zitrusfrüchte. Hinzu kommen Kuchenteig, weiße Schokolade, Honig und frisches, duftendes Holz, aber auch altes Leder.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sanft, aber trotzdem ölig und raumgreifend macht sich der Burn Taobh im Mund breit. Geschmacklich wird er von Getreide, Kaffee, Röstaromen und Honig dominiert. Die bei so langer Bourbonlagerung erwartete Vanillenote schmecke ich zwar auch, aber das könnte auch ein „weil ich es schmecken will“ sein. Leder und Asche finde ich überraschend deutlich wieder, was für die lange Lagerung im Bourbonfass spricht. Eiche ist am ehesten mit einer leichten Bitterkeit präsent.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, warm und leicht scharf, mit Kaffee, Fudge, weißer Schokolade, wieder Leder und Pappe. Erstaunlich wenig bitter und eichenlastig, sondern sehr rund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ist schon sehr lecker, auch wenn ich ihn irgendwie anders erwartet hatte, was aber auch daran liegen könnte, dass alle alten Balvenie, die ich bisher hatte, immer Sherryeinfluss hatten. Er ist sehr rund, angenehm und irgendwie „in Würde gealtert“, zeigt aber sporadisch mal die Kraft, die er zu Anfang gehabt haben muss. Ich hab ihn ja für klar unter 100 € ersteigert, daher ist das PLV für mich völlig in Ordnung. In Shops findet man ihn für 130-150 €, was für einen Balvenie-Fan auch noch ok sein dürfte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3055.jpg" length="96868" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 14 Jun 2020 21:46:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/burn-taobh-26-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3055.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3055.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glentauchers 1979</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glentauchers-1979</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glentauchers 1979
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3050.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich habe mir neulich ein paar ältere Miniaturen von Brackla, Dallas Dhu, Ardmore, Auchroisk oder auch Benromach zugelegt, um mal herauszufinden, wie Whisky eigentlichen früher geschmeckt hat. Diese will ich jetzt mal so nach und nach in loser Serie verkosten und euch natürlich daran teilhaben lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den Anfang macht ein Glentauchers aus dem Jahre 1979 auf dem erstmal nicht draufsteht, in welchem Jahr er von Gordon &amp;amp; MacPhail mit 40% in die Flasche gefüllt wurde. Auf der Rückseite des Labels findet sich allerdings der Bottlecode „IC/AB“. „IC“ steht dabei für „93“, d.h. der Whisky wurde 1993 abgefüllt, ist also 13 oder 14 Jahre alt. Über die Fassart ist nichts bekannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Brennerei Glentauchers liegt in der Speyside und ist eher ein Arbeitstier für die Blendindustrie als für seine Single Malts bekannt. Angeblich findet man die Whiskys der Brennerei im Teacher‘s, Black&amp;amp;White und Ballantine‘s. Offizielle Abfüllungen gibt es im Prinzip nicht, aber bei unabhängigen Abfüllern kann man ab und zu einen Glentauchers entdecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Birne, Met und Karamell dominieren die Nase, dazu kommen Apfel, Zwetschge und Gras. Riecht wie eine Streuobstwiese mit überreifen, pappsüßen Früchten. Direkt nach dem Einschenken roch der Dram für seine 40% sehr sprittig, aber das ist schnell verflogen und hat sich unter die Früchte gemischt. Alle Glentauchers, die ich bisher hatte, hatten bereits im Geruch eine starke Eichenwürze, was dieser alte Dram hier nicht hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aah, da ist sie ja die Eiche: die 40% kommen unglaublich wässrig auf der Zunge an, aber dann entfaltet der Glentauchers eine erstaunliche Kraft, die durch würziges, leicht angeröstetes Holz und Pfeffer unterstützt wird. Der Dram ist bitter, malzig und mächtig trocken. Die gesamte Süße aus der Nase erweist sich im Geschmack als quasi nicht existent. Eine erstaunliche Wandlung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unerwartet lang, warm, würzig, bitter und pfeffrig klebt der Glentauchers an meinem völlig von Wasser befreiten staubtrockenen Gaumen. Gerade die Schärfe und eine angenehme Bitternote, die an kalten Kaffee erinnert, bleiben sehr lang zurück. Ich habe noch nie einen Dram mit nur 40% Alkohol getrunken, der einen derart langen, intensiven Abgang hatte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein hochspannender Verwandlungskünstler dieser alte Glentauchers: übermäßig süß und fruchtig in der Nase, würzig und eichenlastig mit Röstaromen im Mund, warm, intensiv und laaaang im Abgang. Einzige Konstante: absolut staubtrocken ist er. Mein Körper verlangt nach dem Dram erstmal ein Glas Wasser. Sehr überraschend, sehr speziell, sehr lecker, wenn man herbe Whiskys mag. Ich mag das.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3050.jpg" length="127505" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 11 Jun 2020 21:33:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glentauchers-1979</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3050.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenrothes - 22 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenrothes-22-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenrothes 22 Jahre - Sherry Butt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3045.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit mehreren Tagen verfolge ich bereits die Werbung des Onlineshops und unabhängigen Abfüllers whic.de für seine neue Reihe „Amazing Whiskies“. Angekündigt werden dort Drams mit „Mehr Knall, mehr Action, mehr Spannung“, was die Messlatte natürlich erstmal ordentlich hoch legt. Als ich dann die Rahmendaten des bei mir eingetrudelten kostenlosen Samples las, hatte ich keine große Wahl: diesen Whisky musste ich probieren. Ein Glenrothes, 22 Jahre alt, gelagert im Sherry Butt und abgefüllt in Fassstärke mit 58,8%.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Überreife Kirschen, Himbeeren und Pflaumen springen mir entgegen, Vanille, Malz und Shortbread folgen direkt im Anschluss. Haselnüsse, Röstaromen und Muskat sind ebenso wie eine leichte Säure sehr präsent. Die 58,8% Alkohol sind sehr unauffällig und scheinen einfach zum Aroma zu gehören.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dafür ist die Fassstärke im Antritt direkt mit Pfeffer und Würze präsent, bevor Espresso, vergorene Pflaumen, eine schwere Süße, Schokolade und Leder die cremig-ölige Regie übernehmen. Auch Haselnüsse sind weiterhin erstaunlich gut wahrnehmbar, hinzu kommen noch Karamell und Tannine, die den Dram mächtig trocken machen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, mit anhaltender Süße, Ingwer, Kaffee, dunkler Schokolade, Muskat und Tabakkrümeln. Trocken nachhallend und fast kaubar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ordentlich Sherry, ordentlich Power, ordentliche Ausschläge in viele Richtungen. Dieser Glenrothes wirkt wie ein Bauarbeiter im karierten 90er-Jahre Flanellhemd, der Kirschlikör aus einem feinen Glas trinkt. Kein Dram für jedermann, aber trotzdem oder gerade deswegen grundsätzlich sehr lecker. Eine schöne Mischung aus Dekadenz und Kraft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für mich ganz persönlich hat der Dram ein winziges bisschen zu viel Süße vom Sherry bekommen, was ihn knapp außerhalb meiner Komfortzone landen lässt, aber das sollte keinen Sherryliebhaber abhalten, diesen Glenrothes zu probieren oder gar zu kaufen, denn gut ist der auf jeden Fall. Seit heute ist er
         &#xD;
  &lt;a href="https://whic.de/glenrothes-22-jahre-whic-amazing-whiskies.html" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           im Onlineshop von whic.de
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         zu erwerben. 
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3045.jpg" length="108918" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2020 08:18:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenrothes-22-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3045.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3045.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Secret Highland 36 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/secret-highland-36-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Secret Highland 1983-2020
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3044.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als hätte Sebastian Becker von deinwhisky.de es geahnt, erreichte mich heute ein kleines Samplepaket von ihm, in dem ein Whisky des unabhängigen Abfüllers Sansibar enthalten war. Bereits seit Monaten schleiche ich um deren Abfüllungen herum, denn als Norddeutscher und regelmäßiger Sylt-Tourist fühlte ich mich irgendwie verpflichtet, etwas von dem Abfüller zu probieren, der seinen Namen der Kooperation mit dem (zumindest hier im Norden) sehr bekannten Restaurant „Sansibar“ verdankt. Dieses Restaurant ist inzwischen mit eigenen Läden auch ordentlich in den Bereichen Merchandise wie Klamotten, Wein und Geschenken unterwegs und ich laufe auf dem Weg zur Arbeit regelmäßig an einem dieser Läden vorbei. Schon öfter hab ich in der Mittagspause dort mal reingeschaut, aber außer dem „19“ und einem kleinen Sampleset haben die leider nichts aus der umfangreichen Range von Sansibar-Whisky. So kam mir das Sample von Sebastian gerade recht und sobald die Kinder schliefen, musste der Whisky ins Glas:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein „Secret Highland“-Whisky aus dem Jahre 1983, gelagert in einem Hogshead und in 2020 nach 36 Jahren mit 51,2% abgefüllt. Preislich ist dieser Dram mit seinen 36 Jahren natürlich in einer Kategorie angesiedelt, die man sich leisten wollen muss, denn aktuell ist er
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deinwhisky.de/unabhaengige-abfueller/sansibar-whisky/3681-secret-highland-36-jahre-1983/2020-sansibar-whisky-for-deinwhisky.de-51-2-vol..html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           im Shop von deinwhisky.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         , für die er auch exklusiv abgefüllt wurde, für 319 € zu haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Optik:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Secret Highland ist leuchtend bernsteinfarben und zeigt im Glas bereits kräftige, ölige Legs. Wenn man ihn ein wenig schwenkt, scheint er regelrecht an der Seitenwand des Glencairn kleben zu bleiben, bis er irgendwann beinah widerwillig wieder runter ins Glas läuft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Nase wird direkt mit gewachsten Äpfeln begrüßt, die einen kräftigen und fast ein wenig wilden Geruch einleiten. Etwas tropische Noten wie Grapefruit, Pfirsich und Ananas, die alte Bourbonfässer manchmal entwickeln, verbinden sich mit Vanille, Honig und Dill sowie dem allgegenwärtigen Wachs zu einem Aroma, welches man mögen muss. Das ist schon im Geruch kein süffiger Malt, sondern eher ein komplexes Biest.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie im Aroma schon vermutet: der Secret Highland ist für seine 36 Jahre noch ziemlich wild und ungezähmt, hat etwas von einem alten Löwen, der dem Nachwuchs nochmal zeigen will, was er kann. Pfeffrig, mit ordentlich Eichenwürze, Äpfeln, Bienenwachs und Eukalyptus. Die tropischen Noten aus dem Geruch sind auf der Zunge am ehesten als saure Mandarine zu beschreiben, während mir zum Abschluss noch ordentlich Bitter Lemon ölig über die Zunge rollt und diese und den Gaumen trocken werden lässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und pfeffrig, warm und trocken, Bitter Lemon und würzig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein kräftiger, roher Dram, der überall eine gewisse Altersmilde durchscheinen lässt. Immer ein wenig dreckig, trotzdem in sich ruhend. Der ist richtig mächtig lecker. Wer auf alten, dreckigen Highland-Charakter steht, der ist bei diesem Dram ganz hervorragend aufgehoben. Ob der Whisky 319 € wert ist, wage ich nicht zu beurteilen, aber ich kann jedem nur raten, ihn zumindest zu probieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Secret Highland kommt mir in seiner ganzen Art übrigens sehr bekannt vor und wenn ich an meinen Clynelish 22 Jahre von Alambic Classique rieche, dann sind dieser und der Secret Highland sich schon sehr ähnlich......
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Jun 2020 21:44:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/secret-highland-36-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dimple 12 Jahre - 1970er</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dimple-12-jahre-1970er</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dimple 12 Jahre - 1970er
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3041.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute gibt es mal einen alten Whisky, den ich mir im Rahmen einer Auktion gejagt hab: ein Dimple 12 Jahre, abgefüllt irgendwann zwischen 1970 und 1974, wie sich anhand Importeur, Ziffern auf dem Etikett und nicht vorhandenem Barcode in etwa schätzen lässt. Der jüngste Whisky in diesem Blend wurde also irgendwann zwischen 1958 und 1962 gebrannt und damit kann ich mir sicher sein: sowas Altes hatte ich noch nie im Glas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dimple gibt es seit 1893 in der berühmten dreikantigen Flasche und zumindest der Dimple 15 wird ja damit beworben, dass er angeblich 35 verschiedene Whisky enthält. Der 12er vor mir im Glas ist vermutlich etwas einfacher gehalten, aber wie bei jedem Blend wird natürlich auch hier die Zusammensetzung nicht veröffentlicht. Glenkinchie und Linkwood sind drin, dass ist allgemein bekannt, Lagavulin, Dalwhinnie und rauchiger Cragganmore ebenfalls, hab ich mal gelesen. Mein Dram kam jedenfalls gesichert mit 40% Alkohol in die Flasche und wurde gefärbt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine deutlich dominierende, süßliche Beerennote, leichter Rauch und Muffigkeit erreichen als Erstes meine Nase. Die Beeren deuten darauf hin, dass einer der beteiligten Whiskys im Sherryfass gelagert wurde. Nach ein wenig Zeit im Glas landen in meiner Nase noch Eichenwürze, überreife Apfelsinen, Honig und Walnüsse.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hatte lange keinen Whisky mit 40% mehr im Glas, daher tue ich dem Dimple wahrscheinlich unrecht, wenn ich ihn als wässrig bezeichne, aber das leider mein erster Eindruck. Er braucht Zeit, um sich im Mund auszubreiten und bringt dann süßlichen und nussigen Noten, Rauch und Ingwer mit. Der Rauch erinnert dabei in seiner aschig-malzigen Art an Caol Ila. Als weitere Noten zeigen sich noch muffige Eiche, Wachs, Rosinen und Zitronenschale. Der Dimple gibt insgesamt ein sehr öliges, aber auch dreckiges Mundgefühl.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gerade noch mittellang, bleiben im wesentlichen verbranntes, aschiges Malz, Eiche, Muskatnuss und eine schwere Süße am Gaumen kleben. Ganz zum Schluss überrascht mich noch eine leicht pfeffrige Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ölig, cremig, leicht rauchig,mit kräftigen Sherrynoten und immer irgendwie eine Anwandlung, dreckig zu sein. Durch den für meinen persönlichen Geschmack viel zu präsenten Sherry (oder das Paxarette, wer weiß das schon) landet der Dimple am Ende etwas außerhalb meiner Komfortzone, aber ich kann klar sehen, warum er so gemacht ist, wie er ist: er ist sowohl gefällig als gleichzeitig auch nicht zu eindimensional, wie ein ganz einfacher Blend. Er täuscht durch sehr viele vorhandene Geschmäcker Komplexität vor. Ist ok, kann man gut trinken. Bin froh, diesen alten Dimple mal probiert zu haben, aber werde mir sicherlich keine zweite Flasche kaufen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 07 Jun 2020 21:16:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dimple-12-jahre-1970er</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3041.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenfarclas 1990</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenfarclas-1990</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenfarclas 1990 - Edition N°24
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3030.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Vorteil, wenn man bei seinem Local Dealer bestellt? Der packt einem Stammkunden einfach ein Sample mit rein, bei dem man große Augen macht: so zumindest ist es mir bei meiner letzten Bestellung bei Whizita passiert, als ich die bestellten Flaschen auspackte und mir dann ein Sample entgegenkullerte. „Glenfarclas 1990 - Edition N°24“ gelagert in Oloroso Sherry Casks abgefüllt im Jahr 2020 mit 46%. Seit dem Auspacken vor etwa zwei Monaten warte ich auf den richtigen Moment für dieses kleine Schätzchen und heute hab ich beschlossen, dass jetzt dieser Moment ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkle, leicht angekohlte Kirschen und Haselnüsse landen als erstes in meiner Nase, dazu gesellen sich nach kurzer Zeit in Kaffee getränktes Holz, Muffigkeit und süß-saure rote Grütze. Küchenkräuter und Muskatnuss hängen durchgängig im Hintergrund und geben dem Dram eine schön würzige Note.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge extrem mild, geschätzt hätte ich ihn auf 40%, so weich und ölig gleitet er über die Zunge hinweg. Muskatnuss, Eichenwürze und Honig sind die hervorstechendsten Noten bis der Dram sich dann im Mund plötzlich öffnet und wärmend ausbreitet. Dann bietet er eine herbe Fruchtsüße, Tannine, Heidekräuter, ein wenig Leder und eine gute Portion Kaffee.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang, den Mund austrocknend, Eiche, wieder Kaffee und bittere Orangenmarmelade.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Glenfarclas 1990 ist rund und süffig, in Würde gealtert, ölig und schlicht und einfach lecker. Mir persönlich ist er ein wenig zu rund und mit zu wenig Ecken und Kanten, daher würde ich die aktuell 200+X € für diesen Dram nicht ausgeben. Wer aber auf die alten Glenfarclas steht, der wird hier sehr, sehr gut bedient und ich freue mich, dass ich ihn probieren konnte.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3030.jpg" length="105201" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2020 22:00:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenfarclas-1990</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3030.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3030.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tobermory - 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tobermory-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Tobermory 9 Jahre - Sherry Cask
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3028.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Viele Blogger haben in den letzten Wochen die drei neuen Abfüllungen von whic aus der „Landscape of Taste“-Serie besprochen, aber da bei mir das Paket erst nach zwei Wochen und noch dazu ziemlich eingedellt ankam (s. Foto unten), hab ich diese drei mir als kostenloses Blogger-Sample zugesandten Drams erstmal zur Seite gestellt. Hatte jeder Blogger schon durchs Dorf getrieben, hätte eh niemand mehr gelesen und außerdem wollte ich ganz viele andere Whiskys auch noch verkosten. Luxusprobleme. Ich weiß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Heute Abend lachte mich aber Tobermory 9 Jahre aus dem Sherry Cask mit seinen 65,4% aus dem Sampleregal an. Ich hatte einen zwar sehr langen, aber vor allem unglaublich erschreckend harmonischen Arbeitstag verlebt, an dem jeder zu jedem so gruselig nett war, dass ich jeden Moment damit rechnete, die spanische Inquisition mit dem gemütlichen Stuhl und den weichen Kissen würde hereinstürmen. Um von all dieser Harmonie erlöst zu werden, klangen „Tobermory“ mit seinem etwas dreckigeren, maritimen Charakter und „65,4%“ ganz hervorragend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Na klar riecht man die Fassstärke sofort - Das kann der Dram gar nicht verhehlen, aber es gibt auch Salz, Seetang und Möwenscheiße ebenso wie Orangen, Toffee und Zimt zu entdecken. Hinzu kommen Noten von Stachelbeeren, Johannisbeeren und einem Klumpen feuchter Erde. 9 Jahre Sherry Cask sind kaum zu spüren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig und wild, genau das, was ich mir erhofft hatte. Ingwerschärfe, viel dunkle Schokolade und vor allem Leder, aber kein frisches wie im Handtaschen- oder Schuhgeschäft sondern alte, ausgelatschte, mal feucht gewordene Stiefel an denen noch Matsch klebt (Sicherheitshalber: nein, ich lecke an sowas nicht, aber der Dram schmeckt wie alte, dreckige Stiefel riechen, die man gleich putzen will). Süße, fast überreife Orangen und ein Spritzer Limette kommen noch hinzu. Trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, warm, ledrig, mit Schärfe, Kaffee und diesen Orangenstäbchen, die nie jemand außer Schwiegereltern kauft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ohne Wasser ist das ein schönes dreckiges Biest, dass man mögen muss. Für den Gaumen nicht einfach und normalerweise nicht der erste Dram des Abends. War aber genau das, was ich heute gebraucht hab. Der Tobermory lädt natürlich zu Wasserspielen ein, aber er wird dadurch sehr schnell beliebig. Ein/zwei Tropfen reichen völlig aus, aber eigentlich steht die Fassstärke ihm am besten. Muss man mögen. Ich mag das. Ist im Gegensatz zu vielen anderen Landscape of Taste-Abfüllungen im
         &#xD;
  &lt;a href="https://whic.de/tobermory-9-jahre-sherry-cask-cask-strength-whic-landscape-of-taste.html" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Shop von Whic
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         auch noch zu bekommen, denn sonst sind die meistens schon ausverkauft, bevor das Sample bei mir angekommen ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2959.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3028.jpg" length="117187" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 02 Jun 2020 21:01:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tobermory-9-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3028.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3028.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Macduff - 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/macduff-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Macduff 11 Jahre - Sherry Butt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3026.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei einem großartigen Tasting im Whiskyspirits in Frankfurt Anfang März gab es als Absacker noch einen Whisky, der zehn Tage später Messewhisky der Whisky-Time Frankfurt sein sollte: ein Macduff 11 Jahre von Signatory Vintage, abgefüllt für Kirsch Whisky, aus dem Sherry Butt mit 63,0%. 11 Jahre im Sherry Butt klang erstmal nicht so, als wäre ich die Zielgruppe dieses Drams, denn ich hab natürlich eine Sherrybombe erwartet, aber an dem Abend hat der mich umgehauen. Ok, es war Whisky Nr. 7 des langen Abends und ich mag in diesem Moment nicht mehr sauber geurteilt haben, aber nach ein paar Tagen überlegen, hab ich ihn mir trotzdem gekauft und einfach mal 60 € in mein Gedächtnis investiert. Heute war es dann an der Zeit, diesen Dram zu öffnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Macduff braucht zwanzig Minuten Zeit im Glas, damit die 63,0 % sich erstmal ein wenig runterregeln. Danach gibt es zur Belohnung fette, dunkle, würzige, überreife Früchte, insbesondere Kirschen, Brombeeren und rote Trauben. Dazu gibt es Bratapfel, Wachs, Orangenmarmelade und Karamell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram knallt mir ordentlich Pfeffer auf die Zunge und würde die vermutlich erstmal taub machen, wenn ich das nicht noch in Erinnerung gehabt und vorher einen Eröffnungsdram getrunken hätte. Dieser Macduff sollte nicht der erste Whisky am Abend sein. Nach dem Pfeffer wird der Macduff staubtrocken und bringt wieder Kirschen und Brombeeren mit, hat diesmal aber zusätzlich unreife Aprikosen, Röstaromen, Lakritz und Eiche im Gepäck. Obendrein liefert er eine gute Prise Muskatnuss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, warm, Eiche und Muskat, ansonsten derart trocken, dass er einem das Wasser aus dem Gaumen zieht. Pfeffer bleibt auf der Zunge haften.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist eine Sherrybombe für Whiskytrinker, die keine Sherrybomben mögen. Nicht süß und pappig, nicht das Destillat ertränkend, sondern staubtrocken, fruchtig unterstützend. Die Fassstärke haut ordentlich rein und lädt zu Wasserspielen ein, aber im Normalzustand ist der Macduff am besten. Wasser macht ihn zwar süffiger, aber auch beliebiger. Mich wundert ein wenig, dass dieser Whisky in beinah jedem Onlineshop noch zu bekommen ist, denn der ist wirklich lecker und hat ein tolles PLV. Großartig.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3026.jpg" length="131631" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 31 May 2020 21:26:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/macduff-11-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3026.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3026.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rothaus Black Forest</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/rothaus-black-forest</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rothaus Black Forest - Madeira Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3020.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Rahmen eines Sampletausches hab ich von Basil Reinauer, den ich für einen Experten für deutschen Whisky halte, fünf deutsche Whiskys zum verkosten bekommen. Schon vor ein paar Wochen musste der SILD Crannog für Verkostungsnotizen herhalten, nun ist der Rothaus Black Forest dran: die vor mir im Glencairn befindliche Sonderedition 2018 lagerte dreizehn Monate in einem Ex-Bourbonfass und wurde anschließend für zweieinhalb Jahre in ein First Fill Madeirafass umgefüllt. Anschließend kam der Whisky mit goldbrauner Farbe und 54,8% in die Flasche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin, was aktuellen deutschen Whisky angeht, sehr unbeleckt. Vor zehn Jahren habe ich mich durch ein paar Drams probiert, mochte sie nicht und hab das Thema dann beiseite geschoben. Jetzt ist unter Basils fachkundiger Anleitung eine zweite Runde dran, deren erster Dram mir schon ordentlich gefiel. Gucken wir also mal, was der Rothaus so kann. Zwei Hinweise wurden mir vorab mit auf den Weg gegeben: „Lass ihm Zeit im Glas“ und „sehr fruchtig“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warum der Black Forest ein bisschen Zeit im Glas braucht, finde ich schnell heraus: zu Anfang ist die Alkoholnote deutlich führend und verschluckt ein wenig alles andere. Sobald diese Note aber verflogen ist, dominieren Akazienhonig und Karamell lange Zeit die Nase, erst später melden sich dann noch minimale Noten von Pfirsich, Eiche und Trockenobst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leichte, trockene Schärfe, Küchenkräuter, Toffee und Orange sind die ersten Geschmacksnoten, die sich auf meiner Zunge zeigen. Der Black Forest verteilt dabei zuerst eine angenehme, fast cremige Wärme im Mundraum, die dann in Richtung sehr bittere Orangenmarmelade mit Eichenstückchen abkippt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang im Finish, hinterlässt der Black Forest eine bittere Eichennote und einen warmen, trockenen, mit weihnachten Eindrücken wie Mandarinen und Zimt gefüllten Mundraum.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer beim Trinken dieses Drams auf klassische schottische Whiskyaromen stoßen möchte, der wird bitter enttäuscht werden, denn dies ist Whisky, der nicht versucht, sich dem schottischen Original anzunähern, sondern etwas komplett Eigenes zu sein. Vor zehn Jahren hätte ich als schottischer Whisky-Purist lautstark behauptet, dass ich mit dem Black Forest jetzt den Ausguss reinige (und ihn dann verschämt und heimlich ausgetrunken). Inzwischen tut mein alter, reaktionärer Kopf sich zwar noch schwer damit, den Black Forest einen Whisky zu nennen, weil er so deutlich von den eingetretenen Geschmackspfaden abweicht, aber ich kann anerkennen, dass dieser Dram völlig in Ordnung und sehr gut trinkbar ist. Er wird nicht mein Liebling werden, aber ich finde in Zukunft auch keinen Grund mehr, ihn zu verschmähen. Ungewöhnlicher Whisky, aber schmeckt. Danke, Basil.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3020.jpg" length="113482" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 28 May 2020 22:00:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/rothaus-black-forest</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3020.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3020.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bad Santa</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bad-santa</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bad Santa - A Dream of Scotland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3006.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Über die schöne „Support your Local Dealer“-Aktion von Aaron Engelmann bin ich zu ein paar Samples der Abfüllungen vom Brühler Whiskyhaus gekommen und da ich letzte Woche ja bereits einen Weihnachtswhisky besprochen habe, kann es nicht schaden, mit dem „Bad Santa“ einen weiteren Christmas-Dram zu verkosten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der „Bad Santa“ ist ein Whisky aus einer nicht genannten Brennerei im Süden von Islay, abgefüllt im Alter von 14 Jahren mit 55,2 % gereift in einem Manzanilla Cask. Der Weihnachtsmann auf dem Originallabel hält eine Flasche mit der Jahreszahl „1816“ in der Hand, was ein Hinweis auf das Gründungsjahr der unbekannten Brennerei sein könnte, denn rein zufällig gibt es da eine in South Islay, die 1816 gegründet wurde und Lagavulin heißt. Aber wer weiß das schon so genau....
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kalter, süßer Shisharauch, Aprikosen, Rosinen und Kirschen sind die ersten Eindrücke, die meine Nase rausfiltern kann. Mandeln, Vanille und Zitrone machen sich ebenfalls noch bemerkbar. Die 55,2 % gehören in ihrer Stärke ganz offensichtlich genau so zu diesem Dram. Für mich Torfkopp eine wirklich schöne Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment ist der Bad Santa überraschend mild, fast ein wenig wässrig, was ich anhand der Alkoholstärke nicht erwartet hätte. Dann melden sich Pfeffer, kalter, etwas aschiger Rauch, Kirschen und Orangen, insgesamt aber weiterhin ein eher zurückhaltender Dram (Vielleicht bin ich aber auch nur fassstärke-versaut). Anschließend wird der Whisky trocken, zeigt Bitter Lemon, Kaffee und Nordsee-Treibholz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trockener, kalter Rauch, angebrannter Erdnussbuttertoast und bittere Eichenwürze. Klingt in der geschriebenen Kombination nicht gut, ist aber tatsächlich sehr stimmig und angenehm.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn ich eine Sherry-Lagerung mag, dann ist es am ehesten Manzanilla und das beweist dieser Bad Santa mir mal wieder deutlich: in der Nase noch fruchtig süß, wird der Dram im Mund wunderbar trocken und erhält einen klassischen Islay-Charakter. Wirklich lecker. Mit der Abfüllung hat Marco Bonn vom Brühler Whiskyhaus in mir einen Kunden gewonnen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3006.jpg" length="114811" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 26 May 2020 21:45:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bad-santa</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3006.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_3006.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Linkwood 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood 9 Jahre - Recharred Wine Hogshead 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2993.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit dem für mich persönlich legendären Linkwood 1998 von Gordon &amp;amp; MacPhail aus dem Côte Rotie Wine-Cask bin ich ein begeisterter Fan von Linkwood-Abfüllungen aus Weinfässern und so konnte ich dem nun vor mir stehenden Whisky aus der Final Local Dealer Selection nicht widerstehen, als ich ihn damals bei Flickenschild im Laden stehen sah: Linkwood, 9 Jahre, aus einem Recharred Wine Hogshead, abgefüllt mit 58,6% mit einem in der vollen Flasche sehr kräftigem Rotton, der dann im Glas allerdings unerwartet deutlich ausbleicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Er verklebt mir erstmal mit schokoladiger, weiniger Süße die Nase. Nachdem ich mich durch diesen ersten Eindruck durchgearbeitet habe, gibt es jede Menge rote Früchte wie Walderdbeeren, Preiselbeeren und Himbeeren, dazu ordentlich Vanille, eine undefinierbare Säure und staubige Bücher.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Antritt kann er seine 58,6% nicht verleugnen, die mit Pfeffer auf der Zunge landen. Das wird aber schnell abgelöst durch eine schön süß-saure Rote Grütze mit Vanillesoße. Die Eichennote kommt mit dreckigen Röstaromen daher, ansonsten finden sich noch Karamell und ein nasser Pappkarton im Mund ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang, mit feiner Eichenwürze, Honig und überraschend schokoladig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein rundum gelungener, fassstarker, aber trotzdem süffiger Dram, der seinen Anschaffungspreis von bei mir damals etwa 60 € in jedem Fall wert ist. Dieser Whisky passt zu allen Gelegenheiten, überfordert nicht, ist aber trotzdem angenehm vielfältig. Linkwood und Rotwein ist in meinen Augen einfach eine tolle Kombination, die es viel öfter geben sollte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2993.jpg" length="117099" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 24 May 2020 21:42:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-9-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2993.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2993.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Islay King IV</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/islay-king-iv</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Islay King Vol IV - Best Dram
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2970.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Völlig überraschenderweise habe ich mal wieder einen Dram meines Lieblingsdruiden Michel Reick im Glas, diesmal den „Islay King Vol IV“ aus der Best Dram-Serie. Ein in 2018 abgefüllter, 10 Jahre alter, getorfter Whisky aus einer bekannten Brennerei im Nordosten von Islay (Denkt euch den Namen der Brennerei hier einfach selber) abgefüllt in 2018 mit satten 56,1% mit in einem First Fill Amarone Finish - Wenn ich diese Rahmendaten so lese, kann ich eigentlich jetzt schon das Fazit schreiben und brauche überhaupt nicht verkosten: der kann eigentlich nur lecker sein, oder?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Grapefruit, Erdbeersirup, fruchtiger Wasserpfeifenrauch, Brombeeren, Salz und Algen sind die Assoziationen, die der Islay King in meiner Nase hervorruft. Wenn er lange steht, kommen ein wenig Eichenwürze, Dörrobst und ein muffiger Lappen im Hintergrund dazu. Der Alkohol ist klar bemerkbar, aber nicht unangenehm.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trocken, mit einer honigsüßen Note, dazu Rauch wie zehn Minuten nach Ende eines Lagerfeuers und wieder die Säure einer ganz frischen Grapefruit. Das Amaronefinish macht sich mit einer leichten, angebrannten Preiselbeernote bemerkbar. Ein wenig Leder und Muskat sind auch noch da, bevor sich die Eiche meldet und einen Richtung Ende mitnimmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Staubtrocken, lang, rauchig, mit leichter Säure und überraschend salzig zieht der Dram einem regelrecht sämtliche Flüssigkeit aus dem Gaumen, lässt diesem dafür aber eine ordentliche Portion Wärme und Pfeffer da.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hatte ich ja eigentlich oben schon geschrieben und es mag natürlich sein, dass die Rahmendaten mich positiv beeinflusst haben, aber ich finde den einfach lecker. Ein sauberes Amarone-Finish, welches sich mit dem Caol...ähm...dem Islay King natürlich bestens verträgt. Habe vorher noch nicht einen Caol....ähm....Whisky aus der bekannten Brennerei im Nordosten von Islay mit einem Amaronefinish gesehen, werde nun aber unter Garantie Ausschau nach dem Nächsten halten. Erstaunlicherweise ist dieser Dram auch anderthalb Jahre nach Erscheinen noch in diversen Shops zu kriegen. Traut sich an dieses Finish etwa niemand ran? Solltet ihr.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 21 May 2020 22:04:35 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mistress for X-mas</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mistress-for-x-mas</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mistress for X-mas - La Famiglia Nostra
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2954.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit ich das Sample der Weihnachtsabfüllung 2016 namens „Mistress for X-mas“ der La Famiglia Nostra (ab nun mit „LFN“ abgekürzt) hier stehen habe, summt in meinem Ohr mal mehr und mal weniger laut AC/DC mit ihrem Song „Mistress for Christmas“ vor sich hin, daher muss ich diesem Dram einfach mal weit außerhalb von Weihnachten nachgeben, damit ich endlich den Ohrwurm los werde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da das Album „Razors Edge“ von AC/DC für mich sowas wie ein musikalisches Erweckungserlebnis war, als ich es mit 14 Jahren im Auto meiner damaligen Trainerin auf Kassette zum ersten Mal hörte, war schnell ein Plan gefasst: Dram einschenken, Album an und den Whisky bis Track 5 „Mistress for Christmas“ atmen lassen, dann während des titelgebende Stücks verriechen, während des restlichen Albums genießen und die Notes schreiben......und dann artete es aus. Ich hoffe, ihr steht es bis zum Ende durch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vorher:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo ist eigentlich meine „Razors Edge“-CD? Irgendwo in diesem alten CD-Regal muss sie doch sein. Früher war das mal sortiert, jetzt ist es so übersichtlich wie die Zimmer meiner Kinder. Aber nach nur zwanzig Minuten suchen, hab ich die Hülle gefunden und reingesehen: ganz schön zerkratzt die CD - ob die es noch tut? Nicht mehr so richtig. Also doch über Deezer. Schnell den Dram einschenken und Foto machen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 1: „Thunderstruck“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sobald dieses grandiose Riff erklingt, packe ich gedanklich meine Luftgitarre aus, dann stimme ich in den Chor ein, schüttel die verbliebenen Haare und lasse regelmäßig „Thunder“ erklingen. Meine Familie quittiert dies aus dem unteren Stockwerk mit Begeisterung („Muss das so laut?“, „Papa, ich kann meine Teufelskicker kaum noch hören...“). Wie ein Donnerschlag traf mich nicht nur dieses Lied, sondern damals auch der „Don of the Isles“ Batch 3 von LFN. Ein Heavily Peated Islay aus einem First Fill PX Demi Fût. Eine absolute Empfehlung und mein Beginn einer Entdeckungsreise durch die Abfüllungen der LFN. Hier wird schottischer New Make oder Whisky in eigenen Fässern höchst kreativ nachgereift und darf sich daher nicht Whisky nennen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 2: „Fire your Guns“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit ordentlich Tempo treibt der Song voran und auch den kann ich erstaunlicherweise noch auswendig. Ok, der Text ist nicht schwierig oder tiefsinnig, aber trotzdem. „Wild beast, I‘ll make you mine. Taste your kiss, sweets lips divine“ geht es am Anfang, was auch gut auf das Sample in meinem Glencairn passt: der „Mistress for Christmas“ ist ein Heavily Peated Islay mit Süßwein Finish, abgefüllt mit 56%, also durchaus ein „Wild beast with sweet lips“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 3: „Moneytalks“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fast eine Popnummer. Hatte vergessen wie gesellschaftsfähig dieses Stück ist, aber das Riff ist auch hier einfach grandios. Über „Money“ muss man bei Abfüllungen der LFN auch immer ein bisschen reden, denn günstig sind die nie. Meistens in 350ml-, selten auch mal 500ml-Flaschen mit tollem Design hat man hier einen Whisky, der sich nicht Whisky nennen darf, häufig ein unbekanntes Alter hat, nur in Kleinstauflage erscheint und im Fachhandel nur mit Glück zu kriegen ist, wodurch er sehr selten unter 65 € pro Flasche, eher bei deutlich mehr liegt. Wir sind bei den LFN-Abfüllungen also immer bei Luxusprodukten, die sich nicht jeder leisten will und kann. Ich will.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 4: „Razors Edge“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Langsamer, gesetzter, für AC/DC fast düster treibt dieser Song dahin, zeigt aber die erstaunliche Qualität, die die Band auf diesem Album hat, denn sonst haben die australischen Hardrocker immer eine Menge Ausschussware auf ihren Alben. Hier nicht. Nach meinen Erfahrungen tanzen die Abfüllungen der LFN häufig auf der Rasierklinge, waren bisher aber immer so ausbalanciert, dass sie nicht runtergefallen sind. Ich bin gespannt, wie es bei diesem Dram ist. Süßwein ist bei mir ja immer sehr schwierig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 5: „Mistress for Christmas“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Saubere Rocknummer, ein kleines Jingle Bells für Erwachsene. „Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle all the day. I just can‘t wait till Christmas time, when I can grope you in the hay“. Das ist der jugendfreie Teil. Was kann unsere Mistress denn nun in der Nase? Rauchig, dabei aber eher dreckig als aschig, fast ein brennender Kuhstall. Dazu eine Note bittere Orangenmarmelade mit Honig, Kirschen und Himbeeren. Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 6: „Rock your heart out“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine groovige Hymne, ich schüttel wieder die letzten Haare und singe zur großen Freude meiner Familie tapfer mit. „Got the devil in you“ beginnt das Stück und das trifft auch ein bisschen auf die Mistress in meinem Glas zu, denn sie hat unter all ihrer schweren Süße auch eine kräftige Alkoholnote. Die Abfüllung hat zwar nur 56%, aber die zeigen sich deutlich, allerdings scheinen sie einfach in dieses gesamte Aroma zu gehören.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 7: „Are you ready“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Langsam geht das Stück los, aber dann bricht es ordentlich aus. Nicht perfekt, aber immer noch eine schöne Uptempo-Nummer. Ich bin natürlich auch ready. Hell Yeah, ready für die Mistress. Staubtrockener heftiger Rauch legt sich auf meine Zunge. Dazu schwere, dunkle, vollgesogene Früchte. Spannenderweise verbleibt der Dram auf der Zunge und breitet sich kaum im Mund aus. Richtung Gaumen begibt er sich erst im Abgang.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 8: „Got you by the balls“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Etwas ruhiger als die Vorgänger, aber ganz klassisch AC/DC. Einfach gut. „She got you by the balls“ singt Brian Johnson hier im Refrain und auf die Mistress im Glas passt das auch: Zusätzlich zu dem Rauch und den Früchten bringt sie kräftig, pfeffrigen Alkohol mit, der mit Honig, Eukalyptus, Nüssen und einem Eichenbrett angereichert wurde. Das ist mächtig lecker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 9: „Shot of love“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einfach. Rockig. Mit vollem Elan herausgehauen, ohne Gefangene zu machen. „I warn you, it‘s the best shot of your life“ heißt es im Text. Das ist für die Mistress zwar etwas übertrieben, aber auch der Abgang lässt für einen Torfkopp wie mich nichts zu wünschen übrig: Pfeffer und kalter Lagerfeuerrauch bleiben lang am Gaumen kleben, ein Pelz legt sich in den Mundraum und bittere Eichenwürze geht zusammen mit einer Zitrusnote dem Ende entgegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 10: „Lets make it“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für mich einer der besten Tracks des Albums: das Tempo wird herausgenommen, ein bisschen Blues eingestreut, es fließt rockige Coolness aus den Boxen. „Hey sugar baby, so hot and tasty“ heißt es am Anfang und dem kann ich im Fazit nicht viel hinzufügen. Die Mistress ist mal richtig lecker. Das Süßweinfinish macht sich wenig, aber dafür sehr positiv bemerkbar. Heavily Peated dominiert, trotzdem ist der Dram absolut sauber und rund, mit Ecken und Kanten an den richtigen Stellen. Die Mistress kratzt, sie beißt und sie kuschelt. DIe will ich zu Weihnachten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 11: „Goodbye &amp;amp; Good riddance to bad luck“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was zum mitgröhlen, hat es aber schwer nach dem Track davor. Auch von mir ein „Goodbye“, denn wer bis hierhin gelesen hat, war wirklich tapfer. Und von dem Pech, diese Mistress erst jetzt im Glas gehabt zu haben, verabschiede ich mich gerne.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Track 12: „If you dare“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das schlechteste Stück des Albums, aber na gut. Höre ich halt nochmal von vorne. Ansonsten kann ich jedem nur raten, was der Titel des letzten Stücks sinngemäß sagt: Traut euch - Trinkt diese Abfüllung. Sie ist schwer zu finden und das vermutlich auch nur zu heftigen Preisen. Aber sie ist halt geil, die Mistress.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2954.jpg" length="132149" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 19 May 2020 21:07:10 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bivrost Niflheim</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bivrost-niflheim</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bivrost Niflheim - Arctic Single Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2950.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Anfang Mai war es so weit: Der erste Single Malt der norwegischen Brennerei Aurora Spirits ging in den Verkauf und ich war zu langsam: alles ausverkauft. 1.600 Flaschen, davon 800 nach Norwegen, der Rest verteilt auf Großbritannien, Schweden und Deutschland. Dank eines Tipps konnte ich aber schließlich doch noch eine Flasche ergattern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aurora Spirits hat seine Brennerei im hohen Norden Norwegens, etwa auf einer Höhe mit Tromsö oder der Nordspitze Finnlands, nördlicher sogar als Murmansk erbaut. Sie steht im Bereich eines alten Militärgeländes, dessen aus dem Kalten Krieg stammender Bunker für die Lagerung des Whisky genutzt wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Name des Spirits „Bivrost Niflheim“ leitet sich von zwei Dingen ab: „Bivrost“ ist in der nordischen Mythologie die dreistrahlige Regenbogenbrücke zwischen der Erdenwelt „Midgard“ und dem Himmelsreich „Asgard“. Droht der Erdenwelt Gefahr, schickt der Wächter der Brücke zur Warnung rotes Feuer über diese. Wir kennen dieses rote Feuer als Polarlichter. „Niflheim“ ist die Welt des Eises, der Kälte und vor allem der Verstorbenen. Ich liste all dies auf, weil sowohl die Umverpackung als auch das Label sehr stark mit dieser Mythologie spielen: Totenköpfe in Wellen, mythische Tiere und wandelnde Leichen in eisiger Landschaft. Im Layout ist dieser Arctic Single Malt in jedem Fall großartig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jetzt aber die entscheidende Frage: was kann dieser mit 46% in Trinkstärke abgefüllte dreijährige Dram nun eigentlich im Glas? Da er zuerst in 50 Liter Virgin Oak Casks, danach in 190 Liter First Fill Bourbon Barrels und zum Abschluss in 250 Liter Ex-Oloroso-Casks gelagert wurde, wird er übrigens als „Triple Cask Matured“ vermarktet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich mache etwas, was man sonst nicht tun sollte: einschenken und sofort die Nase ab ins Glas. Aquavit, ganz klar und eindeutig. Das kann doch kein Whisky sein? Also: Blick auf den Fernseher, 20 Minuten stehen lassen und hoffen, dass mich Anne Will nicht zum einschlafen bringt, zwischendurch aber immer mal wieder der Griff zur Flasche und zur Umverpackung: nein, da steht Single Malt und nicht Aquavit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         20 Minuten rum, Nase wieder ins Glas. Eine leichte Aquavit-Note ist immer noch da, aber vielleicht will ich die nach dem Anfang auch noch riechen. Ananas und Rosinen zeigen sich ebenfalls an der Oberfläche, die mit Vanille und Walnüssen eine spannende Gemengelage eingehen. Dazu kommt eine leichte Eichenwürze, die ich zuerst als Pfeffer wahrgenommen hatte, welcher sich aber mit der Zeit Richtung Eiche verändert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz Trinkstärke hatte ich nach dem Aroma mit einem scharfen Antritt gerechnet, werde aber überrascht: mild und fein legt sich der Bivrost auf die Zunge, zeigt sich trocken und wieder mit leichter Ananas (oder einen anderen leicht sauren, exotischen Note). Mit der Zeit entwickelt er Pfeffer, Kümmel und nasses Holz. Er wirkt im Mund deutlicher älter als drei Jahre, ist aber ganz offensichtlich noch nicht fertig mit seiner Entwicklung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher kurz und pfeffrig, mit Eiche, Vanille und überraschenderweise Dill (Hab extra noch zur deutlichen Unterhaltung meiner Frau im Dunkeln im Hochbeet ein bisschen Dill geerntet, um das zu verifizieren).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Bivrost Niflheim lässt mich ein bisschen unentschlossen zurück: Die Nase ist jung, überraschend süßlich, trotzdem würzig, aber genau wie der Geschmack irgendwie unfertig. Der Dram zuckt in verschiedene Richtungen, aber immer nur ein bisschen, ohne irgendwas konsequent durchzuziehen. Er wirkt dadurch sowohl rund und süffig als auch unrund und widerspenstig. Den lass ich jetzt mal zwei, drei Wochen atmen und probiere ihn dann nochmal. Ich hab das Gefühl, der braucht Luft.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 17 May 2020 21:15:45 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sild Crannog</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/sild-crannog</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sild Crannog 2018
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2944.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Gerste von der schönen Nordseeinsel Sylt, in 2015 zu Whisky verarbeitet von der Brennerei Slyrs, drei Jahre gelagert auf dem abgetakelten Fischkutter „Angels Share“ im Hafen von List auf Sylt und mit Sylter Quellwasser in 2018 auf 48% Trinkstärke runterverdünnt und abgefüllt - Das sind die Rahmendaten zum Sild Crannog, ein Sample welches ich im Rahmen einer Tauschaktion mit Basil bekommen habe, der, zumindest für mich, ein Experte für deutschen Whisky ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mich erwartet also ein Destillat der von mir, wie ich vorab zugeben muss, bisher nicht allzusehr geliebten Brennerei Slyrs, welchem man so viel maritime Note wie möglich mitzugeben versucht hat. Ich bin gespannt, ob dieser Dram meine Vorurteile ein wenig korrigieren kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Basil schrieb mir sinngemäß „Lass allen Drams aus meinem Paket ordentlich Zeit im Glas“, was natürlich dafür sorgt, dass ich erst recht sofort dran schnüffel, um rauszufinden, warum er das sagt. Ein angekohlter, in Matsch gewälzter Fahrradschlauch. Jetzt weiß ich, was er meinte. Also geduldig warten, Heute-Journal gucken und nur verschämt aufs Glas schielen. Bis zum Wetterbericht halte ich durch, dann stecke ich die Nase wieder ins Glencairn: eine klare Note von hellen Trauben, die fast ein wenig an einen Grappa erinnert. Dazu kommen Pfirsich, leichter Lagerfeuerrauch, Vanille und etwas säuerliches wie eine ausgepresste Zitrone. Eine maritime Note habe ich nicht, aber trotzdem eine sehr gefällige Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu Anfang kommt der Sild sehr sanft, fast ein wenig dünn auf die Zunge, wird dann im Laufe der Zeit in einer spannenden Entwicklung pfeffrig scharf. Honigsüß und rauchig, mit einem trocken Eichenbrett und gesalzenen Erdnüssen. Gegen Ende schmeckt er, wie ein Fünf-Cent-Stück riecht und zeigt dadurch klar seine Jugend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher kurz, mit metallischem Rauch und Eichenwürze, lediglich eine pfeffrige Schärfe bleibt etwas länger am Gaumen kleben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr schön in der Nase. Im Mund so lange ebenfalls sehr fein, bis die metallische Note durchkommt, die sich dann bis zum Ende durchzieht - Stark angefangen, aber auch ordentlich nachgelassen. Wenn sie jetzt den Abgang noch hinkriegen, ist das ein richtiger guter Daily Dram. So landet er bei mir im Bereich Durchschnitt, aber um auf meine klaren Vorurteile gegen Slyrs-Destillate zurückzukommen: diese wurden durchaus deutlich entkräftet. Freue mich jetzt erst recht auf die vier anderen Sample, die Basil mir geschickt hat.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2944.jpg" length="116036" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 14 May 2020 20:57:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/sild-crannog</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Raasay - Last Orders</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/raasay-last-orders</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Raasay - While We Wait - Last Orders
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2939.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ende diesen Jahres soll der erste eigene Single Malt der erst in 2017 eröffneten Brennerei Raasay erscheinen und im Gegensatz zu anderen neu gegründeten Destillerien gab es zwischendurch kein New Make oder „Work in Progress“ oder ähnliches zu kaufen. Raasay schnappt sich stattdessen zwei Highlandwhiskys aus einer Brennerei, einer getorft und einer ungetorft, und macht daraus einen Single Malt, der in etwa so schmecken soll, wie ihr Destillat später und nennt diese Abfüllungen „While We Wait“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gerade frisch erschienen ist nun der letzte Single Malt in dieser Serie, der „While We Wait - Last Orders“: über das Alter des Whiskys ist nichts bekannt, nur dass dieser ein achtzehnmonatiges Finish in Tuscan Red Wine Casks, genau: Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, gehabt hat. Abgefüllt in Trinkstärke mit 46% kommt er in mit schönen goldgelber Farbe daher.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leichter, eher aschiger Rauch, Orangenzeste und rote Grütze bestimmen meine ersten Eindrücke. Nach einiger Zeit spaltet sich die rote Grütze auf in blaue Trauben, Vanille, Sauerkirschen und Heidelbeeren und zusätzlich mischt sich darunter eine leicht exotische, säuerliche Note (Grapefruit vielleicht). Das Rotweinfinish sorgt für eine raue und trockene, aber frische Note.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trocken, mit Eichenwürze und minimaler Schärfe sowie sanfter, aber ganz klar präsenter Tabakrauch zeigen sich zuerst auf meiner Zunge. Die Fruchtigkeit aus der Nase ist weitgehend verloren und ist am ehesten noch mit Bitter Lemon und minimalen Blaubeernoten präsent, dafür ist eine Menge trockener Rotwein vorhanden. Manchmal meine ich, grüne Paprika rauszuschmecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit einem trockenen Eichenbrett, Bitter Lemon und Tabakrauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein definitiv junger, aber zurückhaltender Whisky, der mit einer sehr schönen Nase aufwartet und danach von seinem Tabakrauch dominiert wird, der, obwohl er nicht besonders stark ist, klar im Vordergrund steht. Das Rotweinfinish hat den Dram dazu ordentlich trocken und würzig werden lassen. Insgesamt ist der „While We Wait - Last Orders“ ein sehr solider, aber erkennbar junger, würziger Raucher, der die derzeit verlangten 40 € durchaus wert ist und vor allem seinen Werbezweck erfüllt: Wenn die erste Abfüllung von Raasay Ende des Jahres tatsächlich in diese Richtung geht, dann verspreche ich als Torfnase mir auf Sicht eine Menge von dieser Brennerei. Insgesamt solide, aber muss noch wachsen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2020 20:13:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/raasay-last-orders</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2939.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Grönt Te</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-groent-te</link>
      <description>Tasting</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Grönt Te - Green Tea Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2937.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Hier bei uns im Norden dauert es ja immer ein bisschen länger, bis ein Dram in die Wahrnehmung einsickert, der lange Zeit in aller Munde war. Das Sample von Susanne Appold hab ich zwar schon ein paar Wochen hier stehen, bin dann aber doch irgendwie nie zum Probieren gekommen. Inzwischen hab ich, wie auf dem Foto zu sehen, zusätzlich auch das Großsample im Haus und irgendwie war dieser Whisky, spätestens nach meinem Blomstertid-Erlebnis vom Wochenende, jetzt einfach dran:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mackmyra Grönt Te - Schwedischer Whisky aus dem Green Tea Cask. Über die Art der Herstellung und Lagerung haben vor mir bereits dutzende Blogger und Vlogger geschrieben und geredet, daher spar ich mir das jetzt mal. Mich reizen die spannenden Experimente von Mackmyra immer sehr und so versuche ich, viele davon zumindest einmal ins Glas zu bekommen. Manchmal ist das weniger gut, manchmal richtig gut und manchmal gibt es den Blomstertid. Mal sehen, was mich diesmal erwartet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Anfang nehme ich Äpfel und Birnen, dann Jasmin und Gräser wahr, die gefolgt werden von einer Blumenwiese im Frühling. Auch ein Bum-Bum-Eis mitsamt Kaugummistiel und eine herbe Kräuternote sowie austreibendes Holz sind vorhanden. Der Grönt Te riecht ganz klar nach Frische, Frühling, draußen sein. Eventuell ist auch Alkohol drin, aber den rieche ich kaum.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Anfang leicht bittere Küchenkräuter, aber trotzdem süßlich, wieder mit dem Bum-Bum-Eis samt Kaugummi und mit deutlichen Birnen. Dazu kommen würzige Eiche, Vanille und Heu. Erst sehr dickflüssig, trocknet der Dram mit der Zeit den Mund aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erfrischend herb, mit Kräutern und Eiche, dazu langsam austrocknend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rund und leicht mit einer sehr angenehmen Bitterkeit. Da ich kein übermäßiger Grünteetrinker bin, maße ich mir nicht an, diesen herauszuschmecken, aber die sanfte bittere Frische erinnert mich schon daran. Im Blindtasting wäre ich aber niemals drauf gekommen. Ein feiner Frühlingswhisky, der liefert, was er verspricht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2937.jpg" length="155207" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 10 May 2020 21:06:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-groent-te</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2937.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2937.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Miltonduff 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miltonduff 9 Jahre - Burgundy Wine Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2914.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute habe ich mal einen Whisky des unabhängigen Abfüllers House of McCallum im Glas, den es zwar schon länger gibt, den ich aber zum ersten Mal so richtig wahrgenommen hab als ich Ende letzten / Anfang diesen Jahres deren Blend namens McPink aus dem Port Cask und einen Teaninich 12 Jahre mit Rotweinfinish in die Finger bekommen habe. Da ich dadurch nur gute Erfahrungen mit House of McCallum gemacht hatte, hab ich mir von denen mal eine halbes Dutzend verschiedene Sample besorgt - Hier kommt das Erste:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein neunjähriger Miltonduff mit einem Florent Garaudet Burgundy Wine Cask Finish, abgefüllt in 2019 mit 46,5%. Wenn man sich den beinah durchsichtigen Dram so betrachtet, dann ist es offensichtlich ein Weißweinfinish.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram braucht erstaunlich viel Zeit im Glas, um sich zu öffnen: nach fast 25 Minuten geht es dann aber los und es kommt cremig und zitronig, mit leichten Pfirsichnoten und Eiche, üppig und erdig aus dem Glas. Er wirkt trotz Trinkstärke relativ scharf und lässt noch leichte Muskatnuss erahnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fruchtig scharf mit tropischen Noten: insbesondere Pfirsich, Ananas und alte, matschige Mandarinen. Dazu kräftige Eiche, Honig, Orange und Birne. Nicht hochgradig komplex, aber rund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit starker Pfeffernote, trocken und bitter, hinterlässt einen honigsüßen Pelz auf der Zunge.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kein überragender Whisky, aber ein sauberer, runder, wenig komplexer Daily Dram. Das Weißweinfinish (höchstwahrscheinlich Chardonnay) setzt sich gerade in der Nase erstaunlich stark in Szene, zeigt sich aber auch noch im Geschmack, während es im Abgang dann komplett weg ist. In Ordnung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2914.jpg" length="123165" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 07 May 2020 21:15:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/miltonduff-9-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2914.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2914.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Deanston 12 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/deanston-12-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deanston 12 Jahre - Fino Sherry Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2908.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute ist mal Zeit, sich anhand eines Samples einer Brennerei zu widmen, die ich auf meinem Blog noch gar nicht besprochen hab: Deanston, gelegen in den Highlands und für würzige, kräftige Whiskys bekannt, hat es mit einem zwölfjährigen Dram mit Fino Sherry Finish in mein Glencairn geschafft. Fino ist ein etwas ungewöhnlicher Sherry, denn er ist blassgold, dazu trocken und fast zart. Wie sich das mit dem kräftigen Deanston verträgt? Ich bin gespannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment erinnert mich der Dram an einen Grappa: deutliche Noten von hellen Trauben, dazu eine Kräuterlimo, Brot und auch klar erkennbarer Alkohol, der einem erstmal die Nase frei macht. 55% ist ja jetzt auch keine entspannte Trinkstärke. Nach fast zwanzig Minuten im Glas macht der Deanston nochmal eine Entwicklung durch: die Alkoholnote verfliegt langsam und es kommen Mandeln, Nougat, Salz, grüne Äpfel und Olivenöl aus dem Glas gekrochen. Der Whisky ist in der Nase sehr wild.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der kräftig, cremige, fast dickflüssige Deanston schiebt sich in Fassstärke über die Zunge. Würzig, süß und staubtrocken klebt er sich an den Gaumen, Nougat, Mandeln und Vanille kommen im Schlepptau, dazu Eichenwürze und eine ordentliche Prise Salz, Alkohol und Pfeffer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, trocken, scharf, mit Wildkräutern und Orangenzeste. Gerade die trockene Schärfe halt nach.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Deanston sollte nicht der erste Dram eines Abends sein, denn dafür muss man die Zunge vorbereiten. Er ist auch eher skurril, denn geschmacklich wechselt er für mich regelmäßig zwischen einem dreijährigen und einem achtzehnjährigen Whisky. Mal jung und wild, mal alt und gesetzt. Mein Liebling wird er aufgrund der sprittigen Noten in Nase und Mund nich
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2908.jpg" length="120216" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 05 May 2020 20:41:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/deanston-12-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2908.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2908.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig 17 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-17-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ledaig 17 Jahre - Moscatel Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2900.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Dram vor mir stammt aus der Cooper‘s Choice-Serie von Vintage Malt Whisky, in welcher regelmäßig Single Casks abgefüllt werden, die mit spannenden Finishes aufwarten. Der mit 53,5% abgefüllte siebzehnjährige Ledaig vor mir erhielt ein Finish in Moscatel Casks. Falls nicht bekannt: Moscatel ist ein sehr fruchtiger Dessertwein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dreckig und rauchig kommt es mir entgegen, die Süße aus dem Finish ist angenehm zurückhaltend, aber schön exotisch mit Orangen, Zimt, Limetten und Muskatnuss. Dazu wabern kräftige Rosinen, maritime Noten und hmm... Sand...ja......doch....Sand aus dem Glas. Ich fühle mich ein wenig wie mit den Resten eines exotischen Cocktails neben einem Lagerfeuer am Strand.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süßes geräuchertes vergorenes Obst, sehr kräftig, man kann den Dram regelrecht kauen. Rauch, Limetten und nasse, salzige Eiche rollen über die Zunge und füllen den gesamten Mundraum mit mächtiger Präsenz. Alkohol mag auch da sein, wird aber von den gesamten Geschmackseindrücken untergebuttert. Wüst.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, intensiv rauchig, Eiche, Pfeffer und Salz. Immer noch mächtig, mit Limettensäure, weiterhin regelrecht kaubar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hui. Das ist ein süßes, rauchiges Brett an dem ich beim Verkosten ordentlich zu knabbern hatte. Hab mir daher einen Tag später nochmal einen Dram von diesem Ledaig genehmigt und war zwar vorbereitet, aber musste trotzdem ordentlich für diese Notes arbeiten. Das ist ein ganz toller Dram, aber auch eine Herausforderung, die viel Zeit braucht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 03 May 2020 20:50:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-17-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2900.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2900.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Intravagan‘za - Michel Couvreur</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/intravaganza-michel-couvreur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intravagan‘za - Michel Couvreur - Oloroso &amp;amp; Moscatel Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2891.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit für einen weiteren Teil der „Operation Sampletod“: diesmal ist es ein bei Whisky for Life in Frankfurt irgendwie so nebenbei erworbenes Sample des Intravagan‘za von Michel Couvreur aus Oloroso und Moscatel Casks abgefüllt mit 50%. Über das Alter des Drams ist rein gar nichts bekannt, dem Geraune nach soll er aber recht jung sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eingelegte Kirschen, Himbeeren und Brombeeren, Minze, Anis, ein feuchter Keller und Eichenwürze sind die bestimmenden Noten, anderes taucht nur mal kurz auf und ist dann wieder weg, wie z.B. Toffee, Nüsse und Pfeffer. Über dem Dram liegt insgesamt leider ein leicht sprittige Note, was ich so bei einem Whisky von Couvreur noch nicht hatte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Anfang eine leichte alkoholische Schärfe, danach sehr rund und ausgewogen, außer dem Sherry mit wenig geschmacklichen Ausreißern. Alles kommt irgendwie auf einmal und ist dementsprechend schwer auseinanderzuhalten. Grapefruit, Pflaume, Walnüsse, viel Sherry und ganz ganz dunkle Schokolade, sehr trocken und mit einem passenden Anteil an Eichenwürze. Entwickelt sich im Mund nicht und bleibt daher unspektakulär.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Staubtrocken, viel nasse Eiche, Walnüsse und eine anhaltende Schärfe. Der Dram zieht mir regelrecht sämtliche Flüssigkeit aus dem Gaumen. Mittellang. Ganz am Ende bleibt eine honigartige Süße kleben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein definitiv sehr junger, aber trotzdem ausgewogener Whisky. Mein persönlicher Fall ist er nicht, weil man ein Fan von staubtrockenen, aber trotzdem süßen, extremen Sherrynoten sein muss, was ich einfach nicht bin. Daher bin ich mit einem Sample gut bedient, aber der Intravagan’za hat seine Zielgruppe der Sherrybombenliebhaber und für diese ist er absolut zu empfehlen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 30 Apr 2020 20:47:13 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2891.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dalwhinnie DE 2017</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dalwhinnie-de-2017</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dalwhinnie Distillers Edition 2017 - 15 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2880.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei einer größeren Bestellung neulich bekam ich ein Sample beigelegt, welches heute in mein Glas gewandert ist: 3cl von der Dalwhinnie Distillers Edition 2017, 15 Jahre alt, 43% und gelagert in Oloroso Sherry Casks. Ein Whisky, den ich mir selber nicht gekauft hätte, denn bisher habe ich alle Abfüllungen vom Dalwhinnie immer als relativ langweilig empfunden, weshalb ich diesen Whisky schon längere Zeit nicht mehr getrunken habe. Bin gespannt, ob dieses Sample mich ein wenig bekehren kann, es kann aber auch sein, dass ich ein wenig voreingenommen bin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Himbeeren, Pflaumen, Zitronengras, Honig, für eine Trinkstärke mit erstaunlicher Alkoholnote, Apfel und ein wenig Eiche. Die Sherrynoten sind nicht allzu ausgeprägt, dafür kommt mit einer Portion Vanille vielleicht eine vorherige Bourbonfasslagerung durch. Je länger der Dram steht, umso mehr Zitrusnoten zeigen sich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für einen von viel zu vielen Fassstärken geschmacksversauten Whiskytrinker wie mich wirken die 43% auf der Zunge seeeeehr dünn. Pflaumenkompott, trocknet den Mund aus, bleibt dabei aber süß. Viel Eichenwürze, Röstaromen und eine leichte Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, sehr trocken, bittere Eiche, Nougat und Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Whisky hat definitiv seine Berechtigung: süffig, leicht, mit vielen leichten Noten und unkompliziert. Der Dram ist nett, schlicht und einfach nett, mehr nicht. Meins ist das aber nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2880.jpg" length="115021" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 28 Apr 2020 20:53:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dalwhinnie-de-2017</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2880.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2880.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Springbank 18</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/springbank-18</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Springbank 18 - Release 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2875.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Springbank 18 erscheint regelmäßig in neuen Batches und ich hab hier eines mit dem Bottle Code 07.01.2020 20/02 vor mir. Wie üblich ist der Dram mit 46% in Trinkstärke abgefüllt. Leider konnte ich in den Weiten des Netzes nur wenig Informationen zu dieser Abfüllung finden, allerdings scheint man sich einig zu sein, dass diesmal Bourbon- und Portfässer vermählt wurden. Ich bin jedenfalls gespannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es beginnt mit einem überreifen Pfirsich, den man frisch vom dreckigen Erdboden aufgehoben hat, dazu kommen schnell ein Zitrusnote, die ich nicht zugeordnet bekomme, und Toffee. Ein wenig Schnüffeln bringt noch einen Hauch von Rauch sowie Salz und Brombeeren hervor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß-sauer mit Honig und Zitrone, minimale Schärfe, mit Fudge und irgendwelchen tropischen Früchten (Mango, Banane, vielleicht Papaya). Ein bisschen dunkle Schokolade scheint noch hervor und kombiniert sich schön mit dem dreckig-erdigen Springbankcharakter, aber was überhaupt nicht zu entdecken ist: irgendwelche Holzeinflüsse.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Salz, Banane, Asche, Dreck, Eukalyptus und hier dann doch noch ein nasses Brett. Eher mittellang und schön ölig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie eigentlich immer macht man mit einem Springbank 18 nichts verkehrt. Der Dram ist einfach wirklich rund, ausgewogen, die klassische Springbanknote ist absolut enthalten, dazu in diesem Release eine schöne Exotik. Falls da Portfässer drin waren, schmecke ich das nicht. Die Exotik hätte mich eher auf Rumfässer tippen lassen. Einfach gut. Für mich als absoluter Springbank-Fan ist das PLV in Ordnung, aber es ist halt wie immer: Springbank ist ein klein wenig teurer als andere Drams.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2875.jpg" length="107118" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 26 Apr 2020 21:58:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/springbank-18</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2875.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2875.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Allt-a-Bhainne 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/allt-a-bhainne-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allt-a-Bhainne 9 Jahre - Refill Port Octave
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2869.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es ist mal wieder Zeit ein Sample meines Lieblingsdruiden (Stimmt das überhaupt oder mag ich Miraculix oder Atticus vielleicht doch lieber?) zu verkosten. Diesmal handelt es sich um einen Dram einer Brennerei, die ich zwar aussprechen, aber nur selten im ersten Versuch richtig schreiben kann: Allt-a-Bhainne liegt in der Speyside und ist normalerweise einer der Hauptbestandteile von Chivas Regal. Single Malts aus der Brennerei gibt es so gut wie gar nicht, was bedeutet, dass man sich Drams bei unabhängigen Abfüllern besorgen muss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Allt-a-Bhainne vor mir im Glas ist so eine unabhängige Abfüllung aus der Serie Best Dram von Michel Reick. Er kommt aus einem Refill Port Octave und wurde mit 60,4% in Fassstärke abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fette dunkle Früchte wie Brombeeren, Pflaumen und Blaubeeren melden sich in der Nase an und bringen Vanille, Zitronengras, Heidekräuter und Nougat mit. Ein bisschen Eiche schummelt sich auch in die Nase und soll wohl die Fassstärke transportieren, die ansonsten angenehm im Hintergrund verbleibt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Allt-a-Bhainne ist kräftig im Antritt, aber trotzdem nicht scharf oder stark alkoholisch. Die Beeren und der Nougat legen sich schwer auf die Zunge, Vanille, Zitrone und ein Butterkeks folgen. Darüber schwebt dann noch Eichenwürze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und dunkel, mit intensiver Schokolade und dunklen Früchten, die mich durch ihre Säure eher an Rote Grütze erinnern. Die Eiche ist jetzt stärker präsent und die Fassstärke lässt es am Gaumen ordentlich prickeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Toller, wilder, junger Dram. Das Refill Port Octave passt sehr schön mit dem süßen, fruchtigen und würzigen Charakter von Allt-a-Bhainne zusammen und zaubert mir hier einen richtig guten, jungen Whisky ins Glas. Dieser Allt-a-Bhainne ist zwar schon anderthalb Jahre auf dem Markt, aber immer noch für etwa 80 € zu kriegen, was für einen so leckeren Whisky aus einem Octavefass mit entsprechend wenig abgefüllten Flaschen durchaus noch in Ordnung ist.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2869.jpg" length="120343" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 23 Apr 2020 21:22:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/allt-a-bhainne-9-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2869.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2869.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aultmore 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/aultmore-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aultmore 9 Jahre - van Wees „The Ultimate“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2864.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der niederländische Abfüller van Wees bekommt seit Jahren Fässer von Signatory, die er dann exklusiv für sein Heimatland abfüllt. Er verzichtet dabei auf jeglichen Schnickschnack wie kreatives Label oder Umverpackung und versucht seine Abfüllungen dadurch möglichst erschwinglich zu halten. Manchmal schaffen es seine Abfüllungen auch in deutsche Shops, so wie der Aultmore vor mir im Glas, den ich bei Weltfein in Hannover erwerben konnte (Letzteres erwähne ich, weil ich in diesen Zeiten sehr gerne Werbung für meine Local Dealer mache). Der Dram ist in Fassstärke mit 60,3% abgefüllt und neun Jahre im Bourbon Barrel gelagert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aultmore ist eine Brennerei aus der Speyside, welche hauptsächlich für den Blend Markt produziert und daher lange nur bei unabhängigen Abfüllern zu bekommen war. Inzwischen gibt es aber auch eine Standardrange und vor allem die Exceptional Cask Series, die Aultmore Schritt für Schritt auf die Whisky-Landkarte zurückbringen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Noch bevor von meiner Nase irgendwelche Aromen erkannt werden, sendet diese das Signal: niemals ist das eine Fassstärke. Der Dram riecht mild wie ein 43%-Whisky. Ansonsten hat er Aprikosen, Vanille, Birne und Zitronengras sowie einen Hauch von Rauch (vielleicht ein ausgekohltes Fass?). Hat was von einer Kräuterlimonade und passt mit seinen Aromen gut zu warmen Temperaturen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kraftvoll und pfeffrig, aber trotzdem den Alkohol angenehm zurückhaltend, transportiert der Aultmore jede Menge reife Äpfel, frisches Gras und alle anderen Gerüche einer Streuobstwiese über die Zunge zum Gaumen. In seiner öligen Spur hinterlässt er noch die schräge Kombination aus Vanille und Bitter Lemon sowie Eichenwürze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hier kommen jetzt das Eichenfass und die 60,3% durch, denn der Dram zeigt sich kräftig und scharf, wird dann zunehmend vanillig-zitronig und hinterlässt einen Ölfilm sowie eine minimale Spur Rauch. Insgesamt hält der Abgang mittellang an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz über 60% Alkohol ein einigermaßen runder, trotzdem junger Sommerdram. 9 Jahre, 50 €, eher seltene Brennerei - Da macht man beim Kauf nichts falsch. Kein Weltstar, aber gute solide Unterhaltung.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2020 19:53:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/aultmore-9-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2864.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2864.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig 2004</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-2004</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laphroaig 2004-2020 - Bourbon Barrel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2858.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Da trudelte am vergangenen Freitag Nachmittag doch ein kleines Päckchen von Sebastian bei mir ein und enthielt eine feine Überraschung: Ein Laphroaig aus dem Jahre 2014 aus dem Bourbon Barrel, abgefüllt in 2020 von Malts of Scotland mit 52,7% exklusiv für deinwhisky.de, am Ostersonntag frisch erschienen. Ein Blick auf die Website ergab: der ist gar nicht mehr im Shop und Sebastian bestätigte mir per Mail „ausverkauft nach drei Stunden“. Das ist schön zu hören und so gibt es hier jetzt also Tasting Notes für all die, die gerade darauf warten, dass die bestellte Flasche bei ihnen ankommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süßlich, medizinischer, zurückhaltender Torfrauch mit Vanille, Zitrone, Schokolade und Banane. Nach kurzer Zeit kommen noch Kohle und grüne Äpfel hinzu. Ein wenig Wasser macht ihn zitroniger und interessanterweise auch rauchiger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Asche, Bratapfel, Honig, Pfeffer und Zuckersirup. Am Anfang erstaunlich mild, geht er sanft über die Zunge und lässt einen die Fassstärke kaum spüren. Am Gaumen angekommen lässt er dann aber die alkoholische Schärfe raushängen, bringt Holz, Salz und Brot mit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bitterschokolade und Rauch, mittellang, ölig, mit Zitrone und Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine sehr angenehmer Dram, der für einen Laphroaig fast rund und süffig daherkommt, aber trotzdem all das mitbringt, was man bei einem Laphroaig erwartet. Schlicht und einfach lecker.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 19 Apr 2020 18:51:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-2004</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2858.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2858.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>St. Kilian Two</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-two</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           St. Kilian Two - Amarone Casks
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2853.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Meine lose St.Kilian-Serie geht in ihre dritte Runde und dort steht mir diesmal der St. Kilian Two gegenüber, ein dreijähriger Dram aus Amarone Casks, der mit 54,2% in die Flaschen gefüllt wurde. Eigentlich ein Sommerwhisky, versüßt mir dieser nun einen 4-Grad-Frühlingsabend und bringt mich ja vielleicht geschmacklich in die Sonne.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süßer Rotwein, saure Beeren und Eichenwürze dominieren erstmal in der Nase. Nach kurzer Zeit kommt Erdbeer-Vanille-Marmelade hinzu und macht den Two sehr rund und angenehm zu Verriechen. Mit Wasser gibt es „mehr von allem“, was den Dram ein bisschen aufdringlich macht, aber der Nase ihre Faszination nicht nimmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Malzige, cremige Süße, die aus Erdbeeren und Brombeeren besteht, dazu Vanille und Nougat rollen auf die Zunge und lassen mich mit norddeutschem Enthusiasmus eine Augenbraue heben. Direkt im Anschluss werden all diese Geschmäcker allerdings von pfeffriger Eiche und Bitter Lemon verdrängt und kommen auch nicht zurück. Ein Tropfen Wasser macht das ein wenig besser und die Süße bleibt zumindest im Hintergrund, doch die Eiche überwiegt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bestenfalls mittellang, mit bitterer Eiche und Erdbeernougat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr schön Nase und ein ganz toller Antritt auf der Zunge, aber danach geht es leider kräftig bergab. Wenn der Dram den Anfang gehalten hätte, hätte ich dafür das Doppelte der derzeit geforderten 41 € ohne mit der Wimper zu zucken auf den Tisch gelegt, aber in der zweite Hälfte gefällt mir persönlich der St. Kilian Two nicht. Ich hoffe sehr, das ist seiner Jugend geschuldet, denn das Potential für großartige Drams ist ganz klar da, daher werde ich mit dieser Brennerei in den nächsten Jahren gerne weiter altern.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 16 Apr 2020 21:25:22 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-two</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2853.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2853.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Port Charlotte Cask Exploration 21</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-cask-exploration-21</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Port Charlotte Cask Exploration 21 - Valinch Udal Cuain
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2848.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Port Charlotte Cask Exploration 21 im Glas vor mir ist ein neunjähriger Port Charlotte aus dem First Fill Bourbon Barrel. Dieser Dram wurde 2018 in der Serie Valinch Udal Cuain-Serie in Fassstärke mit 64,2% abgefüllt und wird eigentlich nur im Distillery Shop verkauft, den ich noch nie besucht habe. Glücklicherweise hat das aber jemand anderes getan und so hab ich im Rahmen eines Sampletausches diesen Dram bekommen können. Danke, Christian.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dreckig, speckig, alkoholisch ist der erste Eindruck, danach folgt ein zitroniges, nasses Brett, welches von sehr leichtem Rauch, Eukalyptus und Pfirsich begleitet wird. Dazu kommt eine undefinierbare Süße, die mir am ehesten wie Kokos erscheint.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, trocken, pfeffrig, aber trotzdem süffig. Eichenwürze, Eukalyptus und Zitrone sind ebenfalls vorhanden, wie auch eine Erinnerung an Vollkornbrot mit Kräuterbutter. Der Rauch ist ganz mild im Hintergrund und wird im wesentlichen durch Asche und Leder verkörpert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erst denkt man, der Abgang wird mächtig lang, der Dram zeigt seine Kraft und ganz plötzlich ist es dann vorbei. Mittellang also eher, staubtrocken, mit Nougat, bitterer Eiche und einem Anklang von Karamell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jung, aber rundum gelungen. Eine feine klassische Bourbonreifung, die einem kräftig auf die Zunge haut, aber Spaß macht. Das Sample hat sich wirklich gelohnt. Falls der Dram irgendwo auf einer Messe zum Probieren rumsteht, kann ich den nur empfehlen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2020 20:47:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-cask-exploration-21</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2848.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2848.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Croftengea - 6 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/croftengea-6-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Croftengea 6 Jahre - Mr. Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2834.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Croftengea ist eine der diversen Varianten des Loch Lomond, die nur für unabhängige Abfüller bestimmt ist. Der Dram vor mir im Glas wurde von Mr. Whisky Michael Reckhard unter seinem Label „Spirits of Caledonia“ abgefüllt, lagerte sechs Jahre in einem First Fill Bourbon Hogshead und kam mit 58,3% in die Flaschen. In der Farbe erinnert er an Weißwein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Croftengea kommt kräftig, aber angenehm aus dem Glas gesprungen. Der Rauch ist relativ sanft und bringt Früchte mit: Kirsche, Melone und Äpfel zusammen mit Gräsern und einer Honig-Vanille-Note. Er ist jung und direkt, ohne eine komplexe Nase, aber macht erstmal Spaß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine kräftige, aber trotzdem leicht zu trinkende Fassstärke, angenehmer sanfter Rauch, Honig-Vanille-Noten, süß, fruchtig und ölig. Das war es dann aber auch und außer ein bisschen Leder kommt nicht viel mehr, trotzdem ist der Dram in sich rund und passend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, warm und rauchig, wiederum mit Honig, Leder und einem nassen Brett.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein angenehmer, junger, unabhängiger Raucher. Stürmisch, drängend, einfach, lecker. Nichts komplexes, aber rund und schön und für unter 50 € ganz stark im PLV. Online ist er zwar nicht mehr zu finden, aber zumindest bei Weltfein in Hannover hab ich ihn noch stehen sehen. Klare Kaufempfehlung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2834.jpg" length="151733" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 12 Apr 2020 12:36:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/croftengea-6-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2834.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2834.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Craigellachie 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/craigellachie-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Craigellachie 13 Jahre – Aloxe Corton Burgundy Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2827.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dank eines Sampletausches mit Simon bekam ich diesen Dram schon vor diversen Monaten und nun war es einfach mal Zeit, das Sample zu öffnen…..und wenn man es schon öffnet, kann man auch gleich Notes dazu schreiben: der Craigellachie vor mir im Glas bekam nach unbekannter Vorlagerung ein Finish in einem Aloxe Corton Burgundy Wine Cask bevor er schließlich vom unabhängigen Abfüller Ian MacLeod in seiner Dun Bheagan-Serie mit 50% im Jahr 2016 in die Flaschen gefüllt wurde. In der Farbe zeigt er ein deutliches Rot-Braun.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zehn Minuten nach dem Einschenken wage ich mich an den Dram und stelle schnell fest: der riecht zwar schon kräftig, aber noch sehr eindimensional, also bekommt er nochmal zehn Minuten, um sich zu öffnen. Ab dann zeigt er, was er kann: fette rote Trauben, Tannine, Johannisbeere, Rhabarber, Nüsse und Karamell sind vorherrschend, es zeigen sich aber auch dunkle Schokolade, Orangen, Zimt und minimaler Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit leichter, pfeffriger Schärfe wandert der Dram cremig über die Zunge und lässt eine ölige Schicht aus Johannisbeeren, Kirsche und Säuerlichkeit zurück. Am Gaumen machen sich danach noch Nougat und Muskatnuss bemerkbar. Mit Wasser gibt es deutlich mehr Fruchtnoten, aber auch deutliche Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alkoholische Schärfe, die sich ingwerartig bemerkbar macht, dazu viel Nougat, Karamell, Nüsse, roter Sirup und ganz, ganz leichte Rauchnoten, als wenn jemand vor zehn Minuten in einem Raum mal kurz ein Streichholz angezündet hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kein überragender, aber ein sehr solider, schmackhafter Dram. Die typischen Craigellachie-Noten werden nicht vom Rotwein-Finish erschlagen, sondern bleiben klar präsent. Wenn man ihm Zeit gibt, hat er eine tolle Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2827.jpg" length="116515" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 10 Apr 2020 08:30:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/craigellachie-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2827.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2827.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Royal Brackla - 11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Royal Brackla - 11 Jahre - Burgundy Wine Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2822.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zu Beginn von Tasting Notes stehen bei mir sonst häufig kleine Informationen zur Brennerei, gerade wenn die Brennerei nicht so bekannt ist, also will ich hier mal alles auflisten, was ich über Royal Brackla weiß: Highlands. Irgendwo bei Loch Ness. Landet normalerweise im Dewar‘s Blend. Fertig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis zu dem Dram vor mir im Glas hatte ich vermutlich noch nie einen Royal Brackla im Glas, daher weiß ich so überhaupt nicht, was mich erwarten wird. Brennereicharakter? Keine Ahnung. Der Dram zeigt mir zumindest ein schönes kupfergold und ist nach einem Finish in Burgundy Wine Casks mit 11 Jahren und 52,2% von Berry Bros &amp;amp; Rudd unabhängig abgefüllt worden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fette rote Trauben, Johannesbeeren, Eukalyptus und Zitronenzeste tauchen in meiner Nase auf, die ich wirklich tief ins Glas stecken muss, um dem Dram alles zu entlocken. Der Alkohol ist kaum spürbar und Preiselbeeren, Minze und Heidekräuter kommen noch schüchtern aus dem Glas gekrochen. Die Nase ist insgesamt sehr gefällig, aber man muss ordentlich mit dem Dram arbeiten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit cremiger Schärfe, Eiche und Waldhonig präsentiert sich der Royal Brackla fast ein wenig dickflüssig im Mund. Süß-Saure Pflaume, Kiwi und grüne Äpfel machen sich erst im zweiten Moment bemerkbar. Ordentlich Tannine und ein austrocknender Mund leiten das Finish ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, staubtrocken, intensiver Rotwein, Eiche und Honig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Tolle Nase, runder Geschmack und eigentlich auch ein schöner Abgang, wenn der Dram nicht so staubtrocken wäre, dass er einem das Wasser aus der Zunge zieht. Ich mag diesen Dram, aber er wird keiner meiner Lieblinge, daher ist ein Sample ausreichend. Die derzeit geforderten 70 € sind sicherlich angemessen für ein Single Cask aus einer unbekannten Brennerei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Apr 2020 20:18:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/royal-brackla-11-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia Victoriana</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-victoriana</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia Victoriana
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2820.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In den letzten zwei, drei Jahren ist mit Glen Scotia eine Brennerei wieder auf meinem Radar aufgetaucht, die ich vormals unter „nicht so dolle“ abgespeichert hatte. Die Campbeltown Malt Festival-Abfüllungen 2018 und 2019, die Single Casks und eben der gerade in meinem Glas befindliche Victoriana haben Glen Scotia so weit nach vorne geschoben, dass ich Großsample inzwischen kaufe, ohne vorher zu probieren, was eine spannende und unerwartete Entwicklung ist. Bin jetzt schon ganz gespannt auf die bereits vorbestellte 2020er-Festivalabfüllung, da muss zur Vorbereitung ein Dram dieser Brennerei ins Glas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Victoriana wurde 2016 mit 51,5% abgefüllt und lagerte vorher in Charred Oak Barrels. Wie alt er ist, ist nicht bekannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Angebrannten Vanillepudding, weiße Trauben, grüne Äpfel und zarten Rauch filtert meine Nase zuerst raus. Mit mehr Zeit im Glas melden sich auch noch frische Walnüsse, Salz, nasse Eiche und Pilze zur Stelle. Der Dram braucht in jedem Fall ordentlich Zeit im Glas, um sich schön entfalten zu können. Er drängt sich einem nicht auf, ist aber trotzdem hochinteressant in der Nase. Mit Wasser noch mehr Süße.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig und cremig macht er sich im Mund breit. Karamellisierte Lederschuhe, Pflaumenwein, Waldhonig und geröstete Mandeln sind durchgängig präsent, während andere Geschmäcker sich nur vereinzelt zeigen: gegrillte Banane, Asche, Kaffee und After Eight. Erstaunlich komplex für einen NAS-Whisky. Mit Wasser kann man ziemlich viel aus ihm rauskitzeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, leichter Pfeffer, dunkle Schokolade, salzige Eiche, Bitter Lemon und Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein wirklicher leckerer NAS-Whisky, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Im PLV sein Geld definitiv wert. Schade nur, dass bei einer derartigen Qualität keine Altersangabe draufsteht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2020 18:46:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-victoriana</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Moment Delägare</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-moment-delaegare</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Moment Delägare
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2808.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die schwedische Brennerei Mackmyra ist ja durchaus bekannt, für ihre kreative Fassauswahl, wie derzeit der Mackmyra Grönt Te mit den Grünteefässern unter Beweis stellt, wie es aber auch andere Abfüllungen aus dem Kirschweinfass oder dem Cranberryfass gezeigt haben. Manchmal klappt das wirklich gut, manchmal weniger gut, aber es reizt mich zumindest immer, mal einen Dram mit außergewöhnlicher Reifung zu probieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diesmal konnte ich ein Sample einer älteren Abfüllung jagen und zwar den Mackmyra Moment Delägare. „Delägare“ ist auf schwedisch eigentlich der „Teilhaber“, daher klingt der Name der Abfüllung auf deutsch nicht sonderlich spannend, die Rahmendaten überzeugen dafür umso mehr: abgefüllt mit 51,4%, gelagert in Bourbon, Sherry und Cloudberry-Casks - Bevor jetzt jemand die Suchmaschine anwerfen muss: Cloudberry=Moltebeere. Moltebeere ist eher säuerlich-bitter und eigentlich egal, was man mit ihr macht (Marmelade, Süßspeisen, usw), man fügt viel Zucker hinzu. Im alkoholischen Bereich wird aus Moltebeere ein Dessertwein oder ein Likör hergestellt. Das Alter des Drams vor mir im Glas ist nicht bekannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine fruchtig, zitronenartige Honigbonbonnote kommt mir als erstes entgegen, später melden sich frisch geschlagenes Holz und Vanille zu Wort. Je länger der Dram im Glas bleibt, umso mehr auf frisches Gras geträufelte Zitrone übernimmt die Nase. Der Alkohol ist trotz über 50% super im Hintergrund. An dem Dram könnte ich lange riechen, obwohl es mich im ersten Moment nicht an Whisky erinnert, sondern eher an eine Art nordischen Obstler aus dem Eichenfass.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anfangs sehr mild, beinahe ein bisschen wässrig und mit so unglaublich viel Birne, dass ich direkt die Nase wieder ins Glas stecke, um diese auch im Geruch zu finden. Klappt nicht, aber im Mund bleibt die Birne ordentlich präsent. Dazu stürmische Eiche, Fudge, Honig und Bitter Lemon sowie Minze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, kandierte Zitronen, bittere Eiche und Birnenkompott sowie undefinierbare Küchenkräuter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram lässt mich ein wenig ratlos zurück: absolut großartige Nase, verbunden mit einem sehr schrägen Geschmacksprofil und einem wirren Abgang, der mich überlegen lässt, ob so wohl Marmelade schmeckt, die man aus Eiche machen würde. Ich mag den, aber mehr als ein Sample brauche ich davon trotzdem nicht, denn dazu verstört er mich zu sehr. Probiert den.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2808.jpg" length="122395" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 02 Apr 2020 21:02:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-moment-delaegare</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2808.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2808.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Taurus I</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/taurus-i</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Taurus I - First Fill Amarone Wine Barrique
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2791.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Scotch Universe, eine der vier Marken vom Whisky Druiden Michel Reick, benennt all seine Abfüllungen nach Sternen und verschlüsselt alle Angaben zu der Abfüllung auf seinem Label in einem allgemein bekannten Code: 136 U.4.1 1878.2 auf dem Label von Taurus I. bedeutet daher, dass der Whisky 136 Monate (knapp über elf Jahre) gereift ist. Er ist unpeated (U), aus einem Amaronefass (4), First Fill (1), die Brennerei, aus der der Whisky stammt, wurde 1878 gegründet und liegt in der Speyside (2). Kurz gesagt, habe ich hier also einen elfjährigen Glenrothes oder Glen Spey vor mir, denn beide Brennereien erfüllen grundsätzlich die Angaben auf dem Label. Was es genau ist, muss ich selbst rausschmecken und bin gespannt, ob sich Hinweise auf die eine oder die andere Destillerie finden lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky selber ist in Fassstärke mit 60,7 % abgefüllt und mit seiner klassisch goldenen Farbe heller als erwartet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süße, vor Alkohol triefende Kirschen, dazu Brombeeren, Mandeln und Pflaumen springen mir direkt offensiv entgegen. Dieser Dram lässt sich nicht lange bitten, sondern kommt ordentlich aus sich heraus. Präsente Eiche, Karamell und minimale Röstaromen folgen dem ersten Ansturm und alles vermengt sich zu einer angenehmen Süße. Die Fassstärke merkt man dem Dram an, aber sie passt zum stürmischen Auftritt dazu.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge geht es stürmisch weiter, denn diese wird direkt von einer Menge Fruchtkompott überrollt. Mandeln, Vanille, Haferflocken und kandierte Äpfel bleiben auf der Zunge zurück, bevor die Eiche übernimmt und den Mund trocken und würzig auf den Abgang vorbereitet. Mit Wasser wird er deutlich sanfter, verliert aber auch seinen herben Charme.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, trocken, mit einer kruden Mischung aus Süße und Pfeffer, würziger Eiche, überreifen Äpfeln und roten Trauben. Mit Wasser wird das Finish seeeeehr lang und der Rotwein übernimmt deutlich die Führung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ist schon lecker, auf eine sehr raue Weise angenehm und süffig, mit vielen Ecken und Kanten. Kein Komplexitätswunder, aber einfach lecker. Die derzeit geforderten 80 € würde ich für ihn auch knapp hinlegen. PLV passt also.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ach so: Glen Spey oder Glenrothes? Ich würde wegen der Kombination aus Vanille und Schärfe eher auf den Glen Spey setzen, denn Pfeffernoten hatte ich beim Glenrothes noch nie. Aber sicher bin ich mir natürlich nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2020 20:19:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/taurus-i</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2791.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2791.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Springbank Port 15</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/springbank-port-15</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Springbank 15 Jahre - Fresh Port Hogsheads
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2783.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In dieser Zeit muss man sich manchmal einfach durch etwas Besonders ablenken und bei mir ist es damit heute soweit: ich habe länger überlegt, wann ich diese Flasche öffne, aber jetzt musste es einfach sein. Es handelt sich um einen fünfzehnjährigen Springbank durchgängig gelagert in Fresh Port Hogsheads, abgefüllt als Springbank Society Bottling in Fassstärke mit 56,2%. Der Dram leuchtet in dunklem Mahagoni und zeigt manchmal sogar ein leichtes Pink.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fruchtig süß und gleichzeitig ein bisschen säuerlich. Rote Grütze mit Johannisbeeren, Blaubeeren, Pflaumen und Walderdbeeren, obendrauf wurden Zimt und Schokoraspeln gestreut. Dazu gibt es spannende Kräuternoten mit Süßholz, Fenchel und Muskatnuss sowie einen leichten Anklang von Leder. Eine wundervolle Nase, die auch nach dreißig Minuten nichts von ihrer Faszination einbüßt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, schwer und cremig mit alkoholgeschwängerten roten Früchten, gerade Erdbeeren, Himbeeren und Pflaumen sind sehr präsent. Dazu kommen säuerliche Noten von grünem Apfel und Limetten sowie Eukalyptus, sanfter Rauch, Kalk und Eiche. Absolut mundfüllend und eine Herausforderung für die Zunge.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Früchte, Erde und Leder, ein bisschen pfeffrige Schärfe, bitte Orangenmarmelade und Schokolade.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geiles Zeug. Einfach rundherum lecker mit all den Springbanknoten, die ich an dieser Brennerei so liebe, aber ebenso einer rundum gelungenen Port-Reifung. Einfach nur gut.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2020 18:22:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/springbank-port-15</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>St. Kilian - One</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-one</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           St. Kilian 2016 Signature Edition - One
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2768.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im zweiten Teil meiner losen St. Kilian-Serie widme ich mich heute mal der Signature Edition One, dem zweiten richtigen Whisky, den St. Kilian auf den Markt gebracht hat. Gebrannt in 2016, abgefüllt in 2019 hat der Dram jugendliche drei Jahre auf dem Buckel. Er ist abgefüllt mit 45% und hat eine strohgelbe Farbe. Gelagert wurde er in 37% Ex-Bourbon-Fässern, 37% Ex-Martinique-Rhum-Fässern, 18% Ex-PX Sherry-Fässern, 5 % Kastanien-Fässern und 3% Ex-Bourbon Quarter Casks. Eine spannende, wilde Mischung also.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment durchzuckt mich ob all der Frucht, die mir entgegenkommt, der Gedanke „Oh, ein Grappa“: Apfel, Birne, Zitrone, helle Trauben und Honig. Dann sagt meine Nase „Nee, kein Grappa, das ist ein Rum“, weil sie Ananas, Vanille und Mango entdeckt hat. Hinzu kommen noch Gras und eine Art sommerliche Frische, wo auch immer die herrühren mag. Je mehr Zeit der Dram bekommt, umso fruchtig-intensiver wird er. Das Aroma ist schon mal hochgradig spannend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram ist erstmal sehr leicht auf der Zunge, was aber wohl insbesondere für mich als fassstärkeversauten Trinker gilt. Er braucht ein wenig, um im Mund auf Touren zu kommen, aber dann zeigt er Mango, Ananas, Muskatnuss, Karamell, Eichenwürze und ein kleines bisschen Pfeffer. Seine Jugend kann er an dieser Stelle auch nicht mehr verstecken, was aber auch nicht zu erwarten war.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leichte Bitterkeit, Wärme, Eiche und Walnüsse. Der Dram gleitet einfach ölig den Gaumen runter und hinterlässt einen so gerade eben mittellangen fruchtigen Nachhall.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist ein schöner, runder Einstiegsdram vor Beginn eines Tastings. Die Nase wird gleich gefordert, danach viel Jugend und wenig Komplexität, aber durchaus lecker. Eine vielversprechende Kostprobe, die dafür sorgen wird, dass ich den nächsten Teil der losen St. Kilian-Serie eher früher als später angehe.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2020 21:29:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-one</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2768.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2768.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Karl I. - Emperor‘s Dram</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/karl-i-emperors-dram</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karl I. - Emperor‘s Dram - Blended Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2748.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eigentlich wollte Sascha vom Whisky-Land in Würselen mir nur ein kleines BenRiach-Sample schicken, aber irgendwie ist ihm vermutlich aus Versehen noch ein Sample seiner ersten Eigenabfüllung „Karl I.“ mit ins Päckchen gefallen. Bevor er das Sample noch zurückfordert, hab ich es mir mir schnell ins Glencairn gekippt und mache mich drüber her.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Karl I. war es, der als König von England im Jahre 1644 erstmals Steuern auf Whisky erhob, daher könnte ich mir gut vorstellen, dass dieser Dram nach ihm benannt ist. Dass das Whisky-Land in Würselen in der Nähe der Kaiserstadt Aachen liegt, ist bei der Namensgebung sicher noch ein netter Nebeneffekt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky wurde am 22.11.1996 gebrannt und am 23.09.2019 mit 54,8% in Fassstärke abgefüllt, ist daher also gute 22 Jahre alt und erhielt ein Amarone Cask-Finish. Gleichzeitig ist es aber ein Blended Malt, weshalb die exakten Daten auf dem Label erstmal verwirren können. Es handelt sich hier wohl um einen Burnside-Whisky, d.h. um einen Balvenie mit einem Teelöffel Glenfiddich. Farblich gleich er ein wenig dem polierten Nussbaum meines Wohnzimmertisches.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Erstes gibt es eine ordentliche Portion überreife, alkoholgeschwängerte Pflaumen, Johannisbeeren und rote Trauben auf die Nase. Der Dram kann seine Fassstärke nicht verbergen, aber diese passt hervorragend zum restlichen Aroma. Kaffee, Zimt, Nelke, Bitter Lemon und Karamell geben sich noch die Ehre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram beginnt mild auf der Zunge und tastet sich dann mit zunehmender Schärfe den Gaumen entlang. Er hinterlässt auf seinem Weg Kaffee, Nougat, Pflaumen, Brombeeren, Karamell und Bitter Lemon sowie Eiche und Röstaromen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, viel Kaffee, ordentlich Eiche und eine Bitternote, die an Löwenzahn oder Rucola erinnert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin kein großer Kaffee-Fan, weshalb es dieser Dram ein bisschen schwer bei mir hat. Er riecht großartig, schmeckt sehr ordentlich und versagt auch nicht beim Abgang. Wenn der Kaffee nicht wäre, fände ich ihn vermutlich richtig, richtig gut. Wer Kaffee aber mag, wird mit Karl I. sehr glücklich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2748.jpg" length="123778" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 24 Mar 2020 22:15:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/karl-i-emperors-dram</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2748.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2748.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Clynelish 22 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-22-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Clynelish 22 Jahre - Alambic Classique
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2745.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Alambic Classique ist ein Großhändler und Importeur, der außerdem auch einiges an Eigenabfüllungen rausgibt, so auch in seiner Serie „Special Vintage Collection“, die mir den 22 Jahre alten Clynelish im Glas vor mir beschert. 2019 abgefüllt mit 56,3 % nach Reifung in einem Bourbon Barrel mit einer kräftig dunkelgoldenen Farbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beim Verriechen merke ich direkt: dieser Dram braucht Zeit. Zu Anfang verschlossen, braucht er dreißig Minuten, um sich meiner Nase zu öffnen, aber dann legt er auch ordentlich los. Honig, Mandarine und Wachs sind klar erkennbar, ebenso Heidekraut und etwas fischiges wie Aga Aga. Vanille hält sich zusammen mit Malz und der Fassstärke im Hintergrund, ist aber immer präsent.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz der Fassstärke cremig und rund, mit Honig, Karamell, Eukalyptus und einer sauren Mandarine. Mandeln, Wiesenblumen, Toffee und ein nasses Brett setzen sich am Gaumen fest. Den Übergang zum Abgang läutet Bitter Lemon ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, wieder mit der sauren Mandarine, trocken, würzig scharf, Eiche und richtig ölig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So lange wie für diesen Dram hab ich lange nicht mehr an Tasting Notes gesessen, denn dieser Clynelish braucht einfach Zeit, Zeit und nochmal Zeit. Das ist definitiv kein Whisky für nebenbei, sondern eine Abfüllung, die der einzige Whisky des Abends bleiben sollte. Schöne Nase, nahezu perfekter Geschmack, sehr ordentlicher Abgang - Einfach ein großartiger, aber auch komplizierter Whisky. Probiert ihn, wenn ihr ihn in die Finger bekommt. Es gab nur 174 Flaschen von dieser Abfüllung, daher dürfte dieser Dram derzeit nur noch auf dem Sammlermarkt für &amp;gt;250 € zu bekommen sein und das sollte er nur Sammlern wert sein. Ich bin froh, dass ich ihn direkt nach Erscheinen deutlich günstiger gekauft hab.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 22 Mar 2020 22:50:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-22-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2745.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2745.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bunnahabhain Staoisha 5 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-staoisha-56bd34387</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunnahabhain Staoisha 5 Jahre - War of the Peat III of XIII
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2713.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem es im letzten Jahr die ersten beiden Ausgaben gab, geht es nun in den dritten Teil des „War of the Peat“ des unabhängigen Abfüllers und Onlineshops
         &#xD;
  &lt;a href="http://www.whic.de" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;a href="http://whic.de"&gt;&#xD;
    
          whic.de
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         . Spannenderweise handelt es sich diesmal um einen Bunnahabhain Staoisha, die sehr stark getorfte Variante dieser Brennerei, die ich gerade erst vor zwei Wochen als ebenfalls fünfjährige, fassstarke Abfüllung von van Wees mit
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-staoisha-5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Tasting Notes
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         versehen hatte. Diesmal allerdings steht vor mir keine reine Bourbonfassreifung im Glas sondern ein „dechar &amp;amp; rechar“-Fass, d.h. ein Fass, welches vollständig ausgekratzt und neu ausgebrannt wurde. Diese Fässer hat Bunnahabhain für viele Staoisha-Abfüllungen genutzt, die im letzten Jahr erschienen sind. Was ich natürlich erwähnen muss:
         &#xD;
  &lt;a target="_blank" href="http://www.whic.de"&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           whic.de
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         hat mir dieses Sample vor Veröffentlichung als Probe zugesandt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nochmal kurz die Rahmendaten: 5 Jahre als, 60,4%, blassgoldene Farbe
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Milder, aber absolut präsenter Rauch, Menthol und Eukalyptus, Zitronengras, Gummi und Creme Brûlée kann ich dem Dram entnehmen. Mehr kommt auch nach längerer Zeit nicht raus, aber das ist bei so einem jungen Dram auch nicht zu erwarten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Fassstärke zeigt sich mit einem ordentlichen Rumms direkt auf der Zunge, bringt heftigen Ascherauch, Tabak, Pfeffer und ein Meeresrauschen mit. Dazu kommen ein verrosteter Nagel in einem nassen Eichenbrett, Bitterschokolade und Anis. Alles wandert über die Zunge und setzt sich am Gaumen und im Rachen fest, während die Zunge noch leicht verwundet vor sich hin zuckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, wieder bittere Schokolade, Eiche und Wärme......und natürlich Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ähnlich wie meinen ersten Bunnahabhain Staoisha würde ich auch diesen als eine Art Baby-Octomore bezeichnen: jung, Heavily Peated, mit aber gut eingebundener Fassstärke und nicht unangenehmer Rauchigkeit. Wer Torfmonster mag, mag auch diesen Dram. Keine Komplexitätsoffenbarung, aber sehr ordentlich.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2713.jpg" length="100275" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 18 Mar 2020 15:25:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-staoisha-56bd34387</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2713.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2713.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lagavulin 9</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lagavulin-9</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lagavulin 9 Jahre - Game of Thrones 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2710.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist schon eine gute Weile her, dass die Serie der Game of Thrones-Abfüllungen auf den Markt kam und bei vielen nach dem Probieren nicht gerade Begeisterung hervorgerufen hat. Ich hab damals den Oban und den Talisker als Sample eingepackt, verkostet und für nicht spannend befunden. Zusätzlich kam ich als alter Lagavulin-Fan nicht an ebendiesem vorbei und hab mir eine ganze Flasche gesichert. Über die Zeit hinweg ist diese Flasche allerdings in Vergessenheit geraten, aber als ich gestern in meine Whiskytruhe griff, um mir zielsicher eine BenRiach-Tube mit schwarzem Deckel herauszunehmen, guckte mich statt des erwarteten Drams die Game of Thrones-Abfüllung an. Das Zeichen hab ich verstanden, daher gibt es jetzt die Notes dazu, vorher aber die Rahmendaten: 9 Jahre in Ex-Bourbon-Casks gelagert und mit 46% abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geräucherter Speck, süße Aprikosen, Vanille und Zitronengras machen sich recht schnell bemerkbar, der erwartete Rauch hält sich ziemlich bedeckt. Hinzu kommen Zimt, Jod und Salz. Die Nase ist damit recht verquer, passt aber trotzdem alles gut zusammen. Der Alkohol hält sich absolut im Hintergrund, was aber bei 46% auch nicht anders zu erwarten war.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rund und ausgewogen, regelrecht mild für einen durch Fassstärke versauten Trinker wie mich. Der Rauch legt sich am Gaumen ab und bleibt dort dauerpräsent, während verschiedenste andere Geschmäcker über die Zunge rollen: Vanille, nasses Holz, Salz, Seegras, Zitronen und Eukalyptus kann ich herausfiltern, aber die zusätzlich vorhandene Süße bekomme ich nicht eingeordnet - Vielleicht karamellisierte Banane?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Torf und Zitronengras liefern sich ein Rennen, wer länger im Mund bleiben darf, Schokolade, Salz und bittere Eiche steigen früher aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich muss gestehen, dass meine Erwartungshaltung nach allem, was ich über die Game of Thrones-Abfüllungen gelesen hab, nicht allzu hoch war, daher bin ich durchaus positiv überrascht: dieser Dram ist ein guter, süffiger Lagavulin, der gerade genug Vielfalt zeigt, um interessant zu sein, aber auch zu straight ist, um einer meiner Lieblinge werden zu können. Hauptzielgruppe waren bei der Kreation sicherlich nicht die Whisky-Nerds wie ich, sondern Gelegenheitswhiskytrinker und Seriengucker und für diese Zielgruppe kann er als Einsteiger in die gehobene Whiskywelt durchaus optimal sein. Probieren: ja, aber die 65-70 € für eine ganze Flasche ist er nicht wert. Dann lieber der 16er.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2710.jpg" length="161540" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 16 Mar 2020 06:05:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lagavulin-9</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2710.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2710.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>BenRiach 9</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benriach-9</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           BenRiach - 9 Jahre - Ruby Port Wine Barrique
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2705.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie vielleicht schon aufgefallen ist, bin ich ein Fanboy von Abfüllungen des Whisky Druiden Michel Reick, der mit seinen Marken Scotch Universe, Whisky Druid und Best Dram Stammgast in meinen Nosinggläsern ist. Als der neunjährige BenRiach aus dem Ruby Port Wine Barrique, der gerade vor mir im Glas wartet, Anfang des Jahres in der vierte Abfüllungsserie von Michel Reick den „Old Friends“ erschien, saß ich sabbernd vorm Rechner und wusste sofort „Den musst du unbedingt probieren“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei all meinen Local Dealern und den Läden, denen ich auf meinen diversen Dienstreisen einen Besuch abstattete, war allerdings nie ein Sample zu bekommen, weshalb ich neulich auf Facebook vor mich hinjammerte und mich schon damit abgefunden hatte, die Flasche einfach „blind“ zu kaufen. Dies las Sascha Schnitzler vom Whisky-Land in Würselen und bevor ich mich versah, war das Sample auch schon auf dem Weg zu mir. Danke, Sascha! (Auch für das zweite Sample, das dir aus Versehen ins Päckchen gefallen sein muss und sich hier bestimmt auch irgendwann wiederfinden wird.)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genug der Vorrede, schließlich soll es um Whisky gehen: Der mit 58,7% in Fassstärke abgefüllte BenRiach zeigt eine glänzend goldbraune Farbe und es gibt von ihm lediglich 310 Flaschen. Falls sich jemand fragt, worin die Spezialität eines Ruby Port liegt, dem kann geholfen werden: ein Ruby Port ist ein bereits nach zwei bis drei Jahren sehr jung abgefüllter Portwein aus einem Jahrgang, bei dem man früh festgestellt hat, dass der durch längere Lagerung in den sonst typischen Eichenfässern mit bis zu 20.000 Litern Kapazität nicht mehr besser werden würde. Junger Whisky mit jungem Port, dem man eine kräftige Fruchtigkeit nachsagt, erwartet mich also im Glas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als erstes tauchen alkoholgeschwängerte Früchte in meiner Nase auf: Johannisbeeren und Kirschen, beide sehr dunkel und kräftig. Dazu leichte Röstaromen (Kaffee?), Honig und Karamell. Mit zunehmender Zeit meine ich auch Mandarine und minimalen Torfrauch wahrzunehmen, wobei der Dram eigentlich ungetorft sein soll. Handwärme bringt zudem eine Eichennote hervor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die 58,7% präsentieren sich auf der Zunge im ersten Moment erstaunlich mild, beinah süffig und lassen erstmal Kirschen, Brombeeren und ganz eindeutig Kaffee im ganzen Mundraum den Vortritt, bevor der Alkohol dann pfeffrig scharf und gleichzeitig süßlich zuschlägt. Trotz all der Frucht und der Süße ist der Dram sehr trocken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, staubtrocken, mit angebranntem Kaffee und Eiche. Präsent ist der BenRiach hier nur auf der Zunge und lässt den Gaumen fast komplett aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ist lecker und höchst spannend. Der Port zeigt sich hauptsächlich in der Nase, hält sich in Geschmack die Waage mit dem Kaffee, der im Abgang die Regie übernimmt. Ich hatte den Dram eher süßer erwartet, weshalb ich ihn vor dem Kauf einer Flasche unbedingt probieren wollte, denn ich bin einfach kein Süßer. Stattdessen gibt es hier etwas in staubtrocken. Ungewöhnlicher BenRiach, der das Probieren in jedem Fall wert ist. Wer ihn kaufen will, sollte zwingend Kaffee mögen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 12 Mar 2020 22:10:37 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>St. Kilian - 2 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/st-kilian-2-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           St. Kilian - 2 Jahre - Special Batch Sherry Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2631.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dank einer größeren Sampletauschaktion (Danke Christian!) befindet sich vor mir im Glas heute ein Special Batch von St. Kilian, welches nach zwei Jahren Reifung in 2018 für die Hockshead Community abgefüllt wurde. Es ist also offiziell kein Whisky, was ich da im Glas habe, aber es ist halt einfach spannend, die Entwicklung hin zum fertigen Destillat zu sehen. St. Kilian ist derzeit ja ein bisschen der deutsche Hype-Whisky und da gilt es für mich aus reiner Neugier natürlich, sich da auch mal ranzutasten, beginnend also mit einem Special Batch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erste Erkenntnis: er braucht ordentlich Luft. Zu Anfang ist da nur Maggi und Alkohol, aber nach zwanzig Minuten hat der St. Kilian sich dann geöffnet. Das Sherryfass hat in der Nase ordentlich zugelangt und präsentiert klare Sherrynoten: fette, alkoholgeschwängerte Pflaumen, Trockenfrüchte, Nüsse und eine kräftige Süße. Dazu gesellen sich eine erstaunliche Eichennote, Nougat und angebrannte Rote Grütze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Dram zeigt auf der Zunge exakt ganz genau das, was er schon in der Nase hatte und was ich jetzt nicht wiederholen möchte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man schmeckt seine Jugend natürlich raus und er ist auch nicht komplex, aber das hab ich auch nicht anders erwartet. Gegen Ende übernimmt die Eiche die Regie und verdrängt die Süße damit sehr früh in den Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Eiche und angebrannten Pinienkernen (Wie die, die ich immer für den Salat in der Pfanne zu rösten versuche). Am Gaumen eine leichte, alkoholische Restsüße
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ja. Ist schon ok. Bin nicht annähernd die Zielgruppe dieses Batches, aber der Brennereicharakter scheint zukünftig mit Sherry umgehen zu können und lässt sich nicht unterbuttern. Das ist für mich erstmal die wichtigste Erkenntnis und alles andere werde ich in den nächsten Jahren mit Augen, Nase und Gaumen beobachten.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 08:46:43 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longrow Peated</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longrow-peated</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longrow Peated
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2633.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Longrow Peated
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Habe mich in den letzten Monaten, ohne dass ich es bemerkt habe, bei meinen Tasting Notes ausschließlich auf unabhängige Abfüller oder Sonderabfüllungen gestürzt und die normalen Standardabfüllungen völlig vernachlässigt. Daher ist es mal Zeit sich mit so einer Standardabfüllung zu beschäftigen: der Longrow Peated, der vor mir im Glas wartet, war ja gerade ein wenig in aller Munde, weil der Erwerb des diesjährigen Longrow Red beinah überall an den zusätzlichen Erwerb eines Longrow Peated geknüpft war. Dieser ist ein NAS-Whisky, der mit 46% abgefüllt wurde und neben Springbank und Hazelburn die stark rauchige Variante der Springbank-Brennerei darstellt. Der Dram ist sowas wie die Einstiegsdroge in die Welt der diversen Longrow-Abfüllungen. Es wird ein bisschen gemunkelt, dass für diesen NAS-Whisky Abfüllungen in einem Alter von 6-14 Jahren verwendet werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer eine kräftige, rauchige Nase erwartet, wird vom Longrow enttäuscht: beinahe schüchtern kriecht weicher, salziger Rauch aus dem Glas und bringt leichte Vanillenoten mit. Zusätzlich kommt mit der Zeit eine honigartige Süße hervor, die von Äpfeln, Jod, Schiffsdiesel und Küchenkräutern begleitet wird. Das gesamte Aroma löst Erinnerungen an einen kleinen Hafen mit uralten Kuttern, Möwen, Fischbrötchen und Meeresbrise aus. Gefällig, aber zurückhaltend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch auf der Zunge beginnt der Dram eher schüchtern, macht dann aber schnell klar, was er in Wirklichkeit ist: ein rauchiger, alkoholischer, trockener, salziger Bananensmoothie mit Weintrauben und Ingwer. Das ist nicht großartig komplex, aber einfach gut ausbalanciert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, trocken, salzig und rauchig mit eher erahnbaren, kaum greifbaren als wirklich präsenten Fruchtnoten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Longrow Peated ist ein schöner Daily Dram, der gut in den Winter und das beginnende Frühjahr passt. Er verlangt vom Genießer nicht viel, transportiert eine schöne Stimmung und ist unerwartet zurückhaltend. Auch im PLV (35-40 €) absolut in Ordnung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 09 Mar 2020 18:43:24 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>SMWS Blind Tasting 04.03.2020</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/smws-blind-tasting-04-03-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           SMWS Blind Tasting 04.03.2020 - Whiskyspirits Frankfurt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2671.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Am Mittwoch, den 04.03.2020 habe ich meine Jungfräulichkeit verloren. Jedenfalls meine SMWS-Jungfräulichkeit, denn ich war noch nie auf einem SMWS-Tasting und bin auch kein SMWS-Mitglied. Glaube halt einfach, dass es so viele unabhängige Abfüller gibt, die ich entdecken kann, dass ich keine Mitgliedschaft bei einem weiteren Abfüller brauche, auch wenn der bestimmt haufenweise tolle Abfüllungen hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf einer mehrtägigen Dienstreise nach Frankfurt begab ich mich an einem Dienstag Abend auf Whisky-Sightseeingtour und landete in Gregor Haslingers Shop „Whiskyspirits“. Vor etwa zwei Wochen hatte ich Gregors Besuch bei Whisky Jason gesehen und gedacht: da muss ich mal hin. Im Laden fachsimpelte ich dann länger mit Thomas von Whiskyspirits, probierte einige Drams und erwarb nachher einen schönen MacDuff. Gerade als ich gehen wollte, sagte Thomas „......und morgen haben wir hier ein Tasting im Laden. Nur eine kleine Runde, weil zeitgleich die Eintracht spielt. SMWS. Als Blind-Tasting. Könnte man noch über die SMWS-Website buchen.“ Ich hatte selbst als Nicht-Mitglied keine Wahl, oder?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am nächsten Abend stolpere ich um kurz vor 20 Uhr wieder in den Laden, der sich nach und nach mit den insgesamt nur acht Teilnehmern, Thomas und Gregor füllt. Abgesehen von mir kennt sich die gesamte Runde ganz offensichtlich seit langer Zeit und so befinde ich mich gleich in einer heiteren Gesellschaft, die vertraut rumblödelnd, tiefenentspannt und mit vielen Insiderwitzen miteinander umgeht. Als bekennender Werder-Fan füge ich mich ideal in die Runde der ganzen Eintracht-Fans am Tisch ein und ernte den Abend über die vertraute Mischung aus Spott und Mitleid, aber genau das sorgt dafür, dass ich mich in der Runde wohl fühle.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf dem Programm namens „In the mood for Whisky“ stehen sechs SMWS-Abfüllungen, die wir uns gemeinsam im Blind-Tasting erarbeiten, einzig Gregor weiß, was wir im Glas haben. Es gilt der Reihe nach, die Drams in die allen außer mir bekannten SMWS-Geschmackskategorien einzuordnen, Fassart, Alter, Region und idealerweise sogar die Brennerei zu bestimmen. Wie bei jedem Blind-Tasting blamiert sich jeder dabei gewohnt aufs kräftigste und wir haben viel zu lachen. Insbesondere die Vorträge der offiziellen Tasting Notes durch Gregor lassen mich das ein oder andere Mal daran zweifeln, ob ich gerade wirklich den entsprechenden Dram im Glas hatte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als erstes gab es die Nummer 58.34 „Napping in a larder“ („Ein Nickerchen in der Speisekammer halten“) einem achtjährigen Strathisla aus dem Bourbon Barrel. Ein klassischer, aber eher unauffälliger Dram, der im wesentlichen durch seine klaren und eindeutigen Bourbonnoten überzeugt. Nicht herausragend, aber als Daily Dram mit Wasserspielen gut geeignet. In der am Ende unter den Teilnehmern durchgeführten Abstimmung zum „Whisky des Abend“ erreicht dieser Whisky den Sieg, was mich dazu veranlasst, ihn noch ein zweites Mal zu probieren, um rauszufinden, ob ich beim ersten Mal irgendwas nicht mitbekommen hab. Aber: keine Änderung meiner Einschätzung. Es bleibt gesunder Durchschnitt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nummer zwei erweist sich mit der Nummer 10.184 „Brittle Royale“ als vierzehnjähriger Bunnahabhain aus dem Bourbon Barrel, bei dem niemand in der Runde darauf kommt, dass es sich um einen Bunnahabhain handeln könnte. Aus meiner Sicht: scharf und langweilig. Allerdings hätte der Dram vermutlich mehr Ruhezeit im Glas gebraucht, als die Zeit die man sich bei einem Tasting nehmen kann. Ich glaube, nach dreißig Minuten im Glas hätte ich den komplett anders bewertet. Wenn man „Brittle Royale“ mit „Spröder Drink“ oder „Zerbrechlicher Drink“ übersetzt, beschreibt es ihn schon ganz gut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der dritte Dram im Bunde hatte die Nummer 112.41 „Tart fruit crumble“ und erwies sich als zehnjähriger Inchmurrin aus einem Charred Hogshead. Dieser trug die unverkennbaren Inchmurrin-Noten ala blumige, grasige Apfelsüße kombiniert mit der Vanille aus dem Bourbonfass sowie leichte Röstaromen in sich, was ihn für mich zum zwar leichtesten aber auch rundesten und letztlich besten Whisky des Abends machte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         An vierter Stelle kam nach einer kurzen Schmalzbrotpause das erste Finish des Abends: 46.84 „Velvet complexity“, ein siebzehnjähriger Glenlossie aus dem Bourbonfass mit Oloroso Finish. Letztlich eine mächtige Sherrybombe, die nur preisgab, dass sich ein eher weiches Grunddestillat unter dem Sherry versteckte. War leider nicht meins.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es folgt als Fünfter in der Reihe wieder eine Abfüllung mit Finish: 95.31 „Slivovitz, rumtopf and Black Forest gateau“ (Slivovitz, Rumtopf und Schwarwälderkirschtorte), ein zehn Jahre alter Auchroisk aus einem Bourbonfass mit anschließendem, einjährigen Finish im First Fill Barrique. Ein Dram für die Naschkatzen unter den Whiskytrinkern: süß, sehr süß, überladen mit Rotweinnoten, beinah ein wenig klebrig. Dazu viel Vanille und Eichenwürze. Ja....ok. War ok.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ganz zum Schluss ging es erstmalig in die rauchige Ecke: 66.162 „A true harmony of flavours“, ein dreizehnjähriger Ardmore aus dem Bourbonfass mit Finish in einem Second Fill Barrique. Niemand in der Runde hat herausgeschmeckt, dass es ein Rotweinfinish gab und auch die Farbe des Drams gab das nicht her, daher war die Überraschung groß. Ansonsten ein relativ klassischer Ardmore mit kaltem, aschigen Rauch, Nougat, Karamell und einer undefinierbaren Fruchtigkeit. Sehr ordentlicher Dram.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Ende konnte jeder nochmal einen der Drams des Abends nachgeschenkt bekommen, was auch alle nutzen. Bei mir war es, wie oben geschrieben, der Strathisla, weil der die Abstimmung über den Whisky des Abends gewonnen hatte. Wenn ich es richtig im Kopf habe, war die Stimmverteilung „Strathisla 3 Stimmen, Bunnahabhain 2 Stimmen, Ardmore 2 Stimmen, Glenlossie 1 Stimme, Inchmurrin 1 Stimme“, Auchroisk 0 Stimmen“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ganz zum Abschluss kam Gregor plötzlich noch mit einem weiteren Dram um die Ecke, den es ebenfalls blind zu verkosten galt: der geplanten Messeabfüllung für die „Whisky Time Frankfurt“ vom 13.03. bis 14.03.: ein elfjähriger MacDuff aus dem Sherry Butt, der die ideale Sherrybombe, für Leute die keine Sherrybomben mögen, ist. Staubtrocken, herb, fruchtig, schwer und mit Espresso-Noten. Wenn der mit in der Tasting-Abstimmung gewesen wäre, hätte er bei mir gewonnen. Großartiger Dram, den ich unbedingt nochmal probieren muss, wenn ich in den dreieinhalb Stunden vorher nicht schon sieben andere Drams getrunken hab. Der ist weit vorne auf meiner „Muss ich mir ein Sample besorgen“-Liste.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Fazit gilt: mir hat das Tasting einen unheimlich großen Spaß gemacht. Insbesondere die lockere Vertrautheit der ganzen Runde, die mich einzigen Fremden und dann auch noch Werder-Fan super aufgenommen hat, hat den Abend schon mal deutlich hervorgehoben. Aufgrund der Stimmung waren die Whisky gar nicht mal mehr so wichtig. Es wurde sich nebenbei über andere Drams ausgetauscht, keiner hielt seine Meinungen oder Ideen im Blind Tasting zurück und Gregor musste uns mehrfach mit einem „Seid doch nicht so albern“ ermahnen, um dann eine Minute später selber nicht ganz jugendfrei rumzublödeln. Schön war es und wenn ich mal wieder in Frankfurt bin, werde ich vorher die Eventseite der SMWS checken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2652.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2663.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2667.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2669.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2672.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2671.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2671.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Swiss Mountain</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/swiss-mountain</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Swiss Mountain - Ice Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2626.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als Dank für eine mehrtägige Schulung bekam ich von den Teilnehmern, die um meine Schwäche für Whisky wussten, 10 cl des „Swiss Mountain - Ice Finish - Cask No. 68“ von Rugenbräu. Dieser Single Malt wurde im März 2011 destilliert, in ein Oloroso-Fass gefüllt und nach fast sechs Jahren Lagerung in einem Felsenkeller bei 15 Grad im Dezember 2016 in eine Eisgrotte auf dem Jungfernjoch verfrachtet. Dort durfte er dann nochmal knapp über ein Jahr bis zum Februar 2018 umgeben vom ewigen Eis bei konstanten -4 Grad lagern. Diese Infos konnte ich dem kleinen Anhänger an der Flasche entnehmen......und dann stand ich da mit der Flasche in der Hand, die Schulungsteilnehmer guckten erwartungsvoll und in meinem Kopf war ein großes Fragezeichen, denn ich dachte bisher immer, dass Rugenbräu nur Bier braut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zwei Wochen später sitz ich hier, hab mir diesen Dram eingeschenkt und während er im Glas atmet, recherchiere ich ein wenig im Netz: Seit 1999 stellt die Schweizer Brauerei Rugenbräu einen Bierbrand her und seit 2008 versucht man sich auch in Whisky. Inzwischen hat man wohl auch schon einige regionale Auszeichnungen gewonnen. Mal gucken, was die bernsteinfarbenen 48% in meinem Glas so können:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment riecht der Dram wie ein süßes Bier, was schnell komplett verschwindet und sich in einen Kräuterschnaps verwandelt, der mich an dunkelste Jugendzeiten auf dem Dorf und Fernet Branca erinnert. Oberdrüber schweben leichte Pfirsichnoten, Früchtetee und ätherisches Öl. Handwärme bringt den Pfirsich deutlicher hervor, der dann auch den Fernet in den Hintergrund drückt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky kommt wässrig daher, was mich bei 48% schon verwundert, beginnt dann aber zu liefern: Auf der Zunge macht sich eine Mischung aus Aloe Vera, Bier, Eiche und bitteren Mirabellen breit. Am Gaumen nisten sich ein angebranntes Erdnussbuttertoast und ein Fünf-Cent-Stück ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele bittere Eiche, Kupfer und eine deutliche Trockenheit vermengen sich zu einem sehr langen Finish. Gerade der Kupfergeschmack bleibt ewig am Gaumen kleben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schräges Zeug. Hat eher was von einer Mischung aus Bierbrand und Kräuterbitter. Meins ist das jedenfalls nicht und aus meiner Sicht auch die aufgerufenen 30€ pro 10cl nicht annähernd wert. Werde den Dram mal in irgendeinem Blindtasting unterschummeln und Gesichter beobachten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2020 16:45:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/swiss-mountain</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2626.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2626.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bunnahabhain Staoisha 5</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-staoisha-5</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunnahabhain Staoisha 5 Jahre - The Ultimate
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2609.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der unabhängige Abfüller van Wees aus Holland sendet seit 1994 in seiner Serie „The Ultimate“ in Zusammenarbeit mit Signatory Vintage ausgewählte Single Casks in die Whiskywelt. Selten hochpreisig und selten wirklich alt, dafür aber auch nicht immer absolute Volltreffer, weshalb ich aus der Ultimate-Serie selbst Whiskys, die ich normalerweise sehr gerne mag, nicht blind kaufe, sondern immer vorher probiere. Den Bunnahabhain Staoisha, den ich als fünfjährige Fassstärke mit 64,3% im Glas hab, hab ich bei einem der Local Dealer meines Vertrauens natürlich ebenfalls vorab verkostet und dann ganz schnell mitgenommen. Ein Bunnahabhain Staoisha ist grundsätzlich ein heavily peated Dram und damit eher untypisch für diese Brennerei.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Torf, Jod und Menthol drängeln sich zuerst in meine Nase, Alkohol, Asche und Vanille rücken langsam nach, gefolgt von irgendeiner Süße, die ich noch nicht zugeordnet bekomme. Später, nach ein wenig Wasser, meine ich, dass es eine überreife Birne ist, aber so richtig bekomme ich es nicht gegriffen. Bleiben wir also bei: Süße.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram hat knapp über 64% und die zeigt er natürlich auch im Antritt, aber es passt an der Stelle auch einfach zum Geruch und wirkt daher gut eingebunden. Gut eingebunden für über 64% halt. Salz, Tabak, Asche und Pfeffer breiten sich kräftig im Mundraum aus. Nachdem all dies ein wenig in den Hintergrund getreten ist, kommen Kaffee und wieder diese undefinierbare Süße hervor, die vielleicht Birne ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftig, aber trotzdem irgendwie weich, aschig, salzig und mittellang. Zusätzlich behauptet mein Gaumen „Nougat“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine erste Assoziation ist „Baby-Octomore“: Jung, heavily peated, gehobene Fassstärke und trotzdem weich mit schön eingebundenen Noten. In der Qualität nicht so hoch, aber dafür auch über 100 € günstiger mit den derzeit aufgerufenen 45 €, die dieser Bunnahabhain absolut wert ist. Den werde ich demnächst mal all meinen Octomore-versessenen Kumpels vorsetzen und bin auf die Reaktion gespannt. Insgesamt keine Granate, aber wirklich gut, wenn man Torfmonster mag.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 21:01:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-staoisha-5</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2609.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2609.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Elements of Islay - Peat &amp; Sherry</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/elements-of-islay-peat-sherry</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elements of Islay - Peat &amp;amp; Sherry
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2618.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor ein paar Wochen war der Dram vor mir im Glas sowas wie „der neue heiße Scheiß“, kam kaum in die Läden und wurde fast nur über Vorbestellungen verkauft: „Elements of Islay - Peat &amp;amp; Sherry“, exklusiv für den torfigen, deutschen Farbtrinkermarkt, abgefüllt mit 58,2% und einem sehr kräftigen Rotton. Durch einen Sampletausch (Danke, Dirk!) konnte ich eine kleine Portion dieses Drams ergattern, denn probieren wollte ich den schon.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Leichter Rauch, Kirschen und Johannisbeeren machen als erstes auf sich aufmerksam. Der Rauch ist dabei eher kalt, der Dram trotz Fassstärke sehr zurückhaltend. Ein bisschen Schokolade, Muskat und Haselnüsse lassen sich noch rauskitzeln, aber so oft ich meine Nase auch nochmal in den Dram halte: er bleibt eher verschlossen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment ist nichts auf der Zunge und der Whisky wirkt wässrig, aber dann geht es plötzlich los: eine trockene Fruchtsüße zeigt sich in pfeffriger Fassstärke und nimmt die Zunge erstmal aus dem Rennen. Der Dram breitet sich erstaunlich wenig im Mundraum aus, sondern verharrt schwer auf der Zunge. Am Gaumen finde ich Zigarettenrauch und wieder Nüsse sowie Kardamon, aber das auch nur kurz. Gegen Ende wird der Whisky bitter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz, mit bitterem Rauch, nasser Eiche und Kaffee. Der Sherry zeigt sich in einem minimalen Pfirsichnachhall.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hmm. Der ist von Islay, Peat &amp;amp; Sherry hat er auch, eine schöne Farbe sowieso, aber hmm....das war es dann. Der Dram ist jung und nicht komplex und irgendwie eintönig. Aber er liefert, was er verspricht. Nicht so richtig meine Baustelle.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2618.jpg" length="129604" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 28 Feb 2020 05:57:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/elements-of-islay-peat-sherry</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2618.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2618.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cao Ila 7</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/cao-ila-7</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Caol Ila 7 Jahre - Grand Cru Red Wine Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2613.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In den letzten zwei bis drei Jahren bin ich aus Versehen ein großer Fan der Abfüllungen vom Whisky Druiden Michel Reick geworden, der mit seinen Marken Whisky Druid, Best Dram, Scotch Universe und Old Friends viele, viele hochgradig spannende, interessante, leckere und meist viel zu schnell vergriffene Abfüllungen auf den deutschen Markt geworfen hat. „Aus Versehen“, weil ich unbewusst mal hier, mal da eine seiner Abfüllungen probiert und gekauft habe, bis mir beim letzten Sortieren der Sammlung auffiel, dass da inzwischen 15-20 verschiedene der vier vorher erwähnten Marken rumstehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine dieser feinen Abfüllungen habe ich heute vor mir im Glas: Einen mit 60,2% abgefüllten, siebenjährigen Caol Ila aus einem First Fill Grand Cru Red Wine Cask. „Grand Cru“ bezeichnet im Normalfall einen Rotwein aus der besten Lage, was aber aus Erfahrung nicht heißen muss, dass es auch der beste Wein ist....aber die Lage ist halt gut. Eine erste Flasche von diesem Dram konnte ich letztes Jahr im Februar ergattern, die dann ziemlich schnell leer war, so dass ich irgendwie nicht dazu kam, Notes dazu zu verfassen. Glücklicherweise wanderten später noch zwei weitere Flaschen in meine Sammlung und heute war es an der Zeit, eine davon zu öffnen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mächtig und kräftig stürmt der Whisky auf mich ein, bringt wallenden Rauch, süße, fette rote Trauben, Bitter Lemon und Ananas mit sich. Nicht komplex, aber ein absolutes Erlebnis für die Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jede Menge Pfirsich und Rauch überfallen meinen Mund und breiten sich raumgreifend aus, Salz, trockener Rotwein, süße Erdbeeren und ein saurer Granny Smith kommen hinzu. Gefühlt wird mein Mund gerade mit einem weichen Kissen kräftig verprügelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfirsich und kalter Rauch kleben Ewigkeiten an meinem Gaumen fest und lassen nur wenig Platz für Nüsse, süße Trauben und Gras.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Dram kratzt und beißt und gleichzeitig will er Kuscheln. Er bockt, macht einen Buckel und versucht ständig einen abzuwerfen und ist trotzdem anschmiegsam. Er frisst deine Hausschuhe und ist dein bester Freund. Verstörend und großartig. Leider geil.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2613.jpg" length="127135" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2020 20:53:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/cao-ila-7</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2613.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2613.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Candid</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/candid</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Candid - Michel Couvreur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2578.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wer einen Whisky von Michel Couvreur kauft, weiß, was er bekommt: Sherry, Sherry, Sherry in verschiedensten Ausprägungen. Ich bin ja kein großer Freund von richtigen Sherrybomben, aber so ein ordentliches klassisches Sherryfinish, damit kann ich schon ganz gut. Daher probiere ich, obwohl ich nicht so richtig die Zielgruppe bin, trotzdem fast jede Couvreur-Abfüllung mal zu probieren und manchmal ist auch was dabei, was mir gefällt. Heute versuche ich mich an einem jüngst bei Whisky for Life in Frankfurt erworbenen Sample des „Candid“, einem peated Whisky mit natürlich ordentlich Sherryeinfluss. Ich bin gespannt auf diesen mit 49,0% abgefüllten Whisky mit rostbrauner Farbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment kommt der Dram sehr frisch daher und ich meine fast ein wenig Menthol zu riechen, bevor fette rote Trauben die Führung übernehmen und sie erstmal nicht mehr hergeben. Begleitet werden sie dabei von Kräuterbonbons, rauchigem Leder und Muskat. Handwärme macht ihn erstaunlich scharf in der Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf der Zunge zeigt sich der Candid mild rauchig, beinah charmant zurückhaltend mit einer trockenen Süße, Lakritz und Nougat. Das zugrundeliegende Destillat ist ja leider nicht bekannt, aber rein vom Geschmack her, würde ich diesem höchstens 5, 6, 7 Jahre geben. Der Dram ist süffig, aber wenig komplex.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, leicht rauchig, hinterlässt der Dram einen trockenen Gaumen, eine leichte Süße und eine Pfeffernote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jung, wenig komplex und unspektakulär, aber ein leichter, süffiger Raucher. Völlig in Ordnung, aber irgendwie auch ein bisschen langweilig. Trotzdem bereue ich es nicht, das Sample gejagt zu haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2578.jpg" length="95955" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 23 Feb 2020 09:14:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/candid</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2578.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2578.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Teaninich 12</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/teaninich-12</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teaninich 12 - Cotes de Nuits Wine Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2575.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor inzwischen knapp zweieinhalb Wochen befand ich mich auf der HanseSpirit in der Hamburger Fischauktionshalle, lungerte am Stand von Whisky Südholstein herum und beäugte neugierig die ganzen neuen House of McCallum-Abfüllungen. Da blieb mein Blick an der Aufschrift „Cotes de Nuits Wine Cask“ hängen. Hatte die Rotweinexpertin zuhause nicht mal gesagt, Burgunder aus Côte de Nuits wären unglaublich vollmundig und großartig und ich Banause hatte „Jaja“ gemurmelt und nicht weiter zugehört? Das klang als Finish also mal sehr spannend und mein Blick suchte auf dem Etikett nach dem Whisky, der dieses Finish bekam: Teaninich.....und dann stand ich da und dachte „Was weiß ich eigentlich über Teaninich? Hab ich jemals einen getrunken? Highlands. Johnny Walker. Aber sonst? Nix.“ Es sprach also nichts dagegen, mal einen völligen Tasting Blindflug nur aufgrund der Rotweinvorlieben meiner Frau zu machen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Ergebnis nehme ich mal vorweg: Dieser Dram war mein absolutes Messehighlight und ich hab direkt eine Flasche mitgenommen sowie später bei einer größeren Bestellung auch noch ein Sample geordert, welches jetzt die Grundlage der folgenden Notes ist. Sicherheitshalber aber vorher: den unabhängigen Abfüller „House of McCallum“, von dem der Dram stammt, gibt es zwar bereits seit 1995, aber erst seit 2018 bringt er tatsächlich auch Whiskys unter seinem Namen heraus. Mir war er zuerst durch einige Blends, u.a. den „McPink“ aufgefallen, der tatsächlich irgendwie „rosa“ schmeckt. Inzwischen gibt es aber auch viele Single Malts mit Weinfinish in der Auld Alliance Vintage Collection aus der auch der verkostete Teaninich stammt. Die „Auld Alliance“ war ein im Mittelalter, rund um die Zeit in der Braveheart spielt, geschlossenes Defensivbündnis zwischen Frankreich und Schottland, so dass auch der Name hier schon deutlich auf französische Weinfinishs hinweisen soll. Genug gelabert, Notes: abgefüllt mit 46,5% zeigt der Whisky eine schöne, goldene Farbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine kräftige rote Traube, Gras, Pfirsich, Schokolade und süßes Leder sind die Eindrücke die mir der Dram zu Anfang direkt bereitwillig auf die Nase gibt. Die Süße des Teaninich ist intensiv, wird aber gerade von dem Gras und mit zunehmender Zeit auch einer Ingwernote sehr gut unterstützt. Mit Handwärme wird er zusätzlich ein wenig dumpf, als würde ich ihn im feuchten Keller verriechen, und auch Kaugummi kommt hervor.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erst eine trockene Süße, dann unerwartet pfeffrig und prickelnd auf der Zunge. Kaffee, Ingwer und rote Johannisbeere kommen anschließend zur Geltung, bevor sich erstmalig eine leichte Bitternote von Tanninen bemerkbar macht. Der Dram bleibt trotzdem süffig und angenehm.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken, mit Minze, Eiche, Kaffee und dem angenehmen Nachgeschmack von Bitter Lemon mit Rotwein (Ja, das kann nur ein Rotweinbanause wie ich interessant finden).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine von mir bisher völlig verschmähte Brennerei, deren normalen Charakter ich gar nicht kenne, mit einem rundum gelungen Rotweinfinish, dass genau so rotweinig, bitter und süß gelingt, wie es sein muss. Wie gesagt kenne ich den Brennereicharakter von Teaninich überhaupt nicht und kann daher nicht beurteilen, ob das Finish den Dram vor mir gerade sehr gut unterstützt oder ob das Finish dem Whisky deutlich einen überbügelt, aber ich habe zumindest das Gefühl, dass Teaninich und Rotwein Cask sehr gut zusammenpassen. Diese Abfüllung ist einfach lecker und sollte probiert werden. Die 75 €, die derzeit aufgerufen werden, ist er im PLV durchaus wert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 18 Feb 2020 21:27:06 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Springbank Burgundy</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/springbank-burgundy</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Springbank Burgundy - 12 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2563.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor drei bis vier Jahren gab es um den Springbank Burgundy mal einen kleinen Hype und damals hab ich mir von diesem Dram auch eine Flasche gesichert, aufgerissen und mit großer Begeisterung getrunken. Hab ihm längere Zeit hinterhergetrauert und ihn mir vermutlich in dieser Zeit auch ordentlich verklärt, weil er einfach nicht mehr zu bekommen war. Dann stolperte ich auf einer Dienstreise über einen Weinladen, der seine Spirituosenabteilung auflöste und in ebendieser Abteilung schauten mich zwei Flaschen Springbank Burgundy sehnsüchtig an. Ich hatte also keine Wahl - Das seht ihr doch auch so, oder?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Springbank Burgundy lagerte zwölf Jahre in einem First Fill Burgundy Barrel und wurde schließlich mit 53,5% abgefüllt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rote, alkoholgeschwängerte Trauben, eine Ahnung von Rauch und eine Anisnote sind das Erste, was meine Nase wahrnimmt. Später kommen Erdbeeren zu den Trauben hinzu, während sich außerdem Minze und eine klassische Rotweinsäure zeigen. Immer präsent ist aber für mich der Anisgeruch, der mir bekennendem Lakritzliebhaber das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Handwärme bringt die Rotweinsäure deutlich hervor, die dann alles andere überstrahlt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rotwein, Grapefruit und Pfeffer dominieren die Zunge zuerst, bevor sich kandierte Früchte, Salz, Maschinenöl und vielleicht sowas wie alte Blätter bemerkbar machen. Die Mundhöhle wird ordentlich trocken, während ein sterbendes Lagerfeuer über die anderen Noten hinwegzieht, sie dann aber wieder in den Vordergrund treten lässt. Dreckig, weinig, ausbalanciert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, trockener Rotwein mit Rauch, Erde und Eiche. Dazu eine Bitternote, die gleichzeitig Lemon und sowas wie Mango beinhaltet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielleicht hab ich ihn im Laufe der Jahre doch nicht verklärt: der ist einfach lecker. Die typischen Springbanknoten kommen sauber durch, die Rotweinreifung ummantelt und ergänzt diese ganz hervorragend. Die über 50% zeigen sich, wenn überhaupt, dann am ehesten im Abgang. Dieser Dram war das lange Warten gerade für einen Springbankliebhaber wie mich wirklich wert. Probieren.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 16 Feb 2020 09:13:35 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longrow Red 12</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longrow-red-12</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longrow Red 12 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2551.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Longrow Red – 12 Jahre
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit Vorfreude habe ich festgestellt, dass demnächst mal wieder ein neuer Longrow Red auf den Markt kommen müsste und so hab ich die Gelegenheit genutzt, mal wieder einen Dram einer schon älteren Ausgabe dieser spannenden Abfüllung zu genießen: Der Whisky vor mir im Glas reifte elf Jahre in Bourbon Casks bevor er für ein Jahr in neuseeländischen Pinot Noir Casks nachreifen durfte. Einmal im Jahr bringt die Brennerei Springbank einen neuen Longrow Red heraus und dieser hier stammt aus dem Jahr 2015. Er wurde mit 52,9% abgefüllt und besticht durch eine kupfergoldene Farbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Irgendwer muss in eine neue Lederhandtasche eine Handvoll Erdbeeren und Pflaumen gelegt haben. Das ist jedenfalls der erste Eindruck, der bei meiner Nase ankommt. Danach ist zu bemerken, dass der Dram irgendwie erfrischend wirkt und gefühlt wie ein Sekt in der Nase kitzelt, während nebenan ein ganz frisches Lagerfeuer brennt. Dazu kommen gegen Ende noch Salz, feuchte Erde und Haselnüsse, wobei ich mir letzteres vielleicht auch einbilde, denn das ist mir geschmacklich bisher noch nie beim Longrow selber noch bei einem Pinot Noir-Finish untergekommen. Der Whisky wirkt insgesamt sehr leicht und süffig und damit so gar nicht Longrow-typisch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Mund zeigt sich der Longrow deutlich kräftiger und voller als in der Nase: Erdbeermarmelade, Preiselbeeren, Karamell und der Rauch brennender Küchenkräuter machen sich breit. Dazu kommt eine Bitternote, die ich so am ehesten von Rhabarber kenne. Der Whisky kommt auch mit einer anisartigen Schärfe und Würze daher, die sich sehr gut mit den fruchtigen Noten verträgt und wie in der Nase auch hier kurz Erinnerungen an einen Sekt hervorruft. Am Ende noch ein bisschen Eiche. Insgesamt nicht mehr so süffig leicht, wie die Nase vermuten ließ, ist der Longrow jetzt eher in seinen typischeren, dreckigeren Geschmacksfeldern unterwegs, auch wenn er dafür noch sehr mild ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Rauch, Tabak, Anis und einer sehr schweren, trockenen, wärmenden Süße. Man spürt im Abgang erstmals wirklich die über 50% Alkohol.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie vielleicht schon zwischen den Zeilen der Notes entnehmbar: den mag ich. Das ist einfach ein ganz leckerer, süffiger, rundum gelungener Raucher, der seinen Brennereicharakter nicht verleugnet und mit seinem Finish harmoniert. Vermutlich schon lange nicht mehr zu einem vernünftigen Preis zu kaufen, denn mehr als 100 € ist der mangels Komplexität und Alter nicht wert, aber wenn ihr den mal zum Probieren in die Finger bekommt: Machen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2551.jpg" length="133362" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 11 Feb 2020 07:33:18 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig 10</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-10546a18b0</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ledaig 10 Jahre - Schloss Whisky No. 10
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2549.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Whisky Krüger aus Holzbunge mitten in Schleswig-Holstein veranstaltet nicht nur einmal im Jahr eine spannende kleine Whiskymesse sondern ist gelegentlich auch als unabhängiger Abfüller unterwegs. Im Jahre 2011 hat er einen zehnjährigen Ledaig abgefüllt, von dem ich neulich einen Sample ergattern konnte. Über die Reifung des Drams ist nichts bekannt, aber da auf der Flasche selber von „power of sherry“ gesprochen wird, wird es sich wohl um irgendeine Art von Sherrylagerung oder Sherryfinish handeln. Der Dram kommt mit 63,1% in Fassstärke und mit schöner goldbrauner Farbe daher.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Torf, helle Trauben, eine Zitrusnote und Pfeffer sind die ersten Gerüche, die mir entgegenkommen, später kommen viel Pfirsich und eine leichte Schwefelnote hinzu. Die Fassstärke macht sich durchaus bemerkbar, ist aber nicht unangenehm. Der Kuhstallgeruch, den man sonst dem Ledaig immer unterstellt, ist für mich nicht vorhanden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram gibt einem mit seiner Fassstärke erstmal direkt aufs Maul und mein erster Gedanke ist „Na, der ist aber sprittig“. Nach kurzer Zeit kommen klare Pfirsichnoten durch, der Mund wird trocken und Rauch drängt an den Gaumen, während ein Gummischlauch sich auf die Zunge legt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, trocken und rauchig, mit bitterer Orangenmarmelade, wärmend und mit Schwefel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sexistisch gesagt: dieser Dram ist was für echte Männer und Damen ohne Unterwäsche. Ich mag Ledaig grundsätzlich extrem gerne und würde sogar behaupten, dass Tobermory direkt nach Springbank meine Lieblingsbrennerei ist, aber dieser Whisky ist echt mal ein dreckiges Brett, für das man in der richtigen Stimmung sein muss. Der Dram erinnert mich stark an den Longrow 14 Sherry Cask vom letzten Jahr, der ebenfalls so ein Stimmungswhisky ist. Also: muss man mögen und ich ich mag das, wenn auch nicht immer. Wenn ihr nicht gerne mal dreckig etwas aufs Maul bekommt, dann lasst die Finger davon. Ansonsten: probieren.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 09 Feb 2020 07:21:53 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Arran 20</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/arran-20</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arran 20 Jahre - Pineau de Charente Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2545.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nachdem am letzten Wochenende auf der Hanse Spirit ganz viele Bekannte sehr positiv über Arran sprachen, ich aber in diesem Moment bereits bei den torfigen Whiskys angekommen war und ein Probieren daher sinnlos gewesen wäre, reizt es mich, heute mal meinen zwanzigjährigen Arran zu öffnen. Dieser reifte zuerst 19 Jahre in einem Sherry Puncheon und bekam danach ein Finish über 15 Monate im Pineau de Charente Cask. Wer hier anfängt zu grübeln: ein Puncheon hat in Spanien etwa 600 Liter, ist also ein eher großes Fass. Pineau de Charente ist ein meistens weißer, süßer französischer Aperitif, der aus einer Mischung von Traubenmost und einem sonst als Grundstoff für Cognac genutzten Obstbrand besteht. Soetwas wie der kleine Bruder vom Cognac. Der Dram wurde 1996 destilliert und ist damit eine Art Whisky der ersten Stunde von Arran, da diese ja erst seit 1995 produzieren. Er wurde mit 49,8% abgefüllt und wirkt in der Flasche, als hätte er viel Farbe vom Sherryfass mitgenommen, hat im Glas aber dann doch nur eine goldene Mahagoni-Farbe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der erste Eindruck sagt: fruchtig, aber nicht sehr süß. Himbeeren, Granatapfel, Kirschen und Birnen, alle ganz leicht karamellisiert. Insgesamt ist der Dram sehr weich und frisch und erinnert einfach an Sonne. Dazu kommt noch eine Eichennote.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch wieder jede Menge Früchte, hauptsächlich Himbeere, Granatapfel und Brombeere, begleitet von Milchschokolade, sehr saftig und mit einer leichten Säure, die ich am ehesten mit Weißwein in Verbindung bringe. Dazu kommen noch ein bisschen Vanille und Eiche, letztere wirkt irgendwie elegant, fruchtig zum Whisky passend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, wieder mit Schokolade, immer noch saftig, klebt aber nicht am Gaumen. Etwas Muskat und Orangenschalen, was vermutlich vom Finish kommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rund, weich, sehr schön zum Trinken. Kein komplexes Hexenwerk, aber ein wirklich guter Whisky. Für meinen persönlichen Geschmack zu wenig Ecken und Kanten, daher keine absolute Höchstwertung, aber trotzdem klar und deutlich zu empfehlen. Vermute allerdings, dass dieser Dram inzwischen nur noch über irgendwelche Auktionshäuser für einen dreistelligen Betrag zu bekommen ist. Seht ihr den mal auf einer Messe: probieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 05 Feb 2020 20:44:50 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hanse Spirit 2020</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/hanse-spirit-2020</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hanse Spirit 2020 – 30.01. – 01.02.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2531.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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         Jedes Jahr freue ich mich darauf und auch dieses Jahr lässt sich feststellen, dass ich es völlig zurecht tue: die Hanse Spirit. Drei Tage Spirituosenmesse in Hamburg mit Themenschwerpunkt Whisky, gefolgt von Gin und Rum in der großartigen Location „Fischauktionshalle“ direkt am Hamburger Fischmarkt. Dieses Jahr gab es bereits die zehnte Auflage der Hanse Spirit und zu dieser waren ca. 75 Aussteller angereist, um ihre Produkte zu präsentieren und auszuschenken. Ich konnte diesmal leider nur am Samstag teilnehmen, habe diesen aber in vollen Zügen genossen.
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die im letzten Jahr bereits eingeführte Verlagerung von Kasse und Garderobe in ein Zelt im Außenbereich brachte auch in diesem Jahr wieder einen ordentlichen Platzgewinn innerhalb der Halle und die schon vor der Öffnung um 13 Uhr bestehende lange Schlange konnte sofort zügig abgearbeitet werden. Die Garderobenmitarbeiter wirkten ob des Ansturmes zwar erst noch erschreckt und ein wenig unkoordiniert, nahmen aber schnell Betriebstemperatur auf, so dass ich fix in die Halle gelangen konnte. Der vordere Drittel der Ausstellungsflächen war eher Gin, Rum und anderen Getränken vorbehalten, während es sich in den hinteren zwei Dritteln zum großen Teil nur um Whisky drehte. Auf der Empore waren ebenfalls noch ein paar Stände, die eher „wild durcheinander“ waren. Da ich nur einen Tag dabei sein konnte, hatte ich mir vorab vorgenommen, nicht über den Whisky-Tellerrand hinauszuschauen, wie ich es sonst gerne mache, aber sowohl die Zeit als auch die Aufnahmefähigkeit meiner Leber sind nun mal einfach begrenzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich begann den Tasting-Tag am Stand von Kammer-Kirsch, wo ich nach Empfehlung von Sebastian Büsing mit einem Inchmurrin Madeira Wood startete. Dieser war ein durchaus sehr runder, sehr gefälliger Einstiegswhisky, der zwar keine Offenbarung war, aber den ich bedenkenlos zum einfachen genießen weiterempfehlen kann: fruchtig, süß und würzig mit Vanille und Eiche, eher leicht und kurz. Mit dem Einstiegsdram in der Hand schlenderte ich durch die Halle, beäugte schon mal neugierig alle anderen Stände nach Abfüllungen, die ich unbedingt würde probieren müssen und begrüßte ein paar bereits anwesende Hamburger Bekannte und andere Blogger/Vlogger/Internetbekannte. Im Verlauf des weiteren Tages ergaben sich dann noch Gelegenheiten zu Gesprächen mit diversen Leuten, die ich bisher nur aus dem Internet (Facebook/Instagram/usw.) kannte, die sich dann erschreckenderweise alle auch noch tatsächlich als äußerst sympathisch herausstellten und mich mit sehr netten Gesprächen beinah von meiner Whisky-Tasting-Mission abbrachten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei meinem ersten Streifzug durch die Halle stieß ich am Stand von Scotland and Malts auf den Whisky, der mein zweiter Dram des Tages werden sollte: einen Linkwood 12 mit Sauternes Finish abgefüllt von A.D.Rattray. Ich hatte mit Linkwood im letzten halben Jahr, gerade was Finishes angeht, großartige Erfahrungen gemacht und musste einfach testen, ob dies eine Abfüllung war, die mich von meiner sonst vorhandenen Sauternes-Finish-Phobie abbringen konnte. Sauternes Finish und ich – Wir sind nämlich keine Freunde, aber so eine Messe ist immer mal eine gute Gelegenheit herauszufinden, ob sich das Verhältnis verbessert hat oder ob es mir bei bestimmten Whiskys vielleicht doch zusagt. Beim Linkwood jedenfalls konnte ich da keinen Erfolg verzeichnen und spare mir deshalb die genauere Beschreibung, denn die wäre nicht annähernd objektiv. War einen Versuch wert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weiter ging es für mich danach bei Whisky Südholstein mit meiner persönlichen Messeentdeckung dieses Jahr: ein 12 Jahre alter Teaninich mit einem  Côtes de Nuits Wine Cask Finish. Côtes de Nuits ist ein Weinanbaugebiet im Burgund aus dem sehr farbintensive, vollmundige, edle Rotweine stammen. Der Dram selber war süß und süffig, gleichzeitig würzig und schokoladig, mit schweren roten Früchten beladen und einer spannenden Zitrusnote ausgestattet und insgesamt einfach lecker. Dem werde ich demnächst nochmal ausführliche Tasting Notes widmen, denn ich hab mir eine Flasche von diesem Dram mit nach Hause genommen.
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vor einer ersten Essenspause zog es mich dann noch zu Anam na h-Alba, wo es einen Ben Nevis von 2006 zu verkosten galt, der mir vorab von anderen Bloggern als auch auf der Messe selber von anderen Ständen als ein „Solltest du unbedingt probieren“ empfohlen wurde und der mir als so etwas wie „der kleine Messe-Hype“ erschien. Mit diesem Dram in der Hand ergab sich ein langes Gespräch am Stand und ich beäugte zusehends neugieriger die wirklich großartig aussehenden Sample-Boxen von Anam na h-Alba aus Holz mit sechs bzw. 24 Drams a 25cl in an Reagenzgläser erinnernden Tubes. Den Gedanken an diese Boxen schleppte ich dann den ganzen Tag über die Messe und hab diese auch höchstens zwanzig Leuten mindestens zum Ansehen empfohlen. Letztlich konnte ich mich nicht durchringen, eine der Boxen zu erwerben, aber  ich bin mir sicher: wenn ich zwei Tage auf der Messe gehabt hätte, hätte ich wahrscheinlich die große Box gejagt. Aber zurück zum Ben Nevis: war lecker, preislich mit 80 € absolut in Ordnung, enthielt alle ganz typischen Ben Nevis-Noten, aber war einfach nicht mein Beuteschema.
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach einem leckeren Kasslerbrötchen und einer Riesenbrezel stürzte ich mich wieder ins Getümmel an den Ständen, um am Stand der Manufaktur Lehmitz, einem unabhängigen Abfüller aus Hamburg, eine Abfüllung zu verkosten, um die ich schon in deren Laden mehrfach drumherumgeschlichen war: einen Aultmore 23 Jahre aus der Shieldaig Collection mit Aloxe Corton Wine Cask Finish. Entsprechende Finishes hatte ich bisher nur beim getorften Whiskys gesehen und diese hatten mich allesamt begeistert, daher war es für mich Pflicht, einmal zu testen, ob ein Aloxe Corton Finish auch bei einem süffigen Speysider funktioniert. Das Ergebnis: es funktioniert hervorragend und ist mächtig lecker. Ich hab die Abfüllung letztlich nur nicht direkt vor Ort mitgenommen, weil ich zu faul zum Tragen war und noch dazu weiß, dass ich demnächst direkt bei Lehmitz in Hamburg vorbeikomme und sie dort dann mitnehmen werde. Preislich dürfte diese bei 130 bis 150 € angesiedelt sein, aber für einen dreiundzwanzigjährigen Dram mit einem besonderen Finish aus einer sonst nur schwer unabhängig erhältlichen Destille von dem es nur 162 Flaschen gibt, ist der Preis vermutlich marktgerecht. Muss ich haben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nun war es Zeit in die torfigen Regionen des Whisky-Galaxie vorzudringen und diese Erkundung startete ich am Stand von Seven Seals, einem Schweizer Abfüller, wo es einen Port Wood Peated Malt gab, der von Jim Murray hoch gelobt wurde und den ich deswegen mal probieren wollte: definitiv sehr in Ordnung, durchaus eine Entdeckung für mich, aber die überschwänglichen Lobeshymnen von Jim Murray kann ich nicht bestätigen. Die teilweise absonderlich schlechten Bewertungen in der Whiskybase allerdings auch nicht. Die Besonderheit bei Seven Seals ist eine angeblich rein physikalische Weiterentwicklung der Reifung von Whisky, die dafür sorgen soll, dass deren Whisky nach einem bis drei Jahren so schmeckt wie schottischer Whisky nach fünfzehn bis achtzehn Jahren. Ich bin skeptisch, aber gespannt, was von dort noch so kommen wird. Der Peated Port Wood wirkte recht jung, aber trotzdem kräftig und durchdacht. Ein schöner Trinkwhisky, nur nicht allzu komplex.
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weiter ging es mit einem St. Kilian Four, der erst wenige Tage vorher erschienen und beinah überall mit Spannung erwartet worden war, wie mir schien. Dementsprechend voll war es immer am Stand von St. Kilian selber, so dass dort keine große Möglichkeit zu einem Gespräch bestand. Aber den Dram musste ich natürlich trotzdem haben: Frucht, Frucht, Frucht, Asche. Insgesamt ordentlich, aber ich hätte mir noch weniger Einfluss aus der Sherryreifung und mehr vom Brennereicharakter gewünscht. Eine paar Jahre mehr im Fass und nur eine Sherryfinish statt einer Vollreifung und der Whisky wird, glaub ich, richtig gut. Zumindest ersteres ist natürlich noch nicht möglich, da St. Kilian ja erst seit 2016 brennt, aber ich werde sie mit Sicherheit im Blick behalten und die Entwicklung gespannt mit dem Gaumen beobachten.
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Anschließend war ein Whisky dran, der mir bei der Whiskyburg Wittlich aufgefallen war: ein Kilchoman in Fassstärke mit Rum Finish, der mich aber letztlich nicht so sehr vom Hocker riss, weil es den Rum nur in der Nase gab, der schöne Kilchoman-Speck kaum vorhanden war und mir die Eiche zu stark durch kam. Weiter ging es mit einem Ledaig vom Bremer Spirituosen Contor, der zwölf Jahre lang reifen durfte, ein Sherryfinish bekam und in der Old Particular-Serie von Douglas Laing abgefüllt wurde. Eine neutrale Bewertung ist für mich als bekennendem Ledaig-Liebhaber immer ein bisschen schwierig, aber der Dram war sehr ordentlich, wenn auch keine überragende Erscheinung. Ganz zum Abschluss des langen Whiskytages gab es einen Port Charlotte MRC:01, der, wie der Name verkürzt sagt, in einem Mouton Rothschild-Fass gereift ist. Dieser Whisky gab mir nochmal eine schön pikante, intensive, vollmundige Note mit auf dem Heimweg, obwohl das Finish überraschend kurz war. Trotzdem ein rundum gelungener Dram, bei dem ich nochmal intensiv drüber nachdenken werde, ob ich davon nicht eine ganze Flasche haben möchte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Insgesamt bleibt zu sagen: die Hanse Spirit war wieder schön, intensiv, kommunikativ und müsste eigentlich öfter stattfinden, damit ich fauler Sack meine Heimatstadt für eine Messe nicht verlassen muss. Danke an Chris Rickert und das Messe-Team: Ihr habt einen guten Job gemacht.
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    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2534.jpg"/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Tue, 04 Feb 2020 18:15:42 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lost Spirits: Abomination</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lost-spirits-abomination</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lost Spirits: Abomination - The Crying of the Puma
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2529.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         12-18 Monate alter Islay Spirit zusammen mit in Riesling getränkten Holzdauben sechs Tage lang gereift in einer Art Reaktor aus Glas, der intensiven Lichtwellen und Hitze ausgesetzt ist. Durch diese Behandlung soll der Whisky in sechs Tagen so schnell reifen, wie er es in einem schottischen Lagerhaus in mehr als zehn Jahren macht. Klingt nach einer wirren Idee? Ganz meine Meinung und als dieses Destillat im Jahre 2017 einen großen Hype auslöste, hab ich die Berichte gelesen und wieder verdrängt. Bis ich bei einem Besuch im Whiskyhort in Oberhausen deren Samplekiste durchstöberte, Olaf Fetting mich auf ein Sample ebendieses Destillats aufmerksam machte und mir den Hintergrund nochmal erzählte. Die Erinnerung kehrte zurück, die Neugier siegte, das Sample musste mit und nun ist er im Glas: 54%, goldene Farbe, Torfduft schlägt mir entgegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geräucherter Speck mit Zitrusnoten, dazu Jod, Salz und Zimt. Mit mehr Zeit im Glas entwickelt er süße Noten, irgendwie honigartig mit Pflaumen und Erdnussflips. Durchgängig präsent ist ein sehr runder Torfrauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Tabak, Pfeffer und Jod zeigen sich relativ aggressiv, saure Eiche, angebranntes Toast und vergorene Pflaumen. Sehr wild und direkt mit allen Geschmäckern auf einmal, dafür wenig Entwicklung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, sehr trocken, saure Eiche, Kaffee und Bitter Lemon.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine krude Mischung aus süffig und wild, jung und alt, Islay und Hinterhofbrennerei. Alles kommt gleichzeitig, es ist wenig Entwicklung da, aber insgesamt ist das Destillat schon völlig in Ordnung, wenn auch irgendwie hmm....also hmm....hmmm halt. Lässt mich zurück wie damals der Film „Sucker Punch“: halbbekleidete schöne Mädels, haufenweise tolle Waffen, ganz starke Action, aber trotzdem langweilig.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 02 Feb 2020 09:13:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lost-spirits-abomination</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Port Charlotte CC:01</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-cc-01</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Port Charlotte 2007 - CC:01
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2517.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Schon fast zwei Jahre hab ich diesen Port Charlotte bei mir ungeöffnet im Schrank stehen, aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen, ihn zu öffnen. Inspiriert durch einen Facebookbeitrag war es aber nun einfach mal an der Zeit, mich näher um diese achtjährige Fassstärke (57,8%) zu kümmern, die durchgehend in Cognacfässern gelagert wurde. Zu Anfang gab es diesen Dram nur im Travel Retail, inzwischen ist er fast überall zu finden, so es denn noch Restexemplare gibt. Ich hab in dunkler Erinnerung, dass es direkt nach der Veröffentlichung auch einen kleinen Hype um den CC:01 gab, so dass er damals für fast 170 € in diversen Auktionen weg ging, inzwischen hat sich das aber beruhigt und mit ein bisschen Glück bekommt man jetzt noch eine Abfüllung für 75 - 80 €.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süßlicher Torfrauch bleibt die ganze Zeit im Vordergrund und man muss mit der Nase schon ein wenig arbeiten, um die restlichen Aromen im Hintergrund zu finden - Nichtsdestotrotz sind diese Noten im Hintergrund dauerhaft präsent und machen die Nase sehr spannend: Salz, Karamell, Birnen und Pfeffer finde ich zuerst, später tauchen noch Küchenkräuter und Speck auf. Die Fassstärke ist unzweifelhaft da, macht aber am ehesten durch eine Zitrusnote auf sich aufmerksam.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich süß und gleichzeitig mit der Zitrusnote aus dem Aroma breitet sich der Dram sofort im ganzen Mund aus. Der Torfrauch schmeckt, wie die Lederjacke am Morgen nach dem Lagerfeuer riecht: kalte Asche mit Alkoholnoten und tollen Erinnerungen an ein wohliges Knistern des brennenden Eichenholzes. Dazu kommen dann noch Vanille, Honig und wieder undefinierbare Küchenkräuter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang bis lang mit leicht pfeffriger Schärfe, karamellisierten Nüssen und Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ist schon lecker und seinen Preis in jedem Fall wert. Hier bekommt der Rauchliebhaber einen wundervollen, runden Dram mit tollen Geruchs- und Geschmacksnoten. Für seine Jugend ist der CC:01 erstaunlich komplex, aber da ich auch noch nie einen Whisky mit Cognacreifung hatte, kann ich nicht beurteilen, ob das vielleicht an den verwendeten Fässern liegt. Kaufen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 26 Jan 2020 22:06:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-cc-01</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2517.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Edradour 10</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/edradour-10</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Edradour 10 Jahre - Sherry Cask Matured
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2513.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Für mich eigentlich völlig untypisch, gibt es heute mit dem zehnjährigen Edradour aus der „Straight from the Cask“-Serie mal eine Sherrybombe im Glas. Der Dram präsentiert sich mit seinen 55% Fassstärke in der Farbe von dunkelstem Mahagoni und mir wallt bereits unmittelbar nach dem Einschenken eine Sherrynote entgegen. Da es im letzten Jahr mehrere ähnliche Abfüllungen von Edradour gab, hier sicherheitshalber die Whiskybasenummer, falls jemand von euch sich dort informieren will: WB 140819. Ich selber habe das Sample aus einer größeren Sampletauschaktion, die glücklicherweise über die bekannten Facebookgruppen so großartig und vertrauensvoll funktionieren. Hier also nebenbei ein Danke und ein Lob an alle, die so fleißig tauschen: weiter so! Zurück zum Dram.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach zehn Minuten im Glas bleibt das vorherrschende Aroma Sherry, Sherry, Sherry: fette, überreife Kirschen, saftige Pflaumen, Nougat, Nelken und ein wenig Muskatnuss sowie ein trockener Rotwein. Die Fassstärke ist relativ klar zu vernehmen, passt aber gut zum gesamten Aromenspektrum. Mit Wasser wird er deutlich schokoladiger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram ist erstaunlich trocken, holzig und würzig, als wenn man die überreifen Beeren direkt vom Ast lutscht. Alles zeigt sich dunkel und schwer. Macht sich kurz im Mundraum breit, leitet dann aber mit leichter Schärfe schnell in den Abgang über. Mit Wasser wird der Dram erstaunlicherweise schärfer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Schärfe aus dem Geschmack setzt sich fort und hinterlässt einen dumpfen Glühweingeschmack am Gaumen. Muskatnuss, Rosinen und wieder Nougat. Mit Wasser wird der Abgang deutlich holziger und länger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab nach dem Trinken nicht den Hauch einer Ahnung, ob ich gerade einen Edradour, einen Queen Margot oder einen aufgespritteten Sherry im Glas hatte. Der Sherry walzt einfach über das zugrundeliegende Destillat drüber und wer so eine Sherrybombe mag, für den ist diese Abfüllung sicherlich absolut großartig. Für mich ist das leider gar nichts, denn ich möchte wissen, welchen Whisky ich trinke, möchte seine Eigenheiten erfahren und mag etwas schiefes und krummes lieber. Aber nochmal deutlich: jeder Sherrybombenliebhaber wird diese Abfüllung lieben. Ich bin halt keiner.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 26 Jan 2020 09:04:13 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Linkwood 9</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-9</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Linkwood 9 Jahre – Recharred Wine Hogshead
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2508.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ende 2019 erschien die dritte und leider auch letzte Runde der Abfüllungsserie Local Dealer Selection, deren Bestandteil der gerade in meinem Glas weilende, neunjährige Linkwood ist. Ich stand da also Ende November in Itzehoe  im Ladengeschäft von Whizita, einem der Local Dealer, bei dem die Serie zu erhalten ist, und betrachtete mit neugierigen Augen, den mit 58,6% aus einem Recharred Wine Hogshead abgefüllten Dram. Allein die Erinnerung an den großartigen Linkwood 1998 aus dem Cote Rotie Cask von Gordon&amp;amp;MacPhail ließ meine Hand schon fast zur Flasche greifen, denn seitdem weiß ich, wie gut der Brennereicharakter von Linkwood zur Rotweinreifung passt. Spätestens nach der durchgeführten Geruchsprobe war ohne Probieren entschieden: muss ich haben. Probiert hab ich natürlich trotzdem noch, aber mit den Notes hat es bis jetzt gedauert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Nase macht mich sofort auf die spannende Kombination aus süßen, roten Beeren und leicht säuerlichen grünen Äpfeln aufmerksam. Dazu kommen Werthers Echte (deutlich im Vordergrund) und Zartbitterschokolade (eher im Hintergrund). Der Dram macht auf mich trotz seiner nur neun Jahre im Aroma einen sehr runden, ausgewogenen Eindruck. Die Fassstärke merkt man ihm hier kaum an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal ganz eindeutig eine Fassstärke, die sich voluminös im Mund ausbreitet und diesen mit kräftigen Waldfrüchten versorgt. Spannenderweise bleiben die säuerlichen Noten von den grünen Äpfeln trotz der Fruchtigkeit sehr schön erhalten. Die vorhandene Süße lässt eher darauf schließen, dass es sich nicht um ein Fass eines trockenen Rotweins gehandelt hat. Zu dem Waldfrüchten gesellen sich noch Kirschen, Muskatnuss und ordentlich Karamell.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, mit Eiche, Waldfrüchten und Muskatnuss und in sich irgendwie sehr stimmig, was heißen soll, dass der Abgang einfach so zu gehören scheint und nicht anders sein kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sein junges Alter merkt man diesem Dram kaum an. Blind hätte ich den doch ein paar Jahre älter geschätzt, weil er so in sich ruhend wirkt, obwohl er als Fassstärke natürlich auch ordentlich Dampf macht. Dieser Linkwood ist einfach lecker und für die derzeit verlangten 60 € bekommt man einen Dram, der zeigt, wie toll Whisky und Rotwein zusammenpassen. Klare Empfehlung meinerseits.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 22 Jan 2020 20:05:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/linkwood-9</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig 10</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-10</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ledaig 10 - Aloxe-Corton Wine Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2505.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Tobermory ist ja zugegebenermaßen eine meiner Lieblingsbrennereien, daher hab ich von dort natürlich mehr Whisky im Schrank und dementsprechend taucht diese Destille häufiger in meinem Blog als andere auf. Diesmal mit einer zehnjährigen Abfüllung von Ian McLeod aus seiner Dun Bheagan-Serie, die sicherlich eine der bekanntesten Serien eines unabhängigen Abfüllers überhaupt ist. Der Ledaig kommt mit 46% daher und durfte sich nach einer Reifezeit in unbekannten Fässern ein Finish in einem Aloxe-Corton Wine Cask abholen. Aloxe-Corton ist ein Weinanbaugebiet im Burgund, welches hauptsächlich Pinot Noir-Rotweine hervorbringt, weshalb man davon ausgehen kann, dass wir es hier mit einem entsprechenden Pinot-Noir-Fass zu tun haben. Die Weintrinkerin im Hause sagt „Pinot Noir ist ein eher heller Rotwein, sehr fruchtig und füllt den ganzen Mund aus“ (Zumindest ist das der Teil, den ich nach unüberlegter Nachfrage von dem längeren Vortrag behalten hab). Heißt für mich Rotwein-Laien: der dürfte tatsächlich gut zu einem rauchigen Whisky wie dem Ledaig passen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Karamell, Brombeeren, Pflaumen, Butter und natürlich Rauch, wobei letzterer zwar dauerhaft Präsenz zeigt, sich aber brav im Hintergrund hält. Komplex? Nein, nicht annähernd, eher straight forward. Hier versteckt sich nichts mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein definitiv eher junger Dram, dessen Rauch und Beeren sich im Mund verteilen, während er mit seiner wilden Präsenz ein wenig um sich schlägt. An der einen Ecke taucht Salz auf, Asche in einer Anderen, Vanille zeigt sich und wird woanders von Mandeln abgelöst, die sich plötzlich in Pflaumen auflösen. Möchte gar nicht wissen, wie der um sich geschlagen hätte, wenn der nicht auf 46% runterverdünnt worden wäre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang mit Bittermandel, Minze, ordentlich Rauch und ein wenig Speck.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jung und wild mit eher wenig Einfluss vom Rotweinfinish, welches zwar dafür gesorgt hat, dass der leicht dreckige Ledaigcharakter verschwunden ist, sich aber sonst hauptsächlich in der Nase zeigt. Kein absolut großartiger Dram, eher gesunder Durchschnitt. Ich würde raten, den schon mal zu probieren, wenn man ihn in die Finger bekommt, weil es kein typischer Ledaig ist, aber ein zweites Mal würde ich mir die Flasche eher nicht kaufen, denn so richtig besonders ist er halt nicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 19 Jan 2020 22:23:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-10</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Castor II</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/castor-ii</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Castor II - Scotch Universe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2503.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Castor II ist ein elfjähriger Peated Highland Whisky aus einem First Fill Ruby Port Wine Barrique mit einer herrlichen Mahagoni-Farbe, die sogar einen leichten Pinkton enthält, und einem schon beim Einschenken verführerischen Duft. Die Brennerei aus der dieser in Fassstärke mit 58,7% abgefüllte Dram stammt, wurde im Jahre 1966 gegründet, wie mir das Label verrät. Mehr gibt Scotch Universe über seine Abfüllung nicht preis, aber Wikipedia hilft, denn die einzige Highland-Brennerei aus dem Jahr 1966 ist Loch Lomond. Gerade die getorften Abfüllungen von Loch Lomond mag ich ohnehin sehr gerne, hatte von dort aber bisher ausschließlich Bourbonfass-Reifungen, daher bin ich umso gespannter, was der Port mit dem Profil von Loch Lomond anstellt. Es soll sich übrigens um einen Croftengea handeln, d.h. die Loch Lomond-Variante, die mit bis zu 20ppm getopft ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dicke, fette, überreife rote Trauben drängen leicht rauchig aus dem Glas und bringen eine schwere Süße mit. Erdbeeren mischen sich unter die Trauben und werden von angebrannter Marzipanschokolade begleitet. Mit jeder Minute mehr im Glas tendiert das Aroma dann immer weiter Richtung Rotwein und meine Augen behaupten, dass die Farbe auch immer weiter in Richtung Pink tendiert. Aus meiner Sicht eine umwerfend großartige Nase - Ob der Dram das Niveau halten kann?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Direkter voller Antritt: Aschiger Rauch begleitet den Dram, der sich sofort überall im Mundraum anklebt, eine kräftige Fassstärke auf der Zunge ablegt und Omas Kirschkompott im Mundraum schweben lässt. Über jeder neuen Note, die ich finde, schwebt im Hintergrund dieser Kirschkompott, wird aber nie so richtig für sich selber greifbar. Eiche, mächtig viel rosa Pfeffer, rote Trauben und Karamell versuchen auch noch, sich im Mund einen Platz zu suchen, auch wenn der Raum zwischen all den anderen Eindrücken sehr eng ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Laaaaang, eine in Erdbeeren eingelegte Ledersohle, ein trockenes Eichenbrett mit Schokoüberzug, ganz am Ende meine ich Wermut und Löwenzahn zu entdecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was für ein Brett. Eine grandiose Nase, die mich nicht auf den Rumms vorbereiten konnte, der mich im ersten Moment überfuhr. Dieser Dram ist schwierig in Worte zu fassen und definitiv nichts für jeden Tag. Es ist kein Whisky, der ganz am Ende einen tollen Tag abrundet, sondern einem eher nochmal so richtig einen mitgibt, nachdem er sich erst hinter Schönheit versteckt. Ich finde diesen Whisky unglaublich spannend, aber auch unheimlich fordernd. Für mich ist er seine aktuell aufgerufenen 70 € wert, allerdings dürfte das nicht für jeden gelten.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2503.jpg" length="146197" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 19:59:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/castor-ii</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2503.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2503.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lagavulin 10</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lagavulin-10</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lagavulin 10 Jahre - Travel Retail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2464.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Spätsommer war dieser junge Islay-Whisky mal exklusiv für den Travel Retail erschienen, hat es ab Ende letzten Jahres inzwischen aber auch in viele Onlineshops geschafft: 10 Jahre, 43%, Ex-Bourbon-Casks und wiederaufbereitete Bourbon Casks kombiniert - Das klingt zumindest für mich derart interessant, dass ich mir eine Flasche besorgen musste. Vorab bin ich mir eigentlich schon sicher, dass er das Preis-Leistungswunder Lagavulin 16 nicht wird schlagen können, aber ich mag die Brennerei zu sehr, um diese einigermaßen überschaubaren 70 € nicht zu investieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Gerüche umwehen meine Nase und es dauert, bis ich diese aufgeschlüsselt habe: knisterndes Lagerfeuer, Hustensaft, Leder, feuchte Erde und Salz kombiniert Vanille, Aprikose, Preiselbeere und Honig. Durch den Hustensaftgeruch hätte ich in einem Blindtasting am Anfang vermutlich erstmal auf einen Laphroaig getippt, aber nach zehn Minuten im Glas ist es ganz eindeutig ein Lagavulin, was mir da entgegenkommt. Sehr schöne Nase, die viel verspricht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich wusste, dass mich fassstärkeversauten Trinker ein 43%-Whisky nicht gerade umhauen würde, aber dieser Dram ist mal wirklich schwach auf der Brust. Mindestens 46% wären deutlich spannender gewesen, aber er offenbart trotzdem ein paar interessante Geschmacksnoten: süßer, aschiger Rauch durchsetzt mit Birne, Karamell und weißem Pfeffer. Weniger Torf als erwartet und damit kein junger Sturm und Drang-Whisky, wie man vielleicht erhoffen konnte. Der hier ist wohl eher ein Spätentwickler.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang, süßer Rauch mit Salzstangen und Lakritz, trotzdem trocken. Mit mehr Kraft als im Geschmack.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Starke Nase, wenn man ihm die ausreichende Zeit gibt, im Geschmack ein wenig enttäuschend, aber zum Ende hin wieder schwer in Ordnung. Den kann ich sehr gut trinken und würde ihn sogar Torf-Einsteigern anbieten, weil er gerade dünn genug ist, um nicht zu verschrecken, am Ende aber stark genug, um das Potential eines Torf-Whiskys anzudeuten. Im Preis-Leistungs-Verhältnis kein Fehlgriff, aber auch kein Schnäppchen. Ob ich ihn wieder kaufe, wenn er leer ist? Hmm.....mal abwarten.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2464.jpg" length="134308" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 12 Jan 2020 09:05:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lagavulin-10</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2464.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2464.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Laphroaig - 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laphroaig 13 Jahre - Duncan Taylor - Sherry Octave Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1869.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Einen unabhängigen Laphroaig noch dazu mit einem besonderen Finish habe ich höchst selten im Glas, was vor allem daran liegt, dass diese meistens eine ordentliche Stange an Geld kosten. Auch bei diesem von mir verkosteten Whisky aus dem Jahre 2005, abgefüllt mit nur 69 Flaschen in Fassstärke mit 54,3% exklusiv für Weltfein in Hannover, ist dies nicht anders: 179 € sind dann doch eine echte Hausnummer für einen nicht wirklich alten Whisky. Immerhin erwartet mich ein dreizehn Jahre im Eichenfass gereifter Whisky mit einem fünfmonatigen Sherry-Octave-Finish. Bin gespannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Einschenken, Nase direkt ins Glas und sofort sind absolut sämtliche Klischees da, die ich einem Laphroaig zuschreibe: Torf, Jod, Mullbinden, Omas Waldbeerenkompott, Salz, Möwenscheiße, Teer und Hustensaft. Stop. Zurückspulen. Omas Waldbeerenkompott? Wo kommt der denn her? Nochmal nachriechen: Ja, ganz eindeutig sind da eingedickte, rote Waldbeeren überall in diesem Laphroaig zu finden. Auch nach zehn Minuten im Glas hat sich nichts verändert. Eventuell sind die Waldbeeren ein bisschen in den Hintergrund gerückt, aber sie sind deutlich da. Hier hat das Finish eine höchst spannende Arbeit verrichtet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jaaaa, das ist ein Laphroaig, ganz klar und unverkennbar. Öl, Teer, Torf, Jod, Eiche, Malz und dazu schweben überall diese Beeren aus dem Sherry Finish rum. Das eigentliche Laphroaig-Erlebnis wird hier geradezu geschmeidig abgefangen und sanft auf den Gaumen gelegt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Würzig, lang, rauchig, mit Kaffee und Tabak und......Beeren. Leicht süßlicher Rauch und Eiche bleiben ewig auf der Zunge liegen und runden den Whisky sehr schön ab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hätte nie gedacht, dass ich mal die Worte „Laphroaig“ und „süffig“ in einem Satz verwenden würden, aber nun ist es an der Zeit, denn diese Abfüllung ist tatsächlich ein wunderbar süffiger Laphroaig, welche das volle Laphroaig-Erlebnis mit einer sanften Süße kombiniert. Dieser Malt ist eindeutig etwas für einen lauen Sommerabend auf der Terrasse, zwei-, dreimal Nachschenken und einen Tag ausklingen lassen. Das PLV ist absolut an der Grenze und der einzige Grund, diesen Whisky eventuell zu verschmähen. Bin froh, dass ich ihn zur Geburt des Nachwuchses geschenkt bekam und mir darüber keine Gedanken machen musste.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jan 2020 12:56:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/laphroaig-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1869.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tobermory 11 x2</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tobermory-11-x2</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tobermory 11 Jahre x2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2452.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bereits Anfang Dezember erreichte mich ein tolles Samplepaket mit einem leckeren Tamdhu, einem ungewöhnlichen Glendronach und zwei elfjährigen Tobermory, die allesamt exklusiv für
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.deinwhisky.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           deinwhisky
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         abgefüllt wurden. Die ersten beiden konnte ich noch vor Weihnachten verkosten, die beiden Tobermory stehen heute an:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beide wurden vom unabhängigen Abfüller Claxton‘s in Fassstärke mit 55,3% und 54,2% in Flaschen gebracht, hatten jeweils eine zehnjährige Reifung im Refill Sherry Butt und bekamen danach noch ein Jahr als Finish im First Fill Pedro Ximenez Octave (54,2%) bzw. im First Fill Oloroso Octave (55,3%) spendiert. Mein Kopf sagt also: mich erwartet jede Menge Sherry verbunden mit minimalem Rauch, Süße und Tobermorydreckigkeit. Mal sehen, ob mein Kopf recht hat:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Tobermory 1 mit 54,2%
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frucht, Frucht, Frucht. So viele Früchte bekommt meine Nase im ersten Moment kaum unterschieden. Da sind Kirschen, Aprikosen, Himbeeren und Johannisbeeren. Dazu kommen Karamell, ein nasses Eichenbrett und Zitronengras.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süße Waldfruchtmarmelade mit Toffee umhüllt sofort meine Zunge, die sich von diesem Fruchtangriff erstmal erholen muss. Der Dram füllt den ganzen Mundraum mit einer wohligen Wärme aus und bietet dann auch noch Kirschen und Zitrusnoten an, bevor er sich mit Holzaromen und pfeffriger Würze auf den Abgang einstimmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang mit sehr warmem Mundraum und Trockenfrüchten sowie Nüssen und einer nassen Eiche, die man vergeblich anzuzünden versucht hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Tobermory 2 mit 55,3%
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Dram braucht zehn Minuten länger im Glas als sein Kollege, bevor er sich mit Sake, Kakao und Haselnüssen anmeldet. Rote Trauben, Muskat und eine ganz, ganz leichte Rauchnote schließen sich an, wobei ich letztere vielleicht auch einfach riechen will, weil ich sie erwarte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pflaumen legen sich zusammen mit bitterer Orangenmarmelade und einem leicht scharfen Antritt auf die Zunge. Ordentlich Milchschokolade, Haselnüsse und Eiche sind ebenfalls dabei. Ganz leicht macht sich noch gerösteter Kaffee bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zartbitterschokolade, Orangensaft und Nüsse mischen sich mit trockener Eiche zu einem mittellangen Finish.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beide Drams machen direkt klar, dass sie lange im Sherryfass gelegen und dazu noch ein Finish im First Fill Sherryfass bekommen haben. Der Oloroso-Dram (55,3%) ist weniger süß als der PX-Dram (54,2%), beide sind aber wirklich tolle Whiskys, die sich mit ihren derzeit aufgerufenen Preisen von etwa 95 € auch in die normale Range von Claxton‘s-Abfüllungen einreiht. Dafür bekommt man aber auch wirklich ordentlich Sherry. Mir gefiel der Oloroso-Dram persönlich etwas besser, weil ich einfach ein nicht ganz so süßer Typ bin, aber stark waren beide
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 05 Jan 2020 19:37:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tobermory-11-x2</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2452.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2452.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Neujahrstasting "Schall &amp; Rauch"</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/neujahrstasting-schall-rauch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neujahrstasting "Schall und Rauch"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2439.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wenn man am 01.01. schon zu wissen glaubt, gerade das „Tasting des Jahres“ hinter sich zu haben, dann hat man irgendwas richtig gemacht. Zweimal im Jahr treffen wir uns in größerer Runde zu einem Blindtasting mit Motto und traditionell liegt eines dieser Treffen an Neujahr eine Stunde nach Mitternacht, zur Feier des ersten Tages im neuen Jahr an dem wir Whisky trinken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das vorher gemeinsam festgelegte Motto lautete diesmal „Schall und Rauch“. Aufgabe der Teilnehmer war es natürlich zum einen festzulegen, warum ihr persönlicher Whisky in diese Kategorie passt, und zum anderen für den eigenen Whisky einen musikalischen Hinweis mitzubringen und während des Tastings abzuspielen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zu Beginn des Tastings hatten wir also elf versteckte Whiskys inklusive Musik und wie üblich bestimmten wir die Reihenfolge mit einer eigenen Einschätzung „Auf welcher Skala von 1 bis 10 nach Stärke, Rauch, usw. würdet ihr euren Whisky einsortieren?“. In den letzten Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass das meistens eine erstaunlich sinnvolle Reihenfolge abgibt, auch wenn man im Nachhinein hie und da mal etwas anders machen würde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Ergebnis war folgendes, zu diesem Zeitpunkt natürlich noch unbekanntes, Lineup mit entsprechender Musik:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1. Macallan Concept No.2 - „Sweet Apocalypse“ von Moby
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2. MacKinlay’s Shackleton - “Welcome Sailor” von The Imagined Village
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         3. Oban Bay Reserve „The Night‘s Watch“ - „The Night‘s Watch“ von Ramin Djawadi
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         4. Glenfiddich Fire &amp;amp; Cane - „Sugar and Spice“ von The Searchers
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         5. Dalmore 13 Jahre - Pomerol Red Wine Finish - „Eine dicke Zigarre“ von Matthias Seuffert
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         6. Cadenhead’s Glen Moray/Glenlivet Sauterne Single Cask 23 - „Thomas O‘Winesbury“ von Mr McFall‘s Chamber
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         7. Ballechin 11 Jahre - Bordeaux Cask - „Lucky Ball and Chain“ von They Might Be Giants
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         8. Glen Scotia 15 Jahre - Rum Cask Finish - „Mull of Kintyre“ von Paul McCartney
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         9. Lagavulin Islay Jazz Festival 2016 - Wird nachgeliefert
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         10. Lagavulin 16 - “The Gael Northwest” von Dougie MacLean
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         11. Talisker 10 - “Ready for the Strom” von Dougie MacLean
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich versuche mich hier mal in Tasting Notes und in den Begründungen der Teilnehmer für ihre Musikauswahl, auch wenn ich gestehen muss, dass meine Notes im Laufe der frühen Morgenstunden immer schwammiger werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Macallan Concept No.2
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eigentlich erst ab Anfang Januar offiziell im Travel Retail verfügbar, hatte ein österreichischer Flughafen das verpennt und den neuen Macallan Concept No. 2 bereits an Weihnachten in den Laden gestellt. Der Whisky Maker Steven Bremner, der den Concept No. 2 geschaffen hat, ist nebenbei als House-DJ tätig und diese Abfüllung ist angeblich so zusammengestellt wie er auflegt. Die Flasche sprang bei dem gesetzten Motto einen natürlich direkt an und wurde extra für das Tasting erworben. Da von Steven Bremner leider keine Tracks aufzutreiben waren, musste der gute alte Moby mit seinem Track „Sweet Apocalypse“ herhalten. Abgefüllt wurde der Whisky in sanfter Trinkstärke von 40%.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Notes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Macallan Concept No.2 ist ein süffiger, leichter Opener mit zuerst starken Zitronennoten, die aber schnell verfliegen und Aprikose, Vanille und Eiche Platz machen. Auf der Zunge hat er eine leicht pfeffrige Schärfe, Karamell und Kirschen. Der Abgang ist sehr kurz und sehr unspektakulär.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Keiner in der Runde hat den Dram als Macallan erkannt. Die allgemeine Einschätzung sagte eher Lowland-Whisky. Er ist im besten Sinne nett, aber unspektakulär und zumindest in meinen Augen den aufgerufenen Preis nicht wert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          MacKinlay‘s Shackleton
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Shackleton-Expedition in die Antarktis in den Jahren 1907 bis 1909 nahm diverse Flaschen Whisky des „MacKinlays Rare Old“ mit auf ihre Fahrt, musste einen Teil hiervon aber zwischendurch in einem Depot auf dem Eis zurücklassen. Nachdem diese 2007 gefunden wurden, kamen Whyte &amp;amp; Mackay auf die Idee, den heute nicht mehr erhältlichen Whisky nachzuempfinden und stellte dafür den MacKinlay‘s Shackleton Blend aus Highland Whiskys zusammen. Untermalt wurde dieser Dram im Tasting von einem Seemanns-Shanty aus dem Jahre 1906, der also damals auf der Expedition vielleicht zu diesem Whisky sogar gesungen wurde.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Notes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pfirsich, Trockenfrüchte, minimaler Rauch und sehr jung. Bei der Geschichte hätte ich etwas kräftigeres, wärmendes erwartet und nicht diesen recht dünnen, jungen Dram.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch hier war die Runde beim gemeinschaftlichen Raten eher bei einem Lowland-Whisky, auch wenn das bisschen Rauch im Dram nicht zu dieser Einschätzung passte. Einen Blended Highland haben wir so gar nicht erkannt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Oban Bay Reserve - The Night‘s Watch
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Passenderweise wurde dieser Dram natürlich untermalt vom Original-Soundtrack der Night‘s Watch aus Game of Thrones. Die ganze Runde konnte den Track grundsätzlich sofort der Serie zuordnen und kramte mit heiterem Quizniveau in ihrem Gedächtnis, wem in der Serie diese Musik nun genau gewidmet war. Zusammen mit den Notes des Whisky selber gelang es uns aber nicht, diesen Dram als Oban zu entlarven. Clynelish und Singleton waren eher in der Verlosung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Notes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Früchte in Mund und Nase, Minze, Karamell, Gewürze und Schokolade. Insgesamt sehr weich und dünn, als wäre er viel zu weiter runterverdünnt worden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Tja. Hmm. Geht so. Der hat von allem etwas und insgesamt sehr viel schöne Komponenten, die sehr gut zusammenpassen, aber gleichzeitig hat er von allem zu wenig um irgendetwas auszusagen oder in Erinnerung zu bleiben. Irgendwie langweilig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Glenfiddich „Fire &amp;amp; Cane“
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Glenfiddich mit Rum-Finish aus 2019 abgefüllt mit 46 %. Der musikalische Tipp sollte mit „Sugar and Spice“ von den Searchers hier deutlich auf den Rum hinweisen, was allerdings nicht funktionierte. Wir waren alle eher bei einem Madeira-Finish, hatten mit diesem Dram aber trotzdem viel Spaß beim Raten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Notes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein süßer Dram mit vielen Zitrusnoten, weißen Trauben und Kaffee, dazu der Geruch einer Lederjacke am Tag nach dem Lagerfeuer. Birne und Zimt kommen irgendwann noch durch. Mittellanger Abgang mit Eiche, Malz und Zimt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach der Auflösung konnte sich niemand in der Runde erklären, wieso wir alle ein Madeira-Finish vermutet hatten. Wenigstens einen Speysider hatten wir alle richtig getippt, uns aber auf BenRiach und Benromach eingeschossen. Insgesamt ein schöner Whisky mit Potential, der mehr als die 46%, mit denen er in die Flaschen gewandert ist, verdient hätte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Dalmore 13 Jahre - Pomerol Red Wine Finish
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In meinem Blog hab ich den an dieser Stelle bereits ausführlich besprochen:
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.whiskyzoom.de/dalmore-13-pomerol-red-wine" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           LINK
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         .
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Song, der als Hinweis dienen sollte, war ein altes Jazzstück von Matthias Seuffert mit dem Titel „Eine dicke Zigarre“ und sollte über die Assoziation „Zigarre“ natürlich über den „Cigar Malt“ zu Dalmore führen. Leider ist absolut niemand drauf gekommen, denn die gesamte Runde war sich einig, dass der Whisky eine leichte Rauchnote enthielt, die niemand Dalmore zugeordnet hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Cadenhead’s Glen Moray/Glenlivet Sauternes Single Cask 23 Jahre
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In „Thomas O‘Winesbury“ von Mr McFall‘s Chamber geht es um eine französische Prinzessin, die sich in einen Schotten verliebt, was hier der Hinweis auf das französische Sauternes-Finish sein sollte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Notes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß, kräftig, weinig, würzig. Viel Eiche, Grapefruit, Honig und Muskat. Fassstärke deutlich spürbar, schmeckt deutlich jünger als er ist. Lang, würzig und schwer am Gaumen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auf 23 Jahre hat den keiner geschätzt und wir waren aufgrund seiner kräftigen Würze auch bei einem Highland-Dram, aber geschmeckt hat er uns allen. Trotz Fassstärke kein Wasser reinmischen, denn dann kann man auch gleich ein Eichenbrett auslutschen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ballechin 11 Jahre - Bordeaux Cask
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei diesem von Signatory mit 55,7% abgefüllten getorften Edradour verdiente sich der Tippgeber durch seinen musikalischen Hinweis einen Beitrag an die "Schlechte Wortspiel"-Kasse, als er mit „Lucky Ball &amp;amp; Chain“ von They Might Be Giants an den Start ging.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Notes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Stachelbeere, Orangenzeste, eine kräftige Süße und aschiger Rauch. Später pfeffrig, mit deutlich erkennbarer Fassstärke und Eiche, die Süße nur noch im Hintergrund. Mittellanger Abgang mit kalter Zigarette.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durch seinen kräftigen Antritt hatten wir uns in der Blindtasting-Runde alle zu einem Loch Lomond- oder Insel-Whisky als Tipp hinreißen lassen, auf Ballechin kam trotz des ähm... einfachen Tipps niemand. In Geruch und Mund fand ich den super, im Abgang war er bei mir nur noch eine alte, kalte Zigarette. Mit Wasser war dann der Abgang gut, Geruch und Mund aber nur noch Durchschnitt. Zwei weitere aus der Runde teilten meine Assoziation, der Rest aber sagte „Großartiger Whisky“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Glen Scotia 15 Jahre - Rum Cask Finish
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durfte noch einen zweiten Whisky zu dem Tasting beisteuern, den ich hier schon ausführlich besprochen habe:
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           LINK
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         .
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Da Subtilität nicht zu meinen Stärken gehört, gab es „Mull of Kintyre“ von Paul McCartney als Tipp, so dass die Runde natürlich sofort auf Campbeltown kam. Bei der richtigen Brennerei landeten sie allerdings nicht und votierten hier für einen Springbank. In einem geplanten Tasting hätte man den Glen Scotia in der Reihenfolge mit dem Ballechin von davor tauschen müssen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Lagavulin - Islay Jazz Festival 2016
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ums Verrecken kann ich meinen Erinnerungen hier den genau musikalischen Tipp nicht mehr entnehmen. Es handelte sich um ein peppiges Jazzstück einer Sängerin mit sowas wie „It‘s Jazz“ (o.ä.) im Refrain. Sobald ich hier eine Rückmeldung vom Tippgeber habe, werde ich das anpassen. Zufälligerweise hatte ich diese Abfüllung vor zwei Wochen schon einmal probiert und der Tipp half meinem Gehirn sofort auf die Sprünge, so dass dieser Dram als einziger des ganzen Abends erkannt wurde. Reiner Glückstreffer allerdings.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lagavulin mit 54,5% angeblich zusammengestellt aus 75% 15-jährigem und 25% 8-jährigem.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Notes:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ist mal so richtig lecker, kräftig und rund. Deutliche Rauchnase mit Zitrusnoten, Äpfeln und einer Frühlingswiese auf der viele erfrischende Kräuter blühen. Banane, Pfeffer, Kaffee und Torf im Mund, im Mittellanger Abgang Eiche und Kaffee.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Großartig. Mein persönlicher Whisky des Abends. Unter 200 € bestimmt nicht mehr zu bekommen, aber ich muss versuchen, zumindest noch ein Sample aufzutreiben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Lagavulin 16
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der ganz einfache Lagavulin 16. Jeder in der Runde hat ihn zuhause stehen und absolut niemand hat ihn erkannt. Ok, es war Dram Nr. 10 und er kam direkt nach einem anderen Lagavulin, dem er nicht allzu ähnlich ist, aber trotzdem hätte man eigentlich drauf kommen müssen. Der musikalische Tipp „The Gael Northwest” von Dougie MacLean sollte das Gefühl beim Trinken eines Lagavulin darstellen und war mit seinen maritimen Klängen letztlich absolut passend, wenn wir nicht so blind in der Gegend rumgeraten und es am ehesten für einen Kilchoman oder einen Caol Ila gehalten hätten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zum Lagavulin 16 als absolutem, vermutlich jedem bekannten, Klassiker verzichte ich auf Tasting Notes.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Talisker 10
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie es dieser Malt ans Ende des Tastings schaffen konnte? Wenn ein Nicht-Rauchtrinker diesen als ganz extrem rauchig einschätzt halt. Hätte vor dem Ballechin kommen müssen. Der musikalische Hinweis „Ready for the Storm” von Dougie MacLean (zufälligerweise der selbe Komponist wie zum Tipp davor) sollte über den Hinweis „Storm“ zu Talisker führen. Hat aber leider nicht geklappt, da der Talisker bei den inzwischen voll auf Torf eingestellten Nasen und Zungen ein wenig unterging. Sinnvolle Tasting Notes waren hier daher nicht mehr drin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Fazit insgesamt:
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein wunderschönes Tasting in großartiger Gesellschaft mit kreativen Musiktipps und neugierig funkelnden Augen bei jedem neuen Dram und jedem neuen Musikstück sowohl bei den Ratenden als auch beim Whiskymitbringer und Hinweisgeber. Freue mich jetzt schon auf unsere Sommerrunde, die bisher unter dem Motto „Rare Tracks and B-Sides“ laufen soll, aber das ist noch nicht endgültig entschieden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2438.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2433.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2436.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2431.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2437.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2439.jpg" length="114307" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 03 Jan 2020 20:54:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/neujahrstasting-schall-rauch</guid>
      <g-custom:tags type="string">Local Dealer</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2439.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2439.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Moray 11</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-moray-11</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Moray 11 Jahre - Nymphs of Whisky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2422.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor zwei Wochen erreichte mich ein weihnachtliches Paket von Melisa von
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://whic.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           whic.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         , die mir einen Sample des neuesten Drams aus der Nymphs of Whisky-Serie zum Probieren übersandte. Wenn es zeitlich bei mir passt, verkoste ich solche Samples ja gerne sofort, weil ich gar nicht die Geduld habe, Samples ewig liegen zu lassen, aber diesmal warfen sich mir haufenweise andere Flaschen und Samples und eine Blind Tasting Challenge in den Weg. So habe ich in den letzten Wochen nur mit großen Interesse die Notes zu diesem Dram auf vielen anderen Blogs gelesen, die meine Neugier durchaus angefacht haben, so dass es jetzt an diesem zweiten Weihnachtstag für mich soweit ist: die Familie liegt nach getaner Völlerei bereits im Bett, während ich alleine mit einer Nymphe auf der Couch sitze und darauf warte, dass Jack Gruber in etwa 45 Minuten vom Nakatomi Plaza fällt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Nymphe in meinem Glas ist also ein elfjähriger Glen Moray aus dem Bourbon Hogshead abgefüllt mit 51,1% und leuchtet goldblond vor sich hin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zitrusnoten, weiße Trauben, Vanille und ein Cider machen sich in meiner Nase zuerst bemerkbar. Später kommen noch Birnen und ganz eindeutig Zitronenmelisse hinzu (Bin extra nochmal in die Küche gelaufen und hab an unserer Pflanze geschnuppert). Die Nase ist sehr direkt und macht keine großen Komplexitätssprünge mit mehr Zeit im Glas. Die über 51,1% Alkohol sind sehr rund eingebunden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram zeigt sich sehr mild, cremig und rund mit Zitronengras, Äpfeln und weißen Trauben, während der Alkohol überhaupt nicht präsent ist. Wenn ich es nicht besser wüßte, hätte ich auf höchstens 43% getippt. Eine ganz leichte Pfeffernote kommt danach zum Vorschein, die aber schnell von bitterer Orangenmarmelade und staubtrockener Eiche abgelöst wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der kurzzeitig Auftritt des Pfeffers auf der Zunge war offensichtlich nur das Vorspiel für das Finish, denn hier bleibt ewig lang eine Pfeffernote am Gaumen kleben, während der Rest des Glen Moray bereits lange verschwunden ist. Hier hatten sich kurz Vanille und weiße Trauben gemeldet, die aber schnell austrocknen. Der Pfeffer aber bleibt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein wirklicher schöner, direkter Dram, der es einem einfach macht, ihn zu mögen. Kein Komplexitätswunder, aber wirklich entspannt zu trinken. Die derzeit vom Exklusiv-Abfüller
         &#xD;
  &lt;a href="http://whic.de" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           whic.de
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         aufgerufenen 60 € ist er auf jeden Fall wert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2422.jpg" length="120892" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 26 Dec 2019 21:03:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-moray-11</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2422.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2422.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia 15</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-15</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia 15 Jahre - Rum Cask Finish - Campbeltown Malts Festival 2019
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2394.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen, da wird es Zeit nochmal ein bisschen auf das eigene Whiskyjahr zurückzublicken und dabei sticht bei mir ein Malt heraus, der besonders gewesen sein muss: die Campbeltown Malts Festival Abfüllung von Glen Scotia. Diese habe ich mir, obwohl ich sie erst im Mai das erste Mal gesehen habe, zweimal nachgekauft, nachdem die vorherige Flasche geleert war und sitze jetzt vor dem ersten Dram aus der dritten Flasche. Das kann ich von keinem anderen Whisky behaupten, also muss das wohl sowas wie mein Whisky des Jahres gewesen sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Versuchung ist gerade sehr groß, den Rückblick auf das Jahr noch zu erweitern, über mein erstes halbes Jahr als Blogger zu schwadronieren, dutzende anderen Abfüllungen als großartig zu bezeichnen und allgemeine Jahresendgedanken über Whisky zu verfassen, aber ich bleibe standhaft und schreibe nur Tasting Notes zum Glen Scotia. Dieser ist 15 Jahre alt, getorft, lagerte fast fünfzehn Jahre in Ex-Bourbon-Casks, erhielt ein achtmonatiges Finish in Guayana Rum Casks und wurde schließlich mit 51,3% in die Flasche gegeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Werthers Echte treffen am Lagerfeuer auf einen karibischen Cocktail: Karamell, leichter Rauch, in Rum eingelegte Ananas und Papaya. Dazu ein salzig, mineralischer Unterton aus Eiche vermischt mit Ingwer und Zitronenzeste. Insgesamt eindeutig süßlich mit absolut wundervoll integriertem Rauch und einer darüber schwebenden sommerlichen Strandnote. Aus meiner Sicht riecht er einfach „lässig“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bienenwachs und alte Lederschuhe, kurze Schärfe gefolgt von Ananas und Banane. Der Mundraum wird schnell trocken, während sich in ihm eine wohlig, rauchige, aber auch süßliche Kräuternote ausbreitet, die von Ingwer, Pfeffer und Vanille dominiert wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eher mittellang mit süßem Rauch und Salz, trocken und ananaslastig. Gegen Ende mischt sich noch Eiche auf die Zunge.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein großartiger, süffiger Dram mit feinen, einfach dazugehörenden Rauchnoten, die die Süße des Rum Cask sehr schön einfangen. Dazu ein aus meiner Sicht überwältigendes Preis-Leistunga-Verhältnis, denn der Glen Scotia ist von anfangs 55 € zu inzwischen 75 € nicht viel teurer geworben, bietet aber viel Unterhaltung. Nicht komplex und sicherlich kein Whiskywunder, aber einfach schön. Danke, Glen Scotia.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2394.jpg" length="148808" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 22 Dec 2019 18:59:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-15</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2394.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2394.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glendronach 12</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glendronach-12</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glendronach 12 Jahre - Oloroso Puncheon
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2373.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In einem Paket mit vier Samples hatte Sebastian von
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://deinwhisky.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           deinwhisky.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         letztes Wochenende auch ein Sample von einem exklusiv für seinen Webshop abgefüllten Glendronach, welcher mich seitdem vom Regal herunter herausfordernd ansah. „Herausfordernd“, weil Glendronach mit seinen sonst typischen PX-Fässern, die das ohnehin schon milde und süßliche Destillat immer so zuckersüß machen, für mich als „Nicht-Süßer“ immer eine besondere Herausforderung darstellt. Ein kleiner Dram geht meistens, aber spätestens dann hab ich das Gefühl, dass alles in meiner Nase zusammenklebt und ich die Zähne nie wieder auseinanderkriege. Tapfer wollte ich nun die Herausforderung annehmen und durfte sofort feststellen: so groß ist die gar nicht, denn es ist zwar eine Sherryreifung, aber im Oloroso-Puncheon, also in einem Fass in dem ehemals ein eher nussiger, öliger Sherry lag und welches dann mit seinen gut 500 Litern auch noch so groß ist, dass der Whisky gar nicht so übermäßig viel Kontakt mit dem Fass hatte. Das macht sich direkt auch in der Farbe bemerkbar, denn der mit 58,0% in Fassstärke abgefüllte Dram leuchtet eher bernsteinfarben in meinem Glas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine leichte Sherrynote, die mit Kirsche und Orangenzeste daherkommt und nasses Leder, Marzipan und eine Portion Walnüsse mitbringt. Mit der Zeit scheinen noch ein paar Weihnachtsgewürze wie Zimt und Nelke durch. Eigentlich hatte ich zumindest ein gewisse, deutlich vernehmbare Süße erwartet, aber die hält sich zusammen mit Eiche sehr dezent im Hintergrund. Die Fassstärke ist vernehmbar, aber reiht sich gut in die Aromen ein, weil sie offensichtlich einfach dort hingehört.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kräftige Schärfe aus Richtung Ingwer und Pfeffer knallen im Verbund mit einer guten Portion Eiche auf meine Zunge und ich ziehe mit maximaler norddeutscher Gefühlsregung eine Augenbraue hoch, weil das nach dem Geruch doch überraschend kommt. Die an dieser Stelle stark wahrnehmbare Fassstärke zieht sich aber sofort verschreckt wieder zurück und meine zurückgezuckten Geschmacksnerven finden zuerst Blaubeeren, Zimt und einen gezuckerten Granny Smith. Im Hintergrund lauern gepfefferte Kirschen, die den Abgang einläuten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Schärfe aus dem Geschmack bleibt stark wärmend am Gaumen kleben, während sich sirupartige, nussige Süße zusammen mit einem Stück Leder auf die Zunge legt und so den Dram im Abgang einfach an zwei verschiedenen Stellen aufspaltet. Pfeffer und Eiche hallen sehr lange nach, während mitten auf der Zunge der Sherry rumturnt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Glendronach ist, zumindest nach meinen bisherigen Erfahrungen, kein typischer, süßer Glendronach, der sich auf jeden Fall einen zweiten Blick verdient. Es ist natürlich trotzdem eine Sherryvollreifung und auch trotzdem noch ein Glendronach, aber er ist (zumindest für mich) auch viel besser als alles andere, was ich von dieser Destillerie bisher im Glas haben durfte. Wer die ganz typischen PX-Reifungen von Glendronach mag, wird sich hier überhaupt nicht wiederfinden. Wer aber mal über seinen Glendronach-Schatten springen möchte, der sollte diesen Dram probieren. Bei mir hat er es definitiv geschafft, dass ich gerne noch einen Dram von ihm hätte, was ich vorher so nicht erwartet habe. Die derzeit aufgerufenen 90 € sind zwar kein Schnäppchen, aber passen schon zu diesem Malt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2373.jpg" length="111918" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 18 Dec 2019 20:14:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glendronach-12</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2373.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2373.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tamdhu 13</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-13</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tamdhu 13 Jahre - Oloroso Sherry Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2369.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neulich las ich irgendwo „Ist Tamdhu der neue Macallan?“.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hmm....Macallan bleibt natürlich immer Macallan, mit all seinen Vor- und Nachteilen: Gruselige junge Drams, ordentliche im mittleren Alter, saustarke alte Abfüllungen. Jede Menge Sherry, jede Menge Eiche, aber vor allem mit Preisen jenseits von gut und böse.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kann und will Tamdhu in einer ähnlichen Liga spielen? Preislich sind sie leider seit der Wiedereröffnung 2012 auf einem guten Weg und haufenweise gute Sherryfässer sind auch im Einsatz. Ansonsten aber glaube ich persönlich, dass Tamdhu trotz der unmittelbaren Nähe zu Macallan, zumindest was die Lage und die Reifung angeht, diesem auf lange Sicht nicht allzu sehr ähneln wird. Tamdhu hat durchschnittlich große Wash Stills und sehr, sehr große Spirit Stills. Macallan hat dagegen sehr große Wash Stills und geradezu winzige Spirit Stills. Das entstehende Destillat ist also ein völlig anderes, was dafür sorgt, das Macallan lange liegen muss, damit seine Fehlnoten vom Eichenfass aufgefangen werden, während Tamdhu auch nach kurzer Lagerung schon sehr rund und gefällig daherkommt, sich dafür im Alter aber nur noch wenig weiterentwickelt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist natürlich keine wissenschaftliche Analyse sondern eher gefährliches, hergeleitetes Halbwissen verbunden mit empirischer Wahrnehmung aus meinen bisherigen Macallan/Tamdhu-Versuchen, aber besser kann ich es halt nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dank deinwhisky.de habe ich gerade ein Sample des ersten originalen Single Casks von Tamdhu im Glas, welches von
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://deinwhisky.de"&gt;&#xD;
      
           deinwhisky.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         exklusiv für Deutschland abgefüllt wurde: ein dreizehnjähriger Tamdhu aus einem First Fill Oloroso Hogshead in Fassstärke. Ob der Whisky selber exklusiv ist, vermag ich noch nicht zu sagen, aber der Preis mit 169 € für einen dreizehnjährigen Dram ist es in jedem Fall.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beim Schwenken im Glas wird der herbstfarbene Dram bereits sehr ölig und schwer, was auch eine erste Geruchsprobe bestätigt: jede Menge fruchtige Kraft angeführt von Pflaumen und weißen Trauben verbunden mit Eichenwürze steigen aus dem Glas hervor. Ob der starken Süße, die der Dram mit der Zeit entwickelt, fühle ich mich kurzzeitig sogar an ein Sauternesfinish erinnert, bis sich zusätzlich noch eine Karamellnote und Zitrusfrüchte dazugesellen. Kurzzeitig findet meine Nase auch ein wenig Gewürznelke, die aber nur bei starker Handwärme rauskommt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment wie ein Sherry mit 60% Alkohol: süß, fruchtig, scharf, pfeffrig und weiterhin mit einer ordentlichen, aber noch angenehmen Portion Eichenwürze. Noten aus Kaffee und dunkler Schokolade sowie Nüssen und Pflaumen gesellen sich hinzu. Der ist selbst für jemanden wie mich, der absolut fassstärkenversaut ist, eine ordentliche Herausforderung auf der Zunge. Mit ein paar Tropfen Wasser verschwinden Eiche und Schärfe sehr deutlich, dafür kommen Kirschen, Trauben und vor allem Nüsse raus und machen den Dram sehr süffig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dunkle Schokolade, dunkle Früchte und ordentlich Eiche verbleiben etwa mittellang am Gaumen. Ganz am Ende bleibt einfach Sherry auf der Zunge liegen. Daran ändert sich auch mit Wasser nicht viel, zum Sherry gesellt sich allerdings eine leichte Schärfe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das First Fill Oloroso Hogshead hat hier ganze Arbeit geleistet und den Tamdhu ganz ordentlich beeinflusst, was bei dessen grundsätzlich eher mildem Destillat aber auch zu erwarten ist. Der Sherryeinfluss sorgt für eine sehr schöne Nase, aber die Schärfe auf der Zunge reißt den Dram ein bisschen rein. Ein paar Tropfen Wasser machen die Nase deutlich weniger gehaltvoll, den Whisky dafür aber wunderbar süffig und nussig. Probieren sollte man den Whisky allein aufgrund seiner schönen Nase und seiner Komplexität auf jeden Fall mal, aber zumindest für mich ist er die aufgerufenen 170 € dann doch nicht wert - Dazu bin ich zu wenig Sherrybombenliebhaber.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 15 Dec 2019 20:48:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tamdhu-13</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2369.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2369.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Cameronbridge 25</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/cameronbridge-25</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cameronbridge 25 - Sherry Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2366.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Beim Blick auf meine bisherigen Blogbeiträge war mir schon häufiger aufgefallen: ich hab noch nie einen Single Grain Whisky besprochen. Nicht, weil ich die nicht mögen würde, sondern weil ich derzeit nur geschlossene Single-Grain-Flaschen habe und diese nicht nur für eine Besprechung eine öffnen möchte, wenn noch genug anderes da ist. Dank eines Samples von
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://whic.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           whic.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         lässt sich dieses Problem aber lösen: Ein Cameronbidge, der volle 25 Jahre in einem Sherry Cask reifen durfte, bevor er in Fassstärke abgefüllt wurde und sich nun in der Farbe von spätem Herbstlaub in meinem Glas präsentiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süße, pfirsichartige, kaffeehaltige Bleistiftspäne. Dazu Karamell, Blaubeere und Pattex, letzteres aber nicht als Fehlnote, sondern harmonisch dazugehörend. Nach fast dreißig Minuten im Glas machen sich noch eine Blutorange und Eiche zusätzlich bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz Fassstärke sanft, aber trotzdem mit ganz viel Körper. Ich spüre regelrecht, wie sich die Schlieren im Mund verteilen. Viel Eiche, Kaffee, Vanille und dunkle, alkoholgeschwängerte Beeren. Sobald es Richtung Finish geht, kommt der Alkohol in Form von Pfeffer kräftig durch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hatte nach dem vollmundigen Geschmack einen seeeehr langen Abgang erwartet, deshalb bin ich überrascht, dass dieser Dram sich nur mittellang hält. Es bleibt am Ende eine deutliche Schärfe, versüßt durch Vanille, Eiche und Espresso.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die durchgängige Sherryfasslagerung überlagert den klassischen Grain-Geschmack doch deutlich, was in diesem Fall aber nichts Schlechtes bedeutet. Der Dram wirkt dadurch warm wie ein regnerischer Abend am Kamin. Diese Abfüllung ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Single Grain durchaus mehr Daseinsberechtigung hat als immer nur in Blends verwendet zu werden. Gut.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 11 Dec 2019 20:04:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/cameronbridge-25</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2366.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2366.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lysithea A</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/lysithea-a</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lysithea A - Scotch Universe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2364.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wie des öfteren schon erwähnt, bin ich ein erklärter Liebhaber der Scotch Universe-Abfüllungen von Michel Reick. Diesmal schafft es der Lysithea A, ein zehnjähriger Lagavulin aus einem First Fill PX Barrel, in mein Glas, wo mich eine wunderbar goldene Fassstärke begrüßt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach zehn Minuten im Glas traue ich mich mit meiner Nase erstmals an das Glas heran. Aus der Ferne habe ich direkt nach dem Einschenken bereits unverkennbare Rauchnoten wahrgenommen, die aber während der Wartezeit fast komplett verfliegt. Stattdessen gibt es milde, fruchtige Noten von Rosinen, Pfirsich und Granny Smith unterstützt von einem leicht süßlich-erdigen Geruch, den ich nicht so richtig eingeordnet bekomme. Dazu selbstverständlich klassischer, geräucherter, gesalzener Schinkenspeck. In der Nase vereinen sich zwar viele Düfte, insgesamt zeigt sich der Lysithea A aber sehr zurückhaltend mit kaum feststellbarer Fassstärke.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gesalzenes Karamell, Hagebutte, Brombeere, Haselnüsse, Mandeln - Mein Mund wird regelrecht geflutet von Eindrücken, die alle in süßen Rauch eingehüllt sind und sich überall hin ausbreiten. Die Fassstärke macht sich durch eine wohlige Wärme bemerkbar und wird dabei durch Eichenholz unterstützt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und immer länger. Nistet sich mit feinen, beerigen Rauchnoten, dunkler Schokolade sowie gesalzenem Karamell im ganzen Mundraum ein und will gar nicht mehr aufhören.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wow - Das ist mal ein wirklich schöner, trotz seiner Jugend erstaunlich weicher Lagavulin. Ich wünschte fast, ich hätte die Flasche früher aufgemacht und nicht ein ganzes Jahr im Schrank warten lassen. Diesen Dram werde ich im kommenden Winter noch häufiger geniessen, denn er hat mich durch seine sanfte Aromenfülle fast vom Hocker gehauen. Ich schenk mir gleich noch einen ein.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2364.jpg" length="137633" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 09 Dec 2019 18:06:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/lysithea-a</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2364.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2364.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Westport 22 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/westport-22-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Westport 22 Jahre - Shustov Brandy Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2355.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Berry Bros. &amp;amp; Rudd ist ein Londoner Wein- und Spirituosenhändler, der bereits über 300 Jahre im Geschäft ist und vor knapp 100 Jahren den Blended Whisky „Cutty Sark“ mit dem legendären gelben Etikett aus der Taufe gehoben hat. Natürlich betätigt sich die Firma auch als Abfüller anderer Marken und hat dabei regelmäßig etwas ganz besonderes im Portofolio: Unabhängig abgefüllte Glenmorangie. Glenmorangie gibt meines Wissens fast nichts an andere Abfüller raus, so dass man schon viel Glück braucht, um hier an etwas Unabhängiges ranzukommen. Berry Bros &amp;amp; Rudd bekommen ihre Glenmorangie als „teaspooned Blended Malt“, was bedeutet, dem Single Malt wurde ein Teelöffel voll eines anderen Malts beigefügt, so dass es sich um keinen reinen Glenmorangie mehr handelt und nicht unter diesem Namen verkauft werden kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Westport in meinem Glas ist also so ein teaspooned Glenmorangie mit einem Teelöffel Glen Moray versetzt, dazu mit einem Finish in einem Shustov Brandy Fass versehen. Shustov ist ein Brandy aus der Nähe von Odessa in der Ukraine, dessen Bestandteile alle mindestens elf Jahre alt sind und der die seltene Ehre bekam, von 1900 an mit der Bezeichnung „Cognac“ auf dem Etikett auftreten zu dürfen, obwohl er nicht aus der Gegend von Cognac in Frankreich kam. Diese Ausnahme wurde erst 1945 wegen der Rolle der Ukraine im zweiten Weltkrieg widerrufen. Genug Geschichte, Westport ist angesagt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hatte noch nie einen Whisky mit Brandy Finish im Glas und habe sowas bisher auch nur mal bei Kavalan gesehen, daher bin ich dementsprechend gespannt, was die zweiundzwanzigjährige, im September 2019 abgefüllte Fassstärke vor mir so kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Von Blumen, dunkler Schokolade und Zitrusfrüchten ist der Duft geprägt, der mir aus dem Glas entgegenkommt. Diese drei Noten bleiben auch nach längerem Ruhen im Glas deutlich im Vordergrund, während meine Nase tapfer behauptet, dass zusätzlich ein karamellisiertes Stück Leder im Hintergrund lauert. Letztere Assoziation löste bei meiner Frau nur eine mitleidig gehobene Augenbraue aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Smooth“ ist vermutlich das Wort, dass den Geschmack dieses Drams am besten in einem Wort zusammenfasst: geschmeidig, sanft, sämig, beruhigend und irgendwie lässig. Ölig, buttrig und fruchtig legt er sich auf die Zunge, transportiert für mich völlig unerwartet eine dezente Rauchnote, die eingehüllt ist in bittere Orangenmarmelade, Vanilleeis und Ingwer. Die Fassstärke schafft es zwar auf das Label, aber nicht bis in den Mund, so weich ist er.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, wärmend und seidig, trotzdem mit Eiche durchzogen, mit überreifen Aprikosen beladen und ganz leicht scharf. Hallt ordentlich nach und lässt einen sofort sehnsuchtsvoll abwechselnd auf das leere Glas und die Flasche blicken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist mal kein Glenmorangie wie ich ihn bisher im Glas hatte, aber es ist trotzdem unverkennbar einer. Die Nase ist großartig, der Geschmack überragend und der Abgang sehr, sehr ordentlich. Ich bin zwei Monate um diese Abfüllung drumherumgeschlichen, hab sie mehrfach vorher probiert und bin mir inzwischen sehr sicher: die derzeit aufgerufenen 109 € ist dieser Dram wert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2355.jpg" length="140427" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 01 Dec 2019 07:36:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/westport-22-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2355.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2355.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Dag</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-dag</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mackmyra Dag - Rotspon Triple Wood
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2327.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als echtes stolzes Nordlicht konnte ich an diesem Whisky einfach nicht vorbeigehen: der inzwischen ja weithin bekannte schwedische Mackmyra gelagert in Rotspon-Barriquefässern der Weinkellerei von Have auf Gut Basthorst auf halber Strecke zwischen Hamburg und Mölln. 2014 gab es eine erste kleine, blitzschnell ausverkaufte Auflage dieser Kombination, so dass ich mir erst bei der Neuauflage 2016 eine Flasche sichern konnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich hab die Lagerung oben grob verkürzt, daher hier die ganze Geschichte: erst vier Jahre in 200-Liter-Fässern aus amerikanischer Eiche im Gruvlager von Mackmyra, welches sich in 50 Meter Tiefe in der Bodasgruvan bei Torsaker in Schweden befindet. Danach zwei Jahre in 30 Liter Gravity-Fässern. Diese Gravity-Fässer, die es meines Wissens ausschließlich bei Mackmyra gibt, haben einen Boden aus frischer schwedischer Eiche und einen Bauch aus frisch geleerten Bourbonfässern. Zum Abschluss kam der Dag dann nochmal in Rotspon-Barrique-Fässer. Ein Rotspon ist ein Rotwein, der im Holzfass transportiert und in einer Hansestadt zur Flaschenreife herangewachsen ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgefüllt wurde der Whisky schließlich in vier Varianten, alle benannt nach Nobelpreisträgern: Alfred, Dag, Klas und Nathan. Ich erwarb folglich die nach Dag Hammarskjöld, dem ehemaligen UNO-Generalsekretär, benannte und in Fassstärke abgefüllte Variante.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram braucht ein wenig Zeit im Glas, bevor er beginnt sich zu öffnen: Vanille, pfeffrige alkoholische Schärfe und Kirschen dringen zuerst an meine Nase. Später kommen noch sehr schüchtern kandierte Walnüsse und Zitronenmelisse sowie deutlich erkennbare Eiche und Himbeeren. Insgesamt eine sehr runde, fruchtig dominierte Nase, auch wenn er einen seine Fassstärke durchaus spüren lässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ganz klar: ich trinke hier mit ordentlich Alkohol angereicherte Rote Grütze. Deutliche gezuckerte rote Früchte, aufgekocht mit Vanille, Zitrone und Rotwein, abgeschmeckt mit einem äußerst großzügigen Schuss Whisky, gegessen mit einem frisch geschnitzten Eichenlöffel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, holzig und mit Zitronenpfeffer. Die Fruchtigkeit ist nurmehr zu erahnen, während es im Mund staubtrocken wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr süffig, sehr lecker, sehr Mackmyra. Mit der ganzen Lagergeschichte und der roten Grütze erarbeitet dieser Dram sich bei mir bekennendem Nordlicht fast so etwas wie ein Heimatgefühl. Gefällt mir wirklich gut. Zumindest für ein Tasting kann ich ihn absolut empfehlen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 24 Nov 2019 12:21:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-dag</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2327.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>IO II - Scotch Universe</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/io-ii-scotch-universe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           IO II - Scotch Universe - 8 Jahre 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2291-a021aa82.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Scotch Universe-Reihe von Michel Reick bietet viele, viele höchst spannende Abfüllungen und ich komme mit dem Probieren und Nachkaufen kaum hinterher. Mindestens sieben noch geschlossene Flaschen winken mir jedes mal heftig zu, wenn ich die Whiskytruhe öffne und diesmal habe ich mich tatsächlich von einer Flasche erweichen lassen: Der IO II ist ein achtjähriger, getorfter Dram von Islay, der einer 1815 gegründeten Destillerie entsprang. 1815, dass weiß selbst ich ohne nachgucken, kann nur Laphroaig bedeuten. First Fill Bourbon Hogshead und Fassstärke runden das Programm ab.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr kräftig und intensiv präsentiert sich dieser junge Malt in meiner Nase, die überwältigt von den Eindrücken erst nach einer kurzen Schockstarre die Aromen in bekannte Düfte aufzuspalten beginnt: eine ordentliche Menge Torfrauch, dazu Algen, Holz und Jod. Nachdem die typischen Laphroaig-Noten damit durchgezogen sind und schön nachhallen, kommen andere Gerüche auf: Granny Smith, Kaffee und Banane. Die Fassstärke macht sich auch phenolisch, aber nicht unangenehm bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky bleibt im Mund so intensiv wie in der Nase: Aschig, phenolisch, würzig und scharf. Dahinter versteckt kommt wieder eine Zitrusnote zum Vorschein, Arm in Arm mit Tannennadeln und Honig. Dazu ein schönes warmes Mundgefühl und ein Prickeln auf der Zunge.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erstaunlich kurz für einen Laphroaig, aber trotzdem immer noch mittellang. Asche, Salz und Eiche klingen lebendig aus und lassen ganz am Ende noch eine dezente Zimtstange durchkommen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kein abgehobener Geschmackstempel, sondern ehrlich, direkt und ungepflegt. So schmeckt Laphroaig bevor er richtig cool wird. Im Vergleich zu dem ebenfalls achtjährigen Port Charlotte aus der Rezension von letzter Woche zeigt sich der IO II deutlich rauer und ungeschliffener, aber auch mit einem wundervoll herben Charme ausgestattet. Mindestens ein Tasting-Tipp, wenn ihr ihn noch in die Finger bekommt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 17 Nov 2019 09:26:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/io-ii-scotch-universe</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2291.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Port Charlotte - 8 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-8-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Port Charlotte - 8 Jahre - Scottish Roadsign Edition No. 1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2275.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Scottish Roadsign Edition ist eine Serie von Abfüllungen, die von Flickenschild aus Itzehoe und damit einem meiner liebsten Local Dealer herausgegeben wird. Inzwischen ist die Serie bei No. 8 angekommen, ich allerdings greife hier tief in meine Whiskykiste und fördere die Editon No. 1 zutage: Ein achtjähriger Port Charlotte in Fassstärke aus dem Bourbon Barrel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gezuckertes Popcorn und Pflaumen im Speckmantel am Lagerfeuer, dazu weht ordentlich Wind von der Küste rüber. So lässt sich die Szenerie beschreiben, die sich beim intensiven Riechen an diesem Dram langsam aber sicher vor den Augen aufbaut. Lagerfeuer und Speck erscheinen dabei zuerst auf der Party und stürmen direkt die Tanzfläche. Dann folgt ein munterer Engtanz aus zuckriger Süße und kräftiger, dunkler Frucht. Irgendwann trauen sich Popcorn, Holz und der stürmische Alkohol einer jungen Fasstärke aus dem Glas. Extrem vielversprechend in der Nase.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süßer Rauch, Treibholz mit Meersalzablagerung und ein ordentlicher Rumms. Hier zeigt sich die junge Dynamik dieses Malts. Shortbread und Chili kommen noch mit hinzu. Dieser Dram ist deutlich, klar, direkt und hält sich nicht groß mit Komplexität auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Holz, Rauch, Salz und sehr warm. Insgesamt eher mittellang. EIne Süße lässt sich erahnen, aber eigentlich auch nur, weil sie vorher immer da war und man weiß, wonach man suchen muss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jung, wild und mit toller Nase präsentiert sich dieser Port Charlotte, der stark anfängt, einen ordentlichen Mittelteil hinlegt und dem im Finish die Puste ausgeht. Dieser Whisky bietet exakt das, was man von einer achtjährigen Fassstärke erwarten kann und erfüllt daher die Erwartungen. Mit einem Feuerwerk an Aromen war nicht zu rechnen, dafür ist diese Abfüllung ein sehr ordentlicher Vertreter ihrer Klasse. Durchaus ein Tasting-Tipp, aber keine Pflicht.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 10 Nov 2019 19:55:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/port-charlotte-8-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2275.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glenlossie 18 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glenlossie-18-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glenlossie 18 Jahre - Auld Distillers Collection
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2259.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute habe ich mal einen Whisky im Glas, zu dem man sonst eher selten Tasting Notes liest: Glenlossie. Gelegen in der Speyside gibt es von dieser Brennerei außer in der Flora &amp;amp; Fauna-Serie keine offiziellen Abfüllungen, denn der Glenlossie wird beinah ausschließlich für die Blends seiner Besitzer Diageo genutzt. Selbst bei unabhängigen Abfüllern ist der Glenlossie selten zu finden, daher freue ich mich immer besonders, wenn ich über einen mir unbekannten Glenlossie stolpere. Ich probiere diesen dann nach Möglichkeit und manchmal findet danach sogar eine ganze Flasche den Weg zu mir. So auch die, aus der der heutige Dram stammt: ein achtzehnjähriger Glenlossie aus dem Ex-Bourbon Cask, abgefüllt von Jack Wiebers im Rahmen der Auld Distillers Collection zu Ehren des zwanzigjährigen Bestehens von Jack Wiebers Whisky World.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Cremige Süße kombiniert mit Brombeeren und Schokolade kommen mir fast ein wenig aufdringlich aus dem Glas entgegen und lassen mich schon mal in maximaler norddeutscher Begeisterung eine Augenbraue hochziehen. Etwas Geschnüffel lässt dann noch eine säuerliche Stachelbeernote sowie Honig und erfrischende Kräuter wie Minze, Bärlauch und Heidekraut rauskommen. Nebenbei schaue ich die Champions League Konferenz und dort fällt Tor auf Tor, weshalb ich trotz seiner tollen Nase vom Whisky abgelenkt werde. Es vergehen zehn Minuten und ich schnüffel reflexartig vorm Trinken nochmal: der gesamte Geruch ist deutlich intensiver geworden. Keine neuen Noten, aber nochmal viel mehr Kraft, als würde die Fassstärke die Aromen aus dem Glas tragen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie jeder Glenlossie, den ich bisher im Glas hatte, beginnt auch dieser fast so sahnig wie ein Butterscotchlikör in dem man zusätzlich ein Stück Schokolade aufgelöst hat. Erst danach kommt eine überreife Brombeere begleitet von einer wirklich sauren Stachelbeere am Gaumen an und lässt mich gleichzeitig Lächeln und die Nase kräuseln. Bärlauch und Eiche runden den Geschmack gegen Ende souverän ab. Die 54,5% Alkoholgehalt stehen ausschließlich auf der Flasche, blind hätte ich Trinkstärke vermutet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warm, lang und cremig, dazu Pfeffer, Ingwer und Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sämige Süße. Besondere Beeren. Charismatische Cremigkeit. Fabelhafte Frische. Schwüle Schokolade. Kühle Kräuter. Delikater Dram. Wundervoller Whisky.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2259.jpg" length="159825" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 05 Nov 2019 20:53:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glenlossie-18-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2259.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2259.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Caol Ila 9 - The War of the Peat</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/caol-ila-9-the-war-of-the-peat</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The War of the Peat II of XIII - Caol Ila 9 Jahre - Ex-Bourbon Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2256.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bereits eine knappe Woche vor der Veröffentlichung übersandte mir whic.de ein Sample vom The War of the Peat II of XIII, einem neunjährigen Caol Ila aus einem Ex-Bourbon Cask, abgefüllt mit 56,8 % und nicht kühlgefiltert. Dieser Caol Ila ist der zweite Teil einer Serie von dreizehn torfigen Whisky (oder wie die Pressemitteilung es blumig sagt: einer Saga von Torf und Rauch), die der Onlinehändler und inzwischen auch verstärkt unabhängige Abfüller whic.de gerade mit ordentlich Aufwand aufgelegt hat. Näheres zur Serie (oder Saga) wie die Pressemitteilung und den Werbetrailer findet ihr unter
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.whic.de/war-of-the-peat" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.whic.de/war-of-the-peat
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         ....und den Whisky gibt es da natürlich auch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zum ersten mal in meiner bisher ja erst kurzen Zeit als Blogger bekam ich vor der offiziellen Veröffentlichung ein Sample übersandt, hab mich gefreut und es dann zum demnächst Verkosten bei mir hingestellt......und dann fing mein Kopf, wie vermutlich bei vielen ähnlichen unbedarften Bloggern vor mir auch, an zu arbeiten:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich wollte doch eigentlich nur ein bisschen über Whisky bloggen, weil ich dieses Getränk so faszinierend finde, einfach die Drams besprechen, die ich zuhause stehen hab, die ich mit Kumpels verkoste oder die ich beim Sampletausch ergattern kann. Reines Hobby halt, kein Stress und ein paar Leuten erzählen, welchen Whisky ich warum für interessant, verkostungswert oder großartig halte.....und plötzlich bekomme ich von Abfüllern Samples zugeschickt und es wirkt irgendwie wie Arbeit, wenn ich das jetzt bespreche und bin ich jetzt eine „waschechte Nutte der Werbung“ (entschuldigt den sicherlich nicht angemessenen Ausdruck, aber es war das Erste, was mir in den Sinn kam, weil sich der Wirt meiner Lieblingskneipe immer als „waschechte Nutte der Gastronomie“ bezeichnet)? Ich habe nie gedacht, dass ich mir wegen einem kleinen Blog mal diese Fragen stellen müsste, weil ich vielleicht unbedarft war, aber vermutlich sind schon hunderte Blogger an diesem Punkt gewesen und haben für sich dann Leitplanken setzen müssen, wie sie mit diesem Thema umgehen. Hier also nach ordentlich Grübelei die Leitplankeń, die ich mir setzen kann und möchte:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Meine Beiträge sollen immer einen Mehrwert für den Leser haben, der über reine Werbung hinausgehen muss.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Ich bin niemals objektiv oder neutral, sondern habe aufgrund meines Lebens und meiner Erfahrungen eine eigene Sicht auf die Welt und natürlich Whisky im besonderen und will das authentisch rüberbringen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Meine Beiträge müssen mir selber Spaß machen, sonst sind sie den Aufwand nicht wert.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  
         Heißt für diesen Blogeintrag: ich glaube, dass die Tasting Notes zum The War of the Peat II of XIII einen Mehrwert für diejenigen haben, die über einen Kauf nachdenken, und dass diese Notes möglichst früh veröffentlicht werden müssen, denn der Ballechin I of XIII war so schnell ausverkauft, dass das eigentlich nur Blindkäufe gewesen sein können. Außerdem hätte ich den Caol Ila ohnehin gerne verköstigen wollen, weil ich die unmittelbare Zielgruppe für torfigen Whisky bin und dann kann ich auch darüber schreiben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So, genug gelabert, denn während ich die obigen Gedankengänge niedergelegt habe, hatte der The War of the Peat II of XIII zwanzig Minuten Zeit sich im Glas zu entwickeln und ist jetzt zur Verkostung bereit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Werbeabteilung bei whic hat nicht gelogen: Torfrauch, klassischer Torfrauch. Kein Schwefel, keine Asche, aber auch kein Speck. Klar und deutlich definiert, nicht übertrieben, aber gewohnt Caol Ila-angenehm. Dazu eine leichte Note von Bitter Lemon und nassem Kies - Beides muss ich aber wirklich mühsam rauskitzeln. Eher ein verschlossener Geselle also. Also mal drei/vier Tropfen Wasser rein, ordentlich geschwenkt, dran gerochen und huiii, der Rauch kommt deutlicher raus, eine Alkoholnote macht sich bemerkbar und jetzt auch deutlichere Fruchtnoten: wieder Lemon, Banane, eine undefinierbare, zuckrige Süße und Vanille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aschiger Rauch ganz klar und deutlich, verkohltes Holz und eine Würze, die mich an Pilze erinnert. Im Hintergrund kämpfen süß und salzig um Aufmerksamkeit, aber sobald sie diese bekommen, verstecken sie sich gleich wieder im Rauch. Mit Wasser kommen die Asche- und Holznoten noch deutlicher raus und süß und salzig wandeln sich in Richtung Südsee: Mango, Fisch, Chili.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Asche und Holz bleiben mittellang am Gaumen kleben, Salz kommt hinzu, keinerlei Frucht mehr. Mit Wasser wird der Abgang länger und aschiger, dafür verschwindet allerdings alles andere.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein klarer und direkter Whisky. Nicht komplex, keine Zurückhaltung, einfach geraderaus. Ganz typisch Caol Ila. Insgesamt für mich persönlich keine Offenbarung oder (um die Werbung zu diesem Dram aufzugreifen) keine Invasion meiner Geschmackssinne. Solide, einfach solide.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2256.jpg" length="128779" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 31 Oct 2019 09:56:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/caol-ila-9-the-war-of-the-peat</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bonnie Banks - 9 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bonnie-banks-9-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bonnie Banks - Loch Lomond Peated - 9 Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2255.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da kommt man an seinem Geburtstag nichts böses ahnend zur Arbeit und dann steht da dieses kleine Fläschchen auf dem Tisch. Aufschrift „Bonnie Banks, Single Malt Whisky, 9 Jahre alt, 46 %, Peated, Highland“. Bonnie Banks. Aha.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bevor ich die Suchmaschine anwerfen konnte, kamen diverse Kollegen zum gratulieren. Bis dannwieder Zeit für diesen Whisky war, dessen Name mir überhaupt nichts sagte, dauerte es ein wenig. Die Suche im Netz ergab: „Bonnie Banks“ ist offensichtlich eine der torfigen Varianten des Loch Lomond wie Croftengea, Inchfad oder Inchmoan. Loch Lomond hatte ich in all seinen Ausprägungen lange Jahre verschmäht, aber in den letzten zwei/drei Jahren sind mir dann doch immer wieder höchst spannende Abfüllungen vom Croftengea oder vom Inchfad im Glas gelandet und so war ich äußerst neugierig, wie sich das Geschenk machen würde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Farbe:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sonst führe ich die Farbe eines Whisky in meinen Notes nicht gesondert auf, aber dieser Whisky ist besonders: Goldgelb, fast ein wenig glänzend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr leichter und angenehm süßer Rauch schlägt mir entgegen, der ganz eindeutig von Aprikose und Honigmet begleitet wird. Irgendwie frisch und gut zusammenpassend. Auch nach langer Zeit im Glas ändert sich am Geruch nichts, was meiner Erfahrung nach eher ungewöhnlich ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es beginnt mit karamellisierter Aprikose und einer süßen, aber trotzdem trockenen Eichenrauchnote. Letztere setzt sich schnell durch und legt sich nachhaltend und mit dem Alkohol spielend auf den Gaumen. Dazu ein bisschen Toffee und Apfelkuchen, der angenehme Rauch bleibt aber dominierend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach dem Geschmack nicht unerwartet bleibt der Rauch lange am Gaumen, ganz gegen Ende wird dieser zu aschigem Met.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Spannend, wirklich spannend. Mit vier/fünf Jahren Lagerung mehr bestimmt ein toller Whisky, so war mir persönlich zu wenig Komplexität vorhanden; der Bonnie Banks wirkte mit seinen neun Jahren eher eindimensional. Rein geschmacklich würde ich fast auf ein Süßweinfinish tippen, aber keine langes, denn dieses zeigt sich stark im Geruch, wenig im Geschmack, in Nuancen im Abgang. Ich kann aber nur raten: probiert den mal, wenn ihr ihn in die Finger bekommt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2255.jpg" length="157608" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 27 Oct 2019 19:38:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bonnie-banks-9-jahre</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/img_2255.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>BenRiach 19 - Peated Madeira</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/benriach-19-peated-madeira</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           BenRiach 19 Jahre - Peated - Madeira Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2245.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Da seh ich doch diese Flasche im Regal: BenRiach? Den mag ich sowieso gerne. 19 Jahre? Klingt spannend. Peated? Auch super. Madeira Finish? Ertappe mich beim Sabbern. Ich bin ganz klar die Zielgruppe. Wenn der jetzt noch schmeckt.... 51,9%, abgefüllt für den Whiskykanzler. Die Rahmendaten klingen großartig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Faktenexkurs:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          BenRiach ist eine Destillerie aus der Speyside und die Abfüllung in meinem Glas wurde noch zu Zeiten der Vorvorbesitzer Seagram gebrannt. 1995 wurde der BenRiach Peated noch fast ausschließlich für Blends benutzt, weil Seagram kein Islay-Destillerie im Konzern hatte, aber einen torfigen Whisky für den bekannten Blend Chivas Regal brauchte. Der Whisky im Glas vor mir, war also nie als Single Malt gedacht.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Madeira-Wein ist ein mit Branntwein versetzter Likörwein, der mehrere Monate bei mindestens 50 Grad Celsius gelagert wird. Er kann sowohl süß als auch trocken, sowohl rot als auch weiß sein. Die Informationen zur Abfüllung geben leider nicht her, welche Art Madeira-Wein vorher im Fass lagerte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rauch, süßer Rauch. Als wenn jemand Marillensaft über einem Lagerfeuer aufkocht und das schon ein wenig länger, denn die Süße ist sirupartig. Dazu kommen Honigmelone, Anis, Vanille und undefinierbarer Früchtetee. Sehr harmonisch und wirklich fein. Gegen Ende kommen Schinken und Pfeffer hinzu. Macht Lust auf mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wow! Honigmelone mit Schinken. Marillen mit Bourbonvanille. Gepfefferte Röstaromen. Gebrannte Mandeln. Immer mit einer angenehmen Portion Rauch im Hintergrund. Der Alkohol ist hervorragend eingebunden und hält sich trotz Fassstärke angenehm zurück.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang. Sehr lang. Gebrannte Mandeln mit angenehmem, fast süffigem Rauch bestimmen den ganzen, langen Nachhall.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein großartiger BenRiach. Keine Ahnung, ob der noch zu bekommen ist, denn schließlich ist die Abfüllung bereits aus 2014, aber wer süßen, rauchigen Malt mag, sollte durchaus versuchen, an ein Sample zu kommen. Für diesen Whisky kann man guten Gewissens einen dreistelligen Betrag ausgeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2245.JPG" length="187151" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 22 Oct 2019 19:41:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/benriach-19-peated-madeira</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>040-Spirits Hamburg</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/040-spirits</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           18.10.2019 - 040-Spirits - Hamburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2228.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         An diesem Wochenende fand erstmals die 040-Spirits im 23sten Stock des Emporio in Hamburg statt. Beworben als Spirituosenmesse versprach diese für den Whiskyliebhaber in mir zumindest einige interessante Aussteller und da ich lediglich 200 Meter vom Veranstaltungsort entfernt arbeite, war diese Premiere ein Muss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Panoramaetage des Emporio zeigte sich direkt als optisch großartige Location mit perfektem Blick über mein geliebtes Hamburg, sowohl im verlöschenden Tageslicht bei meiner Ankunft als auch im Dunkeln im weiteren Laufe des Abends. Drei im Dreieck angeordnete und durch einzelne Gänge verbundene Säle waren vom Veranstalter was das Angebot anging kunterbunt durcheinandergemischt worden. Bei einem ersten Rundgang noch ohne ersten Dram inspizierte ich das Whiskyangebot: Ein großer Stand von „Soul of Whisky“, einer von ProWhisky und einer von Mackmyra waren die drei, die später intensive Besuche von mir durchleben mussten, weitere Stände von Diageo, Bacardi, SinGold und Beverbach hab ich nur neugierig betrachtet, aber nicht für besuchenswert empfunden. Auch sah ich einige Stände, die mir eher lieblos aufgebaut bzw. betreut erschienen und daher keinen professionellen Eindruck machten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Whiskyabend begann bei mir dann am ProWhisky-Stand mit einem Ben Nevis aus der Hepburn’s Choice-Serie, 7 Jahre, Rotweinfinish. Im besten Sinne nett, ein ordentlicher Start für die Zunge, aber kein Pflichtprogramm. Gleich hintendran aus der gleichen Serie ein Fettercairn 10 Jahre, ebenfalls Rotweinfinish. Schon besser, aber auch noch keine Offenbarung. Anschließend Ortswechsel zu „Soul of Whisky“ und zur Abwechslung mal was mit Sherryfinsih, einen Dalmore 20 Jahre aus der Dun Bheagan-Serie von Ian McLeod. Großartige Nase, sehr ordentlich im Mund, runder Abgang - Nachteil: das hätte fast jeder Whisky sein können, denn das Fass hat sich mächtig deutlich durchgesetzt. Nachdem es am Anfang noch ordentlich leer war, war die Messe zu diesem Zeitpunkt durchaus ausreichend besucht. So schön die Räumlichkeiten im Emporio nämlich auch sind, so richtig viele Besucher passen nicht rein, ohne das die Lautstärke aufgrund schlechter Akustik furchtbar wird. Positiv hervorheben muss ich an dieser Stelle aber auch die vorzügliche Versorgung mit Wasser sowohl durch die Aussteller als auch durch die allgegenwärtigen Wasserspender. Über die Veranstaltung hinweg hab ich bestimmt drei Liter Wasser zu mir genommen.....was aber auch nötig war.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2230.JPG"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Kurze Essenspause und weiter ging es mit einem Tobermory 19 ebenfalls aus der Dun Bheagan-Serie. Laut Label kein Sherryfinish, aber in einer Blindverkostung hätte ich alles darauf verwettet. Mein bester Whisky des Abends. Beim Verkosten dieses Whisky lernte ich mit Malte von Malte Talks Malt erstmals einen anderen Blogger/Vlogger kennen, der den identischen Whisky im Glas hatte und mit dem ich im Laufe des Abends noch mehrfach ins Gespräch kann. Außerdem lernte ich noch kurz Aaron von Drams United kennen, Peter von fosm hab ich leider verpasst. Nach einem Mackmyra Fjällmark (Ok, aber auch nicht mehr) ging es in eine Whiskypause und damit in eine Runde zu anderen Spirituosen: ein gruseliger Anis-Likör, ein phänomenaler Espresso-Vodka, ein süffiger Pisco, ein erträglicher Rum mit Madeirafinish sowie ein vorhandener Zitronenvodka. Abschluss des Abends war dann ein Benrinnes von Hepburn‘s Choice mit Rumfinish, der, soweit meine Geschmacksnerven das noch verarbeiten konnten, ganz hervorragend war.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für einen reinen Whiskyliebhaber war die 040-Spirits aufgrund des nicht allzu vielfältigen Angebots natürlich keine Offenbarung, aber wenn man seinen Blick auch auf andere Spirituosen zu wenden geneigt ist und seinen zusätzlichen Spaß aus den Gesprächen des Abends sowie dem phänomenalen Ausblick ziehen kann, dann war die 040-Spirits sicherlich ein schönes Erlebnis. Ich würde mich jedenfalls über eine erneute Auflage im nächsten Jahr freuen, denn Potential zur Entwicklung ist allemal da.
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2232.JPG"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 20 Oct 2019 19:05:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/040-spirits</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Craigellachie 11 - Crimea Muscat</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/craigellachie-11-crimea-muscat</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Craigellachie 11 Jahre - Crimea Muscat Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2223.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Im Sommer trieb mich ein Urlaubsausflug mitsamt gesamter Familie für einen Tag nach Helgoland, wo mir von der Familie auch gestattet wurde, einmal kurz bei Helgoheiner einzukehren. Wer den Laden von Helgoheiner nicht kennt, hat was verpasst und sollte in jedem Fall mal reinschauen.....und Helgoland lohnt sich ja ohnehin. Im Laden stolperte ich über mehrere Whisky vom mir völlig unbekannten unabhängigen Abfüller „Whisky Tales“, probierte mich durch diese durch und nahm direkt eine Flasche mit. Whisky Tales stammen aus dem Hunsrück, füllen ausschließlich Einzelfässer in Fassstärke ab, verzieren alle Labels mit schwarz-weiß Zeichnungen aus der Fantasy und geben ihren Abfüllungen entsprechend fantastische Namen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vor mir im Glas befindet sich die „Sphinx“, ein elfjähriger Craigellachie aus dem Bourbonfass, der ein einjähriges Crimea Muscat Finish erhielt und schließlich mit 56,3 % in die Flaschen gebracht wurde. Crimea Muscat? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich musste erstmal die Suchmaschine anwerfen: Es handelt sich dabei um einen weißen Dessertwein von der Krim, für den nur Trauben mit einem Zuckergehalt von mindestens 29% gelesen werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als ich den bei Helgoheiner aus der bereits geöffneten Flasche verkosteten Craigellachie bei mir zu Hause öffnete, schlug mir ein wirklich fieser Klebstoffgeruch entgegen, der auch nach fast einer Stunde im Glas den ersten Dram noch überlagerte und den ersten Versuch völlig ungenießbar machte. Nach einem knappen Monat traute ich mich wieder an die Flasche, schnupperte vorsichtig und siehe da: kein Klebstoff mehr in der Nase, alles verflogen, woher auch immer das gekommen war.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Fassstärke merkt man ihm direkt an, ebenso weiße Trauben, honigartige Süße, Orangenzeste, Wildblumen und Eiche. Handwärme tut ihm sehr gut, denn dann zeigt er auch noch frischen Brotteig, Malz und Ananas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Mund zeigen sich zuerst eine leichte Schärfe, Eiche und Alokohl und für einen Moment habe ich Bedenken, dass der Whisky fuselig werden würde, aber dann zieht sich alles in einem anhaltenden Unterton zurück. Malz übernimmt die Hauptrolle und bringt zitronige Gummibären sowie jede Menge Muskat und hmm.... Moschus (oder irgendwas was schmeckt wie Moschus riecht).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kurz, mit Eiche und Malz und weg, aber nach einer halben Minute plötzlich wieder da mit am Gaumen klebender Schärfe und Muskat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Uiii, das ist mal ein schräger Dram und nur was für spezielle Abende. Wenn man denkt, ein weicher, süffiger Craigellachie aus einem Bourbonfass mit einem Dessertweinfinish ergibt etwas süßes und zurückhaltendes, was ideal als erster Dram im Tasting dienen kann, dann ist das ein großes Eigentor. Klar, direkt und würzig trifft es eher. Sicherlich nicht schlecht, aber selbst mir an einigen Abenden zu speziell. Für den muss ich in der passenden Stimmung sein, um ihm meine ganze Aufmerksamkeit geben zu können.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2223.JPG" length="155131" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2019 16:53:58 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2223.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2223.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ballechin 12 - „The War Of The Peat“</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ballechin-12-the-war-of-the-peat</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Ballechin 12 Jahre - Refill Sherry Cask - „The War Of The Peat“
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/0EEA6CAB-2997-4AC9-A6F2-609D214A43C2-8768ae6d.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als ich auch für mich überraschend von whic.de, einem deutschen Online-Whiskyhändler und zunehmend auch unabhängigen Abfüller, mit einem Sample des Ballechin 12 Jahre versorgt wurde, war ich sofort äußerst glücklich: das Marketing zu dieser neuen Serie von dreizehn Abfüllungen torfiger Whiskys namens „The War Of The Peat“ war mir in den Wochen vorher nämlich schon sehr positiv aufgefallen. Spannender Trailer, schöne Bilder, kreative Texte und alles unter ein übergreifendes Thema gestellt - Sowas erlebt man bei Whisky selten und war daher auffällig. Auch wenn mir das übergreifende Science Fiction-Thema nicht wirklich zusagt und die Zeichnungen auf dem Label mich alten Surrealisten eher an Salvador Dali erinnern, so freue ich mich auf jeden Fall über den kreativen Grundgedanken des Abfüllers und eine kurzweilige Werbung (Hier gibt es mehr dazu:
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a target="_blank" href="https://whic.de/war-of-the-peat"&gt;&#xD;
      
           https://whic.de/war-of-the-peat
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  
         ). Die Veröffentlichung des „The War Of The Peat I of XIII“ hab ich dann leider urlaubsbedingt verpasst, so dass das Sample wie gerufen kann, denn allein aus Neugier hätte ich ohnehin versucht, ein Sample in die Finger zu bekommen. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt hab ich also den beworbenen Ballechin 12 Jahre aus einem Refill Sherry Cask vor mir im Glas. Ich glaube, alle wissen es, aber sicherheitshalber: Ballechin ist die rauchige Variante des Edradour, einer sehr kleinen aber feinen Destillerie aus den Highlands, die im Besitz des unabhängigen Abfüllers Signatory Vintage ist. Der Whisky selber ist mit 59,3% abgefüllt und zeigt eine klare Bernsteinfarbe.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kalter, fein geräucherter Speck und ein Mix aus dunklen Früchten wie Kirschen, Pflaumen und Blaubeeren sind die ersten Gerüche, die meiner Nase entgegenkommen. Keines von beiden dominiert, sondern es entsteht ein gutes Miteinander in das hinein sich nach einiger Zeit eine würzige Note mischt, wie sie mir vom klassischen Glen Scotia sehr bekannt vorkommt: Kurkuma, Safran, Bergamotte und Kreuzkümmel. Beim Ansetzen zum ersten Schluck kommt dann noch eine leichte Klebstoffnote durch, dominierend bleibt aber der fruchtige, geräucherte Speck.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Gewürze aus dem Aroma versammeln sich staubtrocken auf der Zunge und bringen sowohl Pfeffer als auch den ersten dreckigen Kaminrauch direkt nach dem Anfeuern mit. Ich muss fast husten so überrascht bin ich von der Trockenheit bis sich dann die fruchtige Süße aus dem Sherryfass begleitet von Eiche und Kaffee im Mund bemerkbar und alles wieder saftiger. Der erste Geschmack bleibt aber dominierend.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lang, trocken und würzig, dominiert von dreckigem Rauch und Kaffee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der „The War Of The Peat I of XIII“ ist ein schöner, schmutziger, kräftiger Raucher, der in der Nase noch mit Fruchtigkeit wuchern kann, diese aber Schritt für Schritt verliert. Lecker, aber halt leider auch ausverkauft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe das Sample, wie oben schon kurz erwähnt, kostenlos von whic.de zur Verfügung gestellt bekommen, dies hat meine Tasting Notes allerdings nicht beeinflusst oder mein Fazit gefördert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/0EEA6CAB-2997-4AC9-A6F2-609D214A43C2.jpeg" length="112177" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 13 Oct 2019 18:40:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ballechin-12-the-war-of-the-peat</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/0EEA6CAB-2997-4AC9-A6F2-609D214A43C2.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dalmore 13 - Pomerol Red Wine</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dalmore-13-pomerol-red-wine</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dalmore 13 Jahre - Pomerol Red Wine Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2144.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Unabhängige Abfüllungen von Dalmore sind nicht allzu häufig zu finden, daher war ich begeistert, als ich über diesen dreizehnjährigen Dalmore von IanMcLeod stolperte, dessen Erscheinen mir völlig durchgerutscht war. Abgefüllt für die Dun Bheagan-Serie mit einem Pomerol Red Wine Finish. Rotweinen aus dem Pomerol im Südwesten Frankreichs sagt man nach, sie wären besonders blumig, elegant und sanft. Da alle meine bisher getrunkenen Dalmore Sherry-Finish oder Sherry-Vollreifung hatten, ist mir ein Destilleriecharakter nicht wirklich bekannt, so dass eine Beurteilung wie stark der Rotwein eingreifen wird, nicht ganz einfach werden dürfte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im ersten Moment bekomme ich Johannisbeeren und Blaubeeren in die Nase, die allerdings eher mitsamt einem ganzen Kuchen als pur daherkommen. Dazu kommen vom Regen feuchter Kies, ein bisschen Eiche und Kreuzkümmel, bis wieder die süßen, dunklen Früchte die Nase übernehmen und alles dominieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz nur 54,3% hat der Dalmore einen kräftigen, fruchtigen, schokoladigen Antritt, der auch Walnuss und eine gewisse Bitterkeit (Bitter Lemon?) mitbringt, bleibt aber insgesamt sehr in sich ruhend und sauber abgestimmt. Mehr kommt im Geschmack dann aber auch nicht, was ein wenig die Tiefe fehlen lässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Abgang ist zwar immer noch von Fruchtigkeit geprägt, zeigt aber auch Eiche und wieder diese Bitter Lemon-Note. Insgesamt trocken und lang und oh.....schon leer.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Abfüllung ist keine Offenbarung, aber auch alles andere als schlecht. Ein ordentlicher Whisky, den man einfach so nebenbei trinken kann. Schön, nach einem anstrengenden Arbeitstag zum runterkommen und wenig Denken, aber auch wenig Herausforderung für den Gaumen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2144.JPG" length="126692" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 07 Oct 2019 08:07:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/dalmore-13-pomerol-red-wine</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Scotia - Ruby Port</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-ruby-port</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glen Scotia 2008 - Campbeltown Malts Festival 2018 - Ruby Port Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2136.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Glen Scotia ist eine der drei noch existierenden Brennereien in der Region Campbeltown und aus meiner Sicht dabei diejenige, die am ehesten mal übersehen wird. Dabei bietet Glen Scotia immer wieder hochspannende Abfüllungen und so eine habe ich diesmal auch im Glas: Die Abfüllung vom Campbeltown Malts Festival 2018, zehn Jahre alt, aus einem first fill Bourbon-Fass mit einem Ruby Port Finish - Zu Anfang für knapp über 50 € erhältlich, inzwischen sollte man über 100 € einplanen. Kleiner Exkurs: Die Festivalabfüllung 2019 mit einem Rum Cask-Finish ist noch günstig zu bekommen und ziemlich lecker. Zurück aber zu dem, was hier vor mir im Glas vor sich hin duftet, während ich den vorigen Absatz getippt hab:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich finde mich zurück in meiner Kindheit und zwar am Kaffeetisch Sonntag Nachmittag bei meiner Oma. Es gibt Erdbeertorte mit ordentlich Gelatine und Vanillezucker, die Erwachsenen haben nach dem Mittag die üblichen Schnäpse getankt, mein Großonkel raucht seine selbstgedrehten Kippen ohne Filter und es gibt dazu Omas geliebten (und vom Rest der Familie leidenschaftlich gehassten) Earl Grey. Erdbeeren, Vanille, Rauch, leichte Alkoholnote und Bergamotte also. Spät kommen dann noch Salz, Kurkuma und Safran durch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Whisky hat einen ordentlichen Antritt und bringt den Rauch hier deutlicher, allerdings nicht extrem, sondern einfach nur präsenter hervor. Kreuzkümmel gesellt sich zu Kurkuma und Safran dazu. Dann wird es plötzlich süßlich: Werthers Echte und Erdbeer-Vanille-Marmelade. Hinten raus noch gesalzenes Popcorn.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Finish:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, salzig, pfeffrig, mit Erdbeeren, Marzipan und sanftem Rauch......und ganz am Schluss: Eiche.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Würzig-süß, leicht rauchig und herrlich speziell. Fällt aus meiner Sicht unter „muss man mögen“ und ich mag den. Ein Glen Scotia hat immer eine deutliche Gewürznote, die hier von dem Portfinish auch noch richtig ordentlich rausgearbeitet wird. Wer das nicht mag, geht unter. Für alle anderen aber ein toller Whisky mit großartigem Preis-Leistungsverhältnis.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2136.JPG" length="139366" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 30 Sep 2019 16:29:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/glen-scotia-ruby-port</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2136.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2136.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Springbank 15 – Rum Wood</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/springbank-15-rum-wood</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Springbank 15 Jahre – Rum Wood
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2130.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Erschienen, am selben Tag vergriffen und zwei Wochen später deutlich verteuert in allen bekannten Auktionshäusern zu finden – So ist leider der klassische Ablauf bei zumindest den von mir heißgeliebten und daher besonders beäugten Sonderabfüllungen von Springbank. Manchmal hab ich Glück und ergattere am Anfang eine Flasche und manchmal bleibt mir nur das Verkosten auf einer Messe. Diesmal hatte ich Glück und da ich kein großer Sammler bin, gleich auf die Flasche und probieren: Springbank 15 Jahre, durchgängig gereift in Rumfässern, 51 %, limitiert auf 9.000 Flaschen, ca. 1.400 angeblich für Deutschland (was mir sehr viel erscheint).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Rumfass meldet sich sofort und bringt eine sirupartige Süße in die Nase. Diese gilt es dann aufzuspalten und bei mir werden daraus schnell Mango, Banane, Kokos, würziger Akazienhonig und Anis. Hat man dieses Aufspalten der Süße hinter sich, ist der Whisky dann soweit, langsam auch den Springbank-Charakter unterzubringen und schiebt der Nase zusätzlich dezenten Rauch, Malz und Salz unter. Vanille und Muskatnuss, zwei ja ganz typische Gerüche von Rumfässern, finde ich dagegen erstaunlicherweise gar nicht. Das Aroma zeigt auf jeden Fall schon mal direkt, dass der Springbank stark genug ist, sich von dem Rum nicht unterbuttern zu lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei mir ruft der Whisky direkt die sexistische Assoziation „Baileys für Männer“ hervor: Cremig, aber herb. Spekulatius mit Rauch. Südfrüchte, aber vergoren. Sirup mit ordentlich Pfeffer. Nüsse, gesalzen. Zuckerwasser mit Malz. Süffig, aber kräftig. Der Rum und der Whisky vermählen sich im Geschmack auf höchst leckere Weise.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Finish gestaltet sich eher lang als mittel, eher klassischer Springbank als Rum. Ein gewisse Süße hallt zwar deutlich nach und lässt Kokos am Gaumen, aber insgesamt setzt sich der Whisky mit pfeffrigem Brackwasser und kaltem Lagerfeuerrauch durch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lecker. Einfach nur lecker. „Baileys für Männer“. Ein Springbank aus der Kokosnussschale mit Schirmchen, Zuckerrand und vergorener Ananas als Deko. Das Rumfass hat zwar deutlichen Einfluss, konnte sich aber nicht gegen den Springbank-Charakter durchsetzen bzw. sich in den Vordergrund spielen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2130.JPG" length="138079" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 26 Sep 2019 07:06:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/springbank-15-rum-wood</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bowmore 19 - French Oak Barrique</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-19-french-oak-barrique</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bowmore 19 Jahre - French Oak Barrique
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2099.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bowmore macht es mir seit Jahren nicht gerade leicht, diese Destille zu mögen: manchmal machen sie wundervollen, sanft rauchigen, typischen Islay Whisky mit kreativen Finishes und Lagerungen und manchmal machen sie Dinge, bei denen ich froh bin, wenn sich nach dem Probieren meine Fußnägel überhaupt wieder runterrollen. Als nun die bei mir ebenso geliebte wie verhasste Amazon-Krake exklusiv bei sich einen neunzehnjährigen Bowmore, durchgängig in einem französischen Rotwein-Barrique gereift, präsentierte, war ich gleichermaßen neugierig wie abgeschreckt. Nachdem ich auf einem privaten Tasting den Whisky probieren durfte, gewann die Neugier deutlich die Oberhand und schon war mit schlechtem Gewissen der Bowmore bestellt. Meine Tasting Notes vom besagten Abend glichen zur Zeit der Bowmore-Verkostung eher ägyptischen Hieroglyphen, daher ist heute Abend nochmal eine ausführliche Beschäftigung mit diesem Whisky notwendig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir schlägt sofort eine Himbeer-Johannisbeer-Marmelade in die Nase und zwar nicht nur der Beeren-Geruch sondern auch eine zuckrige Süße. Der Rauch, der natürlich hinzukommt, läßt sich am ehesten mit dem Geruch einer Jacke am Morgen nach einem Lagerfeuerabend vergleichen: etwas kalt, etwas abgestanden, aber trotzdem die Entspannung des vorherigen Abends transportierend. Ein wenig Zeit im Glas bringt Bowmore-typische Vanille und Heu hervor und ganz gegen Ende kommt deutlich wahrnehmbare Eiche heraus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Marmelade verliert ihre Süße, stattdessen wird es eher fruchtig und herb, als wenn man zusätzlich bittere Orangen-Marmelade untergemischt hätte. Die Mundhöhle wird erstaunlich schnell trocken und von Eichenrauch erfüllt, obwohl es auf der Zunge weiterhin fruchtig kitzelt. Dittsche würde vermutlich sagen „Das perlt“ und zwar wie richtig spannender Rotwein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Ende bleibt süßer, nussiger Rauch, der zusätzlich mit Gras und Salz angereichert ist. Etwa mittellang und ordentlich wärmend.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Bowmore ist definitiv einer von der guten Seite der Macht: jede Menge feine Rotweinnoten, schön eingebundener, entspannter Rauch, nicht dieser sonst so ärgerliche Fuselgeschmack und irgendwie spritzig trocken. Insgesamt sehr angenehm und für einen Rauchliebhaber wie mich seinen Preis durchaus wert. Bowmore kann es - Manchmal.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 19 Sep 2019 04:54:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bowmore-19-french-oak-barrique</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2099.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Machrie Moor -The Peated Arran Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/machrie-moor-the-peated-arran-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Machrie Moor – Fourth Edition – The Peated Arran Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2077.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit 2010 bietet Arran den Machrie Moor als getorfte Variante in seinem Portfolio an, anfangs als Limited Edition, seit 2018 in der Standard Range. Preislich ist der Whisky zwischen 40 € und 50 € angesiedelt. Der klassische Arran besticht durch eine gewisse Fruchtigkeit und Süße und gilt mit seiner Standardrange ein wenig als süffiger, harmonischer „Anfängerwhisky“ mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis mit dem man niemanden vergrault. Da ich bisher wenig Arran im Glas hatte, fällt es mir persönlich schwer, diesen Ruf zu bestätigen oder zu widerlegen, trotz allem beeinflusst es natürlich meine Erwartungshaltung an den Machrie Moor im Glas vor mir. Dieser stammt aus der 4th Edition abgefüllt im Jahre 2013, hat 20 ppm, wurde in Bourbon Casks gelagert und mit 46 % abgefüllt. Alter: unbekannt, man munkelt für den Machrie Moor aber sechs Jahre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schüchterner, aber präsenter Rauch und eine Zitrusnote machen sich in meiner Nase als Erstes bemerkbar. Letztere ist anfangs für mich undefinierbar, aber nach ein wenig Zeit im Glas würde ich diese in Richtung Grapefruit und Ananas einordnen. Ein bisschen Karamell und junge Äpfel kommen hinzu. Insgesamt ist das Aroma sehr angenehm und gefällig, deutet jetzt aber nicht auf eine komplexe Geschmacksexplosion hin.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Geschmacksknospen melden sofort: da liegt eine in Whisky getränkte, im Smoker gegarte, mit Karamell überzogene Ananas auf der Zunge. Als Nachtisch versucht dann noch jemand einen über Eiche geräucherten Granny Smith mit Vanilleeis in den Freiräumen unterzubringen. Alles keine große Komplexität, aber in seinen Noten sehr fein aufeinander abgestimmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alles, was im Geschmack da war, hallt im eher mittellangen Abgang auf den Geschmacksknospen nach, ohne aber nochmal eine neue Note hervorzubringen. Der Abgang schließt einfach nahtlos an alles andere an.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nett. Im besten Sinne nett. Ruft bei mir irgendwie Assoziationen an „Grillen in der Karibik“ hervor und nicht ans windige, nasse, frische, salzige Schottland, aber da auf Arran ja angeblich sogar Palmen wachsen, passt der Whisky vielleicht doch zur Insel. Kein Pflichtkauf und auch kein Pflichttasting, aber völlig in Ordnung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 10 Sep 2019 15:44:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/machrie-moor-the-peated-arran-malt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Smokestack - Blended Single Malt</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/smokestack-blended-single-malt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Smokestack - Blended Single Malt - Heavily Peated
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2071.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Letzte Woche war ich mal wieder auf Dienstreise, diesmal im schönen Saarbrücken, wo es mich auch einmal zum Local Whisky Dealer namens „Dalay Zigarren“ verschlug. Dort wurden mir direkt diverse Whisky zum Verkosten und Verschnüffeln angeboten und unter anderem landete dabei eine Abfüllung namens Smokestack in meinem Glas. Laut Beschreibung auf der Flasche ein „Blended Malt“, „Limited Edition“ und „Heavily Peated“ mit 30ppm in einer Preiskategorie um 30€. Das klang mir alles sehr nach „Viel Rauch um Nichts“, aber wenn es empfohlen wird, warum dann nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Folgende Infos zu diesem Blended Malt hab ich im Nachhinein noch sammeln können: er stammt von Vintage Malt Whisky, die am ehesten für Finlaggan bekannt sind. Der Whisky wurde in 4.200 Flaschen abgefüllt und geblendet ausschließlich aus Highland und Islay Whisky. Die Abfüllung ist bereits aus 2017 und scheint sich eher schleppend zu verkaufen, wenn die Limited Edition immer noch gut zu bekommen ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beinah sanfter Torfrauch steigt mir gemeinsam mit ein bisschen Vanille in die Nase. Dazu kommen Ingwer, Zitronengras und etwas von einer Mullbinde. Von 30ppm hatte ich mir irgendwie mehr Rumms in der Nase erwartet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Dram kommt erstmal sehr ölig daher und bringt Süßholz und Ingwer mit. Erst dann melden sich Rauch und Torf, aber wieder eher sanft. Es gesellen sich gegen Ende noch Honig und Vanille dazu.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es bleibt ein ordentlicher Film am Gaumen kleben, der kalten Rauch, Salz und Vanille sehr lange im Mundraum verweilen lässt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Smokestack ist ein überraschend sanfter, gut trinkbarer Whisky, der sich tatsächlich als schöner Daily Dram für Torfliebhaber entpuppt. „Heavily Peated“ und die „30ppm“ finde ich überhaupt nicht wieder, trotzdem ist der für eine Torfnase wie mich sehr lecker. Nicht gerade komplex oder herausfordernd, aber sauberes Handwerk und für um die 30 € mit einem sehr angenehmen Preis-Leistungs-Verhältnis.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2071.JPG" length="142494" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 03 Sep 2019 18:10:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/smokestack-blended-single-malt</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2071.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ledaig - 13 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-13-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ledaig - 13 Jahre - Amontillado Sherry Cask Finish
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2027.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Bei einer minimalen Layoutüberarbeitung meines Blogs fiel mir auf, dass ich in den letzten zwei Monaten ausschließlich unabhängige Abfüllungen und keinerlei Distillery Bottlings besprochen hatte. Das musste geändert werden und ein schneller Blick in die Whiskytruhe offenbarte mir auch gleich den geeigneten Kandidaten: Einen dreizehnjährigen Ledaig mit Amontillado Sherry Cask Finish und damit einen Dram, der bei Erscheinen eine große Begeisterung ausgelöst hatte. Die Sherrysorte Amontillado ist ein dunkler, halbtrockener bis trockener Sherry, den man von allen Sherrysorten mit am wärmsten trinkt - Irgendwo auf halbem Weg zwischen Kühlschrankkälte und Zimmertemperatur. Damit passt er aus meiner Trinkersicht besser zu Whisky als Oloroso, Manzanilla oder Fino Sherry. Der Whisky selber ist in Fassstärke von 59,2% abgefüllt und weder gefärbt noch kühlgefiltert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Direkt eingeschenkt und ohne Ruhen lassen zeigen sich sofort Pflaumen im Speckmantel direkt vom ordentlich rauchigen Holzkohlegrill kombiniert mit einer leichten Lemonnote. Zehn Minuten im Glas lassen, wie bei Fassstärken gewohnt, weitere Gerüche aufkommen, diesmal Salz, Karamell und Schwefel, die aber alle eher im Hintergrund bleiben und hart erschnüffelt werden müssen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Speckiger, runder Eichenrauch, Honig, Salz und Haselnüsse bringen direkt eine regelrechte Geschmacksexplosion in die Mundhöhle, die trotz allem sehr süffig daherkommt. Auf Strecke machen sich dann fette Eiche, süße Brombeermarmelade und grüne, halbreife Äpfel bemerkbar. Mit Wasser wird er noch süffiger.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Pflaumen im Speckmantel aus der Nase kommen mit einer ordentlichen Portion Eichenrauch und bleiben lange am Gaumen kleben. Die noch leicht sauren Äpfel und die Haselnüsse sind ebenfalls da und sorgen trotz der Pflaumensüße für eine angenehme Trockenheit im Mund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lecker. Einfach nur lecker. Rauchverächter sollte man natürlich nicht sein, aber ansonsten ist hier ein wunderbar angenehmer Dram für den romantischen Lagerfeuerabend gelungen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Aug 2019 17:27:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/ledaig-13-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2027.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_2027.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Andromeda III - Scotch Universe</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/andromeda-iii-scotch-universe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andromeda III – Scotch Universe – First fill Monbazillac Wine Barrique
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1999.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Häufig ist es unabhängigen Abfüllern ja leider nicht erlaubt, den Namen der Destillerie deren Whisky man abfüllt zu nennen. Der Abfüller Scotch Universe vollführt dies mit seinen Abfüllungen, die alle nach verschiedensteten Arten von Himmelkörpern benannt sind, sehr elegant, gibt aber durch seine Label dann doch fast immer preis, was denn da eigentlich in der Flasche ist. In meinem Fall ist es ein knapp über sieben Jahre gelagerter, leicht getorfter Whisky aus einem first fill Monbazillac Wine Barrique aus einer im Jahr 1898 gegründeten Highland Destillerie. Ecosia hilt und ergibt: es handelt sich um einen Ardmore, der durchgängig in einem 225-Liter Süßweinfass gelagert wurde. Letzteres lässt mich persönlich schon mal ein wenig die Augenbraue heben, denn alles was ich bisher an Süßweinfinish oder Süßweinlagerung hatte, hat mich gelinde gesagt alles andere als vom Hocker gehauen, wenn mal den Hazelburn Sauternes vom vorletzten Jahr rausnimmt. Aber man soll ja immer unvoreingenommen sein und Scotch Universe hat mich bisher auch immer sehr positiv überrascht, daher auf ans Werk und eingeschenkt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mir kommt direkt eine Süße entgegen, die ich mit Pfirsichen und Aprikosen verbinde, die schon leicht über den Punkt sind und auch eine deutliche Vanillenote lässt sich nicht leugnen. Fast schüchtern zeigt sich der Ardmore-typische leichte Rauch und wird von frischer Gartenerde begleitet. Mehr Zeit im Glas verschiebt den Geruchsanteil eher Richtung Rauch/Erde, aber die Süße bleibt ständig präsent.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Flüssige, rauchige, extrasüße Zuckerwatte rollt mir in Fassstärke über die Zunge. Alles sehr weich, sehr intensiv, sehr süß, sehr vanillig. Die vergorenen Pfirsiche sind kräftig präsent, der Rauch ist deutlich erkennbar, aber grundsätzlich elegant eingebunden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, torfig, klebrig süß.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bääh….furchtbar. Ich werde mit Whisky aus Süßweinfässern, egal ob Finish oder durchgängige Lagerung, einfach nicht warm. Wer die Bruichladdich Sauternes mochte oder Ballechin Sauternes oder den Glendronach oder oder oder, der wird diesen Ardmore hier lieben. Dieser Whisky ist vermutlich ganz großartig, denn er vereint mit dieser schmierigen, klebrigen Süße und der Vanille alles, was mir bei den Sauternesfinishes bisher so überhaupt nicht geschmeckt hat und was ganz viele Freunde von mir bisher super fanden. Für ganz viele ist das also bestimmt ein richtig toller, vielschichtiger, intensiver, aromatischer Whisky, aber ich persönlich finde den wie fast alle anderen Süßweinfinishes einfach grässlich. Scotch Universe hat mir bisher immer tolle Abfüllungen beschert, deshalb hatte ich ein wenig Hoffnung in sie gesetzt, meine Süßweinphobie zu überwinden. Schade
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1999.JPG" length="138512" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 22 Aug 2019 15:57:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/andromeda-iii-scotch-universe</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1999.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1999.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Clynelish 17 -The Whiskyman</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-17-the-whiskyman</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Clynelish 17 Jahre - The Whiskyman
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1964.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der belgische Abfüller „The Whiskyman“ versuchte im Jahr 2013 mit seiner Serie „Age Matters“ ein Statement gegen NAS-Whiskys zu setzen und schrieb Altersangaben von nun an extragroß auf seine Label. Aus dieser Serie stammt der vor mir stehende siebzehnjährige Clynelish, abgefüllt in Fassstärke mit 53,3%, nicht kühlgefiltert, nicht gefärbt. Über die Fassart ist nichts bekannt, aber die klare rotbraune Farbe legt nahe: Hier ist Sherry im Spiel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süße Rosinen, Aprikosen, Honig und Toffee tauchen als erstes direkt vor meiner Nase auf und bringen eine alte Ledersandale im Schlepptau mit. Nach ein paar Minuten zeigen sich ganz verschämt nasses Gras und Eiche. Erst wenn ich die Nase fast bis zum Boden des Glases strecke und wirklich tief einatme zeigt sich der Alkohol, der ganz hervorragend eingebunden scheint.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Clynelish knallt einem nach der Nase völlig überraschend erstmal mächtig Frucht, Gewürze und Mineralien auf die Zunge. Ich hatte da was deutlich süffigeres erwartet. Pfeffer, Zitronengras, nasser Kies kombiniert mit Honig, Gänseblümchen, bitterer Orangenmarmelade und Mandarinen - Dazu richtig staubtrocken. Wildes Durcheinander auf der Zunge und definitiv ein Sherryfass im Spiel, aber weit weg vom typischen Sherryfinish.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und scharf mit Bitterschokolade und Eiche, ebenso staubtrocken wie auf der Zunge. Erstaunlich wenig Süße.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieser Clynelish ist mal ein echter Widerspruch in sich: Mal Sherryfass (würde auf ein Refill tippen), mal Clynelish, mal zusammen, dann wieder alleine. Ganz schräge, aber höchst spannende Abfüllung. Mit etwas Wasser scheint sich alles zusammenzufügen und es wird ein sehr süffiger Sherry-Malt, aber ohne Wasser finde ich ihn viel spannender. Keine Ahnung, ob es die Abfüllung noch irgendwo zu jagen gibt (Ich hab sie erst letztes Jahr bei Weltfein in Hannover entdeckt), aber den in der Base angegebenen Wert von 85 € hat sie definitiv. Ohne Wasser eine Empfehlung für alle, die schrägere Abfüllungen lieben, mit Wasser ein höchst süffiger Malt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 11 Aug 2019 13:13:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/clynelish-17-the-whiskyman</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tormore 2002 - Côte Rotie Cask</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/tormore-2002-cote-rotie-cask</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tormore 2002. - Gordon &amp;amp; MacPhail - Côte Rotie Cask
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1953-9d52a033-a4597ef7.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Auch nach nun diversen Jahren des Whiskygenusses stolpert man immer wieder über Destillerien, von denen man noch nie einen Malt getrunken hat. So geht es mir vor diesen Tasting Notes mit Tormore. Den Namen hab ich schon oft gelesen, aber irgendwie sind sowohl mein Blick als auch mein Gaumen bisher immer daran vorübergeglitten - Aber warum ist das eigentlich so? Ecosia liefert mir ein paar Rahmendaten: Speyside, hauptsächlich Bestandteil vom Chivas und Long John, süß, fruchtig, sommerlich und süffig als anscheinend typisches Geschmacksprofil. Die hier verkostete, vierzehnjährige Abfüllung aus einem First Fill Bourbon Fass mit abschließendem fünfmonatigen Finish in Côte Rotie Casks, einem französischen Rotwein, ist Bestandteil der mir bisher ausschließlich positiv aufgefallenen Hermitage Wood-Serie von Gordon &amp;amp; MacPhail.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sehr weich und schüchtern präsentiert sich der Tormore und ich muss mit der Nase schon ordentlich arbeiten, um sein Geruchsprofil zu ermitteln. Erdbeeren und Wildblumen tauchen zuerst auf, Vanille und Karamell folgen. Zuletzt geben ein ganz milder Kaffee und etwas lakritzähnliches; Süßholz vielleicht. Gefällige Nase, auch wenn ich diese erst hart rauskitzeln musste.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Soweit einem Whisky das möglich ist, legt dieser sich beinahe zärtlich auf die Zunge, schmiegt sich fluffig an den Gaumen und versucht sich zuerst als Marmelade mit Whiskygeschmack zu tarnen. Erdbeere ist weiterhin präsent, Kirsche kommt kräftig hinzu und Vanille spielt rein. Durch ein leichtes Prickeln auf der Zunge macht sich der Alkohol dann plötzlich bemerkbar und verwandelt den Malt in eine Art Kir Royal. Sehr süffig, geschmeidig und gefährlich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Ende präsentiert sich tatsächlich noch Eiche, die mit einem Kirschrumtopf und Schokolade zu einem eher mittellangen, sommerlich süßen Abgang verschmilzt. Harmonisches Ende.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Abfüllung ist im besten Sinne ein Sommerwhisky und ich habe das Gefühl, als wenn der Großteil meiner Eindrücke vom Rotweinfinish bestimmt wird, denn einen Destilleriecharakter kann ich nicht entdecken. Vielleicht ist der Tormore aber auch grundsätzlich so zurückhaltend, dass ein Finish ihn immer unterbuttern wird. Werde sicherlich nochmal versuchen, einen Tormore ohne Finish zu probieren, um einen weiteren Eindruck zu bekommen. Dieser verkostete Malt war letztlich im besten Sinne nett, aber wenig komplex oder fordernd. Durchschnitt.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1953-9d52a033-a4597ef7.JPG" length="1352292" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 05 Aug 2019 17:01:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/tormore-2002-cote-rotie-cask</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Longrow  11 Jahre</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/longrow-11-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longrow 11 Jahre – Springbank Society Bottling – Refill Re-Charred Sherry Butts
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1872-d02ba2f9.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit längerer Zeit bin ich jetzt in Abstimmung mit einem Freund Mitglied der Springbank Society und habe es nicht bereut: neben frühzeitigen Informationen rund um neue Abfüllungen und Events, einem Preisnachlass auf die Core Range, einen schönen Newsletter, usw. gibt die Society auch zweimal im Jahr ein „Society Bottling“ raus. Die Bottlings selbst erscheinen in ähnlicher Manier meistens zwei/drei Jahre später als offizielle Abfüllung und sind daher eher nichts für Sammler, aber wenn jemand Springbank einfach gerne trinkt, kann ich die sehr empfehlen. Da die beiden Abfüllungen davor (Springbank Port 15 Jahre und Hazelburn Sauternes 10 Jahre) mich ordentlich von den Socken gehauen hatten, war die Vorfreude groß als ich den nun vor mir stehenden 11jährigen Longrow aus dem Refill Re-Charred Sherry Butt öffnete. Im November 2007 gebrannt, im März 2019 mit 56,9% abgefüllt, versprach „Refill Re-Charred Sherry“ erstmal Würze, Vanille, Karamell, viel Holz. Passt grundsätzlich alles hervorragend zum stark rauchigen Longrow. Ob es geklappt hat?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In der Nase zeigt die Fassstärke schon mal, dass sie eine ist und dampft mir sofort kraftvoll, rauchig und süß entgegen. Mit mehr Luft kommen kräftige, dunkle Kirschen, Küchenkräuter, Karamellpudding und Brackwasser hinzu. Das Sherryfass hält sich noch dezent zurück. Lässt man dem Glas eine zeitlang Handwärme zukommen, kommt der Malt noch deutlich besser raus. Wärme und Ruhe scheint er ausgezeichnet zu vertragen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zuerst zeigt sich eine angenehme, karamellige Süße, die von speckigem, pfeffrigen, nassen Rauch umspielt wird. Warme Kirschen, die erwartete Vanille taucht auf und die Küchenkräuter aus der Nase lassen sich jetzt in Kardamon, Ingwer und Zitronengras zu einer sehr angenehmen Würze aufspalten. Das Holz macht sich ebenfalls bemerkbar und bringt kalte Nässe mit, bevor dann alles in einer süßen Gemengelage untergeht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und rauchig, das salzige, holzige Brackwasser kommt durch, bevor es ordentlich trocken wird. Ein wenig karamellisierte Kirsche bleibt am Ende haften.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer auf Torfrauch und Frucht steht, kommt mit diesem Longrow voll auf seine Kosten. Man braucht aber durchaus Geduld mit diesem Malt, denn er entfaltet sich erst nach einer ordentlich langen Zeit im Glas. Gerade Handwärme tut ihm richtig gut und bringt ihn voll auf Touren. Meine Erwartungen jedenfalls hat er voll erfüllt und ist seinen Preis von damaligen 56 Pfund (etwa 62 €) allemal wert. Gehandelt wird er derzeit für 130 €, was leider überteuert ist, weshalb ich mich umso mehr freue, dass ich damals zwei Flaschen ergattern konnte. Wenn ihr irgendwo noch ein Sample ergattern könnt, kann ich nur zum Probieren raten.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 24 Jul 2019 07:59:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/longrow-11-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bunnahabhain 2007</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-2007</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bunnahabhain 2007 – Refill Sherry Hogshead - Creative Whisky Company
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1871.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Heute widme ich Nase und Gaumen mal einem neun Jahre alten Bunnahabhain, der sich von Dezember 2007 bis irgendwann in 2017 in einem Refill Sherry Hogshead befand und schließlich von der Creative Whisky Company (CWC) abgefüllt wurde. Hinter CWC steckt mit David Stirk ein bekannter Kopf der Whiskyszene, der früher mal Vertriebsleiter bei Cadenhead und Douglas Laing war und sich danach als Autor von „The Malt Whisky Guide“ einen Namen gemacht hat. In Deutschland hab ich die Abfüllungen der CWC bisher ausschließlich bei Weltfein und im Whiskyhort gesehen, aber wenn jemand weiß, wo es die noch gibt, bin ich für einen Hinweis immer dankbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der klassische Bunnahabhain ist ja eher ein leicht rauchiger, fruchtiger, cremiger Vertreter und diesen Brennereicharakter erwarte ich natürlich auch, wenn ich meine Nase ins Glas stecke. Nach dem ersten Schnuppern hab ich erstmal einen verwirrten Blick auf die Flasche geworfen, ob ich mir auch wirklich einen Bunnahabhain eingeschenkt hab, aber das Label bestätigte mich. Also nochmal Schnüffeln. Der Malt kommt mir absolut unerwartet kräftig und rauchig entgegen. Nachdem sich Nase und Kopf von dieser Überraschung erholt haben, lassen sich noch andere Aromen finden: Vanille (deutlich), Wildblumen, Brombeeren, Erdbeeren und, nachdem ich es längere Zeit nicht einordnen konnte, ein wenig Kamille.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch hier präsentiert sich der Malt für einen Bunnahabhain erstmal unerwartet kräftig im Antritt, gibt dann aber wieder seine Vanille preis. Auch die Brombeeren und Erdbeeren sind da und harmonieren gut mit dem ebenfalls weiterhin überraschend präsenten Rauch. Zusätzlich zeigen sich jetzt Bitter Lemon und angebrannter Zucker.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Rauchig, mittellang, erstmalig macht sich das Eichenfass bemerkbar und weiterhin mit Bitter Lemon im Hintergrund.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich bin zu faul zu zählen, wie oft ich im Text „unerwartet“, „überraschend“ oder ähnliches verwendet habe, aber das umschreibt tatsächlich ganz hervorragend den wichtigsten Teil meines Fazits zu diesem Malt: wer einen klassischen Bunnahabhain mit seinem typischen weichen, cremigen Charakter möchte, der ist bei diesem Whisky falsch. Dieser Bunnahabhain schnurrt nicht wie gewohnt dahin, sondern hat das Gaspedal kräftig durchgetreten und zeigt mal deutlich, dass er von Islay kommt. Unerwartet (Jetzt hab ich doch gezählt: vier- bis sechsmal je nachdem wie großzügig man interpretiert), aber schön lecker.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 19 Jul 2019 05:01:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/bunnahabhain-2007</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Whiskyzoom auf Instagram und Facebook</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/whiskyzoom-auf-instagram-und-facebook</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mein kleiner Blog hat inzwischen auch eine unglaublich erfolglose Facebook-Seite(https://facebook.com/whiskyzoom) und einen kleinen Instagram-Account (http://instagram.com/whiskyzoom) – Dort gibt es dann zusätzlich zu Hinweisen auf neue Blogbeiträge gelegentlich andere gewohnt sinnentleerte Kommentare und Bilder. Würde mich freuen, wenn Ihr auch dort mal vorbeischaut.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_21.jpg" length="118707" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 16 Jul 2019 18:34:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/whiskyzoom-auf-instagram-und-facebook</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dailuaine 15 Jahre – Wemyss Malts</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/dailuaine-15-jahre-wemyss-malts</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dailuaine 2001 – Meadowsweet Mint – Wemyss Malts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1860.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Dailuaine ist eine Brennerei aus der Speyside, von deren Produktion angeblich 98% in „Johnnie Walker“ landen. In letzter Zeit findet man sie allerdings vermehrt bei unabhängigen Abfüllern. Ein lieber Freund von mir verkündet regelmäßig seine Begeisterung über Dailuaine und da ehrliche Begeisterung ja bekanntlich ansteckend ist, muss ich also auch mal probieren. Vor mir steht eine 15jährige Abfüllung mit dem blumigem Titel „Meadowsweet Mint“ von Wemyss Malts, einem unabhängigen Abfüller aus Schottland, der in den letzten Jahren vier verschiedene Dailuaine-Abfüllungen jeweils aus dem Jahre 2001 rausgebracht hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der vom Abfüller vergebene Titel „Meadowsweet Mint“ verspricht also Mädesüß und Minze irgendwo im Whisky und derart vorgeprägt, versuche ich selbiges natürlich auch direkt mit meiner Nase zu finden. Eine nicht zu verkennende Süße steigt mir sofort in die Nase, die am ehesten an Honig erinnert, und mich mit blumigen und grasigen Noten erstmal auf eine Sommerwiese schickt. Nach zehn Minuten ist zusätzlich noch Kerzenwachs zu entdecken und eine schwache Ahnung von irgendetwas klebrigem wie Panzertape. Die titelgebende Minze kann ich leider nicht entdecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Malt ist erstmal sehr weich und lässt mich weiter auf der Sommerwiese. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden und tritt kaum hervor, während sich wieder Honig als erstes zeigt, unmittelbar gefolgt von Vanille und Honigmelone. Pfeffer und Gras verstecken sich hinter der leichten Süße, sind aber gut rauszuschmecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mittellang mit klaren Noten von Heu und Kräutern. Wenn ich unbedingt will, kann ich hier die titelgebende Minze ein kleines bisschen rausschmecken. Honig und Vanille sind weiterhin präsent. Ganz am Ende macht sich auch das Hogshead-Faß mit einer leichten Holznote bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gut, süffig, lecker, Sommer. Nicht komplex, aber frisch und rund. Wird nicht mein Liebling, aber ist trotzdem nicht zu verachten und ein absolut empfehlenswerter Speysider. Dailuaine werde ich auf jeden Fall im Blick behalten.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jul 2019 12:35:21 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Octovulin - The Dark Side of Islay</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/octovulin-the-dark-side-of-islay</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Octovulin – Malts of Scotland – 19 Jahre – Blended Malt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1858.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Zu seinem gerade begangenen runden Geburtstag hatte ich einem lieben Freund und begeisterten Whisky-Liebhaber (Torf, Torf, Torf)  mit großer Sammlung zusätzlich zum eigentlichen Geschenk einen 0,1 l-Sample vom Octovulin abgefüllt. Beim Blick auf das Label fiel sein erster Blick natürlich auf das „Blended Malt“ und sein äußerst skeptischer Gesichtsausdruck sagte „Du schenkst mit einen Blended Malt zum runden Geburtstag? Ist das dein Ernst?“. Mein mehr oder weniger gutmütiges „Vertrau mir“-Gesicht schien ihn nicht zu überzeugen. Erst als sein Gehirn anfing zu arbeiten „Octovulin….ist das etwa….also…nein, 19 Jahre, kann nicht sein. Was ist das?“ siegte die Neugier. Inzwischen weiß er: Das Zeug schmeckt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Octovulin von Malts of Scotland, abgefüllt in 2017 mit 52,8 % ist also ein 19jähriger Blended Malt und der Nachfolger des 2016er Scarabus Blended Malt, einem wirklich intensiven, schönen Malt. Was hier genau geblendet wurde, hat Malts of Scotland natürlich nie rausgerückt, einzig die Informationen, dass der Whisky aus drei verschieden Islay-Brennereien zusammengesetzt sein soll und drei verschiedene Fasstypen dabei waren, wurde bekanntgegeben. Das Label auf der Flasche spielt durch seinen Drachen eindeutig mit den Fabeln und Sagen der Geschichte Islays und vielleicht ist der Drache sogar ein Hinweis auf eine der drei enthaltenen Brennereien, denn schließlich soll in der Nähe von Bowmore dereinst Goraidh Crobhan einen Drachen erschlagen haben. Genug der Vorrede, auf zum Whisky:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aussehen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das intensive Rot des laut Angaben nicht gefärbten Whiskys zeigt sofort, dass hier vermutlich bei mindestens einem, wenn nicht sogar zwei der geblendeten Whiskys Sherry, wenn nicht sogar Rotweinfässer im Einsatz waren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geruch:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sofort weht mir eine intensive Rauchnote um die Nase, die von einer dunklen, schweren Süße begleitet wird. Wenn da kein Rotweinfass im Einsatz war, wäre ich schon arg überrascht, denn die Süße bringt eindeutig eingelegte rote Trauben und rote Beeren mit sich. Ein wenig Zeit im Glas sorgt dafür, dass die Früchte noch deutlich stärker zum Vorschein kommen, die Rauchnote verkommt zu einem im Hintergrund vor sich hin kokelnden Holzkohlegrill. Kurz vor dem ersten Schluck scheint jemand den Grill  noch mit Speck zu belegen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dicker, speckiger Rauch rollt über die Zunge und verzieht sich direkt nach hinten in den Rachen, während die in der Nase kaum wahrnehmbare Fasstärke sich zumindest hier mal kurz bemerkbar macht. Der Speck vom Grill scheint mit ordentlich Salz und Pfeffer gewürzt und nach kurzem Anbrennen mit Rotwein abgelöscht worden zu sein. Die roten Beeren aus der Nase verdichten sich auf der Zunge eindeutig zu in Alkohol eingelegtem Erdbeeren für die Sommerbowle. Der Malt wird mit der Zeit immer süßer und süßer und auch eine Eichennote kommt zum Vorschein, die, nachdem ich sie geschmeckt habe, nun auch in der Nase auftaucht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang und fett. Erst salzig mit verkohlter Eiche, später blendet er sich mit schwerer Süße und mildem Rauch aus.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Um mit dem von mir verehrten Dittsche zu sprechen: „Das perlt und legt sich wie Tau auf die Zunge. Ist’n reiner Titan.“ Mit diesem komplexen, rauchigen, intensiven, fruchtigen  Whisky hat Malts of Scotland genau meinen Geschmack getroffen. Die heutigen 230 € und aufwärts würde ich allerdings nicht mehr ausgeben, aber da Malts of Scotland ja auch immer 5cl-Minis macht, die noch zu bekommen sein sollten, würde ich einen dieser Probier-Minis ausdrücklich zum Kauf empfehlen. Einzig der Name „Octovulin“ ruft bei mir ein wenig Ärger hervor, weil er irreführenderweise auf den Octomorehype aufspringt und nahelegen will, dass hier ein Octomore im Blend enthalten ist. Da Octomore meines Wissens aber erst seit 2002 von Bruichladdich gebrannt wird, kann er nicht in einem 19jährigen Blend aus 2017 enthalten sein.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Jul 2019 05:39:12 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Paul John Peated</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/paul_john</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Paul John Peated Select Cask – Ex-Bourbon Barrels
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1744.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Nachdem ich bereits einige sehr schöne Whiskys von Amrut genießen durfte (Fusion, Herald, Madeira), bin ich höchst neugierig an die nächste indische Brennerei rangegangen: John Distilleries. Diese Destille produziert zu 95% Blended Whisky für den indischen Markt, ist seit 2012 aber auch mit Single Malt-Abfüllungen für den internationalen Markt aufgefallen, die unter dem Namen Paul John vertrieben werden. Im Glas befindet sich eine getorfte Abfüllung in Fassstärke (55,5%)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Aroma:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Der Whisky reibt einem direkt einen mit Alkohol getränkten Torfballen in die Nase, durch den man sich erstmal hindurchriechen muss, um andere Noten zu entdecken. Das macht man entweder tapfer sofort oder lässt ihn zehn/fünfzehn Minuten stehen, bevor man sich für einen zweiten Eindruck ranwagt. Bei mir zeigen sich dann Reifenabrieb, Lakritze, Eiche und eine undefinierbare, milchige Süße, die gut mit der Eiche harmoniert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Der alkoholgetränkte Torfballen wandert von der Nase ohne Umwege direkt auf die Zunge und lässt sich dort erstmal schwer, scharf und mächtig nieder. Von dort gibt er dann einen eindeutigen Geschmack nach Vanille, Toffee und insbesondere Sandelholz ab, welcher im Nachhinein die Süße in der Nase erklärt, die ich nicht zuordnen konnte. Trotz der alkoholischen Schärfe verspüre ich im Mundraum eine kühle Note, die an Eukalyptusbonbons erinnert.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Abgang:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Sehr lang, unerwartet süßlich und ein wenig milchig bleibt der Whisky am Gaumen kleben. Auch die kühle Note hält sich erstaunlich gut, während die Eiche schnell verschwindet.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Fazit:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Nachdem ich meine Tasting Notes selber nochmal lese, hab ich das Gefühl, eine Art indischen Laphroaig getrunken zu haben und wenn ich so drüber nachdenke, trifft es das tatsächlich ganz gut: Der Paul John Peated verbindet Torf und Rauch mit den unverkennbaren Eigenheiten der Gegend, denn was der Laphroaig an schottischem Inselleben in sich trägt, bringt der Paul John Peated an indischer Folklore mit. Ich bin ein Küstenmensch und finde das lieber als Sandelholz in meinem Whisky wieder, aber wem sowas gefällt, der wird mit diesem Malt sehr glücklich werden. Für mich persönlich: nicht schlecht, zielt aber haarscharf an meinem Geschmack vorbei.
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1744.JPG" length="568658" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 22:46:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/paul_john</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Glen Moray 20</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/glen_moray</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Glen Moray 20 Jahre - Sherry Butt
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1738.JPG"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei einem erstmaligen Besuch im sehr empfehlenswerten "Whisky for life" in Frankfurt stieß ich nach ein wenig rumprobieren und fachsimpeln mit den dortigen Mitarbeitern auf den mir bis dahin völlig unbekannten unabhängigen Abfüller "Whisky-Doris": Begonnen als Onlinehandel im Jahr 2003 wird seit 2004 auch selber die Serie "Whisky-Doris Collection" abgefüllt, aus der auch der von mir erworbene Glen Moray stammt. Gerade mit den Aquarellen des Kunstmalers Horst Manthee als Label macht diese Serie auch optisch einiges her.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun aber zum Whisky selber: Es handelt sich um einen zwanzigjährigen Glen Moray Sherry Butt, abgefüllt mit 52,3% und weder gefärbt noch kühlgefiltert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aroma:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Sherryfass macht sich sofort bemerkbar und gibt mir ein paar rote Früchte in die Nase, die unmittelbar von Spekulatius, Vanille und ein wenig Kaffee untermalt werden., während im Hintergrund jemand gerade mit einem Streichholz eine Kerze anzündet. Letzteres macht den Whisky im Aroma ein wenig dreckig, aber umso interessanter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschmack:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Whisky gibt auf der Zunge mächtig Gas, so dass ich ihn in einem Blind Tasting auf über 60% geschätzt hätte, was aber vermutlich damit zu tun hat, dass die leichte Streichholznote aus dem Aroma als erstes auf der Zunge landet. Diese Note verfliegt aber schnell und macht Platz für (in dieser Reihenfolge) Pfeffer, Schokolade, Zimt und Kirschkompott. Vom deftigen Hauptgericht zur süßen Nachspeise in einem Schluck also.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Abgang:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mittellang im Abgang, hinterläßt der Glen Moray einen Geschmack von Spekulatius, Kirschen und Pfeffer auf der Zunge - Irgendwie süß-würzig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fazit:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sicherlich aufgrund der leichten Streichholznote und des harten Antritts kein Whisky für jeden, aber wenn man sich nal drauf einläßt ist diese Abfüllung wunderbar komplex und gehaltvoll. Im Preis-Leistungsverhältnis sicherlich nicht ganz günstig und nicht für einen Blindkauf geeignet, da Whisky-Doris anscheinend aber auch Sample anbietet, sollten Fans von eher schmutzigen Drams einen Erwerb durchaus in Erwägung ziehen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1738.JPG" length="459425" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 22:48:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Linkwood 16</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/linkwood</link>
      <description>Linkwood 1998 Gordon &amp; McPhail - Côte Rôtie Wine Casks Finish</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Linkwood 1998 Gordon &amp;amp; McPhail - Côte Rôtie Wine Casks Finish
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1742-fc9d33ec.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Mit der Private Collection Series mit ausschließlich Rotwein-Finishes von Gordon &amp;amp; McPhail konnte ich bereits beim Ledaig und beim Tormore hervorragende  Erfahrungen machen (Tasting Notes hierzu kommen noch), daher war dieser Linkwood 1998 tatsächlich einer meiner seltenen Blindkäufe, als ich ihn vor zwei Monaten in Spaden bei Whisky &amp;amp; More entdeckte…..und um ein Teil des Fazits vorwegzunehmen: ich hab es nicht bereut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Meine Erwartungen waren hoch, denn die angenehme Süße und Fruchtigkeit im Aroma mit der Würzigkeit im Geschmack und Abgang eines normalen Linkwood kombiniert mit einem mächtigen, fruchtigen, gehaltvolle  Côte Rôtie – Was kann denn da schon schiefgehen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die kräftige weinrote Farbe des Whiskys deutet schon auf eine starke Vermählung zwischen dem Rotweinfass und dem Linkwood hin. Auch ein leichtes Schwenken offenbart mit den dicken Schlieren, die sich am Glas runterziehen, einen vermutlich vollmundigen, kraftvollen Whisky
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mächtige, dunkle, alkoholgeschwängerte Früchte dazu Schokolade, Zimt und Eiche kommen mir direkt in die Nase. Hier hat der Rotwein ordentlich zugeschlagen und die normale Süße des Linkwood deutlich verstärkt. Lässt man ihm ein wenig Zeit im Glas, offenbart er einem auch noch ein wenig der typischen Linkwood-Würzigkeit irgendwo zwischen Pfeffer, Salbei und Minze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Trotz nur 45% ist der Antritt ganz ordentlich und nach der Nase überraschend: Es zeigt sich sofort unverkennbar Eiche, bevor die schwere Süße eines trockenen Rotweins hinzukommt. Dunkle Früchte, insbesondere Kirschen, Erdbeeren und Blaubeeren, kommen ebenfalls deutlich durch, aber auch die Schokolade und gegen Ende ein paar Nüsse machen sich bemerkbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schwer und irgendwie elegant legt sich der Whisky auf die Zunge, wärmt den Gaumen ordentlich durch und hinterlässt nach mittleren Länge eine wohlige Trockenheit im Mund. Von allem ein bisschen ist nochmal dabei, wenn Süße und Würzigkeit, Schokolade und Früchte, Eiche und Nüsse sich am Ende treffen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein schöner Malt mit einem äußerst gelungenen Rotweinfinish, welches den Charakter des Linkwood nicht zerstört. Ganz klare Empfehlung meinerseits. Wer allerdings nicht auf Rotweinfinishes steht, wird hier völlig untergehen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 21 Jun 2019 22:51:48 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.whiskyzoom.de/linkwood</guid>
      <g-custom:tags type="string">Tasting</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1742.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1742.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mackmyra Skörtetid</title>
      <link>https://www.whiskyzoom.de/mackmyra-skoertetid</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Mackmira Skörtetid Säsongswhisky – Partially finished Masi Costasera Amarone
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/421ec23b/dms3rep/multi/IMG_1739.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In 2016 hatte mich der Mackmyra Blomstertid als nahezu perfekter Sommerwhisky beinah umgehauen, daher lag es auf der Hand, sich in 2017 den nächsten Sommerwhisky der schwedischen Brennerei ebenfalls zuzulegen. Erworben bereits im Oktober 2017, erstmal in die volle Whiskytruhe für den kommenden Sommer zurückgestellt, ungeöffnet wiedergefunden in Mai 2019. Warum hab ich den eigentlich letzten Sommer übersehen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aroma:
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele Sommergerüche strömen sofort auf mich ein: Erdbeeren, Johannisbeeren, Pfirsiche und Vanille. Der Alkohol scheint gut eingebunden, denn er ist in der Nase zwar deutlich spürbar, aber wenig aufdringlich. Nach zehn Minuten sind all diese Gerüche aber fast verflogen und haben Leder, Gewürzen und Minze den Vortritt gelassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschmack:
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Süß und würzig, hat der Whisky im ersten Eindruck etwas von einem guten Rumtopf. Leider kommt der Alkohol aber schnell und unpassend deutlich durch, so dass der Geschmack deutlich hinter dem sehr ansprechenden Aroma zurückbleibt, weil die alkoholische Note eigentlich nur Eiche mit sich bringt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Abgang:
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Lang, mit alkoholischer Schärfe und plötzlich auftauchendem Marzipan, erinnert der Mackmyra in allen drei Eigenschaften an Heiligabend mit der Familie.
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fazit:
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Großartige Nase, der Geschmack fällt deutlich ab, im Finish geht es überraschend wieder ein bisschen aufwärts. Keine Offenbarung, aber solide. Nicht mehr und nicht weniger.
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      <pubDate>Sat, 15 Jun 2019 19:49:32 GMT</pubDate>
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      <title>Longrow 14</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Longrow 14 Jahre - Refill Oloroso Sherry Casks
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;br/&gt;&#xD;
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          Dieser im Sommer 2018 abgefüllte Longrow mit Sherry-Finish hat es in sich, Whiskyfreunde in ihrer Beurteilung zu spalten: Schwefel, jede Menge Schwefel und trotzdem noch lecker.......oder doch nicht?
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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          Aroma:
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die 57,8% steigen sofort mit einem deutlichen Alkoholgeruch in die Nase und werden unmittelbar von einem frisch entzündeten Streichholz gejagt. Der Alkoholgeruch verfliegt dann relativ schnell und andere Noten kämpfen sich durch: Uralte Lederschuhe, Toast mit Speck (beides angebrannt) und dunkle Früchte wie Kirschen und Pflaumen. Gegen Ende melden sich noch ein wenig Schokolade und Küchenkräuter. Mit etwas Wasser gibt es mehr Rauch, aber mehr tut sich nicht.
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          Geschmack:
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          Hui, der schmeckt zuerst tatsächlich nur wie ein frisch entzündetes Streichholz riecht und hält diese Note dann auch immer im Hintergrund aufrecht. Der angebrannte Toast mit Speck findet sich ebenfalls schnell auf der Zunge wieder, während ich mich schwer tue, die anderen Gerüche wiederzufinden. Die Fruchtigkeit geht jetzt mehr in Richtung Orange, aus der Schokolade wird eher gesalzenes Karamell und, ich mag mir das einbilden, die Schweinebratensauce meiner Oma befindet sich da auch noch irgendwo. Ganz Ende gesellt sich noch pfeffriges Lakritz hinzu.
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          Abgang:
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          Speckiger Rauch, ordentlich Schwefel, etwas Pfeffer und (da hab ich sie wieder) angebrannte Schokolade. Der Gaumen wird schnell trocken und im Mund bleibt es ordentlich warm.
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          Wer schon mal längere Zeit auf Island war, der kennt den allgegenwärtigen Geruch (und teilweise auch Geschmack) von Schwefel im Duschwasser, im Kaffee und natürlich auch im normalen Trinkwasser. Genau wie auf Island nimmt man diesen Geruch anfangs besonders streng war, aber wenn der Gewöhnungseffekt eingetreten ist, dann ist er halt im Hintergrund, weil er dorthin nunmal gehört. Ähnlich ging es mir mit diesem Longrow: Beim ersten Trinken hab ich noch gedacht "Oha, was ist das denn?", aber inzwischen, nach etwa der Hälfte der Flasche verteilt auf acht Monate, ist er tatsächlich lecker und mich stört der Schwefel nicht mehr. Außer den Gewöhnungseffekt hat ihm meines Erachtens auch die Luft der geöffneten Flasche gutgetan. Süffig wird er nie werden und mit Sicherheit auch kein daily dram, aber für einen dreckigen Abend ist er super geeignet.
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      <pubDate>Fri, 07 Jun 2019 22:53:34 GMT</pubDate>
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